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DE20315442U1 - Anordnung zur Erzeugung eines abschaltbaren freien magnetischen Feldes - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung eines abschaltbaren freien magnetischen Feldes Download PDF

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DE20315442U1
DE20315442U1 DE20315442U DE20315442U DE20315442U1 DE 20315442 U1 DE20315442 U1 DE 20315442U1 DE 20315442 U DE20315442 U DE 20315442U DE 20315442 U DE20315442 U DE 20315442U DE 20315442 U1 DE20315442 U1 DE 20315442U1
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DE
Germany
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permanent magnet
magnetic field
coil
core
switch
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DE20315442U
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Kuhnke GmbH
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Kuhnke GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Abstract

Anordnung zur Erzeugung eines abschaltbaren freien magnetischen Feldes mit einem Kern (8), zumindest einem den Kern (8) umgebenden Permanentmagneten (12) und zumindest einer den Permanentmagneten (12) umgebenden ringförmigen Spule (10), welche derart bestrombar ist, dass ein das Magnetfeld (14) des Permanentmagneten verstärkendes Magnetfeld (16) erzeugt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Erzeugung eines abschaltbaren feien magnetischen Feldes.
  • Es sind Anordnungen zur Erzeugung eines freien magnetischen Feldes bzw. magnetischen Streufeldes bekannt. Derartige Anordnungen werden beispielsweise eingesetzt, um in Filteranlagen kleine Partikel abzuscheiden. Derartig starke freie magnetische Felder werden bislang durch Permanentmagnete erzeugt. Diese haben den Nachteil, dass sich die magnetischen Felder nicht abschalten lassen. Allenfalls kann der Permanentmagnet mechanisch bewegt werden, um einen vorbestimmten Bereich oder Abschnitt einer Anlage in den Bereich des magnetischen Feldes zu bringen oder das magnetische Feld von diesem Bereich wegzubewegen.
  • Die elektromagnetische Erzeugung eines freien magnetischen Feldes hat den Nachteil, dass große elektrische Leistungen erforderlich sind, um ein ausreichend starkes magnetisches Feld zu erzeugen.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine kompakte Anordnung zur Erzeugung eines abschaltbaren freien magnetischen Feldes mit möglichst geringem Energieverbrauch zu schaffen. Diese Aufgabe wird durch eine Anordnung mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen ge löst. Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung zur Erzeugung eines abschaltbaren freien magnetischen Feldes ist eine Hybridanordnung bestehend aus einem Permanentmagneten sowie einer Spule zur Erzeugung eines elektromagnetischen Feldes. Dazu weist die Anordnung einen Kern auf, welcher von zumindest einem Permanentmagneten umgeben ist. Diese Anordnung ist im Inneren einer ringförmigen Spule platziert, so dass die Spule den Permanentmagneten und den Kern umgibt. Die Spule ist derart bestrombar, dass das von dem Permanentmagneten erzeugte magnetische Feld sowie das von der Spule erzeugte elektromagnetische Feld gleichgerichtet sind und einander verstärken. Gemeinsam erzeugen der Permanentmagnet sowie die Spule das gewünschte starke elektromagnetische Streufeld. Wenn die Spule abgeschaltet wird, verbleibt nur noch das von dem Permanentmagneten erzeugte magnetische Feld. Das insgesamt erzeugte magnetische Feld wird somit durch Abschalten der Spule derart verringert, dass der gewünschte Einfluss in einer Anlage, beispielsweise einem Filter, nicht mehr gegeben ist. Das magnetische Feld ist somit praktisch abgeschaltet, da es nicht mehr die gewünschte Wirkung hat. So kann das magnetische Feld beispielsweise zur Reinigung oder Wartung eines Filters durch Abschalten der Spule abgeschaltet werden. Durch die Kombination von Permanentmagneten und Spule kann zum einen eine sehr kompakte Anordnung geschaffen werden und gleichzeitig eine leichte Abschaltbarkeit des magnetischen Feldes erreicht werden. Gegenüber einem rein elektromagnetisch erzeugten Feld ist bei der erfindungsgemäßen Anordnung der Energiebedarf deutlich reduziert. Die Anordnung von Permanentmagneten und Elektromagneten wird vorzugsweise so optimiert, dass die beiden magnetischen Kreise, d.h. der permanentmagnetische sowie der elektromagnetische Kreis, optimal ausgenutzt werden.
  • Die Spule ist vorzugsweise von zumindest einem zu einer Stirnseite der Spule geöffneten Jochelement umgeben. Das Jochelement ist dabei vorzugsweise so ausgebildet, dass an einer Stirnseite der Spule das Jochelement mit dem Kern verbunden ist, während an der anderen Stirnseite der Spule das Jochelement und der Kern als freie Enden ausgebildet und nicht miteinander verbunden sind. D.h. an dieser Stirnseite ist das Joch offen ausgebildet und der von der Spule erzeugte magnetische Kreis wird durch die Luft bzw. ein anderes umgebendes Medium geschlossen. An dieser Seite der Spule wird ein freies magnetisches Streufeld erzeugt. Gleichzeitig ist der Permanentmagnet so auf dem Kern angeordnet, dass auch durch den Permanentmagneten an derselben Seite des Kerns ein freies magnetisches Feld erzeugt wird, so dass das permanentmagnetische und das elektromagnetische Feld sich zu einem gemeinsamen magnetischen Streufeld mit dem gewünschten hohen Gradienten addieren. Durch Abschaltung der Spule kann das so entstehende Gesamtfeld weitgehend abgeschaltet und auf das von dem Permanentmagneten erzeugte Feld reduziert werden.
  • Das Jochelement ist bevorzugt topfförmig ausgebildet und der Kern zentral im Inneren des Jochelementes derart angeordnet, dass sich die Seitenwandungen des Jochelementes zu der geöffneten Seite des Jochelementes hin parallel zu dem Kern erstrecken. Bei dieser Ausgestaltung ist die Spule an ihrem Außenumfang vollständig von den ringförmig ausgebildeten Seitenwandungen des Jochelementes umgeben. Ferner ist das Jochelement an einer Stirnseite der Spule geschlossen ausgebildet, so dass die Verbindung von der Seitenwandung zu dem zentral angeordneten Kern hergestellt wird. An der entgegengesetzten Seite der Spule ist das Jochelement offen ausgebildet, d.h. der Kern und die Seitenwandungen sind nicht miteinander verbunden, so dass zwischen ihnen ein freies elektromagnetisches Feld bei Bestromung der Spule entsteht.
  • Besonders bevorzugt ist das Jochelement rotationssymmetrisch ausgebildet. Dies begünstigt eine äußerst kompakte Anordnung mit großer magnetischer Feldstärke.
  • Der Permanentmagnet ist ebenfalls bevorzugt ringförmig, insbesondere kreisringförmig ausgebildet. Dabei kann der Permanentmagnet den Freiraum zwischen dem Innenumfang der Spule und dem Kern optimal ausfüllen, so dass eine sehr kompakte Anordnung geschaffen werden kann.
  • Der Permanentmagnet kann in einer speziellen Ausführungsform auch aus mehreren Segmenten ausgebildet sein. Diese Segmente sind am Umfang des Kernes verteilt angeordnet und bilden vorzugsweise gemeinsam eine ringförmige Anordnung.
  • Zur Erzielung eines optimierten magnetischen Feldes ist der Permanentmagnet zumindest teilweise, vorzugsweise überwiegend radial magnetisiert. Auf diese Weise kann gemeinsam mit der Spule ein besonders starkes freies magnetisches Feld geschaffen werden.
  • Bevorzugt kann der Permanentmagnet aus mehreren, vorzugsweise ringförmigen Teilen mit unterschiedlicher Magnetisierungsrichtung aufgebaut sein. Durch Zusammenfügen mehrerer Teile mit unterschiedlicher Magnetisierungsrichtung zu einem Permanentmagneten kann das magnetische Feld des Permanentmagneten optimiert werden, um in Zusammenwirkung mit der Spule die gewünschte magnetische Feldstärke zu erzeugen.
  • Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand der beigefügten Figur beschrieben.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung umfasst ein rotationssymmetrisches Joch bzw. einen rotationssymmetrischen Eisenkreis 2, welcher einen ge schlossen Boden 4 und eine ringförmige Seitenwandung 6 aufweist, so dass ein topfförmiges Joch geschaffen wird. Im Inneren des Joches 2 erstreckt sich ausgehend von dem Boden 4 parallel zu den Seitenwandungen 6 ein kreiszylindrischer Kern 8, welcher vorzugsweise einstückig mit den übrigen Teilen des Eisenkreises 2 ausgebildet ist. Die Seitenwandungen 6 und der Kern 8 bilden ein zu einer Seite, d.h. der dem Boden 4 abgewandten Seite, geöffnetes Joch. Im Inneren des Eisenkreises 2 ist benachbart zu der Seitenwandung 6 eine ringförmige Spule 10 angeordnet. Im Inneren der Spule 10, in dem Freiraum zwischen der Spule 10 und dem Kern 8 ist ein ebenfalls ringförmiger Permanentmagnet 12, welcher den Kern 8 umgibt, angeordnet.
  • Der Permanentmagnet 12 erzeugt einen magnetischen Fluss, welcher schematisch durch die Feldlinie 14 dargestellt ist. Das von dem Permanentmagneten 12 erzeugte magnetische Feld verläuft durch den Kern 8 und an dessen freien Ende durch die Luft. Wenn die Spule 10 bestromt wird, wird ein magnetisches Feld erzeugt, wie es durch die gestrichelte Feldlinie 16 angedeutet ist. Der von der Spule 10 erzeugte magnetische Fluss verläuft durch den Eisenkreis 2 und den Kern 8 und ausgehend von den freien Enden der Seitenwandung 2 und des Kernes 8 durch die Luft. Die magnetischen Felder 14, 15 von dem Permanentmagneten 12 und der Spule 10 sind gleich gerichtet, so dass sie einander verstärken. Wenn die Spule 10 bestromt ist, wird gemeinsam mit dem Permanentmagneten 12 am offenen Ende des Eisenkreises 2 somit in der Luft ein freies magnetisches Streufeld erzeugt, welches auch noch im Abstand von mehreren Zentimetern vom freien Ende des Kernes 8 eine ausreichende Stärke aufweist.
  • Wenn die Bestromung der Spule 10 abgeschaltet wird, wird somit auch das elektromagnetische Feld 16 abgeschaltet, so dass nur das von dem Permanentmagneten erzeugte Feld 14 verbleibt. Auf diese Weise wird das Gesamtmagnetfeld, welches sich durch Addition der gleichgerich teten Felder von Permanentmagneten und Elektromagneten ergibt, weitgehend abgeschaltet.
  • 2
    Eisenkreis
    4
    Boden
    6
    Seitenwandung
    8
    Kern
    10
    Spule
    12
    Permanentmagnet
    14
    Feld des Permanentmagneten
    16
    Feld der Spule

Claims (8)

  1. Anordnung zur Erzeugung eines abschaltbaren freien magnetischen Feldes mit einem Kern (8), zumindest einem den Kern (8) umgebenden Permanentmagneten (12) und zumindest einer den Permanentmagneten (12) umgebenden ringförmigen Spule (10), welche derart bestrombar ist, dass ein das Magnetfeld (14) des Permanentmagneten verstärkendes Magnetfeld (16) erzeugt wird.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, bei welcher die Spule (10) von zumindest einem zu einer Stirnseite der Spule (10) geöffneten Jochelement (2) umgeben ist.
  3. Anordnung nach Anspruch 2, bei welcher das Jochelement (2) topfförmig ausgebildet und der Kern (8) zentral im Inneren des Jochelementes (2) derart angeordnet ist, dass sich die Seitenwandungen (6) des Jochelementes (2) zu der geöffneten Seite des Jochelementes (2) hin parallel zu dem Kern (8) erstrecken.
  4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, bei welcher das Jochelement (2) rotationssymmetrisch ausgebildet ist.
  5. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher der Permanentmagnet (12) ringförmig, insbesondere kreisringförmig ausgebildet ist.
  6. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher der Permanentmagnet (12) aus mehreren Segmenten ausgebildet ist.
  7. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher der Permanentmagnet (12) zumindest teilweise, vorzugsweise überwiegend radial magnetisiert ist.
  8. Anordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche bei welcher der Permanentmagnet (12) aus mehreren vorzugsweise ringförmigen Teilen mit unterschiedlicher Magnetisierungsrichtung aufgebaut ist.
DE20315442U 2003-10-08 2003-10-08 Anordnung zur Erzeugung eines abschaltbaren freien magnetischen Feldes Expired - Lifetime DE20315442U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102007062080A1 (de) * 2007-12-21 2009-06-25 Hydac Electronic Gmbh Vorrichtung zum Aktivieren einer sicherheitstechnischen Einrichtung, insbesondere einer Insassenschutzeinrichtung in einem Fahrzeug

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007062080A1 (de) * 2007-12-21 2009-06-25 Hydac Electronic Gmbh Vorrichtung zum Aktivieren einer sicherheitstechnischen Einrichtung, insbesondere einer Insassenschutzeinrichtung in einem Fahrzeug
DE102007062080B4 (de) * 2007-12-21 2012-09-27 Hydac Electronic Gmbh Vorrichtung zum Aktivieren einer sicherheitstechnischen Einrichtung, insbesondere einer Insassenschutzeinrichtung in einem Fahrzeug

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