DE20111468U1 - Schuh, insbesondere Berufs- und Sicherheitsschuh - Google Patents
Schuh, insbesondere Berufs- und SicherheitsschuhInfo
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Classifications
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- A43B13/14—Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
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Description
PATENTANWÄLTE
EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
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Unser Zeichen/our rei.
P13227 S/knu
DR. rer.nat. HORST REINHARD (-1998) DIPL-ING. UDO SKUHRA DIPL-ING. REINHARD WEISE DR. rer.nat. WERNER BEHNISCH DR. rer.nat. STEPHAN BARTH DIPL-ING. DIPL-ING. GLYN CHARLES DIPL-ING. JÜRGEN METZLER·
FRIEDRICHSTR. 31
D-80801 MÜNCHEN P.O. BOX 440151
D-80750 MÜNCHEN Tel. +49-89-3816100 Fax.+49-89-3401479
München/Mumch
10. Juli 2001
'MOHRENSTR. D-96450 COBURG Tel. +49-9561-871538 Fax.+49-9561-871539
Anmelderin:
Schurr Schuhvertrieb GmbH Lohbachstr. 19
D-95126 Schwarzenbach/Saale
Schuh, insbesondere Berufs- und Sicherheitsschuh
Die Neuerung betrifft einen Schuh, insbesondere einen Berufs- . und Sicherheitsschuh.
Es ist bekannt, im Fersenbereich von Schuhen sogenannte
Absorberelemente einzusetzen, die eine Stoßdämpfung beim Gehen und Stehen bewirken und den beim Laufen auftretenden Stoß gegenüber den Fußgelenken und der Wirbelsäule mildern sollen. Derartige Absorberelemente bestehen aus einem im wesentlichen flächigen Kunststoffgebilde, in dessen Inneren ein Gel
aufgenommen ist, welches die eigentliche Stoßdämpfung bewirkt.
Absorberelemente einzusetzen, die eine Stoßdämpfung beim Gehen und Stehen bewirken und den beim Laufen auftretenden Stoß gegenüber den Fußgelenken und der Wirbelsäule mildern sollen. Derartige Absorberelemente bestehen aus einem im wesentlichen flächigen Kunststoffgebilde, in dessen Inneren ein Gel
aufgenommen ist, welches die eigentliche Stoßdämpfung bewirkt.
E-MAIL: RSW@isarpatent.com ■ INTERNET: http://www.isarpatent.com·
ISARPATENT*
ISARPATENT*
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schuh, insbesondere einen Berufs- bzw. Sicherheitsschuh zu schaffen, der eine optimale Druckverteilung und Stoßdämpfung gewährleistet.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß durch die im Schutzanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Neuerung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Neuerung schafft einen Schuh, bei dem mindestens zwei, gegebenenfalls drei Dämpfungselemente übereinanderliegend vorgesehen sind, die den im Fersenbereich entstehenden Druck dämpfen und somit nicht direkt an die Gelenke und die Wirbelsäule weitergeben. Vielmehr wird der beim Gehen im Fersenbereich erzeugte Druck wirkungsvoll aufgefangen bzw. in großem Umfange absorbiert, wodurch der Bewegungsapparat des die Schuhe tragenden Menschen spürbar entlastet wird.
Bei einer Ausführungsform der Neuerung ist der Schuh im Fersenbereich mit einem in die Sohle eingelassenen Dämpfungselement versehen, während die Brandsohle eine oberhalb des Dämpfungselementes befindliche Ausnehmung zur Aufnahme eines Absorberelementes aufweist.
Bei einer weiteren Ausführungsform wird oberhalb der Brandsohle eine Einlegesohle verwendet, die aus einem elastischen Material, vorzugsweise Polyurethanschaum besteht und die mit dem Dämpfungselement und dem Absorberelement eine dreifache Dämpfung hervorruft.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform des neuerungsgemäßen Schuhs anhand der Zeichnung zur Erläuterung weiterer Merkmale und Vorteile beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Sohle eines Schuhs gemäß der Neuerung, und
Fig. 2 eine Schnittansicht durch die Sohle gemäß Fig. 1.
Die Zeichnungen veranschaulichen lediglich den Sohlenbereich des Schuhs, d.h. ohne Schaft.
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, hat die Sohle 1 einen umlaufenden Rand 2, der dazu dient, den nicht dargestellten Schaft gegenüber der Sohle zu befestigen, beispielsweise zu verkleben oder auf andere Weise zu verbinden. Vorzugsweise werden derartige Schuhe derart hergestellt, dass der fertige Schaft in eine Form eingelegt und mit Polyurethanschaum zur Bildung der Sohle umspritzt wird.
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, befindet sich in der mit 3 bezeichneten Brandsohle im Fersenbereich eine Öffnung 5, in die ein Absorberelement 6 im wesentlichen bekannter Art eingesetzt ist. Mit anderen Worten heißt dies, dass die Brandsohle 3 im Fersenbereich ausgespart ist und die Aussparung 5 dazu dient, das Absorberelement 6 aufzunehmen. Das Absorberelement 6 wird gegenüber der Brandsohle 3 fixiert, vorzugsweise dadurch, dass ein am Absorberelement 6 umlaufender Rand 6a mit der Brandsohle vernäht wird.
Das Absorberelement 6 hat im wesentlichen flache Gestalt und ist vorzugsweise aus einem Material auf Polyurethan-Basis hergestellt, welches absorbierende Wirkung hat. Der umlaufende Rand 6a des Absorberelementes 6 besteht beispielsweise aus zwei miteinander verschweißten Lagen oder Schichten, von denen die eine die obere und die andere die untere Fläche des Absorberelementes definiert. Innerhalb des umlaufenden Randes
6a wird der das Gel, vorzugsweise auf Polyurethan-Basis aufnehmende Zwischenraum definiert.
Die Öffnung oder Aussparung 6 im Fersenbereich der Brandsohle 3 entspricht vorzugsweise im wesentlichen der Größe des Gel-Behältnisses, wobei die Dimensionierung des Absorberelementes 6 so gewählt ist, dass der umlaufende Rand seitlich über die Aussparung 5 hinwegsteht und ein leichtes Befestigen des Absorberelementes 6 gegenüber der Brandsohle 3 ermöglicht.
Die Brandsohle 3 wird im allgemeinen fest mit dem nicht dargestellten Schaft vernäht.
Gemäß der Neuerung ist die im wesentlichen oder vorzugsweise aus Polyurethanschaum bestehende Sohle bzw. Laufsohle im Fersenbereich mit einem Dämpfungselement 9 versehen, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht, wobei das Dämpfungselement 9 und das Absorberelement 6 im wesentlichen gleiche Form haben und übereinanderliegend vorgesehen sind.
Das Dämpfungselement 9 ist mit seiner Oberfläche im wesentlichen fluchtend zur oberen Fläche der Laufsohle 10 ausgerichtet, infolgedessen zwischen dem Dämpfungselement 9 und dem Absorberelement 6 ein direkter Kontakt besteht.
Das Dämpfungselement 9 wird vorzugsweise in die Laufsohle 10 eingegossen.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird eine Einlegesohle verwendet, die in Fig. 2 mit 12 bezeichnet ist. Diese Einlegesohle 12 besteht vorzugsweise ebenfalls aus einem elastischen Material, vorzugsweise PUR-Material, während das Dämpfungselement 9 vorzugsweise aus Latex besteht.
a·· aa*a a a * * · · ·
a··
Im Falle des Einsatzes einer Einlegesohle 12 aus einem PUR-Material trägt dieses Material zu einer weiteren Stoßdämpfung im Fersenbereich bei, wodurch eine dreifache Dämpfung der im Fersenbereich entstehenden Stöße bzw. Druckwerte erreicht wird.
Das feste Einbringen des Absorberelementes 6 in die Brandsohle 3 hat weiterhin zum Vorteil, dass ein Verrutschen des Dämpfungselementes 6 wirksam verhindert wird.
Das Dämpfungselement 9, vorzugsweise aus Latex, wird neuerungsgemäß während des Gießens der Laufsohle 10 in die Laufsohle eingegossen.
Die Laufsohle 10 besteht vorzugsweise aus einem elektrisch nicht-leitenden Material, vorzugsweise besteht die Laufsohle aus Polyurethanschaum.
Der neuerungsgemäße Schuh erfüllt die DIN EN 345-1 und DIN EN 347-1. · -
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Claims (6)
1. Schuh, insbesondere Berufs- und/oder Sicherheitsschuh, mit einem Schaft aus Leder oder dergleichen und mit einer mit dem Schaft verbundenen Sohle aus vorzugsweise elektrisch nicht-leitendem Material, wie Polyurethan, und mit einer im Schuh angeordneten Brandsohle, auf welcher gegebenenfalls eine Einlegesohle aufliegt, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: in der Schuh- bzw. Laufsohle (10) ist im Fersenbereich ein Dämpfungselement (9) eingelassen, welches aus einem elastischen Material, wie vorzugsweise Latex besteht,
wobei das Dämpfungselement (9) mit seiner oberen Fläche im wesentlichen zur Oberfläche der Laufsohle (10) fluchtet;
die Brandsohle (3) ist im Fersenbereich mit einer Aussparung (5) versehen und nimmt innerhalb dieser Aussparung (5) ein Absorberelement (6) auf, welches im wesentlichen oberhalb des Dämpfungselementes (9) angeordnet ist,
wobei das Absorberelement (6) fest mit der Brandsohle (3) verbunden ist.
wobei das Dämpfungselement (9) mit seiner oberen Fläche im wesentlichen zur Oberfläche der Laufsohle (10) fluchtet;
die Brandsohle (3) ist im Fersenbereich mit einer Aussparung (5) versehen und nimmt innerhalb dieser Aussparung (5) ein Absorberelement (6) auf, welches im wesentlichen oberhalb des Dämpfungselementes (9) angeordnet ist,
wobei das Absorberelement (6) fest mit der Brandsohle (3) verbunden ist.
2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Brandsohle (3) eine Einlegesohle, vorzugsweise aus PUR-Schaum, angeordnet ist.
3. Schuh nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Absorberelement (6) mit einem Gel auf Polyurethan-Basis versehen ist und einen umlaufenden Randabschnitt (6a) aufweist.
4. Schuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Randabschnitt (6a) des Absorberelementes (6) mit der Brandsohle (3) vernäht ist.
5. Schuh nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (9) im Fersenbereich der Laufsohle (10) in die Laufsohle (10) eingegossen ist.
6. Schuh nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandsohle (3) mit dem Schaft vernäht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20111468U DE20111468U1 (de) | 2001-07-11 | 2001-07-11 | Schuh, insbesondere Berufs- und Sicherheitsschuh |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20111468U DE20111468U1 (de) | 2001-07-11 | 2001-07-11 | Schuh, insbesondere Berufs- und Sicherheitsschuh |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE20111468U1 true DE20111468U1 (de) | 2001-09-06 |
Family
ID=7959158
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE20111468U Expired - Lifetime DE20111468U1 (de) | 2001-07-11 | 2001-07-11 | Schuh, insbesondere Berufs- und Sicherheitsschuh |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20111468U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202009007303U1 (de) | 2009-05-20 | 2009-08-06 | SCHÜRR-Schuhvertieb GmbH | Schuh, insbesondere Beufs- und Sicherheitsschuh |
| EP3815562A1 (de) * | 2019-11-04 | 2021-05-05 | Louis Steitz Secura GmbH + Co. KG | Sohle geeignet für den einsatz in einem sicherheitsschuh |
-
2001
- 2001-07-11 DE DE20111468U patent/DE20111468U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202009007303U1 (de) | 2009-05-20 | 2009-08-06 | SCHÜRR-Schuhvertieb GmbH | Schuh, insbesondere Beufs- und Sicherheitsschuh |
| EP2253237A1 (de) | 2009-05-20 | 2010-11-24 | SCHÜRR-Schuhvertrieb GmbH | Schuh, insbesondere Berufs- und Sicherheitsschuh |
| EP3815562A1 (de) * | 2019-11-04 | 2021-05-05 | Louis Steitz Secura GmbH + Co. KG | Sohle geeignet für den einsatz in einem sicherheitsschuh |
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Legal Events
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20011011 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20040423 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20070823 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20090811 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |