DE20110030U1 - Sperrstange zur Sicherung von Gütern auf verschiedenen Transportmitteln, wie Lkw o.dgl. - Google Patents
Sperrstange zur Sicherung von Gütern auf verschiedenen Transportmitteln, wie Lkw o.dgl.Info
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
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- B60P7/06—Securing of load
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- B60P7/15—Securing or supporting by load bracing means the load bracing means comprising a movable bar
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Description
Gebrauchsmusteranmeldung der Wistra Handelsgesellschaft mbH
An der Trave 11 in 23923 Seimsdorf vom
19.06.2001
Beschreibung
Die Erfindung geht von einem Sperrbalken zur Sicherung von Stückgut in verschiedenen Transportmitteln, wie LKWTs, Container, Eisenbahnwaggons oder dergleichen, umfassend mindestens zwei an den Ladewänden gegenüberliegende befestigte Lochschienen und einen darin formschlüssig verstellbaren Sperrbalken mit axialen Spannkräften von beidseitig teleskopierbaren Innenrohren.
Sperrbalken mit einseitig federbelastetem Innenrohr gleich Teleskoprohr und unterschiedlicher Zapfenformen werden handelsüblich vielseitig eingesetzt zur formschlüssigen Ladungssicherung.
Bei speziellem Ladegut, welches z.B. einen hohen Reibwert aufweist und durch stoffliche Zusammensetzung sich die äußere geometrische Form durch Transportbeanspruchung sich verändern kann, darf der unbelastete Endzapfen durch Reibung und Schwingungen nicht aus der Fixierung springen.
Bei Ladegütern, die einen hohen Reibwert aufweisen und durch Transportbeanspruchungen aufschwingen, wie z.B. Gummiprodukte muss ein Herausziehen der Zapfen auch bei Abstützung der Ladung an die Sperrbalken aus Lochschienen verhindert werden.
Der Erfinder liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sperrstange zu entwickeln, die preiswert herzustellen ist und stufenlos in Längsrichtung übliche Transportbeanspruchungen z.B. von gestapelten Reifen od. dgl. aufnimmt. Hinzu kommt eine einfache 1-Mann - Handhabung, sowie eine platzsparende Verstaumöglichkeit.
Durch die Aufgabenlösung soll der Sperrbalken auch zur Ladungssicherung bei hohen Transportbeanspruchungen für in sich in Bewegung und in Schwingung kommendes Stückgut eingesetzt werden. Neben kostengünstigen Aspekten muß die Lösung robust und widerstandsfähig sein, so daß die Sperrbalken auch einem rauen Betrieb bzw. einer rauen Handhabung langfristig standhält.
Dies wird durch den Einsatz der Erfindung einer Sperrstange bestehend aus einem Tragrohr und mindestens einem demgegenüber teleskopierbaren Innenrohr (künftig Teleskoprohr genannt) , erreicht
Ein weiterer Vorteil besteht in der Zapfenkonstruktion, da die speziell ausgebildeten Endzapfen mit konisch nach innen verlaufende Anlageflächen zusätzlich durch den Formschluss ein Herausrutschen des Zapfens verhindern, als Formschlussmittel für die Positionierung der Sperrbalken in der Führungsschiene in Querrrichtung und bei Transportbelastungen auf das Außenrohr auch in axialer Richtung.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist ein Kniehebelspanner als Krafterhöhung für die Betätigung von mindestens einem federbelasteten Teleskoprohr vorgesehen. Zur Aufnahme großer Sicherungskräfte können hohe Federkräfte erforderlich werden, welche durch Handbetätigung nicht ohne zusätzliche Spanneinrichtung zu überwinden sind.
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Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in der anliegenden Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht des gesamten Ausführungsbeispieles mit teilweisen Axialschnitt
Fig. 2 eine Ansicht des Endzapfens
Fig. 3 einAusschnitt der Fig. 1 als Seitenansicht
Die Hauptbestandteile des erfindungsgemäßen Sperrbalkens sind das Außenrohr als Tragrohr (1) und zwei an den Enden innen geführte federbelastete Teleskoprohre (2). Die
Teleskoprohre haben in Abhängigkeit der erforderlichen Teleskopierbarkeit eine Längsnut
(8). Der Verschiebeweg der Teleskoprohre muss ausreichend groß sein, dass auch bei
Grenzwerten eine Fixierung gegeben ist. Die innenliegenden Stifte (7) führen das
Teleskoprohr (2) und dienen als Endanschlag. Die Feder (3) wirkt drückend in Längsrichtung auf die Teleskoprohre (2), ein Stift (11) fixiert die Feder. Die Federkraft ist auszulegen nach
den wirkenden Reibkräften zwischen Innen- und Außenrohr unter Beachtung der möglichen Sicherungskräfte und Handhabungskräfte. An den außenliegenden Enden beider Innenrohre
sind konisch nach innen zulaufende Endzapfen (4) montiert. Die Form und Abmessungen sind auf die bauseitig im Transportmittel verwendeten Lochsysteme abzustimmen.
Als Kraftverstärker ( hier am Ausführungsbeispiel für das obere Teleskoprohr) ist mindestens für das obige federbelastete Teleskoprohr (2) ein Kniehebelspanner (6) vorzusehen. Ein
Stahlseil (5) oder ein anderes Zugelement verbindet den Kniehebelspanner (6) mit Spannhebel (10) über einen drehbaren Bolzen mit einem am Ende durch das Innenrohr (2) und Zapfen (4) verlaufenden und dort fixierten Bolzen (9). Der Spannweg des Kniehebelspanners muss dem Verschiebeweg des Teleskoprohres entsprechen.
Teleskoprohre haben in Abhängigkeit der erforderlichen Teleskopierbarkeit eine Längsnut
(8). Der Verschiebeweg der Teleskoprohre muss ausreichend groß sein, dass auch bei
Grenzwerten eine Fixierung gegeben ist. Die innenliegenden Stifte (7) führen das
Teleskoprohr (2) und dienen als Endanschlag. Die Feder (3) wirkt drückend in Längsrichtung auf die Teleskoprohre (2), ein Stift (11) fixiert die Feder. Die Federkraft ist auszulegen nach
den wirkenden Reibkräften zwischen Innen- und Außenrohr unter Beachtung der möglichen Sicherungskräfte und Handhabungskräfte. An den außenliegenden Enden beider Innenrohre
sind konisch nach innen zulaufende Endzapfen (4) montiert. Die Form und Abmessungen sind auf die bauseitig im Transportmittel verwendeten Lochsysteme abzustimmen.
Als Kraftverstärker ( hier am Ausführungsbeispiel für das obere Teleskoprohr) ist mindestens für das obige federbelastete Teleskoprohr (2) ein Kniehebelspanner (6) vorzusehen. Ein
Stahlseil (5) oder ein anderes Zugelement verbindet den Kniehebelspanner (6) mit Spannhebel (10) über einen drehbaren Bolzen mit einem am Ende durch das Innenrohr (2) und Zapfen (4) verlaufenden und dort fixierten Bolzen (9). Der Spannweg des Kniehebelspanners muss dem Verschiebeweg des Teleskoprohres entsprechen.
Durch Umlegen des Spannhebels (10) wird das obenliegende Teleskoprohr (2) mit Zapfen (4) bis in die Endlage zusammengedrückt. Durch die Übertotpunktlage der Kniehebel (6) wird zusätzlich eine Verriegelung erreicht. Der so vorgespannte Sperrbalken wird in die Sicherungsposition gebracht und der untere Endzapfen in das Lochsystem eingesetzt. Durch das Eigengewicht und durch zusätzliche Handhabungskräfte durch Herunterziehen des Tragrohres kann nun der obere Endzapfen in das Lochsystem eingeführt werden. Durch das vollständige Umlegen des Spannhebels (10) wird das vorgespannte obere Teleskoprohr (2) entspannt. Der Sperrbalken drückt beidseitig mit der vorgespannten Federkraft gegen die Lochschienensysteme.
Das Herausnehmen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Zuerst ist der Sperrbalken durch Spannen des Zugseiles und Einfahren des oberen Teleskoprohres vorzuspannen. Durch Herunterdrücken des Tragrohres und somit auch durch das Einfahren des unteren Teleskoprohres kann der obere Zapfen der Sperrbalken aus der Lochfixierung entnommen werden.
Claims (6)
1. Sperrstange zur Sicherung von Ladegut in Transportbehältern wie Containern, Lastwagen, Eisenbahnwaggons oder dgl., mit einem Tragrohr (1), einem demgegenüber teleskopierbaren Teleskoprohr (2) und mindestens einer zwischen Tragrohr und Teleskoprohr axial wirksamen Feder, welche das Teleskoprohr aus dem Tragrohr herausdrückt, und mit endseitigen Zapfen (4) zum Eingriff in behälterseitige Ausnehmungen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Teleskoprohre vorgesehen sind, die zu beiden Enden des Tragrohrs teleskopierbar sind und die in Ausfahrrichtung federkraftbeaufschlagt sind.
2. Sperrstange nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um mindestens ein Teleskoprohr gegenüber dem Tragrohr einzuziehen.
3. Sperrstange nach Ansprüchen 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass ein Hebelmechanismus zur Kraftverstärkung, u. a. bei großen Vorspannkräften, eingesetzt wird.
4. Sperrstange nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass ein Stahlseil (5) den Kniehebelspanner (6) mit einen am oberen Ende des Teleskoprohres fixierten Bolzen (9) verbindet und durch Axialbewegung des Spannhebels (10) das Einziehen kraftverstärkend unterstützt.
5. Sperrstange nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass Zapfen (4) durch ihre konische Form als Formschlussmittel in die Lochschienensysteme eingreifen und ein Herausfallen verhindern.
6. Sperrstange nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die an beiden Enden des Tragrohres eingeschobenen Teleskoprohre in keine Richtung herausfallen können, in dem die Teleskoprohre mit einer eingefrästen Längsnut (8) versehen sind und über einen durchs Tragrohr montierten Stift in der Nut geführt und so auch als Endanschlag fungierend ein Herausfallen verhindert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20110030U DE20110030U1 (de) | 2001-06-19 | 2001-06-19 | Sperrstange zur Sicherung von Gütern auf verschiedenen Transportmitteln, wie Lkw o.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20110030U DE20110030U1 (de) | 2001-06-19 | 2001-06-19 | Sperrstange zur Sicherung von Gütern auf verschiedenen Transportmitteln, wie Lkw o.dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20110030U1 true DE20110030U1 (de) | 2001-10-25 |
Family
ID=7958191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20110030U Expired - Lifetime DE20110030U1 (de) | 2001-06-19 | 2001-06-19 | Sperrstange zur Sicherung von Gütern auf verschiedenen Transportmitteln, wie Lkw o.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20110030U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1439092A2 (de) | 2002-08-20 | 2004-07-21 | Alexander Richter | Einspannvorrichtung zur Sicherung von Ladegut |
| DE102004011003A1 (de) * | 2004-03-06 | 2005-11-03 | Ensslen, Hans Jürgen, Dipl.-Ing. | Rückhaltesystem zur Ladungssicherung |
-
2001
- 2001-06-19 DE DE20110030U patent/DE20110030U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1439092A2 (de) | 2002-08-20 | 2004-07-21 | Alexander Richter | Einspannvorrichtung zur Sicherung von Ladegut |
| DE10238962B4 (de) * | 2002-08-20 | 2004-08-26 | Alexander Richter | Einspannvorrichtung zur Sicherung von Ladegut |
| DE102004011003A1 (de) * | 2004-03-06 | 2005-11-03 | Ensslen, Hans Jürgen, Dipl.-Ing. | Rückhaltesystem zur Ladungssicherung |
| DE102004011003B4 (de) * | 2004-03-06 | 2006-05-18 | Ensslen, Hans Jürgen, Dipl.-Ing. | Sperrsystem zur Ladungssicherung |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20011129 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20041014 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20070822 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20090819 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |