[go: up one dir, main page]

DE20314114U1 - Schleppvorrichtung für Fahrzeugräder in Autowaschanlagen - Google Patents

Schleppvorrichtung für Fahrzeugräder in Autowaschanlagen Download PDF

Info

Publication number
DE20314114U1
DE20314114U1 DE20314114U DE20314114U DE20314114U1 DE 20314114 U1 DE20314114 U1 DE 20314114U1 DE 20314114 U DE20314114 U DE 20314114U DE 20314114 U DE20314114 U DE 20314114U DE 20314114 U1 DE20314114 U1 DE 20314114U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
towing device
drag chain
chain
track
haulage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20314114U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOLZ AUTOWASCH TECHNIK GmbH
HOLZ AUTOWASCH-TECHNIK GmbH
Original Assignee
HOLZ AUTOWASCH TECHNIK GmbH
HOLZ AUTOWASCH-TECHNIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HOLZ AUTOWASCH TECHNIK GmbH, HOLZ AUTOWASCH-TECHNIK GmbH filed Critical HOLZ AUTOWASCH TECHNIK GmbH
Priority to DE20314114U priority Critical patent/DE20314114U1/de
Publication of DE20314114U1 publication Critical patent/DE20314114U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S3/00Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles
    • B60S3/004Conveyors for vehicle cleaning apparatus
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G19/00Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
    • B65G19/02Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors for articles, e.g. for containers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/02Articles
    • B65G2201/0294Vehicle bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Abstract

Schleppvorrichtung für Fahrzeuge in Autowaschanlagen mit einer Laufbahn für die Fahrzeugräder, einer Schleppkette, mehreren, in Abständen damit verbundenen, quergerichteten Schlepprollen und einer der Schleppkette zugeordneten Seitenführung für die Fahrzeugräder, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenführung durch frei in die Laufbahn (13) ragende Auskragungen (12) gebildet ist.

Description

  • Anwendungsgebiet und Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft eine Schleppvorrichtung für Fahrzeugräder in Autowaschanlagen. Die Schleppvorrichtung besitzt eine Laufbahn für die Räder, eine Schleppkette und mehrere in Abständen damit verbundene, quer gerichtete Schlepprollen. Die Schleppvorrichtung besitzt eine der Schleppkette zugeordnete Seitenführung für die Fahrzeugräder.
  • Derartige Schleppvorrichtungen dienen dazu, Fahrzeuge mit einer an den Waschvorgang angepassten Geschwindigkeit durch die Waschanlage zu befördern. Dabei wird das Fahrzeug zunächst mit einem Vorderrad auf die Laufbahn der Schleppvorrichtung gefahren und dort abgestellt. Dann taucht eine Schlepprolle auf, untergreift das Vorderrad und schleppt das Fahrzeug durch die Waschstraße. In der Regel ist die Spurbreite der Wagen nicht so groß, dass die Räder die gesamte Laufbahnbreite einnehmen. Beim Schleppen kann es vorkommen, dass Fahrzeugräder an der Schleppkette, die die Laufbahn seitlich begrenzt, anlaufen. Wenn dies mit dem Gummi des Reifens geschieht, ist das zu lässig. Jedoch gibt es Fahrzeuge, insbesondere Sportwagen, mit extremen Niederquerschnittsreifen, bei denen der tiefste Punkt der Felge unterhalb der Oberseite der Schleppkette liegt. Hier kann ein Kontakt der Felge mit der Schleppkette zum Verkratzen der Felge führen.
  • Aus der DE 38 30 910 ist daher bekannt, an der Schleppkette Gleitsteine zu befestigen, die einen direkten Kontakt zwischen der Schleppkette und dem Fahrzeugrad verhindern. Dort übernehmen also die Gleitsteine die seitliche Führung der Räder beim Transport. Die mit der Schleppkette gekoppelten Gleitsteine sind dabei auf einer parallel zur Schleppkette verlaufenden Führungsschiene längs beweglich gelagert und geführt. Die beidseits des Fahrzeugrades angeordneten Gleitsteine und die Schlepprolle bilden somit einen U-förmigen Schleppschuh.
  • Aus der DE 38 43 643 sind Gleitsteine bekannt, die aus einer Reihe getrennter Glieder bestehen, die jeder für sich mit der Schleppkette verbunden sind.
  • Aufgabe und Lösung
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schleppvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit der in einfacher und kostengünstiger Weise eine optimale, beschädigungsfreie Bewegung von Fahrzeugen durch Autowaschanlagen ermöglicht wird.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Schleppvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und eine Schleppkette nach Anspruch 13 gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen dargestellt.
  • Die erfindungsgemäße Schleppvorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass die Seitenführung durch frei in die Laufbahn ragende Auskragungen gebildet ist. Die Auskragungen sind nicht separat geführt, beispielsweise mittels einer Führungsschiene. Die Auskragungen halten die Fahrzeugräder auf Abstand zur Schleppkette und verhindern, dass die Felgen der Fahrzeugräder an der Schleppkette entlang scheuern und dabei verkratzen. Dazu wurden die Auskragungen relativ laufbahnnahe angeordnet, so dass auch bei extremen Niederquerschnittsreifen immer nur der Gummi des Reifens mit der Auskragung in Berührung kommt, also ein direkter Kontakt von Felge und Auskragung verhindert wird.
  • Die Schleppkette dient zum Bewegen der Schlepprollen. Als Schleppkette werden hier alle zum Bewegen solcher Schlepprollen geeigneten Mittel bezeichnet, beispielsweise auch Seile, Riemen usw. Bevorzugt ist die Schleppkette als Laschenkette ausgebildet, die beidseitig der Laufbahn der Schleppvorrichtung verläuft. Die Schleppkette ist vorzugsweise endlos geführt und wird durch jeweils ein Umlenkrad an den Enden der Schleppvorrichtung umgelenkt.
  • Die Auskragungen können von der Schleppkette selbst herausgebildet werden, beispielsweise an bestimmten Kettengliedern der Schleppkette. Vorzugsweise erfolgt dies derart, dass sich die Auskragungen in gleichmäßigen Abständen zueinander entlang der Schleppkette befinden. Der Abstand zwischen zwei Auskragungen ist abhängig von der Position der Auskragungen über der Laufbahn. Er ist derart bemessen, dass das Fahrzeugrad nicht in die Lücke zwischen zwei Auskragungen passt, um den direkten Kontakt zwischen Felge und der im Vergleich zur Auskragung höheren Schleppkette zu verhindern. Bevorzugt halten mindestens zwei Auskragungen das Fahrzeugrad auf Abstand. Die Auskragungen können an jedem Kettenglied der Schlepp- kette, also sowohl am Innenglied bzw. auch am Außenglied herausgebildet sein. Vorzugsweise sind die Auskragungen jedoch an den Außengliedern der Schleppkette angebracht.
  • Eine andere Möglichkeit ist es, die Auskragungen nicht an der Schleppkette selbst auszubilden, sondern an separaten Teilen. Die Teile können unabhängig von der Herstellung der Schleppkette gefertigt werden. Vorzugsweise sind die Teile derart ausgebildet, dass sie freitragend an der Schleppkette befestigbar sind. Als Teil ist beispielsweise ein Aufsatz denkbar, der die Kontur eines Aussenglieds der Schleppkette besitzt. Eine lösbare Befestigung solcher Teile bietet den Vorteil, dass sie schnell ausgetauscht werden können, falls es zu Beschädigungen daran kommt.
  • Die Auskragungen können die Form von Ab- bzw. Ausbiegungen haben. Vorzugsweise haben die Abbiegungen eine Winkelform, wobei ein Horizontalabschnitt in einen Vertikalabschnitt übergeht. Das durch den horizontalen Abschnitt mehr gebrauchte Material könnte im Zuschnitt eines Kettenglieds oder eines Aufsatzes an der Unterseite vorgesehen werden. Am Zuschnitt können auch seitliche Lappen vorgesehen sein, die, nach innen gekippt, die in Längsrichtung verlaufenden Kanten der Abbiegung schützen. Der vertikale Abschnitt endet vorzugsweise im Abstand vor der Laufbahn. Der Abstand zwischen dem Ende des vertikalen Abschnitts und der Laufbahn kann im Bereich von 3 mm bis 8 mm, insbesondere 4 mm bis 6 mm, liegen.
  • Eine andere Möglichkeit ist, die Auskragungen in Form einer Ausklingung auszubilden. Dies erfolgt durch eine Materialstreckung des Zuschnittes im warmen Zustand, wobei zur Ausbildung der Ausklinkung ein Tiefzieh- oder Prägewerkzeug eingesetzt wird. Die Ausklinkung kann in Draufsicht die Form eines offenen Trapezes aufweisen. Es ist jedoch auch eine nahezu rechteckige Form denkbar. Die Grundseite des Trapezes verläuft im Schnitt im rechten Winkel zur Laufbahn.
  • Eine weitere bevorzugte Möglichkeit, die Auskragungen auszubilden, ist, dass sie aus Metallblöcken, also beispielsweise lang-rechteckigen Stahl blöcken bestehen, die an der Oberseite und an den nach vorn und hinten weisenden Kanten mit einem Radius, also einer Rundung, versehen sind. Auch die nach unten zum Rad weisende Kante kann vorteilhaft gerundet sein.
  • Es hat sich gezeigt, dass diese Ausbildung besonders vorteilhaft ist, um zu vermeiden, dass auch extreme Niederquerschnittreifen mit weit überstehenden, sehr tief liegenden Felgenabschnitten beschädigt werden.
  • Die Erfindung umfasst eine Schleppkette mit den Merkmalen des Anspruches 13. Bezüglich näherer Details der Schleppkette wird auf die vorstehende Beschreibung verwiesen.
  • Die vorstehenden und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie Zwischenüberschriften beschränkt die unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Schleppvorrichtung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Schleppvorrichtung mit als Abbiegungen ausgebildeten Auskragungen,
  • 2 eine perspektivische Darstellung eines Teils der Schleppkette mit den Abbiegungen,
  • 3 eine perspektivische Darstellung eines Außenglieds einer Schleppkette mit daran ausgebildeter Abbiegung,
  • 4 eine perspektivische Darstellung mehrerer Kettenglieder mit als Ausklinkungen ausgebildeten Auskragungen,
  • 5 einen Querschnitt durch die Schleppvorrichtung und einen Teil eines Fahrzeugrades,
  • 6 eine Perspektive ähnlich 3 mit einer Block-Ausführung der Auskragung und
  • 7 einen Querschnitt ähnlich 5 der Ausführung nach 6.
  • Die erfindungsgemäße Schleppvorrichtung 11 wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Beim ersten Ausführungsbeispiel besitzt die Schleppvorrichtung Auskragungen 12, die die Form von Ab- bzw. Ausbiegungen 12a besitzen. Beim zweiten Ausführungsbeispiel besitzen die Auskragungen 12 die Form von Ausklinkungen 12b. Die Auskragungen 12 können sowohl von der Schleppkette 15 selbst herausgebildet sein oder, wie beispielsweise in 4 dargestellt, separate Teile bzw. Elemente 45 sein. Im Folgenden beschränkt sich die Beschreibung auf die von der Schleppkette 15 herausgebildeten Auskragungen 12.
  • Die Schleppvorrichtung 11 hat eine Laufbahn 13 für ein Fahrzeugrad 14 eines nicht dargestellten Kraftfahrzeuges, eine beidseits zur Laufbahn verlaufende Schleppkette 15, mehrere an der Schleppkette 15 befestigte Schlepprollen 16, mehrere von der Schleppkette 15 herausgebildete Auskragungen 12 und zwei beidseits der Schleppkette liegende Seitenbegrenzungen 17.
  • Die Laufbahn 13 ist dafür ausgelegt, einen Teil des Fahrzeuggewichtes aufzunehmen. Sie kann beispielsweise, wie in 1 dargestellt, aus zwei parallel zueinander verlaufenden, flach liegenden Vierkantrohren bestehen. Es sind jedoch auch andere Laufbahnarten möglich, beispielsweise eine Platte oder zwei parallel zueinander verlaufende, flach liegende Winkelschienen oder U-Schienen mit Abkantung nach unten.
  • Zu beiden Seiten der Laufbahn 13 läuft die Schleppkette 15. Als Schleppkette wird vorzugsweise eine Doppelstrang-Laschenkette mit oben geschlossenen Kettengliedern 18, 19 verwendet. Wie in 1 dargestellt, schließt sich an ein oben geschlossenes Außenglied 18 jeweils ein Innenglied 19 an. Die Außenglieder 18 sind ca. um die Materialdicke breiter als die Innenglieder 19 und übergreifen diese mit Verbindungslaschen. Außenglieder 18 und Innenglieder 19 sind durch Nieten oder Schrauben miteinander verbunden. Die beiden beidseits zur Laufbahn 13 angeordneten Stränge der Laschenkette sind jeweils umlaufend. Dazu werden sie am Anfang und am Ende der Laufbahn durch jeweils eine Umlenkeinrichtung, beispielsweise ein Umlenkrad, umgelenkt. Die Kettenstränge verlaufen jeweils auf einer Führungsschiene 23 mit einer mittigen Erhöhung 24, die dafür sorgt, dass der Kettenstrang in der Spur bleibt. Die Führungsschienen 23 werden ihrerseits jeweils durch einen Träger 25, beispielsweise ebenfalls einem Vierkantrohr, abgestützt (5).
  • Den seitlichen Abschluss der Schleppvorrichtung bilden zwei parallel zur Schleppkette 15 verlaufende Seitenbegrenzungen 17. Die Seitenbegrenzungen 17 können nach Art eines T-Trägers ausgebildet sein.
  • Die Laufbahn 13, die Schleppkette 15 mit der Führungsschiene 23 und dem Träger 25 sowie die Seitenbegrenzungen 17 bestehen aus einem massiven, robusten Material, beispielsweise verzinkten oder rostfreiem Stahl.
  • Die Schlepprollen 16 sind in regelmäßigen Abständen an der Schleppkette 15 befestigt und verlaufen quer zur Laufbahn 13. Sie besitzen an ihrer in Schlepprichtung 26 gerichteten Vorderkante einen Abweiser 27, der verhindert, dass sich Teile oder gar ein Fuß in den Spalt zwischen der Schlepprolle und der Laufbahn 13 einklemmen.
  • Wie in 1 dargestellt, befinden sich laufbahnseitig an der Schleppkette 15 Auskragungen 12. Die Auskragungen 12 sind als Abbiegungen bzw. Ausbiegungen 12a ausgebildet. Die Abbiegungen 12a befinden sich an jedem Außenglied der Schleppkette 15. Die Herstellung der Abbiegungen erfolgt vor dem Zusammenfügen der einzelnen Glieder der Schleppkette 15. Dazu wird zunächst ein charakteristischer Zuschnitt eines Außengliedes 18 hergestellt. Zunächst wird am unteren Ende des Zuschnitts auf die gewünschte Höhe angeschnitten. Danach wird der dabei entstehende Materialstreifen winkelförmig nach außen gebogen. Die dabei entstehende Abbiegung 12a besitzt einen mit dem Außenglied 18 verbundenen Horizontalabschnitt 60, der in einen Vertikalabschnitt 61 übergeht. Das aus dem Horizontalabschnitt 60 mehr gebrauchte Material ist an der Unterseite des Zuschnitts als schmaler überstehender Materialstreifen vorgesehen. Dort können auch seitliche Lappen (nicht dargestellt) vorgesehen sein, die, nach innen gekippt, die in Längsrichtung verlaufenden Kanten schützen. Der Übergang zwischen dem Horizontalabschnitt 60 und dem Vertikalabschnitt 61 ist abgerundet, um zu ver hindern, dass das Fahrzeugrad 14 beschädigt wird, falls es an die Abbiegung 12a anläuft. Der Übergang zeichnet sich insbesondere durch einen kleinen Radius aus.
  • In 4 ist die Auskragung 12 in Form einer Ausklinkung 12b dargestellt. Zur Herstellung der Ausklinkung 12b wird am Außen- bzw. Innenglied 18, 19 ein horizontaler Schnitt in gewünschter Höhe angebracht. Danach wird der entstehende Materialstreifen durch ein Präge- bzw. Tiefziehwerkzeug nach außen gedrückt. Da der Materialstreifen einer Materialstreckung unterliegt, sollte der Prägevorgang im warmen Zustand durchgeführt werden. Die durch den Präge- bzw. Tiefziehvorgang entstehenden Ausklinkungen 12b besitzen aufeinander zu gerichtet Seitenflanken 70 und eine die Seitenflanken verbindenden Grundseite 71. Die Ausklinkungen 12b haben in Draufsicht die Form eines offenen Trapezes. Die Grundseite 71 läuft im rechten Winkel zur Laufbahn 13.
  • Die 6 und 7 zeigen eine Ausführung, bei der die Auskragungen 12b als massive Stahlblöcke ausgebildet sind, die, z.B. durch Schweißung oder andere Formgebungs- oder Verbindungstechniken auf den Außengliedern angebracht sind. Diese Blöcke sind langrechteckig und gerundet. Insbesondere die obere Längskante 81 und die Vorder- und Hinterkanten 82, 83 sind mit einem Radius versehen. Die vorderen und hinteren Querkanten 84, 85 im oberen Bereich sind abgeschrägt und gerundet. Auch die unteren Längs- und Querkanten 86, 87 können einen Radius haben.
  • Die Blöcke sollten zwar an den Außenkanten, insbesondere den oberen und vorderen, gerundet sein, aber die zum Reifen weisende Fläche sollte eben und nicht abgeschrägt sein, um zu vermeiden, dass sich der Block in den Reifen hineindrückt und dann doch die Felgen an der Kette anlaufen.
  • 7 zeigt diese Ausführung im Querschnitt. Es hat sich gezeigt, dass diese Ausführung besonders gut geeignet ist, die vorspringenden Felgenkanten 88 mancher Sportfelgen von den Kettengliedern fernzuhalten und außerdem zu vermeiden, dass, insbesondere bei versehentlich eingeschlagenen Rädern, die Flanken des Reifens 50 sich unter die Auskragung 12b setzen und von dieser eventuell eingeschnitten werden. Auch hier wird mit dem Abstand a bis an die untere Grenze gegangen, wo noch eine sichere Seitenführung des Rades möglich ist, um ein Unterlaufen der Reifenflanke zu vermeiden.
  • Um ein Fahrzeug durch die Autowaschanlage zu schleppen, wird zunächst zweckmäßigerweise oder rechte oder linke Vorderrad des Fahrzeugs auf die Laufbahn 13 der Schleppvorrichtung 11 gefahren. Das Fahrzeug wird in den Leerlauf gebracht und die weitere Beförderung durch die Schleppvorrichtung 11 vorgenommen. Dazu fördert zunächst die Schleppkette 15 eine Schlepprolle 16 aus dem Unterbau der Schleppvorrichtung 11 heraus, die das Fahrzeugrad 14 hintergreift. In Schlepprichtung 26 vor der Schlepprolle 16 sind an der Innenseite der Schleppkette 15, beispielsweise der Doppelstrang-Laschenkette, die Auskragungen in Form von Abbiegungen 12a bzw. Ausklinkungen 12b herausgebildet. Insbesondere bei Felgen 36 von Niederquerschnittsreifen 50, wie in 5 dargestellt, wird dadurch verhindert, dass bei einem Kontakt von Felge und Schleppkette 15 Verschmutzungen, Kratzer oder dgl. auftreten. Ein Kontakt von Fahrzeugrad 14 und Auskragung 12 kann auch während eines Durchlaufs häufig auftreten, obwohl das Fahrzeugrad 14 nicht die vollständige Breite der Laufbahn 13 einnimmt, jedoch während des Schleppens durch die Schleppvorrichtung 11 hin und her wandert und dabei an den Auskragungen 12 anstößt.

Claims (14)

  1. Schleppvorrichtung für Fahrzeuge in Autowaschanlagen mit einer Laufbahn für die Fahrzeugräder, einer Schleppkette, mehreren, in Abständen damit verbundenen, quergerichteten Schlepprollen und einer der Schleppkette zugeordneten Seitenführung für die Fahrzeugräder, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenführung durch frei in die Laufbahn (13) ragende Auskragungen (12) gebildet ist.
  2. Schleppvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskragungen (12) an der Schleppkette (15) selbst herausgebildet sind.
  3. Schleppvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskragungen (12) in gleichmäßigen Abständen zueinander entlang der Schleppkette (15) angeordnet sind.
  4. Schleppvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskragungen (12) an einem, vorzugsweise jedem Außenglied (18) der Schleppkette (15) angeordnet sind.
  5. Schleppvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskragungen (12) als Abbiegungen (12a) vorgesehen sind, wobei die Abbiegungen (12a) winkelförmig zunächst horizontal und dann vertikal verlaufen.
  6. Schleppvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vertikalabschnitt (61) der Abbiegung (12a) im Abstand vor der Laufbahn (13) endet.
  7. Schleppvorrichtung nach Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Ende des Vertikalabschnitts (61) zur Laufbahn (13) im Bereich von 3 mm bis 8 mm, insbesondere 4 mm bis 6 mm, liegt.
  8. Schleppvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Vertikalabschnitt (61) orthogonal zur Laufbahn (13) verläuft.
  9. Schleppvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskragungen (12) als Ausklinkungen (12b) ausgebildet sind, wobei eine Ausklinkung (12b) zwei in Draufsicht quer zur Laufbahn (13) verlaufende Seitenflanken (70) und dazwischen eine in Draufsicht längs zur Laufbahn (13) verlaufende Grundseite (71) aufweist.
  10. Schleppvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausklinkung (12b) in Draufsicht die Form eines offenen Trapezes aufweist.
  11. Schleppvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundseite (71) im Schnitt in rechten Winkel zur Laufbahn (13) verläuft.
  12. Schleppvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskragungen (12b) als gerundete massive Blöcke ausgebildet sind, die auf Kettengliedern, vorzugsweise den Außengliedern (18), angeordnet sind.
  13. Schleppvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenführung der Fahrzeugräder durch von der Schleppkette (15) herausgebildete Blöcke (12b) gebildet ist, wobei die Blöcke (12b) an jedem Aussenglied (18) der Schleppkette (15) herausgebildet sind und wobei die Blöcke (12b) einen lang-rechteckigen Querschnitt aufweisen, der ca. 5 mm über der Laufbahn (13) endet und wobei zumindest einige der Kanten, insbesondere die nach oben, vorn und hinten weisenden, gerundet sind.
  14. Schleppkette für eine Schleppvorrichtung für Fahrzeuge in Autowaschanlagen, wobei die Schleppvorrichtung eine Laufbahn für die Fahrzeugräder, mehrere, in Abständen mit der Schleppkette verbundene, quergerichtete Schlepprollen und eine Seitenführung für die Fahrzeugräder aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass aus der Schleppkette (15) frei in die Laufbahn (13) ragende Auskragungen (12) als Seitenführung herausgebildet sind.
DE20314114U 2002-09-16 2003-09-09 Schleppvorrichtung für Fahrzeugräder in Autowaschanlagen Expired - Lifetime DE20314114U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20314114U DE20314114U1 (de) 2002-09-16 2003-09-09 Schleppvorrichtung für Fahrzeugräder in Autowaschanlagen

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20214518U DE20214518U1 (de) 2002-09-16 2002-09-16 Schleppvorrichtung für Fahrzeugräder in Autowaschanlagen
DE20214518.2 2002-09-16
DE20314114U DE20314114U1 (de) 2002-09-16 2003-09-09 Schleppvorrichtung für Fahrzeugräder in Autowaschanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20314114U1 true DE20314114U1 (de) 2003-12-11

Family

ID=7975254

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20214518U Expired - Lifetime DE20214518U1 (de) 2002-09-16 2002-09-16 Schleppvorrichtung für Fahrzeugräder in Autowaschanlagen
DE20314114U Expired - Lifetime DE20314114U1 (de) 2002-09-16 2003-09-09 Schleppvorrichtung für Fahrzeugräder in Autowaschanlagen

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20214518U Expired - Lifetime DE20214518U1 (de) 2002-09-16 2002-09-16 Schleppvorrichtung für Fahrzeugräder in Autowaschanlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE20214518U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2163442A1 (de) * 2008-09-12 2010-03-17 Otto Christ AG Felgenschutzvorrichtung sowie Vorrichtung zum Fördern eines Kraftfahrzeuges in einer Fahrzeugbehandlungsanlage
DE102018006713A1 (de) * 2018-08-27 2020-02-27 Richard Stuck Schleppvorrichtung für eine Fahrzeugwaschanlage

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103771081B (zh) * 2012-10-18 2016-05-11 嘉马股份有限公司 洗车机输送装置

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3058433A (en) 1959-12-23 1962-10-16 Mowatt M Hurst Conveyor for vehicles
DE3732542C1 (en) 1987-09-26 1989-04-06 Gebhard Weigele Apparatus for conveying motor vehicles in vehicle washing installations

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2163442A1 (de) * 2008-09-12 2010-03-17 Otto Christ AG Felgenschutzvorrichtung sowie Vorrichtung zum Fördern eines Kraftfahrzeuges in einer Fahrzeugbehandlungsanlage
DE102018006713A1 (de) * 2018-08-27 2020-02-27 Richard Stuck Schleppvorrichtung für eine Fahrzeugwaschanlage

Also Published As

Publication number Publication date
DE20214518U1 (de) 2002-11-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102007032341B4 (de) Förderband eines Kettenförderers mit innovativen Mitnehmergliedern
DE102008028941B4 (de) Fahrzeugdach mit außen laufendem Schiebedach
EP2776305B1 (de) Gleiskette oder gleiskettensegment
EP2077968A1 (de) Transportstrecke
DE2545763B2 (de) Gleitschlenenfiihnuig für längs verschiebbare Fahrzeugsitze
DE3110833C2 (de) Fördereinrichtung
EP2314529A2 (de) Transporteinheit mit Stauröllchenketten
DE3732542C1 (en) Apparatus for conveying motor vehicles in vehicle washing installations
EP3215379B1 (de) Antriebskabel und antriebseinheit für fahrzeugelement
DE202017106108U1 (de) Leitungsführungssystem und Führungsrinne, insbesondere für hohe Verfahrgeschwindigkeiten
EP2100827B1 (de) Förderband zum Bewegen von Fahrzeugen in einer Fahrzeugbehandlungsanlage
DE20314114U1 (de) Schleppvorrichtung für Fahrzeugräder in Autowaschanlagen
EP3159288B1 (de) Sortierförderer
EP2550187B1 (de) Einfahrhilfe und fahrzeugbehandlungsanlage
DE3830910C1 (de)
WO2015022199A1 (de) Umlenkvorrichtung für eine kette aus spannkluppen mit laufrollen zum transport einer bewegten materialbahn
WO2019110323A1 (de) Laufbahn, fördereinrichtung und verfahren zur montage einer laufbahn
DE102012107923A1 (de) Zwischenträger zum hängenden Transport eines Objekts sowie Zwischenträgereinheit mit einem solchen Zwischenträger und Hängeförderanlage mit einer solchen Zwischenträgereinheit
EP0359162A2 (de) Schleppvorrichtung für Fahrzeugräder in Autowaschanlagen
DE102009011473B3 (de) Deckelelementträger mit Stegführung
EP2404793B1 (de) Förderbandeinrichtung zum Transportieren eines Fahrzeugs, Förderband, Waschstraße und Verfahren zum Transportieren eines Fahrzeugs
DE20114170U1 (de) Schleppvorrichtung für Fahrzeugräder in Autowaschanlagen
DE3111681C2 (de)
DE102018104706A1 (de) Auffahrschiene
EP0688707A1 (de) Vorrichtung zur Beförderung von Kraftfahrzeugen durch eine Waschanlage

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20040122

R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20061129

R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20091014

R152 Term of protection extended to 10 years
R152 Term of protection extended to 10 years

Effective date: 20111130

R071 Expiry of right
R071 Expiry of right