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DE20114238U1 - Verschlusselement - Google Patents

Verschlusselement

Info

Publication number
DE20114238U1
DE20114238U1 DE20114238U DE20114238U DE20114238U1 DE 20114238 U1 DE20114238 U1 DE 20114238U1 DE 20114238 U DE20114238 U DE 20114238U DE 20114238 U DE20114238 U DE 20114238U DE 20114238 U1 DE20114238 U1 DE 20114238U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closure element
locking
axis
chain
element according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20114238U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedrich Binder & Co KG GmbH
Original Assignee
Friedrich Binder & Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Binder & Co KG GmbH filed Critical Friedrich Binder & Co KG GmbH
Priority to DE20114238U priority Critical patent/DE20114238U1/de
Publication of DE20114238U1 publication Critical patent/DE20114238U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/18Fasteners for straps, chains or the like
    • A44C5/185Attachment of fasteners to straps or chains

Landscapes

  • Adornments (AREA)

Description

-1 -
Verschlusselement
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verschlusselement für Schmuckketten nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
&iacgr;&ogr; Jede Schmuckkette trägt an jedem ihrer Enden ein Verschlusselement, wobei die beiden Verschlusselemente zueinander komplementär sind. Häufig ist das eine Verschlusselement in Form einer Öse und das andere in Form eines Hakens, beispielsweise eines Karabinerhakens, ausgebildet. ;: &igr;
In der Regel ist es erwünscht, dass die Verschlusselemente möglichst flach auf der Haut aufliegen. Bei vielen Ketten ist dies kein Problem, da sie so flexibel aufgebaut sind, dass sich die Kettenenden so drehen, dass die Verschlusselemente so flach, wie es die Geometrie zulässt, auf der Haut der Trägerin/des Trägers aufliegen. Im Fall, dass es sich bei der Halskette um eine Schmuckkette handelt, befinden sich die Verschlusselemente zumeist im Bereich der Halswirbel.
Bei stärker ausgebildeten Ketten ist diese problemlose "Selbstausrichtung" jedoch zum Teil nicht gegeben, so dass beim Befestigen, beispielsweise beim Verlöten, der Verschlusselemente auf ihre Orientierung dahingehend geachtet werden muss, dass sie im richtigen Winkel zur Kette und im richtigen Winkel zueinander angebracht werden. Bei kordelartig gedrehten Ketten ergibt sich das weitere Problem, dass sich diese mit der Zeit in gewissem Umfang entdrillen können, so dass auch ein zunächst richtig angeordnetes Verschlusselement dann nicht mehr im gewünschten Winkel ist.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verschlusselement für.S.ch[ttMckketten zu schäften, welches die Probleme des Stan-
des der Technik überwindet und das insbesondere auch bei gekordelten Ketten eingesetzt werden kann, wobei auch bei einer Entkordelung der Kette das Verschlusselement immer möglichst flach auf der Haut aufliegt.
Diese Aufgabe wird mit einem Verschlusselement mit den Merkmalen des Anspruchs 1 erfüllt.
Das erfindungsgemäße Schmuckstück ist zweiteilig aufgebaut. Hierbei trägt ein erstes Teilelement einen Befestigungsabschnitt, mittels dessen das Verschlusselement mit der Schmuckkette verbunden wird. Auf dieses erste Teilelement ist ein zweites Teilelement aufgerastet, wobei dieses Teilelement ein Verbindungselement, beispielsweise eine Öse oder einen Haken, trägt. Die Rastung zwischen den beiden Teilelementen ist derart ausgestaltet, dass sich die beiden Teilelemente zumindest um einen gewissen Winkelbetrag entlang einer Achse zueinander verdrehen können. Dadurch wird erreicht, dass sich das Verbindungselement unabhängig von der Kette drehen kann, so dass es sich automatisch ausrichtet, was stets derart geschieht, dass es so flach wie möglich auf der Haut des Trägers/der Trägerin aufliegt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1:
Figur 2A:
Figur 2B:
Figur 3A:
Figur 3B:
Eine teilweise geschnittene Draufsicht auf ein Verschlusselement,
das zweite Teilelement aus Figur 1,
eine Draufsicht auf das zweite Teilelement aus Figur 2A entlang der Sichtlinie B-B,
das erste Teilelement aus Figur 1,
eine weitere Draufsicht auf das erste Teilelement aus Figur 3A entlang der Sichtlinie C-C,
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-3-Figuren
4-6: die Montage eines erfindungsgemäßen Verschlusselements.
In Figur 1A ist ein erfindungsgemäßes Verschlusselement dargestellt. Es ist zweiteilig aufgebaut und besteht aus dem ersten Teilelement 10 und dem zweiten Teilelement 20, welche entlang der Achse A-A miteinander verrastet sind. Die Rastung ist hierbei so ausgestaltet, dass die einmal verrasteten Teilelemente nur durch Zerstörung des Verschlusselementes wieder voneinander gelöst werden können.
&iacgr;&ogr; Im weiteren wird neben der Figur 1 auch auf die Figuren 2A,2B,3A und 3B Bezug genommen. Das zweite Teilelement weist zusätzlich zum Verbindungselement, welches hier in Form einer Öse 22 ausgebildet ist, aber genauso gut ein Haken, Karabinerhaken etc. sein kann, eine Rastöffnung 24 auf. Innerhalb dieser Rastöffnung 24 ist eine Rastkante 26 derart angeordnet, dass sie im rechten Winkel zur Achse A-A steht und in Richtung der Öse 22 weist.
Für die oben beschriebene Rastöffnung 24 passend ist am ersten Teilelement eine zweischenklig ausgebildete Rastnase 14 angeordnet. Am Ende eines jeden Schenkels 14', 14" ist jeweils ein Kopf 15', 15" angeordnet, welche wiederum jeweils eine zur Achse A-A senkrechte Rastfläche 17',17" aufweisen. Beim Zusammensetzen der beiden Teilelemente gleiten die Köpfe 15', 15" entlang eines konisch verlaufenden Abschnittes der Rastöffnung 24, wobei die beiden Schenkel 14', 14" elastisch zusammengedrückt werden. Am Ende des konischen Abschnitts weitet sich die Rastöffnung 24 und die beiden Schenkel 14", 14" schnappen in ihre Ausgangsstellung auseinander. Aufgrund der Rastkante 26 und der Rastflächen 17', 17" sind die beiden Teilelemente unlösbar miteinander verrastet. Die Rastöffnung 24 ist bezüglich der Achse A-A rotationssymmetrisch ausgeführt, so dass sich die beiden Teilelemente bezüglich der Achse A-A frei umeinander drehen können.
Der Befestigungsabschnitt 12 am ersten Teilelement wird in diesem Ausführungsbeispiel durch eine Aufnahme 16 gebildet, welche ebenfalls bezüglich der Achse
-A-
A-A rotationssymmetrisch ist. Diese Aufnahme 16 dient dazu, das Verschlusselement mit einer Kette 30 (siehe Figuren 4 und 5) zu verbinden. Hierzu kann die Kette 30 in die Aufnahme 16 geschoben und dort befestigt werden. Das Befestigen kann beispielsweise durch Löten, Kleben oder mechanische Verformungen der Wandungen der Aufnahme 16 erfolgen.
In anderen Ausführungsbeispielen kann der Befestigungsabschnitt auch anders ausgebildet sein, beispielsweise kann er ein Kettenglied oder ein Teil eines solchen sein.
In den Figuren 4 bis 6 ist die Montage des Verschlusselements an die Kette 30 dargestellt. Zunächst wird die Kette 30, wie oben bereits beschrieben, in die Aufnahme 16 eingeführt und dort verlötet. Nach Beendigung dieses Verfahrensschritts ist das erste Teilelement 10 bezüglich der Kette 30 nicht verdrehbar. In einem weiteren Schritt wird das zweite Teilelement 20 auf das erste Teilelement 10 aufgerastet. Der Kettenabschluss ist dann fertig. Es ist natürlich grundsätzlich auch denkbar, zuerst die beiden Teilelemente zusammenzurasten und dann das erste Teilelement mit der Kette 10 zu verbinden; aus Handhabungsgründen wird die erste Variante jedoch meist zu bevorzugen sein.
Neben der Verdrehbarkeit und der damit verbundenen Anpassungsfähigkeit hat das erfindungsgemäße Verschlusselement den weiteren Vorteil, dass die Kette beim Hersteller schon weitgehend vorkonfektioniert werden kann, nämlich dahingehend, dass die ersten Teilelemente bereits auf die Kettenenden aufgelötet werden. Da die zweiten Teilelemente, welche die jeweiligen Verbindungselemente tragen, wie oben dargestellt sehr leicht montiert werden können, kann dies auch erst beim Händler geschehen, wodurch dieser die Verbindungselemente erst nach Wunsch des Kunden montieren kann, wodurch sich eine Art Baukastensystem aufbauen lässt.
In der Regel wird es sinnvoll sein auf beiden Kettenenden jeweils ein erfindungsgemäßes Verschlusselement anzuordnen, wobei beispielsweise das eine Ver-
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schlusselement eine Öse und das andere Verschlusselement einen Karabinerhaken trägt. Es sind jedoch auch Fälle denkbar, bei denen das eine Kettenende ein erfindungsgemäßes Verschlusselement trägt, während am anderen Kettenende das komplementäre konventionelle Verschlusselement angebracht wird.
-6-Bezugszeichenliste
10 erstes Teilelement
12 Befestigungsabschnitt
5 14 Rastnase
14' erster Schenkel
14" zweiter Schenkel
15' erster Kopf
15" zweiter Kopf
10 16 Aufnahme
17' Rastfläche
17" Rastfläche
20 zweites Teilelement
22 Öse
15 24 Rastöffnung
26 Rastkante
30 Kette
A-A Achse
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Claims (7)

1. Verschlusselement für Schmuckketten mit einem Befestigungsabschnitt (12) und einem Verbindungselement, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement zweiteilig ausgebildet ist, wobei sich der Befestigungsabschnitt (12) an einem ersten Teilelement (10) und das Verbindungselement an einem zweiten Teilelement (20) befindet, und wobei erstes und zweites Teilelement (10, 20) mittels Rastvorrichtungen entlang einer Achse (A-A) unlösbar so miteinander verrastet sind, dass die beiden Teilelemente (10, 20) bezüglich der Achse (A-A) zumindest innerhalb eines bestimmten Winkelbereichs relativ zueinander drehbar sind.
2. Verschlusselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtungen eine sich entlang der Achse erstreckende Rastnase (14) und eine Rastöffnung (24) sind.
3. Verschlusselement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastnase (14) zweischenklig ausgebildet ist.
4. Verschlusselement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (12) eine Aufnahme (16) mit einer sich um die Achse erstreckenden Wandung aufweist.
5. Verschlusselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt ein Kettenglied oder ein Teil eines Kettengliedes ist.
6. Verschlusselement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement ein Karabinerhaken ist.
7. Verschlusselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement eine Öse (22) ist.
DE20114238U 2001-08-29 2001-08-29 Verschlusselement Expired - Lifetime DE20114238U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT513626B1 (de) * 2013-03-05 2014-06-15 Aichhorn Claudia Mag Strang aus Schmuckelementen
DE102023101948A1 (de) * 2023-01-26 2024-08-01 Alica Pierre Verschluss für ein Schmuckstück und Schmuckstück

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT513626B1 (de) * 2013-03-05 2014-06-15 Aichhorn Claudia Mag Strang aus Schmuckelementen
AT513626A4 (de) * 2013-03-05 2014-06-15 Aichhorn Claudia Mag Strang aus Schmuckelementen
DE102023101948A1 (de) * 2023-01-26 2024-08-01 Alica Pierre Verschluss für ein Schmuckstück und Schmuckstück

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