DE202005018517U1 - Vorrichtung zum automatischen Stapelwechsel - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Wechseln eines Auslegerstapels gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
- Beim Bedrucken von Druckbogen in Bogenrotationsdruckmaschinen kommen zur Rationalisierung und Leistungssteigerung zunehmend Einrichtungen zum automatischen Stapelwechsel zum Einsatz. Speziell im Bereich des Bogenauslegers einer Bogenrotationsdruckmaschine sind in diesem Zusammenhang verschiedene Randbedingungen zu berücksichtigen, die für den rohen, noch nicht bedruckten Bedruckstoff z.B. Papier im Bereich eines Bogenanlegers nicht gelten. Hierbei spielt insbesondere eine Rolle, dass mit hoher Geschwindigkeit ankommende Druckbogen während einer Übergangszeit aufgefangen und danach abgelegt werden müssen. Beim Auffangen und zwischenzeitlichen Halten dieser frei fliegend und nur zum Teil abgebremst ankommenden Druckbogen ist zweierlei zu berücksichtigen: Zum einen sind die Druckbogen in einem Druckprozeß mit Farbe versehen worden und haben infolgedessen gegebenenfalls nicht mehr ihre ursprünglich glatte Kontur. Darüber hinaus sind die Druckbogen schwerer als das rohe Papier, da sie ja die Druckfarbe tragen, und diese Farbschicht ist vor allen Dingen auch möglicher Weise noch nicht vollständig getrocknet.
- Aus der
DE 199 11 524 A1 ist eine Vorrichtung zum automatischen Stapelwechsel in einem Bogenausleger bekannt. Der Bogenausleger weist einen Hauptstapelaufzug und einen Hilfsstapelaufzug auf. Der Hilfstapelaufzug beinhaltet Hilfsstapelträger und Bogentrenneinrichtungen. Beim automatischen Wechseln einer mit einem Bogenstapel gefüllten Palette gegen eine leere Palette zur weiteren Abstapelung von Druckbogen wird ein Ablauf vorgesehen, bei dem zunächst Bogentrennvorrichtungen an der Querseite des Bogenauslegers in den Bereich der nach unten fallenden Druckbogen mit hoher Geschwindigkeit eingeschossen werden. Dabei schaffen diese Bogentrennvorrichtungen eine Trennstelle im Bereich der kontinuierlich weiter angelieferten und auf den Bogenstapel geförderten Druckbogen. - Die hochgehaltenen Druckbogen geben auf diese Weise eine Lücke frei für das Einschieben von seitlich angeordneten Bogentragflächen, die als Träger für einen Hilfsstapel dienen, während eine beladene Palette aus dem Bogenausleger entfernt und eine neue leere Palette eingesetzt wird. Zur Verbesserung der Stapelbildung beim Nonstop-Stapelwechsel wird eine funktionell verbesserte Vorrichtung vorgeschlagen. In dem Bogenausleger sind dazu an Seitenführungen dem Stapelwechsel dienende Bogentrennvorrichtungen oberhalb von Bogentragflächen angeordnet. Zur Verbesserung der Übergabe von Druckbogen zur Bildung eines auf den Bogentragflächen zu erzeugenden Hilfsstapels sind an den Bogentrennvorrichtungen ausschwenkbare, gekrümmte Bogenhochhalter vorgesehen. Wenigstens zwei der Bogentrennvorrichtungen können in Bogenlaufrichtung verstellbar angeordnet sein
- Die gezielte Trennung des Bogenstroms in einer definierten Lücke ist schwierig, obwohl die Bogentrennvorrichtungen zur Verbesserung, Beschleunigung und Absicherung des Einschubs in eine Bogenlücke relativ schmal und auch so kurz wie möglich ausbildet sind. Durch die schmale, relativ kurze Auflagefläche können sich zudem Markierungen an den aufliegenden Bogen ergeben.
- Aufgabe der Erfindung ist es, die Vorrichtung zum Stapelwechsel an einem Bogenausleger dahingehend zu verbessern, dass der Wechselvorgang sowohl sicherer wird als auch für einen größeren Bereich bezüglich der Qualität von Bedruckstoffen anwendbar ist.
- Die dergestalt sich stellende Aufgabe wird gelöst nach den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 1. Hierbei ist ein sowohl aus nur wenigen Druckbogen bestehender, als auch ein mehrere Druckbogen umfassender Hilfsstapel auf den speziell konzipierten Trennvorrichtungen sicher ablegbar. Die Anordnung der Trennvorrichtung verbessert die Zwischenablage der Druckbogen vor der Übernahme durch Hilfstragvorrichtungen deutlich. Dadurch ist außerdem ist der ganze Vorgang stabiler abzuwickeln.
- Als wesentlicher Vorteil der Erfindung ist zu sehen, dass mit der vorgeschlagenen Stapelwechselvorrichtung auch Papiere minderer Qualität d.h. dünnere Papiere bearbeitet werden können. Dabei wird die Erzeugung von Makulatur vermieden.
- Eine Verbesserung der Funktionsweise wird durch einen Schwenkantrieb erreicht. Der Schwenkantrieb stellt sicher, dass die Bogenhochhalter trotz ihrer vergleichsweise großen Länge in sehr kurzer Zeit in Arbeitsposition geschwenkt werden können.
- In bevorzugter Ausführungsform sind gekrümmte Bogenhochhalter vorgesehen, die eine vergrößerte Auflagefläche aufweisen. Die gekrümmte Form stellt sicher, dass lediglich ein vergleichsweise kleiner Schwenkwinkel bei gleichzeitig großer zur Verfügung stehender Auflagefläche erforderlich ist.
- Durch eine verschiebbare Anordnung der dem Bogenende zugeordneten Bogenhochhalter kann die Wirkung der Vorrichtung für einen großen Bereich von Bogenformaten sichergestellt werden.
- Im Folgenden wird anhand eines Ausführungsbeispieles die Erfindung näher erläutert. In Figuren wird der Ablauf schematisch dargestellt.
- Darin zeigen:
-
1 die Anordnung der Stapelwechselvorrichtungen, -
2 eine Phase des Stapelwechselvorganges und -
3 eine Anordnung von Bogentrennvorrichtungen im Stapelbereich eines Bogenauslegers. - In
1 ist schematisch eine Stapelwechselvorrichtung in einem nicht näher gezeigten Bogenausleger einer Bogendruckmaschine mit für einen Non-Stop-Betrieb erforderlichen Einrichtungen dargestellt. Der Bogenausleger ebenso nicht näher dargestellte endlose Kettenfördersysteme und ein Hauptstapelhubwerk auf, um Druckbogen D von Druckwerken der Bogendruckmaschine in einem Stapelbereiches S des Bogenauslegers abzulegen. Der Bogenstapel1 sitzt mittels einer Palette in einem Hauptstapelhubwerk auf, das eine kontinuierliche Absenkung der Palette bei Erhöhung des Bogenstapels1 durch abgelegte Druckbogen D ermöglicht. Oberhalb des Bogenstapels1 ist eine Hilfsstapelvorrichtung dem Stapelbe reich S zugeordnet. Die Hilfsstapelvorrichtung besteht beispielsweise, wie in1 schematisch gezeigt, aus zwei spiegelbildlich angeordneten Bogentragflächen2 ,3 , die von den Querseiten d.h. rechtwinklig zu einer von der Bogendruckmaschine vorgegebenen Bogenlaufrichtung am Bogenausleger angeordnet sind. Die Bogentragflächen2 ,3 sind jeweils mittels Antrieben in bzw. aus dem Stapelbereich S bewegbar. Oberhalb und jeweils den Bogentragflächen2 ,3 zugeordnet sind beiderseits des Stapelbereichs S jeweils zwei Bogentrennvorrichtungen4 ,5 vorgesehen. Diese weisen ausfahrbare Tragelemente auf, die aus einer Position außerhalb des Stapelbereiches S in den Stapelbereich S einfahrbar sind. Die schematische Darstellung zeigt, dass die Bogentrennvorrichtungen4 ,5 in ihrer Orientierung zur Lage der ankommenden Druckbogen D in der Weise schräg stehen, dass sie zum Stapelbereich S hin abfallen. Damit kann erreicht werden, dass sich bei in den Stapelbereich S eingefahrenen Bogentrennvorrichtungen4 ,5 eine nach unten gewölbte Auflagefläche für die ankommenden und aufliegenden Druckbogen D ergibt. Die Bogentrennvorrichtungen4 ,5 sind im Bereich von Seitenführungen10 ,11 zur exakten Stapelbildung angeordnet. Die Seitenführungen10 ,11 sind als seitenverschiebliche Vorrichtung mit einer beweglichen Leitfläche ausgebildet, die ankommende Druckbogen D jeweils durch eine Ausrichtbewegung beim Fallen auf den Bogenstapel1 ausrichtet. Damit werden die Kanten des Bogenstapels1 gerade gerichtet. Die quer verschiebbaren Tragvorrichtungen passen die Seitenführungen10 ,11 , (Richtungspfeile) mittels eines der Formateinstellung dienenden Trägers12 an die gewünschte Breite des Stapelbereiches S. Damit werden auch die Bogentrennvorrichtungen4 ,5 auf die erforderliche Formatbreite eingestellt. - Der Stapelwechsel gestaltet sich wie folgt:
1 zeigt den Ausgangszustand mit dem Bogenstapel1 , wobei die Bogentragflächen2 ,3 und Bogentrennvorrichtungen4 ,5 sich in Wartestellung befinden. Bei Erreichen einer definierten Stapelhöhe wird der Stapelwechsel eingeleitet und der Bogenstapel1 in Richtung A bis unterhalb der Unterkante der Bogentragflächen2 ,3 abgesenkt. -
2 zeigt einen zweiten Schritt des Stapelwechsels. Nun sind Druckbogen D auf den Bogentrennvorrichtungen4 ,5 abgelegt worden. Dazu werden diese in eine Lücke zwischen zwei Druckbogen D in den Stapelbereich S bewegt. Die Druckbo gen D liegen dabei gekrümmt mit ihrem Mittelteil auf der Stapeloberfläche auf. Nun werden die Bogentragflächen2 ,3 oberhalb des abgesenkten Bogenstapels1 bis zur Mitte in den Stapelbereich S hineinbewegt. Die Druckbogen D werden auch beim Ablegen auf den Bogentrennvorrichtungen4 ,5 noch von den Seitenführungen10 ,11 ausgerichtet. -
3 zeigt in Draufsicht den Bereich oberhalb des Bogenstapels1 , wobei jeweils zwei Bogentrennvorrichtungen4 ,5 an jeder parallel zur Bogenlaufrichtung R liegenden Seite des Stapelbereiches S angeordnet sind. - Bei einem Bogenanfang BA sind einander zugeordnet Bogentrennvorrichtungen
4 ,5 mit Schwenkantrieben4A und5A und damit verbundene, in der Seitenführung10 bzw.11 schwenkbar gelagerte Bogenhochhalter6A und7A vorgesehen. - Bei einem Bogenende BE sind einander zugeordnet Bogentrennvorrichtungen
4 ,5 mit Schwenkantrieben4B und5B und damit verbundene, in der Seitenführung10 bzw.11 schwenkbar gelagerte Bogenhochhalter6B und7B vorgesehen. - Die Bogenhochhalter
6A ,6B ,7A ,7B sind in je zwei Positionen gezeigt. Die nicht schraffierte Position zeigt die Arbeitsposition im Stapelbereich S, die schraffierte Position zeigt die inaktive Warteposition außerhalb des Stapelbereiches S. - Zur allseitigen Ausrichtung der Bogen sind am Bogenanfang BA Bogenanschläge
20 und im Bereich des Bogenendes BE entsprechend dem Bogenformat nachführbare Bogenanschläge19 vorgesehen. - Zur Verbesserung der Wirkung der Anordnung können die dem Bogenende BE zugeordneten Bogenhochhalter
6B ,7B mit den Schwenkantrieben4B ,5B verschiebbar an den Seitenführungen10 ,11 gelagert sein. Die Bogenhochhalter6B ,7B sind dann an Führungsschienen13 ,14 angebracht und gemeinsam mit den an den Führungsschienen13 ,14 befestigten Schwenkantrieben4B ,5B mittels Verschiebeeinrichtungen15 ,16 und zugeordneten Antrieben17 ,18 positionierbar. - Die in den
1 und2 gezeigten Bogenhochhalter sind nur schematisch dargestellt. Die Bogenhochhalter6A ,6B ,7A ,7B sind gemäß3 gekrümmt und bieten auch wegen der diagonal zum Druckbogen D ausgerichteten Position eine große Auflagefläche. Die Anordnung ermöglicht einen geringen Schwenkwinkel beim Einschwenken in den Stapelbereich S. - Die erfindungsgemäße Ausführungsform ist in den
4 und5 gezeigt. Die dargestellte Vorrichtung ist an jeder Längsseite des Bogenstapels1 parallel zur Bogentransportrichtung R wenigstens je einmal angeordnet. - Hierbei sind die Bogenhochhalter
6A ,6B mit ihren Schwenkantrieben4A ,4B gemeinsam mit einer Seitenführung11 an dem der Formateinstellung dienenden Träger12 angeordnet. Weiterhin ist an dem Träger12 ein Antrieb22 für einen Vortrenner21 vorgesehen. Der Vortrenner21 kann als Stift ausgebildet sein, der auch biegbar aus einem Schiebemechanismus des Antriebes22 in den Stapelbereich S einfahrbar und von dort zurückziehbar ist. - Der Vortrenner
21 ist in einer gegenüber den Bogenhochhaltern6A ,6B erhöhten Position oberhalb des Bogenstapels1 an dem Träger12 angeordnet. Vorzugsweise kann der Vortrenner21 auch weiter in den Stapelbereich S einfahrbar sein, als die Bogenhochhalter6A ,6B . - Die Funktion des Vortrenners
21 ist, die fallenden Druckbogen D abzubremsen bevor die Bogenhochhalter6A ,6B in den Stapelbereich S eingeschwenkt werden. Dazu wird der Vortrenner21 geringfügig früher in den Stapelbereich S eingefahren als die Bogenhochhalter6A ,6B und bremst den Druckbogen (D) ab. In der In5 dargestellten Position können also die Bogenhochhalter6A ,6B so sicher die Seitenkante des Druckbogens D unterfahren. Nach dem ordnungsgemäßen Einschwenken der Bogenhochhalter6A ,6B kann der Vortrenner21 wieder aus dem Stapelbereich S zurückgezogen werden. - Auf diese Weise wird ein sicheres Abfangen des seitlichen Bereiches der Druckbogen D durch die Bogenhochhalter
6A ,6B und außerdem ein sicheres und schnelles Einfahren der Bogentragflächen2 ,3 ermöglicht. - Der Vortrenner
21 kann als schlankes, flexibles, lineares Element ausgebildet sein, so dass er von einem parallel zur Seitenkante des Bogenstapels1 angeordneten Antrieb22 um 90 Grad umgelenkt in den Stapelbereich S eingeschoben werden kann. Der Antrieb22 kann als Pneumatikzylinder ausgebildet sein. -
- 1
- Bogenstapel
- 2
- Bogentragfläche
- 3
- Bogentragfläche
- 4
- Bogentrennvorrichtung
- 5
- Bogentrennvorrichtung
- 4A, 4B
- Schwenkantrieb
- 5A, 5B
- Schwenkantrieb
- 6A, 6B
- Bogenhochhalter
- 7A, 7B
- Bogenhochhalter
- 9
- Hilfsstapel
- 10
- Seitenführung
- 11
- Seitenführung
- 12
- Träger
- 13
- Führungsschiene
- 14
- Führungsschiene
- 15
- Rollenführung
- 16
- Rollenführung
- 17
- Antrieb
- 18
- Antrieb
- 19
- Bogenanschlag
- 20
- Bogenanschlag
- 21
- Vortrenner
- 22
- Antrieb
- S
- Stapelbereich
- A
- Absenkrichtung
- D
- Druckbogen
- R
- Bogenlaufrichtung
- BA
- Bogenanfang
- BE
- Bogenende
Claims (11)
- Vorrichtung zum Wechseln von Bogenstapeln in einem Bogenausleger einer Bogendruckmaschine mit in dem Bogenausleger angeordneten Mitteln zum Heben und Senken eines Bogenstapels oder zur Bereitstellung einer neuen leeren Stapelauflage, beispielsweise einem Hauptstapelhubwerk, weiterhin mit in einen Stapelbereich des Bogenauslegers oberhalb des Bogenstapels einfahrbaren Hilfsstapelträgern, sowie mit oberhalb der Hilfsstapelträger angeordneten und ebenfalls in den Stapelbereich einfahrbaren Bogentrennvorrichtungen, und mit Mitteln zur seitlichen Führung der Druckbogen im Stapelbereich während der Ablage der Druckbogen auf dem Bogenstapel, denen die Bogentrennvorrichtungen der zugeordnet sind, dass sie im wesentlichen in der Ebene des Bogentransportes und in eine Lage schräg zu einer Bogenlaufrichtung in den Stapelbereich einfahrbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass den Bogentrennvorrichtungen (
4 ,5 ) im wesentlichen unterhalb der Ebene des Bogentransportes und in einer Lage oberhalb der Bogentrennvorrichtungen (4 ,5 ) in Bezug auf die Fallrichtung der Druckbogen (D) oberhalb der Oberfläche des Bogenstapels (1 ) eine oder mehrere Vortrennvorrichtungen in den Stapelbereich (S) einfahrbar vorgesehen sind. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogentrennvorrichtungen (
4 ,5 ) mit auf ein Bogenformat quer zu eine Bogenlaufrichtung (R) einstellbaren Seitenführungen (10 ,11 ) verbunden angeordnet sind. - Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Bogentrennvorrichtungen (
4 ,5 ) jeweils wenigstens ein mit einem Schwenkantrieb (4A ,4B ,5A ,5B ) verbundenes Auflageelement aufweist, das aus einer außerhalb des Stapelbereiches (S) liegenden Position in eine Arbeitsposition innerhalb Stapelbereiches (S) einschwenkbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Auflageelement als gekrümmter Bogenhochhalter (
6A ,6B ,7A ,7B ) ausgeführt ist, wobei die Bogenhochhalter (6A ,6B ,7A ,7B ) jeweils paarweise symmetrisch einander zugeordnet sind. - Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass den Bogenhochhaltern (
6A ,6B bzw.7A ,7B ) jeweils im Wesentlichen zentrisch parallel zur Bogenlaufrichtung (R) auf jeder Seite des Stapelbereichs (S) ein mit dem freien Ende dem Stapelbereich (S) zugewandter und in den Stapelbereich (S) bewegbarer Vortrenner (21 ) zugeordnet ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Vortrenner (
21 ) mit einem fernsteuerbaren Antrieb (22 ) versehen ist und aus einem schlanken und am freien Ende konisch zulaufenden linear ausgebildeten Material besteht. - Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Vortrenner (
21 ) über die Begrenzung der durch die Enden der eingeschwenkten Bogenhochhalter (6A ,6B bzw.7A ,7B ) definierten Überdeckung im Stapelbereich (S) hinaus in den Stapelbereich (S) bewegbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Vortrenner (
21 ) mittels des Antriebes zu einem von dem Zeitpunkt des Einschwenkens der Bogenhochhalter (6A ,6B bzw.7A ,7B ) verschiedenen Zeitpunkt in den Stapelbereich (S) einfahrbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Vortrenner (
21 ) mittels seines Antriebes (22 ) zu einem gegenüber dem Zeitpunkt des Einschwenkens der Bogenhochhalter (6A ,6B bzw.7A ,7B ) früheren Zeitpunkt in den Stapelbereich (S) einfahrbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Vortrenner (
21 ) aus einem schlanken und flexiblen Stabmaterial besteht, derart, dass der Antrieb (22 ) den Vortrenner (21 ) unter Umlenkung aus einer Antriebsbewegung parallel zur Bogentransportrichtung (R) in Richtung quer dazu in den Stapelbereich (S) einfahrbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Vortrenner (
21 ) in einer gegenüber der Horizontalen zur Mitte des Stapelbereiches (S) hin abwärts geneigten Anordnung in den Stapelbereich (S) einfahrbar ist.
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|---|---|---|---|
| DE200520018517 DE202005018517U1 (de) | 2005-11-26 | 2005-11-26 | Vorrichtung zum automatischen Stapelwechsel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200520018517 DE202005018517U1 (de) | 2005-11-26 | 2005-11-26 | Vorrichtung zum automatischen Stapelwechsel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202005018517U1 true DE202005018517U1 (de) | 2006-01-19 |
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ID=35722158
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| DE200520018517 Expired - Lifetime DE202005018517U1 (de) | 2005-11-26 | 2005-11-26 | Vorrichtung zum automatischen Stapelwechsel |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202005018517U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008018315A1 (de) * | 2008-04-11 | 2009-10-15 | Koenig & Bauer Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Unterfangen mindestens einer Bogenhinterkante in einem Ausleger einer Bogen verarbeitenden Maschine und Verfahren hierzu |
-
2005
- 2005-11-26 DE DE200520018517 patent/DE202005018517U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008018315A1 (de) * | 2008-04-11 | 2009-10-15 | Koenig & Bauer Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Unterfangen mindestens einer Bogenhinterkante in einem Ausleger einer Bogen verarbeitenden Maschine und Verfahren hierzu |
| DE102008018315B4 (de) | 2008-04-11 | 2024-05-16 | Koenig & Bauer Ag | Vorrichtung zum Unterfangen mindestens einer Bogenhinterkante in einem Ausleger einer Bogen verarbeitenden Maschine und Verfahren hierzu |
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Legal Events
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| R151 | Term of protection extended to 8 years |
Effective date: 20111128 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: MANROLAND SHEETFED GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: MANROLAND AG, 63075 OFFENBACH, DE Effective date: 20130409 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20140603 |