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DE2057025C - - Google Patents

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DE2057025C
DE2057025C DE2057025C DE 2057025 C DE2057025 C DE 2057025C DE 2057025 C DE2057025 C DE 2057025C
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pan
tilting
bolt
spring
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Description

1 2
Die Erfindung betrifft ein Kippgestell für F i g. 3 zeigt die Seitenansicht mit dem Schnitt ge- Schlackenpfannen, Gieiipfannen u. dgl. mit mehreren, maß Linie HI-III nach Fig. 2;
die gekippte Pfanne abfangenden, von einer Feder Fig. 4 stellt den Schnitt IV-IV nach Fig. 3 dar.
umgebenen verschiebbaren Riegeln, die ein am Die dargestellte Pfanne I, die ium Transport flüs-
Pfannenmantel vorgesehenes Widerlager in der 5 siger Schlacke dient, stützt sich mit den Auflage- Pfannenstellung hintergreifen und mit einer Steuer- flächen 2 auf dem Kipp- oder Tragring 3 ab. Am
kurve in Verbindung stehen. Oberteil der Pfanne 1 ist ein Gehänge 4 zum Ab-
üerartige Vorrichtungen dienen zur Sicherung der heben der Pfanne 1 aus dem Kippring 3 ange-
Pfanne gegen ein Herausfallen aus dem Kippring und bracht.
haben den Vorteil, daß die Verriegelung bei einem io Der Kippring 3 ruht mit den Kippzapfen 5 in Labestimmten Kippwinkel von selbst einrastet bzw. gern auf dem Traggestell 6 eines Schlackenpfannenwieder rückgängig gemacht wird. Bei einer bekannten wageiis. Diese Kippzapfen 5 sind exzentrisch zum Vorrichtung (deutsche Patentschrift I 271 914), bei Kippring 3 angesetzt. Das Kippen der Pfanne 1 erder die Pfanne auf eine Abwälzbahn gekippt wird, folgt über einen an jeden Kippzapfen 5 angesetzten wird der Riegel auf einer Steuerkurve entlanggeführt, 15 Hebel, der über eine nicht gezeichnete Hydraulikdie sich in Längsrichtung der Abwälzbahn erstreckt. vorrichtung bewegt wird. Die Pfanne 1 neigt sich Die Steuerkurve ist &·.· eingerichtet, daß an einem dank der exzentrischen Lagerung beim Kippvorgang bestimmten Abwälzpunkt, der einem bestimmten aus dem Gleisbereich des eigenen Tragfahrzeuges her-Kippwinkel entspricht, der Riegel in das Widerlager aus. Das Kippen der Pfanne kann auch in an sich bezwangsweise eingedrückt wird. Falls sich im Betrieb ao kannter Weise auf einer Abwälzbahn über ein verein Widerlager, z. B. durch übergelaufene Schlacke, zehntes Abwälzrad und eine Zahnstange bei zenzugesetzt hat, so besteht dadurch die Gefahr, daß der irisch angeordneten Kippzapfen erfolgen.
Riegel verbogen und somit die Verriegelung un- Zum Sichern der Pfanne 1 beim Kippvorgang brauchbar wird. Bei dieser Vorrichtung ist weiterhin gegen Herausfallen aus dem Kippring 3 dient der der Riegel von einer Feder umgeben, die jedoch nur »5 Riegel 7. der durch Ingangsetzung der nachstehend für eine kraftschlüssige Anlage des Riegels an der beschriebenen Vorrichtung in ein Widerlager 8 am Steuerkurve zu sorgen hat. Mantel der Pfanne 1 eingreift. Der Riegel 7 durch-
Der Erfindung liegl die Aufabe zugrunde, eine greift den Kippring 3 und weist einen verjüngten Teil selbsttätige Pfannenarretierung ~u sch ifep. bei der auf. Der verjüngte Teil ist von einer Schraubender Riegel zwangsfrei einrastet. 30 feder 9 umgeben. Die Feder 9 stützt sich an einem
Das geschieht Ki einem Kippgestell <. „τ eingangs Ende an dem dickeren Teil des Riegels 7 und am genannten Art dadurch, daß die den Riegel um- anderen Ende gegen ein Widerlager 10 im Kippgebende Feder in Senkrechtstellung der Pfanne unter ring 3 ab.
Spannung gehalten und in Kippstellung nach Ab- An den Kippring 3 ist ein Lagerbock U anrollen eines mit dem Riegel in Verbindung stehenden 35 geflanscht, in dem ein Hebel 12 kippbar gelagert ist. Gehänges an der Steuerkurve entlastet ist. In Aus- Der eine Arm des Hebels 12 ist über ein Gelenk 13 gestaltung der Erfindung ist ein Hebel kippbar auf mit dem aus dem Kippring 3 heraiisragendeu Ende dem Kippring der Pfanne gelagert, dessen einer Arm ies Riegels 7 verbunden. Der andere Arm des Hebels gelenkig mit dem Riegel verbunden ist und dessen 12 trägt eine Rolle 14, die an der Steuerkurve 15 ananderer Arm an der auf dem Gestell befestigten 40 liegt. Die Steuerkurve 15 ist auf dem Traggestell 6 des Steuerkurve anliegt. Die Steuerkurve besteht aus einer Pfannenwagens montiert. Sie besteht aus einer ebenen geneigten Fläche, an deren dem Kippring am nach- Fläche, die nach einem unteren senkrechten Teilstück, sten liegenden Punkt der Hebel bei Senkrechtstellung das nur zur sicheren Lagerung der Rolle 14 in der der Pfanne anliegt, wobei gleichzeitig die Feder unter Nullstellung dient, schräg nach oben geneigt ist, wo-Spannung steht 45 bei sie sich vom Kippring wegbewegt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich Bei senkrechter Stellung der Pfanne I liegt die Rolle
durch die folgenden Eigenschaften aus: 14 an dem dem Ki ring 3 am nächsten liegenden
Wird die Pfanne gekippt, so wird der Hebel an der Punkt der Steuerkune 15, also gemäU der F i g. 3 auf Steuerkurve entlanggeführt und gibt damit die zu- dem senkrechten Teilstück an. Gleichzeitig steht die nächst unter Spannung stehende Feder frei, die ihrer- 50 Feder 9 unter Spannung und der Riegel 7 ist aus dem seits den Riegel in das Widerlager drückt. Somit ist Widerlager 8 h-raüsgezogen. Wird nun die Pfanne 1 eine selbsttätige Verriegelung gegeben. Beim Zurück- gekippt, so wird die Rolle 14 auf der Steuerkurve 15 kippen wird durch die Bewegung des Kippringes und in Richtung zum Kippring 3 weggeführt Durch die die Übertragung des an der Steuerkurve entlang ge- Übertragung des Hebels 12 wird die leder9 freiführten Hebels die Feder wieder gespannt und die 55 gegeben, su daß sie ihrerseits den Riegel 7 ■ Us Verriegelung aufgehoben. Durch die besondere Art Widerlager ft eindrückt (vgl. ,die gestrichelte >arder erfiridungsgcmüßen Vorrichtung wird der Riegel Stellung in Fig. 3). Der höchste Punkt der Steuernicht unter Zwang in das Widerlager eingedrückt, kurve 15 ist bereits erreicht, wenn die Pfanne 1 um wenn dieses verstopft ist. In diesem Fall wird die einen Winkel von etwa 22° gekippt ist. Die Pfanne 1 Feder lediglich nicht voll entlastet. Die Verriegelung 60 wird also stets sicher gehalten. Durch die Rückder Pfanne im Kippring erfolgt dann nur Von der bewegung wird die Rolle 14 des Hebels 12 in entanderen Seite her. gegengesetzter Richtung an der Steuerkurve 15 ent-
Die Erfindung sei an dem nachfolgenden AusfUh- lang geführt und dadurch die Feder 9 erneut ge-
rungsbcispicl und der Zeichnung näher erläutert: spannt und die Verriegelung wieder aufgehoben.
F i g. I stellt einen Schlackdnpfanncnwagen mit 65 1st nun das Widerlager 8, z. B. durch über-
jiiiei Vorrichtung gemäß der Erfindung dar; gelaufene Schlacke verstopft, so wird der Riegel 7
Fi|?1 gibt eine Draufsicht auf den Schlacken- nicht mehr zwangsweise in das Widerlagers ein-
nr:inni!rt«,ai!un ohne Pfanne wieder; gedrückt, vielmehr wird die Feder 9 nicht völlig ent-
lastet. Der Riegel 7 kann duher nicht mehr verbogen werden.
Die erfindungsgemäßc Vorrichtung eignet sich belonders für die Verriegelung von Schlackenpfannen in dem Kippring eines Pfannentransportwagens. Sie kann aber auch zur Sicherurig anderer Pfannen in einem Kippgestell (z. B. in einem Pfannenkippstuhl) verwendet werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: .
    !. Kippgestell für Schlackenpfannen, Gießpfannen u. dgl., mit mehreren, die gekippte Pfanne abfangenden, von einer Feder umgebenen verschiebbaren Riegeln, die ein am Pfannenmantel vorgesehenes Widerlager in der Pfannenstellung hintergreifen und mit einer Steuerkurve in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die den Riegel (7) umgebende Feder (9) bei Senkrechtstellung der Pfanne (I) unter Spannung gehalten und in Kippstcllung nach Abrollen eines mit dem Riegel (7) in Verbindung stehenden Gestänges (U, 12, 13) an der Steuerkurve (15) entlastet ist.
  2. 2. Kippgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebel (112) kippbar auf dem Kippring (3) der Pfanne (1) gelagert ist, descen einer Arm gelenkig mit dem Riegel (7) verbunden ist und dessen anderer Arm an der auf dem Gestell (6) befestigten Steuerkurve (15) anliegt.
  3. 3. kippgestell nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (15) aus einer geneigten Fläche besteht, an deren dem Kippring (3) am nächsten liegenden Punkt der Hebel (12) bei Senkrechtstellung der Pfanne (1) anliegt, wobei gleichzeitig die Feder (9) unter Spannung steht.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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