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DE20309359U1 - Torantrieb mit Zugmittelspannvorrichtung - Google Patents

Torantrieb mit Zugmittelspannvorrichtung Download PDF

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DE20309359U1
DE20309359U1 DE20309359U DE20309359U DE20309359U1 DE 20309359 U1 DE20309359 U1 DE 20309359U1 DE 20309359 U DE20309359 U DE 20309359U DE 20309359 U DE20309359 U DE 20309359U DE 20309359 U1 DE20309359 U1 DE 20309359U1
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    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings
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    • F16H7/1263Means for varying tension of belts, ropes or chains  by adjusting the axis of a pulley of an idle pulley without vibration damping means where the axis of the pulley moves along a substantially straight path

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Abstract

Torantrieb mit einem Zugmittelgetriebe (12) und einer Zugmittelspannvorrichtung (10), die einen ersten Kraftspeicher (32) zum Liefern einer Weiterspannungskraft bei nachlassender Zugmittelspannung und eine in Gegenspannrichtung sperrende und in die Spannrichtung bewegbare Freilauf- oder Sperreinrichtung (34) zum Aufrechterhalten der Zugmittelspannung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Freilauf- oder Sperreinrichtung (34) stufenlos ist.

Description

  • Der bekannte Torantrieb hat ein Zugmittelgetriebe, dessen Zugmittel bei nachlassender Spannung automatisch nachgespannt wird. Dazu hat eine Zugmittelspannvorrichtung des bekannten Torantriebes eine oder zwei Federn als Kraftspeicher zum Nachspannen des Zugmittels bei nachfassender Spannung und eine Freilaufeinrichtung in Form einer Rasteinrichtung, die dafür sorgt, dass nur ein Weiterspannen, nicht aber ein Lockern des Zugmittels ermöglicht ist. Die bekannte Zugmittelspanneinrichtung hat sich bei Torantrieben bewährt, ist jedoch hinsichtlich der Anpassung an verschiedene Zugmittel verbesserbar.
  • Ausgehend vom Stand der Technik nach der EP 1 094 245 A2 ist es Aufgabe der Erfindung, einen Torantrieb der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art hinsichtlich der Anpassung der Zugmittelspannung an konkrete Zugmittel zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird durch einen Torantrieb mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Erfindungsgemäß ist ein Torantrieb versehen mit einem Zugmittelgetriebe und einer Zugmittelspannvorrichtung, die einen ersten Kraftspeicher zum Liefern einer Weiterspannungskraft bei nachlassender Zugmittelspannung und eine in eine Richtung sperrende und in die andere Richtung bewegbare Freilaufeinrichtung zum Aufrechterhalten der Weiterspannkraft aufweist. Im Gegensatz zu den im Stand der Technik bei der Freilaufeinrichtung vorgesehenen gestuften Rasteinrichtung ist bei der Erfindung die Freilaufeinrichtung stufenlos ausgebildet.
  • Als Zugmittel werden bei Torantrieben verstärkt Zahnriemen und Zahngurte eingesetzt. Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung lässt sich eine Nachspannung leicht an die verschiedenen Teilungen dieser Zahnriemen bzw. Zahngurte anpassen; dies hat im Stand der Technik zuweilen Schwierigkeiten gemacht, da es schwierig war, den Rastabstand der Rasteinrichtung an die Zahnriementeilung anzupassen. Die stufenweise Weiterspannung hat dann zuweilen entweder eine zu große oder zu geringe nachgestellte Zugmittelspannung ergeben, so dass die Zähne des Zahnriemens oder Zahngurtes zu sehr belastet wurden oder bei zu geringer Belastung die Zähne eines Antriebsritzels übersprungen haben. Gerade ein Überspringen von Zähnen eines Antriebsritzels stellt bei Torantrieben ein Sicherheitsproblem dar. Torantriebe sind meist mit einer Sicherheitsabschaltung versehen, die bei einem Auffahren des Torblattes auf ein Hindernis und dem dadurch bedingten Lastanstieg den Antrieb abschalten oder reversieren. Hierzu wird meist der Lastanfall am Antriebsmotor erfasst. Bei Auffahren auf ein Hindernis muss dabei die Kraft von dem Torblatt über das Zugmittelgetriebe auf den Antriebsmotor übertragen werden. Dies ist bei einer zu geringen Zugmittelspannung problematisch. Schwerwiegender ist noch, dass in vielen Torantrieben der Verfahrweg zwecks Steuerung und Kontrolle lediglich an der Motorwelle abgegriffen wird. Bei Schlupf im Zugmittelgetriebe, wie er im Stand der Technik gelegentlich durch Fehlanpassung der nur stufenweise nachspannbaren Zugmittelspannung aufgetreten ist, stimmt der Weg der Motorwelle nicht mehr mit dem tatsächlichen Torweg überein. Bei einer stufenlosen Nachspannung ergibt dies kein Problem, da auch die bisher zwischen den einzelnen Stufen liegenden Zugmittelspannwerte automatisch erzielbar sind, und somit stets die optimale Zugmittelspannkraft automatisch einstellbar ist, um so Schlupf im Zugmittelgetriebe möglichst zu vermeiden.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Anstelle des bisherigen Formschlusseingriffes zwischen Rastnasen und entsprechenden Gegenlagern ist hier bevorzugt, dass die Freilaufeinrichtung in der Sperrrichtung mittels Kraftschluss sperrt. Ein Kraftschluss ermöglicht ein Sperren eines Rücklaufes in jeder beliebigen Stellung ohne irgendwelche Stufen. Vorzugsweise erfolgt das Sperren über einen Gewindeeingriff. Die Achse, um die sich der Gewindeeingriffes schraubt, liegt vorzugsweise in etwa parallel zur Spannrichtung und damit auch zur Gegenspannrichtung. Dadurch verlaufen die Gewindegänge je nach Gewindehub mehr oder weniger quer zur Spannrichtung und verstärken so den sperrenden Kraftschluss, der sich zwischen den ineinander eingreifenden Gewinden ausbildet.
  • Weiter ist bevorzugt, dass die Freilaufeinrichtung einen sich stufenlos nachstellenden Anschlag für ein das Zugmittel führendes, mittels des ersten Kraftspeichers entgegen der Zugmittelspannung bewegbares Führungselement aufweist. Der Anschlag ist derart vorgesehen, dass das Führungselement durch die Zugmittelspannung gegen den Anschlag beaufschlagt wird. Auf diese Weise verhindert der Anschlag eine Wiedererschlaffung des Zugmittels. Lässt die Zugmittelspannung aber weiter nach, wird der Anschlag entsprechend stufenlos weiter nachgestellt.
  • Zum Nachstellen des Anschlags ist vorzugsweise ein zweiter Kraftspeicher, insbesondere eine Feder, vorgesehen. Dessen Antriebskraft kann vorzugsweise, muss aber nicht, geringer sein als die Antriebskraft des ersten Kraftspeichers. Wird das Zugmittel bei nachlassender Zugmittelspannung durch den ersten Kraftspeicher weiter gespannt, so wird gleichzeitig der Anschlag entlastet, der sich getrieben durch den zweiten Kraftspeicher wieder nachstellen kann, bis er in eine Stellung gerät, in der er wieder soweit belastet ist, dass die Nachstellkraft nicht mehr zum weiteren Nachstellen ausreicht. Dabei ist bevorzugt, dass der sich nachstellende Anschlag entgegen der Zugmittelspannung mittels Reibangriff feststellbar ist. Der Reibangriff kann insbesondere durch Belastung des Anschlages aufgrund der sich vergrößernden Zugmittelspannung entstehen oder vergrößerbar sein.
  • Um ein Zurückweichen des Anschlages sicher zu verhindern, ist weiter bevorzugt, dass der Reibangriff an einem Gewindeeingriff mit sich im wesentlichen quer zu der Zugmittelspannung erstreckenden Gewindegängen erfolgt. Zusätzlich zu dem Reibangriff müsste dann eine Relativdrehung der sich erfassenden Gewindeelemente aufgewendet werden, bevor der Anschlag zurückweicht. Dies ergibt eine wesentliche Verstärkung der durch Kraft- oder Reibschluss erzeugbaren Gegenlagerkräfte.
  • In einfach realisierbarer und daher bevorzugter konkreter Ausgestaltung kann die Freilaufeinrichtung einen Gewindeschaft und eine zum Nachstellen durch Federkraft in Drehrichtung beaufschlagte Mutter aufweisen, wobei der Gewindeeingriff zwischen dem Gewindeschaft und der Mutter durch die Zugmittelspannung belastet und durch den ersten Kraftspeicher bei nachlassender Zugmittelspannung entlastet wird. Der Gewindeschaft kann z.B. an einer Schraube vorgesehen sein, deren Kopf an einem Spannrollenhalter angreift. Oder der Spannrollenhalter ist selbst mit einem den Gewindeschaft aufweisenden Gewindestiftbereich versehen. Selbstverständlich ist auch eine kinematische Umkehrung möglich, wobei der Gewindeschaft mit der federelastisch drehbeaufschlagten Mutter ortsfest beispielsweise an einer Führungsschiene und ein Gegenlager für diese Mutter an einem beweglichen Spannrollenhalter vorgesehen sein kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Zugmittelgetriebes für einen Garagentorantrieb, wobei die im bestimmungsgemäßen Gebrauch in der Regel nach unten weisende offene Seite hier zu Darstellungszwecken nach oben weist;
  • 2 eine Unteransicht des Zugmittelgetriebes von 1; und
  • 3 eine vergrößerte Detailansicht des üblicherweise zum Torblatt weisenden Endes (von unten gesehen) des Zugmittelgetriebes von 1.
  • Die Zeichnungen zeigen ein mit einer Zugmittelspannvorrichtung 10 versehenes Zugmittelgetriebe 12 eines Torantriebs, wie dies grundsätzlich bereits aus der EP 1 094 245 A2 bekannt ist. Für weitere Einzelheiten wird ausdrücklich auf die EP 1 094 245 A2 verwiesen. Der hier vorliegende bevorzugte Ausführungsform des Torantriebs unterscheidet sich von dem aus der EP 1 094 245 A2 bekannten Torantrieb im wesentlichen (nur) durch eine veränderte Ausbildung der Zugmittelspannvorrichtung 10. Die neben dem dargestellten Zugmittelgetriebe 12 noch verbleibenden Teile des Torantriebes wie Antriebsmotor, Anlenkgestänge zum Anlenken des Torblattes (nicht dargestellt), Steuerungsgehäuse, Steuerungen und Zubehör sind hier nicht dargestellt, jedoch und in der üblichen hinreichend bekannten Weise ausgebildet, siehe hierzu auch die EP 1 094 245 A2 .
  • Das Zugmittelgetriebe 12 weist demnach eine Führungsschiene 14, einen Antriebsritzelhalter 16 mit darin gelagertem Antriebsritzel (nicht näher dargestellt), einen Umlenkrollenhalter 18 mit darin gelagerter, lediglich durch deren Achse angedeuteter Umlenkrolle 20, ein nur um das Antriebsritzel und die Umlenkrolle 20 geführtes Zugmittel in Form eines zu einer Endlosschleife zusammengefügten Zahngurtes 22, einem an den Zahngurt 22 zur Hin- und Herbewegung angeschlossenen Antriebsschlitten 24 mit Anschlussmitteln 26 für das Torblatt und einer Aufschiebsicherung 28, eine Befestigungseinrichtung 30 zur Befestigung des Zugmittelgetriebes 12 am Sturz oberhalb der zu verschließenden Toröffnung (nicht dargestellt) und die Zugmittelspannvorrichtung 10 auf.
  • Die Zugmittelspannvorrichtung 10 hält die Spannung des Zahngurtes 22 automatisch stufenlos aufrecht. Mittels der Zugmittelspannvorrichtung 10 wird der Umlenkrollenhalter 18 in Richtung weg von dem Antriebsritzelhalter 16 vorgespannt. Die Zugmittelspannvorrich tung 10 weist hierzu einen ersten Kraftspeicher in Form einer Druckfeder 32 zum Nachspannen des Zahngurtes 22 und eine stufenlose Freilaufeinrichtung 34 oder Sperreinrichtung auf, die bei Nachspannen des Zahngurtes 22 eine Zurückbewegung des Umlenkrollenhalters 18 in Richtung hin zu dem Antriebsritzelhalter 16 verhindert.
  • Der Umlenkrollenhalter 18 und die Umlenkrolle 20 bilden ein linear bewegliches Führungselement, das zum Aufrechterhalten und Nachspannen der Zugmittelspannung an dem Zugmittel, d.h. hier dem Zahngurt 22, angreift. Die Freilauf- oder Sperreinrichtung 34 hat einen Anschlag 36, der durch einen zweiten Kraftspeicher, hier in Form einer Spiralfeder 38, derart vorgespannt ist, dass er sich bei Bewegung des Führungselements 18, 20 in Spannrichtung automatisch stufenlos nachstellt, um eine Zurückbewegung des Führungselements 18, 20 in Gegenspannrichtung zu verhindern. Zum Bilden des Anschlages 36 ist ein zum Nachstellen bewegliches Element, hier in Form einer dem Umlenkrollenhalter 18 zugeordneten ersten Mutter 40, sowie ein Gegenlagerelement, hier in Form eines ortsfesten, der Führungsschiene 14 zugeordneten Endbleches 52, vorgesehen. Es ist leicht ersichtlich, dass es für die Funktion des Anschlages 36 unerheblich ist, ob das nachstellende Element dem beweglichen Führungselement 18, 20 und das Gegenlagerelement der ortsfesten Führungsschiene 14 zugeordnet ist oder umgekehrt das nachstellende Element ortsfest befestigt und das Gegenlagerelement dem Führungselement zugeordnet ist. Auch könnte zusätzlich das Gegenlagerelement eine Nachstellfunktion aufweisen.
  • Der Umlenkrollenhalter 18 ist an der dem Antriebsritzelhalter 16 abgewandten Seite mit einem Gewindestift in Form einer Schraube 42 mit Gewindeschaft 44 versehen. Die Schraube 42 sitzt mit ihrem entsprechend ausgebildeten Kopf verdrehfest in einer quadratischen Öffnung 46 in einem rückseitigen Blech 48 des Umlenkrollenhalters 18. Der Gewindeschaft 44 durchgreift ein ortsfestes Federgegenlager, hier in Form einer nach unten abstrebenden stabilen Lasche 48, die fest mit der Führungsschiene 14 verbunden ist, sowie das Gegenlagerelement des Anschlages 36, also hier das an der Führungsschiene 14 ausgebildete oder angeordnete Endblech 52.
  • Auf dem Gewindeschaft 44 sitzt zwischen der Lasche 48 und dem Endblech 52 eine zweite Mutter 54. Die zweite Mutter 54 ist in irgendeiner nicht näher dargestellten Weise besonders verdrehgesichert. Die zweite Mutter 54 hält einen Federsitz 56 für die Druckfeder 32. Die Druckfeder 32 ist so zwischen der Lasche 48 und der zweiten Mutter 54 eingespannt und spannt derart den Umlenkrollenhalter 18 in Spannrichtung vor. Auf dem Ge windeschaft 44 sitzt außerdem auf der dem Zahngurt 22 entgegengesetzten, zu dem Sturz weisenden Seite des Endbleches 52 die erste Mutter 40. Die erste Mutter 40 ist somit mit dem Gewindeschaft 44 in Gewindeeingriff. Dabei verläuft die Längsachse des Gewindeschaftes 44 und damit die Schraubachse oder Gewindegangachse des Gewindeeingriffes zwischen Gewindeschaft 44 und erster Mutter 40 im wesentlichen parallel zur Spannrichtung. Bei Belastung der ersten Mutter 40 durch Anschlag derselben an dem Endblech 52 ist die erste Mutter 40 über den dann erhöhten Reibangriff zwischen den Gewinden der Mutter 40 und des Gewindeschaftes 44 und somit mittels Kraftschluss gegen Verdrehung gesichert. Die erste Mutter 40 verhindert daher als Teil des Anschlages 36 wirksam eine Zurückbewegung des Umlenkrollenhalters 18 in Richtung auf den Antriebsritzelhalter 16 hin.
  • Die Spiralfeder 38 ist zwischen einer ortsfesten Federanschlagseinrichtung, hier in Form eines fest mit dem Endblech 52 verbundenen oder einstückig damit ausgebildeten, im wesentlichen senkrecht von der Haupterstreckungsebene des Endbleches abstehenden Stiftes 58, und der ersten Mutter 40 eingespannt und spannt die erste Mutter 40 in eine derartigen Drehrichtung vor, dass sie sich im entlasteten Zustand selbsttätig in Richtung zu dem Umlenkrollenhalter auf dem Gewindeschaft 44 weiterschraubt.
  • Im Folgenden wird die Funktion der zuvor beschriebenen Zugmittelspannvorrichtung 10 erläutert.
  • Im anfänglichen Zustand wird herstellerseitig der Zahngurt 22 optimal vorgespannt. Die erste Mutter 40 liegt belastet durch die Spannung des Zahngurtes 22 auf dem Endblech 52 auf. Die Spiralfeder 38 ist maximal vorgespannt. Aufgrund der Belastung des Gewindeeingriffs und aufgrund der gegenwirkenden Zugmittelspannung kann sie die erste Mutter 40 jedoch nicht bewegen. Die Vorspannung der Druckfeder 32 lässt sich über die zweite Mutter 54 einstellen. Die Federkraft der Druckfeder 32 ist im allgemeinen höher als die der Spiralfeder 38. Eine Nachstellkraft zum Nachspannen wird bei der vorliegenden Ausführungsform in erster Linie durch die Druckfeder 32 geliefert. Lässt die Spannung des Zahngurtes 22 irgendwann im Verlauf des Einsatzes des Torantriebes nach, dann drückt die Druckfeder 32 den Umlenkrollenhalter 18 weiter weg von dem Antriebsritzelhalter 16 und spannt so den Zahngurt 22 nach. Durch diese Bewegung wird die erste Mutter 40 entlastet. Die Spiralfeder 38 dreht die erste Mutter 40 nach, bis sie wieder am Endblech 52 anschlägt und so eine Zurückbewegung des Umlenkrollenhalters 18 verhindert. Es ist leicht ersichtlich, dass dieses Nachspannen und Nachstellen völlig stufenlos erfolgt.
  • Gegenüber der bisherigen Lösung einer Zugmittelspannvorrichtung 10 mit stufenweiser Nachstellung hat die hier beschriebene stufenlose Zugmittelspannvorrichtung 10 den Vorteil einer besseren Anpassung an tatsächlich benötigte Zugmittelspannwerte. Außerdem gibt es keine zusätzlichen Gegenkräfte beim Weiterspannen, während bisher beim Überfahren von Rastzähnen zusätzliche Widerstände zu überwinden waren. Im Gegenteil wird bei der vorliegenden Zugmittelspannvorrichtung 12 der erste Kraftspeicher noch durch die Spannkraft des zweiten Kraftspeichers, der den Anschlag nachstellt, unterstützt.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Lasche 48, die Befestigungseinrichtung 30 und das Endblech 52 einstückig zu einer Baueinheit zusammengefasst, die hier als Spannblech 60 bezeichnet wird. Das Spannblech 60 ist zunächst verschiebbar in der Führungsschiene 14 aufgenommen, um herstellerseitig eine einfache anfängliche Spannung des Zahngurtes 22 zu ermöglichen, und nach dieser Einstellung der Spannung mit Blechschrauben 62 oder dergleichen an der Führungsschiene 14 fixiert worden.
  • Es ist somit ein Torantrieb mit einem Zugmittelgetriebe (12) und einer Zugmittelspannvorrichtung (10), die einen ersten Kraftspeicher (32) zum Liefern einer Weiterspannungskraft bei nachlassender Zugmittelspannung und eine in Gegenspannrichtung sperrende und in die Spannrichtung bewegbare Freilauf- oder Sperreinrichtung (34) zum Aufrechterhalten der Zugmittelspannung aufweist, beschrieben worden. Um eine bessere Anpassung als bisher an verschiedene, beispielsweise wegen der Zahnteilung des Zugmittels benötigte Spannkraftwerte zu erzielen, wird vorgeschlagen, dass die Freilauf- oder Sperreinrichtung (34) stufenlos ist.
  • 10
    Zugmittelspannvorrichtung
    12
    Zugmittelgetriebe
    14
    Führungsschiene
    16
    Antriebsritzelhalter
    18
    Umlenkrollenhalter
    20
    Umlenkrolle
    22
    Zahngurt (Zugmittel)
    24
    Antriebsschlitten
    26
    Anschlussmittel für Torblatt
    28
    Aufschiebesicherung
    30
    Befestigungseinrichtung
    32
    Druckfeder (erster Kraftspeicher)
    34
    stufenlose Freilaufeinrichtung oder Sperreinrichtung
    36
    Anschlag
    38
    Spiralfeder (zweiter Kraftspeicher)
    40
    erste Mutter
    42
    Schraube
    44
    Gewindeschaft
    46
    quadratische Öffnung
    48
    Lasche
    52
    Endblech
    54
    zweite Mutter
    56
    Federsitz
    58
    Stift (Anschlagseinrichtung für Spiralfeder)
    60
    Spannblech
    62
    Blechschrauben

Claims (10)

  1. Torantrieb mit einem Zugmittelgetriebe (12) und einer Zugmittelspannvorrichtung (10), die einen ersten Kraftspeicher (32) zum Liefern einer Weiterspannungskraft bei nachlassender Zugmittelspannung und eine in Gegenspannrichtung sperrende und in die Spannrichtung bewegbare Freilauf- oder Sperreinrichtung (34) zum Aufrechterhalten der Zugmittelspannung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Freilauf- oder Sperreinrichtung (34) stufenlos ist.
  2. Torantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Freilauf- oder Sperreinrichtung (34) in Gegenspannrichtung mittels Kraftschluss sperrt.
  3. Torantrieb nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Freilauf- oder Sperreinrichtung (34) in Gegenspannrichtung mittels eines Gewindeeingriffes, der vorzugsweise eine im wesentlichen parallel zur Spannrichtung verlaufende Gewindegangachse aufweist, sperrt.
  4. Torantrieb nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Freilauf- oder Sperreinrichtung (34) einen sich stufenlos nachstellenden Anschlag (36) für ein das Zugmittel (22) führendes, mittels des ersten Kraftspeichers (32) entgegen der Zugmittelspannung bewegbares Führungselement (18, 20) derart aufweist, dass das Führungselement (18, 20) durch die Zugmittelspannung gegen den Anschlag (36) beaufschlagt wird.
  5. Torantrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Kraftspeicher, insbesondere eine Feder (38), zum Nachstellen des Anschlags (36) vorgesehen ist.
  6. Torantrieb nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der sich nachstellende Anschlag (36) entgegen der Zugmittelspannung mittels Reibangriff feststellbar ist.
  7. Torantrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Reibangriff an einem Gewindeeingriff mit sich im wesentlichen quer zu der Zugmittelspannung erstreckenden Gewindegängen erfolgt.
  8. Torantrieb nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Freilauf- oder Sperreinrichtung einen Gewindeschaft (44) und eine zum Nachstellen durch Federkraft in Drehrichtung beaufschlagte erste Mutter (40) aufweist, wobei der Gewindeeingriff zwischen dem Gewindeschaft (44) und der Mutter (40) durch die Zugmittelspannung belastet und durch den ersten Kraftspeicher (32) bei nachlassender Zugmittelspannung entlastet wird.
  9. Torantrieb nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebskraft des ersten Kraftspeicher (32), insbesondere mittels einer zweiten Mutter (54), einstellbar ist.
  10. Zugmittelspannvorrichtung für einen Torantrieb nach einem der voranstehenden Ansprüche, mit einem ersten Kraftspeicher (32) zum Liefern einer Weiterspannungskraft bei nachlassender Zugmittelspannung und einer in Gegenspannrichtung sperrende und in die Spannrichtung bewegbare Freilauf- oder Sperreinrichtung (34) zum Aufrechterhalten der Zugmittelspannung, dadurch gekennzeichnet, dass die Freilauf- oder Sperreinrichtung (34) stufenlos ist.
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