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DE20219820U1 - Montagehilfe für Geländer - Google Patents

Montagehilfe für Geländer

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Publication number
DE20219820U1
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DE
Germany
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assembly aid
aid according
fingers
frame
pendulum
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20219820U
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English (en)
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LEGRAS ACHIM
Original Assignee
LEGRAS ACHIM
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Publication date
Application filed by LEGRAS ACHIM filed Critical LEGRAS ACHIM
Priority to DE20219820U priority Critical patent/DE20219820U1/de
Publication of DE20219820U1 publication Critical patent/DE20219820U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B11/00Work holders not covered by any preceding group in the subclass, e.g. magnetic work holders, vacuum work holders
    • B25B11/02Assembly jigs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/18Balustrades; Handrails
    • E04F11/181Balustrades
    • E04F11/1842Balusters; Grille-type elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/26Implements for finishing work on buildings for mounting staircases, e.g. tools for marking steps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

porta Patentanwälte
Dipl. Phys. Ulrich Twelmeier Dr. techn. Waldemar Leitner Dr. phi/, nat. Rudolf Bauer-1990 Dipl. Ing. Helmut Hubbuch -J European Patent Attorneys
GL01E001 DEU/tsO2s38/TW/Be/13.12.2002
Achim Legras, Jakob-Mutz-Straße 10, 72280 Domstetten
Montagehilfe für Geländer Beschreibung:
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Montagehilfe für Geländer. Geländer, zum Beispiel Treppengeländer, Balkongeländer, Geländer am Rand von Terrassen und entlang von Wegen, welche aus Metall bestehen, werden häufig in Teilen zur Baustelle angeliefert und erst dort vor Ort zusammengebaut, insbesondere zusammengeschweißt und mit dem Bauwerk verbunden. Dazu müssen die Teile des Geländers zunächst korrekt ausgerichtet werden, bevor sie wenigstens vorläufig, zum Beispiel durch Setzen von einzelnen Schweißpunkten, soweit festgelegt werden, dass sie anschließend endgültig verschweißt und mit dem Bauwerk verbunden werden können. Dazu benötigt man eine Person, welche die Schweißpunkte setzt, und noch eine oder zwei weitere Personen, die die einzelnen Geländer oder deren Teile solange in ihrer korrekten Ausrichtung halten, bis sie wenigstens provisorisch soweit miteinander verbunden und fixiert worden
^^SX^^tSp^" ·*·· ·-·.··..·· W.^lsrune,6852-750 (BLZ660,0075) EaZnr.7^U fl?f''"'*» ^ ' JI ^ J '"I "' ' ' *- SMa^ ^zheim 803 812 (BLZ 66650085) Es gelten ausschheßhcl unsereZllge'telneVGesehäftsbedirvÖnge»' .'... ·..·* Wfegj\tration No. DE 144 180005
sind, dass die weiteren Schweiß- und Befestigungsarbeiten von nur noch einer Person durchgeführt werden können. Danach stehen die übrigen Leute häufig untätig und nutzlos auf der Baustelle herum, wenn sie nicht noch mit anderen Arbeiten beschäftigt sind, bis die Schweißarbeiten beendet sind. Das ist kostenträchtig. Nun könnten die Leute, die nicht mehr benötigt werden, die Baustelle vor der Person, welche die Schweißarbeiten durchführt, verlassen. Sie müßten dann allerdings mit einem gesonderten Fahrzeug auf der Baustelle sein, was ebenfalls kostspielig ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg aufzuzeigen, wie die Montage von Geländern auf der Baustelle rationalisiert werden kann.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Montagehilfe mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die erfindungsgemäße Montagehilfe für Geländer hat ein Gestell, an welchem ein Arm so aufgehängt ist, dass er pendeln kann, und zwei an dem Arm, welcher nachfolgend als Pendelarm bezeichnet wird, vorgesehene Finger, welche nebeneinander und mit Abstand zueinander angeordnet sind und sich quer zu einer Ebene erstrecken, auf welcher eine Achse senkrecht steht, um welche der Pendelarm pendeln kann. Diese Achse wird nachfolgend als Pendelachse bezeichnet. Zwischen die beiden Finger kann ein von unten nach oben verlaufender Bestandteil eines Geländers eingeführt, ausgerichtet und festgeklemmt werden, so dass die erzielte Ausrichtung beibehalten wird. Das bringt wesentliche Vorteile mit sich:
♦ Zwei solche Montagehilfen genügen, um ein einteiliges Geländer oder einen einteiligen Abschnitt eines Geländers sowohl auszurichten als auch zu fixieren, indem man die beiden Montagehilfen an den Enden oder in der Nähe der Enden des Geländers oder des Geländerabschnitts positioniert und jeweils
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einen von unten nach oben verlaufenden Bestandteil des Geländers zwischen die jeweiligen beiden Finger einführt und fixiert.
♦ Das Fixieren erfordert nicht das Schließen von gegeneinander beweglichen Klemmbacken oder Klammern, sondern erfolgt rasch und mühelos dadurch, dass der Pendelarm nach unten pendelt und dabei den zwischen die beiden Finger eingeführten Bestandteil des Geländers kraftschlüssig ergreift.
♦ Die Pendelarme werden durch das Gewicht des Geländers nach unten gezogen. Dabei wird der zwischen die Finger eingeführte Bestandteil des Geländers um so fester eingespannt, je größer das Gewicht des Geländers ist, wodurch auch bei schweren Geländern einem Durchrutschen des Geländers durch die Finger wirksam begegnet wird.
♦ Ist das Geländer erst einmal provisorisch in der Montagehilfe fixiert, kann es mühelos fein justiert werden. Wird das Geländer nämlich ein wenig angehoben, löst es sich selbsttätig aus der Umklammerung durch die Finger, so dass es ein Stück weit zwischen den Fingern hindurch nach oben bewegt und dann durch Absenken des Geländers sogleich wieder fixiert werden kann. Dieses kann wiederholt in kleinen Schritten geschehen, so dass man sich der gewünschten Höhe, in welcher das Geländer montiert werden soll, schrittweise annähern kann. Sollte man das Geländer einmal etwas zu hoch positioniert haben, löst man es durch Anheben aus dem Eingriff der Finger, hebt dann den Pendelarm etwas an, senkt das Geländer unter die gewünschte Höhe ab und beginnt noch einmal mit einer schrittweisen Annäherung an die gewünschte korrekte Höhe.
♦ Die Ausrichtarbeiten können aufeinanderfolgend zunächst am einen Ende des Geländers und dann am anderen Ende des Geländers oder abwechselnd am einen Ende und am anderen Ende vorgenommen werden. Es kann die Arbeitsweise angewendet werden, welche am einfachsten zum Ziel führt.
♦ Im Zuge der Justierung der Höhe ist auch eine Justierung der Neigung des Geländers möglich, was bei Treppengeländern von besonderer Bedeutung ist.
Dazu kann man eine Montagehilfe auf einem unteren Treppenabsatz und eine zweite Montagehilfe auf einem oberen Treppenabsatz aufstellen.
♦ Außerdem ist es möglich, eine seitliche Neigung des Geländers zu justieren oder es exakt ins Lot zu bringen, was zum Beispiel durch leichte seitliche Schläge auf das Geländer geschehen kann, wodurch dieses sich seitlich zwischen den Fingern verschieben läßt. Es ist aber auch möglich, am Pendelarm eine exakt lotrechte Anschlagfläche vorzusehen, an welcher man das Geländer lotrecht ausrichten kann.
♦ Alle diese Arbeiten können von einer einzigen Person durchgeführt werden.
♦ Sind die Geländer oder Geländerabschnitte auf die beschriebene Weise ausgerichtet, sind sie unter ihrem eigenen Gewicht hinreichend sicher fixiert, so dass sie bei den anschließenden Schweißarbeiten oder sonstigen Befestigungsarbeiten, die am Geländer ausgeführt werden, nicht mehr verrutschen.
♦ Durch das Arbeiten mit erfindungsgemäßen Montagehilfen lassen sich Ausrichtfehler leichter vermeiden, als wenn das Ausrichten wie im Stand der Technik weitere Personen von Hand ohne eine erfindungsgemäße Montagehilfe vornehmen.
♦ Die neue Montagehilfe spart erhebliche Montagekosten ein.
♦ Die neue Montagehilfe ist robust und preiswert.
♦ Die neue Montagehilfe ist äußerst einfach in der Handhabung. ♦ Die neue Montagehilfe läßt sich bequem transportieren.
Grundsätzlich müssen die Finger der Montagehilfe nicht gerade sein, vorzugsweise sind sie jedoch gerade, weil das für das Einspannen von im Querschnitt rechteckigen Bestandteilen eines Geländers und dessen Ausrichtung besonders günstig ist. Gerade Finger sind aber auch gut brauchbar für das Einspannen von Bestandteilen eines Geländers, welche im Querschnitt eine von der Rechteckform abweichende Gestalt haben, z.B. rund, oval oder gewölbt sind.
Vorzugsweise verlaufen die beiden Finger, die zusammenarbeiten, parallel zueinander. Das ist für die meisten Anwendungsfälle besonders günstig. Es kann aber auch vorteilhaft sein, wenn die Finger einen kleinen Winkel zwischen sich
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einschließen, wobei sich der Abstand zwischen den Fingern zweckmäßigerweise mit zunehmender Entfernung vom Pendelarm vergrößert. Eine solche Ausbildung hat den Vorteil, daß man dadurch, daß man den einzuspannenden Bestandteil eines Geländers unterschiedlich weit zwischen die Finger einführt, die Klemmkraft und den Weg verändern kann, um welchen das Geländer abgesenkt wird, bevor es selbsttätig zwischen den Fingern fixiert wird. Je größer der Spielraum ist, welchen das einzuspannende Teil des Geländers zwischen den Fingern hat, um so größer ist der Weg, um den es bis zum Fixieren abgesenkt werden muß und um so größer ist die Klemmkraft, mit welcher es gehalten wird. Je geringer der Spielraum ist, den das einzuspannende Teil des Geländers zwischen den Fingern hat, um so geringer ist der Weg, um den es abgesenkt werden muß, bis es sich selbsttätig fixiert und um so einfacher ist es, das Geländer exakt zu positionieren. Eine Anpassung des Spielraums des einzuspannenden Geländerteils zwischen den Fingern ist aber nicht nur möglich, wenn die Finger einen kleinen Winkel zwisehen sich einschließen, sondern ist auch bei parallel zueinander verlaufenden Fingern möglich, wenn deren Abstand einstellbar und feststellbar ist. Deshalb ist das in einer bevorzugten Ausführungsvorrichtung der Erfindung der Fall. Zu diesem Zweck kann an dem Pendelarm eine Reihe von Bohrungen vorgesehen sein, in welchen man die Finger nach Wahl einführen und darin festlegen kann. Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen oder mehrere Finger an einem Langloch festzulegen, durch welches sie hindurchgreifen, und sie nach Lösen einer Klemmschraube entlang des Langloches zu verschieben und sie an passender Stelle wieder festzuklemmen.
Da ein Geländer in der Regel lotrecht ausgerichtet wird und Stangen oder Stäbe aufweist, welche lotrecht verlaufen sollen, ist es zweckmäßig, wenn sich die Finger waagerecht erstrecken. An dieser Orientierung der Finger ändert sich nichts, wenn der Pendelarm um eine waagerechte Achse pendelt.
An dem Pendelarm sind wenigstens zwei Finger vorgesehen. Es ist auch möglich, mehr als zwei Finger vorzusehen, die zusammenwirken, wodurch sich die
Haftreibung, mit welcher ein einzuspannendes Geländerteil festgehalten wird, erhöhen läßt. Es ist aber auch möglich, an dem Pendelarm zwei Paare von Fingern vorzusehen, welche sich in einander entgegengesetzte Richtungen erstrecken, wobei das eine Fingerpaar an einem ersten Geländerteil und das zweite Fingerpaar an einem zweiten Geländerteil angreifen kann, welche miteinander zu verbinden sind. So ist es möglich, mit nur einer Montagehilfen zwei Geländer oder Geländerabschnitte an ihren einander zugewandten Enden auszurichten.
In einer Weiterbildung dieses Gedankens können am Gestell der Montagehilfe nebeneinander zwei Pendelarme vorgesehen sein, welche unabhängig voneinander um die gleiche Achse pendeln wobei jeder Pendelarm zwei Finger trägt und die Finger des einen Pendelarms in die entgegengesetzte Richtung wie die Finger des anderen Pendelarms weisen. Eine derart ausgebildete Montagehilfe kann wie die zuvor beschriebene Ausführungsform an zwei Geländern oder Geländerabschnitten gleichzeitig angreifen, wodurch die Handhabung dadurch leichter sein kann, daß die beiden Pendelarme unabhängig voneinander pendeln und damit auch das Ausrichten und Festlegen völlig unabhängig voneinander geschehen kann.
Da die Finger die Geländer bzw. Geländerabschnitte kraftschlüssig halten sollen, haben sie zweckmäßigerweise eine rutschhemmend ausgebildete Oberfläche.
Die kann dadurch gebildet werden, daß die Finger insgesamt aus einem rutschhemmenden Werkstoff, z.B. aus Holz oder aus einem Kunststoff bestehen. Günstiger ist es, metallische Finger zu verwenden, weil diese eine höhere Tragfähigkeit haben. Solche Finger können einen rutschhemmenden Überzug haben. Ein solcher Überzug kann nach einem Beschichtungsverfahren aufgebracht werden, kann jedoch auch ein Schlauchstück sein, welches über den Finger gezogen wird. Verwendet man Schlauchstücke als Überzüge, dann sollten diese so straff sitzen, daß sie sich auf dem Finger nicht drehen können. Besonders geeignet sind wegen des hohen Reibungskoeffizienten Überzüge aus Gummi, welche nicht
zu weich sein sollten, damit sie das einzuspannende Geländerteil fest und schonend zugleich einspannen.
Die Pendelachse verläuft zweckmäßigerweise waagerecht. Es kann jedoch durchaus vorteilhaft sein, wenn die Lage der Pendelachse am Gestell verstellbar ist, um sie optimal an ihre jeweilige Aufgabe anpassen zu können, ohne das Gestell selbst verrücken zu müssen. Insbesondere ist es zweckmäßig, wenn die Höhe der Pendelachse und damit die Höhe der Finger über der Stellfläche der Montagehilfe verstellbar ist. Es kann aber auch vorteilhaft sein, die Orientierung der Pendelachse verstellen zu können, insbesondere durch Drehung der Aufhängung der Pendelachse um eine senkrechte Achse.
Die Finger können an dem Pendelarm so angeordnet sein, daß sie bei ungehindert herabhängendem Pendelarm senkrecht übereinander liegen. Um den einzuspannenden Bestandteil eines Geländers zwischen die Finger einführen zu können, muß man den Pendelarm dann z.B. bis in eine waagerechte Lage anheben. Günstiger und in der Handhabung bequemer ist es, wenn die Finger an dem Pendelarm so nebeneinander angeordnet sind, daß sie bei ungehindert herabhängendem Pendelarm in waagerechter Richtung einen Versatz haben, der so groß ist, daß die zwei Finger bei senkrechter Blickrichtung einen Abstand voneinander haben. Das erleichtert das Einführen des einzuspannenden Teils, denn die Bedienungsperson kann beide Hände am Geländer belassen. Dabei ist die Anordnung der Finger so zu wählen, daß der bei senkrechter Blickrichtung erscheinende Versatz der Finger abnimmt, wenn der Pendelarm sich abwärts bewegt.
In diesem Zusammenhang ist es besonders günstig, wenn der Pendelarm in der Weise abgewinkelt oder bogenförmig ausgebildet ist, daß bei ungehindert herabhängendem Pendelarm der Winkel, den er mit der Senkrechten einschließt, in der Nachbarschaft der Pendelachse am kleinsten und in der Nachbarschaft des freien Endes des Pendelarms am größten ist, jedenfalls aber kleiner als 90°, vorzugsweise kleiner als 40°. Wenn ein solcher Pendelarm ungehindert herabhängt,
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befinden sich die an ihm vorgesehenen Finger in einer für das Einführen des einzuspannenden Geländerteils günstigen Lage. Das auf die Finger wirkende Gewicht des Geländerteils erzeugt dabei ein Drehmoment, welches den Pendelarm abwärts treibt.
Die erfindungsgemäße Montagehilfe benötigt keine aufwendige Konstruktion. Es genügt, wenn das Gestell ein Fußteil hat, welches die nötige Standsicherheit gibt, und einen Rahmen, welcher vom Fußteil aufragt und an welchem der Pendelarm mittelbar oder unmittelbar aufgehängt ist. Der Rahmen ist vorzugsweise ein gelenkiger Rahmen, dessen Gestalt festlegbar ist. Der gelenkige Rahmen kann durch Ändern seiner Gestalt die Stelle, an welcher der Pendelarm aufgehängt ist, relativ zum Fußteil verlagern, und zwar sowohl in horizontaler Richtung wie auch in vertikaler Richtung.
Am einfachsten besteht der gelenkige Rahmen aus drei Schenkeln, welche ein Dreieck bilden. Ein solcher Rahmen ist erfindungsgemäß bevorzugt. Ein erster Schenkel dieses Rahmens ist vorzugsweise ein fester Bestandteil des Fußteils oder ist am Fußteil festgelegt. Der erste Schenkel könnte senkrecht verlaufen. Die beiden anderen Schenkel des Rahmens würden dann in unterschiedlicher Höhe von dem ersten Schenkel ausgehen und gelenkig mit diesem und miteinander verbunden sein. Der Rahmen würde dann eine Art Galgen bilden, an welehern der Pendelarm aufgehängt ist. Besonders bevorzugt ist jedoch ein dreischenkliger Rahmen, bei welchem ein erster Schenkel als fester Bestandteil des Fußteils waagerecht verläuft und die beiden anderen Schenkel gelenkig mit diesem ersten Schenkel und miteinander verbunden sind. Weiterhin ist es besonders bevorzugt, wenn diese beiden anderen Schenkel ungleich lang sind und der längere der beiden aufragenden Schenkel über den kürzeren Schenkel hinausragt, d.h., daß das Gelenk, welches die beiden aufragenden Schenkel miteinander verbindet, an der Spitze des kürzeren Schenkels, aber in einem Abstand von der Spitze des längeren Schenkels vorgesehen ist. An dem überstehenden Abschnitt hängt der Pendelarm. Die Höhe der Pendelachse kann man z.B. dadurch
einstellen, daß man das Gelenk, welches die beiden aufragenden Schenkel des Rahmens miteinander verbindet, zerlegbar ausbildet, z.B. dadurch, daß man am kürzeren Arm zwei zueinander parallele Laschen mit zwei fluchtenden Bohrungen vorsieht, welche mit einer Bohrung zur Deckung gebracht werden können, welche den längeren aufragenden Schenkel quer durchsetzt. Sieht man in dem längeren aufragenden Schenkel nicht nur eine solche Bohrung vor, sondern eine ganze Reihe, kann man das Gelenk längs des längeren Schenkels des Rahmens verschieben und an jeder Stelle, wo sich in dem längeren Schenkel eine solche quer verlaufende Bohrung befindet, durch Einstecken der körperlichen Gelenkachse festlegen. Bei der Gelenkachse kann es sich um einen Stift, um einen Bolzen oder um eine Schraube handeln. Eine andere Möglichkeit, die Höhe der Pendelachse zu verändern, besteht darin, einen der beiden aufragenden Schenkel des Rahmens, insbesondere den kürzeren Schenkel, in seiner Länge veränderlich auszubilden. Das kann dadurch geschehen, daß man in den Schenkel ein Spannschloß integriert durch dessen Verstellen der Schenkel verkürzt und verlängert wird.
In einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der gelenkige Rahmen als ein Gelenkviereck ausgebildet. Ein Gelenkviereck hat vier Schenkel, die durch Gelenke miteinander verbunden sind, wobei jeweils zwei Schenkel parallel zueinander und gleich lang sind. Auch in diesem Fall kann einer der Schenkel, zweckmäßigerweise der obere Schenkel, über sein eines Gelenk überstehen und der Pendelarm an dem überstehenden Abschnitt dieses Schenkels aufgehängt sein. Der Rahmen kann dadurch in seiner Gestalt stabilisiert werden, daß wenigstens eines der Gelenke mit einer Klemmeinrichtung versehen ist, welche die Bewegung des Gelenks verhindert. Eine solche Klemmeinrichtung kann zwei gezahnte Ringe nach Art einer Hirth-Verzahnung haben. Eine andere Möglichkeit, einen solchen als Gelenkviereck ausgebildeten Rahmen zu stabilisieren, besteht darin, in einer seiner Diagonalen, vorzugsweise in der kürzeren Diagonale, eine Strebe vorzusehen, welche zwei einander diagonal gegenüberliegende Gelenke verbindet. Ist die Strebe in ihrer Länge veränderlich, z.B. durch ein
Spannschloß, kann auf diese Weise die Gestalt des Gelenkvierecks geändert werden.
Um die erfindungsgemäße Montagehilfe leicht transportieren zu können, ist der Rahmen vorzugsweise zerlegbar ausgebildet. Dazu genügt es, daß nur eines der Gelenke des Rahmens zerlegbar ist, insbesondere durch Entfernen einer körperlichen Gelenkachse. Dann können die Schenkel des Rahmens flach zusammengelegt werden. Bei einem als Gelenkviereck ausgebildeten Rahmen, welcher ein z.B. durch eine Hirth-Verzahnung fixierbares Gelenk hat, genügt es, die Fixierung dieses Gelenkes aufzuheben. Das Fußteil kann ohnehin flach sein, da es nur dazu dient, die Standsicherheit des Gestells zu gewährleisten. Dazu wird lediglich eine gewisse Standfläche benötigt, aber keine besondere Höhe des Fußteils. Um eine große Stellfläche zu erhalten, sind ausziehbare oder verschwenkbar am Fußteil angebrachte Füße vorteilhaft. Für den Transport können die ausziehbaren Füße eingeschoben, verschwenkbar angebrachte Füße in eine kompakte An-Ordnung verschwenkt werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, durch abnehmbare, formschlüssig in das Fußteil einfügbare Füße eine hinreichend große Standfläche zu erreichen. Für den Transport können die abnehmbaren Füße dann abgenommen werden. Weiterhin ist es vorteilhaft, am Gestell ein Gegengewicht vorzusehen, durch welches das Gestell in der vom Pendelarm entgegengesetzten Richtung verlängert werden kann, wenn im Einzelfall die Gestalt des Gestells so gewählt sein sollte, daß der Aufhängepunkt für den Pendelarm über die Standfläche hinausragt.
Ausführungsbeispiele dieser Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt. In den unterschiedlichen Figuren sind gleiche oder einander entsprechende Teile durch übereinstimmende Bezugszahlen bezeichnet.
Figur 1 zeigt in einer Seitenansicht, wie drei Abschnitte eines Treppenge
länders durch vier erfindungsgemäße Montagehilfen fixiert werden können,
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Figur 2 zeigt in einer gegenüber der Figur 1 vergrößerten Darstellung in einer Schrägansicht, wie zwei Abschnitte eines Treppengeländers durch drei Montagehilfen fixiert werden können,
Figur 3 zeigt, wie mit denselben Montagehilfen winklig zueinander angeordnete Abschnitte eines Balkongeländers fixiert werden können,
Figur 4 zeigt als Detail die Ausbildung und Aufhängung eines Pendelarms, wie er in den Figuren 1 bis 3 verwendet werden kann, und
Figur 5 zeigt schematisch ein anderes Ausführungsbeispiel einer Montagehilfe mit einem als Gelenkviereck ausgebildeten Rahmen in einer Seitenansicht.
Die Figur 1 zeigt drei gleiche Abschnitte 1 eines Treppengeländers in ihrer Anordnung auf einem Treppenaufgang. Jeder Abschnitt 1 des Geländers hat einen geschossenen Rahmen 2, bestehend aus zwei senkrechten Rahmenschenkeln 3, welcher durch einen oberen Rahmenschenkel 4 und einen unteren Rahmenschenkel 5 verbunden sind. Der obere und der untere Rahmenschenkel verlaufen mit der Treppenneigung parallel zueinander. Der Innenraum des Rahmens 2 enthält eine Folge von senkrechten Streben 6, welche sich zwischen den oberen und unteren Rahmenschenkeln 4 und 5 erstrecken. Die Geländerabschnitte 1 sind steife Gebilde, von denen wenigstens der Rahmen 1 aus Metall besteht. Sie sind auf den Treppenabsätzen 7 miteinander zu verbinden. Um das zu vollbringen, sind erfindungsgemäße Montagehilfen vorgesehen, die auf den Treppenabsätzen 7 aufgestellt werden und jeden Abschnitt 1 an seinen vertikalen Rahmenschenkel 3 ergreifen und fixieren. Um den Aufbau der Montagehilfen etwas deutlicher werden zu lassen, sind sie in Figur 2 in größerem Maßstab in einer Schrägansicht dargestellt.
Eine jede Montagehilfe hat ein Gestell 8 mit einem Fußteil 9, bestehend aus einem waagerechten Schenkel 10 und zwei den Schenkel 10 kreuzenden Auslegern 11, welche zusammen mit dem Schenkel 10 die Standfläche und damit die Standfestigkeit der Montagehilfe bestimmen. Die Ausleger 11 bilden Füße der Montagehilfe und sind lösbar am Schenkel 10 verriegelt, so daß sie für den Transport der Montagehilfe von dem Schenkel 10 abgenommen werden können. Um ein Verrutschen der Montagehilfe zu erschweren, sind die Ausleger 11 an ihrer Unterseite vorzugsweise mit Rutschhemmern versehen, z.B. mit Gummiplatten 12, welche in Figur 2 bei einer der Montagehilfen beispielhaft dargestellt sind.
Auf dem Schenkel 10 sind gelenkig zwei weitere Schenkel 13 und 14 befestigt, welche zur Bildung eines dreieckigen Rahmens 15 schräg nach oben ragen und untereinander ebenfalls gelenkig verbunden sind. Die drei Gelenke 16, 17 und haben jeweils eine waagerechte Achse. Die vom Gelenk 17 bis zum Gelenk 18 gemessene Länge des Schenkels 14 ist kleiner als die vom Gelenk 16 zum Gelenk 18 gemessene Länge des Schenkels 13, welcher zusätzlich über das Gelenk 18 hinausragt. An seinem überstehenden Abschnitt 13a, welcher so abgewinkelt ist, daß er annähernd waagerecht verläuft, ist ein abgewinkelter Pendelarm 19 aufgehängt, welcher um eine waagerechte, zu den Achsen 16 bis 18 parallele Pendelachse 20 frei pendeln kann.
In den kurzen Schenkel 14 des Rahmens 15 ist vorzugsweise ein Spannschloß 21 integriert, um die Länge des Schenkels 14 und damit die Lage der Pendelachse 20 verändern zu können. Dazu ist der Schenkel 14 in zwei Teile 14a und 14b getrennt, welche ein Außengewinde haben und in eine durchbrochene Spannhülse 22 gedreht sind, welche dazu passende Innengewinde hat, von denen eines ein Linksgewinde und eines ein Rechtgewinde ist, so daß sich durch Drehen der Spannhülse 22 auf den sich nicht mitdrehenden Teilen 14a und 14b des Schenkels 14 diese, je nach Drehrichtung, aus der Spannhülse 11 heraus oder in sie hineinbewegen. Das Spannschloß 21 ist beispielsweise in einer der Montagehilfen in Figur 2 dargestellt.
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Aufbau und Anordnung des Pendelarms 19 zeigt die Figur 4. Auf dem überstehenden Abschnitt 13a des Schenkels 13 reitet ein U-förmiger Bügel 33, welcher unterhalb des überstehenden Abschnittes 13a die waagerechte Pendelachse 20 trägt, auf welcher der zweifach abgewinkelte Pendelarm 19 frei pendelnd gelagert ist. Der untere Abschnitt 19a schließt, wenn er ungehindert herabhängt, mit der Senkrechten ungefähr einen Winkel von 30° bis 40° ein. Er hat eine Folge von durchgehenden Gewindebohrungen 23, in welche von jeder Seite her Finger 24 eingeschraubt werden können, welche zu diesem Zweck ein passendes Außengewinde haben. Die Finger 24 sind mit einem rutschhemmenden Überzug 25 versehen. Die Finger 24 werden in einem solchen Abstand angeordnet, daß der senkrechte Rahmenschenkel 3 eines Geländerabschnittes 1 eingeführt werden kann, nachdem der untere Abschnitt 19a des Pendelarms etwas angehoben wurde, und daß der senkrechte Rahmenschenkel 3 eingeklemmt wird, wenn man den unteren Abschnitt 19a nach unten schwenkt, wobei die auf den Rahmenschenkel 3 ausgeübte Klemmkraft um so größer ist, je größer das Gewicht des Geländerabschnittes 1 ist, welches auf dem unteren Abschnitt 19a des Pendelarms lastet und wegen der Abwinklung des Pendelarms 19 ein Drehmoment erzeugt, welches ihn nach unten treibt und dabei die Klemmkraft erzeugt.
Da der Pendelarm 19 auf beiden Seiten zwei Finger 24 hat, kann er auf beiden Seiten einen Geländerabschnitt 1 aufnehmen und fixieren. So benötigt man bei einer Anordnung wie in den Figuren 1 und 2 auf den mittleren Treppenabsätzen jeweils nur eine einzige Montagehilfe, um sowohl den senkrechten Rahmenschenkel 3 des von unten kommenden Geländerabschnittes als auch den benachbarten senkrechten Rahmenschenkel 3 des nach oben führenden Geländerabschnittes 1 zu fixieren.
Das Justieren der Höhe des senkrechten Rahmenschenkels 3 erfolgt dadurch, daß man diesen zunächst in einer tieferen als der geforderten Lage zwischen den Fingern 24 einklemmt. Dann kann man durch geringfügiges Anheben des
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betreffenden Endes des Geländerabschnittes 1 diesen aus dem Eingriff der Finger 24 lösen, etwas nach oben bewegen und durch Absenken wieder zwischen den Fingern 24 klemmen. Auf diese Weise kann man durch schrittweises Abheben und wieder Absenken das gewünschte Niveau erreichen, und zwar unabhängig voneinander an beiden Enden eines jeden Geänderabschnittes 1. Durch Anlegen des senkrechten Rahmenschenkels 3 an den Pendelarm 19 und an den sich über den Pendelarm erstreckenden Abschnitt 13a des Schenkels 13, deren Seitenflächen zu diesem Zweck miteinander fluchten, kann der Rahmenschenkel 3 zugleich lotrecht ausgerichtet werden.
Wenn man mit einer solchen Montagehilfe gleichzeitig zwei Geländerabschnitte justieren will, kann es vorteilhaft sein, wenn die beiden Fingerpaare unabhängig voneinander betätigt werden können. Zu diesem Zweck ist vorzugsweise vorgesehen, daß der Pendelarm 19 längs einer senkrechten Trennebene in zwei getrennte Pendelarme 19' und 19" unterteilt ist, die durch lösbare Schrauben 26 miteinander verbunden und nach Bedarf getrennt werden können, so daß sie zum Lösen des Eingriffs an einem der senkrechten Rahmenschenkel 3 unabhängig voneinander angehoben und auch wieder in ihre Klemmstellung gebracht werden können. Das Gestell 8 der Montagehilfe, kann für Transportzwecke zusammengelegt werden. Dazu ist eines der Gelenke, z.B. das Gelenk 17, zerlegbar, indem man die körperliche Gelenkachse herauszieht. Der dreieckige Rahmen 15 kann dann flach zusammengelegt werden. Die Ausleger 11 können vom Schenkel 10 des Fußteils abgenommen werden. Zur bequemeren Handhabung ist an dem Rahmenschenkel 13 noch ein Handgriff 27 vorgesehen.
Figur 3 zeigt, daß die erfindungsgemäßen Montagehilfen auch an waagerecht verlaufenden Geländern benutzt werden können. Dazu können die Montagehilfen nach Wahl an den senkrechten Rahmenschenkeln 3 oder an den dazwischenliegenden senkrechten Streben 6 der Geländerabschnitte 1 angreifen. Auch in diesem Fall ist es möglich, mit einem einzigen Gestell 8 zwei benachbarte Geländerabschnitte 1 zu fixieren und auszurichten, und zwar nicht nur, wenn sie in
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einer geraden Linie angeordnet sind, sondern auch dann, wenn sie im Winkel zueinander angeordnet sind. Die erfindungsgemäße Montagehilfe ist also sehr vielseitig einsetzbar.
Figur 5 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel einer Montagehilfe. Sie unterscheidet sich von den in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Montagehilfen darin, daß anstelle des dreieckigen Rahmens 15 ein Rahmen 28 vorgesehen ist, der als Gelenkviereck ausgebildet und durch eine diagonale Strebe 29 stabilisiert ist, welche durch ein integriertes Spannschloß 30 in der Länge verändert werden kann, wodurch sich die Gestalt des Rahmens 28 und damit die Lage der Pendelachse 20 des Pendelarms 19 ändern läßt. Der obere Schenkel 31 des Rahmens 28 steht über das Gelenkviereck über. An seinem überstehenden Abschnitt 31a ist der Pendelarm 19 aufgehängt, welcher wie in Figur 4 dargestellt ausgebildet sein kann. Außerdem ist am Fußteil 9 ein Gegengewicht 32 vorgesehen, welches in die dem Pendelarm 19 entgegengesetzte Richtung aus dem Fußteil 9, insbesondere aus seinem mittlerem Schenkel 10 ausziehbar ist.
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Bezugszahlenliste:
1 Geländerabschnitte
2 Rahmen von
3 senkrechte Rahmenschenkel 4 oberer Rahmenschenkel
5 unterer Rahmenschenkel
6 Streben
7 Treppenabsatz
8 Gestell 9 Fußteil
10 Schenkel von 9, erster Schenkel
11 Ausleger
12 Gummiplatte
13 weiterer Schenkel, 13a überstehender Abschnitt 14 weiterer Schenkel, 14a, 14b Teile von
15 Rahmen
16 Gelenk
17 Gelenk
18 Gelenk
19, 19', 19" Pendelarm, 19a unterer Abschnitt
20 Pendelachse
21 Spannschloß
22 Spannhülse
23 Gewindebohrung in 19a 24 Finger
25 Überzug
26 Schrauben
27 Handgriff
28 als Gelenkviereck ausgebildeter Rahmen 29 diagonale Strebe
30 Spannschloß
31 oberer Schenkel, 31a überstehender Abschnitt
32 Gegengewicht
33 Bügel

Claims (29)

1. Montagehilfe für Geländer, gekennzeichnet durch
- ein Gestell (8) an welchem ein Arm so aufgehängt ist, dass er pendeln kann, und
- zwei an dem Arm, nachfolgend als Pendelarm (19) bezeichnet, vorgesehene Finger (24), welche nebeneinander und mit Abstand zueinander angeordnet sind und sich quer zu einer Ebene erstrecken, auf welcher eine Achse senkrecht steht, um welche der Pendelarm (19) pendeln kann, nachfolgend als Pendelachse (20) bezeichnet.
2. Montagehilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger (24) gerade sind.
3. Montagehilfe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger (24) parallel zueinander sind.
4. Montagehilfe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger (24) einen kleinen Winkel zwischen sich einschließen.
5. Montagehilfe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Finger (24) einstellbar und festlegbar ist.
6. Montagehilfe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Finger (24) waagerecht erstrecken.
7. Montagehilfe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Pendelarm (19) zwei Paare von Fingern (24) vorgesehen sind, welche sich in einander entgegengesetzte Richtungen erstrecken.
8. Montagehilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Gestell (8) nebeneinander zwei Pendelarme (19', 19") vorgesehen sind, welche unabhängig voneinander um die gleiche Achse (20) pendeln können, wobei jeder Pendelarm (19', 19") zwei Finger (24) trägt und die Finger (24) des einen Pendelarms (19') in die entgegengesetzte Richtung wie die Finger (24) des anderen Pendelarms (19") weisen.
9. Montagehilfe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger (24) eine rutschhemmend ausgebildete Oberfläche haben.
10. Montagehilfe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger (24) einen rutschhemmenden Überzug (25) haben.
11. Montagehilfe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pendelachse (20) waagerecht verläuft.
12. Montagehilfe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der Pendelachse (20) am Gestell (8) verstellbar ist.
13. Montagehilfe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe die Pendelachse (20) verstellbar ist.
14. Montagehilfe nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Orientierung der Pendelachse (20) verstellbar ist.
15. Montagehilfe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Finger (24) an dem Pendelarm (19) so nebeneinander angeordnet sind, dass sie bei ungehindert herabhängendem Pendelarm (19) in waagerechter Richtung einen Versatz haben, der so groß ist, dass die zwei Finger (24) bei senkrechter Blickrichtung einen Abstand voneinander haben.
16. Montagehilfe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Pendelarm (19) in der Weise abgewinkelt oder bogenförmig ausgebildet ist, dass bei ungehindert herabhängendem Pendelarm (19) der Winkel, den er mit der Senkrechten einschließt, in der Nachbarschaft der Pendelachse (20) am kleinsten und in der Nachbarschaft des freien Endes des Pendelarms (19) am größten, aber kleiner als 90°, vorzugsweise kleiner als 40° ist.
17. Montagehilfe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (8) ein Fußteil (9) hat, von welchem ein gelenkiger Rahmen (15) aufragt, dessen Gestalt festlegbar ist und an welchem der Pendelarm (19) mittelbar oder unmittelbar aufgehängt ist.
18. Montagehilfe nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der gelenkige Rahmen (15) drei Schenkel (10, 13, 14) hat, welche ein Dreieck bilden und von denen ein erster Schenkel (10) ein fester Bestandteil des Fußteils (9) ist oder am Fußteil (9) festgelegt ist.
19. Montagehilfe nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden anderen Schenkeln (13, 14) des Rahmens (15) einer über das sie verbindende Gelenk (18) übersteht und der überstehende Abschnitt (13a) den Pendelarm (19) trägt.
20. Montagehilfe nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass einer von den beiden anderen Schenkeln (13, 14) des Rahmens (15) zur Änderung der Höhe des Rahmens (15) in seiner Länge veränderbar ist.
21. Montagehilfe nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass es der kürzere (14) der beiden anderen Schenkel (13, 14) ist, welcher in seiner Länge veränderbar ist.
22. Montagehilfe nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage des Gelenkes (18), welches die beiden aufragenden Schenkeln (13, 14) des gelenkigen Rahmens (15) verbindet, entlang eines der beiden aufragenden Schenkel (13, 14), insbesondere entlang des längeren von beiden, verstellbar ist.
23. Montagehilfe nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (28) als ein Gelenkviereck ausgebildet ist, in welchem zwei der einander diagonal gegenüberliegenden Gelenke durch eine Strebe (30) verbunden sind.
24. Montagehilfe nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Strebe (30) die kürzere Diagonale des Gelenkvierecks bildet.
25. Montagehilfe nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Strebe (30) verstellbar ist.
26. Montagehilfe nach einem der Ansprüche 17 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (15, 28) zerlegbar ausgebildet ist.
27. Montagehilfe nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (15) dadurch zerlegbar ist, dass eines seiner Gelenke (17) zerlegbar ist, insbesondere durch Entfernen einer körperlichen Gelenkachse.
28. Montagehilfe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (8) abnehmbare, ausziehbare oder verschwenkbar angebrachte Ausleger (11) hat.
29. Montagehilfe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (8) in einer dem Pendelarm (19) entgegengesetzten Richtung durch ein Gegengewicht (32) verlängerbar ist.
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