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DE29500541U1 - Handlauf - Google Patents

Handlauf

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DE29500541U1
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DE
Germany
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handrail
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DE29500541U
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Hewi Heinrich Wilke GmbH
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Hewi Heinrich Wilke GmbH
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/18Balustrades; Handrails
    • E04F11/181Balustrades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Steps, Ramps, And Handrails (AREA)

Description

· Pat^ntap-waii..
DE 6810
·'ReinfridaFrTir. &ngr;. Schorlemer
Karthäuserstr. 5A 34117 Kassel Allemagne
Telefon/Telephone (0561) 15335
(0561)780031
Telefax/Telecopier (0561)780032
HEWI Heinrich Wilke GmbH, 34454 Arolsen
Handlauf
Die Erfindung betrifft einen Handlauf nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einem bekannten Handlauf dieser Art (DE 72 40 898 Ul) besteht die Stütze aus einem kastenartigen Hohlkörper, der auf seiner Oberseite mit einer Auflagefläche und an seiner Unterseite mit einem abnehmbaren Deckel versehen ist. Bei abgenommenem Deckel sind Befestigungsschrauben zugänglich, die zur Befestigung des Kastens an einer Wand od. dgl. dienen. Außerdem kann bei abgenommenem Deckel von der Unterseite des Kastens her eine Befestigungsschraube durch ein die Auflagefläche durchsetzendes Langloch hindurch in das zu montierende Handlaufelement eingedreht werden.
Eine derartige Montage von Handlaufelementen ist nicht immer ausreichend stabil, insbesondere wenn die Handlauf elemente aus Rohrelementen bestehen. In diesem Fall ragen die zugehörigen Befestigungsschrauben lediglich in vergleichsweise kurze, die Rohrwandung durchsetzende Gewindebohrungen, so daß die Handlauf elemente keine großen Querkräfte aufnehmen können, insbesondere wenn sie aus Kunststoff bestehen. Außerdem ist nicht erkennbar, ob und ggf. wie eine stabile Verbindung der einzelnen Handlaufelemente untereinander an ihren Enden vorgesehen ist.
Demgegenüber liegt der Erfindjung. die.Au.fgak« zugrunde, den Handlauf der eingangs
bezeichneten Gattung so auszubilden, daß stabile Verbindungen der Handlauf elemente sowohl mit den Stützen als auch untereinander erhalten werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1. 5
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
10
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Handlaufelement;
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch einen erfindungsgemäßen Handlauf von vorn;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Handlauf elements;
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch einen erfindungsgemäßen Handlauf längs einer Linie IV-IV der Fig. 2; und
20
Fig. 5 bis 7 der Fig. 2 entsprechende Schnitte durch alternative Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Handlaufs.
Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Handlauf element 1 in Form eines Rohrelements, das eine Längsachse 2 aufweist. Das Handlaufelement 1 enthält im Ausführungsbeispiel ein hohlzylindrisches Metallrohr 3 und eine auf dieses aufgezogene Kunststoffummantelung 4, die vorzugsweise ebenfalls aus einem Rohr besteht und dieselbe Länge wie das Metallrohr 3 besitzt.
In die beiden offenen, als Aufnahmeöffnungen dienenden Enden des Metallrohrs 3 ist je ein Anschlußelement 5 eingesetzt. Alternativ könnte das Handlaufelement 1 aber auch aus einer massiven Stange bestehen, deren Enden stirnseitige Aufnahmeöffnungen für die Anschlußelemente 5 aufweisen. Jedes Anschlußelement 5 enthält einen in das Rohrende
1 ·
eingesetzten, zylindrischen Befestigungsabschnitt 6 mit einem dem Innendurchmesser des Metallrohrs 3 entsprechenden Außendurchmesser und einen an den Befestigungsabschnitt längs einer umlaufenden Schulter 7 angeschlossenen Montageabschnitt 8. Dabei weist die Schulter 7 eine etwa der Wandstärke des Metallrohrs 3 entsprechende Höhe auf, so daß der größte Außendurchmesser des Montageabschnitts 8 maximal etwa dem Außendurchmesser des Metallrohrs 3 entspricht. Der Befestigungsabschnitt 6 ist so in das Metallrohr eingesetzt, daß die Schulter 7 an dessen vorderer Stirnseite anliegt, und z.B. mittels Eindrückungen 9, die im Metallrohr 3 ausgebildet sind und in eine Querbohrung 10 des Befestigungsabschnitts 6 ragen, in Richtung der Längsachse 2 unverschiebiich und undrehbar im Metallrohr 3 festgelegt. Der Montageabschnitt 8 ist an seinem Vorderende 11 im wesentlichen halbzylindrisch ausgebildet, damit er zusammen mit einem entsprechend ausgebildeten, jedoch um 180° um die Längsachse 2 gedrehten Vorderende 12 (Fig. 2) eines Montageabschnitts 14 eines zugeordneten zweiten Handlaufelements 15 einen Montageklotz bilden kann, der einen zylindrischen Außenumfang mit einem Durchmesser besitzt, der etwa dem Außendurchmesser des Metallrohrs 3 entspricht, aber kleiner als der Außendurchmesser des Handlaufelements 1 ist.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Vorderenden 11 und 12 in ihren flachen, einander zugewandten Abschnitten je eine Aussparung 16 (Fig. 1) und einen bis über die Längsachse (2) vorstehenden Ansatz 17 auf, wodurch die Vorderenden 11, 12 eine hakenförmige Gestalt erhalten. Hierdurch ist es möglich, daß die beiden Vorderenden 11 und 12, wenn sie nach Fig. 4 aufeinandergelegt werden, gleichzeitig formschlüssig ineinandergreifen und dadurch Relatiwerschiebungen in Richtung der Längsachse 2 verhindern. Im übrigen weisen die Montageabschnitte 8, 14 jeweils eine durchgehende Querbohrung 18 zur Aufnahme einer Befestigungsschraube 19 (Fig. 2) auf.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist ein Handlaufelement 20 vorgesehen, das ein rohrförmiges, aus Kunststoff bestehendes Bogenelement 21 aufweist, in dem eine Metalleinlage 22 angeordnet ist, die etwas kürzer als das Handlaufelement 20 ist und an wenigstens einem Ende eine Gewindebohrung 23 aufweist, in die ein Gewindebolzen 24 eingedreht ist, der an einem Ende eines zylindrischen Einsatzes 25 mit einem dem Außendurchmesser des Befestigungsabschnitts 6 entsprechenden Außendurchmesser vorgesehen ist. Dabei kann der Gewindebolzen 24 nach dem Eindrehen in die Gewinde-
bohrung 23 durch einen Querstift gegen Verdrehung gesichert werden, der in eine den Gewindebolzen 24 und die Wand des Bogenelements 21 und des Einsatzes 22 durchragende Querbohrung gesteckt wird. Der Einsatz 25 steckt fest in einer Aufnahmeöffnung an einem Ende eines aus einem Metallrohr 26 und einer Kunststoffummantelung 27 hergestellten Rohrstücks 28, dessen anderes Ende ein Anschlußelement 5 entsprechend Fig. 1 aufnimmt. Der Einsatz 25 kann wie das Abschlußelement 5 mittels Querbohrungen und Eindrückungen des Metallrohrs 26 in diesem befestigt sein.
Das andere Ende des Handlaufelements 20 ist entweder entsprechend ausgebildet oder einfach mit einem Stopfen 29 abgeschlossen.
Eine zur Befestigung der Handlaufelemente 1, 15 an einer Wand 31 od. dgl. geeignete Stütze 32 ist aus Fig. 2 und 4 ersichtlich. Die Stütze 32 weist im Ausführungsbeispiel im wesentlichen ein Unterteil 33 und ein Oberteil 34 auf. Das Unterteil 33 ist z.B. aus Flacheisen hergestellt und weist einen Mittelabschnitt 35, einen davon um ca. 90° abgewinkelten Schenkel 36 am einen Ende und einen um ca. 135° abgewinkelten Schenkel 37 am anderen Ende auf. Der Schenkel 37 hat ein Mittelloch und auf seiner Rückseite eine ebene Montagefläche, die zur Auflage an der Wand 31 dient. Die Befestigung an der Wand 31 erfolgt z.B. mittels einer das Mittelloch durchragenden Befestigungsschraube 38 und eines Dübels 39 (Fig. 4). Dagegen besteht das Oberteil 34 z.B. aus einem einen quadratischen Querschnitt besitzenden Hohlkörper, der eine Mittel- bzw. Längsachse 40 und eine unter einem Winkel von 45° zu dieser geneigte Montagefläche aufweist. Dabei kann das Oberteil 34 derart auf das Unterteil 33 aufgeschoben werden, daß in einem aus Fig. 4 ersichtlichen Montagezustand einerseits das Unterteil 33 vollkommen vom Oberteil 34 aufgenommen und abgedeckt ist, andererseits die Montageflächen des Unter- und Oberteils in der Ebene der Wandoberfläche liegen. Außerdem erfolgt die Montage derart, daß die Längsachse 40 von der Wand 31 schräg nach oben ragt und mit der Vertikalen einen Winkel von ca. 45° bildet.
Während das Unterteil 33 der Befestigung der Stütze 32 an der Wand 31 od. dgl. dient, gibt das Oberteil 34 der Stütze 32 ihr äußeres Aussehen. Außerdem dient das Oberteil 34 zur Abstützung der Handlaufelemente 1 bzw. 15. Sie weist dazu im Ausführungsbeispiel eine halbzylindrische Auflagefläche 41 auf, die entsprechend Fig. 4 schräg nach oben und
außen offen ist, deren Radius im wesentlichen dem Radius der äußeren Umfangsflächen der Montageabschnitte 8 bzw. 14 der Anschlußelemente 5 entspricht und die eine Achse 42 (Fig. 2) aufweist, die im montierten Zustand parallel zur Wand 31 und im wesentlichen horizontal verläuft. Außerdem ist die Auflagefläche 41 mit einem Mittelloch 43 versehen und mit einem vorgewählten Abstand von der Montagefläche angeordnet.
Das Oberteil 34 weist ferner an seinen seitlichen Enden Ausnehmungen 44 auf, die an die Außenquerschnitte der Handlaufelemente 1, 15 bzw. der Kunststoffummantelung 4 angepaßt und daher im Ausführungsbeispiel halbzylindrisch ausgebildet sind. Die Ausnehmungen 44 sind so bemessen, daß sie im montierten Zustand in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise Anschlag- bzw. Stoßflächen für die angrenzenden Stirnflächen der Kunststoffummantelungen 4 bilden und etwa eine deren Wandstärke entsprechende Breite aufweisen.
Die Montage eines Handlaufs mit Hilfe der beschriebenen Stützen 32 kann wie folgt vorgenommen werden.
Es werden zunächst die Unterteile 33 mittels der Befestigungsschrauben 38 und Dübel 39 so an der Wand 31 befestigt, daß ihre Mittelabschnitte 35 in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise schräg nach oben ragen. Anschließend werden die Oberteile 34 in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise auf die Unterteile 33 aufgeschoben, bis ihre Montageflächen ebenfalls an der Wand 31 anliegen. Die Unterseite der Auflagefläche 41 oder mit dieser verbundene Versteifungsstege stützen sich dann vorzugsweise auf der Oberseite des Schenkels 36 ab. Anschließend werden zwei Handlaufelemente 1 und 15 mit den einander zugeordneten Enden 11 und 12, d.h. bei um 180° um die Längsachse 2 verschwenkten Montageabschnitten 8, unter Bildung eines Montageklotzes von oben her auf die Auflagefläche 41 aufgelegt (vgl. auch Fig. 2). Dabei ist die Anordnung vorzugsweise so getroffen, daß im montierten Zustand die Längsachse 2 koaxial zur Achse 42 (Fig. 2) der halbzylindrischen Auflagefläche 41 angeordnet ist. Die Befestigung der Handlaufelemente 1, 15 an der Stütze 32 erfolgt mittels der von oben durch die Querbohrungen 18 (Fig. 1) und das Mittelloch 43 hindurch eingeführten Befestigungsschraube 19, die gleichzeitig das Oberteil 34 am Unterteil 33 befestigt. Zum Festziehen der Befestigungsschraube 19 dient dabei z.B. eine Gewindebohrung im Schenkel 36. Alternativ kann eine Einpreßmutter 45
vorgesehen sein, die die Befestigungsschraube 19 aufnimmt und in einem Mittelloch des Schenkels 36 befestigt ist. Alternativ könnte die Befestigungsschraube 19 auch in eine normale, an der Unterseite des Schenkels 36 angeordnete Mutter eingedreht werden. Die Lage der Querbohrungen 18 in den Montageabschnitten 8 bzw. 14 ist dabei so gewählt, daß bei koaxialer Ausrichtung beider Querbohrungen 18 automatisch die Stirnseiten der beteiligten Handlauf elemente 1, 15 an den von den Ausnehmungen 44 (Fig. 2) gebildeten Anschlagflächen anliegen.
Zur Verbesserung des Aussehens des Handlaufs im Bereich der Stützen 32 sind zusätzlich Abdeckkappen 46 (Fig. 2, 4) vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel halbzylindrisch und mit einem Außendurchmesser ausgebildet sind, der genau dem Außendurchmesser der Kunststoffummantelungen 4 entspricht. Diese Abdeckkappen 46 werden beispielsweise mittels innenliegender Schnappverbindungselemente 47 an den die Auflagefläche 41 bildenden Wandteilen befestigt und so lang ausgebildet, daß sie im montierten Zustand (Fig. 2) längs haarfeiner Stoßfugen sowohl an die aus den Stützen 32 herausragenden Stirnflächen der Kunststoffummantelungen 4 der Handlaufelemente 1, 15 als auch an die Vorder- und Rückseite der Oberteile 34 angrenzen und eine bündige Fortsetzung von deren Oberflächen bilden. Dadurch entsteht, zumindest aus der Ferne, der Eindruck, als würde der gesamte Handlauf aus einem ununterbrochenen Rohr- oder Stangenelement bestehen, das auf nicht sichtbare Weise mit der Stütze 32 verbunden ist.
Auf der Vorderseite weist das Oberteil 34 eine z.B. rechteckige Aussparung 48 auf, die mit einem Deckel 49 verschließbar ist, der ebenfalls mittels Rast- oder Schnappverbindungselementen 50 am Oberteil 34 befestigt wird. Auch der Deckel 49 grenzt vorzugsweise längs haarfeiner Stoßfugen an das Oberteil 34, so daß er von außen kaum sichtbar ist.
Der Deckel 49 dient einerseits dem Zweck, den Zugang zur Befestigungsschraube 38 und/oder zu einer auf die Befestigungsschraube 19 aufdrehbaren Mutter unabhängig davon zu ermöglichen, ob das Oberteil 34 auf dem Unterteil 33 angeordnet oder mit diesem zu einer vormontierten Einheit verbunden ist. Andererseits kann der Deckel 49 auch entfernt werden, um die Aussparung 48 freizugeben und die zusätzliche Befestigung eines Wandschutzelements oder anderer Bauteile zu ermöglichen.
Bei der dargestellten, besonders bevorzugten Ausfiihrungsform ist die Einpreßmutter 45 unter Bildung einer vormontierten Einheit in den Mittellöchern sowohl des Schenkels 36 als auch der Anschlagfläche 41 befestigt. In diesem Fall ermöglicht die Aussparung 48 den Zugang zur Befestigungsschraube 38 bei der Befestigung dieser Einheit an der Wand 31.
Anstatt des zweiten Handlaufelements 15 (Fig. 2) kann auf einer Seite der Stütze 32 auch das Handlaufelement 20 nach Fig. 3 montiert werden. In diesem Fall kann der Stopfen 29 entweder nahe der Wand 31 angeordnet werden, wie es am Ende eines Handlaufs zuweilen erwünscht ist, oder durch ein weiteres Rohrstück 28 mit einem Anschlußelement 5 ersetzt werden, wenn es z.B. erforderlich ist, den Handlauf um eine Wandecke od. dgl. herumzuführen.
Fig. 5 bis 7 zeigen weitere Ausführungsformen der Erfindung.
In Fig. 5 ist vorgesehen, dem in Fig. 2 rechten Handlaufelement 15 bzw. seinem Montageabschnitt 14 nur einen losen Montageabschnitt 52 zuzuordnen, der den Montageabschnitt 8 in Fig. 2 ersetzt, aber nicht mit einem Befestigungsabschnitt 6 bzw. einem anderen Handlaufelement verbunden ist. Die dadurch auf der einen Seite der Stütze 32 freibleibende Öffnung wird mittels einer verrastbaren Kappe 53 verschlossen. Dadurch kann ein Handlaufende auch ohne das Handlaufelement 20 nach Fig. 3 realisiert werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 sind Anschlußelemente 55 vorgesehen, deren Befestigungsabschnitte 56 aus Gewindebolzen bestehen. Diese sind in hohlzylindrische, kegelförmig ausgebildete Spreizteile 57 mit entsprechenden Innengewindeabschnitten eingedreht, die in spreizbaren Teilen 58 angeordnet sind, die den Innenmänteln der Metallrohre 3 anliegende, aufweitbare Segmente aufweisen. Berm Festziehen der Gewindebolzen 56 in den Spreizteilen 57 werden diese axial verschoben und dadurch die spreizbaren Teile 58 radial gespreizt und durch Klemmwirkung in den Metallrohren 3 festgelegt. Spreizteile 57 und spreizbare Teile 58 dieser Art sind an sich bekannt (DE 40 30 978 Al) und brauchen daher nicht näher erläutert werden.
Der in Fig. 7 dargestellte Handlauf enthält massive Handlauf elemente 60 aus Holz, die an
ihren Enden Aufnahmeöffnungen 61 aufweisen. In diesen sind Aufnahmehülsen 62 befestigt, die beispielsweise mit selbstschneidenden Außengewindeteilen 63 versehen sind und Innengewindeabschnitte aufweisen, die analog zu Fig. 6 zur Aufnahme von Gewindebolzen dienen, die Befestigungsabschnitte 64 von Anschlußelementen 65 bilden. 5
Im übrigen sind die Ausführungsbeispiele nach Fig. 5 bis 7 analog zu denen nach Fig. 1 bis 4 ausgebildet, weshalb für gleiche Teile durchweg dieselben Bezugszeichen verwendet wurden.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, die auf vielfache Weise abgewandelt werden können. Dies gilt z.B. im Hinblick auf die Achsen und 42 (Fig. 2), da auch Ausführungsbeispiele denkbar sind, bei denen die Stützen zur Montage der Handläufe von Treppen dienen und daher nicht senkrecht, sondern schräg zur Längsachse 40 (Fig. 4) verlaufende Auflageflächen 41 und Achsen 42 aufweisen könnten. Weiter kann in Fig. 1 bis 7 die Aussparung 48 auch an einer anderen zweckmäßigen Stelle liegen, falls sie überhaupt erforderlich ist, und auch die Auflageflächen 41 könnten, insbesondere relativ zu den Aussparungen 48, anders positioniert sein. Abgesehen davon stellen die Stützen 32 bzw. die sie bildenden Unter- und Oberteile 33, 34 mit den Auflageflächen 41 nur ein Ausführungsbeispiel dar, zumal die Stütze selbst auch als einstückiger Hohlkörper ausgebildet werden könnte. Schließlich versteht sich, daß die verschiedenen Merkmale auch in anderen als den beschriebenen und dargestellten Kombinationen verwendet werden können.

Claims (12)

Ansprüche
1. Handlauf, bestehend aus Montagelöcher (18) aufweisenden Handlaufelementen (1, 15, 20, 60), aus an einer Wand (31) od. dgl. zu befestigenden Stützen (32) mit zur Anlage an der Wand (31) od. dgl. bestimmten Montageflächen und ebenfalls Montagelöcher (43) aufweisenden und zur Montage der Handlaufelemente bestimmten Auflageflächen (41) und aus in die Montagelöcher (18, 43) der Handlaufelemente (1, 15, 20, 60) und der Auflageflächen (41) einzuführenden Befestigungsschrauben (19) zur Befestigung der Handlaufelemente (1, 15, 20, 60) an den Stützen (32), dadurch gekennzeichnet, daß die Montagelöcher (18) der Handlauf elemente (1, 15, 20) in an wenigstens einem Ende derselben vorgesehene, auf die Auflageflächen (41) auflegbaren Anschlußelementen (5) ausgebildet und zur Abdeckung der Anschlußelemente (5) und der Befestigungsschrauben (19) bestimmte, mit den Stützen (32) verbindbare Abdeckkappen (46) vorgesehen sind.
2. Handlauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappen (46) eine solche Form besitzen, daß sie im montierten Zustand bündig mit den Handlaufelementen (1, 15, 20, 60) abschließende Oberflächen aufweisen und nur längs haarfeiner Stoßfugen an die zugehörigen Handlaufelemente (1, 15, 20, 60) und Stützen (32) angrenzen.
3. Handlauf nach Ansprach 1 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente (5) einen kleineren Außenquerschnitt als die Enden der Handlaufelemente (1, 15, 20, 60) aufweisen und die Stützen (32) an seitlichen Enden der Auflageflächen (41) mit an den Außenquerschnitt der Enden der Handlaufelemente (1, 15, 20, 60) angepaßten, Anschlagflächen für diese bildenden Ausnehmungen (44) versehen sind.
4. Handlauf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappen (46) durch Schnappverbindungselemente (47) mit den Stützen (32) verbindbar sind.
5. Handlauf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (32) schräg zu den Montageflächen angeordnete Längsachsen (40) aufweisen.
6. Handlauf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (32) ein der Montage an der Wand (31) od. dgl. dienendes und ein Montageloch zur Aufnahme einer Befestigungsschraube (38) aufweisendes Unterteil (33) und ein das Unterteil (33) in sich aufnehmendes, der äußeren Formgebung der Stütze (32) dienendes und die Auflagefläche (41) aufweisendes Oberteil (34) enthalten.
7. Handlauf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Handlaufelemente (1, 15, 20, 60) stangen- oder rohrförmig ausgebildet und an wenigstens einem Ende mit Aufnahmeöffnungen versehen sind, und daß die Anschlußelemente (5) je einen zur Verankerung in einer der Aufnahmeöffnungen bestimmten Befestigungsabschnitt (6) und einen zum Auflegen auf die Auflagefläche (41) bestimmten, das Montageloch (18) für die Befestigungsschraube (19) aufweisenden Montageabschnitt (8, 14) enthalten.
8. Handlauf nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageabschnitt (8, 14) im wesentlichen halbzylindrisch ausgebildet und mit einem entsprechend ausgebildeten Montageabschnitt (8, 14) eines anderen Anschlußelements (1, 15, 20, 60) zu einem im wesentlichen zylindrischen, auf die Auflagefläche (41) der Stützen (32) auflegbaren Montageklotz zusammenlegbar ist.
9. Handlauf nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageabschnitte (8, 14) an ihren einander zugewandten Seiten mit formschlüssig ineinandergreifenden Haken (16, 17) versehen sind.
10. Handlauf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageabschnitte
(8, 14) an den beiden Enden der Handlaufelemente (1, 15, 20, 60) jeweils in um 180° um die Längsachsen (2) verdrehten Stellungen angebracht sind.
11. Handlauf nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (32) unterhalb der Auflageflächen (41) mit Aussparungen (48) zum wahlweisen Einsetzen von Deckeln (49) oder Montageteilen für zusätzliche Bauteile versehen sind.
12. Handlauf nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (48) in den Oberteilen (34) ausgebildet sind.
DE29500541U 1995-01-14 1995-01-14 Handlauf Expired - Lifetime DE29500541U1 (de)

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