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DE20320296U1 - Walze, insbesondere Rollenwickler-Walze - Google Patents

Walze, insbesondere Rollenwickler-Walze Download PDF

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DE20320296U1
DE20320296U1 DE20320296U DE20320296U DE20320296U1 DE 20320296 U1 DE20320296 U1 DE 20320296U1 DE 20320296 U DE20320296 U DE 20320296U DE 20320296 U DE20320296 U DE 20320296U DE 20320296 U1 DE20320296 U1 DE 20320296U1
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DE
Germany
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roller
layer
roll
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hardness
Prior art date
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DE20320296U
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Voith Patent GmbH
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Voith Paper Patent GmbH
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
    • B65H18/14Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web
    • B65H18/22Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web by friction band
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Winding Of Webs (AREA)

Abstract

Walze, insbesondere Rollenwickler-Walze, mit einem Tragkörper, der zumindest in einem Nipbereich mit einer elastischen Schicht bedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Schicht (6) aus einem Material gebildet ist, dessen Härte in Dickenrichtung sich bei einer Änderung seiner Flächenausdehnung ändert, die Schicht (6) nicht fest mit dem Tragkörper (5) verbunden ist und eine auf die Schicht wirkende Flächenausdehnungs-Änderungseinrichtung (8) vorgesehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Walze, insbesondere Rollenwickler-Walze, mit einem Tragkörper, der zumindest in einem Nipbereich mit einer elastischen Schicht bedeckt ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden im Zusammenhang mit dem Aufwickeln einer Papierbahn zu einer Wickelrolle beschrieben. Die vorgeschlagene Lösung ist aber prinzipiell bei allen Walzen anwendbar, bei denen man Änderungen der Härte in der Oberflächenschicht herbeiführen möchte.
  • Papierbahnen werden quasi endlos und in relativ großen Breiten bis zu 10 m produziert. Um später für einen Verwender handhabbar zu sein, müssen sie auf die passende Breite geschnitten werden. Die dabei entstehenden Teilbahnen werden zu Wickelrollen aufgewickelt. Beide Vorgänge werden üblicherweise zusammengefaßt in einem Rollenschneider durchgeführt. Dabei entstehen Wickelrollen mit einer Breite im Bereich von 0,2 bis 5 m. Der Durchmesser der fertigen Wickelrollen liegt im Bereich von 0, 5 bis 2, 5 m.
  • Beim Wickeln von Wickelrollen möchte man einen vorbestimmten Wickelhärteverlauf erreichen. Die Wickelhärte sollte von innen nach außen abnehmen oder allenfalls konstant bleiben. Wenn die Wickelhärte einen anderen Verlauf hat, kann es zu Hülsenläufern kommen. Die Papierbahn kann Falten werfen oder sogar platzen.
  • Die Wickelrolle muß beim Wickeln abgestützt werden. Eine Möglichkeit hierzu ist es, die Wickelrolle an einer Walze anliegen zu lassen. Hierbei übernimmt die Walze zumindest einen Teil des Gewichts der Wickelrolle. Die Druckspannungen im Nip zwischen der Wickelrolle und der Walze sind ein Faktor, der Einfluß auf die Wickelhärte nimmt.
  • Mit zunehmendem Durchmesser der Wickelrolle wächst entsprechend auch das Gewicht der Wickelrolle an. Dementsprechend erhöht sich auch die Streckenlast im Berührungsnip zwischen der Wickelrolle und der Walze. Dies würde ohne zusätzliche Maßnahmen dazu führen, daß die Wickelhärte von innen nach außen ansteigt, was unerwünscht ist.
  • Man verwendet daher Walzen mit einer relativ weichen Oberfläche, so daß sich der Bereich vergrößert, in dem die Wickelrolle an der Walze anliegt. Damit sinken die Druckspannungen. Diese Vorgehensweise ist zwar gut ge eignet, um die Druckspannungen nicht zu groß werden zu lassen. Sie hat aber den Nachteil, daß das Anwickeln der Wickelrolle erschwert wird. Beim Anwickeln möchte man nämlich eine möglichst große Wickelhärte erzeugen können, wozu große Druckspannungen günstig sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf einfache Weise den Einfluß des Eigengewichts einer an der Walze anliegenden Rolle auf die Wickelhärte zu vermindern.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Walze der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die elastische Schicht aus einem Material gebildet ist, dessen Härte in Dickenrichtung sich bei einer Änderung seiner Flächenausdehnung ändert, die Schicht nicht fest mit dem Tragkörper verbunden ist und eine auf die Schicht wirkende Flächenausdehnungs-Änderungseinrichtung vorgesehen ist.
  • Man verwendet also ein Material, das härter wird, wenn man es in die Länge oder in die Breite zieht, und weicher, wenn man es entspannen läßt. Eine Änderung der Flächenausdehnung läßt sich leicht bewirken, weil die Schicht nicht fest mit dem Tragkörper verbunden ist. Es ist hierbei zwar möglich, die Schicht partiell am Tragkörper zu fixieren. Die Schicht muß aber die Möglichkeit haben, ihre Flächenausdehnung relativ zum Tragkörper zu ändern, so daß man ihre Härte ändern kann.
  • Vorzugsweise ist die Schicht aus einem volumenkonstanten Material gebildet. Ein volumenkonstantes Material behält sein Volumen bei, wenn die Flächenausdehnung geändert wird. Wenn man das Material durch Aufbringen einer Zugkraft verlängert, dann ändert es seine Dicke und wird dünner. Es ist leicht vorstellbar, daß ein dünneres Material, das auf dem Tragkörper aufliegt, eine härtere Schicht bildet als das gleiche Material, das eine dickere Schicht bildet. Durch die einfache Veränderung der Flächenausdehnung läßt sich also die Härte der Schicht variabel gestalten.
  • Vorzugsweise ist die Schicht aus einem gummielastischen Material gebildet. Ein gummielastisches Material ist beispielsweise unter der Bezeichnung "Jagflex" auf dem Markt verfügbar. Es hat die notwendigen Rückstelleigenschaften, d.h. wenn man eine Zugspannung, die man zur Vergrößerung der Länge oder der Breite verwendet, kleiner werden läßt, dann vermindert sich auch die Länge oder Breite und die Dicke steigt an. Mit anderen Worten wird die Härte geringer.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Schicht als Band ausgebildet ist, das den Tragkörper und eine Spannrolle umschlingt, wobei die Länge des Bandes mit Hilfe der Spannrolle veränderbar ist. Dies ist eine besonders einfache Maßnahme, um die Flächenausdehnung des Materials zu ändern. Geändert wird hierbei die Längenausdehnung. Wenn man einen erhöhten Zug auf das Band ausübt, indem man die Spannrolle vom Tragkörper weg verlagert, dann vermindert sich die Dicke des Bandes und die Schicht wird härter.
  • Hierbei ist bevorzugt, daß die Spannrolle einen Verlagerungsantrieb aufweist. Durch den Verlagerungsantrieb hat man ein einfaches Mittel an der Hand, um die Härte der Schicht einzustellen.
  • Vorzugsweise weist das Band zwischen der Spannrolle und dem Tragkörper ein zulaufendes und ein ablaufendes Trum jeweils bis zum Nipbereich auf, wobei das zulaufende Trum länger als das ablaufende Trum ist. Damit liegt das Band im gespannten Zustand über einen längeren Bereich auf dem Tragkörper auf. Die Spannung wird also vor dem Nipbereich sozusagen eingefroren. Damit wird auch die Härte eingefroren. Die Steuerung der Härte der Schicht ist einfacher.
  • Vorzugsweise bildet das zulaufende Trum eine Auflagefläche für eine zulaufende Materialbahn. Die Materialbahn liegt dann auf dem Band auf, d.h. man kann die Spannrolle zusätzlich als Umlenkwalze für die Materialbahn verwenden.
  • Vorzugsweise ist der Verlagerungsantrieb mit einer Steuereinrichtung verbunden, die den Verlagerungsantrieb in Abhängigkeit vom Durchmesser einer Rolle betätigt, die auf der Walze aufliegt. Man berücksichtigt dabei die Tatsache, daß das Eigengewicht der Rolle mit zunehmendem Durchmesser ansteigt und man Maßnahmen treffen muß, um den Einfluß dieses ansteigenden Rollengewichts auf die Wickelhärte klein zu halten. Man kann nun auf einfache Weise durch eine entsprechende Ansteuerung des Verlagerungsantriebs dafür sorgen, daß die Spannrolle bei zunehmendem Durchmesser der Rolle wieder näher an den Tragkörper bewegt wird. Damit wird die Flächenausdehnung verringert und die Dicke vergrößert. Das Band wird weicher und die Druckspannungen im Auflagenip sinken.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Wickelvorrichtung mit einer Walze der geschilderten Art.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben. Hierin zeigen:
  • 1 eine Walze mit aufliegender Rolle mit großem Durchmesser und
  • 2 die Walze mit aufliegender Rolle mit kleinem Durchmesser.
  • 1 zeigt eine Walze 1, die als Stütz- oder Tragwalze beim Aufwickeln einer Materialbahn 2 zu einer Wickelrolle 3 verwendet wird. Die Wickelrolle 3 wird im folgenden auch kurz als "Rolle" bezeichnet.
  • Die Rolle 3 liegt unter der Wirkung ihres Eigengewichts auf der Walze 1 auf und bildet einen Auflagenip 4. In dem Auflagenip 4 wirkt dabei eine vom Gewicht der Rolle 3 abhängige Streckenlast. Diese Streckenlast führt wiederum zu Druckspannungen, die abhängig sind von der Erstreckung des Auflagenips 4 in Umfangsrichtung. Die Druckspannungen sind kleiner, wenn diese Erstreckung in Umfangsrichtung der Rolle 3 größer ist. Hierzu ist es erforderlich, daß die Walze 1 eine relativ weiche Oberfläche aufweist. Wenn man hingegen höhere Druckspannungen wünscht, dann müßte die Oberfläche der Walze 1 härter sein, so daß die Länge des Auflagenips 4 in Umfangsrichtung verkleinert wird.
  • Um dies zu realisieren, weist die Walze 1 einen Tragkörper 5 auf, beispielsweise einen zylinderförmigen Walzenkörper, der drehbar gelagert ist. Der Tragkörper 5 ist zumindest teilweise umschlungen von einem Band 6 aus einem gummielastischen Material, beispielsweise einem "Jagflex"-Riemen oder -Tuch. Bei diesem Material handelt es sich um ein gummielastisches Material, das weitgehend volumenkonstant ist. Das Band 6 ist darüber hinaus um eine Spannrolle 7 geführt, die einen Verlagerungsantrieb 8 aufweist. Wie aus einem Vergleich der 1 und 2 hervorgeht, ist der Verlagerungsantrieb 8 in der Lage, den Abstand zwischen dem Tragkörper 5 und der Spannrolle 7 zu vergrößern oder zu verkleinern. Damit wird die Längenausdehnung des Bandes 6 geändert. Wenn die Länge größer wird, nimmt die Dicke des Bandes 6 ab. Das Band wird härter. Wenn umgekehrt die Länge des Bandes 6 abnimmt, wird das Band 6 weicher.
  • Die Spannrolle 7 ist relativ zu einer Ebene, die durch die Rotationsachsen der Rolle 3 und des Tragkörpers 5 verläuft, seitlich versetzt. Dadurch erhält das Band ein dem Auflagenip zulaufendes Trum 9 und ein ablaufendes Trum 10, wobei das zulaufende Trum 9, auf dem auch die Materialbahn 2 bis zum Auflagenip 4 aufliegt, länger ist als das ablaufende Trum 10. Das Band liegt also im gespannten Zustand länger vor als hinter dem Auflagenip 4 auf dem Umfang des Tragkörpers 5 auf.
  • Eine Durchmessermeßeinrichtung 11 ist mit dem Verlagerungsantrieb 8 gekoppelt. Die Durchmessermeßeinrichtung 11 ermittelt fortlaufend den Durchmesser der Rolle 3. Mit zunehmendem Durchmesser nimmt das Eigengewicht der Rolle 3 zu, so daß die Streckenlast im Auflagenip 4 steigt. Um eine entsprechende Zunahme der Druckspannung zu kompensieren, wird die Spannrolle 7 stärker an den Tragkörper 5 angenähert, so daß das Band 6 im Auflagenip 4 weicher wird.
  • Wenn hingegen eine hohe Druckspannung gewünscht ist, wie beispielsweise zu Beginn eines Wickelvorgangs, dann wird, wie in 2 dargestellt, die Spannrolle 7 vom Tragkörper 5 weg bewegt. Die Länge des Bandes 6 wird vergrößert. Damit steigt seine Härte.

Claims (9)

  1. Walze, insbesondere Rollenwickler-Walze, mit einem Tragkörper, der zumindest in einem Nipbereich mit einer elastischen Schicht bedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Schicht (6) aus einem Material gebildet ist, dessen Härte in Dickenrichtung sich bei einer Änderung seiner Flächenausdehnung ändert, die Schicht (6) nicht fest mit dem Tragkörper (5) verbunden ist und eine auf die Schicht wirkende Flächenausdehnungs-Änderungseinrichtung (8) vorgesehen ist.
  2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (6) aus einem volumenkonstanten Material gebildet ist.
  3. Walze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (6) aus einem gummielastischen Material gebildet ist.
  4. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (6) als Band ausgebildet ist, das den Tragkörper (5) und eine Spannrolle (7) umschlingt, wobei die Länge des Bandes mit Hilfe der Spannrolle (7) veränderbar ist.
  5. Walze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrolle (7) einen Verlagerungsantrieb (8) aufweist.
  6. Walze nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Band zwischen der Spannrolle (7) und dem Tragkörper (5) ein zulaufendes und ein ablaufendes Trum (9, 10) jeweils bis zum Nipbereich (4) aufweist, wobei das zulaufende Trum (9) länger als das ablaufende Trum (10) ist.
  7. Walze nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zulaufende Trum (9) eine Auflagefläche für eine zulaufende Materialbahn (2) bildet.
  8. Walze nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlagerungsantrieb (8) mit einer Steuereinrichtung (11) verbunden ist, die den Verlagerungsantrieb (8) in Abhängigkeit vom Durchmesser einer Rolle (3) betätigt, die auf der Walze (1) aufliegt.
  9. Wickelvorrichtung mit einer Walze (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
DE20320296U 2003-02-19 2003-02-19 Walze, insbesondere Rollenwickler-Walze Expired - Lifetime DE20320296U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007026324A1 (en) * 2005-08-31 2007-03-08 The Procter & Gamble Company Hybrid winder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007026324A1 (en) * 2005-08-31 2007-03-08 The Procter & Gamble Company Hybrid winder

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