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Gebiet der Technik
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur seitlichen Führung eines über eine Metallband-Fördervorrichtung laufenden Metallbandes umfassend zumindest ein Grundkörpermodul mit einer im Wesentlichen vertikalen Führungsebene.
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Stand der Technik
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Bei der Herstellung von Metallbändern werden diese mittels Metallband-Fördervorrichtungen, beispielsweise Rollgängen, zu Bearbeitungsmaschinen – beispielsweise Haspelvorrichtungen – geleitet, wo sie aufgewickelt werden. Dabei ist es notwendig, die Metallbänder einer seitlichen Führung zu unterwerfen. Speziell vor Beginn des Aufwickelns ist das erforderlich, um auf dem gewickelten Bund den Versatz der einzelnen Windungen so gering wie möglich zu halten, um eine gleichmäßige Seitenfläche zu erreichen. Vorrichtungen zur seitlichen Führung werden beispielsweise Führungslineale oder Einlauflineale genannt. Die Kanten des laufenden Metallbandes, auf welche die Vorrichtungen zur seitlichen Führung einwirken, verursachen an den – auf den Führungslinealen beziehungsweise Einlauflinealen befestigten – Schleißleisten beziehungsweise deren Schleißflächen einen großen Verschleiß. Die mit hohen seitlichen Kräften geführten Bandkanten schneiden sich speziell bei dünneren Bändern unter Funkenflug über die komplette Bandlänge – welche über 2000 m lang sein kann – in diese Schleißleisten ein. Die Schleißflächen der Schleißleisten müssen abhängig vom Produktionsprogramm daher wöchentlich mehrmals erneuert werden.
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Es ist bekannt, zur Verminderung des Aufwandes dabei nicht immer die gesamten Schleißleisten der Führungslineale auszutauschen, sondern beispielsweise durch Verschieben der Schleißleisten dem einschneidenden Band neue Führungsflächen auszusetzen; das ist beispielsweise in
DE1427923 beschrieben. Nachteilig ist dabei, dass letztendlich immer die aufwendig und teuer herzustellenden Führungslineale ausgetauscht werden müssen. Außerdem besteht die Gefahr, dass bei Veränderung des Abstandes der Spalt zwischen den Rollgangsrollen und dem Führungslineal Ausmaße annimmt, die eine Fehlführung wie Einfädeln beziehungsweise ein Aufstauen des Metallbandes verursachen können.
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In einer Abwandlung dieser Strategie ist in
DE69408332T2 vorgeschlagen, aus den inneren, dem Metallband zugewandten Begrenzungsflächen der Führungslineale herausragende Bereiche vorzusehen, die zwecks Exposition neuer Bereiche zum Verschleiß verschoben werden können. Nachteilig ist dabei, dass beim Einfädeln des Anfanges eines Metallbandes die Gefahr besteht, dass sich – vor allen bei dünnen Bändern – die Kanten des Bandkopfes an den herausragenden Bereichen spießen können und das Metallband so beschädigt wird. Um ein Einfädeln dünner Metallbänder zwischen den Rollgangsrollen zu vermeiden, werden üblicherweise die Achsabstände der Rollgangsrollen so gering wie möglich gehalten, weshalb die herausragenden Bereiche sehr schmal und damit die Führungslängen der einzelnen herausragenden Bereiche sehr kurz sind. Zwischentische, welche den Rollgangsrollenabstand und die Führungslänge vergrößern würden, werden meist vermieden, um das Einfädeln des Bandkopfes zu vermeiden und die fertig gewalzte Bandunterseite nicht zu beschädigen.
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In der
US2818954 wird vorgeschlagen, zur Führung eine Vielzahl von in einem Winkel zur Beförderungsrichtung angeordneten Führungsscheiben vorzusehen. Durch Verdrehen dieser Führungsscheiben können neue Bereiche zum Verschleiß exponiert werden.
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Eine bekannte Maßnahme zur Vermeidung von eingeschnittenen Rillen sieht vor, um senkrecht zur Laufrichtung des Metallbandes stehende Achsen drehbare Rollen aus den inneren, dem Metallband zugewandten Begrenzungsflächen der Führungslineale herausragen zu lassen. Das Abrollen an solchen Führungsrollen vermindert ihren Verschleiß und lässt keine durchgehenden Rillen entstehen. Allerdings wächst bei Verwendung solcher Rollen zur seitlichen Führung mit dünner werdenden Metallbändern die Gefahr, dass deren Ränder durch die Führungsrollen beschädigt werden; daher ist der Einsatz solcher Führungslineale nur für begrenzte Metallband-Dicken möglich. Außerdem können sich auch hier Kanten des Bandkopfes an den herausragenden Führungsrollen spießen.
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Die
JP05161917 schlägt vor, zur Vermeidung von Beschädigung des Metallbandes „umbrella-like-rolls” zur Führung in einem „side-guide” zu verwenden, die durch einen Flüssigkeitsstrom in einer ständigen Drehbewegung gehalten werden.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Technische Aufgabe
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Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung vorzustellen, welches den Aufwand zum Austausch verschlissener Teile reduziert und für alle Metallband-Dicken geeignet ist, ohne die genannten Nachteile aufzuweisen.
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Technische Lösung
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Diese Aufgabe wird gelöst durch eine
Vorrichtung zur seitlichen Führung eines über eine Metallband-Fördervorrichtung laufenden Metallbandes umfassend
zumindest ein Grundkörpermodul mit einer im Wesentlichen vertikalen Führungsebene, dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest ein kontrolliert in mehrere definierte Drehpositionen drehbarer Schleißkörper mit Schleißfläche vorhanden ist,
und
die Schleißfläche im Wesentlichen plan und in allen definierten Drehpositionen parallel zur Führungsebene ist.
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Die Metallband-Fördervorrichtung ist beispielsweise ein Rollgang, beispielsweise ein Rollgang einer Bandhaspelanlage. Die Förderebene der Metallband-Fördervorrichtung ist in der Regel im Wesentlichen horizontal ausgerichtet.
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Das Metallband ist beispielsweise ein Stahlband oder ein Aluminiumband.
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Das Grundkörpermodul mit Führungsebene ist beispielsweise ein sogenanntes Führungslineal oder Einlauflineal, das eine zur Führung des Metallbandes geeignete Fläche, die Führungsebene, aufweist. Sie kann beispielsweise von einer – oder mehreren – auf einem Stützkörper befestigten Verschleißplatten) gebildet sein; Stützkörper und Verschleißplatten) zusammen bilden dann das Grundkörpermodul. Die Vorrichtung zur seitlichen Führung kann ein Grundkörpermodul umfassen oder mehrere Grundkörpermodule. Beispielsweise zwei Grundkörpermodule, zur Führung an einer Seite des Metallbandes jeweils eines. Die Führungsebene dient zur seitlichen Führung des Metallbandes mittels Kontakt mit den Seiten des Metallbandes. Sie begrenzt die Bewegungsfreiheit des Metallbandes in ihre Richtung, wodurch das Metallband seitlich geführt wird. Die Führungsebene ist im Wesentlichen vertikal ausgerichtet.
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Neben dem Grundkörpermodul umfasst die Vorrichtung zur seitlichen Führung auch zusätzlich zumindest einen Schleißkörper mit Schleißfläche. Der Schleißkörper ist ein Körper, der infolge der Führung des Metallbandes Verschleiß unterliegt, und zwar an einem Bereich, der als Schleißfläche bezeichnet wird. Der Schleißkörper ist ein anderes Bauteil als das Grundkörpermodul, kann aber in das Grundkörpermodul eingesetzt beziehungsweise an ihm befestigt sein. Der Schleißkörper besitzt zumindest eine Schleißfläche; diese ist bei Führung des Metallbandes dem Metallband zugewendet und verschleißt durch Kontakt mit dem Metallband im Zuge der seitlichen Führung des Metallbandes. Das Metallband schneidet sich in den Schleißkörper ein – beispielsweise bei einem Stahl-Warmband, welches mit einer Temperatur von etwa 600°C und einer Geschwindigkeit von circa 60 km/h geführt werden muss –, was grundsätzlich ein gewünschter Effekt ist, denn die eingeschnittenen Konturen verstärken den Führungseffekt für das Metallband. Nach einer Variante kann das Material des Schleißkörpers, oder zumindest seiner Schleißfläche, bezüglich seiner Härte so ausgewählt werden, dass einerseits das Einschneiden von die Führung verbessernden Konturen gefördert, und andererseits die Austauschintervalle in akzeptablem Ausmaß gehalten werden. Nach einer Ausführungsform weist zumindest ein Schleißkörper zumindest ein Trägermaterial mit einer Beschichtung auf.
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Es kann beispielsweise ein Trägermaterial oberflächenbeschichtet sein – beispielsweise keramisch, pulverbeschichtet, aufgeschweißt; beispielsweise mit einem Material, das verschleißbeständiger ist als das Trägermaterial. Es kann auch auf einem Trägermaterial eine Platte aus einem, gegebenenfalls vom Trägermaterial verschiedenen, Material aufgebracht sein, beispielsweise durch Aufschrauben.
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Eine Beschichtung, beispielsweise Oberflächenbeschichtung, des Trägermaterials kann auch aus mehreren Schichten aus verschiedenen Materialien bestehen. Beispielsweise kann eine äußere Schicht relativ weich sein, um ein Einschneiden des Metallbandes zu erleichtern zwecks Ausbildung von Führungsrillen, und eine zwischen dieser äußeren Schicht und dem Trägermaterial liegende Schicht relativ hart sein, was ein tieferes Einschneiden erschwert. Beschichtung, beispielsweise Oberflächenbeschichtung, kann, je nach gewünschter Nutzung, am Schleißkörper überall gleich sein oder segmentweise verschieden sein. Nach einer Ausführungsform sind die Schleißkörper derart symmetrisch, dass sie nach Verschleiß einer Seite einfach umgedreht werden können und damit eine andere gleich ausgeprägte Seite dem Metallband zugewendet und verschlissen wird.
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Die Schleißfläche ist im unverschlissenen Zustand im Wesentlichen plan. Dabei ist mit umfasst, dass der Schleißkörper in der Schleißfläche auch von vornherein – also vor Inbetriebnahme, im unverschlissenen Neuzustand – Führungskonturen zur Führung des Metallbandes aufweisen kann, welche durch das Einschneiden des Metallbandes während des Betriebes noch vertieft werden. Bevorzugt ist sie jedoch in unverschlissenem Zustand plan ohne solche Führungskonturen ausgeführt. Die Schleißfläche ist der Bereich des Schleißkörpers, der im Betrieb für die Führung des Metallbandes vorgesehen ist. Selbstverständlich kann der sogenannte Schleißkörper auch Bereiche haben, die im Betrieb nicht mit dem Metallband in Berührung kommen werden, beispielsweise aufgrund ihrer Entfernung von der pass-line des Rollgangs beziehungsweise der durch die Oberkante der Rollgangsrollen definierten Ebene.
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Der Schleißkörper kann rund sein oder andere Konturen haben. Er kann auch ausgebildet sein wie ein Rad mit Speichen, wobei entsprechend die Felge des Rades die Schleißfläche enthalten beziehungsweise bilden, und die Speichen die Felge auf einer Drehachse fixieren.
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Der Schleißkörper kann auch seitlich angefast sein zur Vermeidung der Gefahr eines Spießens des Metallbandes am Rand des Schleißkörpers; wenn der Schleißkörper eine Scheibe ist also beispielsweise zwischen Seitenfläche und Grundfläche der Scheibe.
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Der Schleißkörper kann, bevorzugt außerhalb der Schleißfläche, Führungserhebungen aufweisen. In der Praxis zeigt sich, dass Metallbänder dazu neigen können, an den Schleißkörpern hochzulaufen, also ihren Abstand vom untersten Ende des Schleißkörpers zu vergrößern. Um so ein unerwünschtes Hochlaufen zu vermeiden, können Führungserhebungen am Schleißkörper vorgesehen sein, die ein Hochlaufen und Verlassen der am Schleißkörper vorgesehenen Schleißfläche verhindern und gegebenenfalls das Metallband wieder nach unten lenken. Solche Führungserhebungen können, beispielsweise mehrere, diskrete Erhebungen aus einer Fläche des Schleißkörpers, die in einer Ebene mit der Schleißfläche liegt, sein; also voneinander getrennte einzelne Erhebungen aus einer Ebene. Oder der Schleißkörper ist derart ausgeführt, dass an einem Rand der Schleißfläche neben der Schleißfläche eine Erhebung gegenüber der Ebene der Schleißfläche vorhanden ist, wobei diese Erhebung entweder an diesem gesamten Rand vorhanden ist, oder Unterbrechungen aufweist, also nur teilweise an dem Rand vorhanden ist. Die Erhebung ist dabei vorzugsweise derart ausgeführt, dass sie nicht abrupt aus der Ebene der Schleißfläche auf eine fixe Höhe aufsteigt, sondern ihre Höhe mit zunehmendem Abstand vom Rand der Schleißfläche zunimmt, genannt Anlaufschräge. Eine Führungserhebung, speziell eine solche Anlaufschräge, verengt im Betrieb den seitlichen Platz für das Metallband. Die Verengung setzt dem Hochlaufen des Metallbandes einen Widerstand entgegen.
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Der Schleißkörper ist kontrolliert in mehrere definierte Drehpositionen drehbar. Er kann also zumindest zwei definierte Drehpositionen einnehmen, zwischen denen der Betreiber gezielt auswählen und das Drehen entsprechend kontrolliert steuern und/oder regeln kann.
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Bevorzugt sind mehrere Schleißkörper vorhanden. Dadurch kann Führung in zunehmendem Maße durch die Schleißkörper erfolgen. Bevorzugt sind alle Schleißkörper erfindungsgemäß ausgeführt. Dadurch wird ein maximaler Nutzen aus den mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung verbundenen Vorteilen gezogen.
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Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung
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Im Vergleich zur
US2818954 mit ihren in einem Winkel zur Beförderungsrichtung angeordneten Führungsscheiben kann mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung durch die im Wesentlichen plane und parallel zur Führungsebene stehende Schleißfläche eine größere Führungslänge für das Metallband realisiert werden. Dadurch wird im Vergleich eine geringere Flächenpressung hervorgerufen, was einerseits geringere Gefahr der Beschädigung einer Kante des Metallbandes bedeutet und daher dünnere Bänder behandelt werden können. Andererseits tritt dadurch weniger Verschleiß an den Schleißkörpern auf, was zu erhöhter Lebensdauer beziehungsweise geringerem Auswechselbedarf führt; in der Praxis ergibt sich beispielsweise ein sechsfach vergrößertes Auswechselintervall. Gegenüber der
JP05161917 mit rotierenden Rollen führt das erfindungsgemäße Einnehmen definierter Drehpositionen zu einer verbesserten Führungsfunktion durch ein Einschneiden des Metallbandes in den Schleißkörper und verbesserter Verteilung des Verschleißes auf verschiedene Regionen. Dadurch können beispielsweise vergleichsweise dünnere Metallbänder behandelt werden.
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Vorzugsweise sind die Schleißkörper austauschbar, so dass bei übermäßigem Verschleiß dieser Bauteile einfach ersetzt werden können. Ein demgegenüber aufwendigerer Austausch der Grundkörpermodule – beziehungsweise von Teilen der Grundkörpermodule wie beispielsweise Verschleißplatten – ist seltener notwendig. Das erspart Aufwand und Kosten bei der Instandhaltung der Vorrichtung zur seitlichen Führung.
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Nach einer Ausführungsform sind mehrere in mehrere definierte Drehpositionen drehbare Schleißkörper mit Schleißfläche vorhanden, und zumindest einer dieser Schleißkörper ist unabhängig von anderen Schleißkörpern drehbar. Dadurch kann beim Exponieren neuer Bereiche auf das Ausmaß des Verschleißes individueller Schleißkörper Rücksicht genommen und individuell je nach Bedarf gedreht werden. Das kann den Erneuerungsaufwand für verbrauchte Schleißkörper weiter senken.
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Nach einer Ausführungsform sind mehrere in mehrere definierte Drehpositionen drehbare Schleißkörper mit Schleißfläche vorhanden, und zumindest einer dieser Schleißkörper ist abhängig von zumindest einem anderen dieser Schleißkörper drehbar. Dadurch kann beim Exponieren neuer Bereiche auf das Ausmaß des Verschleißes von Gruppen von zumindest zwei Schleißkörpern Rücksicht genommen werden, und solche Gruppen je nach Bedarf gedreht werden. Das kann den Erneuerungsaufwand für verbrauchte Schleißkörper weiter senken.
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Ein Schleißkörper ist drehbar um eine Drehachse. Wenn der Verschleiß eines Bereiches der Schleißfläche des Schleißkörpers ein akzeptables Ausmaß übersteigt, kann der Schleißkörper kontrolliert um die Drehachse gedreht werden, wodurch ein noch unverbrauchter Bereich der Kante des Metallbandes zugewendet und durch sie verschlissen wird. Durch mehrfaches kontrolliertes Drehen kann die Notwendigkeit zum Austausch der Schleißfläche beziehungsweise des Schleißkörpers verzögert werden, da immer neue, noch nicht verschlissene Bereiche der Kante des Metallbandes zugewendet werden.
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Bevorzugt ist der Schleißkörper bezüglich seines in Richtung Drehachse gesehenen Umfangs im Wesentlichen drehsymmetrisch, besonders bevorzugt rotationssymmetrisch. Dabei ist mit umfasst, dass der Schleißkörper an seinem Rand Ausnehmungen hat, die einen derartigen Umfang streckenweise unterbrechen. Das hat bei drehsymmetrischen Schleißkörpern den Vorteil, dass bei Drehung um 360/n Grad – wobei n die Zähligkeit der Drehsymmetrie ist – das Ausmaß der seitlichen Führung durch die Schleißkörper – im Sinne von Kontakt zwischen Metallband und Schleißfläche – im Wesentlichen unbeeinflusst davon bleibt, ob und wie oft der Schleißkörper ausgehend von einer Ausgangsposition um 360/n Grad verdreht wurde – die Länge, über die geführt wird – die Führungslänge – bleibt immer gleich. Bei rotationssymmetrischen Schleißkörpern gilt das entsprechend, sogar unabhängig vom Drehwinkel.
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Ganz besonders bevorzugt ist der Schleißkörper eine runde Scheibe, deren Grundfläche die Schleißfläche des Schleißkörpers bildet, und die um eine Drehachse senkrecht zu ihrer Schleißfläche verdrehbar ist, wobei die Drehachse im Mittelpunkt der runden Scheibe liegt. Der Schleißkörper ist in diesem Fall rotationssymmetrisch bezüglich der Drehachse. Auf diese Weise wird das Metallband unabhängig davon, in welcher Drehposition sich der Schleißkörper befindet – das heißt also, unabhängig davon, um wie viel Grad er ausgehend von einer Ausgangsposition verdreht wurde – von der Schleißfläche immer über eine gleiche Länge geführt. Das Ausmaß der seitlichen Führung durch den Schleißkörper im Sinne von Kontakt zwischen Metallband und Schleißfläche bleibt also im Wesentlichen unbeeinflusst davon, wie sehr der Schleißkörper ausgehend von einer Ausgangsposition verdreht wurde. Selbstverständlich kann die Länge, über die das Metallband von der Schleißfläche geführt wird, aufgrund anderer Faktoren leicht variieren – beispielsweise kann sie je nachdem, ob das Metallband in vorhandene Einschnitte in der Schleißfläche gerät und ihm dadurch eine leichte Änderung der Laufrichtung aufgezwungen wird, leicht variieren. Der Schleißkörper kann auch andere Formen haben als eine runde Scheibe zu sein, beispielsweise eine vieleckige Scheibe – beispielsweise eine sechseckige Scheibe.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist zumindest ein Schleißkörper in einer Ausnehmung des zumindest einen Grundkörpermodules anordenbar. Wenn der zumindest eine Schleißkörper in einer Ausnehmung des zumindest einen Grundkörpermodules angeordnet ist, ist es möglich, eine gleichzeitige Führung des Metallbandes durch das Grundkörpermodul und den Schleißkörper vorzunehmen – beispielsweise wenn die Schleißfläche des Schleißkörpers nicht über die Führungsebene des Grundkörpermoduls hinausragt, sondern zumindest teilweise in ihr liegt. Wenn die Schleißfläche wie erfindungsgemäß gefordert im Wesentlichen plan ist und parallel zur Führungsebene liegt, kann das der Fall sein, denn parallel zur Führungsebene umfasst auch in einer Ebene mit der Führungsebene. Oder wenn die Schleißfläche des Schleißkörpers nicht über die Führungsebene des Grundkörpermoduls herausragt und nicht in ihr liegt, sondern vom Metallband weiter entfernt ist als die Führungsebene des Grundkörpermoduls – und zwar dann, wenn das Metallband sich so weit in das Grundkörpermodul einschneidet, dass es auch mit der Schleißfläche in Kontakt kommt und dadurch geführt wird.
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Bevorzugt ist die Ausnehmung rund. Das ermöglicht einfaches Verdrehen eines in dieser Ausnehmung angeordneten Schleißkörpers, wenn diese bezüglich seiner Drehachse drehsymmetrisch oder rotationssymmetrisch ist. Wenn die Ausnehmung nicht vollständig vom Grundkörpermodul umschlossen ist, folgt in dieser Ausführungsform der Rand der Ausnehmung im Grundkörpermodul einem Teil eines Kreises. Die Ausnehmung kann auch andere Formen haben.
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Bevorzugtermaßen ist der Schleißkörper – und gegebenenfalls die Ausnehmung – so angeordnet, dass der unter die Rollgangsoberkante eintauchende Teil möglichst groß ist. Das Metallband läuft im wesentlichen entlang der Rollgangsoberkante; je größer der Teil des Schleißkörpers – speziell eines rotationssymmetrischen Schleißkörpers, und ganz besonders einer runden Scheibe als Schleißkörper, der unter die Rollgangsoberkante eintaucht, ist, desto größer ist die von dem Schleißkörper dem Metallband zur Führung dargebotene Länge, was eine bessere Führung bewirkt. Im Falle eines runden Schleißkörpers und einem Rollgang mit Rollgangrollen als Metallband-Fördervorrichtung ist es daher bevorzugt, dass die Drehachse für die drehbaren Schleißkörper über der Mitte zwischen den Drehachsen der Rollgangsrollen liegt. Dann ist die für den betreffendes Schleißkörper in dem betreffenden Rollgang die Realisierung einer maximalen Führungslänge möglich, denn in so einem Fall kann der Schleißkörper tiefer in den Zwischenraum zwischen den Rollgangsrollen eintauchen als wenn die Drehachse bezüglich der Mitte zwischen den Rollgangsrollen seitlich versetzt wäre.
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Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, in der in einer runden Ausnehmung der Schleißkörper als runde Scheibe, deren Grundfläche die Schleißfläche des Schleißkörpers bildet, und die um eine Drehachse senkrecht zu ihrer Schleißfläche verdrehbar ist, wobei die Drehachse im Mittelpunkt der runden Scheibe liegt, ausgeführt ist, wobei bevorzugt der Schleißkörper passgenau – selbstverständlich mit geringem Spalt, um eine Drehbewegung zu ermöglichen – in der Ausnehmung angeordnet ist. Dann besteht nur eine geringe Gefahr, dass Kanten des Bandkopfes sich an Spalten zwischen Schleißkörper und Führungsebene spießen, und das Verdrehen des Schleißkörpers lässt sich ohne Notwendigkeit zusätzlicher Bewegungen des Schleißkörpers bewerkstelligen. Bei einem als Vieleck-Scheibe ausgebildeten Schleißkörper in einer passgenauen Ausnehmung wäre beispielsweise ein Verdrehen des Schleißkörpers nur möglich, nachdem der Schleißkörper aus der Führungsebene herausbewegt wird, nach dem Verdrehen müsste sie wieder in die Führungsebene hineinbewegt werden. Das kostet Zeit und erfordert geeignete Antriebsaggregate. Von Vorteil ist bei einer Vieleck-Scheibe in einer passgenauen Ausnehmung, dass praktisch eine Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes Verdrehen des Schleißkörpers besteht – also definierte Drehpositionen durch die Form der Ausnehmung definiert sind. Wenn die Ausnehmung ein Verdrehen ohne solches Herausbewegen/Hineinbewegen ermöglichen soll, muss zwischen dem Rand der Ausnehmung und der Vieleck-Scheibe ein genügend großer Spalt vorhanden sein. Das hat den Nachteil, dass Ecken eines Bandkopfes sich an solchen Spalten spießen können.
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Nach einer Ausführungsform umfasst die erfindungsgemäße Vorrichtung zumindest einen Schleißkörper, für den der Abstand seiner Schleißfläche von der Führungsebene des Grundkörpermoduls verstellbar ist. Damit kann der Schleißkörper oder das Grundkörpermodul bezüglich Abstand zu einem zu führenden Metallband in verschiedene Positionen eingestellt werden. Beispielsweise kann, wenn der Schleißkörper das Metallband berührt, der Abstand ihrer Schleißfläche von der Führungsebene des Grundkörpermoduls beispielsweise dadurch verändert werden, dass das Grundkörpermodul von dem Metallband wegbewegt wird. Bei einer anderen Variante wird der Schleißkörper so in Richtung Metallband bewegt, dass sich der Abstand ihrer Schleißfläche von der Führungsebene des Grundkörpermoduls vergrößert, beispielsweise so lange, bis der Schleißkörper Kontakt mit dem Metallband hat; dabei vermindert sich eine seitliche Bewegungsfreiheit für das Metallband immer mehr.
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In einer sogenannten Führungsposition liegt zumindest ein Teil des Schleißkörpers außerhalb der Führungsebene des Grundkörpermoduls, und zwar in Richtung der zu führenden Kante des Metallbandes. Sie befindet sich also näher am zu führenden Metallband als das Grundkörpermodul; dann wird die seitliche Führung des Metallbandes in erster Linie von diesem Teil des Schleißkörpers beziehungsweise ihrer Schleißfläche durchgeführt, und nicht von der Führungsebene des Grundkörpermoduls. Auf diese Weise wird das teuer und aufwendig zu fertigende Grundkörpermodul erheblich weniger stark verschlissen, es unterliegt abgesehen vom Einlauf des Bandkopfes nahezu keinem Verschleiß.
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Die Schleißkörper können beispielsweise in die Führungsposition – in welcher sie die alleinige Bandführung übernehmen – eingestellt werden, sobald der Bandkopf des Metallbandes die Vorrichtung zur seitlichen Führung passiert hat, denn dann besteht keine Gefahr mehr, dass seine Ecken sich spießen. Der Verschleiß des teuren Grundkörpermoduls wird dann erheblich vermindert, stattdessen verschleißt erfindungsgemäß der günstig herstellbare Schleißkörper.
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Beim Einlauf des Bandkopfes würde bei Schleißkörpern in Führungsposition die Gefahr bestehen, dass sich die Ecken des Bandkopfes an diesen Schleißkörpern spießen. Für so eine Phase können die Schleißkörper so verstellt werden – beispielsweise durch Einfahren in Ausnehmungen des Grundkörpermoduls – dass sie nicht aus der Führungsebene hervorragen und daher keine Gefahr besteht, dass ein Bandkopf seine Ecken an Erhebungen aus der Führungsebene spießen kann. In einer sogenannten Grundkörperposition kann der Schleißkörper gegebenenfalls zusammen mit der Führungsebene des Grundkörpermoduls die seitliche Führung des Metallbandes übernehmen. Das Metallband wird in diesem Fall sowohl die Führungsebene des Grundkörpermoduls als auch die Schleißfläche der Schleißkörper verschleißen.
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Der Schleißkörper kann beispielsweise dadurch verstellt werden, dass er aus der Führungsebene durch eine Bewegung senkrecht zur Führungsebene hinausgeschoben wird – mittels entsprechender Verstellvorrichtungen. Wenn er senkrecht verschoben wird, liegt in der Führungsposition die gesamte Schleißfläche außerhalb der Führungsebene, und alle Punkte der Schleißfläche haben den gleichen Abstand zur Führungsebene, was einen gleichmäßigen Verschleiß durch das Metallband begünstigt. Ein senkrecht zur Führungsebene erfolgendes Verschieben ist beispielsweise dann besonders bevorzugt, wenn es sich bei dem Schleißkörper um eine runde Scheibe handelt, deren Grundfläche die Schleißfläche des Schleißkörpers bildet, und die um eine Drehachse senkrecht zu ihrer Schleißfläche verdrehbar ist, wobei die Drehachse im Mittelpunkt der runden Scheibe liegt. Dabei erfolgt das Verschieben in Richtung der Drehachse, welche auch senkrecht zur Führungsebene steht. Eine derartige Ausführungsform ist besonders einfach zu bauen.
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Nach einer speziellen Ausführungsform davon ist für zumindest einen Schleißkörper unabhängig von anderen Schleißkörpern der Abstand seiner Schleißfläche von der Führungsebene des Grundkörpermoduls verstellbar.
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Dadurch ist es möglich, die Zahl der seitliche Führung gebenden Schleißkörper zu variieren, beispielsweise je nach Anforderungen des geführten Metallbandes. Dadurch kann gezielt auf Führungsbedarf mittels Führungsebene oder Schleißkörper in speziellen Bereichen der Vorrichtung Rücksicht genommen werden, und in solchen Bereichen individuell pro Schleißkörper verstellt werden. Damit kann der Verschleiß nicht unbedingt benötigter Schleißkörper vermindert und damit der notwendige Instandhaltungsaufwand um ein vielfaches minimiert werden. Bevorzugt sind alle Schleißkörper so ausgeführt.
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Nach einer anderen Ausführungsform davon sind mehrere Schleißkörper, für die der Abstand ihrer Schleißfläche von der Führungsebene des Grundkörpermoduls verstellbar ist, vorhanden, wobei er bei zumindest einem dieser Schleißkörper abhängig von zumindest einem anderen dieser Schleißkörper verstellbar ist. Dadurch kann gezielt auf Führungsbedarf mittels Führungsebene oder Schleißkörper in speziellen, sich über die Ausdehnung von Gruppen von Schleißkörpern erstreckenden, Bereichen der Vorrichtung Rücksicht genommen werden, und für solche Gruppen je nach Bedarf verstellt werden. Das kann den Erneuerungsaufwand für verbrauchte Schleißkörper weiter senken und macht die Bedienung einfacher und erfordert weniger baulichen Aufwand gegenüber einer Einstellbarkeit unabhängig voneinander. Bevorzugt sind alle dieser Schleißkörper abhängig von zumindest einem anderen dieser Schleißkörper verstellbar, also alle Schleißkörper im Verbund verstellbar. Bevorzugt ist der zumindest eine Schleißkörper, für den der Abstand seiner Schleißfläche von der Führungsebene des Grundkörpermoduls verstellbar ist, während des Bandlaufes verstellbar.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung zumindest eine Schleißkörper-Führungsrolle auf, die durch eine Ausnehmung der Schleißfläche eines Schleißkörpers oder eine Öffnung der Schleißfläche eines Schleißkörpers geführt ist und zumindest teilweise aus dieser Schleißfläche hervorragt. Unter einer Öffnung der Schleißfläche ist zu verstehen ein Loch in der Schleißfläche, das vollständig von der Schleißfläche umgeben ist. Im Gegensatz dazu ist eine Ausnehmung der Schleißfläche nicht vollständig von der Schleißfläche umgeben.
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Entsprechend kann in der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei Bedarf der Vorteil einer seitlichen Führung durch Führungsrollen genutzt werden, und wenn das nicht mehr gewünscht oder notwendig ist – beispielsweise bei dünnen Metallbändern mit Dicken bis 5 mm –, die seitliche Führung wieder von den Schleißflächen geleistet werden. Das Vorsehen der Schleißkörper-Führungsrollen hat also den Vorteil, dass je nach Dicke des zu führenden Metallbandes zwischen Führung mittels Schleißkörper-Führungsrollen und Führung mittels Schleißkörpern gewählt werden kann. Oder es kann je nachdem, ob Gefahr besteht, Ecken des Bandkopfes zu spießen oder Kanten des Metallbandes zu beschädigen, zwischen Führung mittels Schleißkörper-Führungsrollen und Führung mittels Schleißkörpern gewählt werden.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung zumindest eine Schleißkörper-Führungsrolle auf, die zumindest in
- – eine Parkposition
und
- – eine Führungsposition
einstellbar ist.
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In der sogenannten Führungsposition ist die Schleißkörper-Führungsrolle geeignet, das über die Metallband-Fördervorrichtung laufende Metallband seitlich zu führen. In der sogenannten Parkposition ist sie nicht dazu geeignet – dann wird das Metallband durch Schleißkörper und/oder die Führungsebene geführt.
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Nach einer Ausführungsform ist die Schleißkörper-Führungsrolle an oder auf einem Schleißkörper befestigt; bevorzugt ist sie dabei durch Verdrehen der Schleißkörper in Parkposition oder Führungsposition einstellbar. Die Schleißkörper-Führungsrolle kann auch am Grundkörpermodul befestigt sein, oder an anderen Teilen der Vorrichtung, oder an angrenzenden Vorrichtungen.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist in der Führungsposition die Rollenfläche der Schleißkörper-Führungsrolle durch eine Ausnehmung der Schleißfläche eines Schleißkörpers oder eine Öffnung der Schleißfläche eines Schleißkörpers geführt und ragt zumindest teilweise aus dieser Schleißfläche hervor.
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Nach einer Variante liegt dabei in der Parkposition die Rollenfläche der Schleißkörper-Führungsrolle von der Kante eines zu führenden Metallbandes in Richtung Schleißfläche gesehen jenseits der Schleißfläche. Wenn die Rollenoberfläche der Schleißkörper-Führungsrolle in Richtung der Schleißfläche gesehen jenseits der Schleißfläche – anders ausgedrückt unterhalb der Schleißfläche – liegt, trägt sie nicht zur seitlichen Führung bei. In der Führungsposition ragt die Rollenfläche der Schleißkörper-Führungsrolle zumindest teilweise aus der Schleißfläche hervor – von der Schleißfläche in Richtung von der Führungsebene des Grundkörpermoduls weg gesehen, oder anders ausgedrückt zur Kante eines zu führenden Metallbandes hin gesehen. Das Metallband kommt dann in erster Linie in Kontakt mit den Schleißkörper-Führungsrollen und wird in erster Linie durch sie geführt statt durch die Schleißfläche.
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Dabei liegt die Drehachse der Schleißkörper-Führungsrollen bevorzugt so, dass die Schleißkörper-Führungsrollen durch Kontakt mit dem Metallband in Drehbewegung versetzt werden. Das sorgt für einen geringen Verschleiß der Schleißkörper-Führungsrollen, da zumindest ein Teil der vom Metallband beim Kontakt auf die Schleißkörper-Führungsrolle übertragenen Energie in eine Drehbewegung der Rollen umgesetzt wird, statt zu Verschleißerscheinungen beizutragen. Bevorzugt steht dabei die Drehachse der Schleißkörper-Führungsrolle im Wesentlichen senkrecht zur Laufrichtung des Metallbandes. Die Schleißkörper-Führungsrolle kann dabei beispielsweise durch Verschieben, oder Ausklappen beziehungsweise Einklappen, oder Verdrehen aus der Parkposition in die Führungsposition oder zurück eingestellt werden. Nach einer anderen Variante ragt dabei die Rollenfläche der Schleißkörper-Führungsrolle sowohl in der Parkposition als auch in der Führungsposition von der Schleißfläche in Richtung Metallband gesehen zumindest teilweise aus der Schleißfläche hervor. Durch Verdrehen des Schleißkörpers wird die Position der Öffnung oder Ausnehmung der Schleißfläche und der aus dieser Öffnung oder Ausnehmung hervorragenden Schleißkörper-Führungsrolle geändert. Entsprechend kann durch Verdrehen des Schleißkörpers in eine Position, in der ein zu führendes Metallband mit der Schleißkörper-Führungsrolle in Kontakt kommen und dadurch geführt werden kann, die Führungsposition eingestellt werden. Zwischen Führung mittels Schleißkörper und Führung mittels Schleißkörper-Führungsrollen kann also einfach gewählt werden. In Führungsposition liegt die Drehachse der Schleißkörper-Führungsrollen bevorzugt so, dass die Schleißkörper-Führungsrollen durch Kontakt mit dem Metallband in Drehbewegung versetzt werden. Das sorgt für einen geringen Verschleiß der Schleißkörper-Führungsrollen, da zumindest ein Teil der vom Metallband beim Kontakt auf die Schleißkörper-Führungsrolle übertragenen Energie in eine Drehbewegung der Rollen umgesetzt wird, statt zu Verschleißerscheinungen beizutragen. Bevorzugt steht dabei die Drehachse der Schleißkörper-Führungsrolle im Wesentlichen senkrecht zur Laufrichtung des Metallbandes. In der Parkposition ist der Schleißkörper beziehungsweise die Öffnung in der Schleißfläche so positioniert, dass die aus der Schleißfläche hervorragende Schleißkörper-Führungsrolle nicht mit dem zu führenden Metallband in Kontakt kommt – die Führung des Metallbandes erfolgt durch die Schleißkörper.
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Entsprechend kann in der erfindungsgemäßen Vorrichtung durch Einstellung der Schleißkörper-Führungsrolle in Führungsposition bei Bedarf der Vorteil einer seitlichen Führung durch Schleißkörper-Führungsrollen genutzt werden, und wenn das nicht mehr gewünscht oder notwendig ist – beispielsweise bei dünnen Metallbändern mit Dicken bis 5 mm –, durch Einstellung der Schleißkörper-Führungsrolle in die Parkposition die seitliche Führung wieder von den Schleißflächen geleistet werden. Das Vorsehen derartiger Schleißkörper-Führungsrollen hat also den Vorteil, dass je nach Dicke des zu führenden Metallbandes zwischen Führung mittels Schleißkörper-Führungsrollen und Führung mittels Schleißkörpern gewählt werden kann. Oder es kann je nachdem, ob Gefahr besteht, Ecken des Bandkopfes zu spießen oder Kanten des Metallbandes zu beschädigen, zwischen Führung mittels Schleißkörper-Führungsrollen und Führung mittels Schleißkörpern gewählt werden. Beispielsweise ist bei dicken Metallbändern – beispielsweise mit Dicken über 5 mm – die Gefahr, dass die Bandkanten des Bandkopfes durch hervorstehende Rollen beschädigt werden, sehr gering oder gar nicht gegeben. Bei dicken Metallbändern wird man daher die Schleißkörper-Führungsrolle noch vor dem Einlaufen des Metallbandes in Führungsposition bringen. Ebenso ist eine Kombination aus Führung des Metallbandes mit Schleißkörper-Führungsrollen und den Schleißkörper-Führungsrollen vor- oder nachgelagerten Schleißkörpern möglich.
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Die Vorrichtung gemäß der Erfindung erlaubt es, den Wartungsaufwand im Vergleich zu herkömmlichen Vorrichtungen deutlich zu vermindern. Es wird der Zeitaufwand für den Austausch verschlissener Teile vermindert, da durch das mehrfache Exponieren noch unverschlissener Bereiche der Schleißfläche eines Schleißkörpers zum Metallband die Schleißkörper seltener als herkömmliche Schleißleisten ausgetauscht werden müssen. Der Austausch kann im Zuge anderer Wartungsstillstände erfolgen, Produktionsausfall infolge eines kurzen Wartungsintervalls für Schleißflächen kann so vermieden werden. Es wird auch der Kostenaufwand für den Austausch von Schleißkörpern gering gehalten, da die Schleißkörper einfach und billig gefertigt werden können.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand mehrerer schematischer Figuren beispielhaft beschrieben.
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1 zeigt schematisch eine herkömmliche Vorrichtung zur seitlichen Führung eines über einen Rollgang laufenden Metallbandes.
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2 zeigt Teil einer Schleißleiste eines Einlauflineals einer bekannten Vorrichtung zur seitlichen Führung eines über einen Rollgang laufenden Metallbandes.
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3 zeigt einen Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur seitlichen Führung eines über einen Rollgang laufenden Metallbandes.
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4 zeigt eine Vorrichtung wie in 3 aufgeschnitten.
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5 zeigt für eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Ausnehmungen des Grundkörpermoduls angeordnete Schleißkörper.
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6 zeigt eine Ansicht entlang des Schnittes B-B aus 5.
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7 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit Schleißkörper-Führungsrollen in Parkposition.
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8 zeigt eine Ansicht entlang des Schnittes A-A aus 7.
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9 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit Schleißkörper-Führungsrollen in Führungsposition.
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10 zeigt eine Ansicht entlang des Schnittes C-C aus 9.
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11 zeigt eine zu 6 weitgehend analoge Figur mit bezüglich Abstand zur Führungsebene verstellter Schleißfläche.
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12 und 13 zeigen Öffnung und Ausnehmung der Schleißfläche eines Schleißkörper.
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14 bis 20 zeigen verschiedene Ausführungsform eines Schleißkörpers.
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Beschreibung der Ausführungsformen
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Beispiele
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1 zeigt schematisch eine herkömmliche Vorrichtung 1 zur seitlichen Führung eines über einen Rollgang laufenden Metallbandes 2 seitlich von oben. Das Metallband 2 läuft in Pfeilrichtung in Richtung Treiber 3 einer Haspelanlage. Es wird mittels der Einlauflineale 4a, 4b seitlich geführt. 2 zeigt einen Teil einer Schleißleiste 5 eines Einlauflineals 4a oder 4b einer bekannten Vorrichtung 1 zur seitlichen Führung eines über einen Rollgang laufenden Metallbandes aus 1. Mittels der Führungsebene 6 wird ein Metallband geführt. Dabei wird die Schleißleiste verschlissen und muss ausgetauscht werden.
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3 zeigt einen Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur seitlichen Führung eines über einen Rollgang als Metallband-Fördervorrichtung laufenden Metallbandes. Gezeigt ist von der Vorrichtung ein Grundkörpermodul 7 bestehend aus Stützkörper 8, tragend eine Verschleißplatte 9 mit im Wesentlichen vertikaler Führungsebene 10. Dargestellt sind auch Rollgangsrollen 11a, 11b, 11c, 11d. Es ist auch dargestellt ein Schleißkörper 12, dessen Schleißfläche 12a in der Darstellung in einer Ebene mit der Führungsebene 10 liegt. Der Schleißkörper 12 ist kontrolliert in mehrere definierte Drehpositionen drehbar. Die Schleißfläche 12a ist im Wesentlichen plan und in allen definierten Drehpositionen parallel zur Führungsebene 10. Der Schleißkörper 12 ist eine runde Scheibe, deren Grundfläche die Schleißfläche des Schleißkörpers bildet. Der Schleißkörper 12 ist in einer weitgehend runden Ausnehmung der Verschleißplatte 9 angeordnet – da die Verschleißplatte 9 den Schleißkörper 12 nicht völlig umspannt, ist die Ausnehmung nicht ganz rund; der den Schleißkörper 12 umfassende Teil ist jedoch Teil eines Kreises. Zu sehen sind auch Anfasungen zwischen Grundfläche und Seitenfläche der runden Scheiben der Schleißkörper 12, die im Vergleich zu Schleißkörper ohne Anfasungen zur Vermeidung der Gefahr eines Spießens des Metallbandes am Rand zwischen Seitenfläche und Grundfläche dienen.
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In einem zu 3 analogen Beispiel, das nicht extra dargestellt ist, ist der Schleißkörper um eine Drehachse senkrecht zur Führungsebene verdrehbar. Die Drehachse liegt im Mittelpunkt der runden Scheibe. Die Drehachse ist über der Mitte zwischen den Drehachsen der Rollgangsrollen angeordnet.
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4 zeigt eine Vorrichtung wie in 3 aufgeschnitten. Zu sehen ist das Grundkörpermodul 7 bestehend aus Stützkörper 8 und die geschnittene Verschleißplatte 9 mit Führungsebene 10. Der Schleißkörper 12 ist auf einer Verstellvorrichtung, hier einem Drehverstellmodul 13, befestigt, welches in dem Grundkörpermodul 7 befestigt ist. Mittels des Drehverstellmoduls 13 kann der Schleißkörper 12 kontrolliert in mehrere definierte Drehpositionen gedreht werden. Außerdem kann mittels des Drehverstellmoduls 13 der Abstand der Schleißfläche 12a von der Führungsebene 10 des Grundkörpermoduls 7 verstellt werden, indem der Schleißkörper 12 aus der Führungsebene 10 heraus verfahren sowie auch wieder zurück verfahren werden kann, was nicht extra dargestellt ist.
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5 zeigt in weitgehend runden Ausnehmungen 14 eines Grundkörpermoduls angeordnete Schleißkörper 15a, 15b, 15c, 15d. Rollgangsrollen 16a, 16b, 16c sind ebenso dargestellt. Die Schleißkörper 15a, 15b, 15c, 15d sind runde Scheiben, deren Grundflächen die Schleißflächen 17a, 17b, 17c, 17d der Schleißkörper 15a, 15b, 15c, 15d bilden. Die Schleißkörper 15a, 15b, 15c, 15d sind kontrolliert in mehrere definierte Drehpositionen drehbar, wobei in allen definierten Drehpositionen die im Wesentlichen planen Schleißflächen parallel zur Führungsebene 19 sind. Das Metallband 18 – hier ein Stahlband – wird durch die Führungsebene 19 und die Schleißkörper 15a, 15b, 15c, 15d, deren Schleißflächen 17a, 17b, 17c, 17d in der Führungsebene 19 liegen, geführt. Dargestellt sind für den Schleißkörper 15b auch mehrere Schleißspuren 20a, 20b, 20c, die ein Metallband bereits in die Schleißkörper 15b – nach mehrfachem kontrolliertem Drehen in verschiedene definierte Drehpositionen – eingefressen hat.
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6 zeigt eine Ansicht entlang des Schnittes B-B aus 5 in Richtung Schleißkörper 15c, wobei die Führungsebene 19 nicht extra dargestellt ist.
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7 zeigt eine zu 5 weitgehend analoge Vorrichtung mit Schleißkörpern 21a, 21b, 21c, 21d. Es sind Schleißkörper-Führungsrollen 22a, 22b, 22c, 22d vorhanden, welche zumindest in eine Parkposition und eine Führungsposition einstellbar ist. Dargestellt sind sie in 7 in Parkposition. Das Metallband 23 – hier ein Stahlband – wird durch die Führungsebene 24 und Schleißkörper 21a, 21b, 21c, 21d, deren Schleißflächen in der Führungsebene 24 liegen, geführt.
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8 zeigt eine Ansicht entlang des Schnittes A-A aus 7 in Richtung Schleißkörper 21c, wobei die Führungsebene 24 nicht extra dargestellt ist.
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9 zeigt eine zu 7 weitgehend analoge Ansicht, in der auf Bezugszeichen für in 7 beschriebene Teile zur besseren Übersichtlichkeit verzichtet wurde. Dargestellt sind die Schleißkörper-Führungsrollen 22a, 22b, 22c, 22d aus 7 in Führungsposition. Das Metallband 23 wird durch die Schleißkörper-Führungsrollen 22a, 22b, 22c, 22d geführt.
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10 zeigt eine Ansicht entlang des Schnittes C-C aus 9 in Richtung Schleißkörper-Führungsrolle 22c, wobei die Führungsebene nicht extra dargestellt ist.
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Die Rollenflächen der Schleißkörper-Führungsrollen 22a, 22b, 22c, 22d in den 7 bis 10 ragen sowohl in der Parkposition als auch in der Führungsposition von der Schleißfläche in Richtung Metallband gesehen teilweise aus der Schleißfläche hervor. Sie sind durch eine Öffnung der Schleißfläche der jeweiligen Schleißkörper 21a, 21b, 21c, 21d geführt und ragen aus dieser Schleißfläche hervor. Durch Verdrehen der Schleißkörper 21a, 21b, 21c, 21d wird die Position der Öffnungen der Schleißflächen zwischen 7 und 9 geändert. Die aus diesen Öffnungen hervorragenden Schleißkörper-Führungsrollen 21a, 21b, 21c, 21d werden entsprechend umpositioniert und ragen auch nach dem Verdrehen der Schleißkörper 21a, 21b, 21c, 21d aus diesen Öffnungen heraus. Entsprechend werden sie in die Führungsposition eingestellt.
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Die Schleißkörper-Führungsrollen 22a, 22b, 22c, 22d können beispielsweise jeweils an Drehverstellmodulen – wie in 4 mit dem Bezugszeichen 13 versehen – befestigt und durch sie dreh- und verstellbar, also in verschiedene Positionen einstellbar, sein. Sie könnten auch an oder auf den Schleißkörpern befestigt sein, oder am Grundkörpermodul.
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11 zeigt eine zu 6 weitgehend analoge Figur. Zusätzlich zu 6 ist auch ein Teil der Führungsebene mit dem Bezugszeichen 25 dargestellt. Geschlossen umrandet ist der Schleißkörper 15c in einer Position dargestellt, in der ihre Schleißfläche 17c in einer Ebene mit der Führungsebene 25 liegt. Strichliert umrandet ist er in einer Position dargestellt, in der der Abstand ihrer Schleißfläche von der Führungsebene verstellt, hier vergrößert, wurde, indem der Schleißkörper aus der Führungsebene durch eine Bewegung senkrecht zur Führungsebene hinausgeschoben wird – mittels einer nicht im Detail dargestellten Verstellvorrichtung.
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12 und 13 zeigen den Unterschied zwischen Ausnehmung der Schleißfläche eines Schleißkörpers und Öffnung der Schleißfläche eines Schleißkörpers. Unter einer Öffnung der Schleißfläche ist zu verstehen ein Loch 27 in der Schleißfläche 28, das vollständig von der Schleißfläche 28 umgeben ist; gezeigt in 12. Im Gegensatz dazu zeigt 13 strichliert umrandet eine Ausnehmung 29 der Schleißfläche 30, die nicht vollständig von der Schleißfläche 30 umgeben ist.
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14 zeigt einen Ausschnitt einer Ausführungsform eines Schleißkörpers 30 in unverschlissenem Zustand. Der Schleißkörper 30 ist eine runde Scheibe mit einer planen Schleißfläche 31. Am Rand 32 ist der Schleißkörper angefast.
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15 zeigt einen Ausschnitt einer Ausführungsform eines Schleißkörpers 33 in unverschlissenem Zustand. Der Schleißkörper 33 ist eine runde Scheibe mit einer im Wesentlichen planen Schleißfläche 34. Eine von vornherein als Führungskonturen zur Führung des Metallbandes in der Schleißfläche 34 vorhandene Führungsrille 35 ist dargestellt. Am Rand 36 ist der Schleißkörper angefast.
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16 zeigt einen Schleißkörper 33 gemäß 15 in seitlicher Ansicht auf die Schleißfläche 34. Zu sehen sind mehrere Führungsrillen 35.
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17 zeigt einen Ausschnitt einer Ausführungsform eines Schleißkörpers 36 in unverschlissenem Zustand. Auf einem Trägermaterial 37 ist eine äußere, relativ weiche Schicht 38 zwecks Ausbildung von Führungsrillen im Betrieb vorhanden. Zwischen dieser äußeren Schicht 38 und dem Trägermaterial 37 liegt eine relativ harte Schicht 39, die ein tieferes Einschneiden erschwert. Diese beiden Oberflächenbeschichtungen Schicht 38 und Schicht 39 sind am Schleißkörper 36 auf beiden Seiten symmetrisch angebracht, so dass Schleißkörper 36 nach Verschleiß einer Seite einfach umgedreht werden kann und damit die andere gleich ausgeprägte Seite dem Metallband zugewendet und verschlissen wird.
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18 zeigt eine seitliche Ansicht auf einen Schleißkörper 40. Seine Schleißfläche 41 erstreckt sich um seinen Umfang. Außerhalb der Schleißfläche 41 sind mehrere, voneinander getrennte, einzelne Erhebungen aus einer Fläche 43 des Schleißkörpers 42, die in einer Ebene mit der Schleißfläche 41 liegt, als Führungserhebungen 42 vorhanden.
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19 zeigt einen Ausschnitt eines Schnittes entlang der Linie A-A durch den Schleißkörper 40 aus 18. Zu sehen ist das Profil der Führungserhebung 42; ebenfalls zu sehen ist, dass auf der anderen Seite des als runde Scheibe ausgebildeten Schleißkörpers 40 ebenfalls eine Führungserhebung 44 vorhanden ist.
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20 zeigt einen Ausschnitt aus einem Schleißkörper 45, der derart ausgeführt ist, dass an einem Rand der Schleißfläche 46 neben der Schleißfläche 46 eine Erhebung 47 gegenüber der Ebene der Schleißfläche 46 vorhanden ist, wobei diese Erhebung 47 an diesem gesamten Rand der Schleißfläche 46 vorhanden ist. Die Erhebung ist dabei derart ausgeführt, dass ihre Höhe mit zunehmendem Abstand vom Rand der Schleißfläche zunimmt, also eine so genannte Anlaufschräge 48 ausgebildet wird. Diese Anlaufschräge 48 und auch die Führungserhebungen 42 und 44 aus den 18 und 19 verengen im Betrieb den seitlichen Platz für das Metallband. Die Verengung setzt dem Hochlaufen des Metallbandes einen Widerstand entgegen.
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Obwohl die Erfindung im Detail durch die bevorzugten Ausführungsbeispiele näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Vorrichtung zur seitlichen Führung eines über einen Rollgang laufenden Metallbandes
- 2
- Metallband
- 3
- Treiber
- 4a, 4b
- Einlauflineale
- 5
- Schleißleiste
- 6
- Führungsebene
- 7
- Grundkörpermodul
- 8
- Stützkörper
- 9
- Verschleißplatte
- 10
- Führungsebene
- 11a, 11b, 11c, 11d
- Rollgangsrollen
- 12
- Schleißkörper
- 12a
- Schleißfläche
- 13
- Drehverstellmodul
- 14
- Grundkörpermodul
- 15a, 15b, 15c, 15d
- Schleißkörper
- 16a, 16b, 16c
- Rollgangsrollen
- 17a, 17b, 17c, 17d
- Schleißflächen
- 18
- Metallband
- 19
- Führungsebene
- 20a, 20b, 20c
- Schleißspur
- 21a, 21b, 21c, 21d
- Schleißkörper
- 22a, 22b, 22c, 22d
- Schleißkörper-Führungsrollen
- 23
- Metallband
- 24
- Führungsebene
- 25
- Führungsebene
- 26
- Führungsebene
- 27
- Loch
- 28
- Schleißfläche
- 29
- Ausnehmung
- 30
- Schleißfläche
- 31
- Schleißfläche
- 32
- Rand
- 33
- Schleißkörper
- 34
- Schleißfläche
- 35
- Führungsrille
- 36
- Rand
- 37
- Trägermaterial
- 38
- Schicht
- 39
- Schicht
- 40
- Schleißkörper
- 41
- Schleißfläche
- 42
- Führungserhebungen
- 43
- Fläche
- 44
- Führungserhebung
- 45
- Schleißkörper
- 46
- Schleißfläche
- 47
- Erhebung
- 48
- Anlaufschräge
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Liste der Anführungen
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Patentliteratur
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 1427923 [0003]
- DE 69408332 T2 [0004]
- US 2818954 [0005, 0022]
- JP 05161917 [0007, 0022]