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Mobilteile mit Bildschirmen bzw.
mit Displays für
Informationssysteme sind zum Beispiel aus [1.]
DE 100 64 978 C2 und aus
[2.]
DE 101 63 990
A1 bekannt, die als Navigations-, Ortungs- und als Informations-
und Kommunikationssysteme gestaltet und ggf. zu Notfall- und/oder Sicherheitssystemen
weitergebildet wurden und als solche einsetzbar sind. Ähnliche
Mobilteile und Systeme werden zudem auch in [3.]
DE 102 58 604.7 beschrieben, einer
noch nicht veröffentlichten
weiteren deutschen Patentanmeldung.
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Diese Systeme weisen mindestens ein
Mobilteil mit einem Bildschirm auf und beschreiben Mobilteile hierfür sowie
deren Verwendung, auch als Informations- und Kommunikationssysteme
generell.
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Die Mobilteile und die Navigationssysteme sowie
das Kommunikationsystem arbeiten hierbei vorzugsweise mit Navigations-
und/oder Mobilfunk – Standards,
die auf der Basis von „GPS" =„Global
Positionierungs System",
von " „DGPS" „Differentiales Global Positionierungs
System" mit Pseudoliten
bzw. mit terrestischer Pseudo-GPS-Satelitten-Ortung, von „GSM"= Global System for
Mobil Communications, von „GPRS" =„General
Paket Radio Services" und/oder
von GSM, ggf. mit GPRS-Übertragungstechnik
für das
Informationssystem, insbesondere aber auch von „UMTS"= „Universal
Mobile Telecommunications Systems", „GNSS" = Global positioning Navigation
Satelitte System", „EGNOS"=„European Geostationary Navigation
Overlay System", „Galileo®" _ „Europe's own global satelitte
navigation system inter-operable with GPS & GLONASS" und/oder sonstigen, verfügbaren Systemen
beruhen und hauptsächlich
aus einem Rechner, bzw. einem Kontrollsystem, einem Peilsystem,
wie z.B. Peilsatelitten mit Referenzstation(en) und/oder terrestrischen
Peilstationen mit Antennenanlagen und/oder Infrarot – Systemen_und
mindestens einem Mobilteil und ggf. sonstigen Komponenten sowie
entsprechender Software besteht.
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Mit ® gekennzeichnete
Begriffe sind Markennamen der jeweiligen Betreiber-Firmen oder sonstiger
Eigentümer
der jeweiligen Markenrechte.
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Neben den herkömmlichen Mobilfunk – Standard
können
aber auch Kurz oder Langwellen Amateurfunk oder Rundfunk – Standards
oder sogenannte Mini-Funksysteme ebenso Anwendung finden wie moderne
Internet / W@P-Standards, PDA-Multimedia-Card-Standard, SMS, Multimedia, „Voice" und ähnliche Übertragungssysteme.
Insbesondere auch: WAP = „Wireless
Application Protocol", „PDA"=„Personal Digital Assistant", WLAN (Wireless
Local Area Network), EWAN (EGNOS Wide Area Network), RIMS (Ranging
and Integrity Monitoring Station), PBCC (Packet Binary Convolution
Coding), OFDM ( Orthogonal Frequency Division Multiplexing), WiFi
( Wireless Fidelity) und/oder „Bluetooth®"=„wireless technology", zur Übertragung
großer
Datenmangen auf kürzeren
Entfernungen zwischen verschiedenen Kommunikationsmitteln, wie z.B.
Telefonen, Handys und Computern.
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Die Verwendung soll hierbei vorzugsweise im
persönlichen
und im professionellen Bereich des individuellen Benutzers, insbesondere
auch im Rahmen aktiver Betätigungen
in freier Natur vorgesehen sein, schließt aber auch anderweitige kommerzielle Nutzung
und strategische Anwendungen nicht aus.
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Zur Informationsübermittlung und zur Kommunikation
gibt es neben einer Vielzahl „normaler" Mobil-Telephone,
bzw. Handys für
den mobilen Telefonverkehr bereits W@P-fähige Handgeräte in unterschiedlicher
Konfiguration und Größe, die
auch schon Internet-Anbindungen
und -Nutzungen ermöglichen.
Zukünftig
insbesondere in Verbindung mit der „UMTS" Daten- und Übertragungstechnik.
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Landläufig [4.] als „Mobil-Telephone" bzw. als „Handys" sowie [5.] als „Taschen-Navigationsgeräte" und/oder [6.] als „Pocket-PC's" bekannte Mobilteile weisen zwar auch
Bildschirme bzw. Displays auf – manche
auch schon mehrere, z.B. einen inneren und einen äußeren Bildschirm – sowie
Eingabemittel und ggf. auch Sende- und Empfangselemente, aber üblicherweise
keine Kombination, mit deren Hilfe Daten und/oder Positionsangaben
mittels Peilsystemen einem Navigationssystem zur definierten Koordinaten bezogenen
Standortbestimmung und/oder zur Orientierungshilfe zugeführt werden
können,
bei gleichzeitiger Kommunikation mit z.B. Rettungssystemen und mit
Rechner-Funktionen. Mit den bekannten Handys ist zwar eine umfassende
Kommunikation und ggf. auch Information – auch schon via Internet – möglich, nicht
aber gleichzeitig auch eine einwandfreie und schnelle Positionsbestimmung
und/oder eine umfassende Navigationshilfe, insbesondere in der freien Natur.
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Nachteilig bei diesen bekannten Systemen, Geräten und
Lösungen
ist es zudem, dass sie üblicherweise
mit dem im Mobilteil angeordneten – und damit zwangsläufig relativ
kleinen – eingebauten Bildschirmen
und mit den dort direkt verfügbaren
Eingabemitteln arbeiten. Bessere und/oder externe vorzugsweise größere oder
getrennte Darstellungsmöglichkeiten
sind hier i.d.R. nicht gegeben und/oder möglich.
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Dies gilt für „Handy's" und
für „Taschen-PC's" gleichermaßen, ebenso wie für „mobile
Navigationsgeräte" im Taschenformat.
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Zudem gibt es aber auch schon [7.]
verschiedene Naivigationsgeräte,
insbesondere für
Kraftfahrzeuge, die ggf. auch getrennt anzuordnende, versenkbare
und/oder abnehmbare Bildschirme mit relativ gro0en Abmessungen aufweisen.
Diese Bildschirme können
hierbei versenkbar, klappbar oder getrennt vom Navigationsrechner
oder vom Navigationsradio am Armaturenbrett angeordnet werden. Üblicherweise
handelt es sich bei diesen Navigationssystemen um mehr oder weniger
stationäre
Anlagen in Autos, Flugzeugen, Schiffen oder sonstigen Verkehrsmitteln,
bei denen die Rechnereinheit fest eingebaut ist.
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Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, ein
Mobilteil und ein Display hierfür
bzw. vorzugsweise für
tragbare Informationssysteme, ggf. auch für Mobil-Telephone und/oder
für Taschen-PC's und ähnliche
Geräte
zu schaffen, womit über
im Mobilteil integrierte Ein- und Ausgabeelemente und/oder über externe
Zusatzeinheiten, Daten und Informationen, insbesondere in verbesserter
Form und/oder deutlicher ausgegeben und/oder ggf. auch eingegeben werden
können.
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Die Lösung dieser Aufgabe wird mit
dem im Anspruch 1 vorgeschlagenen und umfaßten Mobilteil und mit dem
zugehörigen
Display nach Anspruch 19 erfaßt
und beschrieben. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der vorgeschlagenen Lösung
und des Displays sind in den ergänzenden
Ansprüchen
umfaßt.
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Hierbei soll unter „Bildschirm" die konkrete Darstellungsfläche des
jeweilige Gerätes
verstanden werden und unter „Display", eine Darstellungs-
bzw. Ausgabeeinheit, z.B. mit Bildschirm, Gehäuse und eventuellen zusätzlichen
Steuer- sowie Ein- und Ausgabemitteln. Beispielsweise auch ein interaktiver Bildschirm,
bzw. ein sogenanntes „Touch-Screen-System".
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Die 1 und 2 zeigen beispielhaft Mobilteile 1, 1' für ein Informationssystem,
die auch „Mobil-Telephone", „Taschen-Navigationsgeräte" oder „Pocket-PC's" sein können, mit einer auf dem im
Gehäuse 11 eingebauten
Bildschirm 12, 12' dargestellten
3D-Karte, die z.B. über
ein Verbindungsmittel 45 und eine erste Schnittstelle 15 von
einem lokalen Server 31 eines regionalen Senders, bzw.
von einem WEB-Server 32, vorab als Landkarte 51 des
Gebietes, bzw. des erfassten Geländeabschnittes,
in dem sich der Benützer
gerade bewegt, eingespielt wurde.
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Da der Benützer des Mobilteiles 1, 1' vom Satellitensystem 33,
bzw. vom Navigations-und/oder Peilsystem, über dessen
in die Schnittstelle 16 und/oder 17 einfließendes Verbindungsmittel 46,
mittels GPS, EGNOS, GALILEO (41) oder sonstigem Peilsystem,
ständig
erfasst bleibt und somit sein jeweiliger Standort definiert ist,
kann dieser Standort in der Karte 51 auf Wunsch mit dargestellt
werden, wie auch in 3 gezeigt.
Dies ermöglicht
z.B. einen unmittelbaren bzw. einen besseren Strecken- und Zielabgleich
von jedem beliebigen Standort aus.
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Die 1 und 2 zeigen beispielhaft ein
Mobilteil 1, 1' und
ein externes Display 2, 2'. Beide Teile 1, 1' und 2, 2' sind hierbei
durch Schnittstellen 14 und 24, 24' und über Verbindungsmittel 44 gekoppelt,
wobei als Verbindungssystem 43 vorzugsweise „Bluetooth-,
WLAN-, WiFi- oder Infrarot-Technik gewählt werden kann. Aber auch
Ultraschall- oder direkte Kabel-Verbindungen können, außer sonstigen zeitgemäßen Übertragungssystemen,
ggf. verwendet werden, nicht zuletzt in Abhängigkeit von den räumlichen Gegebenheiten
und den regionalen Möglichkeiten, sowie
von den qualitativen Ausstattungen der jeweiligen Geräte 1, 1' und 2, 2', 2". Die ausgewählten, bzw.
aktivierten Karten 51 können
auf den Bildschirmen 12, 12' und 22, 22', 22" beider Geräte 1, 1' und 2, 2' oder wahlweise
nur auf einem Gerät 1, 1' oder 2, 2' dargestellt
oder auch ganz ausgeblendet bzw. abgeschaltet werden.
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Das Mobilteil 1, 1' ist hierbei
zudem über
Anschlüsse
bzw. durch Schnittstellen 15, 16, und 17 und durch
Verbindungsmittel 45, 45', 46, und 47 und durch
geeignete Verbindungssysteme 41, 42, 43 mit lokalen
und/oder Internet-Servern 31, 32, mit Satelliten-Systemen 33,
mit Notruf-Systemen 34 und/oder mit sonstigen Kommunikationseinheiten
ständig
oder wechselweise verbunden. Über
die Schnittstellen 14 und 24 können diese Verbindungen auch
an die angeschlossenen externen Displays 2, 2', 2" und ggf. weitere
Displays oder ggf. auch an andere Mobilteile (1x), weitergeleitet
werden.
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Nach 2 weist
das externe Display 2' im Display-Gehäuse 21' und um den
Display-Bildschirm 22' angeordnet,
weitere Ein- und/oder Ausgabemittel auf, wobei Schalttasten 23 und 23", ein Mikrophon 23' und/oder Lautsprecher 25 an
beliebigen Stellen und in zweckmäßiger Anzahl
angeordnet sein können.
Die Darstellung auf den beiden Bildschirmen 12' und 22' sind hierbei
mehrfach eingeblendet, um einerseits Bildbewegungen und zum anderen
auch mögliche
Zoom-Effekte anzuzeigen, wie sie bei entsprechender Ausstattung
des Displays 2' und
des Mobilteils 1' auch
möglich
sein können.
Beide Geräte 1' und 2' weisen zudem
Halterungen 18 und 26 auf, mit deren Hilfe die
Geräte 1' und/oder 2' aufgestellt bzw.
an anderen Gegenständen
befestigt werden können.
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Derartige Halterungen können aber
auch beliebige Bänder,
Gurte, Laschen, Knöpfe
oder sonstige Aufhängungen
sein.
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3 zeigt
ergänzend
ein externes Display 2",
dessen Gehäuse 21" neben Funktionstasten 23", z.B. zum Ein-
und Ausschalten, zwei Schnittstellen 24' und 24" – hier als Funk-Antenne – aufweist,
zur Verbindung mit verschiedenen Verbindungssystemen mit mehreren
Mobilteilen (1, 1', 1") und/oder mit mehren
anderen externen Displays 2, 2'. In die hier im Display-Bildschirm 22" dargestellte
regionale Landkarte 51 sind der aktuelle Standort „x" und das Zielgebäude „y" eingeblendet. Mittels
ggf. im Mobilteil und/oder im Display vorhandener Programme und Rechnerkomponenten
lassen sich bestehende Abstände,
Wegstrecken, Gehzeiten und/oder sonstige Werte ermitteln und ggf.
einblenden.
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Da das erfindungsgemäße Mobilteil 1, 1' mit mindestens
zwei verschiedenen Übertragungs- und Informations-Standards
und -Systemen als Verbindungsmittel 45, 46, 47 zeitgleich
und/oder interaktiv arbeiten soll, ist die Zuordnung mehrerer Schnittstellen 14, 15, 16, 17,
besonders vorteilhaft, sofern nicht eine „Universal-Schnittstelle" für mehrere
externe Geräte
und für
unterschiedliche Verbindungssysteme sowie für gleichzeitige oder wechselweise
Daten- ein- und -ausgabe verwendet wird. Dies erfordert zweckmäßiger weise
auch geeignete Verarbeitungskomponenten, im Mobilteil 1, 1' und/oder im
externen Display 2, 2', 2", mit deren Hilfe die eingehenden
Informationen und/oder die Ausgangsnachrichten erfasst, bearbeitet
erstellt und zeitgleich oder mindestens zeitnah ausgewertet werden
können.
Ergänzend
kann das Mobilteil 1, 1', 1x und/oder auch das externe
Display 2, 2', 2" Vorrichtungen
und Mittel aufweisen, zur automatischen Warnung und Alarmierung
des Trägers
nach Eingang entsprechender, insbesondere sicherheitsrelevanter,
Meldungen oder Informationen beim Erreichen gefährdeter Gebiete, wobei die
Alarm-Signale akustisch und/oder als Bild- und/oder Text-Informationen,
automatisch beim Erreichen relevanter oder gefährdeter Punkte wiedergegeben
werden.
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Zudem kann das Mobilteil 1, 1', 1x und/oder auch
das externe Display 2, 2', 2" auch Vorrichtungen und Mittel
aufweisen, zur manuellen und/oder zur automatischen Neuprogrammierung,
zur Nullpunkt-Fixerung und/oder zur beliebigen Dateneingabe.
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Ein vorgeschlagenes Mobilteil für Informationssysteme,
bzw. ein geeigneter Pocket-PC und/oder ein Mobil-Telephon, arbeiten
mit Navigations- und Übertragungsstandards
und/oder mit sonstigen verfügbaren
Kommunikations- oder Übertragungs-Mitteln
und/oder -Anlagen sowie mit entsprechenden Hard- und Software-Komponenten,
wobei das Mobilteil 1, 1' insbesondere als Empfangs-, Sende
und/oder Ortungsgerät
ausgebildet ist und mindestens einen Sender, einen Empfänger, eine
Peilkomponente sowie Mittel, Elemente, Anschlüsse und/oder sonstige Teile
aufweist, mit deren Hilfe auch weitere Hilfsmittel, wie z.B. externe
Tastaturen, Bildschirme, Drucker und/oder sonstige Peripheriegeräte angeschlossen
und/ oder betrieben werden können.
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Vorschlagsgemäß soll das Mobilteil 1, 1' geeignete Bauteile
und einen oder mehrere Anschlüsse bzw.
Schnittstellen 14, 15, 16, 17 aufweisen,
mit deren Hilfe mindestens zwei Übertragungswege und/oder
Verbindungssysteme 44, 45, 46, 47 für Dateneingaben
und/oder für
Datenausgaben gleichzeitig oder wechselweise nutzbar sind und entsprechende
Kommunikationssysteme und/oder externe Displays 2, 2', 2", bzw. zusätzliche
Bildschirme 22, 22', 22" oder sonstige
Endgeräte
angeschlossen und miteinander gleichzeitig oder wechselweise betrieben werden
können.
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Vorteilhaft ist es, wenn das Mobilteil 1, 1' mindestens
zwei Anschlüsse
bzw. Schnittstellen 14, 15; 14, 16 oder 14, 17)
aufweist, sowie Mittel, Elemente und/oder sonstige Teile, mit deren
Hilfe neben einem anderweitigen Datenaustausch auch weitere Hilfsmittel,
wie externe Displays 2, 2', 2", bzw. Bildschirme, sowie ggf.
Tastaturen, Drucker und/oder sonstige Peripheriegeräte angeschlossen
und zeitgleich oder wechselweise betrieben werden können. Das
Mobilteil 1, 1' soll
unter anderem insbesondere auch Mittel und Schnittstellen 14, 15, 16, 17 aufweisen,
mit deren Hilfe an externe Displays 2, 2', 2", bzw. Bildschirme
gehende Signale empfangen, bearbeitet und/oder weitergeleitet werden
können.
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Andererseits soll das Mobilteil 1, 1' ggf. unter anderem
auch Mittel und Schnittstellen 14, 15, 16, 17 aufweisen,
mit deren Hilfe von externen Displays 2, 2', 2" kommende Signale
empfangen, verarbeitet und/oder weitergeleitet werden können.
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Das Mobilteil 1.1' soll unter anderem
auch Mittel und Schnittstellen 16, 17 aufweisen,
mit deren Hilfe Navigationsstandards wie „GPS", „DGPS", „GSM", „GNSS", „EGNOS", „Galileo®", Satelliten-Signale,
(D)GPS-Signale, herkömmliche
digitale oder analoge Telefonsignale und/oder UMTS-Signale empfangen,
verarbeiten, wiedergeben und/oder weitergeleitet werden können. Ebenso
wie ggf. auch Mittel und Schnittstellen 14, 15, 16, 17,
mit deren Hilfe Daten und/oder Signale der Systeme: „EGNOS®", „Galileo", „Bluetooth®", / W@P-Standards, PDA-Multimedia-Card-Standards
und/oder andere Standards oder Anwendungen wie: SMS, Multimedia, „Voice", WAP-Protocol, PDA,
WLAN, EWAN, RIMS, PBCC, OFDM, WiFi, (D)GPS-Signale, Infrarot-Signale,
herkömmliche
digitale oder analoge Telefonsignale, UMTS-Signale und/oder Funksignale
spezieller oder verschiedener Frequenzen empfangen, verarbeitet, wiedergeben
und/oder weitergeleitet werden können.
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Von Vorteil ist es, je nach örtlichen
Gegebenheiten auch, wenn das Mobilteil 1, 1' Mittel und Schnittstellen 14, 15, 16, 17 aufweist,
mit deren Hilfe sowohl (D)GPS-Signale als auch herkömmliche
digitale oder analoge Telefonsignals, UMTS-Signale und/oder auch
Kurz-, Ultrakurz- Mittel- oder Langwellen- bzw. Amateur-, Minifunk-
oder sonstige Rundfunksignale empfangen, verarbeitet, wiedergeben, gesendet
und/oder weitergeleitet werden können und/oder
auch zur Ermöglichung
von Internet- und/oder Intranet-Kommunikation. Vorzugsweise verwendbare
Mobilteile 1, 1' sollten
auch über
Mittel, Vorrichtungen, Programme und/oder Schnittstellen 14, 15, 16, 17 verfügen, womit
regionale Geländekarten,
Gebiete und Routen und/oder Strecken, vorzugsweise in „2-D- oder
im 3-D-Format gespeichert und verarbeitet werden können und
womit jeweils themenspezifische und/oder standortrelevante Daten punktuell
positioniert und multimedial visualisiert auf dem Bildschirm 12, 12' des Mobilteiles 1, 1' dargestellt
und/oder auf einem oder mehreren externen Display 2, 2', 2" visuell und/oder
akustisch, dargestellt und/oder ausgegeben werden können.
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Wenn das Mobilteil 1, 1' regionale Geländekarten,
Gebiete und Routen und/oder Strecken enthält, die ggf. mit zusätzlichen
Erklärungen
und oder Hinweisen versehen sind und vorzugsweise in „2-D- oder
im 3-D-Format gespeichert vorliegen und die ggf. themenspezifische
und/oder standortrelevante Daten auf CD-ROM, Disketten, Band, Speicherkarte der
sonstigem auswechselbaren und/oder wiederbeschreibbaren Datenspeicher
des Mobilteils 1, 1' oder eines
hieran anschließbaren
Abspielgerätes
enthält, die
ggf. mittels kodierter Positionierungshilfe, standortspezifisch
abrufbar sind und punktuell positioniert und multimedial visualisiert
auf dem Bildschirm 12, 12' des Mobilteiles 1, 1' oder anderweitig
visuell und/oder akustisch, manuell oder automatisch, auch auf externen
Displays 2, 2', 2" dargestellt,
bzw. ausgegeben werden können,
stellt dies ebenfalls eine besonders vorteilhafte Ausführungsform
dar.
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Hierfür sollen die Mobilteile 1, 1' Mittel und/oder
Schnittstellen 14, 15 aufweisen, zum manuellen
und/oder automatischen Empfangen, Laden, Verarbeiten, Wiedergeben
und/oder Weiterleiten aktueller und/oder regionaler Informationen,
Pläne und Daten,
wie Routenpläne,
Daten zur geographischen Beschaffenheit des aktuellen Geländes, Sturm-
oder Lawinenwarnungen, Unfallmeldungen, Streckenempfehlungen, Wetter-
oder Suchmeldungen und/oder sonstiger relevanter Situationsdarstellungen
besonders auch zur Wiedergabe und zur Darstellung auf externen Displays 2, 2', 2".
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Über
die vorgeschlagenen Mittel und/oder Schnittstellen 14, 15 sollen
auch automatische Warnungen und Alarmierungen des Trägers nach
Eingang entsprechender, insbesondere sicherheitsrelevanter, Meldungen
oder Informationen, z.B. beim Erreichen gefährdeter Gebiete erfolgen, wobei
die Alarm-Signale akustisch und/oder als Bild-, Ton- und/oder Text-Informationen automatisch
beim Erreichen relevanter oder gefährdeter Punkte auch auf ggf.
vorhandenen externen Displays 2, 2', 2" wiedergegeben werden sollen.
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Sowohl die Mobilteile 1, 1' als auch die
externen Displays 2, 2', 2" können vorteilhaft Vorrichtungen,
Mittel und/oder Schnittstellen 14, 24 aufweisen, zur
manuellen und/oder zur automatischen Neuprogrammierung, zur Nullpunkt-Fixerung
oder zur beliebigen Dateneingabe auch über die Schnittstellen 14 und
durch externe Displays 2, 2', 2" u.ä., ebenso wie zum Verarbeiten
eingehender Informationen und Warnungen und zur Erstellung und Anzeige
oder Ausgabe aktueller Routenvorschläge, insbesondere auch im 2D-
und/oder im 3D-Format, über
entsprechende Schnittstellen 14, 24 auch an externe
Displays 2, 2', 2".
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Das Mobilteil 1, 1' kann bzw. soll
bedarfsweise auch Mittel aufweisen, zum Aufnehmen, Verarbeiten,
Speichern und/oder Weiterleiten von insbesondere per Funk-, Ultraschall-,
Infrarot-Übertragung oder
auch per Kabel erhaltener aktueller, regionaler Daten, zu deren
Erfassung, Speicherung, Verarbeitung und zur manuellen oder automatischen
Wiedergabe an, z.B. ortsversetzte, Fremdgeräte, insbesondere von oder an
globale(n) oder regionale(n) Sende- und/oder Empfangsanlagen und/oder
an oder von externe(n) Displays 2, 2', 2", über geeignete
Schnittstellen 14, 15, 16, 17.
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Wenn das Mobilteil 1, 1' zudem auch
mindestens eine Eingabeeinheit und Eingabemittel aufweist, insbesondere
zur individuellen Neuprogramierung, zur Ergänzung oder Änderung eingegebener Routenpläne 51 oder
Profilvorgaben und/oder sonstiger Befehle und Daten, durch akustische
oder manuelle Dateneingabe und/oder durch automatische Einspielung
und dass dieses Eingabemittel 23, 23', 23" ausschließlich oder
zusätzlich
an externen Displays 2, 2', 2", so kann dies ebenfalls sehr von
Vorteil sein.
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Wenn hierbei die Eingabeeinheit,
ein Empfangs- und Erfassungsteil, eine interne oder externe Tastatur 23" und/oder ein
Sprachmodul mit Spracherkennungsprogramm, Mikrophon 23' und mit Lautsprecher 25 aufweist
oder ist, zur akustischen Systemsteuerung und/oder zur manuellen
oder automatischen Daten-Ein- und/oder -Ausgabe, bedarfsweise auch über Schnittstellen 14, 15 und
auch von externen Displays 2, 2', 2" aus, so erhöht auch dies den Anwendungskomfort.
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Vorteilhaft kann auch jeweils einer
Peilkomponente des Mobilteils 1, 1' mindestens eine Positionstaste
zugeordnet sein, zur sofortigen Abrufung des augenblicklichen Standortes
in einem vorgegebenen Koordinatensystem oder auf einer verfügbaren Landkarte,
auch von einem angeschlossenen externen Display 2, 2', 2" aus und auf
diesem anzeigbar.
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Ein vorschlagsgemäßes externes Display 2, 2', 2" für ein dargestelltes
Mobilteil 1, 1 soll mindestens eine Schnittstelle 24, 24', 24" und Mittel
aufweisen, zum gegenseitigen Datenaustausch mit mindestens einem
Mobilteil 1, 1' und/oder
mit weiteren Displays 2', 2", 2x,
zur Kommunikation und/oder zur Ortung durch und von Sende- und/oder
Empfangsanlagen eines oder mehrerer zugehöriger Mobilteile 1, 1', 1x und/oder
von und mit gleichartigen „Partner-Displays", d.h., weiteren
Displays 2', 2", 2x,
die dem jeweiligen Mobilteil 1, 1',1x oder mehren Mobilteilen zugeordnet
sind.
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Ein solches Display kann neben einem
Bildschirm 22, 22', 22" oder neben
sonstigen visuellen Darstellungsmitteln auch Lautsprecher 25 und/oder andere
akustische Ausgabemittel aufweisen und neben mindestens einer Schnittstelle 24, 24', 24" als Eingangs- und Ausgabemittel
auch Steuermittel und/oder elektronische, mechanische und/oder akustische
Eingabeelemente 23, 23', 23". Als Eingabemittel kann hierbei
ein Mikrophon 23' oder
ein anderes akustische Eingabemittel dienen.
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Das Display 2, 22', 22" kann zudem
als Eingabemittel einen interaktiven Bildschirm 22, 22', 22", ein sogenanntes „Touch-Screen"-Bildschirm-System bzw,
einen druckempfindlichen Folienbildschirm zur direkten Beschriftung
oder Steuerung oder ein anderes elektronisches Eingabemittel aufweisen.
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Vorrangig soll das externe Display 2, 2', 2" einen Bildschirm 22, 22' 22" aufweisen der
Karten oder Pläne 51 und/oder
Texte, Bilder oder sonstige Darstellung vorzugsweise in vergrößerter Form
darstellen bzw. wiedergeben kann.
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Andererseits kann das externe Display
aber auch zur Ausgabe kleinerer Darstellungen dienen, z.B. bei eine
Anordnung in Sonnenbrillen oder in ähnlichen körpernahen Hilfsmitteln. In
einfachster Ausführung
lässt sich
das externe Display 2, 2', 2" aber auch als sogenanntes „dummes
Terminal" gestalten, das
z.B. als solches außer
einem Ein/Aus-Schalter keine weiteren Steuer- und/oder Eingabemittel
aufweist.
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Bei eigener Stromversorgung weist
das externe Display 2, 2', 2" vorzugsweise Batterien, Akkus und/oder
Solar-Elemente als eingebaute oder als anschließbare Energiequellen auf. Wenn
das Mobilteil 1, 1' und/oder
das Display 2, 2', 2" aufgestellt
oder am Körper
oder sonst irgendwo befestigt werden soll, kann das jeweilige Teil
hierfür
mit Halterungen 18, 28 und/oder mit Gurten, Noppen
und/oder sonstige Befestigungsmitteln oder Tragehilfen versehen
sein.
-
Zur Ergänzung eines Mobilteiles im
Sinne der vorliegenden Erfindung kann als extemes Display 2, 2', 2" bei geeigneter
Schnittstelle und Anpassung, ggf. auch der Bildschirm eines Laptops,
eines TV-Gerätes,
eines in einem Fahrzeug eingebauten Navigationsgerätes oder
eines sonstigen elektronischen Gerätes verwendet werden.
-
- 1,1'
- Mobilteil,
- 11
- Gehäuse des
Mobilteils,
- 12,12',12"
- eingebauter
Bildschirm (A) = internes Display,
- 13
- Tastatur
des Mobilteils (1),
- 14
- Schnittstelle
1 = Anschluss 1, z.B. für externes
Display (2, 2',
2" ) = extra
-
- Bildschirm
(B) und/oder für
sonstige Eingabe- und/oder Ausgabemittel,
- 15
- Schnittstelle
2 = Anschluss 2, z.B. für regionale
Server, Internet u.s.w.,
- 16
- Schnittstelle
3 = Anschluss 3, z.B. für Peilsysteme,
Satelliten-Radio u.ä.,
- 17
- Schnittstelle
4 = Anschluss 4, z.B. für Notruf,
Bergrettung, Polizei u.ä.,
- 18
- Halterung
für das
Mobilteil (1)
- 2,2',2"
- externes
Display = zusätzliche
Bildschirme (B),
- 21,21'21"
- Gehäuse des
externen Displays (2, 2', 2"),
- 22,22',22"
- externer
Bildschirm in externem Display (2, 2', 2"),
- 23,23',23"
- Eingabemittel,
z.B. Mikrophon 23',
am externen Display (2, 2',
2"),
- 24,24',24"
- Display-Schnittstelle
zum Mobilteil (1, 1',
1x),
- 25
- Akustisches
Ausgabemittel, z.B. Lautsprecher 25' am Display (2, 2', 2"),
- 26
- Halterung
für das
Display (2, 2',
2"),
- 3
- Peripherie-Systeme,
z.B. globale u./od. regionale Sende- und/oder Empfangsanlagen,
- 31
- lokaler
Server, regionale Sender und/oder Empfänger,
- 32
- WEB-Server,
globale/überregionaler Sender
und/oder Empfänger,
- 33
- Satellitensysteme
für Navigation,
Peilung, Satelliten-Radio u.ä.,
- 34
- Notrufsysteme,
- 4
- Verbindungssysteme,
- 41
- Navigationssysteme:
z.B. GPS, EGNOS, GALILEO u.a.,
- 42
- Kommunikationssysteme
1: z.B. GSM, UMTS, WAP, Internet, Funk u.a.,
- 43
- Kommunikationssysteme
2: Bluetooth, Infrarot, WLAN, WiFi, Ultraschall, Kabel,
- 44
- Verbindungsmittel
(zwischen Mobilteil (1, 1')
und externem Display (2, 2',
2"),
- 45,45'
- Verbindungsmittel
(zwischen Mobilteil (1, 1')
und externen Servern (31, 32),
- 46
- Verbindungsmittel
(zwischen Mobilteil (1, 1')
und Peilsystemen (33) u.ä.,
- 47
- Verbindungsmittel
(zwischen Mobilteil (1, 1')
und Notrufsystemen (34) u.ä.,
- 5
- Programme,
Pläne und
Software a. A.,
- 51
- Landkarten,
topographische Karten u.ä.,
Routenpläne,
Notruflisten, Notrufpläne.