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DE202005018517U1 - Vorrichtung zum automatischen Stapelwechsel - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Stapelwechsel Download PDF

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DE202005018517U1
DE202005018517U1 DE200520018517 DE202005018517U DE202005018517U1 DE 202005018517 U1 DE202005018517 U1 DE 202005018517U1 DE 200520018517 DE200520018517 DE 200520018517 DE 202005018517 U DE202005018517 U DE 202005018517U DE 202005018517 U1 DE202005018517 U1 DE 202005018517U1
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MAN Roland Druckmaschinen AG
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Abstract

Vorrichtung zum Wechseln von Bogenstapeln in einem Bogenausleger einer Bogendruckmaschine mit in dem Bogenausleger angeordneten Mitteln zum Heben und Senken eines Bogenstapels oder zur Bereitstellung einer neuen leeren Stapelauflage, beispielsweise einem Hauptstapelhubwerk, weiterhin mit in einen Stapelbereich des Bogenauslegers oberhalb des Bogenstapels einfahrbaren Hilfsstapelträgern, sowie mit oberhalb der Hilfsstapelträger angeordneten und ebenfalls in den Stapelbereich einfahrbaren Bogentrennvorrichtungen, und mit Mitteln zur seitlichen Führung der Druckbogen im Stapelbereich während der Ablage der Druckbogen auf dem Bogenstapel, denen die Bogentrennvorrichtungen der zugeordnet sind, dass sie im wesentlichen in der Ebene des Bogentransportes und in eine Lage schräg zu einer Bogenlaufrichtung in den Stapelbereich einfahrbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass den Bogentrennvorrichtungen (4, 5) im wesentlichen unterhalb der Ebene des Bogentransportes und in einer Lage oberhalb der Bogentrennvorrichtungen (4, 5) in Bezug auf die Fallrichtung der Druckbogen (D) oberhalb der Oberfläche des Bogenstapels (1) eine oder mehrere Vortrennvorrichtungen in den Stapelbereich (S) einfahrbar vorgesehen...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Wechseln eines Auslegerstapels gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Beim Bedrucken von Druckbogen in Bogenrotationsdruckmaschinen kommen zur Rationalisierung und Leistungssteigerung zunehmend Einrichtungen zum automatischen Stapelwechsel zum Einsatz. Speziell im Bereich des Bogenauslegers einer Bogenrotationsdruckmaschine sind in diesem Zusammenhang verschiedene Randbedingungen zu berücksichtigen, die für den rohen, noch nicht bedruckten Bedruckstoff z.B. Papier im Bereich eines Bogenanlegers nicht gelten. Hierbei spielt insbesondere eine Rolle, dass mit hoher Geschwindigkeit ankommende Druckbogen während einer Übergangszeit aufgefangen und danach abgelegt werden müssen. Beim Auffangen und zwischenzeitlichen Halten dieser frei fliegend und nur zum Teil abgebremst ankommenden Druckbogen ist zweierlei zu berücksichtigen: Zum einen sind die Druckbogen in einem Druckprozeß mit Farbe versehen worden und haben infolgedessen gegebenenfalls nicht mehr ihre ursprünglich glatte Kontur. Darüber hinaus sind die Druckbogen schwerer als das rohe Papier, da sie ja die Druckfarbe tragen, und diese Farbschicht ist vor allen Dingen auch möglicher Weise noch nicht vollständig getrocknet.
  • Aus der DE 199 11 524 A1 ist eine Vorrichtung zum automatischen Stapelwechsel in einem Bogenausleger bekannt. Der Bogenausleger weist einen Hauptstapelaufzug und einen Hilfsstapelaufzug auf. Der Hilfstapelaufzug beinhaltet Hilfsstapelträger und Bogentrenneinrichtungen. Beim automatischen Wechseln einer mit einem Bogenstapel gefüllten Palette gegen eine leere Palette zur weiteren Abstapelung von Druckbogen wird ein Ablauf vorgesehen, bei dem zunächst Bogentrennvorrichtungen an der Querseite des Bogenauslegers in den Bereich der nach unten fallenden Druckbogen mit hoher Geschwindigkeit eingeschossen werden. Dabei schaffen diese Bogentrennvorrichtungen eine Trennstelle im Bereich der kontinuierlich weiter angelieferten und auf den Bogenstapel geförderten Druckbogen.
  • Die hochgehaltenen Druckbogen geben auf diese Weise eine Lücke frei für das Einschieben von seitlich angeordneten Bogentragflächen, die als Träger für einen Hilfsstapel dienen, während eine beladene Palette aus dem Bogenausleger entfernt und eine neue leere Palette eingesetzt wird. Zur Verbesserung der Stapelbildung beim Nonstop-Stapelwechsel wird eine funktionell verbesserte Vorrichtung vorgeschlagen. In dem Bogenausleger sind dazu an Seitenführungen dem Stapelwechsel dienende Bogentrennvorrichtungen oberhalb von Bogentragflächen angeordnet. Zur Verbesserung der Übergabe von Druckbogen zur Bildung eines auf den Bogentragflächen zu erzeugenden Hilfsstapels sind an den Bogentrennvorrichtungen ausschwenkbare, gekrümmte Bogenhochhalter vorgesehen. Wenigstens zwei der Bogentrennvorrichtungen können in Bogenlaufrichtung verstellbar angeordnet sein
  • Die gezielte Trennung des Bogenstroms in einer definierten Lücke ist schwierig, obwohl die Bogentrennvorrichtungen zur Verbesserung, Beschleunigung und Absicherung des Einschubs in eine Bogenlücke relativ schmal und auch so kurz wie möglich ausbildet sind. Durch die schmale, relativ kurze Auflagefläche können sich zudem Markierungen an den aufliegenden Bogen ergeben.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Vorrichtung zum Stapelwechsel an einem Bogenausleger dahingehend zu verbessern, dass der Wechselvorgang sowohl sicherer wird als auch für einen größeren Bereich bezüglich der Qualität von Bedruckstoffen anwendbar ist.
  • Die dergestalt sich stellende Aufgabe wird gelöst nach den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 1. Hierbei ist ein sowohl aus nur wenigen Druckbogen bestehender, als auch ein mehrere Druckbogen umfassender Hilfsstapel auf den speziell konzipierten Trennvorrichtungen sicher ablegbar. Die Anordnung der Trennvorrichtung verbessert die Zwischenablage der Druckbogen vor der Übernahme durch Hilfstragvorrichtungen deutlich. Dadurch ist außerdem ist der ganze Vorgang stabiler abzuwickeln.
  • Als wesentlicher Vorteil der Erfindung ist zu sehen, dass mit der vorgeschlagenen Stapelwechselvorrichtung auch Papiere minderer Qualität d.h. dünnere Papiere bearbeitet werden können. Dabei wird die Erzeugung von Makulatur vermieden.
  • Eine Verbesserung der Funktionsweise wird durch einen Schwenkantrieb erreicht. Der Schwenkantrieb stellt sicher, dass die Bogenhochhalter trotz ihrer vergleichsweise großen Länge in sehr kurzer Zeit in Arbeitsposition geschwenkt werden können.
  • In bevorzugter Ausführungsform sind gekrümmte Bogenhochhalter vorgesehen, die eine vergrößerte Auflagefläche aufweisen. Die gekrümmte Form stellt sicher, dass lediglich ein vergleichsweise kleiner Schwenkwinkel bei gleichzeitig großer zur Verfügung stehender Auflagefläche erforderlich ist.
  • Durch eine verschiebbare Anordnung der dem Bogenende zugeordneten Bogenhochhalter kann die Wirkung der Vorrichtung für einen großen Bereich von Bogenformaten sichergestellt werden.
  • Im Folgenden wird anhand eines Ausführungsbeispieles die Erfindung näher erläutert. In Figuren wird der Ablauf schematisch dargestellt.
  • Darin zeigen:
  • 1 die Anordnung der Stapelwechselvorrichtungen,
  • 2 eine Phase des Stapelwechselvorganges und
  • 3 eine Anordnung von Bogentrennvorrichtungen im Stapelbereich eines Bogenauslegers.
  • In 1 ist schematisch eine Stapelwechselvorrichtung in einem nicht näher gezeigten Bogenausleger einer Bogendruckmaschine mit für einen Non-Stop-Betrieb erforderlichen Einrichtungen dargestellt. Der Bogenausleger ebenso nicht näher dargestellte endlose Kettenfördersysteme und ein Hauptstapelhubwerk auf, um Druckbogen D von Druckwerken der Bogendruckmaschine in einem Stapelbereiches S des Bogenauslegers abzulegen. Der Bogenstapel 1 sitzt mittels einer Palette in einem Hauptstapelhubwerk auf, das eine kontinuierliche Absenkung der Palette bei Erhöhung des Bogenstapels 1 durch abgelegte Druckbogen D ermöglicht. Oberhalb des Bogenstapels 1 ist eine Hilfsstapelvorrichtung dem Stapelbe reich S zugeordnet. Die Hilfsstapelvorrichtung besteht beispielsweise, wie in 1 schematisch gezeigt, aus zwei spiegelbildlich angeordneten Bogentragflächen 2, 3, die von den Querseiten d.h. rechtwinklig zu einer von der Bogendruckmaschine vorgegebenen Bogenlaufrichtung am Bogenausleger angeordnet sind. Die Bogentragflächen 2, 3 sind jeweils mittels Antrieben in bzw. aus dem Stapelbereich S bewegbar. Oberhalb und jeweils den Bogentragflächen 2, 3 zugeordnet sind beiderseits des Stapelbereichs S jeweils zwei Bogentrennvorrichtungen 4, 5 vorgesehen. Diese weisen ausfahrbare Tragelemente auf, die aus einer Position außerhalb des Stapelbereiches S in den Stapelbereich S einfahrbar sind. Die schematische Darstellung zeigt, dass die Bogentrennvorrichtungen 4, 5 in ihrer Orientierung zur Lage der ankommenden Druckbogen D in der Weise schräg stehen, dass sie zum Stapelbereich S hin abfallen. Damit kann erreicht werden, dass sich bei in den Stapelbereich S eingefahrenen Bogentrennvorrichtungen 4, 5 eine nach unten gewölbte Auflagefläche für die ankommenden und aufliegenden Druckbogen D ergibt. Die Bogentrennvorrichtungen 4, 5 sind im Bereich von Seitenführungen 10, 11 zur exakten Stapelbildung angeordnet. Die Seitenführungen 10, 11 sind als seitenverschiebliche Vorrichtung mit einer beweglichen Leitfläche ausgebildet, die ankommende Druckbogen D jeweils durch eine Ausrichtbewegung beim Fallen auf den Bogenstapel 1 ausrichtet. Damit werden die Kanten des Bogenstapels 1 gerade gerichtet. Die quer verschiebbaren Tragvorrichtungen passen die Seitenführungen 10, 11, (Richtungspfeile) mittels eines der Formateinstellung dienenden Trägers 12 an die gewünschte Breite des Stapelbereiches S. Damit werden auch die Bogentrennvorrichtungen 4, 5 auf die erforderliche Formatbreite eingestellt.
  • Der Stapelwechsel gestaltet sich wie folgt:
    1 zeigt den Ausgangszustand mit dem Bogenstapel 1, wobei die Bogentragflächen 2, 3 und Bogentrennvorrichtungen 4, 5 sich in Wartestellung befinden. Bei Erreichen einer definierten Stapelhöhe wird der Stapelwechsel eingeleitet und der Bogenstapel 1 in Richtung A bis unterhalb der Unterkante der Bogentragflächen 2, 3 abgesenkt.
  • 2 zeigt einen zweiten Schritt des Stapelwechsels. Nun sind Druckbogen D auf den Bogentrennvorrichtungen 4, 5 abgelegt worden. Dazu werden diese in eine Lücke zwischen zwei Druckbogen D in den Stapelbereich S bewegt. Die Druckbo gen D liegen dabei gekrümmt mit ihrem Mittelteil auf der Stapeloberfläche auf. Nun werden die Bogentragflächen 2, 3 oberhalb des abgesenkten Bogenstapels 1 bis zur Mitte in den Stapelbereich S hineinbewegt. Die Druckbogen D werden auch beim Ablegen auf den Bogentrennvorrichtungen 4, 5 noch von den Seitenführungen 10, 11 ausgerichtet.
  • 3 zeigt in Draufsicht den Bereich oberhalb des Bogenstapels 1, wobei jeweils zwei Bogentrennvorrichtungen 4, 5 an jeder parallel zur Bogenlaufrichtung R liegenden Seite des Stapelbereiches S angeordnet sind.
  • Bei einem Bogenanfang BA sind einander zugeordnet Bogentrennvorrichtungen 4, 5 mit Schwenkantrieben 4A und 5A und damit verbundene, in der Seitenführung 10 bzw. 11 schwenkbar gelagerte Bogenhochhalter 6A und 7A vorgesehen.
  • Bei einem Bogenende BE sind einander zugeordnet Bogentrennvorrichtungen 4, 5 mit Schwenkantrieben 4B und 5B und damit verbundene, in der Seitenführung 10 bzw. 11 schwenkbar gelagerte Bogenhochhalter 6B und 7B vorgesehen.
  • Die Bogenhochhalter 6A, 6B, 7A, 7B sind in je zwei Positionen gezeigt. Die nicht schraffierte Position zeigt die Arbeitsposition im Stapelbereich S, die schraffierte Position zeigt die inaktive Warteposition außerhalb des Stapelbereiches S.
  • Zur allseitigen Ausrichtung der Bogen sind am Bogenanfang BA Bogenanschläge 20 und im Bereich des Bogenendes BE entsprechend dem Bogenformat nachführbare Bogenanschläge 19 vorgesehen.
  • Zur Verbesserung der Wirkung der Anordnung können die dem Bogenende BE zugeordneten Bogenhochhalter 6B, 7B mit den Schwenkantrieben 4B, 5B verschiebbar an den Seitenführungen 10, 11 gelagert sein. Die Bogenhochhalter 6B, 7B sind dann an Führungsschienen 13, 14 angebracht und gemeinsam mit den an den Führungsschienen 13, 14 befestigten Schwenkantrieben 4B, 5B mittels Verschiebeeinrichtungen 15, 16 und zugeordneten Antrieben 17, 18 positionierbar.
  • Die in den 1 und 2 gezeigten Bogenhochhalter sind nur schematisch dargestellt. Die Bogenhochhalter 6A, 6B, 7A, 7B sind gemäß 3 gekrümmt und bieten auch wegen der diagonal zum Druckbogen D ausgerichteten Position eine große Auflagefläche. Die Anordnung ermöglicht einen geringen Schwenkwinkel beim Einschwenken in den Stapelbereich S.
  • Die erfindungsgemäße Ausführungsform ist in den 4 und 5 gezeigt. Die dargestellte Vorrichtung ist an jeder Längsseite des Bogenstapels 1 parallel zur Bogentransportrichtung R wenigstens je einmal angeordnet.
  • Hierbei sind die Bogenhochhalter 6A, 6B mit ihren Schwenkantrieben 4A, 4B gemeinsam mit einer Seitenführung 11 an dem der Formateinstellung dienenden Träger 12 angeordnet. Weiterhin ist an dem Träger 12 ein Antrieb 22 für einen Vortrenner 21 vorgesehen. Der Vortrenner 21 kann als Stift ausgebildet sein, der auch biegbar aus einem Schiebemechanismus des Antriebes 22 in den Stapelbereich S einfahrbar und von dort zurückziehbar ist.
  • Der Vortrenner 21 ist in einer gegenüber den Bogenhochhaltern 6A, 6B erhöhten Position oberhalb des Bogenstapels 1 an dem Träger 12 angeordnet. Vorzugsweise kann der Vortrenner 21 auch weiter in den Stapelbereich S einfahrbar sein, als die Bogenhochhalter 6A, 6B.
  • Die Funktion des Vortrenners 21 ist, die fallenden Druckbogen D abzubremsen bevor die Bogenhochhalter 6A, 6B in den Stapelbereich S eingeschwenkt werden. Dazu wird der Vortrenner 21 geringfügig früher in den Stapelbereich S eingefahren als die Bogenhochhalter 6A, 6B und bremst den Druckbogen (D) ab. In der In 5 dargestellten Position können also die Bogenhochhalter 6A, 6B so sicher die Seitenkante des Druckbogens D unterfahren. Nach dem ordnungsgemäßen Einschwenken der Bogenhochhalter 6A, 6B kann der Vortrenner 21 wieder aus dem Stapelbereich S zurückgezogen werden.
  • Auf diese Weise wird ein sicheres Abfangen des seitlichen Bereiches der Druckbogen D durch die Bogenhochhalter 6A, 6B und außerdem ein sicheres und schnelles Einfahren der Bogentragflächen 2, 3 ermöglicht.
  • Der Vortrenner 21 kann als schlankes, flexibles, lineares Element ausgebildet sein, so dass er von einem parallel zur Seitenkante des Bogenstapels 1 angeordneten Antrieb 22 um 90 Grad umgelenkt in den Stapelbereich S eingeschoben werden kann. Der Antrieb 22 kann als Pneumatikzylinder ausgebildet sein.
  • 1
    Bogenstapel
    2
    Bogentragfläche
    3
    Bogentragfläche
    4
    Bogentrennvorrichtung
    5
    Bogentrennvorrichtung
    4A, 4B
    Schwenkantrieb
    5A, 5B
    Schwenkantrieb
    6A, 6B
    Bogenhochhalter
    7A, 7B
    Bogenhochhalter
    9
    Hilfsstapel
    10
    Seitenführung
    11
    Seitenführung
    12
    Träger
    13
    Führungsschiene
    14
    Führungsschiene
    15
    Rollenführung
    16
    Rollenführung
    17
    Antrieb
    18
    Antrieb
    19
    Bogenanschlag
    20
    Bogenanschlag
    21
    Vortrenner
    22
    Antrieb
    S
    Stapelbereich
    A
    Absenkrichtung
    D
    Druckbogen
    R
    Bogenlaufrichtung
    BA
    Bogenanfang
    BE
    Bogenende

Claims (11)

  1. Vorrichtung zum Wechseln von Bogenstapeln in einem Bogenausleger einer Bogendruckmaschine mit in dem Bogenausleger angeordneten Mitteln zum Heben und Senken eines Bogenstapels oder zur Bereitstellung einer neuen leeren Stapelauflage, beispielsweise einem Hauptstapelhubwerk, weiterhin mit in einen Stapelbereich des Bogenauslegers oberhalb des Bogenstapels einfahrbaren Hilfsstapelträgern, sowie mit oberhalb der Hilfsstapelträger angeordneten und ebenfalls in den Stapelbereich einfahrbaren Bogentrennvorrichtungen, und mit Mitteln zur seitlichen Führung der Druckbogen im Stapelbereich während der Ablage der Druckbogen auf dem Bogenstapel, denen die Bogentrennvorrichtungen der zugeordnet sind, dass sie im wesentlichen in der Ebene des Bogentransportes und in eine Lage schräg zu einer Bogenlaufrichtung in den Stapelbereich einfahrbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass den Bogentrennvorrichtungen (4, 5) im wesentlichen unterhalb der Ebene des Bogentransportes und in einer Lage oberhalb der Bogentrennvorrichtungen (4, 5) in Bezug auf die Fallrichtung der Druckbogen (D) oberhalb der Oberfläche des Bogenstapels (1) eine oder mehrere Vortrennvorrichtungen in den Stapelbereich (S) einfahrbar vorgesehen sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogentrennvorrichtungen (4, 5) mit auf ein Bogenformat quer zu eine Bogenlaufrichtung (R) einstellbaren Seitenführungen (10, 11) verbunden angeordnet sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Bogentrennvorrichtungen (4, 5) jeweils wenigstens ein mit einem Schwenkantrieb (4A, 4B, 5A, 5B) verbundenes Auflageelement aufweist, das aus einer außerhalb des Stapelbereiches (S) liegenden Position in eine Arbeitsposition innerhalb Stapelbereiches (S) einschwenkbar ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Auflageelement als gekrümmter Bogenhochhalter (6A, 6B, 7A, 7B) ausgeführt ist, wobei die Bogenhochhalter (6A, 6B, 7A, 7B) jeweils paarweise symmetrisch einander zugeordnet sind.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass den Bogenhochhaltern (6A, 6B bzw. 7A, 7B) jeweils im Wesentlichen zentrisch parallel zur Bogenlaufrichtung (R) auf jeder Seite des Stapelbereichs (S) ein mit dem freien Ende dem Stapelbereich (S) zugewandter und in den Stapelbereich (S) bewegbarer Vortrenner (21) zugeordnet ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Vortrenner (21) mit einem fernsteuerbaren Antrieb (22) versehen ist und aus einem schlanken und am freien Ende konisch zulaufenden linear ausgebildeten Material besteht.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Vortrenner (21) über die Begrenzung der durch die Enden der eingeschwenkten Bogenhochhalter (6A, 6B bzw. 7A, 7B) definierten Überdeckung im Stapelbereich (S) hinaus in den Stapelbereich (S) bewegbar ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Vortrenner (21) mittels des Antriebes zu einem von dem Zeitpunkt des Einschwenkens der Bogenhochhalter (6A, 6B bzw. 7A, 7B) verschiedenen Zeitpunkt in den Stapelbereich (S) einfahrbar ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Vortrenner (21) mittels seines Antriebes (22) zu einem gegenüber dem Zeitpunkt des Einschwenkens der Bogenhochhalter (6A, 6B bzw. 7A, 7B) früheren Zeitpunkt in den Stapelbereich (S) einfahrbar ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Vortrenner (21) aus einem schlanken und flexiblen Stabmaterial besteht, derart, dass der Antrieb (22) den Vortrenner (21) unter Umlenkung aus einer Antriebsbewegung parallel zur Bogentransportrichtung (R) in Richtung quer dazu in den Stapelbereich (S) einfahrbar ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Vortrenner (21) in einer gegenüber der Horizontalen zur Mitte des Stapelbereiches (S) hin abwärts geneigten Anordnung in den Stapelbereich (S) einfahrbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102008018315A1 (de) * 2008-04-11 2009-10-15 Koenig & Bauer Aktiengesellschaft Vorrichtung zum Unterfangen mindestens einer Bogenhinterkante in einem Ausleger einer Bogen verarbeitenden Maschine und Verfahren hierzu

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DE102008018315A1 (de) * 2008-04-11 2009-10-15 Koenig & Bauer Aktiengesellschaft Vorrichtung zum Unterfangen mindestens einer Bogenhinterkante in einem Ausleger einer Bogen verarbeitenden Maschine und Verfahren hierzu
DE102008018315B4 (de) 2008-04-11 2024-05-16 Koenig & Bauer Ag Vorrichtung zum Unterfangen mindestens einer Bogenhinterkante in einem Ausleger einer Bogen verarbeitenden Maschine und Verfahren hierzu

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Date Code Title Description
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Owner name: MANROLAND SHEETFED GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: MAN ROLAND DRUCKMASCHINEN AG, 63075 OFFENBACH, DE

Effective date: 20080819

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Effective date: 20081202

R151 Term of protection extended to 8 years
R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20111128

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: MANROLAND SHEETFED GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: MANROLAND AG, 63075 OFFENBACH, DE

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R158 Lapse of ip right after 8 years

Effective date: 20140603