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Technisches
Gebiet
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Die
Neuerung betrifft eine Bandanordnung für eine Tür oder ein Fenster zur schwenkbaren
Lagerung der Tür
bzw. des Fensters in einem Rahmen, wobei die Bandanordnung Bandlappen
aufweist, welche mit einem Gelenk verbunden sind und ein erster Bandlappen
an dem Rahmen und ein zweiter Bandlappen an der Tür bzw. dem
Fenster befestigt ist.
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Stand der
Technik
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Bänder für Türen oder
Fenster, auch Scharniere genannt, sind allgemein bekannt. Sie bestehen üblicherweise
aus zwei mit einem Gelenk beweglich verbundenen Bandlappen. Mit
dem flügelseitigen Bandlappen
wird das Band an einer Tür
bzw. Türblatt,
Türflügel oder
einem Fenster bzw. Fensterflügel montiert,
während
der andere, rahmenseitige Bandlappen an einem Türrahmen, einer Türzarge oder
einem Fensterrahmen befestigt wird. Mit Hilfe des Gelenks ermöglichen
die Bänder
ein Öffnen
oder Schließen
der Tür
oder des Fensters. Bänder
müssen
einerseits einen dauerhaft festen Halt eines Tür- oder Fensterflügels gewährleisten.
Anderseits sollten Bänder
verstellbar sein, um eine Ausrichtung eines Tür- oder Fensterflügels beim
Einbau oder nachträglich
zu ermöglichen
und so ein exaktes Schließen
der Flügel
zu erreichen. Dazu sind verschiedene Verstellmechanismen bekannt.
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Die
DE 296 22 639 U1 beschreibt
ein Tür- oder
Fensterband mit einem flügelseitigen
zweiteiligen Bandlappen mit einem justierbaren und einem flügelfesten
Lappenteil. Das justierbare Lappenteil bildet ein U-Profil mit einem
Boden, sich über
die gesamte Länge
des Bandlappens erstreckende, durchgehende Schenkel und einem Gelenkteil.
Der flügelfeste
Lappenteil wird zwischen den Schenkeln geführt und durch Langlöcher des
justierbaren Lappenteils hindurch mit dem Tür- oder Fensterflügel verschraubt.
Dazu verfügt
der flügelfeste
Lappenteil über
Schrauben und Positionierstifte, welche in den Flügel eingreifen.
Der justierbare Lappenteil ist zwischen dem Flügel und dem flügelfesten
Lappenteil verklemmbar angeordnet und wird von dem flügelfesten
Lappenteil an den Schenkeln und Langlöchern vertikal formschlüssig gehalten.
Die beiden Lappenteile sind durch eine Justiervorrichtung zur Horizontal-Justierung
des justierbaren Lappenteils gekoppelt.
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Die
DE 196 42 636 C2 offenbart
ebenfalls ein Türband
mit einem zweiteiligen flügelseitigen
Bandlappen. Der flügelseitige
Bandlappen enthält
ein flügelseitiges
Halteteil und gelenkseitiges Flügelteil. Das
Halteteil besteht aus einem Haupt- und einem Nebenschenkel, welche
mit Vorsprüngen
in Ausnehmungen des Flügels
eingreifen und an diesem fest verschraubt werden. Das Halteteil
führt das
Flügelteil vertikal
formschlüssig
und ist mit diesem über
eine Justiervorrichtung zur horizontalen Justierung verbunden.
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Diese
bekannten Tür-
und Fensterbänder haben
den Nachteil, dass vorgesehene Führungsvorrichtungen,
beispielsweise Schenkel und Positionierstifte Toleranzen aufweisen,
welche sich durch den angreifenden Hebel der Tür- oder Fensterflügel nach einer
gewissen Zeit vergrößern können. Dies
führt zu einem
Verrutschen des Bandes am Flügel
und insbesondere zu einem Absenken des Flügels. Es ergibt sich eine von
der horizontalen Stellung abweichende Schiefstellung des Bandes.
Diese Schiefstellung führt
zu zusätzlichen
Belastungen des Bandgelenks und einer Schiefstellung des Flügels. Dadurch
dichtet der Flügel
beim Schließen
nicht mehr richtig ab, lässt sich
möglicherweise
gar nicht mehr schließen
oder schleift mit einer Kante am Boden.
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Aus
der
DE 298 20 314
U1 ist ein weiteres Tür-
oder Fensterband mit einem an einem Flügel horizontal verschiebbaren
Bandlappen bekannt. Der Bandlappen wird mit Hilfe einer Klemmplatte
am Flügel
festgeklemmt und horizontal geführt.
Der Bandlappen oder die Klemmplatte weisen in die Oberfläche des
Flügels
eindringbare Vorsprünge
auf. Diese Vorsprünge
dringen während
der Montage in die weiche Oberfläche
des Flügels
ein. Die Vorsprünge
bewirken einen zusätzlichen
vertikalen Formschluss zur Verhinderung eines Verrutschens des Bandlappens und
damit eine Schiefstellung des Flügels.
Eine horizontale Verstellung des Flügelbandteils ist mit einer Justagevorrichtung
zwischen Bandlappen und Klemmplatte möglich.
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Nachteilig
an dieser Bandausführung
ist, dass das Band mit den Vorsprüngen zum Eindringen in den
Flügel
nur bei Flügel
aus einem weichen Material, beispielsweise Kunststoff, verwendbar
ist. Weiterhin bietet das weiche Material den Vorsprüngen keinen
guten Halt, so dass es trotz der Vorsprünge zu einem Verrutschen des
Bandes am Flügel
kommen kann. Dies führt
wiederum zu einer Schiefstellung des Flügels mit den bereits oben erwähnten Nachteilen.
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Offenbarung
der Neuerung
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Aufgabe
der Neuerung ist es daher, die genannten Nachteile des Standes der
Technik zu beheben und ein Tür-
bzw. ein Fensterband zu schaffen, welches ein einseitiges Hängen bzw.
Absenken einer Tür
oder eines Fensters vermeidet.
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Neuerungsgemäß wird die
Aufgabe dadurch gelöst,
dass bei einer Bandanordnung der eingangs genannten Art für eine Tür oder ein
Fenster zur schwenkbaren Lagerung der Tür bzw. des Fensters in einem
Rahmen Führungsmittel
zum Führen
wenigsten eines Bandlappens an seinem Befestigungselement, d.h.
dem Rahmen und/oder der Tür
bzw. dem Fenster vorgesehen sind.
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Die
Neuerung beruht auf dem Prinzip, Führungsmittel zwischen einem
Bandlappen und seinem Befestigungselement, wie beispielsweise dem
Rahmen oder Hohlprofil eines Tür- oder Fensterflügels oder
einem Rahmenkörper
eines Fenster- oder Türrahmens
bzw.
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Türzarge vorzusehen.
Die Führungsmittel halten
Bandlappen in einer Richtung sicher und ohne nachzugeben dauerhaft
in einer Position, lassen aber senkrecht dazu ein Verrücken des
Bandlappens zu. Damit wird ein Absenken oder Hängen eines Flügels wegen
verrutschender Bandlappen wirkungsvoll verhindert. Gleichzeitig
bleibt aber eine Justierung senkrecht zur Führung durchführbar, um
einen exakten Sitz einer Tür
oder eines Fensters bei Einbau oder später zu erzielen.
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Eine
besonders bevorzugte Ausgestaltung der neuerungsgemäßen Bandanordnung
für eine
Tür oder
ein Fenster wird dadurch erzielt, dass die Führungsmittel eine Führungsnut
und ein Federelement aufweisen. Das Federelement fügt sich
vertikal formschlüssig
in die Führungsnut
und wird in Längsrichtung
der Führungsnut
von dieser geführt.
Dadurch wird der Bandlappen vertikal zur Führungsnut besonders effektiv
und dauerhaft gestützt.
Vorzugsweise ist die Führungsnut
horizontal ausgebildet. Eine Schiefstellung oder ein Absenken des
Flügels
wird so sicher verhindert. In Längsrichtung
der Führungsnut
ist vorteilhaft ein Justieren des Bandes durch eine Veränderung
der Position des Federelements in der Führungsnut möglich. Dies ermöglicht ein
Ausrichten des Tür- oder Fensterflügel beim
Einbau oder auch nachträglich.
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Das
Federelement ist in einer Ausbildung der neuerungsgemäßen Bandanordnung
für eine
Tür oder
ein Fenster vorteilhaft als Führungsleiste
ausgebildet, welche in der Führungsnut
geführt
wird. Die Führungsleiste
greift in ganzer Länge
vertikal formschlüssig
in die Führungsnut
ein. Die gesamte Außenfläche der
Längsseiten
der Führungsleiste
werden von der Führungsnut
gestützt
Daher wird ein sehr stabiler Halt des Bandlappens an ein Befestigungselement,
also einem Tür-
oder Fensterflügel
erreicht. Ein Absenken des Flügels
oder eine Schiefstellung des Bandes wird auch bei hoher Belastung und
insbesondere bei Rahmen, Türen
oder Fenstern aus Hohlprofilen wirksam und dauerhaft verhindert.
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In
einer weiteren vorteilhaften Variante der Neuerung sind wenigstens
zwei als Führungsnoppen ausgebildet
Federelemente vorgesehen, die in der Führungsnut geführt werden.
Führungsnoppen
bieten zwar eine kleinere Auflagefläche in der Führungsnut
als eine Führungsleiste,
reichen aber oft für
einen sicheren Halt des Bandes aus. Die Führungsnoppen sind wesentlich
einfacher herstellbar und lassen sich unkompliziert und stabil befestigen.
Beispielsweise können
in Bohrungen festgesetzte Stifte als Führungsnoppen dienen.
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Die
Führungsnut
ist in einer bevorzugten Ausgestaltung der neuerungsgemäßen Bandanordnung
für eine
Tür oder
ein Fenster in dem Befestigungselement vorgesehen. Dadurch wird
das Befestigungselement, wie bspw. ein Rahmen, ein Türblatt oder
ein Fensterflügel
direkt zur Führung
eines Bandlappens verwendet. Es summieren sich so keine Toleranzen
von weiteren Elementen eines Führungsmittels
auf, wodurch der Bandlappen dauerhaft sicher gestützt wird
und eine Schiefstellung oder ein Hängen eines Flügels oder
Türblatts
effektiv verhindert wird. Besonders bei als Hohlprofil ausgebildeten Befestigungselementen
wird durch die Führungsnut im
Hohlprofil eine wesentlich höhere
Stabilität
der Führung
des Bandlappens erreicht. Ferner wird durch eine Vermeidung einer
umständlichen
Befestigung oder Ausformung von Federelementen an einem Befestigungskörper eine
Montage der Bandanordnung erleichtert.
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Eine
weitere vorteilhafte Ausgestaltung der neuerungsgemäßen Bandanordnung
für eine
Tür oder
ein Fenster zur schwenkbaren Lagerung der Tür bzw. des Fensters in einem
Rahmen wird durch Stellmittel zur Justierung der Bandanordnung erreicht. Die
Stellmittel erlauben mit Hilfe eines Werkzeugs oder nur per Hand
ein Einstellen der Position eines Bandlappens auf seinem Befestigungskörper. Damit lässt sich
schnell, genau und unkompliziert die Stellung eines Türflügels, Türblatts
oder Fensterflügels gegenüber einem
Rahmen bzw. einer Türzarge
ausrichten, um einen exakten Sitz einer Tür oder eines Fensters in einem
Rahmen zu erreichen. Die Bandanordnung muss dafür nicht umständlich und
arbeitsaufwendig zerlegt oder ganz demontiert werden, um beispielsweise
Zwischenstücke
zu platzieren.
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Die
Stellmittel weisen in einer günstigen
Weiterbildung der neuerungsgemäßen Bandanordnung für eine Tür oder ein
Fenster einen an der Tür
bzw. Fenster und/oder Rahmen fixierten Stellschlitten auf, der den
Bandlappen positioniert. Der Stellschlitten stellt eine zusätzliche
Führung
für den
Bandlappen dar und kann beispielsweise mit Schrauben und Positionierstiften
durch Langlöcher
eines justierbaren Bandlappenteils an einem Befestigungselement
fixiert werden. Dabei führt
der Stellschlitten das justierbar, bewegliche Bandlappenteil mit
Teilflächen
seiner Oberfläche
und den Schrauben und Positionierungsstiften in den Langlöchern und
bietet so zusätzlichen vertikalen
Halt. So werden ein Verrutschen und eine Schiefstellung des Bandlappens
vermieden. Mit den Stellmitteln lässt sich andererseits die Lage
des justierbaren Bandlappenteils zu dem Stellschlitten entlang der
Führung
verstellen, um eine genaue Ausrichtung des Flügels oder Türblatts zu erzielen.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausbildung der Neuerung für eine Tür oder ein Fenster zur schwenkbaren
Lagerung der Tür
bzw. des Fensters in einem Rahmen ist das Federelement in der Führungsnut
zur Justierung der Bandanordnung verschiebbar ausgebildet. Die Führungsnut
führt das
Federelement vorzugsweise in horizontaler Richtung. Mit den Stellmitteln
lässt sich
nun die Bandanordnung justieren, während das Federelement zu jeder Zeit
in die Führungsnut
eingreift und beim Justieren in der Führungsnut verschoben wird.
Dadurch wird die Bandanordnung auch während einer Ausrichtung eines
Tür- oder
Fensterflügels
sicher von der Führungsnut
und dem Federelement gestützt
und ermöglicht
so ein genaues Justieren. Zudem muss das Federelement bei einer
Justage nicht mühsam
und zeitaufwendig aus der Führungsnut
gerückt
und anschließend
wieder eingefügt
werden.
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Weitere
Ausgestaltungen und Vorteile ergeben sich aus dem Gegenstand der
Unteransprüche, sowie
den Zeichnungen mit den dazugehörigen
Beschreibungen.
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Zwei
Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind nachstehend unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen
näher erläutert.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnung
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1 zeigt
in einer auseinander gezogenen perspektivischen Ansicht Bestandteile
eines ersten Ausführungsbeispiels
einer Bandanordnung für
eine Tür
oder ein Fenster.
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2 zeigt
in einer perspektivischen Ansicht die zusammengesetzte Bandanordnung
nach 1.
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3 zeigt
in einer perspektivischen Ansicht ein zweites Ausführungsbeispiel
der Bandanordnung für
eine Tür
oder ein Fenster.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
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In 1 wird
mit 10 eine Bandanordnung für eine Tür- oder Fensteranordnung 12 bezeichnet.
Die Bandanordnung 10 ist aber beispielsweise auch für eine Pforte,
ein Tor oder eine ähnliche
Einrichtung einsetzbar. Die Tür-
oder Fensteranordnung 12 verfügt über einen feststehenden Rahmen 14 und
einen beweglichen Flügel 16,
z.B. eine Tür
bzw. ein Türblatt oder
ein Türflügel, oder
ein Fenster bzw. Fensterflügel.
Mit Hilfe der Bandanordnung 10 wird der Flügel 16 beweglich
an dem Rahmen 14 befestigt, sodass der Flügel 16 in
einem geschlossenen Zustand an dem Rahmen 14 anliegt und
in einem geöffneten
Zustand von der Bandanordnung 10 getragen wird. Üblicherweise
werden für
eine Tür-
oder ein Fensteranordnung 12 zwei oder mehr Bandanordnungen 10 verwendet.
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Die
Bandanordnung 10 enthält
einen rahmenseitigen Bandlappen 18, ein Gelenk 20 und
einen flügelseitigen
Bandlappen 22. Der rahmenseitige Bandlappen 18 sieht
zwei Schrauben 24 und zwei Positionierungsstifte 26 zur
Befestigung an dem Rahmen 14 vor. In dem Rahmen 14 sind
dafür vier
Löcher 28 angeordnet.
Gegenüber
den Positionierungsstiften 26 ist der rahmenseitige Bandlappen 18 fest
mit dem Gelenk 20 fest verbunden oder bildet einen Teil dieses
Gelenks 20 aus.
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Der
flügelseitige
Bandlappen 22 beinhaltet einen u-förmigen justierbaren Bandlappenteil 30 mit zwei
Schenkeln 32 und einem Boden 34, einen Stellschlitten 36 und
einen Deckel 38. Das u-förmige Bandlappenteil 30 ist
an einem Ende mit dem Gelenk 20 fest verbunden oder bildet
einen Teil dieses Gelenks 20 aus. An dem Boden 34 des
u-förmigen Bandlappenteils 30 sind
zwei Führungsleisten 40 als Federelemente
vorgesehen. Es sind aber auch mehr als zwei oder nur eine Führungsleiste 40 möglich. Bei einer
Befestigung des flügelseitigen
Bandlappens 22 an dem Flügel 16 liegt der Boden 34 auf
dem Flügel 16 auf,
wobei die Führungsleisten 40 in
entsprechende Führungsnuten 42 des
Flügel 16 eingreifen.
Die Führungsleisten 40 bilden
so zusammen mit den Führungsnuten 42 ein
Führungsmittel
für den
Bandlappen 22.
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Das
u-förmige
Bandlappenteil 30 wird mit dem Stellschlitten 36 an
dem Flügel 16 befestigt. Dazu
enthält
der Stellschlitten 36 Schrauben 44, selbst schneidende
Schrauben 46 und Positionierungsstifte 48, welche
durch Langlöcher 50 im
Boden 34 des u-förmigen Bandlappenteils 30 geführt sind und
in den Flügel 16 eingreifen.
Im Flügel 16 sind
für die
Schrauben 44 und die Positionierungsstifte Löcher 52 vorgesehen.
Der Stellschlitten 36 wird dadurch fest an dem Flügel 16 fixiert.
Dabei greift eine Stellvorrichtung 54 des Stellschlittens 36 in
eine Haltevorrichtung 56 des u-förmigen Bandlappenteils 30 ein
und der Stellschlitten 36 liegt mit seinen Außenflächen 58 formschlüssig an
den Innenseiten der Schenkel 32 des u-förmigen Bandlappenteils 58 an.
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In 2 wird
die Bandanordnung 10 nach 1 zusammengefügt dargestellt.
Die weitere Beschreibung des Ausführungsbeispiels erfolgt mit
Bezug auf 1 und 2. Gleiche
Bestandteile werden in 1 und 2 mit entsprechenden
Bezugszeichen bezeichnet. Der Deckel 38 ist in 2 zum Schutz
des Stellschlittens 36 und als Sichtblende auf dem u-förmigen Bandlappenteil 30 montiert.
Deutlich zu erkennen sind in 2 die durch
die Langlöcher 50 des
u-förmigen
Bandlappenteils 30 ragenden Schrauben 44, selbst
schneidenden Schrauben 46 und Positionierungsstifte 48 zu
erkennen, mit denen der Stellschlitten 36 an dem Flügel 16 unbeweglich befestigt
wird.
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Das
u-förmige
Bandlappenteil 30 wird bei einer Befestigung des Stellschlittens 36 am
Flügel 16 zwischen
dem Stellschlitten 36 und dem Flügel 16 eingeklemmt.
Dabei wird das u-förmige
Bandlappenteil 30 und das mit ihm verbundene Gelenk 20 vertikal von
den Führungsleisten 40 in
den Führungsnuten 42,
den formschlüssig
an den Schenkeln 32 anliegenden Außenflächen 58 des Stellschlittens 36 und den
Schrauben 44, 46 sowie den Positionierungsstiften 48 mit
den Langlöchern 50 dauerhaft
sehr stabil gehalten. Dies gilt insbesondere auch für Flügel 16 aus
Hohlprofilen, bei denen eine hinreichend stabile Befestigung oft
Probleme bereitet.
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Horizontal
ist der Bandlappen 22 durch Verschieben des u-förmigen Bandlappenteils 30 mit
Hilfe der Stellvorrichtung 54 justierbar. Die Stellvorrichtung 54 und
die Haltevorrichtung 56 koppeln den Stellschlitten 36 und
das u-förmige
Bandlappenteil 30 aneinander und erlaubt so ein horizontales
Einstellen der Bandanordnung 10. Dabei wird der u-förmige Bandlappenteil 30 durch
die Führungsleisten 40 in den
Führungsnuten 42,
den an den Schenkeln 32 anliegenden Außenflächen 58 des Stellschlittens 36 und
den Schrauben 44, 46 und Positionierungsstiften 48 in
den Langlöchern 50 geführt.
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3 zeigt
entsprechend zu 1 und 2 ein zweites
Ausführungsbeispiel
einer Bandanordnung 10 für eine Tür oder ein Fenster. Gleiche Bestandteile
werden daher auch mit entsprechenden Bezugszeichen bezeichnet. Im
Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel
werden als Federelemente eine Vielzahl von Führungsnoppen 60 verwendet. Die
Führungsnoppen 60 fügen sich
bei einer Montage der Bandanordnung 10 in die Führungsnuten 42 des
Flügels 16 und
bilden somit ein Führungsmittel für die Bandanordnung 10.
Als Führungsnoppen 60 sind
beispielsweise in Bohrungen eingebrachte Stifte denkbar. Diese lassen
sich unkompliziert und kostengünstig
herstellen.
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Bei
alternativen Ausführungen
sind der Stellschlitten 36 mit der Stellvorrichtung 54 und
das u-förmige
Bandlappenteil 30 mit den Führungsleisten 40 in
dem rahmenseitigen Bandlappen 18 oder in beiden Bandlappen 18, 22 vorgesehen.
Bei letzterem wird so auch eine Ausrichtung des Gelenks 20 gegenüber der
Tür- oder
Fensteranordnung 12 möglich.
Weiterhin ist auch eine gleichzeitige Verwendung von Führungsleisten 40 und
Führungsnoppen 60 oder
eine andere Formgebung der Federelemente 40, 60 denkbar.
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- 10
- Bandanordnung
- 12
- Tür- oder
Fensteranordnung
- 14
- Rahmen
- 16
- Flügel
- 18
- rahmenseitiger
Bandlappen
- 20
- Gelenk
- 22
- flügelseitiger
Bandlappen
- 24
- Schrauben
rahmenseitiger Bandlappen
- 26
- Positionierungsstifte
rahmenseitiger Bandlappen
- 28
- Löcher Rahmen
- 30
- u-förmiges Bandlappenteil
- 32
- Schenkel
- 34
- Boden
- 36
- Stellschlitten
- 38
- Deckel
- 40
- Führungsleisten
- 42
- Führungsnuten
- 44
- Schrauben
Stellschlitten
- 46
- selbst
schneidende Schrauben
- 48
- Positionierungsstifte
Stellschlitten
- 50
- Langlöcher
- 52
- Löcher
- 54
- Stellvorrichtung
- 56
- Haltevorrichtung
- 58
- Außenflächen Stellschlitten
- 60
- Führungsnoppen