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DE2162762C - Ventil fur Druckgaspackungen - Google Patents

Ventil fur Druckgaspackungen

Info

Publication number
DE2162762C
DE2162762C DE19712162762 DE2162762A DE2162762C DE 2162762 C DE2162762 C DE 2162762C DE 19712162762 DE19712162762 DE 19712162762 DE 2162762 A DE2162762 A DE 2162762A DE 2162762 C DE2162762 C DE 2162762C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
secant
boundary lines
sealing washer
sealing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712162762
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Dr 6243 Falkenstein Zimmerhackel Franz 6234 Hattersheim Meuresch
Original Assignee
Deutsche Prazisions Ventil GmbH, 6234 Hattersheim
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Prazisions Ventil GmbH, 6234 Hattersheim filed Critical Deutsche Prazisions Ventil GmbH, 6234 Hattersheim
Priority to DE2162762A priority Critical patent/DE2162762B1/de
Priority to GB5677572A priority patent/GB1360588A/en
Priority to NL7216821A priority patent/NL7216821A/xx
Priority to SE7216221A priority patent/SE390941B/xx
Priority to AU49974/72A priority patent/AU463633B2/en
Priority to FR7244284A priority patent/FR2165495A5/fr
Priority to CA158,730A priority patent/CA974492A/en
Priority to US00314604A priority patent/US3845887A/en
Priority to JP12482072A priority patent/JPS5545263B2/ja
Priority to CH1831472A priority patent/CH554271A/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2162762C publication Critical patent/DE2162762C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventil für Druckgaspackungen, bei dem eine aus einer Materialbahn ausgestanzte gelochte Dichtscheibe einen Ventilschafuimschließt und mit Abstand vom Außenumfang des" Ventilschafts von einem Klemmrand am Ventilgehäuse gegen einen Ventilträger gedrückt ist.
Die bekannten Ventile dieser Art haben eine Dichtscheibe mit kreisförmigem Umfang. Der Durchmesser entspricht etwa dem Durchmesser eines zylindrischen Ventilträgerteils, der mit einer angemessenen Krümmung in eine Stirnwand des Ventilträgers übergeht. Der Klemmrand des Ventilgehäuses, das mit dem Ventilträger durch eine Blechverformung verbunden ist, hat einen solchen Abstand von dem zylindrischen Ventilträger'.eil, daß die Klemmringfläche am äußeren Rand des ebenen Stirnflächenteils des Ventilträgers liegt. Der Ventilschaft ragt nach außen. Er hat beispielsweise in Höhe der Dichtscheibe eine Einschnürung und in der Einschnürung eine Ventilöffnung, die zu einem nach außen offenen Austrittskanal im Schaft führt. Auf den Ventilschaft ist ein Betätigungsteil aufgesetzt. Eine Feder drückt den Schaft nach außen und dabei die Dichtscheibe gegen die Stirnfläche des Ventilträgers, wodurch die Ventilöffnung im Schaft geschlossen ist. Beim Niederdrücken wird der Innenumfang der Dichtscheibe nach unten gebogen und die Ventilöffnung frei gegeben.
Beim Füllvorgang wird der Innenumfang der Dichtscheibe so weit nach unten gedrückt, daß Treibmittel auch zwischen Schaft und Dichtscheibt einströmen kann.
Die Dichtscheiben werden aus Matenalbahnen gestanzt. Dabei muß zwischen benachbarten Stanzlöchern ein vorgegebener Abstand aufrechterhalten werden, damit die Genauigkeit der Dichtscheibenabmessungen nicht durch den Herstellungsvorgang der
ίο Nachbarscheibe beeinträchtigt wird. Insgesamt ergibt sich hierbei ein recht erheblicher Abfall. Dieses Problem ist von besonderer Bedeutung, weil es sich um einen echten Massenartikel handelt, der in einer Stückzahl von beispielsweise 1 Million pro Tag von
einem Hersteller verarbeitet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg aufzuzeigen, wie das Dichtscheibenmaterial besser ausgenutzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
löst, daß der Außenumfang der Dichtscheibe wenigstens teilweise durch eine oder mehrere sekantenähnliche Begrenzungslinien gebildet ist, deren kleinster Absland von der Achse des Ventilschafts größer als der Klemmrandradius ist.
Durch die sekantenähnlichen Begrenzungslinien erhält die Ldchtscheibe in bestimmten Vorzugsrichtungen kleinere Abmessungen. In diesen Vorzugsrichtungen können daher die Dichtscheiben mit einem geringeren Mittelpunktsabstand als bisher aus
der Materialbahn ausgestanzt werden, ohne daß der vorgeschriebene Mindestabstand zwischen den Scheiben verkleinert werden müßte. Durch die Begrenzung des erwähnten kleinsten Abstandes der sekantenähnlichen Begrenzungslinien ist sichergestellt,
daß durch die Veränderung des Außenumfangs die Funktion der Dichtscheibe nicht beeinträchtigt wird. Denn im Klemmbereich steht das volle Material der Dichtscheibe zur Verfügung. Und für die Zentrierung der Dichtscheibe im Behälterdeckel genügen die zwisehen den Sekanten verbleibenden Kreisabschnitte oder Ecken.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn die sekantenähnlichen Begrenzungslinien paarweise einander gegenüber liegen, weil sich dann stark ausgeprägte Vorzugsrichtungen ergeben.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform liegen die sekantenähnlichen Begrenzungslinien auf einem Quadrat. Dies führt bei der üblichen Kreuzrasteranordnung der Dichtscheiben auf dem Rohmaterial zur
Verkürzung aller Mittelpunktsabstände. Außerdem bleibt noch ein erheblicher Teil des Ausgangskreis als Begrenzungslinie erhalten.
Eine noch größere Materialersparnis ergibt sich, wenn die sekantenähnlichen Begrenzungslinien auf einem regelmäßigen Sechseck liegen. Das Stanzmuster entspricht dann einer Honigwabenanordnung.
Nach einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung soll der erwähnte kleinste Abstand nur um so viel größer als der Klemmrandradius sein, daß sich bei der Verformung der Dichtscheibe beim Einfüllen des Treibmittels, nicht aber bei der normalen Betätigung, zwischen Dichtscheibe und Ventilträger im Bereich des erwähnten kleinsten Abstandes Durchtrittskanäle ergeben. Diese sind insbesondere bei solchen Ventilen von Bedeutung, deren Gehäuse eine oder mehrere sehr kleine Durchgangsöffnungen aufweist. Dadurch wird vermieden, daß während des Einfüllens des Treibmittels ein sehr hoher Druck im Ventil-
gehäuse entsteht, der möglicherweise zu einer Schadicung oder der Zerstörung des Ventils führen kann.
Dieser unzulässige Druckanstieg wi.d im vorliegenden Fall vermieden, weil ein Teil des Treibmittels über die zusätzlichen Kanäle direkt in den Gasraum des Behälters geleitet wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnung näher eiiäutert.
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Fig.5 die Verteilung der auszustanzenden Dichtscheiben gemäß F i g. 4 auf dem Rohmaterial.
Fig 6geinen Aufschnitt des Ventils der Fig. 1 in der Betätigungsstellung, dessen Dichtscheibe längs der Linie A-B in Fig. 2 geschnitten ist, und
Fig.7 den gleichen Ausschnitt in der Füllstel-
L Betätigungsteil 1 mit einer Austritte 2 sitzt auf einem mit einer Bohrung 3 versehenen Ventilschaft4. Dieser hat eine Einschnürung 5 und setzt Sch in einem Körper 6 fort, auf den eine Ventilfeder 7 wirkt. Die Feder stützt sich an einem Ventilgehäuse 8 X an welches unten ein Tauchrohr 9 anschließt. De, obere Teil des Ventilgehäuses besitzt eine Erweite- ?ung 10, die in einem Klemmrand 11 endet. Ein Venilträger 12 umgreift die Erweiterung 10 mit einem zylindrischen Te8il 13, der mit einer Krünrng 14 jn
eine Stirnfläche 15 übergeht. Zwischen dem Ventild dem Klemmrand Il ist eine Dicht-
ken des Betätigung ng em> be, der d
F ι g. 6 Jerans^aul1oegeben ist. Nunmehr kann da VennloffnungJ MhJa gegrt ^ prod kt ^,
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DeT kleinste Abstand der Sekanten 20 ist etwas gro- Federdruck des hauIichte Lage zu
ßer als der Klemmrandradius R3. 16 '« ^n Ausführungsbeispielen sind die Sekanten
F ig. 3 zeigt die Verteilung der auszustanzenden ln fjn ,?"rade TJnien veranschaulicht. Die Bc-
Dichtfcheiben 16 auf einem Rohmatenalband 2 . fJ^J^lömen aber auch gekrümmt sein. Zwischen den einzelnen Scheiben muß em Mindest- 55 grenzung
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Ventil für Druckgaspackungen, bei dem eine aus einer Materialbahn ausgestanzte gelochte Dichtscheibe einen Ventilschaft umschließt und mit Abstand vom Außenumfang des Ventilschafts, von einem Klemmrand am Ventilgehäuse gegen einen Ventilträger gedrückt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenumfang der Dichtscheibe (16, 116) wenigstens teilweise durch eine oder mehrere sekantenähnliche Begrenzungslinien (20, 120) gebildet ist, deren kleinster Abstand (R2) von der Achse des Ventilschafts größer als der'Klemmradius (R3) ist.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sekantenähnlichen Begrenzungslinien (20, 120) paarweise einander gegenüber liegen.
3. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sekantenähnlichen Begrenzungslinien (20) auf einem Quadrat liegen.
4. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sekantenähnlichen Begrenzungslinien (120) auf einem regelmäßigen Sechseck liegen.
5. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinste Abstand (R.,) nur um so viel größer als der Klemmrandradius (R3) ist, daß sich bei der Verformung der Dichtscheibe (16, 116) beim Einfüllen des Treibmittels, nicht aber bei der normalen Betätigung, zwischen Dichtscheibe und Ventilträger (12) im Bereich des kleinsten Auslandes (R.,) Durchtrittskanäle (25) ergeben.
DE19712162762 1971-12-17 1971-12-17 Ventil fur Druckgaspackungen Expired DE2162762C (de)

Priority Applications (10)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2162762A DE2162762B1 (de) 1971-12-17 1971-12-17 Ventil für Druckgaspackungen
GB5677572A GB1360588A (en) 1971-12-17 1972-12-08 Pressurized aerosol dispenser valve
NL7216821A NL7216821A (de) 1971-12-17 1972-12-11
SE7216221A SE390941B (sv) 1971-12-17 1972-12-12 Under tryck staende utmatningsbehallare
AU49974/72A AU463633B2 (en) 1971-12-17 1972-12-13 Pressurized aerosol dispenser valve and gasket
FR7244284A FR2165495A5 (de) 1971-12-17 1972-12-13
CA158,730A CA974492A (en) 1971-12-17 1972-12-13 Pressurized aerosol dispenser valve and gasket
US00314604A US3845887A (en) 1971-12-17 1972-12-13 Pressurized aerosol dispenser valve and gasket
JP12482072A JPS5545263B2 (de) 1971-12-17 1972-12-14
CH1831472A CH554271A (de) 1971-12-17 1972-12-15 Aerosolverteiler mit ventil.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2162762C true DE2162762C (de) 1973-08-09

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