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DE202005003906U1 - Vorrichtung zum Betätigen von Verriegelungen - Google Patents

Vorrichtung zum Betätigen von Verriegelungen Download PDF

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DE202005003906U1
DE202005003906U1 DE200520003906 DE202005003906U DE202005003906U1 DE 202005003906 U1 DE202005003906 U1 DE 202005003906U1 DE 200520003906 DE200520003906 DE 200520003906 DE 202005003906 U DE202005003906 U DE 202005003906U DE 202005003906 U1 DE202005003906 U1 DE 202005003906U1
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pinion shaft
piston
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actuators
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DE200520003906
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Montan Hydraulik GmbH and Co KG
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Montan Hydraulik GmbH and Co KG
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/62Constructional features or details
    • B66C23/64Jibs
    • B66C23/70Jibs constructed of sections adapted to be assembled to form jibs or various lengths
    • B66C23/701Jibs constructed of sections adapted to be assembled to form jibs or various lengths telescopic
    • B66C23/708Jibs constructed of sections adapted to be assembled to form jibs or various lengths telescopic locking devices for telescopic jibs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Abstract

Vorrichtung zur Betätigung einer Verriegelung von Teleskopschüssen mit den folgenden Merkmalen:
a) in einem Gehäuse (4) sind zwei translatorisch verlagerbare Betätigungselemente (2, 3) zur Betätigung der Verriegelung von Teleskopschüssen gelagert,
b) die Betätigungselemente (2, 3) weisen jeweils einen Zahnstangenabschnitt (20, 21) auf
c) der Zahnstangenabschnitt (20, 21) jedes Betätigungselements (2, 3) steht zur Verlagerung der Betätigungselemente (2, 3) mit einer Ritzelwelle (19) im Eingriff.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betätigen von Verriegelungen eines Teleskopiersystems, wie es zum Beispiel an fahrbaren Kränen zum Einsatz kommt.
  • Ein Teleskopausleger eines fahrbaren Krans weist in der Regel einzelne austeleskopierbare Schüsse auf, die nach dem Lösen von arretierenden Bolzenverbindungen mit einer hydraulischen Kolben-Zylindereinheit aus- und einfahrbar und in den jeweils aus- und eingefahrenen Stellungen durch Verriegelungsbolzen verbolzt sind.
  • In der DE 198 11 813 A1 wird eine Verriegelung für Teleskopschüsse, insbesondere für einen Mobilkranausleger, mit den folgenden Merkmalen beschrieben: Verriegelungsbolzen sind in einem inneren Teleskopschuss geführt und mittels einer Feder nach außen vorgespannt, das äußere Ende der Verriegelungsbolzen ist so ausgebildet, dass es in eine Aufnahme eingreifen kann, die in einem den inneren Teleskopschuss umgebenden äußeren Teleskopschuss vorgesehen ist, eine Lösevorrichtung ist vorgesehen, die das innere Ende eines Verriegelungsbolzens in Eingriff nimmt, um dessen verriegelte Position gegen die Federvorspannung zu lösen, wobei jeweils zwei Verriegelungsbolzen einer Verriegelungseinheit am inneren Teleskopschuss so angeordnet sind, dass sie mit zwei einander gegenüberliegenden Aufnahmen in den vertikalen Seitenschenkeln des äußeren Teleskopschusses in Eingriff bringbar sind, und zwar vorzugsweise im Mittelbereich der Seitenschenkel. Nachteilig an der bekannten Bauart ist die Notwendigkeit mehrerer Gelenkpunkte. Diese bedeuten einen höheren Wartungsaufwand sowie auch die Gefahr einer stärkeren Verschmutzung.
  • Ausgehend vom Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Betätigung und Verriegelung von Teleskopschüssen, insbesondere von Teleskopschüssen eines Auslegers eines Fahrzeugkrans bereit zu stellen, welche die oben genannten Nachteile des Standes der Technik überwindet, kompakt bauend und gleichzeitig wartungsarm ist.
  • Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind zwei translatorisch verlagerbare Betätigungselemente zur Betätigung der formschlüssigen Verriegelung von Teleskopschüssen in einem Gehäuse gelagert. Die Betätigungselemente weisen jeweils einen Zahnstangenabschnitt auf, welcher jeweils zur Verlagerung der Betätigungselemente mit einer Ritzelwelle im Eingriff steht. Die Zahnstangenabschnitte und die Ritzelwelle sind ebenfalls in dem gemeinsamen Gehäuse aufgenommen. Dadurch sind die beweglichen Elemente gekapselt und vor Verschmutzungen geschützt angeordnet. Der einfache Aufbau ermöglicht die Führung der Betätigungselemente ohne spezielle Führungs- bzw. Dichtelemente unmittelbar in dem Gehäuse. Eine Verlagerung der Betätigungselemente ist mittels der Zahnstangenabschnitte und der Ritzelwelle sehr robust, verschleißfrei und zugleich einfach realisierbar. Gelenkpunkte entfallen und der Wartungsaufwand wird auf ein Minimum reduziert.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung stehen die Zahnstangenabschnitte beider Betätigungselemente mit einer gemeinsamen Ritzelwelle im Eingriff. Die Zahnstangenabschnitte können hierzu diametral an der Ritzelwelle angeordnet bzw. mit dieser im Eingriff stehen, so dass sich die Betätigungselemente gleichmäßig in entgegengesetzte Richtungen bewegen. Die Bewegung ist durch die Ritzelwelle zwangsgeführt, wobei jede beliebige Stellung der Betätigungselemente in Abhängigkeit des Hubantriebs angefahren werden kann.
  • Eine gemeinsame Kopplung der Betätigungselemente mit nur einer Ritzelwelle hat den Vorteil, dass Mittel zur Positionserfassung nur an einem Betätigungselement vorgesehen sein müssen. Eine Zwangsführung des zweiten Betätigungselements garantiert, dass dieses zwangsläufig die gleiche relative Position gegenüber dem Gehäuse einnimmt, wie das erste Betätigungselement.
  • Die Ritzelwelle wird vorzugsweise unter Zwischenschaltung eines eine translatorische Bewegung in eine rotatorische Bewegung umwandelndes Getriebeglied von einer Kolben-Zylinder-Einheit in eine Drehbewegung versetzt. Für solche Getriebeglieder sind unterschiedlichste Konstellationen aus der Getriebetechnik bekannt. Als besonders zweckmäßig wird es angesehen, wenn das Getriebeglied eine Verzahnung ist, die zwischen der Kolben-Zylinder-Einheit und der Ritzelwelle ausgebildet ist. Insbesondere kann an einem in dem Gehäuse gelagerten Kolben ein Zahnstangenabschnitt ausgebildet sein, der mit der Ritzelwelle in Eingriff steht. Wenn sich der Kolben nun gegen die Federkraft einer Rückstellfeder verlagert, wird die Ritzelwelle in eine Drehbewegung versetzt, wobei die Drehbewegung in eine translatorische Bewegung der Betätigungselemente umgewandelt wird. Sowohl der Kolben als auch die Rückstellfeder sind in dem Gehäuse der Vorrichtung gelagert, so dass das Gehäuse lediglich Hydraulikanschlüsse und einen Anschluss für die Mittel zur Positionsabfrage erforderlich macht. Alle beweglichen Komponenten können in dem Gehäuse vollständig vor Schmutz und Umwelteinflüssen gekapselt angeordnet sein. Zusätzlich können in dem Gehäuse noch Arretierungsmittel vorgesehen sein, um die Betätigungselemente in bestimmten Positionen zu sichern. Hierzu ist der Kolben vorzugsweise mit einem in dem Gehäuse gelagerten Sperrriegel in Formschluss bringbar. Eine besonders kompakte Bauweise ist möglich, wenn die Längsachse des Sperrriegels parallel zur Längsachse der Ritzelwelle verläuft. Der Sperrriegel kann bei Erreichen einer Verriegelungsposition auch dazu dienen, dass eine Folgesteuerung zur Verriegelung des nächsten Teleskopschusses aktiviert wird. Der Sperrriegel wird in diesem Fall hydraulisch betätigt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in den 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Vorrichtung zur Betätigung einer Verriegelung von Teleskopschüssen in der Seitenansicht;
  • 2 die Vorrichtung der 1 in der Draufsicht;
  • 3 die Vorrichtung der 1 in der Seitenansicht von links;
  • 4 die Vorrichtung der 1 in einer Schnittdarstellung gemäß der Linie IV–IV in 1;
  • 5 die Vorrichtung der 1 im Teilschnitt entlang der Linie V–V der 1 und
  • 6 die Vorrichtung der 5 im Teilschnitt entlang der Linie VI–VI.
  • 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zur Betätigung einer Verriegelung von nicht näher dargestellten Teleskopschüssen. Diese Vorrichtung ist innerhalb eines teleskopierbaren Kranauslegers angeordnet. Zur Verriegelung von zwei Teleskopschüssen können Betätigungselemente 2, 3 seitlich aus einem Gehäuse 4 ausfahren, um die Wandungen der Teleskopschüsse zu durchsetzen und auf diese Weise gegeneinander zu verriegeln.
  • In der dargestellten Bauform besteht das Gehäuse 4 aus Stahlguss oder einer Aluminiumlegierung und wird über fünf Schraubbolzen 5, die das Gehäuse 4 durchsetzen, verankert (vgl. 2). In 1 sind die Betätigungselemente 2, 3 einmal in der eingefahrenen Position dargestellt, was durch die unterbrochene Linie verdeutlicht wird, und einmal in der ausgefahrenen Position, d.h. der Verriegelungsstellung. Die Betätigungselemente 2, 3 sind in diesem Ausführungsbeispiel an ihren äußeren Enden mit einer Ringnut 6 versehen, die sich im Verriegelungszustand hinter der Wandung eines Teleskopschusses verhakt.
  • Die Betätigungselemente 2, 3 befinden sich in der unteren Hälfte des einstückig ausgebildeten Gehäuses 4. Die Riegel 2, 3 liegen auf einer gemeinsamen Betäti gungsachse RA. In der oberen Hälfte des Gehäuses 4 oberhalb der Betätigungsachse RA verläuft senkrecht zur Betätigungsachse RA eine Kolbenachse KA einer Kolben-Zylinder-Einheit 7. Der Zylinder der Kolben-Zylinder-Einheit 7 ist durch das Gehäuse 4 gebildet. Der Kolben 8 ist in einer Kolbenbohrung 9 in dem Gehäuse 4 aufgenommen (5). Herstellungstechnisch bedingt durchsetzt die Kolbenbohrung 9 das Gehäuse 4 vollständig und ist jeweils endseitig mit einer Anschlusskappe 10 und gegenüber liegend mit einem hohlzylindrischen Federtopf 11 fluiddicht verschlossen. Die Anschlusskappe 10 und der Federtopf 11 sind jeweils über mehrere Schrauben mit dem Gehäuse 4 verbunden. Dichtungen 12, 13 stellen Fluiddichtigkeit der derart gekapselten Kolbenbohrung 9 her.
  • In 5 ist durch die strichpunktierte Linie eine Rückstellfeder 14 angedeutet, die einerseits an dem Kolben 8 und andererseits in dem Federtopf 11 widergelagert ist. Der Federtopf 11 steht deutlich über das Gehäuse 4 über und ermöglicht, dass die Rückstellfeder 14 bei einer Verlagerung des Kolbens 8 nicht auf Block gesetzt wird. 5 veranschaulicht, dass die Rückstellfeder 14 in eine Bohrung 15 des Kolbens 8 eingreift. Der Kolben 8 ist über Dichtungsmittel 16 fluiddicht innerhalb der Kolbenbohrung 9 geführt und kann über ein nicht näher dargestelltes Hydraulikmittel gegen die Federkraft der Rückstellfeder 14 verlagert werden, wobei das Hydraulikfluid über eine Anschlussbohrung 17 in der Anschlusskappe 10 in die Kolbenbohrung 9 einleitbar ist.
  • 5 zeigt, dass der Kolben 8 einen Zahnstangenabschnitt 18 aufweist, der mit einer Ritzelwelle 19 im Eingriff steht. Durch die Rückstellfeder 14 wird der Kolben 8 in der in 5 dargestellten Grundstellung gehalten. Die Ritzelwelle 19 wird nur dann in eine Drehbewegung versetzt, wenn an dem Kolben 8 ein hydraulischer Druck angelegt wird und die Federkraft der Rückstellfeder 14 überwunden wird. Die Drehachse DA der Ritzelwelle 19 verläuft senkrecht zur Kolbenachse KA und schneidet die Betätigungsachse RA senkrecht, wie anhand der 5 und 6 erkennbar ist. Die Ritzelwelle 19 erstreckt sich unter Bezugnahme auf die 6 vom oberen Gehäuseabschnitt bis in den unteren Gehäuseabschnitt und ist im Gehäuse 4 gelagert und gekapselt.
  • Die Ritzelwelle 19 ist in einer Lagerbohrung 28 aufgenommen, die an ihrem oberen Bohrungsende durch eine großformatige Lagerschraube 29 mit Außensechskant verschlossen ist. Die Lagerschraube 29 nimmt eine Lagerbuchse 37 auf, insbesondere aus Bronze oder einer Bronzelegierung, in welcher wiederum ein endseitiger Lagerzapfen der Ritzelwelle 19 gelagert ist. Das zweite Ende der Ritzelwelle 19 ist nach dem gleichen Prinzip gelagert.
  • Die Ritzelwelle 19 ist dafür vorgesehen, die translatorische Bewegung des Kolbens 8 zunächst in eine rotatorische Bewegung umzuwandeln und diese anschließend in eine translatorische Bewegung der Betätigungselemente 2, 3 umzusetzen. 4 zeigt, dass hierzu diametral mit der Ritzelwelle 19 im Eingriff stehende Zahnstangenabschnitte 20, 21 an jedem der Betätigungselemente 2, 3 vorhanden sind. 4 zeigt die Betätigungselemente 2, 3 einmal in der eingefahrenen und einmal in der ausgefahrenen, d.h. der Verriegelungsposition. In der Seitenansicht der 3 sind die mit unterbrochener Linie eingezeichneten Zahnstangenabschnitte 20, 21 zu erkennen. Die Betätigungselemente 2, 3 sind, ohne dass zusätzliche Lagerungen erforderlich sind, in der das Gehäuse 4 quer durchsetzenden Betätigungselementführung 22 aufgenommen und stehen immer im Eingriff mit der Ritzelwelle 19. Durch die besondere Gestaltung der Betätigungselemente 2, 3 mit den sich gegenüberliegenden Zahnstangenabschnitten 20, 21 ist eine ausgesprochen kompakte Bauweise der Vorrichtung möglich. Auch in der eingefahrenen Position der Betätigungselemente 2, 3 kollidieren ihre Zahnstangenabschnitte 20, 21 nicht, da im jeweils gegenüberliegenden Betätigungselementen 2, 3 eine entsprechende Aufnahmetasche 23, 24 vorgesehen ist. Sind beide Betätigungselemente 2, 3 vollständig eingefahren, ist der Bauraum der Betätigungselementführung 22 fast vollständig von den Betätigungselementen, den in den Aufnahmetaschen 23, 24 untergebrachten Zahnstangenabschnitten 20, 21 und der Ritzelwelle 19 ausgefüllt. Der vorhandene Bauraum wird dadurch optimal genutzt.
  • Dem in der Bildebene linken Betätigungselement 2 (4) sind Mittel zur Positionserfassung 25 zugeordnet. Dies sind insbesondere Näherungssensoren, die berührungslos erfassen, ob das Betätigungselement 2 ausgefahren oder eingefahren ist. Die Mittel zur Positionserfassung 25 sind daher jeweils in der ausgefahrenen und eingefahrenen Position angeordnet und interagieren mit einem an dem Betätigungs element 2 mittels eines Schraubbolzen 26 befestigten Sensormittel 27, wie zum Beispiel einem Magneten, der in das Betätigungselement 2 eingelassen ist. Die dargestellten Leitungsanschlüsse der Mittel zur Positionserfassung 25 führen zu einer nicht näher eingezeichneten Steuereinheit.
  • Die 5 und 6 zeigen einen Sperrriegel 30, dessen Längsachse SA parallel zur Drehachse DA der Ritzelwelle 19 verläuft. Der Sperrriegel 30 ist durch einen hydraulischen Druck entlang der Sperrriegelachse SA translatorisch bewegbar und ist dafür vorgesehen, in den Kolben 8 formschlüssig einzugreifen, um dessen translatorische Bewegung zu verhindern oder freizugeben. Hierzu ist an dem Kolben 8 gegenüberliegend seinem Zahnstangenabschnitt 18 eine Sperrriegeltasche 31 ausgebildet, in welche der Sperrriegel 30 quer einfahren und auf diese Weise den Kolben 8 blockieren kann. Der Sperrriegel 30 ist gegen die Federkraft einer Sperrriegelfeder 32 verlagerbar, die den Sperrriegel 30 grundsätzlich in einer Offenstellung hält. Das heißt, der Sperrriegel 30 befindet sich in der in 6 dargestellten unteren Position. Über einen Hydraulikanschluss 34 ist der Sperrriegel 30 druckbeaufschlagbar. Wenn Hydraulikflüssigkeit über den Hydraulikanschluss 34 eingeleitet wird, bewegt sich der Sperrriegel 30 in der Bildebene der 6 nach oben. Hydraulikflüssigkeit gelangt über eine zentrale Sackbohrung 35 des Sperrriegels 30 in mehrere Querbohrungen 36 des Sperrriegels 30, so dass bei hinreichender Verlagerung Sperrriegels 30 der hydraulische Druck auch an dem zweiten Hydraulikanschluss 33 anliegt. Hierdurch kann eine Folgesteuerung, beispielsweise zur Verlagerung des nächsten Teleskopschusses angestoßen werden.
  • 1
    Vorrichtung
    2
    Betätigungselement
    3
    Betätigungselement
    4
    Gehäuse
    5
    Schraubbolzen
    6
    Ringnut v. 2, 3
    7
    Kolben-Zylinder-Einheit
    8
    Kolben
    9
    Kolbenbohrung
    10
    Anschlusskappe
    11
    Federtopf
    12
    Dichtung
    13
    Dichtung
    14
    Rückstellfeder
    15
    Bohrung
    16
    Dichtungsmittel
    17
    Anschlussbohrung
    18
    Zahnstangenabschnitt v. 8
    19
    Ritzelwelle
    20
    Zahnstangenabschnitt v. 2
    21
    Zahnstangenabschnitt v. 3
    22
    Betätigungselementführung
    23
    Aufnahmetasche
    24
    Aufnahmetasche
    25
    Mittel zur Positionserfassung
    26
    Schraubbolzen
    27
    Sensormittel
    28
    Lagerbohrung
    29
    Lagerschraube
    30
    Sperrriegel
    31
    Sperrriegeltasche
    32
    Sperrriegelfeder
    33
    Hydraulikanschluss
    34
    Hydraulikanschluss
    35
    Sackbohrung in 30
    36
    Querbohrung in 30
    37
    Lagerbuchse
    DA
    Drehachse v. 19
    RA
    Betätigungsachse v. 2, 3
    KA
    Längsachse v. 7
    SA
    Längsachse v. 30

Claims (12)

  1. Vorrichtung zur Betätigung einer Verriegelung von Teleskopschüssen mit den folgenden Merkmalen: a) in einem Gehäuse (4) sind zwei translatorisch verlagerbare Betätigungselemente (2, 3) zur Betätigung der Verriegelung von Teleskopschüssen gelagert, b) die Betätigungselemente (2, 3) weisen jeweils einen Zahnstangenabschnitt (20, 21) auf c) der Zahnstangenabschnitt (20, 21) jedes Betätigungselements (2, 3) steht zur Verlagerung der Betätigungselemente (2, 3) mit einer Ritzelwelle (19) im Eingriff.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstangenabschnitte (20, 21) beider Betätigungselemente (2, 3) mit einer gemeinsamen Ritzelwelle (19) im Eingriff stehen.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstangenabschnitte (20, 21) diametral an der Ritzelwelle (19) angeordnet sind und sich in entgegen gesetzte Richtungen bewegen.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (25) zur Positionsabfrage der Betätigungselemente (2, 3) an dem Gehäuse (4) vorgesehen sind, wobei die Position nur eines Betätigungselements (2) abgefragt wird.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet; dass die Ritzelwelle (19) unter Zwischenschaltung eines eine translatorische Bewegung in eine rotatorische Bewegung umwandelndes Getriebeglied (18) von einer Kolben-Zylinder-Einheit (7) in eine Drehbewegung versetzt wird.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebeglied eine Verzahnung zwischen einem Kolben (8) der Kolben-Zylinder-Einheit (7) und der Ritzelwelle (19) ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung an einem in dem Gehäuse (4) gelagerten Kolben (8) ausgebildet ist, welcher einen Zahnstangenabschnitt (18) aufweist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (8) gegen eine Federkraft einer Rückstellfeder (14) verlagerbar ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder (14) in dem Gehäuse (4) gelagert ist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (8) zur Verriegelung und Entriegelung in Formschluss mit einem in dem Gehäuse (4) gelagerten Sperrriegel (30) bringbar ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse (SA) des Sperrriegels (30) parallel zur Längsachse (DA) des Ritzelwelle (19) ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass durch Verlagerung des Sperrriegels (30) eine Folgesteuerung zur Verriegelung eines nächsten Teleskopschusses aktiviert wird.
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Cited By (4)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007006873B3 (de) * 2007-02-07 2008-01-03 Montanhydraulik Gmbh Verriegelungskopf
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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20050630

R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20080418

R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20110218

R152 Term of protection extended to 10 years

Effective date: 20130328

R071 Expiry of right