DE203503C - - Google Patents
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- DE203503C DE203503C DENDAT203503D DE203503DA DE203503C DE 203503 C DE203503 C DE 203503C DE NDAT203503 D DENDAT203503 D DE NDAT203503D DE 203503D A DE203503D A DE 203503DA DE 203503 C DE203503 C DE 203503C
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- pipe
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- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 16
- 230000001174 ascending effect Effects 0.000 claims description 2
- 244000182625 Dictamnus albus Species 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B17/00—Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
- F22B17/10—Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two sectional headers each for every set, i.e. with headers in a number of sections across the width or height of the boiler
- F22B17/105—Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two sectional headers each for every set, i.e. with headers in a number of sections across the width or height of the boiler with tubes in series flow arrangement
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 203503 KLASSE 13«. GRUPPE
WIKTOR DOLGOLENKO in ST. PETERSBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1908 ab.
Die Erfindung betrifft einen Wasserröhrenkessel von B eile ν ill escher Art mit im Zickzack
von einem unteren Wasser- zu einem oberen Dampfsammler aufsteigenden Rohrzügen.
Als großer Nachteil dieser Kesselgattung muß der lange Weg des Wassers durch die
Rohrzüge bezeichnet werden, durch den sich ein so großer Widerstand gegen die Bewegung
ίο geltend macht, daß bei größerer Beanspruchung'
des Kessels das Wasser mit dem Dampf durch die Rohrzüge nicht hindurchdringen kann,
somit die . unteren Röhren überhitzt werden und sich durchbiegen.
Dieser Nachteil wird durch die vorliegende neue Kesselgestaltung beseitigt, bei der die
Weglänge des umlaufenden Wassers im Verhältnis um die Hälfte vermindert und auf diese Weise der Widerstand gegen die Bewegung
des Wassers durch die Rohrzüge wesentlich verringert wird.
Fig. ι zeigt den neuen Kessel in der Seitenansicht
mit der Neuerung auch für den Speisewasservorwärmer. Fig. 2 ist die Vorderansicht
eines Kesselgliedes in größerem Maßstabe und Fig. 3 eine Vorderansicht des Kessels.
' Die Gestaltung der einzelnen Kesselglieder ist aus Fig. 1 und 2 zu ersehen. Jedes Glied besteht aus zwei nach Art einer doppelgängigen Schraube ineinandergewundenen Rohrzügen, welche mit unteren Kammern 1 auf dem Wassersammler 35 aufgebaut sind. Von diesen Kammern gehen zwei parallele, nach hinten aufsteigende Röhren 2 und 18 aus, welche die ersten Röhren eines jeden Rohrzuges bilden. Das Wasser tritt aus der Kammer ι durch das Rohr 2 in die hintere Kammer 3 ein, aus welcher es durch das Rohr 4 zurückkehrt und in eine getrennte vordere Kammer 5 gelangt, aus der es durch das folgende Rohr 6 in die folgende hintere Kammer 7 eintritt, und so weiter durch die hintereinanderfolgenden Röhren und Kammern bis zur oberen Kammer 17 dringt, aus der es durch ein besonderes Rohr 33 in den Dampfsammler 34 gelangt. Auf gleiche Weise bewegt sich das Wasser durch den zweiten Rohrzug, indem es aus der unteren Kammer 1 durch das untere Rohr 18 in die hintere Kammer 19 und aus dieser durch das Rohr 20 in die folgende vordere Kammer 21 gelangt, von wo es durch das Rohr 22 in die hintere Kammer 23 tritt usw. bis zur Kammer 17, aus der es durch das Rohr 33 in den Dampfsammler 34 gelangt. Sowohl die untere Kammer 1 als auch die obere Kammer 17 nebst dem Rohr 33 können entweder gemeinsam für beide Rohrzüge oder getrennt für jeden Rohrzug angeordnet sein.
' Die Gestaltung der einzelnen Kesselglieder ist aus Fig. 1 und 2 zu ersehen. Jedes Glied besteht aus zwei nach Art einer doppelgängigen Schraube ineinandergewundenen Rohrzügen, welche mit unteren Kammern 1 auf dem Wassersammler 35 aufgebaut sind. Von diesen Kammern gehen zwei parallele, nach hinten aufsteigende Röhren 2 und 18 aus, welche die ersten Röhren eines jeden Rohrzuges bilden. Das Wasser tritt aus der Kammer ι durch das Rohr 2 in die hintere Kammer 3 ein, aus welcher es durch das Rohr 4 zurückkehrt und in eine getrennte vordere Kammer 5 gelangt, aus der es durch das folgende Rohr 6 in die folgende hintere Kammer 7 eintritt, und so weiter durch die hintereinanderfolgenden Röhren und Kammern bis zur oberen Kammer 17 dringt, aus der es durch ein besonderes Rohr 33 in den Dampfsammler 34 gelangt. Auf gleiche Weise bewegt sich das Wasser durch den zweiten Rohrzug, indem es aus der unteren Kammer 1 durch das untere Rohr 18 in die hintere Kammer 19 und aus dieser durch das Rohr 20 in die folgende vordere Kammer 21 gelangt, von wo es durch das Rohr 22 in die hintere Kammer 23 tritt usw. bis zur Kammer 17, aus der es durch das Rohr 33 in den Dampfsammler 34 gelangt. Sowohl die untere Kammer 1 als auch die obere Kammer 17 nebst dem Rohr 33 können entweder gemeinsam für beide Rohrzüge oder getrennt für jeden Rohrzug angeordnet sein.
Fig. 2 zeigt, daß beide Rohrzüge nach Art einer doppelgängigen Schraube ineinandergewunden
sind. Die Gestaltung eines Kesselgliedes ist aber auch mit einer größeren Anzahl
solcher Rohrzüge möglich. Wenn der Kessel mit einem Speisewasservorwärmer oder Dampfüberhitzer versehen ist, so können auch
diese aus Gliedern zusammengesetzt sein, die den beschriebenen Kesselgliedern gleichen.
Das in den Dampfsammler 34 eingetretene Wasser kehrt durch das. Rohr 36 in den
Wassersammler 35 zurück, um von neuem in die Kesselglieder einzutreten.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß im Vergleich mit dem bekannten Bellevillekessel bei dem neuen Kessel infolge der Anordnung zwei paralleler Rohrzüge in jedem Kesselglied und der dadurch bedingten Abkürzung des Wasserweges durch die Röhren um die Hälfte eine erheblich größere Beanspruchung des Kessels für die Dampferzeugung ermöglicht und zugleich infolge der Verbesserung des Wasserumlaufs der erzeugte Dampf bedeutend trockener ist.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß im Vergleich mit dem bekannten Bellevillekessel bei dem neuen Kessel infolge der Anordnung zwei paralleler Rohrzüge in jedem Kesselglied und der dadurch bedingten Abkürzung des Wasserweges durch die Röhren um die Hälfte eine erheblich größere Beanspruchung des Kessels für die Dampferzeugung ermöglicht und zugleich infolge der Verbesserung des Wasserumlaufs der erzeugte Dampf bedeutend trockener ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Wasserröhrenkessel mit im Zickzack von einem unteren Wasser- zu einem oberen Dampfsammler aufsteigenden Rohrzügen, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei oder mehr Rohrzüge nach Art einer mehrgängigen Schraube ineinandergewunden sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE203503C true DE203503C (de) |
Family
ID=465908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT203503D Active DE203503C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE203503C (de) |
-
0
- DE DENDAT203503D patent/DE203503C/de active Active
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