DE2117655C - Bestrahlungsanlage, bei der das zu bestrahlende Gut an einer Gammastrahlen quelle vorbeigefuhrt wird - Google Patents
Bestrahlungsanlage, bei der das zu bestrahlende Gut an einer Gammastrahlen quelle vorbeigefuhrt wirdInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein·.· Bestrahlungsanlage mit
einer Beslrahlimgskanimer, innerhalb der das zu bestrahlende
Gut auf horizontale Bahn an einer Gammastrahlcnquelle
vorbeigeführt wird und die auf der Ein- und Ausschleusseite für das Gut mit einer vertikalen
Abschirmwand versehen ist. um die herum mindestens ein sich beiderseits der Abschirmwand
erstreckender Labyrinthgang für das Gut angeordnet ist.
Bei bekannten Bestrahlungsanlagen dieser Art erstreckt
sich der Labyrinthgang horizontal um die Abschirmwand. Diese Anordnung hat den Nachteil,
daß der Labyrinthgang einen großen lichten Querschnitt aufweist, wenn das Gut wie üblich in vertikaler
Richtung eine vvesentl'ch größere Ausdehnung hat
als in mindesiens einer Richtung quer dazu. Dadurch beansprucht die Anlage im Grundriß viel Platz. Ein
weilerer Nachteil ist darin zu sehen, daß besondere Vorkehrungen getroffen werden müssen, damit bei
Stillstand der Anlage nicht Personen durch den Labyrinthgang hindurch die Bestrahlungskammer betreten
können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bestrahlungsanlage der eingangs genannten Art zu
schaffen, deren Platzbeanspruchung im Grundriß kleiner ist und die betriebssicher ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der I.abv: inlligang so angeordnet ist, dal.?
das Gut in der Projektion auf eine vertikale Ebene, die sich quer /in Ebene der Abschirmwand erstreckt.
einen Weg zurücklegt, der auf der tier Bestrahlungskammer
abgewendelen und auf der der BestrahUmg>kammer
zugewendeten Seite der Abschirmwand parallel zu dieser verläuft und oberhalb der Abschirmwand
die beiden parallelen Wegabschnitte verbinde!.
Durch diese Anordnung wird es möglich, den
lichten Querschnitt des Labyriiilhgangcs wesentlich
zu verkleinern, so daß im Grundriß bedeutend weniger PIaI/ für die Anlage beanspruch! wird. Durch
einen Horizontalschiiili der erfindungsge-
diese kompakte Bauart werden also die Anlagekosten verringert. Überdies ergibt sich eine bessere Betriebssicherheit,
da die Bestrahlungskammer nicht ohne besondere Hilfsmittel betreten werden kann.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die parallel zur Abschirmwand
verlaufenden Abschnitte des Labyrinthganges vertikal angeordnet.
Dies ergibt ein Minimum an iich'em Querschnitt
ίο für den Labyrinthgang. Außerdem ergibt sich ein besonders
betriebssicheres Arbeiten beim Transportieren de' Gutes, c'a dessen Hauptbewegungsrichtung,
in welcher die größten Beschleunigungen und Verzögerungen auftreten, parallel zur Richtung der
Schwerkraft verläuft, so daß beim Beschleunigen und beim Verzögern keine Pendelbewegungen auftreten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der folgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung erläutert.
Es zeigt
Fig.
mäßen Bestrahlungsanlage aemäß der Linie 1-1 in
Fig. 2,
F i g. 2 einen Vertikalschnitt nach der Linie H-II in F i g. 1.
F i g. 3 einen Querschnitt gemäß der Linie 1ΙΙ-ΙΠ
in F i. g. 2.
F i g. 4 einen Ausschnitt aus F i g. 3, jedoch in größerem Maßstab, und
F i g. 5 bis 9 den Bewegungsablauf des Gutes in der Bestrahlungsanlage.
Gemäß Fig" 1 und 2 weist die Bestrahlungsanlage
eine Bestrahlungskammer 1 auf, in deren Mitte eine Gammastrahlenquelle 2 angeordnet ist. Die Kammer
1 ist von zwei Seitenwänden 3, einer Rückwand 6, einer Decke 4 und einem Boden 5 sowie auf
der Ein- und Ausschleusseite von einer Abfchirmwand 7 begrenzt. Decke. Boden und Wan Je der Bestrahlungsanlage
bestehen aus Strahlung absorbierendem Beton. Das zu bestrahlende Gut wird in der
+n Bestrahlungskammer L um die Strahlenquelle 2 auf
zwei U-förmigen Bewegungsbahnen 170 und 171 herumgeführt, die parallel zu den Wänden 3 und 6 verlaufen
und von denen — von der Strahlenquelle 2 aus gesehen — die eine 171 innerhalb der Bewegungbahn
170 angeordnet ist. Für jede der beiden Bewegungsbahnen ist eine Fördereinrichtung vorgesehen,
die voneinander unabhängig betreibbar sind und die weiter unten näher beschrieben werden.
Die baulichen Maßnahmen zum Betreten der Be-
Die baulichen Maßnahmen zum Betreten der Be-
r,r, strahlungskammer 1 sowie für Zu- und Abfuhr der
Strahlenquelle 2 sowie die Vorkehrungen zum strahlensicheren Speichern der Quelle 2 sind der Übersichtlichkeit
halber in der Zeichnung nicht dargestellt.
j: Zum Ein- und Ausschleusen des Gutes sind symmetrisch
zur Längsachse der Bcstrahlungskammer 1 zwei Labyrintligiinge vorgesehen, von denen jeder
die Form eines auf dem Kopfe stehenden U aufweht. Der eine Labyrinthgang wird von dem sich auf der
fio der Bestrahlungsknmmer 1 zugewendeten Seite der
Abschirmwand 7 erstreckenden und die Decke 4 durchdringenden vertikalen Schenkel K, dem sich
auf der der Bestrahlungskammer ! abgewendelen Seite der Abschirmwand 7 erstreckenden, vertikalen,
in zwei versetzte Abschnitte 10, 11 unterteilten
Schenkel und dem diese beiden Schenkel verbindenden-, horizontalen, oberhalb der Abschirmwand 7 befindlichen
Abschnitt gebildet. Der andere Labyrinth-
gang ist gleich gestaltet; der Schenkel auf der der Bestrahlungskammer 1 zugewendeten Seite der Abschirmwand
7 ist mit 9, die zueinander versetzten Abschnitte des anderen Schenkels sind mit 10 und 12
und der horizontale Verbindungsabschnitt ist mit 14 bezeichnet.
Die Abschnitte 10 bilden einen gemeinsamen Raum (Fig. 1). Zwischen den horizontalen Abschnitten
13 und 14 der beiden Labyrinthgänge befindet sich eine vertikale Mittelwand 15, die sich von
der Abschirmwnnd 7 aus bis zn einer die Labyrinthgänge
nach oben begrenzenden Zwischendecke 51 erstreckt und die in F i g. 1 ebenso wie die vertikalen
Schenkel 8 und 9 punktiert angedeutet ist. Die Abschnitte 10 einerseits und 11 und 12 andererseits sind
über je einen Zugang 18 bzw. 18' (Fig. 1) und je einen Ausgang 19 (F i g. 3) bzw. 19' (m T i g. 3 vor
dem Ausgang 19 liegend) mit der Außenwelt \erbundeii.
Im Schenkel 8 des einen Labvrinthga.;ges sind je
vier Wmkdschienen zur Bildung zweie- vertikaler
Führungsbahnen 24 und 25 angeordnet, von denen die Führungsbahn 24 der äußeren Bewegungsbahn
170 und die Führungsbahn 25 der inneren Bewegungsbahn 17! zugeordnet ist. Entsprechend sind im
Schenkel 9 des anderen Labyrinthganges zweimal vier Winkelschienen vorgesehen, die zwei vertikale Führungsbahnen
26 und 27 bilden, die der Bewegungsbahn
171 bzw. 170 zugeordnet sind. In gleicher Weise sind auf der anderen Seite der Abschirmwand 7 zo
in den Abschnitten 10, 11 und 12 der beiden Labyrinthgänge mittels jeweils vier Winkelschienen vier
vertikale Führungsbahnen 30, 31. 32 und 33 gebildet, von denen die Führungsbahn 30 der Führungsbahn
25. die Führungsbahn 31 der Führungsbahn 26, die Führungsbahn 32 der Führungsbahn 24 und die Führungsbahn
33 der Führungsbahn 27 zugeordnet ist.
Die vier zur inneren Bewegungsbahn 171 gehörenden
Führungsbahnen 25, 26. 30 und 31 haben ein gemeinsames Hubwerk, das im wesentlichen aus
einer Seiltrommel 35 und vier in den Führungsbahiien
auf- und abbewegbaren Hubplatten 45, 46, 40 bzw. 41 besteht, die über je ein Seil mit der Seiltrorn
mel 35 verbunden sind (F i g. 2). Zum Führen dieser Seile sind vier Umlenkrollen 36 und 37 vorgesehen
Die vier Seile sind so -\n der von einem Motor angetriebenen
Tror.uii'.:·' 35 angeschlossen, daß sich bei
einer Drehung der Trommel in einer Richtung alle vier Hubplattcn gleichzeitig mit der selben Geschwindigkeit
heben und bei einer Drehung in der entgegen- y>
gesetzten Richtung senken. Hin im Prinzip gleiches Hubwerk mit einer Seiltrommel 35' und vier Hubplatten
42, 43, 4-S und 47 ist für die der äußeren Bewegungsbahn
170 zugeordneten Fülmmgsbahnen 32, 33, 24 und 27 vorgesehen, in denen die Hubplatten
42, 43, 44 bzw. 47 auf- und abgleiten, Dieses Hubwerk iit parallel z'im eisten Hubwerk angeordnet
und unabhängig von diesem betrubhar; seine vier
Seilt: sind über Umlenkrollen 36' und 37' geführt. Die Seiltrommeln 35 und 35' sind zusammen mit den
Umlenkrollen 36, 36'37 und 37 in einem Raum angeordnet,
der durch 'lic Zwischendecke 51 von den beiden 1 abyiinthgängcn getrennt ist.
Die Hubplatten 45, 46 und 44,47 sind auf ihrer Unterseite mit je .-int', Hiingeschienenslück 49 bzw.
49' versehen, das parallel zur I itngsachse der Hestrahlungskainmcr
1 angeordnet ist. Die Huliphitten
40. 41 und 42, 43 sin«.! mit ie /wei Oucrschienen 50
bzw. SO.' versehen, die rechtwinklig zur Längsachse der Bestrahiungskammer verlaufen. Den Hubplatten
40 und 41 ist eine Laufkatze 53 und den Hubplatten
42 und 43 eine Laufkatze 53' zugeordnet, die mit ihren Rollen auf den Querschienen 50 bzw. 50' jeweils
einer Hubplatte aufliegen. Die beiden Katzen 53 und 53' weisen je ein Hängeschienenstück 55 bzw. 55'
auf, das auf gleicher Höhe und fluchtend zu dem Hängeschienenstück 49 bzw. 49' der zugehörigen
Hubplatte auf der anderen Seite der Abschirmwand 7 angeordnet ist. An der Zwischendecke 51 sind in den
horizontalen Abschnitten 13 und 14 der beiden Labyrinthgänge je eine Hängeschiene 61 und 6Γ angebracht,
die parallel zur Längsachse der Bestrahlungskammer 1 verlaufen und von denen die beiden Schienen
6Γ sich auf einer anderen Höhe befinden als die beiden Schienen 61. in der obersten Stellung der der
Seiltrommel 35 zugeordneten "ubplatien 40. 41, deren
Abwärtsbewegung durch eine Anschlagliiilse 60
begrenzt ist. fluchten die Hängeschiener.stückc 5Γ
dieser Hiibplatten mit ucn Hängeschienen 61, die
ihrerseits mil den Hängeschienenstücken -»9 der beiden
Hubplatten 45 und 46 auf der anderen Seite der Abschirmwand 7 fluchten. Auf gleiche V 'eise fluchten
die Hängeschienens'ücke 55' der zur Seiltrommel 35' gehörenden Hubplatten 42 und 43 in deren ober
ster Stellung, die durch den Anschlag 62 bestimmt ist, mit den Hängeschienen 61', die ihrerseits mit den
Hängeschienenstüeken 49' der beiden Hubplattcn 44
und 47 fluchten, die dann ebenfalls ihre oberste Siel k'pg innehaben.
Lm die Laufkatze 53' in der obersten Hiib^tellung
und in unbe!ade:iem Zustand von der Führungsbahn 32 zur Führungsbahn 33 bewegen zu können, sind
/wischen diesen Führungsbahnen nahe deren oberem Ende ein Paar Transferschiencn 63' (F i g. 2) derart
vorgesehen, daß sie mit den Querschimen 50' der Hubplatten 42 und 43 in deren oberster Stellung
fluchten. Die Höhe des Anschlages 62 ist so gewählt, daß die Laufkatze 53' beim Fahren die bis zum Abschnitt
10 des Labyrinthganges reichenden Schienen (Λ nicht berühren.
Auch die Laufkatze 53 ist in ihrer obersten Hubstellung von der Führungsbahn 30 nach der Führungsbahn
31 bewegbar, wozu zwischen diesen Fiihrungsbahnen
Transferschienen 63 (Fig 3) voru^-.ehen
sind, die mit den Querschienen 50 der Hubplatien 40 und 41 in deren oberster Stellung fluchten und die
sich entsprechend der größeren Abmessung der An scnlaghülsc 60 bei einem entsprechend tieferen Nieveau
als die Transferschienen 63' befinden.
Entsprechende Transferschienen 65 sind zwischen den Führungsbahnen 30 und 31 auf einer Höhe vorgesehen,
die der untersten Stellung der Hubptottsn -*(>
und 41 cntsp.icht, so daß die Laufkatze 53 in diese.
Stellung der Hubplatten von der Führungsbahn 31 m die Führungsbahn 30 fahrbar ist. E-itsprechenJ·-
Transferschienen 65' sind für die Laufkatze 53' ,iiif
einer der untersten Stellung der Hiibplatten 41 wnd
43 entsprechenden Höhe vorgesehen, die jedoch in F i g. 2 durch die Querschienen 50' verdeckt sind.
Um die Höhenlage der jeweils vier Hubplai;..n tier
beiden Hubwerke relativ zueinander einstellen zu können, sind insgesamt vier Einstellrollen 70 \orp;-sehen,
die mit ilen vier Seilen, die die Hubplatten 45,
46 und 44,47 mit der Seiltrommel 35 bzw. 35' ve* binden, in Berührung sind und die vertikal verstellbar
angeordnet sind.
An der Decke 4 der Bcstrahluugskammcr I sind
entsprechend dem Verlauf der Bewegungsbahn 171 zwei zu den Wänden 3 parallele !-!angeschienen 74
befestigt, die mil den Hängcschicncnslückcn 49 der
I lubplatteii 45 und 46 fluchten, sobald sich diese in
ihrer untersten Stellung belinden. Zwei I !angeschienen
74' sind iilx-r der Besvcgungsbahn 170 angebracht, die mit den Iliiiigescliiencnstückcn 49' der
I Iiibplatlen 44 und 47 in deren unterster Stellung
fluchten. Um das Gut nahe der Rückwand 6 parallel zu dieser bewegen zu können, ist am Boden tier Bcstrahlungskammcr
1 rechtwinklig zu den I längeschienenpaaren 74 und 74' eine Rollenbahn 75 bzw. 76
vorgesehen. Die lliingeschienenpaare 74 und 74'
enden bei 72 bzw. 72' (F i g. 2).
Das zu bestrahlende GuI ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel in würfelförmigen Behältern verpackt,
von denen jeweils drei übereinander in einem Gestell Platz finden, das an seinem oberen linde Rollen
aufweist, mil denen es auf den Hängeschiene!! 61, 6Γ. 74, 74' und Hängeschienenstücken 55, 55', 49,
49' fahren kann. Zum Transport des Gutes innerhalb der Bcstrahlungskammer 1 und in den angeschlossenen
I.ahyrinlligüngcn dienen außer den beiden bereits
beschriebenen Hubwerken sechzehn Stoßvorrichtungen, von denen acht der inneren Bewegungsbahn 171
und acht der äußeren Bewegungsbahn 170 zugeordnet sind. Da die Stoßvorrichtungen dieser beiden
Gruppen sich praktisch nicht unterscheiden, werden im folgenden nur die zur inneren Bewegungsbahn
171 gehörenden Stoßvorrichtungen näher erläutert.
Eine erste Stoßvorrichtung M (F i g. 3) besteht aus einem Pneumatikzylinder 100, dessen Schubstange
über ein Qucrhaupt 110 in zwei Stoßstangen 102 und 103 gegabelt ist, die durch Öffnungen 104 und 105 in
zwei Speicherzellen 106 und 107 ragen und dort in Stoßplatlcn 108, 109 enden. An dem Querhaupt 110
ist oben eine Förderstangc 112 angelenkt, die mit einem Arm 113 an einer Reihe von Behältern 120
angreift. Die Behälter ruhen auf einer Platte 125 (F i g. 4), die mittels Rollen 126 auf fest angeordneten
Schienen 127 verschiebbar gelagert ist. An der Platte 125 ist ein nockenartiger Vorsprung 128 vorgesehen,
der zwischen zwei an den Schienen 127 befestigte Anschläge 129 und 130 ragt. Eine zwischen
den Schienen 127 und der Platte 125 angeordnete Zugfeder 132 bewegt die Platte 125 mit den Behältern
120 jeweils so weit nach links, bis der Vorsprung 128 am Anschlag 130 ansteht.
Beim Betätigen der Stoßvorrichtung M werden zwei in den Speicherzellen 106 und 107 befindliche, nicht
gezeichnete Behälter gleichzeitig ausgestoßen und zugleich die Reihe der auf der Platte 125 befindlichen
Behälter 120 durch den Arm 113 in F i g. 3 nach rechts verschoben. Dabei wird die Platte 125 zunächst
durch Reibung mitgenommen, bis der Vorsprung 128 den Anschlag 129 berührt, wonach die
Behälterreihe allein weiter nach rechts \ersclioben wird, bis der äußerste Behälter rechts ausgestoßen
ist; bei dieser restlichen Verschiebung fährt der Arm 113 in einen nicht gezeichneten Schlitz der Platte 125
ein. Beim anschließenden Rückwärtshub der Stoßvorrichtung M rollt die Platte 125 unter der Wirkung
der Zugfeder 132 zurück, bis der Vorsprung 128 am Anschlag 130 anliegt, so daß sich zwischen dem ausgestoßenen
Behällcr und dem ihm benachbarten Behälter ein Zwischenraum bildet. Die Reihe wird hernach
auf nicht gezeichnete Weise am linken Ende durch einen weiteren Behälter mit zu bestrahlenden
CWiil ergänzt. Die drei aiisgesloßenen Behälter sine
dabei in eines der schon erwähnten Gestelle gelangt mit dem sie in weiter unten beschriebener Weise dii
Bestrahlungsanlage durchlaufen.
Eine /weite Stoßvorrichtung N (F i g. 2) ist im oberen Bereich der Führungsbahn 30 angeordnet. Sie be
sieht aus einem Teleskopzylinder 140. der gestaltet ein in der Führungsbahn 30 in oberster Stellung be
ίο lindliches Gestell aus dem Hängescliienenstück 5i
der l.aufkat/.e 53 über die fest angeordnete Hänge
schiene 61 des horizontalen Abschnittes 13 in da: I langesehieneristiick 49 der innerhalb der Fiilmmgs
bahn 25 angeordneten Hubplatte 45 zu stoßen.
Eine dritte Stoßvorrichtung O mit Teleskopzylinder
150 (F i g. 3) ist so angeordnet, daß die nun leert Laufkatze 53 aus den Queischienen 50 der Hubplaüi
40 über die Transferschienen 63 in die Querschiener 50 der in der Führungsbahn 31 gleitenden Hubplatte
41 geschoben werden kann.
Eine vierte Stoßvorrichtung/' ist in der Abschirmwand 7 vorgesehen. Sie entspricht in ihrem Aulbai
völlig einer parallel zu ihr angeordneten Stoßvorrichtung P' (Fig. 1), die zur äußeren Bewegimgsbahi
170 gehört. Die Stoßvorrichtung/'' besteht aus einei axial ν vschiebbarcn Stoßstange 160, die mit einei
Nase 161 an einer über vier Rollen 162 im Rechteck ausgespannten Kette 163 befestigt ist. Die Kette 16?
wird von einem rcvcrsicrbareii Motor 164 angelrie
ben, wobei ein an der Kette befestigter Nocken 165 zwei Stop- und Reversierschalter 166 und 167 betätigt.
Mittels der Stoßstange 160 kann die der Füll rungsbahn 24 benachbarte Reihe von Gestellen au
der Bcwegungsbajin 170 um eine Gestellbrcite ir
F i g. 1 nach rechts verschoben werden, indem dei Motor 164 im Uhrzeigersinn in Bewegung gesetzt
wird. Mit der vierten Stoßvorrichlung/' kann als( dementsprechend die der Führungsbahn 25 bcnach
harte Reihe von Gestellen auf der Bewegungsbaln 171 um eine Gestcllbrcite nach rechts verschober
werden.
Eine fünfte, pneumatisch wirkende Stoßvorrichtung β (F i g. 2) ist etwas unterhalb der Rollenbahr
75 (Fig. 1) und parallel zur Rückwand 6 angeord net. Die Stoßstange 180 der Vorrichtung Q ist mi
einem Stoßtcller 181 versehen, der zwischen die Bewegungsbahnen 170 und 171 ragt. Durch Betätiger
der Stoßstange 180 kann das vor dem Stoßlcner 181 befindliche Gestell zusammen mit einem weiteren Gc
stell parallel zur Rückwand 6 um eine GestellbrciU auf der Rollenbahn 75 verschoben werden. Die RoI
lenbahn 75 ist, soweit es die Bewegung der Stoß stange 180 erfordert, geteilt ausgeführt.
Fine sechste, pneumatisch wirkende Stoßvorrich
tung R (Fig. 2) ist an der Rückwand 6 angebracht
und ihre Stoßstange 190 erstreckt sich zwischen zwc Rollen der Rollenbahn 76 hindurch. Am Ende dei
Stoßstange 190 tragt sie einen Stoßteller 191, der vor unten zwischen die beiden zur Rückwand 6 paralleler
Gestell reihen ragt. Die Stoßvorrichtung R gestattet die der Führungsbahn 26 benachbart^ Gcstellreiht
um eine Gestellbreite in F i g. 1 nach links zu schieben, wobji das in Bewegungsrichtung vorderste Ge
stell in die Führungsbahn 26 gelangt. "
Die siebente Stoßvorrichtung S (Fig 2) ist au
gleicher Höhe wie die Stoßvorrichtung /V, jedoch iir
Bereich des horizontalen Abschnittes 14 angebracln und weist wie diese einen Teleskopzylinder auf. Sk
client da/u, ein in der Hubplatte 46 befindliches Gestell
aus dieser herauszuschieben und durch den horizontalen
Abseiuiitl 14 hindurch in die gegenüberliegende
I lubplatte 41 der Führungsbahn 31 zu schieben.
Die achte Stoßvorrichtung T (F i g. 3) umfaßt drei
par..;,el angeordnete Teleskopzylinder 205, 206 und 207, deren Tclcxkopslangen so lang sind, daß ihre
Stoßteller 20«. 209 bzw. 210 in der Lage sind, die
Behälter 220, 221 und 222, zusammen mit dem Gestell und der Laufkatze 53 aus der Führungsbahn 31
über die Transfersehiene 65 in die Führungsbahn 30 zu stoßen und hernach, unter weiterer Verlängerung
der Teleskopslangen, die Behälter 220, 221 aus dem (iestell in die Speicherzellen 107 und 106 und den
Behälter 222 auf die Ausgangsrampc 19 zu schieben. Den Stoßvorrichtungen M, /V, Q, R, S und 7 entsprechen
im wesentlichen gleich aufgebaute Stoßvorrichtungen M', N'', Q', IV S' und 7", die das Verschieben
dei Gestelle im Bereich der Führungsbahnen 32, 24, ao
in der Bewegungsbahn 170 bzw. im Bereich der Fühiimgsbahncn
27 und 33 besorgen.
Im Bereich der Führungsbahnen 30 und 32 ist je ein schwenkbarer Anschlag 230 (F i g. 3) vorgesehen,
der durch Hinschwenken in die betreffende Bahn den Aiifwiirtshub der Hubplatte 40 bzw. 42 beschränkt,
nach lijm Ausschwenken die Bewegung der Hubplatte
aber nicht behindert.
Die Erläuterung der Funktion der gesamten zur inneren Bewepungsbnlin 171 gehörenden Förderernrichtung
geschieht nun an Hand der F i g. 5 bis 9.
Iu der Ausgangsstellung (F i g. 5) befinden sich
die zur Seiltrommel 35 gehörenden Hubplattcn 40,
41, 45 und 46 in der untersten Stellung. Au der Laufkatze 53 der Hubplatte 40 in der Führungsbahn 30
hangt ein leeres Gestell (Position A) und an der Hubplatte 46 in der Führungsbahn 26 hängt ein volles
Gestell (Position F). In der Speicherzelle 106 befindet
sich ein Behälter, der schon zum zweiten Mal die Strahlenquelle 2 umfahren hat, und in der Speicherzelle
107 ruht ein Behälter, der die Strahlenquelle erst
einmal umfahren hat. Im Zugang 18 befindet sich eine Reihe /u bestrahlender Behälter. Aus diesem
Zustand hebt die Seiltrommel 35 die Hubplatten mit den Gestellen um eine Etage des Gestells, nämlich
bis an den eingeschwenkten Anschlag 230 (F i g. 6. Position Ii). In dieser Stellung tritt die Stoßvorrichtung
M in Aktion, wobei di·.* oberste Etage des Gestells
mit einem unbcslrahlten Behälter, die mittlere Etage mit einem einmal bestrahlten Behälter und die
Unterste Etage mit einem zweimal bestrahlten Behälter beladen werden.
Daraufhin fährt das Hubwerk Z die Hubplatten in oberste Stellung (F i g. 7). Hier nun (Position C) stößt
die Stoßvorrichtung N das Gestell von der Katze 53 auf die Hängeschiene 61 und weiter auf das Häng·.·
scliieneiistück 49 an der Hubplatte 45 in der Führungsbahn
25 Während sich das Gestell im Bereich der Hängeschiene 61 befindet, stößt die Stoßvorrichtung
Q die Katze 53 über die Transferschienen 63 in die Oiierschienen 50 an der Hubplatte 41 in der Führungsbahn
31 (F i g. 8). Aus der in F i g. 8 dargestellten
Position I) wi.d sodann durch Absenken des Hubwerkes Z das Gesteil in die Position Λ gebiacht
(F i g. 9).
Während der geschilderten Aufbewegung des Hubwerkes/ wurde gleichzeitig ein Gestell aus der Position
F (F i g. 5) über eine Zwischenposition /■" (F i g. fi) in die Position Cl (I i g. 7) gebracht.
Nachdem die Katze 53i in die Führungsbahn 31 verschoben worden ist, stößt die Stoßvorrichtung .V
das Gestell aus der Position Cl in die Position"// (F i g. 7 und 8). Durch Absenken der Hubplatte 41
in die unterste Stellung erreicht hierauf das Gestell in der Führungsbahn 31 die Position / (Fig. 9), aus
der es, wie oben schon beschrieben, mittels der Stoßvorrichtung 7 unter Ausstoßung der Behälter in die
Position A (F i g. 5) verschoben wird.
Gleichzeitig mit dem Erreichen der Position / halte, wie oben erwähnt, das (iestell in der Führungsbahn
25 die Position E (Fig.')) erreicht, aus der mit
Hilfe der Stoßvorrichtung P das Gestell in die Beslrahlungskammer
1 auf die Bewegungsbahn 171 geschoben wird. Dies wird möglich, da schon zum Zeitpunkt
der in F i e 7 dargestellten Positionen di«;
parallel zur Rückwand 6 befindliche Gestellreihe auf der Etcwegiingsbahn 170 mit Hilfe der Stoßvorrichtung
Q um eine Gcstcllbrcite wcilergeschobcn war.
Durc'ii das Betätigen der Stoßvorrichtung Q in dieser Phase sind die beiden Eckplätze der U-förmigcn Bewegungsbahn
170 elwa während gleichlanger Zeiten besetzt. Gleichzeitig mit dem Stoßen der Stoßvorrichtung
P stößt auch die Stoßvorrichtung R die vor ihr befindliche Gestellreihc um eine Gcstcllbrcite weiter
(F i g. 9), so daß ein Gestell in die Hubplatte 46 der Führungsbahn 26 gelangt (F i g. 5, Position /·').
Zur besseren Ausnutzung des Strahlungsraumes können die Bewegungen der Sloßvorrichtungen R
und P zeitlich getrennt werden, indem in der untersten Stellung der Hubplatten zuerst die Stoßvorrichtung
R, dann die Stoßvorrichtung Q und erst dann die Stoßvorrichtung /' betätigt werden. Auf diese
Weise gelingt es, beide Eckplätze praktisch dauernd besetzt zu halten. Allerdings wird dabei je Fördereinrichtung
ein Gestell mehr benötigt.
In gleicher, jedoch von der beschriebenen Funktion der zur inneren Bewegungsbahn 171 gehörenden
Fördereinrichtung unabhängiger Weise, wird die zur äußeren Bewegungsbahn 1170 gehörende Fördereinrichtung
betrieben.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Bestrahlungsanlage mit einer Bestrahlungskammer, innerhalb der das zu bestrahlende Gut
auf horizontaler Bahn an einer Gammastrahlenquelle vorbeigeführt wird und die auf der Ein-
und Ausschleusseite für das Gut mit einer vertikalen Abschirmwand versehen ist, um die herum
mindestens ein sich beiderseits der Abschirmwand erstreckender Labyrinthuang für das Gut angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Labyrinth«.0 so angeordnet ist. daß das Gu". in der Projektion auf eine vertikale Ebene, die
sich quer zur Ebene der Abschirmwand erstreckt,
einen Weg zurücklegt, der auf der drr Bestrahlungskammer
abgevvendeten und auf der der Bestrahluiv'skammer
zugewendeten Seite der Abschirmwund parallel zu dieser verläuft und oberhalb der Abschirmv-and die beiden parallelen
Wegabschnitte verbindet
2. Anlage nacl· Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die parallel zur Abschirmwand verlaufenden Abschnitte des Labyrinlheangcs vertikal
sind
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH500871 | 1971-04-05 | ||
| CH500871A CH536544A (de) | 1971-04-05 | 1971-04-05 | Bestrahlungsanlage |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2117655B2 DE2117655B2 (de) | 1972-09-21 |
| DE2117655A1 DE2117655A1 (de) | 1972-09-21 |
| DE2117655C true DE2117655C (de) | 1973-04-26 |
Family
ID=
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