DE20219242U1 - Heuwerbungsmaschine - Google Patents
HeuwerbungsmaschineInfo
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Description
Heuwerbungsmaschine
Die Erfindung betrifft eine Heuwerbungsmaschine, insbesondere Zetter, mit mehreren um aufrechte Drehachsen umlaufend angetriebenen Kreiselrechen, die an einem quer zur Fahrtrichtung sich erstreckenden Rahmen gelagert und durch Stützräder auf dem Boden geführt sind, wobei der Rahmen ein mit einem Schlepper koppelbares Mittelteil mit vorzugsweise zwei Kreiselrechen sowie jeweils seitlich anschließenden Seitenteilen mit weiteren Kreiselrechen besitzt, die über einenends am Mittelteil und andererends am jeweiligen Seitenteil angelenkte Einkiappzylinder in eine Transportstellung hochschwenkbar sind, wobei bei doppeltwirkenden Einklappzylindem zwecks Bodenanpassung der Kreiseirechen der Seitenteile jeweils eine Zylinderaufnahme jedes Einklappzylinders als Längsschlitz ausgeführt ist.
Zetter mit solchen Längsschlitz-Zylinderaufnahmen für die Einkiappzylinder der Seitenteile sind in der Praxis mehrfach bekannt. Die Kreiselrechen der Seitenteile können sich aufgrund der freien Beweglichkeit in den Längsschlitz-Zylinderaufnahmen sehr gut den gegebenen Bodenunebenheiten anpassen, wodurch eine gute Zettarbeit gewährleistet wird. Gewisse Nachteile ergeben sich bei diesen Zettern, wenn am Vorgewende das Zettermittelteil angehoben wird, dadurch hängen die Außenkreisel im Bodenanpassungsbereich nach unten. Bei Zettern mit großer Arbeitsbreite mit vielen Zettkreiseln und entsprechend vielen Schwenkachsen ergibt sich ein großer Durchhang, um den die inneren Kreiselrechen zusätzlich angehoben werden müssen, bis auch die äußeren Kreiselrechen vom Boden abheben. Während bei Zettern mit Dreipunktanbau dieser Durchhang durch weiteres Anheben des Zetters mit der Schlepperhydraulik ausgeglichen werden kann, ist bei aufgesattelten Zettern der Hubweg durch die schwenkbare Transportachse begrenzt, da in gleicher Endstellung auch der Straßentransport erfolgt, wobei die dann eingeklappte Maschine möglichst niedrig sein soll.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, bei den eingangs genannten Zettern großer Arbeitsbreite unter Beibehaltung der guten Bodenanpassung der Kreiselrechen eine Vorrichtung zu schaffen, die die erwähnten Nachteile solcher Zetter beim Ausheben am Vorgewende nicht mehr aufweist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Längsschlitz-Zylinderaufnahmen beidseitig am Zetter-Mittelteil vorgesehen sind und die rahmenseitigen Einklappzylinderbolzen, die in diesen Längsschlitz-Zylinderaufnahmen verschiebbar gelagert sind, durch einen Zugzylinder verbunden sind, der die Einkiappzylinder nach innen zieht und dadurch deren Beweglichkeit in den Längschlitz-Zylinderaufnahmen begrenzt bzw. aufhebt. Durch diese erfindungsgemäße Begrenzung bzw. Aufhebung der Verschiebbarkeit der Einklappzylinderbolzen in den Längsschlitz-Zylinderaufnahmen wird in vorteilhafterweise
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erreicht, dass beim Anheben des Zetter-Mittelteils gleichzeitig auch die daran anschließenden Seitenteile ohne jegliches Abwärtsschwenken mit angehoben werden. Das Ausheben des Zetters am Vorgewende wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung erheblich verbessert, insbesondere für aufgesattelte Zetter mit einem gesonderten Transportfahrwerk wird in einfacher Weise beim Anheben des Zetter-Mittelsteils am Vorgewende die erforderliche Aushubhöhe für die jeweils seitlich anschließenden Seitenteile erreicht.
Gemäß einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, das der Zugzylinder beidenends den Längsschlitz-Zylinderaufnahmen entsprechende Längsschlitz-Zugösen besitzt. Bei deckungsgleicher Einstellung der vorgenannten Längsschlitze können sich die rahmenseitigen Einklappzylinderbolzen beim Schwenken der Seitenteile frei in diesen Längsschlitzen bewegen, ohne dass dabei der Zugzylinder bewegt werden muss.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, das bei einer Maschine mit hydraulisch schwenkbarem Transportfahrwerk (Aufsattelmaschine) der Zugzylinder hydraulisch mit dem Transportfahrwerk-Zylinder gekoppelt ist. Die Beaufschlagung des Zugzylinders erfolgt dabei gemeinsam mit dem Beaufschlagen des Zylinders für das schwenkbare Transportfahrwerk.
In bevorzugter Ausführungsform ist der Zugzylinder doppeltwirkend und beidseitig hydraulisch beaufschlagbar ausgeführt. Die endseitigen Längsschlitz-Zugösen des Zugzylinders sind dadurch leicht in ihre Ausgangsposition bringbar.
Gemäß der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass bei einer Dreipunktmaschine ohne hydraulisch schwenkbares Transportfahrwerk der Zugzylinder gemeinsam mit den Einklappzylindern mit der Schlepperhydraulik gekoppelt ist. Die entsprechenden Zylinder werden dann entweder gemeinsam oder bei entsprechender Steuerung auch nacheinander angesteuert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist für den Zugzylinder eine Vorrangsteuerung vorgesehen, wobei z. B. die wirksame Kolbenfläche des Zugzylinders größer als die entsprechende Fläche der Einklappzylinder ist. Bei einer derartigen Ausgestaltung der wirksamen Kolbenflächen der vorgenannten Zylinder wird dann zunächst der Zugzylinder eingefahren und danach sprechen die beiden Einklappzylinder an.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel einer Vorrangsteuerung für den Zugzylinder ist in die Leitung zu den Einklappzylindern ein Druckschaltventil eingebaut, das erst durch den Druckanstieg nach vollständigem Einfahren des Zugzylinders die Leitung zu den Einklappzylindern freigibt.
Anstelle des Druckschaltventils kann in die Hydraulikleitung zu den Einklappzylindern auch ein Wegeventil eingebaut sein, das beim Einfahren des Zugzylinders durch einen Betätigungsanschlag geschaltet wird und dadurch die Hydraulikleitung zu den Einklappzylindern freigibt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass die Einfahrbewegung (Zusammenziehen) des Zugzylinders gesteuert hydraulisch und die Ausfahrbewegung durch einen angeschlossenen Druckspeicher erfolgt. Die Ansteuerung des Zugzylinders ist dabei nur in der einen Richtung erforderlich, da die Ausfahrbewegung jeweils automatisch über den angeschlossenen Druckspeicher erfolgt.
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Die Erfindung ist an Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert.
Es zeigt: Fig. 1 schematisch in Rückansicht einen mehrkreiseligen Zetter, bei dem die rechtsseitigen Kreiselrechen in Transportstellung und die linksseitigen Kreiselrechen in Vorgewendestellung ausgehoben sind,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel für die Anordnung und Schaltung des mittleren Zugzylinders bei einem Aufsattelzetter,
Fig. 3 die Anordnung des mittleren Zugzylinders bei einem Dreipunkt-Zetter,
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel, bei dem der mittlere Zugzylinder mit dem Druckmedium des Schleppers gekoppelt ist,
Fig. 5 eine weitere Variante für den Anschluss des mittleren Zugzylinders an das Schleppersteuergerät, und die
Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel ähnlich wie in Fig. 5 dargestellt, wobei jedoch anstelle des Druckzuschaltventils ein Wegeventil am Zugzylinder vorgesehen ist.
Die Fig. 1 zeigt in Rückansicht einen mehrkreiseligen Zetter 1, der ein Rahmenmittelteil 2 besitzt, an dem die beiden mittleren Kreiselrechen 3 und 4 drehbar gelagert sind. Im Bereich unterhalb der Kreiselrechen 3 und 4 sind Stützräder 5 und 6 angeordnet, über die der Zetter 1 bei der Zettarbeit auf dem Boden abgestützt wird. Über die ferner dargestellten Laufräder 7 und 8 des Transportfahrwerks 9 ist der Zetter 1 in nicht mit dargestellter Weise für den Straßentransport und auch für das Fahren am Vorgewende aushebbar. An das Rahmenmittelteil 2, das aus einem Getrieberahmen 10 sowie aus einem darüber angeordneten Tragrahmenteil 11 besteht, sind über Gelenke 12 und 13 Seitenteile 14 bzw. 15 angeschlossen, an denen antreibbare Kreiselrechen 16 bzw. 17 gelagert sind, wobei unterhalb der Kreiselrechen 16 bzw. 17 wiederum Stützräder 18 bzw. 19 angeordnet sind. Weitere Seitenteile 20/21 mit Kreiselrechen 22 und 23 sowie Stützrädern 24 und 25 sind über Gelenke 26 bzw. 27 an den Seitenteilen 14 bzw. 15 angelenkt.
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An den äußeren Seitenteilen 28 bzw. 29 sind ebenfalls Kreiselrechen 30/31 sowie Stützräder 32/33 vorgesehen. Die äußeren Seitenteile 28 bzw. 29 selbst sind über Zwischenarme 34 bzw. 35 und über Gelenke 36/37 sowie 38/39 mit den Seitenteilen 20 bzw. 21 verbunden. Für das Ausheben der Seitenteile sind Hydrozylinder 40 und 41 vorgesehen, die am Tragrahmenteil 11 an Lagerböcken 42 bzw. 43 und an den Seitenteile 14 bzw. 15 an Lagerböcken 44 bzw. 45 angelenkt sind. Zum Einklappen der äußeren Seitenteile 28 bzw. 29 sind noch weitere Hydrozylinder 46 bzw. 47 vorgesehen.
Wie insbesondere auch die weiteren Fig. 2 - 5 zeigen, weisen die Lagerböcke 42 und 43 Längsschlitz-Zylinderaufnahmen 48 bzw. 49 auf, in denen die Einklappzylinderbolzen 50 bzw. 51 der Hydrozylinder 40 und 41 verschiebbar gelagert sind. Im Bereich zwischen den Einklappzylinderbolzen 50 und 51 ist ein Zugzylinder 52 angeordnet, der einenends mit einer Längsschlitz-Zugöse 53 an dem Einklappzylinderbolzen und anderenends mit einer Längsschlitz-Zugöse 54 an dem Einklappzylinderbolzen 51 angelenkt ist. Die Längsschlitz-Zugösen 53 und 54 weisen dabei die gleiche Größe auf wie die Längsschlitz-Zylinderaufnahmen 48 und 49 in den Lagerböcken 42 und 43. Für die Arbeitsstellung wird der Zugzylinder 52 ausgefahren, wobei dann die Längsschlitz-Zugösen 53 bzw. 54 mit den Längsschlitz-Zylinderaufnahmen 48 bzw. 49 fluchten, wodurch eine begrenzte Seitenbewegungsmöglichkeit für die Einklappzylinderbolzen 50 und 51 und dadurch eine Möglichkeit der Bodenanpassung für die Seitenteile erreicht wird. Durch Einfahren des Zugzylinders 52 wird die vorgenannte Seitenbewegungsmöglichkeit der Einklappzylinderbolzen 50 und 51 in den Längsschlitz-Zylinderaufnahmen 48 bzw. 49 aufgehoben.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 sind die rechtsseitigen Seitenteile in Transportstellung dargestellt, während die linksseitige Darstellung eine leicht angehobene Stellung der Seitenteile zeigt, die beispielsweise für das Fahren am Vorgewende vorgesehen ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind dabei die Laufräder 7 und 8 des Transportfahrwerks in ihre Transportstellung heruntergeklappt, wobei der gesamte Zetter angehoben wird.
Die Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung die Anordnung der mittleren Hydrozylinder des Zetters mit Transportfahrwerk, wobei der Zugzylinder 52 mit dem Zylinder 55 für das Transportfahrwerk 9 über Hydraulikleitungen 56 und 57 hydraulisch gekoppelt ist. Beim Beaufschlagen der Hydraulikleitung 56 vom nicht mit dargestellten Schleppersteuergerät aus wird der Zugzylinder 52 eingefahren, und der Hydrozylinder 55 für das Transportfahrwerk wird ausgefahren. In der eingefahrenen Stellung des Zugzylinders 52 ist die Bewegungs-
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freiheit der Einklappzylinderbolzen 50 bzw. 51 in den Längsschlitz-Zylinderaufnahmen 48 bzw. 49 der Lagerböcke 42 zw. 43 aufgehoben. Beim Beaufschlagen der Hydraulikleitung 57 wird einerseits der Hydrozylinder 55 für das Transportfahrwerk eingefahren und dadurch das nicht mit dargestellte Transportfahrwerk in seine Ruhestellung überführt, wobei dann der Zetter 1 über die unterhalb der einzelnen Kreiselrechen angeordneten Stützräder auf dem Boden abgestützt ist. Gleichzeitig wird mit dem Beaufschlagen der Hydraulikleitung 57 der Zugzylinder 52 ausgefahren, wobei die endseitig an dem Zugzylinder 52 angeordneten Längsschlitz-Zugösen 53 bzw. 54 in eine Stellung überführt werden, in der diese deckungsgleich mit den Längsschlitz-Zylinderaufnahmen 48 bzw. 49 sind. Die Einklappzylinderbolzen 50 und 51 können sich dadurch frei in diesen Längsschlitz-Zylinderaufnahmen 48 und 49 bewegen, wodurch eine gute Bodenanpassung für die Seitenteile des Zetters erreicht wird. In die Hydraulikleitung 56 des Zugzylinders 52 kann noch ein Drosselrückschlagventil 58 eingebaut sein, welches das Ausfahren des Zugzylinders 52 etwas verzögert, damit beim Absenken der Außenkreisel diese gleichzeitig mit bzw. nach den Innenkreiseln den Boden berühren.
Die Fig. 3 zeigt eine erste Variante für die Ausgestaltung der Hydraulik für einen Dreipunktzetter. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind der Zugzylinder 53 und die Hydrozylinder/Einklappzylinder 40 bzw. 41 für die Einfahrbewegung über die Hydraulikleitung 59 und für die Ausfahrbewegung über die Hydraulikleitung 60 hydraulisch miteinander gekoppelt. Die obere Darstellung in Fig. 3 zeigt dabei wieder die eingefahrene Stellung und die untere Darstellung die ausgefahrene Stellung des Zugzylinders 52. Um bei diesem Ausführungsbeispiel zu erreichen, dass bei Betätigung des Schleppersteuergerätes und Beaufschlagung der Hydraulikleitung 59 zunächst der Zugzylinder 52 ganz eingefahren wird, kann dessen wirksame Kolbenfläche größer ausgelegt sein als die entsprechende Fläche der Hydrozylinder/Einklappzylinder 40 und 41. Es können zu diesem Zweck aber auch nicht mit dargestellte Senkbremsventile auf den Hydrozylindem/Einklappzylindern 40 und 41 angeordnet werden.
Die Fig. 4 zeigte eine weitere Hydraulikanordnung für einen Dreipunktzetter. Der Anschluss 62 für das Einfahren des Zugzylinders 52 ist dabei über eine Hydraulikleitung 61 sowie über einen Anschluss 63 mit der Heben-Seite der Schlepperhydraulik verbunden. Beim Anheben des Zetters mittels der Schlepperhydraulik erfolgt also automatisch ein Einfahren des Zugzylinders 52. Die Beaufschlagung der Einklappzylinder 40, 41 sowie der Hydrozylinder 46, 47 wird bei diesem Ausführungsbeispiel separat gesteuert. Beim
Absenken der Schlepperhydraulik wird die Hydraulikleitung 61 druckentlastet, und der Zugzylinder wird über einen an dem Anschluss 63 angeschlossenen Druckspeicher 64 in seine ausgefahrene Stellung zurückgeführt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5, bei dem die Hydraulikleitungen 59 und 60 wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 angeordnet sind, ist in die Hydraulikleitung 59' zu den Hydrozylindern/Einklappzylindern 40 und 41 ein Druckzuschaltventii 65 eingebaut. Dieses Druckzuschaltventii 65 bewirkt, dass bei Beaufschlagung der Hydraulikleitung 59 zunächst der Zugzylinder 52 eingefahren wird, danach schaltet bei weiterem Druckanstieg das Druckzuschaltventii 65, wodurch dann die Hydraulikleitung 59' mit Druck beaufschlagt wird und damit ein Einfahren der Einklappzylinder 40 und 41 bewirkt.
Die Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem anstelle des in Fig. 5 gezeigten Druckzuschaltventils 65 ein Wegeventil 66 in die Hydraulikleitung 59' eingebaut ist. Beim Einfahren des Zugzylinders 52 wird dieses Wegeventil 66 durch einen Betätigungsanschlag 67 geschaltet, wodurch dann die Hydraulikleitung 59' mit Druck beaufschlagt wird und dadurch ein Einfahren der Einklappzylinder 40 und 41 bewirkt.
Claims (9)
1. Heuwerbungsmaschine, insbesondere Zetter, mit mehreren um aufrechte Drehachsen umlaufend angetriebenen Kreiselrechen, die an einem quer zur Fahrtrichtung sich erstreckenden Rahmen gelagert und durch Stützräder auf dem Boden geführt sind, wobei der Rahmen ein mit einem Schlepper koppelbares Mittelteil mit vorzugsweise zwei Kreiselrechen sowie jeweils seitlich anschließenden Seitenteilen mit weiteren Kreiselrechen besitzt, die über einenends am Mittelteil und anderenends am jeweiligen Seitenteil angelenkte Einklappzylinder in eine Transportstellung hochschwenkbar sind, wobei bei doppelt wirkenden Einklappzylindern zwecks Bodenanpassung der Kreiselreichen der Seitenteile jeweils eine Zylinderaufnahme jedes Einklappzylinders als Längsschlitz ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsschlitz-Zylinderaufnahmen (48, 49) beidseitig am Zetter-Mittelteil (2) vorgesehen sind und die rahmenseitigen Einklappzylinderbolzen (50, 51), die in diesen Längsschlitz-Zylinderaufnahmen (48, 49) verschiebbar gelagert sind, durch einen Zugzylinder (52) verbunden sind, der die Einklappzylinder nach innen zieht und dadurch deren Beweglichkeit in den Längsschlitz-Zylinderaufnahmen (48, 49) begrenzt bzw. aufhebt.
2. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugzylinder (52) beidenends den Längsschlitz-Zylinderaufnahmen (48, 49) entsprechende Längsschlitz-Zugösen (53, 54) besitzt.
3. Heuwerbungsmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Maschine mit hydraulisch schwenkbarem Transportfahrwerk (9) (Aufsattelmaschine) der Zugzylinder (52) hydraulisch mit dem Transportfahrwerk- Zylinder (55) gekoppelt ist.
4. Heuwerbungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugzylinder (52) doppeltwirkend und beidseitig hydraulisch beaufschlagbar ausgeführt ist.
5. Heuwerbungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Dreipunktmaschine ohne hydraulisch schwenkbares Transportfahrwerk, der Zugzylinder (52) gemeinsam mit den Einklappzylindern (40, 41) mit der Schlepperhydraulik gekoppelt ist.
6. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass für den Zugzylinder (52) eine Vorrangsteuerung vorgesehen ist, wobei z. B. die wirksame Kolbenfläche des Zugzylinders (52) größer als die entsprechende Fläche der Einklappzylinder (40, 41) ist.
7. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass für den Zugzylinder (52) eine Vorrangsteuerung vorgesehen ist, wobei in die Leitung (59) zu den Einklappzylindern (40, 41) ein Druckschaltventil (65) eingebaut ist, das erst durch den Druckanstieg nach vollständigem Einfahren des Zugzylinders (52) die Leitung (59) zu den Einklappzylindern (40, 41) freigibt.
8. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Hydraulikleitung (59) zu den Einklappzylindern (40 und 41) ein Wegeventil (66) eingebaut ist, das beim Einfahren des Zugzylinders (52) durch einen Betätigungsanschlag (67) geschaltet wird und dadurch die Hydraulikleitung (59) zu den Einklappzylindern (40 und 41) öffnet.
9. Heuwerbungsmaschine nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfahrbewegung (Zusammenziehen) des Zugzylinders gesteuert hydraulisch und die Ausfahrbewegung durch einen angeschlossenen Druckspeicher erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20219242U DE20219242U1 (de) | 2002-12-12 | 2002-12-12 | Heuwerbungsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20219242U DE20219242U1 (de) | 2002-12-12 | 2002-12-12 | Heuwerbungsmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20219242U1 true DE20219242U1 (de) | 2003-02-20 |
Family
ID=7977892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20219242U Expired - Lifetime DE20219242U1 (de) | 2002-12-12 | 2002-12-12 | Heuwerbungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20219242U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2909834A1 (fr) * | 2006-12-14 | 2008-06-20 | Sofibrie Snc | Andaineuse transversale. |
| NL1035029C2 (nl) * | 2008-02-15 | 2009-08-18 | Lely Patent Nv | Landbouwmachine. |
| EP2248408B2 (de) † | 2009-04-29 | 2019-04-03 | Kverneland ASA | Hebemechanismus |
| DE202018106434U1 (de) * | 2018-11-13 | 2020-02-14 | Pöttinger Landtechnik Gmbh | Landwirtschaftliches Anbaugerät |
| EP4613084A1 (de) * | 2024-03-07 | 2025-09-10 | Horsch Maschinen GmbH | Klappeinrichtung, landwirtschaftliches arbeitsgerät mit klappeinrichtung und verfahren zum klappen von rahmenteilen |
-
2002
- 2002-12-12 DE DE20219242U patent/DE20219242U1/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2909834A1 (fr) * | 2006-12-14 | 2008-06-20 | Sofibrie Snc | Andaineuse transversale. |
| NL1035029C2 (nl) * | 2008-02-15 | 2009-08-18 | Lely Patent Nv | Landbouwmachine. |
| EP2248408B2 (de) † | 2009-04-29 | 2019-04-03 | Kverneland ASA | Hebemechanismus |
| DE202018106434U1 (de) * | 2018-11-13 | 2020-02-14 | Pöttinger Landtechnik Gmbh | Landwirtschaftliches Anbaugerät |
| EP4613084A1 (de) * | 2024-03-07 | 2025-09-10 | Horsch Maschinen GmbH | Klappeinrichtung, landwirtschaftliches arbeitsgerät mit klappeinrichtung und verfahren zum klappen von rahmenteilen |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20030327 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20060310 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20090701 |