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DE20305672U1 - Winkelprofil - Google Patents

Winkelprofil

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DE20305672U1
DE20305672U1 DE20305672U DE20305672U DE20305672U1 DE 20305672 U1 DE20305672 U1 DE 20305672U1 DE 20305672 U DE20305672 U DE 20305672U DE 20305672 U DE20305672 U DE 20305672U DE 20305672 U1 DE20305672 U1 DE 20305672U1
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Germany
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leg
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DE20305672U
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Rehau Automotive SE and Co KG
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Rehau AG and Co
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

Winkelprofil
Die Erfindung betrifft ein Winkelprofil zum Abschließen von Boden- oder Wandbelägen aus Keramikmaterial mit einem im Querschnitt rechteckigen Befestigungsschenkel und mit einem Abschlussschenkel, an dessen freiem Ende eine nach innen gerichtete Verbreiterung vorgesehen ist, wobei der Übergang an der Innenseite des Winkelprofils zwischen dem an seiner äußeren Wandung glatten Abschlussschenkel und dem Befestigungsschenkel mit einer Hohlkehle ausgebildet ist, wobei wenigstens der Befestigungsschenkel aus einem polymeren Werkstoff besteht.
Derartige Winkelprofile werden eingesetzt bei der Verlegung von Keramikplatten, wie beispielsweise Fliesen im sog. Dünnbettverfahren, bei dem die Kleber- oder Mörtelschichten in vorgeschriebener, relativ dünner Schichtdicke auf dem entsprechend vorbereiteten Untergrund aufgebracht werden. Dabei ist die Ausbildung des Befestigungsschenkels von besonderer Bedeutung, da dieser Befestigungsschenkel in der zur Verfügung stehenden Schichthöhe so untergebracht werden muss, dass sich durch den Einsatz der Winkelprofile keine Erhöhung der zu verlegenden Keramikplatten ergibt.
Gattungsgemäße Winkelprofile sind aus der DE 25 53 185 bekannt, wobei bei diesem Winkelprofil der relativ kurze Abschlussschenkel, der etwa der Höhe der üblichen Keramikplatten entspricht, um ein mehrfaches stärker ist als der Befestigungsschenkel. Die relativ breite Ausführung des Abschlussschenkels hatte zum einen optische Gründe, zum andern soll dieser starke Abschlussschenkel den Beanspruchungen, die bei der Verwendung solcher Profile als Abschlüsse in Dehnungsfugen in Fußböden auftreten können, Rechnung tragen. Nachteilig hat sich jedoch herausgestellt, dass bei der Verlegung von Keramikplatten die dem Abschlussschenkel am Nächsten liegenden Kanten der Keramikplatten so beansprucht werden, dass sog. Abschieferungen auftreten. Ein weiterer Nachteil wird darin gesehen, dass die Verlegung derartiger Winkelprofile und der Plattenaufbau zu aufwändig und zu kostenintensiv sind.
Die DE 31 21 823 beschreibt ein weiteres gattungsgemäßes Winkelprofil zum Abschließen von Boden- oder Wandbelägen aus Keramikmaterial mit im Querschnitt rechteckigem, mit Durchbrechungen versehenem, ca. 1,5 mm starken Befestigungsschenkel und mit einem Abschlussschenkel, an dessen freiem Ende eine nach innen gerichtete, im Querschnitt etwa rechteckige Verbreiterung vorgesehen ist. Dieses Winkelprofil soll so ausgebildet sein, dass es kostengünstig hergestellt werden kann und zur Herstellung von Dehnungsfugen im beanspruchten Fußbodenbereich geeignet ist, wobei durch die Einleitung der im Bereich der Abschlussschenkel auftretenden Belastungskräfte keine Beschädigungen des Randbereiches der im Dünnbettverfahren verlegten benachbarten Keramikplatten auftritt.
Gelöst werden soll diese Aufgabe durch einen Abschlussschenkel in etwa der gleichen Stärke wie der Befestigungsschenkel, wobei der Übergang an der Innenseite des Profils zwischen dem an seiner äußeren Wandung glatten Abschlussschenkel und dem Befestigungsschenkel mit einer den Querschnitt an der Übergangsstelle verbreiternden Hohlkehle ausgebildet ist, und durch eine Länge der Verbreiterung, die mindestens so groß ist wie die Stärke des übrigen Abschlussschenkels, wobei die äußere Wandung der Verbreiterung um einen geringen Winkel gegenüber der Horizontalen zur Innenseite des Profils hin ansteigend ausgebildet ist.
Nachteilig bei diesen Winkelprofilen beispielsweise aus metallischen Werkstoffen sind neben dem Gewicht, der möglichen Korrosionsanfälligkeit auch die mit der Herstellung verbundenen höheren Kosten auf Grund des Verarbeitungs- und fertigungstechnisch hohen Aufwandes.
Durch die Verwendung von metallischen Werkstoffen, welche in aufwändigen Strangpress- bzw. Umformverfahren zu derartigen Winkelprofilen hergestellt werden, wobei die für die Verlegung im Dünnbettverfahren erforderlichen Durchbrechungen im Befestigungsschenkel des Winkelprofils sehr aufwändig ausgestanzt werden müssen, ist der wirtschaftliche Aufwand für derartige metallische Winkelprofile extrem hoch. Weiterhin nachteilig wird gesehen, dass bei der Verwendung derartiger metallischer Winkelprofile die Gefahr der Beschädigung der zu verlegenden Boden- oder Wandbeläge aus Keramikmaterial sowohl durch Kratzer als auch durch Abplatzungen der dem Abschlussschenkel am nächsten liegenden Kanten kommt. Auf Grund der den verwendeten metallischen Werkstoffen innewohnenden Eigenschaften weisen diese Winkelprofile jedoch ein hohes Maß an Stabilität und Festigkeit auf, weiterhin entsteht
durch die Charakteristik des verwendeten metallischen Werkstoffes die von bestimmten Kunden und Designern geforderte Ausstrahlung eines hochwertigen Materials. Das Form- und Farbdesign der einzelnen Winkelprofile ist somit ein prägnantes Stilmittel für anspruchsvolle Boden- oder Wandbeläge.
5
Die Verwendung von polymeren Werkstoffen für die Herstellung derartiger Winkelprofile führt dazu, dass diese im Vergleich zu den aus metallischen Werkstoffen hergestellten ein wesentlich geringeres Gewicht, Korrosionsfreiheit gegenüber den verwendeten Klebe- oder Mörtelschichten als auch einen stark reduzierten Preis aufweisen.
Bezüglich der den metallischen Werkstoffen innewohnenden Eigenschaften wie Stabilität und Festigkeit, sind diese Winkelleisten aus polymeren Werkstoffen jedoch benachteiligt.
Ein weiterer Nachteil derartiger Winkelprofile aus polymeren Werkstoffen wird darin gesehen, dass die durch metallische Werkstoffe entstehende Charakteristik und Ausstrahlung eines hochwertigen Materials bzw. Designs nicht zu realisieren ist.
Die durch den Stand der Technik bekannten Verfahren des Bedrückens oder Beschichtens sind zwar in der Lage, Nachbildungen eines hochwertigen Materials auf der Oberfläche dieser Winkelprofile zu realisieren, diese erreichen jedoch nicht die von Kunden und Designern geforderte Charakteristik und Ausstrahlung von Winkelprofilen aus metallischen Werkstoffen.
Hier setzt die Erfindung ein, die es sich zur Aufgabe gestellt hat, die Nachteile des bekannten Standes der Technik zu überwinden, einfach montierbare und wirtschaftlieh herstellbare Winkelprofile aufzuzeigen, welche die Vorteile von Winkelprofilen aus metallischen Werkstoffen, wie hohe Stabilität und Festigkeit, die Ausstrahlung eines hochwertigen Materials bezüglich Dekor und Oberfläche mit den Vorteilen von Winkelprofilen aus polymeren Werkstoffen, wie geringes Gewicht, Korrosionsfreiheit und reduzierter Preis, verbinden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 und des Anspruches 20 gelöst. Weitere Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen ausgeführt.
•· ·
-A-
Das erfindungsgemäße Winkelprofil zeichnet sich dadurch aus, dass der Abschlussschenkel und der Befestigungsschenkel lösbar miteinander verbindbar sind.
Erfindungsgemäß kann dies eine Rastverbindung bzw. eine Clipsverbindung sein.
5
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Winkelprofile wird darin gesehen, dass der Abschlussschenkel und/oder der Befestigungsschenkel wenigstens teilweise ein Verstärkungselement aufweisen.
Es wurde weiter überraschend gefunden, dass der Abschlussschenkel aus einem Unterteil, bestehend aus einem polymeren Werkstoff und einem mit diesem verbundenen Verstärkungselement, welches aus einem metallischen Werkstoff besteht, aufgebaut ist.
Durch die erfindungsmäße Kombination der beiden Werkstoffe ist es überraschend gelungen, die Vorteile der Winkelprofile aus metallischen Werkstoffen mit denen der Winkelprofile aus polymeren Werkstoffen sowohl optisch als auch wirtschaftlich optimal zu verbinden. Die erfindungsgemäßen Winkelprofile weisen ein Flächengewicht auf, welches nur unwesentlich über denen der Winkelprofile aus polymeren Werkstoffen liegt.
Das erfindungsgemäße Winkelprofil kann beispielsweise im Verfahren der Extrusion hergestellt werden, indem der Befestigungsschenkel und ein Teil des Abschlussschenkels aus einem polymeren Material hergestellt werden und in einem nachfolgenden Arbeitsgang das aus metallischem Werkstoff bestehende Verstärkungselement auf dem Unterteil des Abschlussschenkels aufbringbar ist.
Die Erfindung lehrt weiter, dass das Verstärkungselement vorteilhafterweise an der äußeren glatten Wandung des Abschlussschenkels und/oder dem Befestigungsschenkel, im Abschlussschenkel und/oder dem Befestigungsschenkel bzw. an der nach innen gerichteten Seite des Abschlussschenkels und/oder des Befestigungsschenkeis angeordnet ist.
Durch diese Anordnung des Verstärkungselementes ist es möglich, eine Wandstärken- und materialoptimierende Dimensionierung vorzunehmen, ohne Einbußen in der Festigkeit des erfindungsgemäßen Winkelprofils hinnehmen zu müssen.
Ein weiterer Vorteil wird darin gesehen, dass bei der Anordnung des Verstärkungselementes an der äußeren glatten Wandung des Abschlussschenkels beispielsweise für die Herstellung des Abschlussschenkels und des Befestigungsschenkels Recyclingmaterial bzw. wiederaufbereitetes polymeres Material verwendet werden kann, was wesentlich kostengünstiger ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Winkelprofils besteht das Verstärkungselement aus einem metallischen Werkstoff, wobei hier beispielsweise vorgeformte Bleche in der entsprechend umgeformten Raumform, aber auch metallische Folien aus verschiedenen Werkstoffen, wie beispielsweise Aluminium, verwendbar sind.
Weiterhin vorteilhaft hat sich herausgestellt, dass das Verstärkungselement aus einem duroplastischen Werkstoff besteht, der in etwa ähnliche Festigkeits- und Stabilitätseigenschaften wie ein metallischer Werkstoff aufweist, der jedoch bezüglich des Wärmeausdehnungsverhaltens Vorteile aufweist und ein späteres sortenreines Recycling des erfindungsgemäßen Winkelprofils ermöglicht.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Verstärkungselement wenigstens teilweise eine Färb- und/oder Dekorbeschichtung auf, welche der Vielfalt der verwendeten Boden- oder Wandbeläge aus Keramikmaterialien farblich exakt angepasst werden kann.
Die Erfindung lehrt weiter, dass das Verstärkungselement einstückig mit dem Abschlussschenkel und/oder dem Befestigungsschenkel verbunden ist, so dass hier neben der hervorragenden Stabilität und Festigkeit, bedingt durch die einstückige Verbindung des Verstärkungselementes mit dem Abschlussschenkel und/oder dem Befestigungsschenkel auch die Ausstrahlung des hochwertigen metallischen Materials voll zur Geltung kommt. Dies kann im an sich bekannten Verfahren derCoextrusion realisiert werden.
Eine weitere Möglichkeit der Herstellung des erfindungsgemäßen Winkelprofils besteht darin, dass das Verstärkungselement mit dem Abschlussschenkel und/oder dem Befestigungsschenkel verklebbar ist. Hier besteht die Möglichkeit, eine derartige Verbindung auch erst nach dem Verlegen der Boden- oder Wandbeläge aus Kera-
mikmaterial zu realisieren, so dass auch spätere Dekoränderungswünsche mit einem erneut befestigbaren Verstärkungselement realisierbar sind.
Es hat sich überraschend herausgestellt, dass bei einem Winkelprofil, bei dem das Verstärkungselement wenigstens ein freies Ende des Abschlussschenkels und/oder des Befestigungsschenkels umgreift, die Stabilität und Festigkeit eines derartigen Winkelprofils in etwa dem eines Winkelprofils aus metallischem Werkstoff entspricht.
Es wurde weiterhin gefunden, dass das Verhältnis der Wandstärke von Abschlussschenkel und/oder Befestigungsschenkel und dem Verstärkungselement wenigstens 2,0 beträgt, so dass bei ausreichenden Stabilitäts- und Festigkeitseigenschaften eine materialoptimierende Dimensionierung vorteilhafterweise möglich ist.
In einer weiteren Ausführungsform ist das erfindungsgemäße Winkelprofil so ausgebildet, dass wenigstens ein Teilbereich des Abschlussschenkels in einem Radius zum Befestigungsschenkel angeordnet ist. Dies bewirkt neben einer vorteilhaften Optik insbesondere bei der Verlegung derartiger Winkelprofile in Treppenstufen zudem noch eine Erhöhung der Festigkeits- und Steifigkeitseigenschaften des erfindungsgemäßen Winkelprofils.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Winkelprofils besteht darin, dass der Abschlussschenkel über seine gesamte axiale Ausdehnung in einem Radius zum Befestigungsschenkel angeordnet ist. Hierdurch wird neben den vorteilhaften Festigkeits- und Steifigkeitseigenschaften beispielsweise bei der Verlegung von Bodenoder Wandbelägen aus Keramikmaterialien im Sichtbereich des Betrachters eine vorteilhafte Optik erzeugt.
Es hat sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, dass der Abschlussschenkel und/oder der Befestigungsschenkel Öffnungen aufweisen, die verschieden dimensionierbar sind. Dies hat zum einen Vorteile beim Einsatz der verwendeten Materialressourcen, insbesondere des polymeren Werkstoffes des Befestigungsschenkels und des Unterteils des Abschlussschenkels, da dieses durch beispielsweise Stanzen entfernte Material sofort der Herstellung der erfindungsgemäßen Winkelprofile wieder zugeführt werden kann. Weiterhin vorteilhaft wird gesehen, dass die durch die Öffnungen des Befestigungsschenkels hervortretenden Kleber- oder Mörtelschichten in die Öffnungen des Befestigungsschenkels eindringen können und so den gesamten
Aufbau aus Boden- oder Wandbelägen aus Keramikmaterial mit den erfindungsgemäßen Winkelprofilen zusätzlich stabilisieren.
Es hat sich weiterhin als sehr vorteilhaft herausgestellt, dass die Gesamtwandstärke des erfindungsgemäßen Winkelprofils, bestehend aus Abschlussschenkel und/oder Befestigungsschenkel und dem Verstärkungselement etwa der eines Winkelprofils, bestehend aus einem unverstärkten Abschlussschenkel und/oder einem Befestigungsschenkel, entsprechen.
Die Erfindung soll nun anhand von diesen nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen näher beschrieben werden. Es zeigt:
Fig. 1 perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Winkelprofils
Fig. 2 perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Winkelprofils
In Figur 1 ist ein erfindungsgemäßes Winkelprofil dargestellt, welches einen Befestigungsschenkel 1 und einen Abschlussschenkel 2 aufweist. Der Befestigungsschenkel 1 weist gegenüber dem Abschlussschenkel 2 eine größere Breite auf, wobei in diesem Ausführungsbeispiel die Wandstärke beider in etwa gleich ist. Der Abschlussschenkel 2 weist ein Unterteil 3 auf, welches lösbar mit dem Befestigungsschenkel 1 verbunden ist, wobei an der äußeren glatten Wandung des Unterteils 3 des Abschlussschenkels 2 ein Verstärkungselement 4 angebracht ist. Das Verstärkungselement 4, welches als metallische Folie beispielsweise aus Aluminium ausgeführt ist, umgreift sowohl das obere freie Ende des Unterteils 3 des Abschlussschenkels 2 als auch das untere freie Ende des Unterteils 3 des Abschlussschenkels 2. Das Verstärkungselement 4 ist in diesem Ausführungsbeispiel einstückig mit dem Unterteil 3 des Abschlussschenkels 2 verbunden. Der Befestigungsschenkel 1 weist über seinen Querschnitt Öffnungen 11 auf, durch die nach Verlegung der erfindungsgemäßen Winkelprofile die Mörtel- bzw- Klebstoffschicht durchdringen kann. Die Öffnungen 11 sind zueinander alternierend angeordnet und weisen eine etwa dreieckförmige, in den Ecken abgerundete Kontur auf.
Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass das mit dem Unterteil 3 des Befestigungsschenkels 2 verbundene Verstärkungselement 4 lösbar angeordnet ist, so dass durch einfaches Abklappen das Verstärkungselement 4 vom bereits verlegten erfindungsgemäßen Winkelprofil abnehmbar und durch ein neues Verstärkungselement 4, welches beispielsweise eine andere Färb- und/oder Dekorbeschichtung aufweist, ersetzbar ist.
In der Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Winkelprofils dargestellt, welche einen Befestigungsschenkel 1 und einen Abschlussschenkel 2 aus polymerem Werkstoff aufweisen. Der Abschlussschenkel 2 ist in diesem Ausführungsbeispiel mit dem Befestigungsschenkel 1 verrastet. An der äußeren glatten Wandung des Abschlussschenkels 2 ist ein Verstärkungselement 4 angeordnet, welches aus einem metallischen Werkstoff besteht. Dieses Verstärkungselement 4 ist in diesem Ausführungsbeispiel mit dem Unterteil 3 des Abschlussschenkels 2 verklebt.
Das Verhältnis der Wandstärken von Abschlussschenkel 2 und dem Verstärkungselement 4 beträgt in diesem Ausführungsbeispiel etwa 2,0 womit ausreichende Stabilitäts- und Festigkeitseigenschaften des erfindungsgemäßen Winkelprofils realisierbar sind. Der Abschlussschenkel 2 mit dem daran angeordneten Verstärkungselement 4 ist in einem Radius zum Befestigungsschenkel 1 angeordnet, wobei das obere freie Ende des Abschlussschenkels 2 einen etwa orthogonal zum Befestigungsschenkel 1 weisenden Anschlag 21 aufweist, der der besseren und exakteren Positionierung von Boden- oder Wandbelägen aus Keramikmaterial vorteilhafterweise dient. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass wenigstens ein Teilbereich des Abschlussschenkels 2 in einem Radius zum Befestigungsschenkel 1 angeordnet ist.
-Schutzansprüche -

Claims (20)

1. Winkelprofil zum Abschließen von Boden- oder Wandbelägen aus Keramikmaterial mit einem im Querschnitt rechteckigen Befestigungsschenkel (1) und mit einem Abschlussschenkel (2), an dessem freien Ende eine nach innen gerichtete Verbreiterung vorgesehen ist, wobei der Übergang an der Innenseite des Winkelprofils zwischen dem an seiner äußeren Wandung glatten Abschlussschenkel (2) und dem Befestigungsschenkel (1) mit einer Hohlkehle ausgebildet ist, wobei wenigstens der Befestigungsschenkel (1) aus einem polymerem Werkstoff besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussschenkel (2) und der Befestigungsschenkel (1) lösbar miteinander verbindbar sind.
2. Winkelprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung eine Rastverbindung ist.
3. Winkelprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung eine Clipsverbindung ist.
4. Winkelprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussschenkel (2) und/oder der Befestigungsschenkel (1) wenigstens teilweise ein Verstärkungselement (4) aufweisen.
5. Winkelprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (4) an der äußeren glatten Wandung des Abschlussschenkels (2) und/oder des Befestigungsschenkels (1) angeordnet ist.
6. Winkelprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (4) im Abschlussschenkel (2) und/oder im Befestigungsschenkel (1) angeordnet ist.
7. Winkelprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (4) an der nach innen gerichteten Seite des Abschlussschenkels (2) und/oder des Befestigungsschenkels (1) angeordnet ist.
8. Winkelprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (4) aus einem metallischen Werkstoff besteht.
9. Winkelprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (4) aus einem duroplastischen Werkstoff besteht.
10. Winkelprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (4) wenigstens teilweise eine Farb- und/oder Dekorbeschichtung aufweist.
11. Winkelprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (4) einstückig mit dem Abschlussschenkel (2) und/oder dem Befestigungsschenkel (2) verbunden ist.
12. Winkelprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (4) lösbar mit dem Abschlussschenkel und/oder dem Befestigungsschenkel (1) verbindbar ist.
13. Winkelprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (4) an dem Abschlussschenkel (2) und/oder dem Befestigungsschenkel (1) verklebbar ist.
14. Winkelprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (4) wenigstens ein freies Ende des Abschlussschenkels (2) und/oder des Befestigungsschenkels (1) umgreift.
15. Winkelprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Wandstärke von Abschlussschenkel (2) und/oder Befestigungsschenkel (1) und dem Verstärkungselement (4) wenigstens 2,0 beträgt.
16. Winkelprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teilbereich des Anschlussschenkels (2) in einem Radius zum Befestigungsschenkel (1) angeordnet ist.
17. Winkelprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussschenkel (2) in einem Radius zum Befestigungsschenkel (1) angeordnet ist.
18. Winkelprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussschenkel (2) und/oder der Befestigungsschenkel (1) Öffnungen (11) aufweisen.
19. Winkelprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtwandstärke von Abschlussschenkel (2) und/oder Befestigungsschenkel (1) und dem Verstärkungselement (4) der eines unverstärkten Abschlussschenkels (2) und/oder Befestigungsschenkels (1) entsprechen.
20. Winkelprofil zum Abschließen von Boden- oder Wandbelägen aus Keramikmaterial mit einem im Querschnitt rechteckigen Befestigungsschenkel (1) und mit einem Abschlussschenkel (2), an dessem freien Ende eine nach innen gerichtete Verbreiterung vorgesehen ist, wobei der Übergang an der Innenseite des Winkelprofils zwischen dem an seiner äußeren Wandung glatten Abschlussschenkel (2) und dem Befestigungsschenkel (1) mit einer Hohlkehle ausgebildet ist, wobei wenigstens der Befestigungsschenkel (1) aus einem polymerem Werkstoff besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussschenkel (2) aus einem Unterteil (3), bestehend aus einem polymeren Werkstoff und einem mit diesem verbundenen Verstärkungselement (4), welches aus einem metallischen Werkstoff besteht, aufgebaut ist.
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