DE29509125U1 - Gestell für einen zusammenklappbaren Kinder- oder Puppen-Sitz- oder Liegewagen - Google Patents
Gestell für einen zusammenklappbaren Kinder- oder Puppen-Sitz- oder LiegewagenInfo
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Description
Gestell für einen zusammenklappbaren Kinder- oder
Puppen-Sitz- oder Liegewagen
Die Erfindung betrifft ein Gestell für einen zusammenklappbaren Kinder- oder Puppen-Sitz- oder Liegewagen mit
den im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen.
Ein gattungsgemäßes Gestell mit einem integrierten Sitz
an den Tragstreben ist aus der WO 86/03 464 bekannt. Das in Figur 10 der Druckschrift dargestellte Gestell weist
an Längsholmen befestigte vordere und hintere Räder auf. Die Längsholme sind durch feste Querstreben auf Abstand
gehalten, wobei die hintere Querstrebe etwa in der Mitte der Längsholme an Haltern befestigt ist, die in Richtung
der hinteren Räder verschieblich sind. Die Halter weisen zugleich Schwenklager für die schwenkbewegliche Befestigung
von Stützstreben auf, die mit den anderen Enden schwenkbeweglich an den Tragstreben befestigt sind, die
ihrerseits im vorderen Bereich der Längsholme an diese angelenkt sind. Durch Verschieben der Halter in Richtung
der hinteren Räder kann dabei zum einen eine x-beliebige Schrägstellung der Tragstreben mit den darin geführten
Schubstangen des Schiebers bewirkt werden, zum anderen können diese auch soweit heruntergelassen werden, daß sie
nahezu parallel zu den Längsholmen über diesen liegen. Das Gestell ist also in einer Ebene durch Verschieben der
Halter in Richtung der hinteren Räder zusammenklappbar. Der bekannte Stand der Technik gemäß dieser Druckschrift
gestattet jedoch kein Zusammenklappen in der zweiten Richtung, d. h. das Zusammenlegen des Gestells derart,
daß die beiden Längsholme ebenfalls dicht aneinanderrücken .
Aus der DE 43 10 663 Al ist ein Gestell für einen zusammenklappbaren
Kinder- oder Puppen-Sitz- oder Liegewagen mit einem durch die Längsholme unveränderbaren Radabstand
bekannt, das sich sowohl in einer Achsebene als auch in der zweiten Achsebene zusammenfalten läßt, wobei das Gestell
aus einer aufgestellten Position in eine zusammengeklappte Position verbringbar ist und gleichzeitig die
Längsholme mit den angesetzten Radpaaren aufeinanderzugerückt werden. Das Gestell zeichnet sich durch zwei parallele
Tragstreben aus, die an Haltern im vorderen Bereich der Längsholme angelenkt sind. An einer der Tragstreben
ist jeweils eine Stützstrebe schwenkbeweglich befestigt, die mit ihrem anderen Ende an dem jeweiligen Längsholm
längsverschieblich gelagert ist. Zwischen den Stützstrebenpaaren und den Längsholmenpaaren ist an deren hinteren
Enden einerseits und an den vorderen Längsholmenenden andererseits ein Scherengestell schwenkbeweglich gelagert.
Nach Lösen der Arretierung einer klappbar ausgeführten Querstrebe zwischen den kongruenten seitlichen
Tragstreben läßt sich das aufgestellte Gestell zusammenklappen, wobei eine Bewegungstransformation der Tragstreben
auf die Stützstrebe erfolgt und gleichzeitig das Scherengestell zusammengefahren wird. Die hier zur Anwendung
kommende Konstruktion ist sehr aufwendig und weist keine sehr hohe Verwindungssteifigkeit auf, da die beidseitigen
Längsholme über das Scherengestell nur indirekt miteinander verbunden sind.
Der Erfindung liegt ausgehend vom Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Gestell für einen
zusammenklappbaren Kinder- oder Puppen-Sitz- oder Liegewagen so auszubilden, daß es relativ einfach aufgebaut
ist, bei starrem Radabstand zwischen vorderen und hinteren Rädern ein gänzliches Zusammenklappen ermöglicht und
dennoch das Gestell im aufgeklappten Zustand eine hohe Verwindungssteifigkeit aufweist. Ein weiteres Ziel der
Erfindung liegt darin, auf besonders einfache Weise mit nur wenigen Handgriffen das
Zusammenlegen des Gestells zu ermöglichen, wenn der Sitz-Liegeeinsatz
herausgenommen ist.
Die Aufgabe löst die Erfindung durch die im Anspruch 1 angegebene technische Lehre.
Vorteilhafte Ausgestaltungsformen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen im einzelnen angegeben.
Das Gestell nach der Erfindung zeichnet sich insbesondere durch ein stabiles Untergestell aus den Längsholmen und
den Querstreben aus, das eine hohe Verwindungssteifigkeit aufweist, was die Stabilität des Gestells insgesamt positiv
fördert. Zwischen den beiden Tragstreben können sodann im aufgestellten Zustand verschiedene Einsätze, wie
Sitz- und Liegeeinsätze oder ein Hartschalenkindersitz, eingesetzt werden, ebenso wie ein Babyträger, zu welchem
Zweck entsprechende Halterungen an den Tragstreben vorzusehen sind, die mit entsprechenden Gegenhaiterungen an
den Einsätzen korrespondieren.
Im aufgestellten Zustand kann das Gestell mit nur einer einzigen Arretierung gesichert sein, die die Querstreben
gestreckt hält. Das Gestell läßt sich nicht zusammenklappen, solange diese Arretierung nicht gelöst ist. Durch
einfache Betätigung ist dieses möglich, wenn vorher der Einsatz herausgenommen ist. Eine besondere Arretierung
der verschieblichen Halter an den Tragstreben ist nicht notwendig, kann aber ergänzend vorgesehen werden, um eine
weitere Stabilitätserhöhung zu erzielen. Grundsätzlich verhindert ein zwischengefügter fester Einsatz, daß das
Gestell unbeabsichtigt zusammengelegt werden kann. Für eine zusätzliche Arretierung können die bekannten Rastverbindungen
bzw. Riegelsperren eingesetzt werden, wie
beispielsweise ein ferderbelasteter Rastbolzen, die durch eine Führungsbohrung in dem Halter hindurch in eine Lagerungsbohrung
in der Tragstrebe einrasten, wenn das Gestell aufgestellt ist. Durch geeignete Ausbildung der
Querstreben kann die Stabilität weiterhin erhöht werden, insbesondere wenn Anlageflächen vorgesehen sind und die
Querstrebe im arretierten Zustand mit den korrespondierenden Stützflächen an Haltern zusammenwirkt. Wenn darüber
hinaus die Schwenklager der beiden Querstrebenhälften an den Längsholmen vor der mittleren Schwenkachse bei
gestreckter Querstrebe liegen, ist eine Übertotpunktsicherung gegeben, so daß selbst nach Lösen der
Arretierung das Gestell noch nicht zusammengelegt werden kann, wenn nicht eine Rückzugskraft auf die Querstrebe
ausgeübt wird. Sobald dies erfolgt, läßt sich durch Aufdrücken auf den Schieber das Gestell zu einem
geschlossenen Paket zusammenlegen. Dabei wird auch der Schieber, wenn es sich um einen solchen mit doppelschenkligem
Griffteil handelt, zusammengeklappt. Die bevorzugten
Ausgestaltungsformen sind in den Ansprüchen im
einzelnen angegeben. Die Bewegungstransformation beim
Aufstellen oder aber auch beim Zusammenklappen des Gestells wird über das Scherengestell bzw. über eine einzelne
vorgesehene Mitnahmestange bewirkt, die zu diesem Zweck an den beim Zusammenklappen sich nach oben verschiebenden
Haltern einerseits und andererseits an der gegenüberliegenden Tragstrebe angelenkt ist.
Eine besonders hohe Verwxndungssteifigkeit des Gestells
ist dann gegeben, wenn in der Querschnittsfläche großflächige Querstreben mit hoher Biegefestigkeit eingesetzt
werden. Solche sind bevorzugt vorgesehen und mit entsprechenden Anschlagflächen stirnseitig versehen, um eine
großflächige Abstützung in gestrecktem Zustand zu ermögliehen. Die Halter können auch u-förmige Aufnahmen mit
hinterer Stützfläche aufweisen, in die beim Verschwenken
das Ende der Querstrebenhälfte eingreift, so daß auch
eine Entlastung des Lagers erfolgt.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Ausgestaltungsformen werden nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiele ergänzend erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäß ausgebildetes Gestell in
fotoperspektivischer Darstellung;
fotoperspektivischer Darstellung;
Fig. 2a eine Anordnung in schematischer Darstellung von zwei parallel angeordneten Querstreben, die
klappbar ausgeführt sind und über eine
klappbar ausgeführt sind und über eine
Verbindungsstange miteinander gekoppelt sind,
in gestreckter Position;
in gestreckter Position;
Fig. 2b die Arretiervorrichtung gemäß Schnittlinie
E-E in Fig. 2a;
E-E in Fig. 2a;
Fig. 3a die Anordnung der Querstreben gemäß Fig. 2a mit gelöster Arretierung und in
teilzusammengeklappter Stellung;
25
teilzusammengeklappter Stellung;
25
Fig. 3b einen Schnitt durch die Arretierungsvorrichtung in der gelösten Arretierungsstellung und
Fig. 4 eine vergrößerte Schnittzeichnung durch die
Arretierungseinrichtung, wie sie in den Fig. 2b
Arretierungseinrichtung, wie sie in den Fig. 2b
und 3b dargestellt ist und bei einer Querstrebe gemäß Fig. 2a und 3a zum Einsatz kommt,
in der Arretierungsposition.
in der Arretierungsposition.
Das erfindungsgemäß ausgebildete Gestell nach Fig. 1 besteht im wesentlichen aus den parallel angeordneten
Längsholmen la und Ib mit vorderen Abschlußlagerelementen 45, die an den Längsholmen la und Ib befestigt sind. Die
Lagerelemente 45 sind vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt und weisen eine senkrecht verlaufende Lagerbuchse
zur Aufnahme eines Lagerzapfens eines Drehlagers 11 auf, das in bekannter Weise ausgebildet ist und Räderpaare 7
trägt. An den Lagerbuchsen 45 sind ferner Schwenklager 6a und 6b vorgesehen, die horizontal und quer zu den Längsholmen
verlaufende Schwenkachsen für die Querstreben aufweisen. Am hinteren Ende der Längsholme la und Ib sind
Gabellager 10 zur Aufnahme der hinteren Räder 8 vorgesehen. Die Gabellager 10 sind an den Längsholmen la und Ib
verdrehsicher befestigt, so daß die Räder 8 die dargestellte Stellung einnehmen. Selbstverständlich kann in
Verbindung mit diesen Rädern 8 auch eine Bremse stehen, die hier nicht eingezeichnet ist, da eine solche Bremse
bekannt und nicht erfindungsrelevant ist. In den vorderen Schwenklagern 6a und 6b sind Tragstreben 23a und 23b
schwenkbeweglich befestigt, derart, daß diese in Richtung der Längsholme la und Ib nach unten bewegt oder umgekehrt
aufgestellt werden können. Auf den Tragstreben 23a und 23b sind verschiebbare Halter 17a und 17b aufgesetzt, die
in Richtung der eingezeichneten Pfeile A verschieblich sind. Diese Halter 17a und 17b weisen, unterhalb der
Tragstreben 23a und 23b verlaufend, je ein Schwenklager 16a und 16b auf, an dem schwenkbeweglich Stützstreben 24a
und 24b befestigt sind. Die Sützstreben 24a und 24b sind mit ihren anderen Enden schwenkbeweglich an Haltern 30a
und 30b über Schwenklager 25a und 25b befestigt. Diese Halter 3 0a und 30b sind an den Längsholmen etwa im mittigen
Bereich befestigt. In der dargestellten aufgestellten Position des Gestells wird somit zwischen den Stützstreben
24a und 24b sowie den vorderen Abschnitten der Längsholme la und Ib und dem unteren Abschnitt der Tragstreben
23a und 23b eine Kräftedreieck gebildet, das die
Tragstreben 23a und 23b in der dargestellten aufgestellten Position hält, so daß zwischen diese an nicht dargestellte
Befestigungseinrichtungen Sitz- und Liegeeinsätze befestigt werden können. Solche Befestigungseinrichtungen
können beispielsweise auch an den oberen Enden der Tragstreben 23a und 23b vorgesehene Endaufsatzstücke 12a und
12b sein. Die Halter 17a und 17b weisen weiterhin oberhalb der Führungsbohrung, durch die die Tragstreben 23
und 23b hindurchgesteckt sind, Durchgangsbohrungen 18a und 18b auf, durch die hindurch die Schubstangen 13a und
13b geführt sind. In den Haltern 17a und 17b können zur Fixierung der Schubstangen 13a und 13b auch Riegeigesperre
bekannter Ausführung vorgesehen sein, um die Schubstange, zumindest in der dargestellten Position, also der
ausgefahrenen, feststellen zu können. Ebenso ist aber auch ein Zahnrichtgesperre einsetzbar oder auch ein
Klemmgesperrre mit einer Schraube, um die Schubstangen des Schiebers 26 fixieren zu können. Die Schubstangen 13a
und 13b sind ferner in oberen Führungsbohrungen in den Endaufsatzstücken 12a und 12b geführt. Diese Teile übertragen
die Vorschubskraft, die die schiebende Person auf
den Schieber 2 6 ausübt, auf das gesamte Gestell, so daß dieses fortbewegt wird. Der Schieber 2 6 weist am oberen
Ende der Schubstangen 13a und 13b Quergriffe 14a und 14b auf, die über ein Drehgelenk 15 miteinander gekoppelt
sind. Die Schubstangen selbst sind rund ausgeführt und können sich in den Führungsbohrungen drehen, sofern die
Verriegelung, die aus Gründen der vereinfachten Darstellung nicht eingezeichnet wurde, gelöst wird. Die Funktion
des Drehgelenkes 15, das mittig angeordnet ist, wird später anhand der Beschreibung des Zusammenklappens erläutert.
Die Halter 17a und 17b weisen ferner an den gegenüberliegenden Innenseiten Schwenklager 16a und 16b auf, an denen
schwenkbeweglich mittels der Bolzen 21a und 21b Mitnahmestangen 19 und 20 angelenkt sind, die sich kreuzen und
so gegeneinander verlaufend gekröpft sind, daß beim scherenförmigen
Zusammenfahren oder beim Strecken des Gestells diese sich nicht behindern. Die unteren Enden der
scherenförmig verlaufend angeordneten Mitnahmestangen 19
und 2 0 sind jeweils an ortsfesten Schwenklagern 22a und 22b im unteren Bereich der gegenüberliegenden Tragstreben
23a bzw. 23b angelenkt. Die scherenförmige Anordnung der Mitnahmestangen 19 und 2 0 bewirkt, daß sowohl beim Aufstellen
als auch beim Zusammenklappen die beiden Seitenteile aufeinanderzugefahren werden. Gesichert wird der
Abstand der Längsholme la und Ib durch zwei zwischengefügte Querstreben 2 und 3, die jeweils aus zwei Hälften
2a und 2b bzw. 3a und 3b, bestehen, die jeweils schwenkbar an vorderen Lagern 29a und 29b bzw. an den Haltern
30a und 30b an dort vorgesehen Lagern 9a und 9b schwenkbar gelagert sind, wobei die Schwenkachsen senkrecht verlaufend
angeordnet sind. In der Mitte werden die beiden Hälften durch Drehlager 27 und 28 miteinander verbunden
und stehen darüber hinaus über eine Mitnahmestange 5 in Wirkverbindung, so daß beim Lösen der Arretierungsvorrichtung
4, die symbolisch dort eingezeichnet ist und später noch anhand der Figuren 2, 3 und 4 beschrieben
wird, beim Abwinkein der beiden Querstrebenhälften 3a und
3b die vorderen Hälften mitgenommen werden und ebenfalls in eine Winkelstellung übergehen. Der Abstand zwischen
den Querstreben entspricht mindestens der Länge einer Querstrebenhälfte. In der dargestellten Ausführung sind
die Querstreben gestreckt und die Arretierungsvorrichtung 4 eingerastet eingezeichnet, so daß das Gestell in der
aufgestellten Position gehalten ist, und zwar allein
schon über die Arretierungsvorrichtung 4. Nur wenn diese wieder gelöst wird, ist ein Zusammenklappen des Gestells
möglich. Wird die Arretierung aufgehoben, so ist ein Zusammenklappen möglich. Da jedoch eine zusätzliche Arretierungssicherheit
gegeben ist, und zwar durch die Fixierung der Schubstangen 13a und 13b in den Haltern 17a und
17b, müssen auch diese gelöst werden, um ein Zusammen-
• ••&bgr; *·· ·»*
klappen des Gestells zu ermöglichen. Sind diese nicht dargestellten Riegeigesperre gelöst, können sich die
Schubstangen 13a und 13b in den Führungsbohrungen 18a und
18b, sowie in denen der Abschlußteile 12a und 12b drehen, so daß die beiden Griffteile 14a und 14b um Drehlager 15
sich verdrehen können. Der Schieber 26 klappt also ebenfalls zusammen, wenn die beiden Seitenhälften gemäß den
Pfeilen C aufeinanderzugefahren werden. Um nun im zusammengeklappten
Zustand eine besonders kompakte Einheit zu schaffen, lassen sich die Schubstangen 13a und 13b auch
einschieben, d. h. daß der Schieber 26 mit den Griffteilen
14a und 14b unmittelbar oberhalb der Abschlußteile 12a und 12b gelangt. Wird nun nach der Entriegelung der
Arretierung 4 ein Druck auf die Querstange des Schiebers ausgeübt, so werden die Griff teile 14a und 14b verschwenkt
und gehen aufeinanderzu. Gleichzeitig verschieben sich die Halter 17a und 17b in Richtung der dargestellten
Pfeile nach oben und nehmen dabei über die Mitnahmestangen 19 und 20 die Tragstreben 23a und 23b mit,
so daß die Seitenteile aufeinanderzugefahren werden. Der
maximale Weg der Halter 17a und 17b ist so bemessen, daß das Gestell zusammengeklappt i,st, bevor die Halter 17a
und 17b gegen die Endteile 12a und 12b gelangen bzw. in eine vorherige beabstandete Endposition gelangen. In dieser
Position sind auch die Querstrebenhälften so aufeinander zubeweg t , daß diese parallel zueinander liegen, was
durch die ansatzförmige Ausformung der Drehflächen und der Verlagerung der Drehachse außerhalb der Seitenflächen
gewährleistet ist. Selbstverständlich müssen auch die Lagerachsen an den seitlichen Enden an vorstehenden Teilen
der Querstrebenhälften vorgesehen sein, um eine parallele
Erstreckung an den Längsholmen la, Ib im zusammengelegten Zustand zu ermöglichen. Die Mitnahmestange 5,
die an dem Lagerzapfen des Drehlagers 27 befestigt ist, bewirkt auch das Zusammenklappen der ersten Querstrebe
2a, 2b. Umgekehrt läßt sich das Gestell auch einfach wieder aufstellen, indem lediglich eine Tragstrebe 23a oder
23b untergriffen und nach oben gezogen wird. Automatisch
gehen alle Teile mit. Eine automatische Verriegelung der Arretierungsvorrichtung 4 erfolgt durch entsprechende
federbelastete Riegeigesperre. Sodann kann der Schieber herausgezogen werden. Es ist ebenfalls möglich, mittels
Riegeigesperre an den Haltern 17a und 17b diese an den Tragstangen 23a und 23b zusätzlich zu sichern, was zur
weiteren Verbesserung der Stabilität des Gestells beiträgt .
In Versuchen hat sich die Konstruktion bewährt, da durch das stabile Untergestell eine hohe Verwindungssteifigkeit
des Fahrgestells selbst gegeben ist und damit auch unwegsames Gelände befahren werden kann. Ferner hat sich als
vorteilhaft erwiesen, die hinteren Räder in der starren Ausführung, wie sie vergesehen sind, einzusetzen, um so
beispielsweise das Gestell leichter schieben und an Bordsteinkanten hochkippen zu können.
Eine erhöhte Stabilität des Gestells ist dann gegeben, wenn die Querstreben eine Ausbildung aufweisen, wie sie
in den Figuren 2a und 3a angegeben ist, und einen relativ großen Querschnitt aufweisen. Diese Teile können z. B.
aus Kunststoff gefertigt sein, sie können aber auch aus Metall bestehen. In jedem Fall wird durch eine relativ
große Querschnittsfläche eine hohe Verbiegesteifigkeit
gewährleistet, darüber hinaus durch versetzte Zuordnung der Drehpunkte 41a und 41b, sowie 42a und 42b gegenüber
dem Drehpunkt 35 und 35' in der gestreckten Position der beiden Querstrebenhälften 2a, 2b, 3a und 3b eine Totpunktsicherung
ermöglicht. Wie aus den Figuren 2a und 3a ersichtlich, sind die Querstrebenhälften der vorderen
Querstreben und der mittleren hinteren Querstreben gleich aufgebaut. Sie bestehen aus Formteilen, die so ausgeformt
sind, daß die Drehlager 35 bzw. 35' in der gestreckten Position der beiden Hälften der Querstreben vor den
Schwenklagern 41a und 41b bzw. 42a und 42b liegen, so daß
auch bei gelöster Arretierung 4 nicht ohne weiteres ein Zusammenklappen des Gestells möglich ist, sondern erst
die dadurch bedingte Übertotpunktwirkung durch eine Rückzugskraft,
die auf die Querstreben ausgewirkt werden muß, überwunden wird. Damit eine selbsthaltende Arretierung
gewährleistet ist, weisen die Lager 29a und 29b, sowie 9a und 9b, Stützflächen 39a und 39b auf, an denen sich im
gestreckten Zustand Anschlagsflächen 40a und 40b der
Querstrebenhälften 2a, 2b und 3a, 3b anlegen. Gleichzeitig
übergreift eine Sicherungswand 31 die mittigen Lagerscheiben der beiden Querstrebenhälften und lehnt sich mit
den Stirnflächen 46a und 46b an die vorderen schmalen Seitenflächen der Querstrebenteile an, die so geformt
sind, daß sie von den Stirnflächen 46a und 46b erreicht werden können. Dies ist aus Figur 2b ersichtlich, die
eine Arretierungsvorrichtung angibt, wie sie in Figur 4 vergrößert dargestellt ist. Für die Funktion ist entscheidend,
daß die beiden Querstrebenhälften 3a und 3b, zumindest im oberen Bereich, Seitenflächen als Sperrflächen
aufweisen. Sie sind konkret so ausgeformt, daß jedes der Teile eine obere und eine untere abgerundete vorstehende
Lagerscheibe aufweist, die aufeinandergelegt werden können und durch einen Niet 35 miteinander verbunden und
um diesen herum verschwenkbar sind. Die Arretierungswand 31 der Arretierungsvorrichtung 4 ist Bestandteil eines
ausgeformten Fußpedals, das um eine Schwenkachse 33 verschwenkbar an einem Lagerbock 32 gelagert ist und gegen
die Kraft einer zwischengefügten Feder 34 um einen bestimmten Weg bewegbar ist, so daß bei Ausübung einer
Kraft gemäß Pfeil D die Feder 34 gespannt und gleichzeitig die Arretierungswand 31 soweit hochverschwenkt wird,
daß diese außer Eingriff mit den vorderen Seitenflächen der Querstrebenhälften 3a und 3b gelangt. Dies ist in
Figur 3b dargestellt. Somit ist es nunmehr möglich, wie vorher schon beschrieben, die beiden Hälften der Querstreben
v-förmig aufeinanderzulaufen zu lassen und zusammenzuklappen.
Dies erfolgt automatisch beim Niederdrücken
der Tragstreben 23a und 23b. Bei der Aufstellung wird die Bewegung der beiden Querstrebenhälften 2a, 2b und 3a, 3b
ferner durch aneinanderstoßende Begrenzungsflächen 43 und 44 begrenzt. Die Bewegungstransformation bei Bewegung
der einen Querstrebenhälftenpaare auf die andere erfolgt durch die Mit nähme stange 5, die, wie aus den Figuren 2a
und 2b ersichtlich ist, an dem Drehgelenk 35 bzw. 35' angreift.
Wie aus Figur 4 ersichtlich wird die Mit nähme stange 5
zugleich für Lagerungszwecke für den Lagerblock 32 in der Arretierungsvorrichtung und zur Bildung des Drehlagers
für die beiden Querstrebenhälften 3a und 3b verwendet. Zur Bildung des Drehlagers sind die beiden scheibenförmigen
aufeinanderliegenden Drehbereiche 3a und 3b der zugeordneten Querstrebenhälften auch übereinander gelegt und
mittels eines Nietes 35 an der Mitnahmestange 5 befestigt, und zwar derart, daß die Teile gegeneinander verschwenkt
werden können. Die Mitnahmestange 5 weist weiterhin einen rückstehenden angewinkelten Teil 5 auf, der
durch den Verbindungsteil 38 beabstandet ist, so daß eine u-förmige Öffnung gegeben ist, die über das Drehlager
reicht. An dem vorstehenden Teil 5' ist der Lagerbock 32 befestigt, an dem ein Lagerzapfen 33 zur schwenkbeweglichen
Lagerung des Fußpedalteils vorgesehen ist, das schalenförmig ausgeformt ist und die gesamte Verbindung haubenförmig
überdeckt. Dieses schalenförmige Teil weist eine Arretierungswand 31 auf, die in ihrer Funktion bereits
vorher beschrieben wurde. Die Verlängerung der Arretierungswand 31 greift mit den Stirnflächen 46a und 46b
gegen die senkrecht verlaufenden Seiten der Querstrebenteile 3a und 3b bei aufgestellter Position des Gestells
und hält das Gestell insgesamt. Die Feder 34 ist auf einem kleinen vorstehenden Ansatz 37 gelagert und untergreift
das Gehäuseteil 36, so daß eine Sicherung stets gewährleistet ist und nur durch Ausübung einer Druckkraft
gemäß Pfeil D in Figur 3 die Arretierung gelöst werden
kann. Anstelle des hier dargestellten Riegelgesperres durch eine übergreifende Wand kann auch jedes andere Riegeigesperre
eingesetzt werden, um eine Fixierung der beiden Querstrebenhälften im gestreckten Zustand miteinander
zu gewährleisten. Ebenso kann ein einfach ausgebildetes Riegeigesperre mit einem Lagerzapfen auch dazu verwendet
werden, um im zusammengeklappten Zustand eine Sperrung zu bewirken, damit nur gewollt das Gestell wieder aufgestellt
werden kann.
In der Ausführung sind die möglichen Einsatzteile nicht dargestellt. Das Gestell ist so aufgebaut, daß durch geeignete
Befestigungsvorrichtungen jeder Kinder- und Sportwageneinsatz eingefügt werden kann, wenn dieser eine
stabile Ausführung aufweist bzw. eine Rahmenkonstruktion.
Claims (20)
1. Gestell für einen zusammenklappbaren Kinder- oder Puppen-Sitz- oder Liegewagen
- mit zwei unteren Längsholmen, an deren Enden Räder vorgesehen sind und die durch mindestens
eine Querstrebe beabstandet sind,
- mit im vorderen Bereich der Längsholme an diesen angelenkten Tragstreben, zwischen denen ein Sitz-
und/oder Liegeeinsatz einsetzbar und hieran befestigbar ist,
- mit Stützstreben, die an Lagern an den Längsholmen
einerseits und an den Tragstreben andererseits angelenkt sind, die bei aufgestellten Tragstreben
jeweils ein Dreieck mit dem unteren Abschnitt der Tragstreben und dem vorderen Abschnitt der Längsholme
bilden, wobei durch Verschieben eines der Lager der Stützstrebe die Tragstreben aus einer schrägen,
aufgestellten Gebrauchsstellung in eine untere, zusammengeklappte, horizontale Stellung verbringbar
sind,
- mit einem Schieber aus mindestens einer Schubstange und einem Quergriff,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Querstrebe {2a, 2b; 3a, 3b) geteilt und um mittige Verbindungslager (27, 28) zusammenklappbar
ausgebildet und schwenkbar an den Längsholmen (la, Ib) befestigt ist,
- daß eine Arretierungsvorrichtung (4) an der Querstrebe (3a, 3b) vorgesehen ist, die diese in der gestreckten
Position arretiert,
- daß die Schwenklager (16a, 16b) der Stützstreben
(24a, 24b) an den Tragstreben (23a, 23b) an längsverschieblichen Haltern (17a, 17b) vorgesehen
sind, die aus einer unteren Verschiebestellung, in der das Gestell aufgestellt ist, in eine obere
Verschiebestellung beim Zusammenlegen des Gestells verbringbar sind,
- daß an mindestens einem Halter (17a, 17b) eine Mitnahmestange (19, 20) mit einem Ende angelenkt ist,
die schräg nach unten verläuft und mit dem andere Ende an einem ortsfesten Lager (22a, 22b) an der anderen
Tragstrebe (23a, 23b) oder an dem gegenüberliegenden Längsholm im Anlenkungsbereich der Tragstrebe (23a,
23b) an einem Drehgelenk angelenkt ist.
2. Gestell nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichnet, daß der Schieber (2 6) aus zwei
Schubstangen (13a, 13b) besteht, die im Gestell seitlich des Sitz- und/oder Liegeeinsatzes befestigt, angelenkt
oder längsverschieblich geführt angeordnet sind und von einer um die Mittenachse des Gestells zusammenlegbaren,
geteilten und an den Schubstangen (13a, 13b) angebrachten Sicherheitsquerstrebe bei aufgestelltem Gestell auf
Abstand gehalten werden.
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3. Gestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsquerstrebe (26) der
Quergriff (14a, 14b) des Schiebers (26) ist, der mit tig
ein Schwenklager aufweist, das in gestreckter Position arretiert ist.
4. Gestell nach Anspruch 2 oder 3,dadurch gekennzeichnet,
daß die Schubstangen (13a, 13b) runde Stangen sind, die um ihre Längsachse verdrehbar
gelagert sind und am oberen Ende Quergriffe (14a, 14b) aufweisen.
5. Gestell nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstangen (13a,
13b) in an den oberen Enden der Tragstreben (23a, 23b) vorgesehenen Längslagern {12a, 12b) einerseits und in
Verlängerung durch die verschieblichen Halter (17a, 17b) andererseits oder direkt in den rohrförmigen Tragstreben
(23, 23b) längsverschieblich angeordnet sind.
6. Gestell nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Arretierungsvorrichtungen, z. B.
Riegeigesperre, an den verschieblichen Haltern {17a, 17b) oder an den ortsfesten Haltern (12a, 12b) oder an den
Tragstreben (23a, 23b) zum Arretieren der Schubstangen (13a, 13b) mindestens im ausgefahrenen Zustand des
Schiebers (26) vorgesehen sind.
7. Gestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei sich kreuzende Streben {19, 20)
als Mitnahmestangen vorgesehen sind.
8. Gestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei klappbare Querstreben
(2a, 2b; 3a, 3b) hintereinander angeordnet sind und über eine Verbindungsstange (5) funktionsgekoppelt
sind, die nach dem Lösen der Arretierung (4) am züge-
ordneten Schwenkgelenk (28) beim Zusammenklappen des Gestells die zweite Querstrebe (2a, 2b) über das angekoppelte
Schwenklager mitzieht und zusammenklappt bzw. beim Aufstellen in die gespreizte Position verbringt.
5
5
9. Gestell nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachsen der Querstreben {2a, 2b; 3a, 3b) senkrecht zur Längsachse der
Tragholme (la, Ib) verlaufen.
10. Gestell nach Anspruch 1, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Querstrebe (2a, 2b)
im vorderen Bereich der Längsholme (la, Ib) und eine zweite im mittleren Bereich der Längsholme (la, Ib) angeordnet
ist.
11. Gestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachsen der Stützstreben horizontal und quer zu den Längsrichtungen
der Längsholme (la, Ib) und den Tragstreben (23a, 23b) verlaufen.
12. Gestell nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß eine betätigbare, wieder lösbare Arretierungsvorrichtung an dem mittigen Schwenklager (15) oder eine Kopplungseinrichtung,
z. B. ein beide Quergriffe (14a, 14b) oder die Hälften einer Sicherheitsquerstrebe (26) durch Verschwenken
oder Verschieben verbindendes Element, vorgesehen ist.
13. Gestell nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,
daß die hinteren Räder (8) in ortsfesten Gabeln (10) gelagert und die vorderen Räder
(7) über vertikal verlaufende Drehlager (11) um die vertikale
Achse mit ihrem Lager verdrehbar angeordnet sind.
14. Gestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Hälften (2a, 2b; 3a, 3b) der Querstreben derart miteinander verschwenkbar
verbunden sind, daß sie aus der gestreckten Position nur nach hinten in Richtung der hinteren Räder (8) des
Gestell beim Zusammenfahren des Gestells mit dem Drehlager (35, 35') verschieblich sind.
15. Gestell nach Anspruch 14, dadurch g e kennzeichnet, daß die äußeren Enden der beiden
Hälften (2a, 2b; 3a, 3b) der Querstrebe an Lagerböcken
(9a, 9b; 29a, 29b) mit Schwenklagern (41a, 41b; 42a, 42b) schwenkbeweglich angelenkt sind und daß an den
Lagerböcken eine Stützwand (39a, 39b) jeweils vorgesehen ist, gegen die eine Anschlagswand (40a, 40b) der Querstrebenhälften
{2a, 2b; 3a, 3b) bei gestreckter Querstrebe (2a, 2b; 3a, 3b) abstützend anliegt.
16. Gestell nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Querstrebenhälften
(2a, 2b; 3a, 3b) im Schwenklagerbereich mit einer Riegelsperre als Arret i erungs einrichtung gegeneinander
fixierbar sind, wobei durch eine Führung in der einen Hälfte ein Arretierungsbolzen in eine konturangepaßte
Ausnehmung in der zweiten Hälfte bei gestreckter Querstrebe eingreift und herausziehbar angeordnet ist.
17. Gestell nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite der einen
Hälfte im Bereich des Schwenklagers (35) ein Lagerbock zur Aufnahme eines Betätigungshebels vorgesehen ist, der
um eine horizontale Schwenkachse bei Druck auf den einen Hebelarm betätigbar ist und dabei den Verriegelungsbolzen
aus der korrespondierenden Ausnehmung oder den Durchbruch in der darunter liegenden Hälfte zur Auflösung der
Arretierung herauszieht, wobei die Bewegung gegen die Kraft einer Feder erfolgt.
18. Gestell nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Querstrebenhälften einen rechteckförmigen Querschnitt
aufweisen und am gemeinsamen Verbindungslager (35) scheibenförmig
ausgebildet sind, wobei die beiden scheibenförmigen Körper aufeinanderliegend gegeneinander verdrehbar
angeordnet sind.
19. Gestell nach einem der Ansprüche 14 bis 18, da durch
gekennzeichnet, daß das Arretierungselement (4) eine Wand als Sperrwand (31) oder
Einzelansätze aufweist und schwenkbeweglich um eine horizontale Achse an der oberen Querstrebenhälfte (3b) oder
an einem Halter (32) schwenkbeweglich gegen die Kraft einer Feder angebracht ist, welcher Halter (32) an einem
Träger (51) befestigt ist, an dem das Drehlager (35) für
die beiden Querstrebenhälften (3a, 3b) vorgesehen ist, wobei die Arretierungswand so ausgebildet ist, daß sie
bei gestreckten Querstrebenhälften (3a, 3b) mit den Arretierungsflächen
an den senkrecht verlaufenden, vorderen Seiten der Querstrebenhälften anliegen.
20. Gestell nach Anspruch 19, dadurch g e kennzeichnet, daß die Verbindungsstange (5) im
Bereich der hinteren Querstrebe (3a, 3b) u-förmig abgewinkelt ist und eine Aufnahme für die Mittenteile der
Querstrebenschenkel (3a, 3b) bildet und daß an dem oberen
abgewinkelten Teil (51) der Lagerbock für die Arretierungseinrichtung
(4) befestigt ist, der als doppelseitiger Hebel ausgebildet ist und gegen die Kraft einer Feder
(34) betätigbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29509125U DE29509125U1 (de) | 1995-06-02 | 1995-06-02 | Gestell für einen zusammenklappbaren Kinder- oder Puppen-Sitz- oder Liegewagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29509125U DE29509125U1 (de) | 1995-06-02 | 1995-06-02 | Gestell für einen zusammenklappbaren Kinder- oder Puppen-Sitz- oder Liegewagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29509125U1 true DE29509125U1 (de) | 1995-08-17 |
Family
ID=8008889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29509125U Expired - Lifetime DE29509125U1 (de) | 1995-06-02 | 1995-06-02 | Gestell für einen zusammenklappbaren Kinder- oder Puppen-Sitz- oder Liegewagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29509125U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1228938A1 (de) * | 2001-01-31 | 2002-08-07 | Combi Corporation | Klappbarer Kinderwagen |
| EP1283145A3 (de) * | 2001-08-09 | 2005-10-12 | Combi Corporation | Dreifach zusammenfaltbare Kinderkarre |
-
1995
- 1995-06-02 DE DE29509125U patent/DE29509125U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| KR100808995B1 (ko) * | 2001-01-31 | 2008-03-05 | 콤비 가부시키가이샤 | 절첩식 유모차 |
| EP1283145A3 (de) * | 2001-08-09 | 2005-10-12 | Combi Corporation | Dreifach zusammenfaltbare Kinderkarre |
| US7168728B2 (en) | 2001-08-09 | 2007-01-30 | Combi Corporation | Stroller foldable in three |
| SG143015A1 (en) * | 2001-08-09 | 2008-06-27 | Combi Co | Stroller foldable in three |
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