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DE2263378A1 - Verschluss- und schlosseinrichtung fuer ein- oder mehrschuessige repetierbuechsen fuer jagdliche zwecke - Google Patents

Verschluss- und schlosseinrichtung fuer ein- oder mehrschuessige repetierbuechsen fuer jagdliche zwecke

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Publication number
DE2263378A1
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DE
Germany
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locking
lock
closure
weapon
barrel
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DE2263378A
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DE2263378B2 (de
DE2263378C3 (de
Inventor
Gerold Domhan
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE19722263378 priority Critical patent/DE2263378C3/de
Priority to AT1045673A priority patent/AT328921B/de
Priority to US426344A priority patent/US3892082A/en
Priority to IT84619/73A priority patent/IT1001376B/it
Priority to CH1796273A priority patent/CH566537A5/xx
Priority to ES421735A priority patent/ES421735A1/es
Priority to FR7346405A priority patent/FR2211637B3/fr
Publication of DE2263378A1 publication Critical patent/DE2263378A1/de
Publication of DE2263378B2 publication Critical patent/DE2263378B2/de
Publication of DE2263378C3 publication Critical patent/DE2263378C3/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A11/00Assembly or disassembly features; Modular concepts; Articulated or collapsible guns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/12Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
    • F41A3/36Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
    • F41A3/38Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having rocking locking elements, e.g. pivoting levers or vanes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C7/00Shoulder-fired smallarms, e.g. rifles, carbines, shotguns
    • F41C7/02Pump-action guns, i.e. guns having a reciprocating handgrip beneath the barrel for loading or cocking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Gerold D ο m h α η 18. Dez. 1972
714 Ludwigsburg ooeoo*70
Solitudeallee 69 . ΔΔΌΟΟ (O
Verschluß- und Schloßeinrichtung für ein- oder mehrschüssige RepetierbUchsen für jagdliche Zwecke
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschluß- und Schloßeinrichtung für ein- oder mehrschüssige RepetierbUchsen, vornehmlich für jagdliche Zwecke, bei der das Entriegeln und Öffnen sowie"das Schließen und Verriegeln der Waffe und das selbsttätige Zuführen einer neuen Patrone in den Waffenlauf durch begrenzte Längsverschiebung der Hauptwaffenteile erfolgt.
Es sind Waffenverschlüsse als sog. ZylinderverschlUsse bekanntgeworden, welche im wesentlichen zwecks Spannens des Schlosses aus einer in Längsrichtung des Laufes verschiebbaren und um die Längsachse verschwenkbaren Kammer bestehen, wobei die Bewegungen zum Öffnen und Schließen dieser Waffenarten über den Kammergriff durchgeführt und dabei gleichzeitig das selbsttätige Auswerfen der leeren Patronenhülse vorgenommen wird. Diese Verschlußarten weisen aber nicht unerhebliche Nachteile auf. So bietet der beispielsweise seitlich aus dem
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Gewehrprofil herausstellende Kammerhebel die Möglichkeit des Unbeabsichtigten Hängenbleibens, wodurch der Verschluß' geöffnet wird und dabei die sich im Lauf befindliche Munition herausfallen und/oder Schmutz in den Verschluß gelangen kann. Um dies zu verhindern, wurden Kammerverriegelungen geschaffen, welche jedoch zusätzliche Bauteile erfordern und eine weitere Handbetätigung mit sich bringt. DarUberhinaus werden beim Repetieren die aus dem Magazin durch Federwirkung nachgeschobenen Patronen konstruktionsbedingt schräg in den Lauf eingeführt, wodurch Verklemmungen und somit Beschädigungen der Patronenhülsen nicht auszuschließen sind, was im Praxisgebrauch der Waffe weitere wesentliche Nachteile bedeuten können. Außerdem wirkt sich der Zylinderverschluß in nachteiliger Weise auf die Gesamtbaulänge der Waffe aus.
Ferner sind Kipplaufgewehre bekanntgeworden, bei welchen zwecks Spannens und Ladens der Waffe der Lauf nach unten abgekippt wird. Neben den Vorteilen der schlanken Bauweise ohne vorstehende Hebel und der Führigkeit dieser Waffe fehlt hier jedoch die Möglichkeit des Repetierens, um eine schnelle Schußfolge zu erreichen, so daß nach jedem Schuß die Waffe abgesetzt, gespannt, geladen und wieder geschlossen werden muß.
409828/Hüb/,
Schließlich wird bei den bekannten Pump-Action-Büchsen zum Repetieren der Vorderschaft mit der die Waffe abstützenden Hand in Laufrichtung vor- und zurückgeschoben, dabei die leere Patronenhülse ausgeworfen und eine neue Patrone dem Lauf zugeführt. Hierbei ist zwar eine schnelle Schußfolge erreichbar, aber da diese Waffe grundsätzlich nur als Kleinkalibergewehr existiert, läßt sie sich nicht für jagdliche Zwecke verwenden und außerdem für den Transport im Gewehrkoffer nicht mit wenigen Handgriffen und ohne Werkzeuge zerlegen.
Die Aufgabe und der Zweck der Erfindung werden nun darin gesehen, die genannten Nachteile zu vermeiden und bevorzugt für jagdliche Zwecke eine Repetierwaffe mit einer Verschluß- und Schloßeinrichtung zu schaffen, welche im geschlossenen Zustand keine nach außen sichtbare oder vorstehende Bedienungsteile aufweist, desweiteren die Handhabung solch einer Waffe mit schneller Schußfolge ohne Abstützen das Repetieren zu ermöglichen sowie die Waffe bei Nichtgebrauch in zerlegtem Zustand ohne Werkzeugbenutzung transportieren zu können.
Dies wird nach den kennzeichnenden Teil der Ansprüche erreicht.
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Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen näher erläutert.Es zeigen :
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die verriegelte und gespannte Waffe,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die geöffnete Waffe,
Fig. 3 die hintere Baugruppe der Waffe in perspektivischer Ansicht,
Fig. 4 die vordere Baugruppe der Waffe in perspektivischer Ansicht,
Fig. 5 eine Ansicht auf die vordere Baugruppe der Waffe in Pfeilrichtung A nach der Fig. 2,
Fig.6-8 vergrößerte Draufsichten auf den Verschlußteil des Waffenlaufes mit den Verriegelungswalzen bei verriegelter, halb geöffneter und geöffneter Waffe,
Fig.9-11 schematische vergrößerte Querschnittdarstellungen durch die Waffe im Bereich des Patronenmagazins bei geschlossener
Luη d
und geöffneter WaffeWährend der Drehbewegung des Patronenmagazins,
Fig. 12 eine vergrößerte Darstellung des vorderen Gelenkkopfes in Pfeilrichtung B nach Fig. 2 mit um eine Teilung verdrehtem Patronenmagazin in der Öffnungsstellung,
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Fig. 13 eine vergrößerte Darstellung des vorderen Gelenkkopfes in Pfeilrichtung C nach Fig. 12,
Fig. 14 eine vergrößerte Darstellung des vorderen Gelenkkopfes in Pfeilrichtung D nach Fig. 12, jedoch in der Verriegelungsstellung.
Wie die Fig. 1 und 2 erkennen lassen, besteht die erfindungsgemäße Waffe grundsätzlich aus.zwei in sich geschlossene und zueinander begrenzt in Laufrichtung längsverschiebbaren Baugruppen 1,2, wobei sich die Baugruppe 1 aus der Basküle 3, dem Schloß 4, dem Patronenmagazin 5 und dem in Fig. 3 eingezeichneten Hinterschaft 6 zusammensetzt, während zur Baugruppe 2 der Waffenlauf 7 mit dem an letzterem angeordre ten Verschlußteil 8 und der in Fig. 4 eingezeichnete Vorderschaft 9 gehören. Beim öffnen und Schließen der Waffe durch Verschieben der beiden Baugruppen 1,2 zueinander auf einer zum Waffenlauf 7 parallelen und unterhalb des letzteren angeordneten Längsführung gleitet die Baugruppe 2 nach den Fig. 4 und 5 im unteren Bogenteil 10 des am Waffenlauf 7 angeordneten Verschlußteils 8 mit der Gleitfläche 11 und den zwei beidseitig gegenüberliegend vorgesehenen Führungsnocken 12 auf dem Halbkreisförmigen Mittelteil 13 der Basküle 3 und gleichzeitig mit dem an der Unterseite des Waffenlaufes 7 fest angeordneten Lagerauge 14 auf dem zylindrischen Vorderteil 15 der Basküle 3 wie die Fig. 1, 2 und 5 zeigen.
Der stirnseitig im Vorderteil 15 der Basküle 3 entfernbar angeordnete Endanschlag 16 gegen das Lagerauge 14 begrenzt die Längsbewegung der Baugruppe 2 der Waffe beim öffnen. Im Verschlußteil 8 sind nach den Fig. 1,4 und 6 senkrecht und quer nebeneinanderliegend zwei winkelverschwenkbare Verschlußwalzen 17, 18 vorgesehen, welche bei geschlossener Waffe den rückwärtigen Teil des Schloßkopfes 19 mit Stoßboden 20 formschlüssig umfassen und an der unteren Stirnseite je eine flanschartig ausgebildete Lasche 21, 22 aufweisen, wobei die abgesetzten Sperrnasen 23, 24 der Laschen 21, 22 von dem an der Basküle 3 fest angeordneten Joch 25 formschlüssig umfaßt werden, wodurch ein selbsttätiges Verdrehen der Verschlußwalzen 17, 18 während des Schießvorganges verhindert wird. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß der Schloßkopf 19 bereits unmittelbar hinter dem Stoßboden 20 den Abschluß der beim Schuß belasteten Teile bildet, wodurch eine für diese Waffenart bisher noch nicht erreichte extrem kurze Bauweise des Repetierers erzielt wird. Darüberhinaus wirkt es sich vorteilhaft aus, daß die Ruckstoßkräfte zentral zur Waffenlaufachse und unmittelbar hinter dem Stoßboden 20 abgefangen werden, wodurch auch höchste GaddrUcke zulässig sind, ohne daß die Waffe beim Schuß in unkontrollierbare Schwingungen gerät und somit zwangsläufig aus der Ziellinie getragen wird. Durch diese Anordnung ist es möglich geworden, auch relativ billige Werkstoffe wie Leichtmetall und thermoplastische Kunststoffe anzuwenden und
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nur die wichtigsten und hochbeanspruchten Bauteile aus Stahl zu fertigen, was sich wiederum günstig auf das Gewicht der Waffe auswirkt.
Nach den Fig. 1,2 und 3 ist im hinteren Teil 26 der Basküle 3 eine in Längsrichtung verschiebbare zylindrische Hülse 27 vorgesehen, welche mit einem Nocken 28 durch einen Führungsschlitz 29 aus der oberen Fläche 30 der Basküle 3 herausragt, so daß auf dem Nocken 28 mittels eines als Achse dienenden Stiftes 31 ein auf der oberen Fläche 30 der Basküle 3 gleitender Spann- und Entriegelungsschieber 32 anbringbar ist, während gem. der Fig. 3 ein seitlich an der Hülse 27 vorgesehener und den Schlitz 33 der Basküle'3 durchdringender Mitnehmerbolzen 34 den beiden in gleicher Richtung zeigenden aber gegeneinander wirkenden Schenkeln der U-förmig gebogenen und fest angeordneten Schenkelfeder 35 ds Anlage dient, wodurch die Hülse 27 in einer Mittelstellung als Ruhestellung gehalten und nach dem Betätigen mittels des.!jeweils zugeordneten Schenkels wieder in die Ruhestellung zurückbewegt wird. Durch das Verschieben des Spann- und Entriegelungsschiebers 32 auf der oberen Fläche 30 der Basküle 3 nach vorn, also in Pfeilrichtung 36 (Fig. 1 und 2), wird die Waffe unmittelbar vor dem Schuß gespannt, was später näher beschrieben werden soll, wohingegen nach den Fig. 1 und 2 beim Verschieben des Spann- und Entriegelungsschiebers 32 nach hinten in Pfeilrichtung 37 teröxg&S&sto*
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bei gleichzeitigem Mitverschieben der Hülse 27 mit ihrer an der unteren Seite vorgesehenen Aussparung 38 mittels der Auslaufschrüge
39 der Aussparung die das Schloß 4 verriegelnde Verriegel.ungsklinke
40 über ihren hinteren Teil 40' im Uhrzeigersinn um die Achse 41 verschwenkt wird, so daß der Verriegelungsstift 42 im Schloß 4 freigegeben wird und somit die Baugruppe 2 der Waffe auf den Führungen 13, 15 der Baugruppe 1 bis zum Anschlag 16 mühelos um den Hub = Patronenlänge + Verschlußweg nach vorn bewegt werden kann. Dabei verschiebt sich ebenfalls das durch die im flachen Schloßteil 4' fest angeordnete Fuhrungsachse 43 geführte und unter dtx Wirkung der Druckfeder 43' stehende mit dem flachen Schloßteil 4' zusätzlich seitlich zwischen den am Joch 25 vorgesehenen und in den Fig, 6-8 dargestellten Führungsriocken 25' geführte Schloß 4 mit dem Schloßkopf 19 nach vorn bis zum Anschlag des Schlosses in der Basküle 3. Gleichzeitig gleiten die Sperrnasen 23, 24 der Laschen 21, 22 an den Verschlußwalzen 17, 18 aus dem Joch 25 heraus, wobei die Laschen 21, 22 mit den maulförmigen öffnungen 44, 45 ober die Bolzen 46, 47 greifen, welche auf der unter dem Schloßkopf 19 vorgesehenen Fläche 48 der Fig. 2 u. 3 fest angeordnet sind, *o daß d£© Walzen
θ
17, 18 beispielsweise um 90 verschwenkt werden und die foresehlüssige Verbindung zwischen Schloßkopf 19 und Verschlußteil 8 wird. Beim weiteren Verschieben der Baugruppe 2 gleiten die in
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unteren Bogenteil 10 des Verschlußteils 8 seitlich gegenüberliegend angeordneten Bolzen 49 (Fig. 2, 5) in die maulförmigen Aussparungen 50 des mittels der Achse 51 in der Basküle 3 . schwenkbar angeordneten gabelförmigen Hebels 52 und verschwenken letzteren entgegen dem Uhrzeigersinn, so daß der in Fig. 1 nach unten zeigende Schenkel 53, über den mit dem letzteren ein Kniegelenk 54 bildende Verbindungsglied 55 die in der Basküle 3 angeordnete Antriebsschwinge 56 des Parallelkurbeltriebes 57 mit verschwenkt wird und somit das im Inneren des Mittelteils 13 der Basküle 3 unter dem Lauf 7 angeordnete Patronenmagazin 5 selbsttätig parallel nach oben und hinten gegen den Schloßkopf 19 führt, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Dieses Patronenmagazin ist auf der die Koppel des Parallelkurbeltriebes 57 bildende und in den Gelenkköpfen 59, 60 in Laufrichtung fest angeordneten Achse 61 drehbar gelagert, aus einem elastischen Werkstoff, beispielsweise thermoplastischen Kunststoff hergestellt und sternförmig derart ausgebildet, daß die strichpunktiert angedeuteten Patronen 62 in Kammern 63 (beispielsweise 4) clipsähnlich einrastbar sind, wobei in der hochgeschwenkten Stellung des Patronenmagazins 5 der Teilkreis des letzteren durdh die Mitte des Schloßkopfes 19 führt, an welchem an der dem Lauf 7 zugekehrten Stirnseite 64 oben und unten Je eine um den gleichen unter dem Schloßkopf 19 liegenden Mittelpunkt, welcher zugleich die Drehachse
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des Patronenmagazins darstellt, kreisbogenförmig ausgebildete Auszieherkralle 65, 66 vorgesehen ist (siehe auch Fig. 9, 10, 11). Das Füllen des Patronenmagazins 5 geht in der Weise vor sich, daß die Patronen 62 von der Seite her einzeln in die Kammern 63 eingeclipst werden, so daß der Patronenhülsenboden 67 an der am Gelenkkopf 60 fest angeordneten Anschlagplatte 68 anliegt, und das Patronenmagazin jeweils um eine Rastteilung verdreht und dabei die auf der Achse 61 und in einer in der vorderen Stirnseite 69 des Patronenmagazins 5 zentrisch zur Lagerbohrung 70 angeordneten Aussparung 71 vorgesehene Verdrehungsfeder 72 gespannt wird.
Beim Schließen der Waffe schwenkt das Patronenmagazin 5 mittels des bereits beschriebenen Antriebs in umgekehrter Funktionsweise selbsttätig unter den Verschluß 8 und Lauf 7, wobei die oberste und zuletzt eingelegte Patrone 62 in den Auszieherkrallen 65, hängenbleibt und sich aus dem Patronenmagazin 5 löst, so daß die Patrone beim weiteren Zusammenschieben der Waffe vom Schloßkopf 19 geradlinig dem Patronenlager 73 des Laufes 7 zugeführt wird und der Schloßkopf 19 mittels des Verschlusses 8 und der Verschlußwalzen 17, 18, die Patrone 62 beim Schuß nach hinten abstützt. Die geschlossene und geladene Waffe ist somit auf die
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bereits beschriebene Weise durch Einrasten der Verriagelungcklinke 40 über den Verriegelungsstift 42 des Schlosses 4 verriegelt und gesichert. Vor dem Schießen ist die Waffe zu spannen, indem der Spann- und Entriegelungsschieber 32 mit der Hülse 27 in Pfeilrichtung 36 bis zum selbsttätigen Einrasten verschoben wird, wobei die in der Hülse 27 vorgesehene Schlagstange 74 mittels der im Schloß 4 auf der Achse 75 gelagerten Auslöseklinke 76 in ihrer Bewegung gehindert und somit die auf der Schlagstange 74 vorgesehene Druckfeder 77 gespannt wird. Beim Durchziehen des Abzuges 78 wird die Auslöseklinke 76 über den Stößel 79 in bekannter Weise verschwenkt, so daß die Schlagstange 74 freigegeben wird und die letztere der Wirkung der Druckfeder 77 folgend nach vorn mit der vorderen Stirnseite 80 auf die hintere Stirnseite 81 des Schlagbolzens 82 stößt und letzteren, die Schlagbolzenfeder 83 überwindend, gegen das Zündhütchen der im Lauf liegenden Patrone 62 schlägt.
Zum Zwecke des in den Fig. 9 bis 11 schematisch dargestellten Repetierens wird die Waffe in der beschriebenen Weise geöffnet, so daß das wie in Fig. 9 unter dem Lauf liegende Patronenmagazin 5 wiederum gegen den Schloßkopf 19 schwenkt, die leere Kammer des Patronenmagazins nach Fig. 10 die zwischen den Auszieher*- krallen 65 ? 66 des Schbßkopfes 19 gehaltene leergeschossene Patronenhülse 62' wieder aufnimmt, dadurch das Geräusch der sonst
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ausgeworfenen Patronenhülsen vermeidet und das Patronenmagazin 5 selbsttätig eine Drehschaltung durchführt, wobei, wie Fig. Π zeigt, die leergeschossene Patronenhülse 62' in Pfeilriehtung 58' aus den Auszieherkrallen 65, 66 auf der einen Seite heraus- und die nachfolgende Patrone 62 in die Auszieherkrallen 65, 66 auf der gegenüberliegenden Seite hineingeführt wird. Dieser selbsttätige mittels der Drehfeder 72 angetriebene Drehschaltvorgang des Patronenmagazins 5 ist dadurch erreichbar, daß nach den Fig. 12 und 13 im Gelenkkopf 59 des Parallelkurbeltriebes 57 ein auf der Achse 84 fest angeordneter Schalthebel 85 federnd schwenkbar und in axialer Richtung der Achse 84 ebenfalls federnd verschiebbar vorgesehen ist und der Schalthebel 85 mittels eines an der Antriebsschwinge 56 des Parallelkurbeltriebes 57 fest angeordneten Fingers 86 gegen den an der Anschlagplatte 87 des Gelenkkopfes 59 anliegenden und in der vorderen Stirnseite 69 des Patronenmagazins 5 federnd längsverschiebbar angeordneten Anschlagbolzen 88 gedrückt wird. Der der Schaltdrehung des Patronenmagazins folgende an die Anschlagplatte 87 anschlagende Anschlagbolzen 88 stößt seitlich gegen den überstehenden Kopf 89 des Schalthebels und verschiebt letzteren axial, bis der Anschlagbolzen 88 an der Anschlagplatte 87 anliegt. Während des Zurückschwenkens des Parallelkurbeltriebes 57 mit dem Patronenmagazin 5 beim Schließen der Waffe schwenkt, wie die Fig. 14 zeigt, gleichzeitig auch der
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Schalthebel 85 aus dem Bereich der Anschlagbolzen 88 in seine Ausgangsstellung zurück, so daß der Schalthebel sich axial wieder in seine Wirkebene zurückbewegen kann. Sowohl die Schwenk- als auch axiale Schieberückbewegung des Schalthebels 85 werden durch eine einzige in den Fig. 12 und 14 dargestellte Biegefeder 90 erreicht. Zu diesem Zweck weisen die Anschlagbolzen 88 stirnseitig schräge Gleitflächen 91 auf, so daß während des Drehens des Patronenmagazins 5 beim Ladevorgang des letzteren die Anschlagbolzen 88 an der Anschlagplatte 87 des Gelenkkopfes 59 vorbeigleiten. Ein Anschlagbolzen 92 dient in beiden Drehrichtungen des Patronenmagazins 5 als Endanschlag und wird infolge seiner AusfUhrungsform vom Schalthebel 85 nicht betätigt. Die Anzahl der Anschlagbolzen 88, 92 stimmt mit der Anzahl der einlegbaren Patronen 62 Uberein, wobei im vorliegenden Beispiel vier vorgesehen sind, was jedoch keine Begrenzung bedeutet. Beim Schließen der Waffe schwenkt das Patronenmagazin 5 selbsttätig unter den Waffenlauf 7 und erreicht somit wieder die Stellung nach Fig. 1 und 9. Während aller Repetiervorgänge bleibt die Waffe immer in Anschlagstellung, wodurch eine sehr schnelle Schußfolge garantiert wird. Desweiteren ist die Verwendung von Einsteckläufen zum Schießen mit Kleinkalibermunition möglich, indem der
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Lauf 7 durch einen Wechsellauf austauschbar ist, wobei fUr alle Kaliber' das vorstehend beschriebene gleiche Magazinsystem verwendbar ist. Desweiteren ist für die Abzugeinrichtung ein Stecher anbringbar.
Auf der Oberseite des Verschlusses 8 und am Fuß der Kimme 93 sind nach der Fig. 1 in Laufrichtung je eine PrismenfUhrung 94, 95 zur Aufnahme des strichpunktiert angedeuteten Zielfernrohres 96 vorgesehen, welches infolge der einfachen Bauweise der Waffe ohne vorspringende Bedienungsteile in sehr geringen Abstand Über dem Lauf angeordnet und in an sich bekannter Weise aufgesetzt ist, wobei sich die weite Auslegung der beiden Prismenführungen 94, 95 von ca. zwei Drittel der Länge des Zielfernrohres als weiterer Vorteil günstig auswirken.
Durch Entfernen des Endanschlages 16, wozu Werkzeuge nicht erforderlich sind, ist die Waffe ohne weiteres ή die beiden etwa gleich großen Baugruppen 1,2 zerlegbar und in schonender Weise ia Gewehrkoffer zu transportieren.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausfuhrungsbeispiel beschränkt. So kann die mehrschüssige Waffe
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bei Weglassung des Patronenmagazins 5 auch einschUssig Anwendung finden. Ferner ist für besondere Zwecke auch ein zwangsweises Auswerfen der leeren Patronenhülsen in bekannter. Weise durchführbar. ^#w«//i^^) >sf si** Mmf/i.Afot'A freier,f et.*
Zusammenfassend bestehen die mit der Erfindung erzielten und hervorstechendsten Vorteile insbesondere darin, daß
die Sicherheit durch das Wegfallen hervorstehender Hebel sowie durch die Anordnung und Bedienungsweise der den Schuß auslösenden Bauteile wesentlich erhöht wird,
die vorgeschlagene Bauweise durch konzentrische Einführung
der Patrone 62 in das Patronenlager 73 des Laufes 7 eine
optimale Schonung selbst empfindlicher Patronen insbesondere der Geschoßspitzen ermöglicht, also Beschädigungen der Patrone unmöglich macht und das Geräusch beim Repetieren weitgehend
vermindert wird, auch dadurch, daß die leeren Patronenhülsen nicht mehr aus -der Waffe ausgeworfen werden,
die beim Schuß belasteten Teile unmittelbar hinter dem Stoßboden den Abschluß des Verschlusses bilden, wodurch eine extrem kurze Bauweise der Repetierwaffe (ca. ein Meter Waffenlänge) erreichbar ist,
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beim Repetieren der Waffe beide Hände und das Zielauge in Anschlagstellung bleiben, so daß eine wesentlich schnellere Schußfolge als bei sonst Üblichen Repetiergewehren erreichbar ist,
die Waffe weitgehend aus billigen Werkstoffen, beispielsweise Leichtmetalle und thermoplastischen Kunststoffen herstellbar ist und nur die wichtigen und hochbeanspruchten Bauteile aus Stahl gefertigt werden,
durch die Wahl der genannten Werkstoffe das Gewicht der Waffe wesentlich vermindert wird,
dasselbe System unter Weglassung des Patronenmagazins auch fUr einschUssige Waffen anwendbar ist,
die Verwendung von Einsteckläufen für kleinere Kaliber möglich ist,
der Lauf 7 als Wechsellauf austauschbar ist,
infolge der vorgeschlagenen Bauweise der Waffe das Zielfernrohr 96 relativ nahe am Lauf anbringbar ist ohde die Bedienungsweise des Spannens und Entriegeins nachteilig zu beeinflussen, und die als Halterungen dienenden Schwalbenschwanzfuhrungen 94, auf dem Verschlußteil 8 und am Fuß der Kimme 93 weit ausgelegt sind,
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für alle Kaliber das gleiche Magazinsystem verwendbar ist,
aufgrund der zweiteiligen Bauweise die Waffe in zwei etwa gleich große Teile, die Baugruppen 1, 2, zerlegt im Koffer transportiert werden kann.
- Patentansprüche - 18 -
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    I Verschluß- und Schloßeinrichtung für ein- oder mehrschUssige RepetierbUchsen vornehmlich fUr jagdliche Zwecke, bei der das Entriegeln und öffnen sowie Schließen und Verriegeln der Waffe und das selbsttätige Zuführen einer neuen Patrone in den Waffenlauf durch begrenzte Längsverschiebung der Waffenteile erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Waffe aus zwei in sich geschlossene Baugruppen (1,2) besteht, die über eine zum Waffenlauf parallele und unterhalb des letzteren angeordnete Längsführung (11, 12,13, 14, 15) miteinander verbunden sind, wobei in dem mit dem Waffenlauf (7) fest verbundenen VerschlußstUck (8) drehbar gelagerte Verschlußwalzen (17, 18) angeordnet sind, die unter selbsttätiger Winkeldrehung gemeinsam ein- und ausgeschwenkt werden, derart, daß diese in der Nullgrad-Schließstellung den rückwärtigen Teil des Schloßkopfes (19) mit Stoßboden (20) formschlüssig umfassen, während sie ihn in der Öffnungsstellung winkelverschwenkend freigeben, wobei flanschartig ausgebildete Laschen (21, 22) vorgesehen sind, die während des Schließvorgangs der Waffe durch ein sich darUberschiebendes Joch (25) umschließend ein Verdrehen der Verschlußwalzen (17, 18) beim Schuß verhindern.
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    2. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flanschartigen Laschen (21, 22) der Verschlußwalzen (]7, 18) je eine maulähnliche Aussparung (44, 45) aufweisen, welche während des Ent- und Verriegelungsvorganges der Waffe über je einen der auf der Basküle (3) zugeordneten Bolzen (46, 47) verschwenkend eingreifen.
    3. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Basküle (3) im unteren Bogenteil (1O) des Verschlußstückes.(8) zwei gegenüberliegende Führungsnocken (12) und in Richtung der Laufmündung an der Unterseite des Laufes (7) ein Lagerauge (14) angeordnet sind.
    4. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß (4) aus dem in Laufrichtung verschiebbaren flachen Schloßteil (41) und dem an letzterem fest angeordneten in bekannter Weise den Schlagbolzen (82) mit der Schlagbolzenfeder (83) führenden Schloßkopf (19) besteht, wobei im flachen Schloßteil (41) quer zur Bewegungsrichtung ein Verriegelungsstift (42) und in Bewegungsrichtung eine unter der Wirkung einer Druckfeder (43') stehende Führungsachse (43) vorgesehen sind und zusätzlich das flache Schloßteil (4') zwischen zwei am Joch (25) angeordneten FUhrungsnocken (25') geführt ist.
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    5. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schloßkopf (19) zylindrisch ausgebildet und in dem Lauf (7)entgegengesetzter Richtung abgesetzt ist, wobei an der dem Lauf zugekehrten Stirnseite (64) oben und unten je eine um den gleichen unter dem Schloßkopf (19) liegenden Mittelpunkt kreisbogenförmig ausgebildete Kralle (65, 66) zum Aufnehmen der in den Lauf (7) zu schiebenden Patrone (62) vorgesehen ist.
    6. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1 bis S, dadurch gekennzeichnet^ daß im hinteren Teil (26) der BaskOle (3) eine das Schloß (4) in Verschlußstellung haltende und um die Achse (41) schwenkende Verriegelungsklinke (40) angeordnet ist.
    7. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im hinteren Teil (26) der Basküle (3) eine in Längsrichtung verschiebbare zylindrische Hülse (27) vor0esehen ist, welche mit einem Nocken (28) durch einen Führungsschlitz (29) aus der oberen Fläche (30) der Basküle (3) herausragt.
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    8.- Verschluß- und Schießeinrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,daß auf dem Nocken (28) ein auf der oberen Fläche (30) der Basküle (3) gleitender Spann- und Entriegelungsschieber (32) gelagert ist, welcher in der nach vorn verschobenen Stellung durch selbsttätiges Kippen einrastet.
    9. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnetdaß seitlich an der Basküle (3) eine doppelschenklige U-förmig gebogene und die nach vorn und hinten verschiebbare Hülse (27) mit dem Spann- und Entriegelungsschieber (32) in ihrer Mittelstellung haltende Schenkelfeder (35) angeordnet ist.
    10. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Hülse (27) eine Aussparung (38) in der Weise vorgesehen ist, daß in der Grundstellung der Hülse (27) der hintere Teil (40') der Verriegelungsklinke (40) in die Aussparung (38) hineinreicht und nach dem Zurückziehen des Spann- und Entriegelungsschiebers (32) in Pfeilrichtung (37) die Verriegelungsklinke (40) verschwenkt ist. .
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    Tl. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch' gekennzeichnet, daß in der Hülse (27) eire unter der Wirkung der Druckfeder (77) stehender und den Schlagbolzen (82) betätigende Schlagstange (74) angeordnet ist.
    12. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß im flachen Schloßteil (41) des Schlosses (4) eine Sperrklinke (76) derart angeordnet ist, daß beim Spannen der Waffe durch Verschieben des Spann- und Entriegelungsschiebers (32) nach vorn in Pfeilrichtung (36) die gegen den Schlagbolzen (82) stoßende Schlagstange (74) an der
    . Auslöseklinke (76) festgehalten wird.
    13. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1·, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite des Verschlußteiles (8) und am Fuß der Kimme (93) in Laufrichtung je eine Prismenfuhrung (94, 95) zur Aufnahme des in sehr geringem Abstand über dem Lauf (7) liegenden Zielfernrohres (96) vorgesehen ist.
    14. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im geschlossenen Zustand der Waffe unter dem Lauf (7) ein in einem Parallelkurbeltrieb (57) gelagertes
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    und beim öffnen der Waffe selbsttätig parallel nach.oben
    schwenkendes Patronenmagazin (5) für alle Kalibergrößen vorgesehen ist.
    15. Verschluß- und Schießeinrichtung nach Anspruch 1 und 14,
    dadurch gekennzeichnet,daß das Patronenmagazin (5) aus einem elastischen Werkstoff besteht, sternförmig ausgebildet ist
    und die Patronen (62) von außen clipsartig einrastbar sind.
    16. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Patronenmagazin (5) auf der die Koppel des Parallelkurbeltriebes (57) bildenden in den Gelenkköpfen (59, 60) in Laufrichtung fest angeordneten Achse (61) drehbar gelagert ist.
    17. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1, 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß in einer in der-vorderen Stirnseite (69) des Patronenmagazins (5) zentrisch zur Lagerbohrung (70) angeordneten Aussparung (71) und zugleich auf der Achse eine durch Drehen des Patronenmagazins beim Füllen zu spannende Verdrehungsfeder (72) vorgesehen ist.
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    18. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1 und 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß in der Stirnseite (69) des Patronentnagazins (5) drei federnd längsverschiebbare Anschlagbolzen (88) und ein in beiden Drehrichtungen des Patronenmagazins wirkender Endanschlagbolzen (92) angeordnet sind, wobei die Anschlagbolzen (88) schräge Gleitflächen (91) aufweisen.
    19. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1 und 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß zur selbsttätigen Drehschaltbewegung des Patronenmagazins (5) beim Repetieren am Gelenkkopf (59) des Parallelkurbeltriebes (57) ein mittels eines an der Antriebsschwinge (56) angeordneten Fingers (86) federnd verschwenkbarer und gleichzeitig seitlich ebenfalls federnd verschiebbarer Schalthebel (85) mit der an letzterem fest angeordneten Achse (84) vorgesehen ist.
    20. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch 1 und 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß zum selbsttätigen Verschwenken des Patronenmagazins (5) beim öffnen und Schließen der Waffe auf der in der Basküle (3) vorgesehenen Achse (51) ein schwenkbarer gabelförmiger Hebel (52) gelagert ist, welcher durch das Ein-
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    greifen der beiden im unteren Bogenteil (ΊΟ) des Verschlußteiles (8) fest angeordneten und gegenüberliegenden Bolzen
    (49) in die maulförmigen Aussparungen (50) des gabelförmigen Hebels (52) verschwenkbar ist.
    21. Verschluß- und Schloßeinrichtung nach Anspruch .1 und 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegung des gabelförmigen Hebels (52) über ein mit letzterem ein Kniegelenk (54) bildendes Verbindungsglied (55) auf den Parallelkurbeltrieb (57) übertragbar ist.
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    Leerse ite
DE19722263378 1972-12-23 1972-12-23 VerschluBeinrichtung für ein- oder mehrschüssige Repetierbüchsen Expired DE2263378C3 (de)

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IT84619/73A IT1001376B (it) 1972-12-23 1973-12-20 Dispositivo di chiusura e di bloc caggio per fucili a ripetizione ad uno o piu colpi per scopi vena tori
ES421735A ES421735A1 (es) 1972-12-23 1973-12-22 Perfeccionamientos introducidos en los dispositivos de cie-rre y de llave para fusiles de repeticion.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1544568A1 (de) 2003-12-15 2005-06-22 Heinz-Eckhard Dr. Engel Schusswaffe
EP1953491A1 (de) * 2007-02-02 2008-08-06 H. Krieghoff GmbH Schusswaffe

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ATA1045673A (de) 1975-06-15
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FR2211637A1 (de) 1974-07-19
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