DE2014189C - Verfahren zum Anschweißen eines Bolzens - Google Patents
Verfahren zum Anschweißen eines BolzensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anschweißen eines Bolzens an ein Werkstück mittels
eines um den Bolzen herum und gegen das Werkstück gelegten Schutzringes.
Es ist in der Schweißtechnik bekannt, wenn ein Bolzen an ein Werkstück anzuscheißen ist, zunächst
um den Bolzen einen Schutzring zu legen. Dieser Schutzring hat die Aufgabe, einen magnetischen Kreis
zu schaffen, der einen kaminartigen oder quellenartigen Verlauf für die magnetischen Kraftlinien mit
sich bringt und dadurch den eigentlichen Schweißbogen nach außen zieht und somit eine gleichmäßige
Schweißung rund um die äußeren Kanten des zu verschweißenden Elements bewirkt. Der elektrische
Strom, der die Schweißung bewirkt, fließt bei diesen bekannten Verfahren von einem geerdeten Generator
ausgehend über das Schweißgerät, den Bolzen und
das Werkstück, das ebenfalls geerdet ist, zum Generator zurück. Dabei verteilt sich aber der elektrische
Strom trotz der magnetischen Kraftlinie nicht kreis- ao
förmig um die Schweißstelle, sondern fließt einseitig, je nach der Anordnung der Erdverbindung an dem
Werkstück, auf dem kürzesten Weg zurück. Dadurch ist stets die Gleichmäßigkeit der Schweißung beeinträchtigt,
as
Es ist weiterhin für das Anschweißen von Bolzen, zumal solchen mit einem Durchmesser von mehr als
6 mm, an Werkstücke auch noch bekannt, einmalig verwendbare Elektrodenschut.'.ringe ;.us Keramik zu
benutzen, um so die Schweißstelle gegen Umwelteinflüsse abzuschirmen und die verwt.idete Energie
ausschließlich dem Schweißvorgang zuzuführen.
Dieses Verfahren ist wegen des nach der einmaligen Benutzung verbrauchten und auszuwechselnden
Schutzringes und der sich dadurch ergebenden Notwendigkeit, große Mengen solcher Ringe zu lagern,
zu unwirtschaftlich. Außerdem kann infoige des sich durch die Handhabung der Schutzringe bedingten
Zeitaufwandes das Verfahren nicht in hinreichend wirtschaftlichem Maße eingesetzt werden. Der aus
Keramik bestehende Schutzring wird, nachdem das Schweißgerät vom angeschweißten Bolzen abgezogen
ist, aus seiner Halterung im Schweißgerät entfernt, da er durch die Schweißtemperatur in der Regel stark
beschädigt wird und auch beim Abziehen vom Stift oft noch zusätzlich zu Schaden kommt, so daß er
für ein weiteres Schweißen unbrauchbar ist. Außerdem mußte der Ring meistens zerbrochen werden,
um den angeschweißten Bolzen freizugeben.
Wenn dieses Verfahren mit keramischen Schutzringen es such ermöglichte, Umwelteinflüsse von der
eigentlichen Schweißstelle abzuschirmen und die Rchweißtemperatur auf die Schweißstelle zu konzentrieren,
so beseitigte es genausowenig wie das zuerst geschilderte Verfahren die durch den Fluß des elektrischen
Schweißstromes selbst auftretenden Unebenheiten in der Schweißstelle.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Anschweißen eines Bolzens an ein
Werkstück zu schaffen, bei dem auch durch den Fluß des elektrischen Schweißstromes verursachte Unebenheiten
in der Schweißstelle vermieden weiden. Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von der
Erkenntnis aus, daß der Schweißvorgang an sich wesentlich verbessert werden kann, indem der Elek- 6s
tronenfluß während des Schweißens durch den zu verschweißenden Bolzen selbst hin- und durch einen
elektrisch leitenden Schutzring zurückfließt, so daß
ein Elektronenfluß entsteht, der das beim Schweißen schmelzende Metall so beeinflußt, daß dieses sich
ringförmig um die Grundfläche des Bolzens herum verteilt.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Ende des Bolzens nahe an das Werkstück
gelegt wird, daß der Schutzring während des Schweißvorganges elektrischen Strom führt, wobei
der elektrische Kontakt zwischen Bolzen und Schutzring nur über das Werkstück hergestellt wird, daß
zum Erzeugen eines Lichtbogens ein Strom an den Boi;:sn gelegt wird, so daß ein den Bolzen, das Werkstück
und den Schutzring umfassender Stromkreis geschlossen wird, indem der Strom durch den Bolzen
in eine und durch den Schutzring in die andere Richtung fließt und daß der Bolzen gegen das Werkstück
gebracht wird.
Auf diese Weise ist es gemäß der Erfindung erreichbar, eine vollkommen gleichmäßige Verteilung
des geschmolzenen Materials zu erreichen, da der Schweißstrom über den um den Bolzen herumgelegten
Schutzring vollkommen gleichmäßig zurückfließen kann und außerdem auch noch der Schutzring
die Schweißstelle gegen äußere Einflüsse abschirmt.
Mit besonderem Vorteil kann im Rahmen der Erfindung der Schutzring kegelstumpfförmig ausgebildet
und in der kleinen Stirnfläche können die Mantelfläche mit der Bohrung verbindende Durchlässe vorgesehen
sein. Auf diese Weise kann ein besseres Arbeiten ermöglicht werden, indem zwischen dem
Schweißende des Stiftes und der Innenwand des Schutzringes ein Abschluß mit bestimmtem Spielraum
gebildet wird.
Weiterhin kann im Rahmen der Erfindung der Schutzring in seiner Brhrung mit einer Manschette
aus dielektrischem Mat.rial versehen sein.
Zur Durchführung C τ Erfindung kann ein Schweißbolzen
verwendet werden, der aus einem Schaft von gleichmäßigem Dv ~hmesser und einem in den Schaft
übergehenden S^iiweißkopf besteht, wobei der
Schweißkopf von einem Wulst umgeben ist, dessen Durchmesser gp-^er ist als der des Schaftes und
geringer als der ι Bohrung des Schutzringes.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen da gestellt und werden nachstehend
im einzelnen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schutzringes in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 einen Seitenaufriß des in Fig. 1 gezeigten
Schutzringes,
F i g. 3 bis 7 Scitunaufrisse weiterer Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Schutzringes,
F i g. 8 eine Draufsicht auf den in F i g. 7 gezeigten Schutzring,
F i g. 9 den erfindungsgemäßen Schweißbolzen in einem im Längsschnitt dargestellten MündungsstUck
einer Schweißpistole in Anlage gegen ein Werkstück,
Fig. 10 eine Ansicht ähnlich der in Fig. 9, jedoch
mit zurückgezogenem Schweißstift,
Fig. 11 eine den Fig. 9 und 10 ähnliche Schicht
mit vom Werkstück abgehobenen Schutzring,
Fig. 12 ist ein Schnitt entlang Linie IV-IV in
Pig. 9.
Der in F i g. 1 und 2 dargestellte Schutzring 1 hat einen kegclstumpffönnigen Körper 2 aus elektrisch
leitendem Material, wie z. B. Graphit. Eine achsrechte Bohrung 4 verläuft durch den Körper und
dient zur Aufnahme eines anzuschweißenden Bolzens,
so daß ein Ende desselben von dem Ring eingeschlossen wird. In seiner kleineren Stirnfläche 6
weist der Körper 2 im Querschnitt V-förmige Kerben auf, aus denen beim Schweißen entstehendes Gas
entweichen kann.
Die in F i g. 3 bis 6 dargestellten weiteren Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Schuizringes
sind mit einer Manschette 12 aus Isolierstoff, wie z.B. Bornitrid versehen. Die Manschette 12 kann entweder
in den Schutzring eingefaßt sein oder sie kann gegen eine Schulter in der Bohrung 4 anliegen oder
als Überzug in der Bohrung 4 des Schuteringes vorgesehen sein. Zur Aufnahme der Manschette 12 kann
der Schutzring mit einer Ringnut 16 versehen sein. Die Manschette 12 dient dazu, falls ein Schweißbolzen
schief in dem Schutzring steckt, einen elektrischen Kurzschluß zwischen Bolzen und Ring zu
vermeiden. Der in F i g. 5 gezeigte Ring 12 ist scheibenförmig. Soweit die Manschette 12 au-i dem Ring
herausnehmbar ist, kann sie ohne weiteres wiederverwendet werden, nachdem der Ring verbraucht ist.
Unter Umständen mag es vorteilhaft sein, die Manschette nicht im Ring, sondern in der Haltevorrichtung
der Schweißpistole unterzubringen. Wiederverwendbare Isoliermanschetten sind aus Sparsamkeitsgründen
vorteihaft: Isolierstoffe, die gegen die beim Schweißen auftretenden hohen Temperaturen unempfindlich
sind, sind nämlich sehr teuer.
Wie aus F i g. 6 ersichtlich ist, kann die Mantelfläche
des Sdiutzringes ganz oder teilweise mit einem Metallüberzug 14, z. B. aus Stahl, versehen sein. Ein
anderes geeignetes Überzugsmateria! ist eine Legierung aus Beryllium und Kupfer. Der Überzug 14 verbessert
die dem Ringe eigene elektrische Leitfähigkeit und erhöht dessen Schlagfestigkeit. Metallüberzogene
Srhutzringe brauchen selbst nicht elektrisch leitfähig zu sein, solange der Überzug leitend ist.
überzogene Ringe sind insbesondere in Handschweißpistolen von großem Nutzen, da diese bezug-Hch
der Schweißbolzen gewöhnlich nicht so genau ausgerichtet werden können wie an Ständern befestigte
Pistolen. Außerdem weiden Handpistolen in der Regel schonungsloser gehandhabt als an Ständern
befestigte, so daß die überzogenen Ringe haltbarer sind.
Die in F i g. 7 und 8 gezeigten Schutzringe sind den in F i g. 1 und 2 gezeigten Ringen ähnlich, nur
weisen sie an Stelle der dort gezeigten V-förmigen Kerben 8 gerundete Durchlässe 18 auf.
Ein in Fig. 9 gezeigter Schweißbolzen 11 hat einen
Schaft 13 mit einem kocxialen Schweißkopf 15. Der Schaft 13 kann entweder glatt sein oder mit einem
Gewinde oder mit Riefeln versehen sein. Sein Durchmesser D richtet sich nach dem jeweiligen Verwendungs/wcck.
Der Kopf 15 ist zylindrisch und kurzer als der Schaft 13. Die Mantelfläche des Kopfes 15
wird von einem radial und axial gleichförmigen Wulst 17 umgeben. Der Kopfteil 15 hat zu beiden
Seiten des Wulstes 17 glatte Oberflächen 20, 22, deren Durchmesser E geringer ist als der Durchmesser
B des Wulstes 17. Der Durchmesser des Wulstes 17 ist um etwa 0,4 ;nm bis etwa 0,6 mm größer als
der Durchmesser D des Schaftes 13. Die Schultern des Wulstes 17 stehen spitzwinklig von den Flächen «s
20 und 22 ab und ermöglichen es, den Bolzen in der Mündung einer Schweißpistole im wesentlichen ohne
Reihune zu verschieben, so daß folglich auch der Elektrodenschutzring geringerer Abnutzung ausgesetzt
ist.
Die gewölbte Stirnfläche 24 des Kopfes 15 ist an sich nicht neu; sie kann z. B. auch konisch mit einem
spitzen Winkel von etwa 150° ausgebildet sein und gegebenenfalls eine Fluxspitze 26 aufweisen.
Im Mündungsstück der nicht voll gezeigten Lichtbogenschweißpistole
befindet sich ein Spannfutter 28 zum Halten des Schweißstiftes (Fig.9 und 10) in
koaxialer Lage. Außerdem ist an der Pistole eine Halterung für den Schutzring vorgesehen. Die Halterung
besteht aus einem außen mit einem Gewinde versehenen geflanschten Kragen 30, der dazu dient, in
den unbeschriebenen halbpermanenten Schutzring 1 in der Pistole bezüglich des Schweißstiftes 11 teleskopartig
zu lagern. Auf das Kragengewinde ist eine Mutter 34 geschraubt, die eine konische Innenwand
hat, deren Neigung der der Mantelfläche des Schutzringes entspricht. Die Mutter 3C hält den Schutzring 1
nicht nur unter axialem Druck gegen den Kragen 30,
sondern sie übt auch einen zentripetalen Druck auf den Ring aus, wodurch dessen Festigkeit wesentlich
erhöht wird. Durch die stärkere Festigkeit erhöht sich die Lebensdauer des Ringes nicht unerheblich. Um
zu verhindern, daß zwischen dem Bolzen 11 und dem elektrisch leitenden Schutzring ein Kurzschluß gebildet
wird, ist der Ring mit einer Isoliermanschette 12 versehen, wobei diese hier von einem Klemmring 38
zwischen dem Kragen 30 und dem inneren Ende des Schutzringes gesichert wird. Da der Schutzring 1 aus
Graphit oder einem ähnlich brüchigen Material besteht, ist an der Mutter 34 außen ein Schutzmantel 40
befestigt, der sich gegen die Oberfläche des Werkstücke S legen kann. Der Mantel 40 ist mit einem
Vorsprung 42 versehen, der in eine Ringnut in der Mutter 34 einfaßt, so daß der Mantel bis zu einem
gewissen Grade verschoben werden kann. Darüber hinaus legt sich ein Klemmring 44 gegen den Mantel
40, um diesen auf der Mutter zu halten. Am Vorderende des Mantels liegen Vorsprünge 46, deren Zwischenräume
mit den Kerben 8 bzw. 18 in der Stirnfläche des Schutzringes abfluchten.
Der Schutzring 1 braucht nicht selbst elektrisch leitend zu sein; auch braucht in ihm keine Isoliermanschette
12 vorhanden zu sein, solange der Ring nicht die Schweißstelle berührt. Aus diesem Grunde
ist es besonders wichtig, daß die Oberfläche 19 des Wulstes 17 am Kopf 15 so ausgelegt ist, daß, obgleich
der Durchmesser B des Wulstes kleiner ist als die üchte Weite der Bohrung 4 im Schutzring 1, die
Schweißstelle fast völlig eingeschlossen ist. Auf die Weise wird n;cht nur Wärme zwischen dem Wulst 17
und dem Ring I erhalten, sondern e* wird auch vermieden,
daß Tröpfchen geschmolzenen Metalls von der Schweißstelle abspringen. Gleichzeitig wird die
Schweißstelle immer von einer bestimmten Luftmcngc umgeben. Wie Fig. K) anzeigt, bleibt dieser
nahezu völlige Verschluß zwischen dem Wulst 17 und dem Schutzkragen 1 selbst bii zum Zünden des
Lichtbogens zurückgezogenem Bolzen bestehen. Das Spiel zwischen dem Wulst 17 und der Bohrung 4
soll weniger ais etwa 0,1 mm, nicht mehr als etwa 0,5 mm betragen.
Wenn das geschmolzene Ende des Schweißbolzens 11 in das gleichfalls geschmolzene Material des
Werkstückes S getaucht wird, bleibt der Verschluß zwischen dem Wulst 17 und der Bohrung 4 des
Schutzringes 1 aufrechterhalten. Wenn die Schweiß-
H' (I'ig. 11) fertig und der Sclnveißstrom abgeschaltet
ist. kann die Schweißpistole vom Schweißstift abgezogen sverden, ohne daß der Schutzkragen
beschädigt wird, wobei der mit Gewinde versehene Schaft 13 von der Manschette 12 abliegt, so daß diese
nicht beschädigt werden kann. Die Pistole ist dann für den nächsten Schweißvorgang fertig.
Zwar ist der beschriebene Schweißbolzen 11 in der Herstellung wegen seiner besonderen Form etwas
teurer als gewöhnliche Schweißbolzen, jedoch wird bei Verwendung dieser Bolzen infolge der nicht mehr
bestehenden Notwendigkeit, nach jedem Schweißen den Schutzring auszuwechseln, das Schweißen insgesamt
verbilligt. Insbesondere ergeben sich aus der Erfindung die folgenden Vorteile:
1. In der Schweißpistole braucht lediglich ein Schweißstift und kein Schutzring eingesteckt zu werden.
Damit wird die zur Vorbereitung für das Schweißen erforderliche Zeit wesentlich verkürzt,
ohne daß durch den wiederholt benutzbaren Schutz- ao kragen die Qualität des Schweißens herabgesetzt
wird.
2. Infolge des zwischen dem Schutzring und den Bolzenwulst bestehenden Verschlusses ist das
Schweißen genauer, sicherer und gleichmäßiger. »5
3. Beim Schweißen entwickelte Wärme bleibt der Schweißstelle erhalten, und verflüssigtes Metall kann
nicht entrinnen.
4. Da der Wulst größer ist als der Durchmesser des Bolzenschaftes, besteht wenig Gefahr, daß der
Schutzring von dem Schaftgewinde abgerieben wird. Außerdem wird durch den Wulst vermieden, daß
Tröpfchen erhärteten Metalls, z. B. beim Abziehen der Schweißpistole. Schaden an der Innenwand des
Schutzringes verbleiben.
5. Wegen des Wulstes 17 kann der Schweißbolzen von automatischen Zubringervorrichtungen leichter
gesteuert werden, da der Wulst dazu dienen kann, den Bolzen bezüglich der Zubnngervornchtung auszurichten.
6. Der Wulst ermöglicht es, den Schweißbolzen auf der Fläche des Werkstückes genau auszurichten.
Claims (12)
1. Verfahren zum Anschweißen eines Bolzens an ein Werkstück mittels eines um den Bolzen
herum und gegen das Werkstück gelegten Schutzring«, dadurchgekennzeichnet, daß ein
Ende (15) des Bolzens (11) nahe an das Werkstück (S) gelegt wird, daß der Schutzring (1) während
des Schweißvorganges elektrischen Strom führt, wobei der elektrische Kontakt zwischen
Bolzen und Schutzring nur über das Werkstück selbst hergestellt wird, daß zum Erzeugen eines
Lichtbogens ein Strom an den Bolzen (11) gelegt wird, so daß ein den Bolzen (11), das Werkstück^'))
und den Schutzring (1) umfassender Stromkreis geschlossen wird, indem der Strom durch den Bolzen (11) in eine und durch den
Schutzring (1) in die andere Richtung fließt und daß der Bolzen (11) gegen das Werkstück [S)
gebracht wird.
2. Elektrodenschutzring zur Durchführung des Verfahren«; gemäß Anspruch 1 aus einem elektrisch
leitenden Material und mit einer den Bolzen aufnehmenden Bohrung, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring(l) kegelstumpfförmig ist und daß in der kleineren Stirnfläche (6) die Mantelfläche
mit der Bohrung (4) verbindende Durchlässefit; 18) vorgesehen sind.
3. Schutzring nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring(l) in seiner Bohrung
(4) mit einer Manschette (12) aus dielektrischem Material versehen ist.
4. Schutzring nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (12) lösbar in
der Bohrung ,4) steckt.
5. Schutzring nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette aus Bornitrid
besteht.
6. '.«hutzring nach Anspruch 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ring(l) mit einer seine Mantelfläche (10) abdeckenden Metallschicht (14)
versehen ist.
7. Schutzring nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschicht (14) aus Stahl
besteht.
8. Schutzring nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschicht (14) aus einer
Beryllium-Kupfer-Legierung besteht.
9. Schweißbolzen zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1. inbesondere mit dem
in Anspruch 2 bis 8 beschriebenen Elektrodenschutzring. mit einem Schaft von gleichmäßigem
Durchmesser und einem in den Schaft übergehenden Schweißkopf, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schweißkopf (15) vc.ii einem Wulst (17) umgeben ist, dessen Durchmesser größer ist als der
des Schaftes (13) und geringer als der der Bohrung (4) des Schutzrinees (1).
10. Schweißbolzen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Wulst (17) wenigsten?
eine in Achsrichtung geneigte Schulter hat.
11. Schweißbolzen nach Anspruch 9 und 10
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwi sehen Kopfende und Wulst (17) geringer ist al;
die axiale Länge der Bohrung (4).
12. Schweißbolzen nach Anspruch 9 bis II
dadurch gekennzeichnet, daß das radiale Spie zwischen dem Wulst (17) und der Wand der Roh
rune (4) 0.1 bis 0.4 mm beträst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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