DE1930489B - Ortsbeweghcher Stall, insbesondere fur Großvieh - Google Patents
Ortsbeweghcher Stall, insbesondere fur GroßviehInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen ortsbeweglichen Stall, insbesondere für Großvieh, bestehend aus einem
kastenartigen Stallgchäuse auf einem Fahrgestell, bei
dem der Stallinnenraiim in Boxen fiir das Vieh, einen
längsseitig liegenden Laufgang und einen Arbeitsraum für den Wärter unterteilt ist und das Gehäuse mit
Stützen zum Auf- und Feststellen des Stalles an einem gewählten Plat/ ausgerüstet ist.
Ls ist bereits em ortsbeweglicher Stall bekannt, der
im wesentlichen aus einem auf einem Tieflader montierten
Stallgehäusc besteht. In diesem Stallgchiuue wird das Großvieh über Land gefahren. Das Stallgehäuse
enthält Einrichtungen, die das Melken von transportierten Kühen erleichtern und das Kühlen der
gemolkenen Milch gestatten.
Da das transportierte Vieh auch mistet und uriniert, läßt sich nicht vermeiden, daß sich bei längerer Fahrt
große Mist- und Urinmengen ansammeln. Während sich kleinere Mist- und Urinmengen noch mit Stroh,
Torf u. dgl. neutralisieren lassen, ist dies bei größeren Mistmengen nicht mehr möglich. Der ortsbewegliche
Stall muß daher w;e jeder ortsfeste Stall entmistet werden.
Den Viehwärter stellt dies vor Probleme, da ein Entmisten während der Fahrt unmöglich und auch an
den meisten Parkplätzen nicht durchführbar ist.
Weiter ist schon eine ortsbewegliche Stallung bekannt,
bei der Mist und Urin über Rutschen und Leitbleche in einen unterhalb des Stallbodens angeordneten
Oxydaiionstank gelangt. Dieser Oxydalionstank ist mit
ίο einer Flüssigkeit gefüllt und mit Belüftungseinrichtungen
versehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen ortsbeweglichen Stall so auszubilden, daß das stündliche
oder tägliche Entmisten überflüssig wird und der Stall trotzdem sauber bleibt. Es wurde bereits ausgeführt,
daß ein Entmisten auf der Landstraße, an Parkplätzen usw. praktisch unmöglich ist. Zu beachten ist
weiter, daß das transportierte Vieh durch dip Fahrbewegungen
unruhig wird und daher dazu neigt, sich am im Stall befindlichen Mist zu verschmutzen.
Die gtstellte Aufgabe löst die Erfindung bei einem ertsbeweglichen Stall der eingangs genannten Gattung
nun dadurch, daß im Stallboden in den Viehboxen Öffnungen angeordnet sind und unter dem Stallboden
ein nach oben offener Oxydationstank befestigt ist, in den keinerlei Teile vom Stallboden hineinragen, und
daß weiter das gesamte Stallgchäuse einschließlich de-.
Tanks mit Wärmeisolierungsmaterial beschichtet ist.
Bei dieser Konstruktion fällt der Mist bzw. läuft der Urin durch die im Stallboden vorgesehenen Öffnungen
unmittelbar in den nach oben offenen Oxydationstank. Dadurch wird der Stall automatisch reingehalten. Für
den Oxydationstank ist dabei wesentlich, daß in ihn keinerlei Teile mm Stallboden hineinragen, wie dies
bei dem Oxvdationstank der obengenannten bekannten Stallung der Fall ist. Auf dem flüssigen Inhalt des Oxydationstanks
bildet sich nämlich eine Schaumschicht. Dieser Schaum entsteht insbesonde. t durch das Belüften
des Tanks. Falls nun Teile in den Tank hineinragen und sich einerseits der Tank während der Fahrt
bewegt und andererseits d.-r flüssige Tankinhalt durch
die Belüftung in einen Kreislauf verset/t wird, baut
sich der Schaum an in den Tank hineinragenden Teilen auf. Dies führt schließlich dazu, daß der Schaum durch
die Bodenöffnungen in die Viehboxen hineinwandert. Dies ist nicht nur unerwünscht, sondern auch äußerst
unhygienisch.
Das das gesamte Stallgehäuse einschließlich des Tanks umschließen '.· Wärmeisolierungsmaterial sorgt
dafür, daß die dm , das transportierte Vieh erzeugte
Wärme nicht verlorengeht, sondern erhalten bleibt. Dies führt bei niedriger Außentemperatur zu einer
relativ höheren Temperatur im Oxydationstank, was den /ur Oxydation des Tankinhaltes notwendigen
t.ncrgicbfil.irf verringert. Hierdurch werden Gewicht
und Raumbedarf herabgesetzt, was für imen fahrbaren
Stall sehr wichtig ist.
In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ι!., ortsbeweglichen
Stalls sieht die Erfindung vor, d > der
fi° Tank einen rechteckigen Querschnitt hat und durch
eine Längswand unterteilt ist, wobei in einer dieser Längshälften eine Belüftungsvorrichtung mit einem
Schaufelrad angeordnet ist. Durch die Unterteilung des Tanks in zwei Hälften läßt sich die Belüftungsvorrichtung
klein halten. Dies verringert das Volumen und das Gewicht von Zusatzeinrichtungen, die für die
Belüftungsvorrichtung erforderlich sind.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß
|lie Längswand im Tunk jeweils im gleichen Abstund
yor den Stirnwänden des Slallgehäuses endet und an
ilen lckon im Tank Leithleche vom Tunkboden nach
pben ration,, die derart gebogen sind, daß sie den Umlauf
des Treibniisls im Tank hegünstigen.
Hierbei ist weiter vorgesehen, daß die Belüftungsvorrii.-htimü
durch eingezogene Querwände abgetrennt ist, die einen Belüftungsraum begrenzen, der Mittel
jzum Absaugen von Dämpfen aufweist.
Hierdurch wird sichergestellt, daß im Oxydationsitank
entstehende Dumpfe und Oase sofort abgesaugt werden und nicht durch die Öffnungen im Stallboden
in den Stalin iienraum einströmen können.
Schließlich sieht die Erfindung noch vor, daß zum Abv.iuüen der Dämpfe an die eine Längsaußenwand
des Siallgehüuses ein Ventilator eingebaut ist. der über
einen Schalter in elektrischer Verbindung mit der Be-Jüfitiiiiisvorricluung
steht.
Πιο vereinfacht die Bedienung. Die Belüftungsvorriehtung
und der bei deren Beirieb notwendige Ventilator la;,sen sich durch Betätigen des eiren Sc'.;alter->
gemeinsam einschalten.
Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten A.usführumisform
eines ortsbeweglichen Stalls wird die Erfindung nun weiter beschrieben. Es zeigt
Hg. 1 eine Draufsicht auf einen ortsbeweglichen Stall, teilweise im Schnitt,
1 ι c. 2 den Grundriß nach F i g. 1 im verkleinerten
Maßstab.
I■ i g. 3 einen Schnitt durch eine Stallaußenwand
läivis der Linie 3-3 in Fig. 1,
I ι g. 4 einen Querschnitt längs der Linie 4-4 von
F i g. 1 auf einen fahrbereiten Stall und
F ι g. ? einen Querschnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 1 auf einen aufgebockten Stall.
I >er Stall umfaßt ein Gehäuse 10. das fest auf einem
Rahmen 11 montiert ist. der das Gehäuse 10 über dem Erdhoden 1- (I ig. 5) trägt und selbstlösbar mit
einem Fahrgestell 13 (F i g. 4) verbunden ist.
Das Stallgehäuse 10 besteht aus einem Boden 20, einem Dach 21. zwei Längsaußenwänden 22, 23 und
zwei Stirnwänden 24. 25. Im Innern des Gehäuses 10 bclindet sich ein Stallboden 26, der oberhalb des
Bodens 20 des Gehäuses angeordnet ist. Auf einem Teil des Stailbcdcns 26 ist ein Viehboxenteil 27 angeordnet
(F i g. 1 und 5). Unterhalb des Viehboxenteils 27 ist ein oben geöffneter Oxydationstank 28 angeordnet,
der auf dem Boden 20 steht.
Der Stallboden 26 bcstiht aus im Abstand voneinander
angeordneten I.attcn oder ist auf andere Art mit Öffnungen versehen, damit der Urin und der Mist der
Tiere durch den Stallboden 26 in den darunter befindlichen Oxydationstank 28 tropfen kann, der Flüssigkeit
enthält. Mit dem Oxydationstank 28 ist cine Bclüftungsvorrichtung
29. beispielsweise ein Schaufelrad, zum Eintragen von Luft in die im Tank enthaltene
Flüssigkeit verbunden, mit deren Hilfe der Tankinhalt belüftet und die Jauche in dem Tank biologisch unschädlich
gemacht wird.
Die Längsaußenwände 22, 23 und Stirnwände 24,25 des Gehäuses haben im wesentlichen einen mehrschichtigen
Aufbau (F i g. 3). Jede Wand weist eine Innenschicht 30 und pine Außenschicht 32 auf; zwischen
den Schichten is< eine Schicht 31 eines Wärmeisolierungsmaterials
angeordnet. Die innere Schicht 30 kann aus Sperrholz, di: äußere Schicht 32 aus Metallblech,
wie Aluminium, und die Schicht 31 aus Glasfaifm
bestehen.
Das Dach 21 des Gehäuses 10 ist ebenfalls aus mehreren Schichten aufgebaut und umfaßt eine
Innenschicht 36, die von einem Dachträger mit FuI-Iungsstäben37
und einem oberen Trugehalken 38 (F i g. 4 und 5) getragen wird. Der Dachlräger ist
von einer äußeren Dachschicht 40 bedeckt, und eine Schicht 39 befindet sich auf der inneren Duchschicht36.
Die innere Dachschichi 36 kann aus Sperrholz bestehen,
die äußere Schicht 40 kann aus Metallblech,
ία wie Aluminium, bestehen, und als Isoliermaterial 39
können Glasfasern verwendet werden.
Auch der Boden 20 des Gehäuses ist aus mehreren Schichten aufgebaut und umfaßt eine Innenschicht 42.
die auf einem Rahmenteil 43 getragen wird, der auf einer Außenschicht 45 ruht. Eine Beschichtung 44 aus
Wärmeisoliermaleria! ist unmittelbar an der Innenschicht 42 angebracht. Die Innenschicht 42 kann aus
Sperrholz bestehen, die Außenschiclu 45 kann aus einem Metallblech, wie Aluminium, und die Isoüerschicht
44 aus Glasfasern bester":i.
Das Gehäuse 10 hat einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt (Fig. 1). und der Umriß des
Rahmens 11 ist ebenfalls rechteckig.
Der Rahmen 11 weist zwei sich in Längsrichtung des Gehäuses 10 erstreckende Mittelträger 50, 51 auf.
welche die Hauptunterstützung für das Gehäuse 10 bilden, mehrere sich seitlich erstreckende innere Querträger
53. sich seitlich erstreckende vordere und rückwärtige Endteile 54. 55 und längslaufende Seitenträger
56, 57. Eine Deichsel 58 ist lösbar an dem vorderen Endteil 54 befestigt. Die Innenträger 50, 51 sind höher
dimensioniert als die Seitenträger 56, 57 und erstrecken sich etwas weiter nach unten als letztere.
Diese Innenträger 50. 51 stehen auf dem Boden 12 auf, wenn der bewegliche Stall am vorgesehenen Ort
aufgebockt wird. Die Träger 50. 51 können dabei auf Betonblöcken 59 ruhen (F i g. 5). In andern Fällen
können die Träger 50. 51 diiekt auf dem Erdboden aufliegen.
Wenn der Rahmen 11 lösbar auf dem Fahrgestell 13 montiert ist. ruhen die Träger 50, 51 auf den Rahmenteilen
46.47(F i g. 4). DieTräger50,51 d?sRahmens 11
können während des Transports mi' Bolzen oder anderen lösbaren Befestigungsmitteln an den Rahmenteilen
46, 47 befestigt werden. Nachdem der ortsbewegliche Stall an den gewünschten Ort transportiert
worden ist. werden die Bolzen gelöst, (nicht gezeigte)
Hebevorrichtungen an dem Rahmen 11. z. B. an den Seitenträgern 56. 57, angeordnet und der gesamte Stall
mit Hilfe der Hebevorrichtungen angehoben, das Fahrgc. .e!l 13 entfernt, die Hebevorrichtung abgesenkt, bis
der Rahmen 11 auf dem Boden 12 oder einer anderen stationären OtXiflächo aufliegt, und die Hebevorrichtungen
dann entfernt.
Der Oxydationstank 28 hat einen Boden 60, der gleichzeitig eir Teil de·. Gehäusehodens 20 ist. sowie
zwei Stirnwände 61. 62. die jeweils Teile der entsprechenden
Stirnwände 24, 25 des Gehäuses 10 sind, eine Seitenwand 63, die einen Teil mit der Seitenwand
23 des Gehäuses 10 bildet, und eine Seitenwand 64. In Ställen, in weichen eine Gehäusewand oder ein Teil
davon gleichzeitig eine Tankwand darstellt, ist die Innenschicht der Gehäusewand oder des Gehäusebodens,
die z. B. aus Sperrholz besteht, auf der Innenseite mit einer wasserfesten Masse, wie einer Asphaltmasse,
beschichtet.
Der Raum zwischen der Innenschicht 30 der Längsaußenwand 23 und der innersten Schicht 65 der Seiten-
wand 63 des Tanks ist toter Raum mit einem oberen und unteren Abschluß durch die sich horizontal erstreckenden,
aus Holz bestehenden Rahmenteile 66,67. Dieser luftgefüllte tote Raum erhöhl die Wärmeisolation
der Seitenwand 63.
Von der Mitte des Tankbodens 60 erstreckt sich eine Längswand 70 nach oben, die parallel zu den
Seitenwär.den 63, 64 des Tanks angeordnet ist und von den Tankstirnwänden 61, 62 entfernte Enden 97, 98
aufweist (F i g. I). Die Längswand 70 teilt den Tank
28 in zwei Bereiche 71. 72. die sich jeweils längs einer
der Seitenwände 63, 64 des Tanks 28 erstrecken. Der Tank 28 enthält ein vertikales Überlaufrohr 48
(F i g. 4).
Die Belüftungsvorrichtung 29 umfaßt eine Haube 74. die ein Schaufelrad 75 überdeckt, das zahlreiche Schaufeln
76 aufweist, die während des Betriebs der Belüftungsvorrichtung
unter die Oberfläche 77 der in dem Tank 28 befindlichen Flüssigkeit eintauchen. Die
rotierenden Schaufeln führen nicht nur Luft in die Flüssigkeit im Tank 28 ein, sondern erzeugen auch
eine Strömung innerhalb des Tanks, die sich zuerst in einer ersten Längsrichtung in einem der Bereiche,
z. B. 71. längs einer Seitenwand, z. B. 63, und dann in der anderen Längsrichtung entgegengesetzt zur
ersten Bewegungsrichtung in dem anderen Bereich, z. B. 72, längs der anderen Seitenwand, z. B. 64. bewegt.
Die allgemeine Richtung der Strömung wird durch den Pfeil 78 in F i g. 1 gezeigt.
Der Tank 28 hat im wesentlichen rechteckigen horizontalen Querschnitt. Die Flüssigkeit neigt dazu,
in den Ecken eines Tanks relativ ruhig oder stagnierend zu bleiben, und es besteht demnach die Möglichkeit,
daß sich Schlamm und Treibmist in den Ecken ansammeln. Dies würde auch dann auftreten, wenn der
Tank an der Verbindungsstelle einer Stirnwand mit einer Seitenwand abgerundet oder kurvenförmig gestaltet
warf, statt eine rechtwinklige Wandverbindung aufzuweisen. Das Ansammeln von Schlamm und
Oberflächenschaum in den Ecken ist unerwünscht. Nahe jeder Ecke 79 des Tanks 28 ist ein Leitblech 80
angebracht. Jedes Leitblech 80 erstreckt sich vom Tankboden 60 nach oben und verläuft im wesentlichen
asymptotisch zu den Gehäuseecken 79. Das Leitblech 80 veranlaßt einen Teil der Strömung, nacheinander
längs des durch die Pfeile 81. 82. 83 markierten Wegs zu fließen, und auf diese Weise wird in den Ecken 79
eine turbulente Strömung erzeugt, welche die Ansammlung von Schlamm verhindert.
Die Belüftungsvorrichtung 29 befindet sich etwa in der Höhe des Bodens 26 des Gehäuses 10 ziemlich in
der Mitte zwischen dessen Stirnwänden 24. 25.
Das Schaufelrad 75 erstreckt sich durch eine Öffnung 84 im Stallboden 26 (Fig. 1) nach unten in
den Tank 28. Bei Lauf des Schaufelrades 75 werden Dämpfe im Tank 28 erzeugt, und diese Dämpfe, die
einen fauligen und unangenehmen Geruch haben, drinaen nach oben durch den zwischen den Rändern der
Öffnung 84 und der Außenseite der Belüftungsvorrichtung 29 sich ergebenden Raum in das Gebiet oberhalb
der Belüftungs\orrichtung 29 ein.
Um die Ausbreitung dieser unerwünschten Dämpfe zu verhindern, sind zwei Querwände 85. 86 vorgesehen,
die sich vom Stallboden 26 /ur Innenschicht 36 des Gehäusedaches erstrecken. Die beiden Querwände 85,
86 und der von ihnen eingeschlossene Teil der Seitenwand 23 des Gehäuses bilden die drei Seiten der Begrenzung
eines Belüftungsraumes 87, der auf der vierten Seite jeweils durch die Endteile 88. 89 der Querwände
85, 86 abgeschlossen wird. Der Raum zwischen den Enden der Querwände 88. 89 ist nicht durch eine
ίο Wand verschlossen.
Die unerwünschten Dämpfe werden durch die Querwände
85, 86 auf den Belüftungsraum 87 beschränkt. Diese Dämpfe werden mit Hilfe eines Ventilators 90.
der in einer Öffnung 91 der Gehäusewand 23 im Belüftungsraum 87 befestigt ist. aus dem Belüftungsraum nach außen abgesaugt. Vorzugsweise wird der
Ventilator 90 mit Hilfe eines Motors 92 betrieben, der — wie schematisch durch die gestrichelte Linie 93 gezeigt
wird elektrisch mit einem Schalter 94 verbunden ist. der auch zum Einschalten des Motors 95
dient, welcher das Schaufelrad 75 betreibt. Demgemäß arbeitet der Ventilator 90. wenn die Belüftungsvorrichtung
29 in Betrieb ist.
Viehboxen des ortsbeweglichen Stalls sind wie konventionelle Ställe eingerichtet. In der dargestellten
Ausführungs'-orm können die Boxeneinrichtungen
z. B. auch für F:rkel verwendet werden. Sie umfassen Trennwände 100. die einen Raum eingrenzen, in dem
eine Sau und ihre Ferkel untergebracht werden, einen Käfig 101 für die Sau. einen Futtertrog 102 für die
Sau. einen Futtertrog 103 für die Ferkel, einen Wassertrog 104 für die Sau und ihre Ferkel und eine mit Heizgas
betriebene Heizung 105. Der Wassertrog 104 ist über eine Wasserleitung 106 mit einer (nicht gezeigten)
äußeren Wasserquelle verbunden. Die Gasheizung 105 ist mit einer Gasleitung 107 verbunden, die in Verbindung
mit einer (nicht gezeigten) äußeren Ciasquelle steht.
In der Längsaußenwand 23 sind in gewissen Abständen
thermostatisch geregelte Entlüftungsventilatoren 108 angebracht. Längs der Außenwand 22 des
Gehäuses verläuft ein Fußweg 110. An den Enden des Fußwegs 110 sind Türen 111. 112 und längs des Fußwegs
110 sind mehrere Fenster 113 angeordnet.
Der Ventilator 90 zieht nicht nur Luft aus dem Belüftungsraum 87 ab. sondern bewirkt auch, daß
Luft aus dem Boxenteil 27 durch die Öffnungen in dem Lattenfußboden dieses Teils in den darunter benndlichen
Tank 28 abgezogen wird und daß Dämpfe aus dein Tank 28 nach oben durch die Öffnung 84 in deir
Fußboden des Belüftungsraums 87 nach oben abgezogen werden. Die Querwände 85. 86 verhindern der
direkten Abzug von Luft aus dem Boxenteil 27 in det Belüftungsraum 87 während des Betriebs des Ventila
tors 90.
Die so durch den Betrieb des Ventilators 90 et zeugte Luftströmung durchläuft den Tank 28 und gib
zum Verdampfen von Flüssigkeit und Erniedrigun des Flüssigkeitsstands Anlaß. Durch dieses Regeln de
Flüssigkeitsstandes wird ein Ablaufen von Flüssigke durch das Überlaufrohr 48 gering gehauen, was ser
wünschenswert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Orlshewcglicher Stall, insbesondere :iir Großvieh,
bestehend aus einem kastenartigen Stallgehäiise
auf einem Fahrgestell, bei dem der Stallinnenraum in Boxen für das Vieh, einen längsseitig
liegenden Laufgang und einen Arbeitsraum für den Wärter unterteilt ist und das Gehäuse mit Stützen
zum Auf- und Feststellen des Stallgehäuses an einem gewählten Platz ausgerüstet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß im Stallboden (26)
in den Viehboxen Öffnungen angeordnet sind und unter dem Stallboden ein nach oben offener Oxydationnank
(28) befestigt ist, in den keinerlei Teile vom Stallboden (26) hineinragen, und daß weiter
das gesamte Stallgehäuse einschließlich des Tanks mit Wä/meisolierungsmaterial (31, 39, 44) beschichtet
ist.
2. Stall nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tank (28) einen rechteckigen
Querschnitt hat und durch eine Längswand (70) unterteilt ist, wobei in einer dieser Längshälften
eine Belüftungsvorrichtung (29) mit einem Schaufelrad (75) angeordnet ist.
3. Stall nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längswand (70) im Tank (28) jeweils
im gleichen Abstand vor den Stirnwänden (24, 25) des Stallgehäuses endet und an den Ecken
im Tank (28) Leif !cche (80) vom Tankboden (60) nach oben ragen, die derart gebogen sind, daß sie
den Umlauf des Treibmists im Tank begünstigen.
4. Stall nach den Ansprüchen 1 ^s 3. dadurch
gekennzeichi Jt, daß die Belüftungsvorrichtung (29)
durch eingezogene Querwände (85, 86) abgetrennt ist. die einen Beliiftungsraum (87) begrenzen, der
Mittel zum Absaugen von Dämpfen aufweist.
5. Stall nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Absaugen der Dämpfe an die
eine Längsaußenwand (23) des Stallgehäuses ein Ventilator (90) eingebaut ist, der über einen Schalter
(94) in elektrischer Verbindung mit der Belüftungsvorrichtung (29) steht.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19651182A1 (de) * | 1996-12-10 | 1998-06-18 | Doris Kock | Combi-Weidestand |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19651182A1 (de) * | 1996-12-10 | 1998-06-18 | Doris Kock | Combi-Weidestand |
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