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DE29516577U1 - Preßstempel - Google Patents

Preßstempel

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DE29516577U1
DE29516577U1 DE29516577U DE29516577U DE29516577U1 DE 29516577 U1 DE29516577 U1 DE 29516577U1 DE 29516577 U DE29516577 U DE 29516577U DE 29516577 U DE29516577 U DE 29516577U DE 29516577 U1 DE29516577 U1 DE 29516577U1
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DE
Germany
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DE29516577U
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Fette GmbH
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Wilhelm Fette GmbH
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Publication date
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    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
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    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
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    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/06Platens or press rams
    • B30B15/065Press rams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

DR.-ING. H. NEGENDANK *-1973)
HAUCK, GRAALFS, WEHNERT, DÖRING, SIEMONS
HAMBURG - MÜNCHEN - DÜSSELDORF
39 068-19
PATENT- U, RECHTSANW. ■ NEUER WALL 41 ■ 20354 HAMBURG
Wilhelm Fette GmbH Grabauer Str. 24
21493 Schwarzenbek
EDO GRAALFS, Dipl.-Ing. NORBERT SIEMONS, Dr.-Ing. HEIDI REICHERT, Rechtsanwältin Neuer Wall 41, 20354 Hamburg Telefon (040) 36 67 55, Fax (040) 36 40 Telex 2 11769inpatd
HANS HAUCK, Dipl.-Ing. WERNER WEHNERT, Dipl.-Ing. Mozartstraße 23, 80336 München Telefon (089) 53 92 36, Fax (089) 53 12
WOLFGANG DÖRING, Dr.-Ing. Mörikestraße 18, 40474 Düsseldorf Telefon (0211) 45 07 85, Fax (0211) 454 32 Telex 8 584 044 dopa d
ZUSTELLUNGSANSCHRIFT/PLEASE REPLYTO:
HAMBURG,
19. Oktober 1995
Preßstempel
Die Erfindung bezieht sich auf einen Preßstempel für die Herstellung von Preßlingen in Rundlaufpressen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Rundlaufpressen zur Herstellung von Preßlingen weisen Preßstempel auf, die in einem geeigneten Preßstempelhalter gehalten und in entsprechenden Führungsbohrungen geführt sind. Die Werkzeuge der Preßstempel wirken mit Matrizen einer Matrizenscheibe zusammen, die zusammen mit der Halterung für die Preßstempel umläuft. Durch eine entsprechende Steuerung werden die Preßstempel veranlaßt, in die Matrizen einzutauchen bzw. aus diesen herauszufahren. Üb-
Patentanwälte · European Patent AttofeefS ^ TZugalas&he J/eriretert&t&tJuVJjpäischen Patentamt
Rechtsanwalt: 'ablassen bei dm iiarnb'urger Gerichte'n
Deutsche Bank AG Hamburg, Nr. 05 l&foHBUZ 2öe*709€0)*-«POsti1ink Han?burg,'Nr. 28 42 206 (BLZ 200 100 20)
Dresdner Bank AG Hamburg, Nr. 933 60 35 (BLZ 200 800 00)
licherweise weist eine Rundlaufpresse eine obere und eine untere Stempelreihe auf (Oberstempel und Unterstempel) .
Die Stempelschäfte sind in den Führungsbohrungen relativ genau geführt. Es ist daher erforderlich, die Reibung so gering wie möglich zu halten. Die Stempelschäfte werden daher mit einem geeigneten Schmiermittel versehen. Das Schmiermittel verringert den Verschleiß an den Stempeln und den Führungen und verbessert die Leichtgangigkeit.
Durch entsprechende Dichtringe muß jedoch verhindert werden, daß das Schmiermittel entlang der Stempelschäfte, insbesondere an den Oberstempeln, in den Preßraum austritt. Trotz Absaugung kann nicht restlos vermieden werden, daß die Schäfte im Preßraum den entstehenden Stäuben der jeweiligen Preßmaterialien ausgesetzt sind; eine Mischung aus Staub, Granulat und Gleitmittel haftet am Sterapelschaft. Das anhaftende Material kann an den Dichtlippen der Dichtringe vorbei in den Kurvenraum gelangen. Die Stäube sind zum Teil aggressiv und können die Dichtringe beschädigen. Dadurch gelangen die Verschmutzungen verstärkt in die Kurvenräume. Schmieröl in Verbindung mit geringen Mengen Materialabrieb, meistens schwarz gefärbt, gelangt in mehr oder weniger größeren
Mengen über den Stempelschaft der Oberstempel in den Preßraum und bildet zusammen mit dem Preßmaterialstaub teigige Krümel, die am Stempelschaft haften und bei ungünstigen Verhältnissen abfallen können. Die Fremdkörper verschmutzen dann die Preßlinge (schwarze Punkte). Ferner kann der am Stempelschaft oben und unten anhaftende Preßmaterialstaub an den Dichtringen vorbei in die Führungsbahnen für die Stempelköpfe und die -Schäfte gelangen und dort unzulässige Verschmutzungen und Schwergängigkeit der Stempel in den Führungen hervorrufen.
Aus DE 29 14 201 ist eine rohrförmige Manschette bekannt, die an der Stempelhalterung angebracht ist und den Stempelschaft umgibt. In den Spalt zwischen Manschette und Stempelschaft wird Zuluft eingeführt, die am werkzeugseitigen Ende des Stempels austritt. Dadurch wird verhindert, daß Materialstaub in die Führung gelangt bzw. in den Kurvenraum. Andererseits besteht jedoch Gefahr, daß das Gleitmittel verstärkt in den Preßraum gefördert wird.
Aus G 93 06 785 ist für eine Rundlaufpresse bekanntgeworden, den Scheibenabschnitt der Stempelführung komplett mit einer Dichtmanschette zu umgeben, die in den Bereichen der Führungsbohrungen als Faltenbalg ausgebildet ist, der mit
einem ringförmigen Abschnitt mit einer Aufnahmenut des Stempelschaftes zusammenwirkt. Eine derartige Manschette ist aufwendig zu fertigen und erfordert einen erheblichen Installationsaufwand. Außerdem ist der Aufwand für den Ausbau und den Wiedereinbau im Falle von Störungen oder Schaden sehr hoch.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Preßstempel für die Herstellung von Preßlingen in Rundlaufpressen zu schaffen, der mit einer leicht ein- und ausbaubaren Abdichtung so versehen ist, daß der Stempelschaft und auch das Preßmaterial frei von Verschmutzung bleiben.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der Erfindung wird eine rohrförmige Abdichtmanschette in Form eines Faltenbalges vorgesehen. Der eine ringförmige Befestigungsabschnitt am einen Ende des Faltenbalges wirkt mit einer Aufnahmenut des Stempelwerkzeugs zusammen. Das andere Ende des Faltenbalgs ist mit einer entsprechenden Aufnahme der Stempelführung verbunden. Auf diese Weise kann weder Materialstaub zum Stempelschaft gelangen noch umgekehrt Gleitmittel in den Preßraum hinein. Damit bei
der Bewegung der Manschette kein Überdruck oder kein Unterdruck entsteht, sind erfindungsgemäß ferner Radialbohrungen vorgesehen, mindestens eine nahe dem Werkzeug und mindestens eine in relativ großem Abstand dazu derart, daß in jeder Position des Stempels die Bohrung außerhalb der Führungsbohrung liegt. Die Radialbohrungen sind über einen axialen Kanal im Stempelschaft miteinander verbunden.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Werkzeug ein Einsatzwerkzeug, das mit einem Zapfen in der Bohrung des Stempelschaftes sitzt und darin befestigt ist; der Befestigungsring der Manschette sitzt in einer Nut des Einsatzwerkzeugs. Für eine wirksame Abdichtung und Anwendung des Faltenbalgs sind Stempelabmessung und Stempelkopfform unerheblich. Er ist sowohl für Ober- als auch Unterstempelwerkzeuge einsetzbar. Die Abdichtungsmanschette läßt sich mit geringem Aufwand ohne Werkzeuge ein- und ausbauen. Dadurch verlängern sich die Umrüstzeiten sowie die Reinigungszeiten nur geringfügig gegenüber Rundlaufpressen ohne eine derartige Abdichtvorkehrung .
Es sei vorsorglich angemerkt, daß die zweiteilige Stempelform, nämlich Stempelhalter und Werkzeug an sich bekannt ist.
Für die Ströraungsverbxndung im unteren Stempelbereich kann es nach einer Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft sein, wenn der Zapfen des Werkzeugs in Umfangsrichtung teilweise einen Spalt zur Bohrungswandung des Stempelschaftes frei läßt und die erste radiale Bohrung im Bereich des Spaltes angeordnet ist. Beispielsweise kann der Zapfen auf gegenüberliegenden Seiten angeschrägt sein.
Für die zweite radiale Bohrung ist denkbar, diese in die Nut münden zu lassen, die eine Feder aufnimmt, mit der der Stempelschaft in der Führungsbohrung drehgesichert geführt ist. Dadurch erfolgt eine Be- und Entlüftung über die achsparallele Nut in der Führungsbohrung. Eine derartige Konstruktion hat indessen den Nachteil, daß Schmiermittel in die Manschette gelangen kann.
Es können in der Stempelführung geeignete Vorkehrungen vorgesehen sein, um die Äbdichtmanschette festzulegen. Eine besteht erfindungsgemäß darin, daß ein Haltering für die Befestigung der Manschette in einem Abschnitt größeren Durchmessers der Führungsbohrung sitzt, der an einem herausstehenden Abschnitt eine Aufnahmenut für die Befestigung der Manschette aufweist. Der Haltering kann im Preßsitz in der Ausnehmung einsitzen. Besonders vorteilhaft
ist, wenn nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Haltering zugleich einen Dichtring aufnimmt, beispielsweise eine bekannte Wellendichtung zur Abdichtung des Stempelschaftes. Der Haltering braucht nicht aus einem hochwertigen Material zu bestehen, er kann zum Beispiel auch aus Kunststoff hergestellt sein.
Falls ein Haltering mit Dichtring verwendet wird, ist es vorteilhaft, wenn der Haltering zusammen mit dem Dichtring eingebaut wird. Hierzu wird erfindungsgemäß ein Werkzeug vorgeschlagen, das eine Buchse aufweist, deren Außendurchmesser etwas geringer ist als der Innendurchmesser des Halterings. Die Buchse weist eine äußere radiale Schulter auf, auf der der Haltering, die Buchse umgebend, abgestützt ist. Eine Einziehbuchse wirkt teleskopisch mit der erstgenannten Buchse zusammen und preßt einen zuvor auf die Buchse geschobenen Dichtring in die entsprechende Nut des Halterings mit Hilfe einer geeigneten Spannvorrichtung, die zum Beispiel aus einem Schraubenbolzen und einer Mutter bestehen kann. Die erwähnte Buchse mit aufgenommenem Haltering und Dichtung wird dann in die Führungsbohrung eingesetzt und mit Hilfe eines Spannbolzens in die Bohrung hineingezogen. Der Spannbolzen weist zum Beispiel ein Gewinde auf, das in das Innengewinde der Buchse einge-
schraubt ist. Dadurch wird die Anordnung aus Haltering und Dichtring montiert.
Zur Demontage kann erfxndungsgemaß ein einen Kopf aufweisender Ausziehstempel vorgesehen werden sowie ein Ausbaustück, das mit der Nut zur Aufnahme der Manschette zusammenwirkt. Mit Hilfe des Ausziehstempels wird ein Druck auf das Ausbaustück ausgeübt, das dann den Haltering mitnimmt und aus der Stempelführung entfernt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt im Schnitt einen Oberstempel für eine Rundlaufpresse nach der Erfindung.
Fig. 2 zeigt in einer abgewandelten Ausführungsform den unteren Bereich eines Preßstempels.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Darstellung der Fig. 2 entlang der Linie 3-3.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch die Darstellung nach Fig. 2 entlang der Linie 4-4.
Fig. 5 zeigt den oberen Teil eines gegenüber Fig. 1 abgewandelten Stempels.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch die Darstellung nach Fig. 5 entlang der Linie 6-6.
Fig. 7 zeigt ein Werkzeug für den Zusammenbau eines Halterings und eines Dichtrings.
Fig. 8 zeigt das Werkzeug nach Fig. 7 zum Einbau von Halte- und Dichtring in die Führungsbohrung der Stempelführung.
Fig. 9 zeigt ein Werkzeug zum Ausbau des Halterings mit Dichtung aus der Stempelführung.
In Fig. 1 ist bei 10 eine Matrizenscheibe 10 angeordnet, die auf einem Kreisumfang eine Reihe von Matrizenbohrungen aufweist, die von Matrizenbuchsen 12 gebildet sind, die in Bohrungen 14 der Scheibe 10 eingesetzt sind. Mit der Matrizenscheibe 10 ist eine Führung 16 oder Halterung für Preßstempel verbunden, die daher mit der drehend angetriebenen Matrizenscheibe 10 umläuft. Die Stempelführung 16 weist eine Reihe von Bohrungen auf, von denen eine bei 18
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gezeigt ist, die einen Preßstempel 20 aufnehmen wie bei 10 gezeigt, und zwar mit seinem Schaft 22. In Fig. 1 ist der Preßstempel 20 in zwei unterschiedlichen Positionen gezeigt. Diese sind durch eine nicht dargestellte Steuerkurve bestimmt.
Der Stempel 20 ist ein Oberstempel, der einen Stempelkopf 24 aufweist, der mit der Steuerkurve zusammenwirkt und einen Werkzeugeinsatz 26, der mittels eines Zapfens 28 in der Bohrung 30 des Schaftes 22 einsitzt und darin befestigt ist. Auf die Befestigung wird nachfolgend noch eingegangen. Die Stempel 20 können mit verschiedenen Werkzeugeinsätzen 2 6 versehen werden entsprechend den Durchmessern, Form und Dicken der Preßlinge, die in der Matrize erzeugt werden.
Auf der der Matrizenscheibe 10 zugewandten Seite der Stempelführung 16 ist die Bohrung 18 mit einer im Durchmesser vergrößerten Ausnehmung 32 versehen, in der ein Aufnahmering 34 im Preßsitz eingesetzt ist. In einer nach oben weisenden Ausnehmung nimmt der Aufnahmering 34 einen Dichtungsring 3 6 auf. Ein Halteabschnitt 38, der einteilig mit dem Aufnahmering gebildet ist, steht aus der Bohrung 18 nach unten heraus. Er weist eine nach außen offene Ringnut
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auf (der Aufnahmering 34 wird anhand von anderen Figuren noch näher erläutert).
Ein als Dichtungsmanschette dienender Faltenbalg 40 weist einen oberen ringförmigen Befestigungsabschnitt 42 und einen unteren ringförmigen Befestigungsabschnitt 44 auf. Der ringförmige Befestigungsabschnitt 44 sitzt in einer Ringnut 46 des Einsatzwerkzeugs 26. Der Befestigungsring 42 sitzt in der Nut des Befestigungsabschnitts 38 des Aufnahmerings 34. Zwischen den Endpositionen des Preßstempels 20, wie sie in Fig. 1 dargestellt sind, wird der Faltenbalg 40 mehr oder weniger gedehnt bzw. zusammengefaltet.
In Fig. 1 ist bei 46 eine Bohrung im Werkzeugeinsatz 2 6 angedeutet, die mit radialen Bohrungen im Einsatz 28 ausrichtbar ist zur Aufnahme eines Scherspannstiftes zur Befestigung des Einsatzes 26. Über diesem Stift, der hohl ausgeführt ist, ist der Zwischenraum zwischen Schaft 22 und Faltenbalg 40 mit dem Inneren des Werkzeugeinsatzes 2 6 verbunden. Eine entsprechende, nicht dargestellte Bohrung verbindet die Bohrung 46 mit der Bohrung 30 des Stempelschaftes. Dieser hat am oberen Ende unterhalb des Kopfes 24 eine weitere radiale Bohrung 48. Sie ist so angeordnet, daß sie in jeder Stellung des Stempelschaftes 18 während
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seines Betriebes außerhalb der Führungsbohrung 18 bleibt. Dadurch ist ständig eine Strömungsverbindung zwischen dem Inneren des Faltenbalgs 40 und der Umgebung im Bereich des Kurvenraums hergestellt. Ein Pumpeffekt des Faltenbalgs 40 bei der ständigen Auf- und Abbewegung des Preßstempels 2 0 wird vermieden.
Es versteht sich, daß ein Unter stempel, der in Fig. 1 nicht gezeigt ist, in ähnlicher Weise ausgeführt und mit einem Faltenbalg versehen ist, wie dies in Verbindung mit dem Oberstempel 20 beschrieben wurde.
In den Figuren 2 bis 4 ist der untere Teil eines Preßstempels 20a angedeutet mit einem Werkzeugeinsatz 2 6a. Der Stempelschaft 22a weist diametral gegenüberliegende radiale Bohrungen 50 auf. Ihre Achse steht senkrecht auf Radialbohrungen 46a, die, was nur in Fig. 3 angedeutet ist, einen Scherspannstift 52 aufnehmen, der sich durch eine Querbohrung 54 des Zapfens 2 8a des Werkzeugeinsatzes hinein- und hindurcherstreckt. Wie erkennbar, weist der Zapfen 28a diametral gegenüberliegend eine Anschrägung 5 6 auf, wodurch ein Spalt zur Wandung der Bohrung 30a gebildet ist und eine Strömungsverbindung hergestellt ist zwischen der Außenseite des Schaftes 22a und seiner Bohrung 30a.
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In Fig. 5 ist der obere Teil eines Stempels 10b mit Stempelkopf 24b und Axialbohrung 30b sowie oberer Radialbohrung 48b. Außerdem ist eine achsparallele Nut 58 angedeutet, die eine nicht gezeigte Feder aufnimmt, die ihrerseits in einer achsparallelen Nut der Führungsbohrung, beispielsweise der Führungsbohrung 18 nach Fig. 1, geführt ist. Dadurch wird eine Drehung des Stempels 10b verhindert.
Die Nut 58 ist über eine Radialbohrung 60 mit der Axialbohrung 30b verbunden. Dadurch ist auch an dieser Stelle eine ständige Strömungsverbindung zwischen Axialbohrung 30b und der Außenseite des Stempels 10b im Bereich der nicht gezeigten achsparallelen Führungsnut hergestellt. Die Radialbohrung 48b könnte im Prinzip entfallen.
In den Figuren 7 bis 9 ist der Aufnahmering 34 nach Fig. 1 deutlicher zu erkennen. Man erkennt den topfförmigen Abschnitt 60 zur Aufnahme des Wellendichtringes 36 sowie den einteilig damit verbundenen Befestigungsabschnitt 38, der eine Nut 62 aufweist, die den ringförmigen Befestigungsabschnitt 42 des Faltenbalgs 40 aufzunehmen in der Lage ist.
In Fig. 7 ist ferner eine Aufnahmebuchse 64 dargestellt, die einen radialen Flansch 66 aufweist, der in einer nach oben weisenden Nut den Befestigungsabschnitt 38 des Auf-
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nahraerings 34 aufnimmt, wobei der Aufnahmeabschnitt 60 auf dem Flansch 46 abgestützt ist. Eine Aufziehbuchse 68 sitzt teleskopisch auf der Außenseite der Buchse 64. Sie kann mit Hilfe eines Spannbolzens 70, der mit seinem Kopf 72 gegen die Unterseite der Aufnahmebuchse 64 anliegt und am anderen Ende eine Mutter 74 aufnimmt, die eine U-förmige Scheibe 7 6 gegen die Aufnahmebuchse 64 verspannt. Die Einziehbuchse 68 weist einen relativ dünnen ringzylindrischen Abschnitt 78 am unteren Ende auf. Mit diesem Abschnitt 78 wird der Wellendichtring 36, der zunächst auf die Außenseite der Aufnahmebuchse 64 geschoben ist, nachdem der Aufnahmering 34 aufgesetzt wurde, in den Ringraum eingezogen, der von dem topf förmigen Abschnitt 60 und der Außenseite der Buchse 64 gebildet ist. Auf diese Weise wird eine Einheit von Aufnahmering 34 und Dichtung 3 6 hergestellt.
Wie aus Fig. 8 zu erkennen, dient die Aufnahmebuchse 64 auch dazu, die beschriebene Einheit an der Stempelführung 64 anzubringen. Zu diesem Zweck wird die Aufnahmebuchse 64 in die Führungsbohrung 18 eingesetzt. Ein Schraubenbolzen 80, der mit seinem Kopf 82 über eine U-förmige Scheibe 84 an der Außenseite der Stempelführung 16 anliegt, ist in das Innengewinde der Buchse 64 eingeschraubt. Durch Verdrehen des Schraubenbolzens 80 wird daher die Buchse 64
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weiter in die Bohrung 18 bewegt, wodurch der Aufnahmering 34 in der Ausnehmung 32 der Stempelführung 16 eingezogen wird.
Ein Werkzeug für die Demontage des Aufnahmerings 34 ist in Fig. 9 dargestellt. Zu ihm gehört ein Ausbaustempel 8 6 mit exzentrischem Kopf 88 und ein Ausbaustück 90, das einen durchgehenden Steg 92 aufweist und zwei Arme 94, 9 6 an gegenüberliegenden Seiten des Steges 92, die nach innen ragende Ansätze am freien Ende aufweisen, die in die Nut 62 des Befestigungsabschnitts 38 einschiebbar sind. Durch ein Schlagen auf den Kopf 88 des Ausbaustempels 8 6 läßt sich daher der Aufnahmering 34 entfernen.
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Claims (9)

- 16 Ansprüche :
1. Preßstempel für die Herstellung von Preßlingen in Rundlaufpressen, mit einem Stempelschaft, der in einer Führungsbohrung einer Stempelführung axialbeweglich geführt ist, einem Werkzeug am freien Ende des Stempelschaftes und einer in der Länge veränderbaren, den Stempelschaft umgebenden Äbdichtmanschette, die mit einem ringförmigen Befestigungsabschnitt in eine Ringnut des Werkzeugs eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß eine rohrförmige Äbdichtmanschette (40) in Form eines Faltenbalgs vorgesehen ist, dessen anderes Ende mittels eines zweiten ringförmigen Befestigungsabschnitts (42) an der Stempelführung lösbar angebracht ist, der Stempelschaft (22, 22a, 22b) eine erste radiale Bohrung (46, 50) nahe dem Werkzeug (26, 2 6a) und eine zweite radiale Bohrung (48, 48b) im Abstand zur ersten Bohrung aufweist, die in jeder Stellung des Stempelwerkzeugs (20, 2 0b) auf der dem Werkzeug (26, 2 6b) entgegengesetzten Seite aus der Führungsbohrung (18) heraussteht und die radialen Bohrungen über eine axiale Bohrung (30, 30a, 30b) im Stempelschaft (22, 22a, 22b) verbunden sind.
2. Preßstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
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daß das Werkzeug ein Einsatzwerkzeug (26) ist, das mit einem zylindrischen Zapfen (28, 28a) in der Bohrung (30, 30a) des Stempelschaftes (22, 22a) sitzt und darin befestigt ist und der Befestigungsring (42) der Manschette (40) in einer Nut (46, 46a) des Einsatzwerkzeugs (26, 26a) sitzt.
3. Preßstempel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (26a) in Umfangsrichtung teilweise einen Spalt zur Bohrungswandung des Stempelschaftes (22a) frei läßt und die erste radiale Bohrung (50) im Bereich des Spaltes angeordnet ist.
4. Preßstempel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Aufnahmering (34) für die Befestigung der Manschette (44) in einem Abschnitt größeren Durchmessers der Führungsbohrung (18) sitzt, wobei ein Halteabschnitt (38) des Aufnahmerings (34) mit einer Aufnahmenut (62) außerhalb der Führungsbohrung (18) liegt.
5. Preßstempel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmering (34) zugleich einen Dichtring (36) aufnimmt.
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6. Werkzeug zum Einbau eines Aufnahmerings nach Anspruch 4 und 5 in die Stempelführung, gekennzeichnet durch eine Aufnahmebuchse (68), deren Außendurchmesser etwas geringer ist als der Innendurchmesser des Aufnahmerings (34) und die eine äußere radiale Schulter aufweist, auf der sich der Aufnahmering (34) abstützt, und eine Einziehbuchse (68), die teleskopisch verschiebbar auf dem Außenumfang der Aufnahmebuchse (64) sitzt und eine Spannvorrichtung (70, 72, 74, 76), mit der beide Buchsen (64, 68) aufeinander zu verspannt werden.
7. Werkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung einen Schraubenbolzen (70) und eine Mutter (74) umfaßt.
8. Werkzeug zum Ausbau eines Aufnahmerings nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch einen in der Führungsbohrung (18) geführten Ausziehstempel (86) und ein Ausbaustück (90), das mit der Aufnahmenut (62) des Aufnahmerings (34) in Eingriff bringbar ist und das vom Ausziehstempel (86) mit Druck beaufschlagbar ist.
9. Werkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausbaustück (90) einen Stegabschnitt (92) und zwei
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achsparallel von dem Steg abstehende Arme (94, 96) aufweist, die mit einem radial nach innen weisenden Ansatz in die Aufnahmenut (62) einschiebbar sind.
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