DE202007009911U1 - Dichtungsanordnung - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Dichtungsanordnung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Dichtungsprofile kommen im Fahrzeugbereich an zahlreichen Stellen zum Einsatz, wobei es sich häufig darum handelt, die Berandung von Öffnungen, die mit zum Zusammenwirken mit Türen, Klappen und dergleichen bestimmt ist, dichtend verschließen zu können. Entsprechend dem konkreten Einsatzort kann die Zweckbestimmung der Dichtung unterschiedlich sein. Regelmäßig geht es jedoch um eine Abdichtung gegenüber einem Eindringen von Feuchtigkeit, von Niederschlag aller Art sowie um die Darstellung einer Abschirmung gegenüber Zugluft und Geräuschen, insbesondere solchen, die aus dem Fahrbetrieb resultieren und gegenüber Verschmutzungen.
- Es ist bekannt, zur Darstellung einer Dichtung in dem Spalt zwischen zwei relativ zueinander bewegbaren Teilen einer Fahrzeugstruktur ein Dichtungsprofil entlang der Berandung des einen dieser Teile vorzusehen, welches mit einer definierten Gegenfläche des jeweils anderen Teiles zusammenwirkt. Zur Befestigung des Dichtungsprofiles an dem erstgenannten Teil sind unterschiedliche Techniken bekannt, die mehr oder weniger aufwendige Vorkehrungen im Bereich des Dichtungsprofils und des Montageortes sowie Montagetätigkeiten erforderlich machen.
- Aus der Druckschrift
DE 37 40 913 ist die Verwendung eines Klebebandes zur Darstellung einer Befestigung eines aus einem Befestigungsteil und einem mit diesem koextrudierten hohlprofilartigen Dichtungsteil bekannt. Aus der DruckschriftDE 40 18 744 ist es bekannt, ein Dichtungsprofil mit einem Befestigungsteil auszurüsten, welches aus zwei abgewinkelten Metallschienen besteht, die teilweise in die Substanz des Dichtungsprofils eingebunden sind und ein Verrastungsprofil bilden, welches ein Aufstecken auf karosserieseitig festgelegte Bolzen ermöglicht. Eine mit dem Gegenstand der letztgenannten Druckschrift vergleichbare Befestigungsform ist auch aus der DruckschriftEP 0 842 823 bekannt. Schließlich ist es aus der DruckschriftUS 4 505 965 bekannt, zur Befestigung eines Dichtungsprofils eine Verrastungsschiene zu benutzen, die mit einem metallischen, teilweise in die Substanz des Dichtungsprofils eingebundenen Profilelement zusammenwirkt. - Die Handhabung jeglicher Verbindungstechniken, die auf einem Klebevorgang beruhen, und zwar unabhängig davon, ob es sich um Klebebänder oder besondere Klebeschichten handelt, gestaltet sich stets vergleichsweise aufwändig. Die Verwendung von steck- bzw. verrastbaren Profilelementen ist in Abhängigkeit der jeweiligen Werkstoffpaarungen mit Korrosionsrisiken verbunden und führt darüber hinaus häufig zu vergleichsweise komplizierten Gestaltungsformen. Hinzutritt, dass bei einer üblichen Montagebewegung senkrecht zu einer gegebenenfalls lackierten Montagefläche eines Karosserieteiles Lackschäden nicht sicher vermeidbar sind, die in der Folge Nachbearbeitungen erforderlich machen. Auch sollte das Dichtungsprofil auf der ihm zugeordneten Montagefläche unverrückbar fixiert sein, eine Bedingung, die nicht von allen der bekannten Befestigungsformen erfüllbar ist.
- Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine gattungsgemäße Dichtungsanordnung bei einfachem Aufbau unter Vermeidung der dem Stand der Technik anhaftenden Nachteile insbesondere mit Hinblick auf eine einfache und kostengünstig darstellbare Montage an einem Fahrzeugteil hin auszugestalten. Gelöst ist diese Aufgabe bei einem solchen Dichtungsprofil durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 1.
- Erfindungswesentlich ist hiernach eine Verwendung von Einlegern, die zum Teil in die Substanz des Dichtungsprofils eingebunden sind und einen, aus dieser Substanz herausragenden Teil aufweisen, der eine Ausgestaltung mit Hinblick auf die Darstellung einer Verrastung des Dichtungsprofils auf einer Montagefläche aufweist. Es sind somit Paarungen von Verrastungselementen vorgese hen, die auf der Montagefläche sowie an dem genannten herausragenden Teil angebracht sind und die ferner mit der Maßgabe ausgewählt sind, dass sowohl eine Montage als auch eine Demontage des Dichtungsprofils durch lediglich parallel zu der Montagefläche orientierte Bewegungen desselben darstellbar sind. Es handelt sich somit um sehr einfache Bewegungen, bei denen insbesondere eine Gefahr von Beschädigungen einer Farbbeschichtung und hiermit einhergehende Korrosionsrisiken der Montagefläche zuverlässig vermeidbar sind.
- Die Merkmale des Anspruchs 2 sind auf eine konstruktive Konkretisierung der Verrastungselemente gerichtet, die hiernach aus karosserieseitig auf der Montagefläche anzubringenden Bolzen bestehen. Verrastungsaufnahmen sind in den genannten herausragenden Teil des Einlegers eingeformt. Wesentlich bei sich senkrecht zu der Montagefläche erstreckenden Bolzen ist, dass sich der genannte herausragende, die Verrastungsaufnahmen tragende Teil des Einlegers parallel zu der Montagefläche erstreckt.
- Die Verrastung ist entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 3 dahingehend angelegt, dass zusätzlich zu der in einer Ebene parallel zu der Montagefläche wirksamen Verrastung eine formschlüssige Sicherung senkrecht zu dieser Ebene gegeben ist. Dies ist im einfachsten Fall durch einen, die Berandung der Verrastungsaufnahme übergreifenden Bolzenkopf erreichbar.
- Die Merkmale der Ansprüche 4 und 5 sind auf eine Ausgestaltung des Dichtungsprofils dahingehend gerichtet, dass dessen Dichtungsabschnitt um eine fiktive, innerhalb des Befestigungsabschnitts gelegene Achse klappbar ist, und zwar mit dem Ziel, den Montagebereich, nämlich das System der Verrastungsaufnahmen und der mit diesen im Eingriff stehenden Bolzen zum Zweck der Montage oder auch der Demontage einwandfrei zugänglich zu machen. Dieser Montagebereich ist ansonsten in einem Raum geschützt angeordnet, der durch die Montagefläche sowie den Dichtungsabschnitt im übrigen umgrenzt ist.
- Die Merkmale der Ansprüche 6 bis 9 sind auf die weitere Ausgestaltung des Dichtungsabschnitts gerichtet, der grundsätzlich aus einem, u. a. eine Stützfunktion erfüllenden Hohlprofil besteht, an welchem Dichtelemente in der Form weiterer Hohlprofile oder auch Dichtlippen angeformt sind. Die Dichtelemente können stofflich gleich mit dem erstgenannten Hohlprofil ausgebildet sein, d. h. beispielsweise aus TPE (thermoplastic rubber), gegebenenfalls hart oder weich geschäumt, aus EPDM (Ethylen/Propylen-Dien Terpolymere)-Moosgummi oder aus EPDM-Weichgummi bestehen – es können jedoch auch andere, insbesondere weicher eingestellte vergleichbare Werkstoffe für diese Elemente benutzt werden.
- Das Dichtungsprofil ist entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 10 beispielsweise entlang der Berandung einer Fahrzeugtüre montierbar. Es kommt jedoch alternativ auch eine Anordnung entlang der Berandung einer Öffnung in Betracht.
- Der Einleger kann entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 11 aus Kunststoff, insbesondere einem thermoplastischen Kunststoff bestehen. Hieraus ergibt sich nach Maßgabe der stofflichen Beschaffenheit des Dichtungsprofils im Übrigen der Vorteil einer Wiederverwertbarkeit im Sinne einer Recyclingwirtschaft und derjenige einer einfachen Entsorgung. Hinzu tritt der Vorteil einer Gewichtsverringerung. Auch werden durch diese Ausbildung des Einlegers Korrosionsrisiken im Montagebereich vermieden.
- Die Merkmale der Ansprüche 12 und 13 sind auf eine erste Ausgestaltung des Einlegers gerichtet. Deren, in die Substanz des Dichtungsprofils eingebundener Teil wirkt als Armierung, wohingegen der aus diesem herausragende Teil zur Darstellung einer Befestigung an Gegenelementen der Montagefläche eingerichtet ist. Die Verrastungsaufnahmen sind in jedem Fall seitlich offen und mit Einführungsschrägen für den jeweils zu verrastenden Bolzen versehen. Diese Einführungsschrägen bestehen sowohl in horizontaler, d. h. in einer Draufsicht auf den Einleger gesehen als auch in vertikaler Ansicht, d. h. in einer Querschnittsbetrachtung, senkrecht zur Längserstreckung. Das Verrastungsprofil einer jeden Verrastungsaufnahme ist von seinen Abmessungen her an die aufzunehmenden Bolzen angepasst, und zwar idealerweise mit Hinblick auf deren spielfreie Fixierung.
- Die Merkmale der Ansprüche 14 und 15 sind auf eine weitere Ausgestaltung des Auslegers gerichtet. Dieser kann hiernach, u. a. mit Hinblick auf die gewünschten Steifigkeitsverhältnisse einseitig oder beidseitig – bezogen auf dessen Längsseiten – mit Ausnehmungen einschließlich der Verrastungsaufnahmen versehen sein.
- Für den Ausleger wird grundsätzlich von einer langgestreckten streifenförmigen Grundstruktur ausgegangen, deren Längsseiten anschließend bearbeitet werden, wobei der fertige Einleger anschließend mit dem Dichtungsprofil koextrudiert wird. Die Füllstücke entsprechend dem Anspruch 16 sind dazu bestimmt, in Ausnehmungen angeordnet zu werden, um in diesen eine Bildung von Einfallzonen während des Extrusionsverfahrens zu vermeiden.
- Die Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf das in den Zeichnungen schematisch dargestellte Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Es zeigen:
-
1 eine perspektivische teilweise Ansicht eines Kraftfahrzeugs; -
2 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung im Querschnitt; -
3 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung im Querschnitt; -
4 ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung im Querschnitt; -
5 ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung im Querschnitt; -
6 ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung im Querschnitt; -
7 eine perspektivische teilweise Darstellung eines ersten Ausführungsbeispieles eines für ein Dichtungsprofil nach einer der2 bis6 zu verwendenden Einlegers; -
8 eine perspektivische teilweise Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispieles eines für ein Dichtungsprofil nach einer der2 bis6 zu verwendenden Einlegers; -
9 eine perspektivische teilweise Darstellung eines dritten Ausführungsbeispieles eines für ein Dichtungsprofil nach einer der2 bis6 zu verwendenden Einlegers; -
10 eine perspektivische teilweise Darstellung eines für ein Dichtungsprofil nach einer der2 bis6 zu verwendenden Einlegers mit einem Füllstück; Mit1 ist in1 ein Kraftfahrzeug bezeichnet, dessen Türen2 ,3 im Umfangsbereich mit den erfindungsgemäßen, im folgenden zu beschreibenden Dichtungsprofilen ausgerüstet sind. Die Dichtungsprofile sind zum Zusammenwirken mit den Berandungen der, den Türen zugeordneten Öffnungen des Fahrzeugkarosserie bestimmt. - Die Anwendung des Dichtungsprofiles ist jedoch nicht auf eine solche bei den gezeigten Türen beschränkt. Sie ist gleichermaßen bei sonstigen Öffnungen und den diese schließenden Türen oder Klappen gegeben wie z. B. einem Kofferraumdeckel.
- In den
2 bis6 werden Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Dichtungsprofile im Einbauzustand beschrieben werden, und zwar unter Bezugnahme auf Schnittdarstellungen entsprechend den in1 angegebenen Ebenen 5-5 und 6-6. -
2 zeigt den Randbereich einer Türe7 eines Fahrzeugs, deren eine, einer Außenseite8 zugekehrte Seite durch ein Blech9 gebildet ist, dessen freies Ende um das Ende eines weiteren Bleches10 gekantet ist, so dass die sich parallel erstreckenden Enden beider Bleche9 ,10 einen, sich entlang der Berandung der Türe7 erstreckenden Randflansch11 bilden. Dieser Randflansch11 erstreckt sich in der der Außenseite8 zugekehrten Ebene der Türe7 . - Das innere Blech
10 ist an der Stelle12 , die Breite des Randflansches11 definierend, im wesentlichen senkrecht zu der Ebene des Bleches9 abgekantet und bildet auf seiner einen Seite eine Montagefläche12' für ein Dichtungsprofil13 , welches zum Zusammenwirken mit einer Öffnungsberandung14 des Fahrzeugaufbaus bestimmt und eingerichtet ist. Der zwischen der Montagefläche12' und der Öffnungsberandung14 bestehende Spalt wird somit im Schließzustand der Türe7 durch das Dichtungsprofil13 dichtend verschlossen. Die Montagefläche12' einerseits und die Öffnungsberandung14 andererseits erstrecken sich wenigstens teilweise parallel zueinander. - Das Dichtungsprofil besteht aus einem Befestigungsabschnitt
15 , an dem ein, ein Hohlprofil16 aufweisender Dichtungsabschnitt17 angeformt ist. - Der Befestigungsabschnitt
15 ist durch einen, auch als Armierung wirksamen, teilweise jedoch aus der Substanz des Profiles herausragenden metallischen oder auch aus einem Kunststoff bestehenden Einleger18 gekennzeichnet, dessen in diesem Sinne herausragender Abschnitt Ausnehmungen18' aufweist, die sich in einer Ebene parallel zu der Montagefläche12' erstrecken und von ihrer Berandung her mit der Maßgabe gestaltet sind, dass sie zur Ausübung einer Verrastungsfunktion mit Bolzen19 geeignet sind, die sich senk recht zu der Montagefläche12' erstrecken und mit dieser in fester Verbindung stehen. Die Ausnehmungen18' bilden im Folgenden noch näher zu beschreibende Verrastungsaufnahmen42 (7 ) für die Bolzen19 . - Diese Bolzen
19 sind nach Maßgabe definierter Abstände entlang einer Linie angeordnet, entlang welcher das Dichtungsprofil13 mit der Montagefläche12' , nämlich entlang der Türberandung zu verbinden ist. Um einen zuverlässigen Befestigungszustand des Dichtungsprofils13 zu sichern, ist jeder Bolzen19 mit einem Kopfabschnitt19' versehen, der eine formschlüssige Sicherung gegenüber einem unbeabsichtigten Lösen des Dichtungsprofils13 in Richtung der Achse des Bolzens19 bildet. - Das Hohlprofil
16 ist durch einen ersten, an dem Befestigungsabschnitt15 angeformten, den Bolzen19 einschließlich dessen Kopfbereichs19' überdeckenden, an seinem, dem Befestigungsbereich15 abgekehrten Ende eine Dichtlippe20 bildenden, an der Montagefläche12' anliegenden Abschnitt21 gekennzeichnet. Dieser Abschnitt21 umgrenzt zusammen mit der Montagefläche einen Raum22 , der den Montagebereich bildet und innerhalb welchem die Bolzen19 sowie der mit diesen im Eingriff stehende Teil des Einlegers18 geschützt angeordnet sind. - Ein zweiter, sich an die Dichtlippe
20 anschließender Abschnitt23 und ein dritter, im Verhältnis zu den Abschnitten21 ,23 dickwandigerer, das zugekehrte Ende des Abschnitts23 mit dem Befestigungsabschnitt15 verbindender Abschnitt24 komplettieren das Hohlprofil16 . Die Abschnitte24 ,21 weisen jeweils eine im Verhältnis zu dem Raum22 konkave Krümmung auf. - An den Verbindungsbereich
25 zwischen den Abschnitten23 ,24 ist außenseitig eine Dichtlippe26 angeformt, die zur Anlage an der zugekehrten Seite des Randflansches11 eingerichtet ist. - Eine weitere Dichtlippe
27 ist an der Außenseite des Abschnitts24 angeformt, und zwar mit der Maßgabe, dass sie zum Zusammenwirken mit der zugehrten Seite des Profils der Öffnungsberandung14 eingerichtet ist. - Man erkennt, dass im Schließzustand der Türe
7 der Montagebereich des Dichtungsprofils13 , nämlich die Anordnung der Bolzen19 zur Außenseite8 hin besonders zuverlässig durch zwei Dichtlippen20 ,26 geschützt angeordnet ist. - Man erkennt ferner, dass im Schließzustand der Türe
7 der zwischen dieser und der Öffnungsberandung14 bestehende Spalt durch die Dichtlippe27 sowie ein Anliegen des Abschnitts24 an dem Profil der Öffnungsberandung14 zuverlässig dichtend verschlossen ist. - Wesentlich für die Wandstärkenbemessung des gezeigten Profils im Verbindungsbereich der Abschnitte
21 ,24 mit dem Befestigungsabschnitt15 ist, dass der Profilquerschnitt um eine hypothetische, im Bereich des Befestigungsabschnitts15 gelegene Achse schwenkbar ist, so dass der genannte Montagebereich, nämlich der aus dem Profil herausragende und mit der Anordnung von Bolzen19 zu verbindende Abschnitt des im Folgenden noch näher zu beschreibenden Einlegers18 gut zugänglich ist, so dass ein bequemes Arbeiten zwecks Montage oder auch Demontage des Dichtungsprofils13 möglich ist. - Bei den in den
3 bis6 gezeigten weiteren Ausführungsbeispielen einer Dichtungsanordnung sind Funktionselemente, die mit denjenigen des Ausführungsbeispiels der2 übereinstimmen, entsprechend beziffert, so dass auf eine diesbezügliche wiederholte Beschreibung verzichtet werden kann. -
3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Dichtungsanordnung mit einem Dichtungsprofil28 in einem, demjenigen der2 vergleichbaren Einbauzustand. Das Dichtungsprofil28 besteht aus einem Befestigungsabschnitt15' und einem Dichtungsabschnitt29 . - Der Dichtungsabschnitt
29 ist durch ein Hohlprofil30 gekennzeichnet, dessen einer, der Montageseite12' zugekehrter Abschnitt31 in Verbindung mit einer, an dessen, dem Befestigungsabschnitt15' abgekehrter Seite angeformten, an der Montageseite12' anliegenden Dichtlippe20' in gleicher Weise wie in2 einen Raum22' definiert, welcher den Montagebereich bildet. - Das im Übrigen durch im Wesentlichen gleiche Wandstärken charakterisierte, angenähert kreisförmige Hohlprofil
30 ist durch zwei, einander diametral gegenüberliegende Kerbstellen31 ,32 gekennzeichnet, durch welche das Verformungsverhalten des Dichtungsprofils28 im Schließzustand der Türe7 konstruktiv festgelegt ist. Dieses ist durch ein dichtendes Anliegen an dem Profil der Öffnungsberandung14 gekennzeichnet, wobei gleichzeitig die Dichtlippe20' gegen die Montagefläche12' gepresst wird, so dass der Raum22' geschützt angeordnet ist. - Das in
4 gezeigte dritte Ausführungsbeispiel einer Dichtungsanordnung entspricht im wesentlichen dem in2 gezeigten, wobei lediglich die Dichtlippe27 der2 durch ein weiteres, sich an dieser Stelle an die Außenseite des Verbindungsbereiches25 anschließendes, im Querschnitt kreisförmiges Hohlprofil33 ersetzt ist. -
5 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel einer Dichtungsanordnung mit einem Dichtungsprofil34 mit einem Befestigungsabschnitt15'' ähnlich demjenigen des Ausführungsbeispiels gemäß2 , an den sich die, im Verhältnis zu der Montagefläche12' konkav gekrümmten Abschnitte21' ,24' eines Hohlprofils16' anschließen, wobei der Abschnitt21' an seinem, dem Befestigungsabschnitt15' abgekehrten Ende in einer, an der Montagefläche12' anliegenden Dichtlippe20' endet und mit der Montagefläche einen Raum22 querschnittsmäßig umgrenzt, der den Montagebereich bildet. - Ein, die Enden der Abschnitte
21' ,24' verbindender Abschnitt23' komplettiert das Hohlprofil16' , wobei an den Enden des Abschnitts23' ein weiteres Hohl profil35 angeformt ist, welches die Funktion der Dichtlippe26 des Ausführungsbeispiels gemäß2 ersetzt. - An dem Abschnitt
24' ist in gleicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß4 ein Hohlprofil33' angeformt. - Der Befestigungsabschnitt
15'' ist an seinem der Dichtlippe20' abgekehrten Ende, und zwar auf seiner, der Montagefläche12' zugekehrten Seite durch eine Nut36 gekennzeichnet, in die ein Dichtstreifen37 eingesetzt ist. Die Bemessung der Nut36 in Verbindung mit der stofflichen Beschaffenheit und den Abmessungen des Dichtstreifens37 sind mit der Maßgabe gewählt, dass im Schließzustand der Türe7 der Dichtstreifen37 zwischen dem Befestigungsabschnitt15'' und der Montagefläche12' elastisch verformt ist und eine besonders zuverlässige Sicherung gegenüber einem Unterwandern durch Feuchtigkeit bietet. - Das in
6 gezeigte fünfte Ausführungsbeispiel einer Dichtungsanordnung weist ein Dichtungsprofil38 mit einem Befestigungsabschnitt15 und einem Dichtungsabschnitt29' auf, der wie in2 aus einem Hohlprofil16 und einer an diesem angeformten, zum Zusammenwirken mit dem Profil der Öffnungsberandung14 bestimmten Dichtlippe26 besteht. - In vergleichbarer Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß
2 ist durch den Abschnitt21 des Hohlprofils16 , der in einer, an der Montagefläche12' anliegenden Dichtlippe20'' endet, ein Raum22 querschnittsmäßig umgrenzt, innerhalb welchem sich der, die Bolzen19 aufnehmende Montagereich befindet. An dem Endbereich des Abschnitts24 des Hohlprofils16 , welcher der Dichtlippe20'' zugekehrt ist, ist ein weiteres Hohlprofil39 angeformt. Letzteres ist zum dichtenden Zusammenwirken mit der diesem zugekehrten Seite des Randflansches11 bestimmt und eingerichtet. - Das Hohlprofil
39 bildet im unmittelbaren Anschluß an die Dichtlippe20'' eine außenseitig offene Nut40 , in die ein Dichtstreifen41 eingesetzt ist, der von seiner Funktion her dem Dichtstreifen37 des Ausführungsbeispieles gemäß5 entspricht. - Die Dichtstreifen
37 ,41 können besonders vorteilhaft aus Polyurethanschaum bestehen. - Mit
18'' ist ein, in die Substanz des Einlegers18 eingebundener Faden bezeichnet, der dazu dient, ein kontrolliertes Schrumpfverhalten einzustellen und darüber hinaus die Festigkeit des Einlegers zu erhöhen. - Zeichnerisch nicht dargestellt sind auf die Außenseiten, insbesondere die sichtbaren Seiten der Dichtungsprofile aufgebrachte dekorative oder auch Schutzschichten bestehend aus Lacken, einer Beflockung oder auch härteren Materialien wie z. B. PP (Polypropylen), wobei diese Beschichtungen lediglich partiell oder Sichtflächen vollständig überdeckend vorgesehen sein können.
- Zeichnerisch ebenfalls nicht dargestellt ist eine solche Variante des Dichtungsprofiles, bei die Werkstoffe Moosgummi, Weichgummi, TPE gegebenenfalls nach Maßgabe örtlich unterschiedlicher Härte zum Einsatz kommen, wobei beispielsweise im Bereich des Befestigungsteils eine größere Härte (60° Shore A) als im Bereich des übrigen Querschnitts (20° Shore A) benutzt wird.
- In den
7 bis10 sind einige mögliche Ausbildungsformen der Einleger18 gezeigt, die im Befestigungsabschnitt15 ,15' ,15'' der erfindungsgemäßen Dichtungsprofile13 ,13' ,28 ,34 ,38 Verwendung finden. - Gemeinsam ist allen Einlegerformen, dass diese sich im wesentlichen in einer Ebene erstrecken, eine streifenförmige Grundstruktur und eine Reihe von Verrastungsaufnahmen
42 aufweisen, die nach einer Seite hin offen und in Richtung der Längserstreckung der Einleger vorzugsweise gleichförmig verteilt vorgesehen sind. Jede Verrastungsaufnahme42 ist – in einer Draufsicht auf den Einleger gesehen – durch einen, sich in Richtung auf einen, den Aufnahmegrund bildendes Kreisprofil43 hin konisch verjüngenden Einführungsbereich44 gekennzeichnet. Jedes Kreisprofil43 ist zur Verrastung mit einem der eingangs genannten Bolzen19 bestimmt. - Gemeinsam ist allen Einlegerformen ferner, dass diese im Verbundzustand mit dem jeweiligen Dichtungsprofil teilweise in dessen Substanz eingebunden sind und teilweise, insbesondere mit den Verrastungsaufnahmen
42 aus dieser herausragen. Die global ebenen Einleger18 erstrecken sich stets parallel zu der jeweiligen Montagefläche12' , so dass ein Aufstecken des Dichtungsprofiles auf die karosserieseitig vorgegebenen Bolzen19 einer Montagefläche12' eine Bewegung lediglich parallel zu dieser Montagefläche voraussetzt. - Im Einzelnen zeigt
7 einen Einleger18 , der plattenförmig ausgebildet ist und an einer Seite mit Verrastungsaufnahmen42 versehen ist. Zusätzlich findet sich montageseitig eine, zu einer Vorderseite45' hin geneigt orientierte Aufschiebschrägfläche45 , welche die Montage weiter erleichtert. Mit46 ist eine Ausklinkung bezeichnet, die zur Schaffung einer erhöhten Anbindungsfläche für eine quasi Endlos-Herstellung dient. Schließlich ist mit47 eine bodenseitige, sich auf der, der Montagefläche12' zugekehrten Seite befindliche Ausnehmung bezeichnet, die zur Aufnahme einer, die Bolzen19 umgebenden Schweißnaht dient, so dass eine flächige Auflage des Dichtungsprofiles auf der Montagefläche12' gesichert ist. - Die Ausführungsbeispiele gemäß den
8 und9 zeigen Einleger18'' ,18''' , die beidseitig profiliert ausgebildet sind, insbesondere mit Verrastungsaufnahmen42 versehen sind. Diese zeichnen sich im Vergleich zu dem Ausführungsbeispiel gemäß7 durch eine größere Flexibilität aus, eine Eigenschaft, die insbesondere beim Verlegen des Dichtungsprofiles nach Maßgabe kleiner Krümmungsradien von Vorteil ist. Hinzu tritt, dass bei dieser Ausführungsform verschiedene Toleranzlagen der Bolzen19 sicher kompensierbar sind. - Der vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Einleger
18 kann in einem Extrusionsverfahren zunächst als streifenförmige Struktur hergestellt werden, wobei anschließend die Gestalt der Seitenabschnitte einschließlich der Verrastungsaufnahmen in einem Stanzverfahren hergestellt wird. Alternativ hierzu kann der fertige Einleger auch ein einem Spritzformverfahren hergestellt werden. Der fertige Einleger18 kann anschließend in einem Koextrusionsverfahren, welches der Formgebung des Dichtungsprofiles dient, mit diesem mit der Maßgabe verbunden werden, dass ein definierter Teil des Einlegers nicht in die Substanz des, aus EPDM-Moosgummi, EPDM-Weichgummi oder auch TPE bestehenden Dichtungsprofiles eingebunden ist, sondern einen frei liegenden, Verrastungsaufnahmen42 zeigenden Montageabschnitt bildet. Der Werkstoff TPE kann in einem weich oder hart geschäumten Zustand eingesetzt werden. - Einzelne der Verrastungsaufnehmer können auch mit Einstellelementen versehen sein, um eine örtliche Anpassung der Position des Dichtungsprofiles, beispielsweise bei Türschlössern zu ermöglichen.
- Um in Abhängigkeit von der konkreten Ausgestaltung des Randprofiles des Einlegers
18 die Bildung örtlicher Einfallstellen im Rahmen des auf die Herstellung des Dichtungsprofiles gerichteten Extrusionsprozesses zu vermeiden, sind – wie in10 gezeigt – örtlich Füllstücke48 vorgesehen. Diese können über einseitig angeformte, zeichnerisch nicht wiedergegebene Stege mit den angrenzende Abschnitten des Einlegers in Verbindung stehen. Der Bildung von Einfallstellen kann auf diesem Wege wirksam begegnet werden, und zwar unter Wahrung einer hinreichenden Formelastizität. - Man erkennt anhand der vorstehenden Ausführungen, dass sich die erfindungsgemäße Dichtungsanordnung insbesondere auch unter den Gesichtspunkten der Montage und Demontage konzipiert ist und ein sehr rationell handhabbares Bauteil bildet.
Claims (16)
- Dichtungsanordnung für den abzudichtenden Spalt zwischen zwei relativ zueinander bewegbaren Teilen, nämlich einer Öffnungsberandung (
14 ) und einer diese schließenden Türe (2 ,3 ) eines Fahrzeugs, mit einem Dichtungsprofil (13 ,13' ,28 ,34 ,38 ), bestehend aus einem, an einer Montagefläche (12' ) des einen Teiles anzubringenden Befestigungsteil (15 ,15' ,15'' ) und einem zusammenhängend mit diesem ausgebildeten, zum dichtenden Zusammenwirken mit dem Gegenprofil des anderen Teiles eingerichteten Dichtungsabschnitt (17 ,29 ), gekennzeichnet durch zumindest einen, sich entlang wenigstens eines Teiles der Länge des Dichtungsprofils erstreckenden, teilweise in die Substanz des Befestigungsteils eingebundenen und teilweise aus dieser herausragenden Einleger (18 ), wobei ein herausragender Teil des Einlegers und die Montagefläche (12' ) mit solchen Paarungen von Verrastungselementen versehen sind, mit denen sowohl ein Herbeiführen als auch ein Lösen eines Verrastungszustands und damit des Anbauzustands des Dichtungsprofils durch zu der Montagefläche (12' ) parallele Verschiebungen des Dichtungsprofils darstellbar sind. - Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Darstellung der Verrastungselemente der genannte herausragende Teil des Einlegers (
18 ) mit seitlich offenen, zum Aufschieben auf mit der Montagefläche (12' ) fest verbundene und sich senkrecht zu dieser erstreckende Bolzen (19 ) bestimmten Verrastungsaufnahmen (42 ) versehen ist, und dass sich der herausragende Teil in einer Ebene im wesentlichen parallel zu der Ebene der Montagefläche (12' ) erstreckt. - Dichtungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrastungsaufnahmen (
42 ) jeweils Verrastungsprofile bilden, die zusätzlich in Verbindung mit den Bolzen (19 ) eine formschlüssige, ein unbeabsichtigtes Lösen des Dichtungsprofils (13 ,13' ,28 ,34 ,38 ) in einer Richtung senkrecht zu der Montagefläche (12' ) verhindernde Sicherung bilden. - Dichtungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsabschnitt (
17 ,29 ) in Verbindung mit der Montagefläche (12' ) einen, den Montagebereich, nämlich den herausragenden Teil des auf die Bolzen (19 ) aufgesteckten Einlegers (19 ) aufnehmenden Raum (22 ,22' ) bildet. - Dichtungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsabschnitt (
17 ,29 ) als eine, um eine fiktive, im Bereich des Befestigungsteils (15 ,15' ,15'' ) gelegene Achse schwenkbare Struktur ausgebildet ist. - Dichtungsanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsabschnitt (
17 ,29 ) aus wenigstens einem, an das Befestigungsteil (15 ,15' ,15'' ) angeformten, u. a. eine Stützfunktion erfüllenden Hohlprofil (16 ,16' ) besteht. - Dichtungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Hohlprofil (
16 ,16' ) weitere Dichtelemente in der Form von Dichtlippen (26 ,27 ) oder Hohlprofilen (33 ,33' ,35 ,39 ) angeformt sind, die zum dichtenden Zusammenwirken mit benachbarten Profilelementen des einen oder des anderen Teiles bestimmt und eingerichtet sind. - Dichtungsanordnung nach einem der vorrangegangenen Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch wenigstens einen, in eine Nut (
36 ,40 ) des Dichtungsprofiles (13 ,13' ,28 ,34 ,38 ) eingesetzten, zur dichtenden Anlage an der Montagefläche (12 ) bestimmten Dichtstreifen (37 ,41 ). - Dichtungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtstreifen aus einem Schaumwerkstoff, insbesondere aus Polyurethanschaum besteht.
- Dichtungsanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil (
13 ,13' ,28 ,34 ,38 ) entlang der Berandung der Türe (2 ,3 ) angeordnet ist. - Dichtungsanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Einleger (
18 ) aus einem Kunststoff besteht. - Dichtungsanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass jede Verrastungsaufnahme (
42 ) ein Verrastungsprofil bildet, an welches sich ein seitlich offener, sich in Richtung auf das Verrastungsprofil hin verjüngender Einführungsbereich (44 ) anschließt. - Dichtungsanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Querschnitt des Einlegers (
18 ) in Richtung auf eine Vorderseite (45' ) hin, nämlich in Öffnungsrichtung der Verrastungsaufnahmen (42 ), eine Montageerleichterung bildend, verjüngt. - Dichtungsanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Einleger (
18 ) auf einer Seite mit einer Folge von Verrastungsaufnahmen (42 ) versehen ist. - Dichtungsanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Einleger (
18'' ) auf beiden Seiten zur Erhöhung der Flexibilität hinsichtlich Beanspruchungen um seine Längsachse und um seine Hochachse mit Ausnehmungen versehen ist. - Dichtungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Ausnehmungen mit Füllstücken (
48 ) versehen ist.
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