DE19953875A1 - Mobiltelefon sowie Mobiltelefon-Zusatzmodul - Google Patents
Mobiltelefon sowie Mobiltelefon-ZusatzmodulInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Mobiltelefon mit einer der Basisband-Verarbeitungseinheit (115) vorgeschalteten Sprachverarbeitungsstufe (139) und/oder einer der Basisband-Verarbeitungsstufe nachgeschalteten Sprachsynthesestufe (141) und eine mit der Sprachverarbeitungsstufe und/oder der Sprachsynthesestufe verbundenen Übersetzungseinheit (143, 145), welche einen Übersetzungs-Prozessor und einen mit diesem verbundenen Wörterbuch-Massenspeicher aufweist, die zur Echtzeit-Sprachübersetzung ausgebildet sind.
Description
Die Erfindung betrifft ein Mobiltelefon nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1 sowie ein Mobiltelefon-Zusatzmodul.
Die mobile Telekommunikation ist in den letzten Jahren zu
einem eigenständigen und höchst dynamischen technischen
Gebiet und Wirtschaftszweig geworden. Angesichts der sehr
hohen Zuwachsraten in den entwickelten Industrieländern ist
dort das Eintreten einer gewissen Marktsättigung in einigen
Jahren anzunehmen, obwohl die ständige technische Weiter
entwicklung dieser Tendenz durchaus entgegenwirkt. Die Her
steller müssen daher, um für die künftige Auslastung der in
den letzten Jahren aufgebauten großen Kapazitäten Sorge zu
tragen, neue Märkte erschließen.
Die Mobilfunktechnik ist auf der anderen Seite eine zur
nachhaltigen und relativ kostengünstigen Verbesserung der
Kommunikations-Infrastruktur vieler Entwicklungsländer in
besonderem Maße geeignete Technik. Speziell in dünn besiedel
ten Regionen ist ein Mobilfunknetz erheblich kostengünstiger
zu installieren als ein Festnetz, und der Gebrauch eines
Mobilfunk-Endgerätes ist eher auf die allgemeinen Lebensver
hältnisse in vielen Entwicklungsländern zugeschnitten als die
Nutzung eines Festnetz-Telefones. Insgesamt ist daher die
Akzeptanz für die Mobilfunktechnik in den Entwicklungsländern
relativ hoch, so daß - mit Ausnahme der wirtschaftlich
schwächsten Länder - hier tatsächlich große potentielle
Märkte bestehen. Einer dieser Zukunftsmärkte ist zweifellos
die Volksrepublik China.
Einer breiten Nutzung der derzeitigen Mobilfunk-Endgeräte
technik in vielen Entwicklungsländern stehen jedoch Sprach
barrieren entgegen. Dies gilt in besonderem Maße auch für die
Volksrepublik China, wo der weitaus überwiegende Teil der
Bevölkerung keine oder nur sehr geringe Englischkenntnisse
besitzt. Dies bringt Probleme bereits bei der menügesteuerten
Bedienung eines Mobiltelefones, aber noch verstärkt bei
dessen Nutzung im Rahmen moderner Datendienste und letztlich
natürlich bei der Kommunikation mit ausländischen Gesprächs
partnern mit sich. Diese Probleme behindern bis zu einem
gewissen Grade die Entwicklung der entsprechenden Märkte.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Lösung
anzugeben, mit der die die breite internationaler Einführung
der Mobilfunktechnik behindernden Sprachbarrieren abgebaut
werden können.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Mobiltelefon mit den
Merkmalen des Anspruches 1 bzw. ein Mobiltelefon-Zusatzmodul
mit den Merkmalen des Anspruches 7.
Die Erfindung schließt den grundlegenden Gedanken ein, in
einem Mobiltelefon eine Echtzeit-Übersetzungsfunktion zu
implementieren. Hierdurch wird sein Gebrauch für fremd
sprachige Nutzer attraktiv bzw. überhaupt erst sinnvoll
möglich - und zwar, ohne daß die wesentlichen Bedienelemente
(alphabetische Tastaturbelegung, Menüführung etc.) geändert
werden müßten.
Diese Implementierung der zusätzlichen Übersetzungsfunktion
kann in einem (dann natürlich insoweit aufzurüstenden)
Mobiltelefon erfolgen oder aber in Form eines Zusatzmoduls.
Mit einem solchen Zusatzmodul kann ein in Minimalkonfigura
tion ausgeführtes Mobiltelefon (oder auch ein Mobiltelefon-
Grundelement, das für sich genommen gar nicht vollständig
funktionsfähig ist) zur Realisierung einer komplexeren
Funktionalität - mit vertretbaren Mehrkosten - flexibel
aufgerüstet werden. Im Hinblick auf die vorgeschlagene Lösung
ist dabei von besonderem Vorteil, daß für verschiedene
Bestimmungsländer ein einheitliches Grundelement mit
verschiedenen Zusatzmodulen komplettiert wird, in die jeweils
das Wörterbuch der Landessprache implementiert ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Mobiltelefon
im Basisband eine Textverarbeitungsstufe bzw. eine Text
erzeugungsstufe auf, die die Nutzung des Mobiltelefones im
Rahmen moderner Datendienste - speziell SMS, Fax oder E-mail
- ermöglicht. Diese Funktionalität kann auch im Zusatzmodul
realisiert sein. In einer Ausführung mit besonders hohem
Marktpotential ist die Textverarbeitungs- bzw. Texter
zeugungsstufe zur Verarbeitung bzw. Erzeugung von Text mit
chinesischen Schriftzeichen ausgebildet; wirtschaftlich
bedeutsam sind aber auch Ausführungen für arabische,
kyrillische oder andere Schriftzeichen.
Die im Mobiltelefon oder dem Zusatzmodul implementierte
Übersetzungseinheit ist in einer Ausführung mit besonderem
Zusatznutzen so eingebunden, daß der Benutzer die Übersetzung
seiner Sprach- oder Texteingabe in die zweite Sprache hören
oder auch sehen kann. Hierzu ist die Übersetzungseinheit
entweder mit der Sprachsynthesestufe und über diese letztlich
mit der Hörkapsel verbunden, oder sie ist mit dem Display des
Mobiltelefones - oder einer speziellen Anzeigeeinheit auf dem
Zusatzmodul - zur optischen Anzeige der übersetzten Eingabe
verbunden. In diesen Ausführungen realisiert das Mobiltelefon
bzw. die Mobiltelefon-Zusatzmodul-Anordnung zugleich eine
Lehrmittelfunktion.
Vorteilhaft ist auch eine Anbindung der Übersetzungseinheit
an die Mikrocontrollereinheit zur Steuerung des Mobiltele
fones, mit der eine quasi unveränderte Nutzung der in einer
Standardsprache (zum Beispiel Englisch) realisierten Be
dieneroberfläche für fremdsprachige Benutzer möglich wird,
wobei diese in der Ausführung mit Sprachverarbeitungsstufe
das Mobiltelefon in besonders einfacher Weise über ge
sprochene Befehle in ihrer Landessprache steuern können.
Die oben angesprochenen Ausbaustufen der grundlegenden
Echtzeit-Ubersetzungsfunktion können statt im Mobiltelefon
selbst auch im Zusatzmodul implementiert sein.
Bei einer Realisierung im Zusatzmodul kann dieses entweder
zur Sprachein- und -ausgabe die Hör- bzw. Sprechkapsel des
Mobiltelefon-Grundelementes und die zugehörigen NF-Verarbei
tungsstufen nutzen, oder es sind ein internes Mikrofon
und/oder ein interner Lautsprecher mit zugeordneten Ver
arbeitungsstufen vorgesehen. Die letztere Variante ist
insbesondere zum Nachrüsten vorhandener, in ihrem Aufbau
nicht auf den Einsatz eines Zusatzmoduls spezifisch abge
stimmter Mobiltelefone geeignet, bei denen entsprechende
Leitungen und Anschlüsse zur Verbindung der NF-Komponenten
mit einem im Batteriefach eingesetzten Zusatzmodul
("Application Battery") fehlen.
Zur Textanzeige ist ebenfalls - jedenfalls bei höherwertigen
Mobiltelefonen - ein Zugriff auf die Hardware (das Display)
des Mobiltelefones möglich, oder das Zusatzmodul verfügt über
eine eigene Anzeigeeinheit. Auch hier ist die letztere Vari
ante insbesondere zur Nachrüstung von nicht spezifisch an ein
Zusatzmodul Übersetzungs-Funktionalität angepaßten Mobil
telefonen sinnvoll. Darüber hinaus eröffnet sie die Möglich
keit der Bereitstellung einer hochwertigen und relativ
großflächigen Anzeigeeinheit, wie man sie in einem Basis
modell schon aus Kostengründen nicht vorsehen würde.
In einer zweckmäßigen Ausführung des Zusatzmoduls ist dessen
Mikrocontroller zur Ausführung wesentlicher Mobiltelefon
funktionen ausgebildet, insbesondere der Funktionen
Rufaufbau/Rufannahme und/oder Datendienstaufbau/Datendienst
nutzung/Datendienstabbau. Eine Gesamtanordnung aus einem
Mobiltelefon und einem Zusatzmodul ist insbesondere zum
Zusammenwirken in einer Master-Slave-Zuordnung ausgebildet,
wobei dem Zusatzmodul normalerweise die Master-Rolle zukommt.
Vorteile und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich im
übrigen aus den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der
Figur. Diese zeigt ein Funktions-Blockschaltbild einer Mobil
telefon-Anordnung, bei der eine Echtzeit-Übersetzungsfunktion
mit Zusatzapplikationen durch Einsatz eines Zusatzmoduls zu
einem Standard-Mobiltelefon realisiert wird.
In der Figur ist schematisch eine Mobiltelefonanordnung 100
aus einem Mobiltelefon 100A und einem Zusatzmodul 100B darge
stellt. Das Mobiltelefon 100A weist - in einem an sich be
kannten Aufbau - zunächst eine Mobiltelefontastatur als
Eingabeeinheit 101 für Rufnummern, Text und Steuerbefehle,
eine Anzeigeeinheit 103 zur Anzeige von Rufnummern, Namen und
Text sowie zur Menuführung sowie einen Mikrocontroller 105
zur Steuerung der Betriebsabläufe des Mobiltelefones und zur
Realisierung der Bedieneroberfläche (MMI) auf. Weiterhin
umfaßt das Mobiltelefon 100A eine Sprechkapsel 107 mit nach
geschalteter NF-Eingangsstufe 109 sowie eine Hörkapsel 111
mit vorgeschalteter NF-Ausgangsstufe 113, die ein- bzw.
ausgangsseitig mit einer Basisbandverarbeitungseinheit 115
verbunden sind. Die Basisband-Verarbeitungseinheit, in der
die verschiedenen logischen Signalverarbeitungsprozesse
hinsichtlich des zu sendenden bzw. des empfangenen Sprach
signals ausgeführt werden, ist ausgangsseitig mit einer
Sendeeinheit 117 und eingansseitig mit einer Empfängereinheit
119 verbunden, die ihrerseits beide über einen Diplexer 121
einer Sende-/Empfangsantenne 123 verbunden sind.
Das Zusatzmodul 100B umfaßt zunächst eine üblicherweise als
"Batterie" bezeichneten Akku 125 zur Stromversorgung des
Mobiltelefones sowie des Zusatzmoduls. Die Batterie 125 nimmt
den größten Teil des Volumens des Zusatzmoduls 100B ein und
bestimmt weitgehend dessen Form und Größe, die insgesamt der
Form und Größe eines üblicherweise für das Mobiltelefon 100A
vorgesehenen Akkus entspricht. Die Batterieanschlüsse des
Zusatzmoduls 100B entsprechen ebenfalls denen einer
Standardbatterie.
Weiterhin weist das Zusatzmodul 100B eine standardisierte
Schnittstelle 127 gemäß GSM 07.05 und GSM 07.07 auf, die zum
signalseitigen Anschluß des Zusatzmoduls 100B an das Mobil
telefon 101A dient.
Ein Zusatzmodul-Mikrocontroller 129' ist zur Umsteuerung
wesentlicher Telefonfunktionen, insbesondere der Funktionen
Rufannahme/Rufabbau und der wesentlichen Funktionen hinsicht
lich der Nutzung von Datendiensten ausgeführt und übernimmt
bezüglich eines in ein Mobiltelefon-Grundelement eingebauten
Mikrocontrollers die Funktion eines Masters, dem jener als
Slave zugeordnet ist.
Das Zusatzmodul 100B hat weiterhin ein Mikrofon 131 mit
nachgeschalteter NF-Eingangsstufe 133 sowie einen eingebauten
Lautsprecher 135 mit vorgeschalteter NF-Ausgangsstufe 137.
Mit dem Ausgang der NF-Eingangsstufe 133 ist eine
Sprachverarbeitungseinheit 139 verbunden, und mit dem Eingang
der NF-Ausgangsstufe 137 eine Sprachsyntheseeinheit 141. Mit
der Sprachverarbeitungs- und der Sprachsyntheseeinheit 143,
145 ist ein speziell als Übersetzungs-Prozessor ausgebildeter
DSP (Digital Signal Processor) 143 verbunden, welcher auf
einen Massenspeicher 145 zugreift, in dem beispielsweise ein
Chinesisch-Englisch- sowie ein Englisch-Chinesisch-Wörterbuch
abgelegt ist.
Der Übersetzungs-Prozessor 143 ist zum einen direkt mit der
Schnittstelle 127 zur Übermittlung von Sprachdaten in das
Mobiltelefon-Grundelement 100A und zum anderen mit einer
Textverarbeitungsstufe 147 verbunden, welche ihrerseits mit
der Schnittstelle 127 zur Textdatenübertragung in das Mobil
telefon-Grundelement verbunden ist. Die Textverarbeitungs
stufe 147 ist so ausgebildet, daß sie die Nutzung der
gängigen Datendienste, insbesondere SMS (Short Message
Service), Fax und E-Mail, ermöglicht. Für entsprechende
optische Anzeigen wird die Anzeigeeinheit des Mobiltelefon-
Grundelementes genutzt; in einer abgewandelten Ausführungs
form kann das Zusatzmodul aber auch eine eigene Anzeige
einheit aufweisen.
Über die Schnittstelle 127 besteht auch eine direkte
Verbindung zwischen der Basisband-Verarbeitungsstufe 115 des
Mobiltelefon-Grundelements 100A und der Sprachverarbei
tungseinheit 139, so daß empfangene Sprachsignale auch direkt
- unter Umgehung der Übersetzungsfunktion - in Text gewandelt
werden können. Weiterhin bestehen auch zwischen der Textver
arbeitungsstufe 147 und der Sprachverarbeitungseinheit 139
sowie der Sprachsyntheseeinheit 141 direkte Signalverbindun
gen unter Umgehung des Übersetzungs-Prozessors 143 zur
Realisierung einer direkten Einsteuerung von in den Text
umgewandelten Sprachsignalen in einen Datendienst bzw. einer
direkten Text-Sprache-Wandlung empfangener Textnachrichten
ohne Übersetzung.
Mit der skizzierten Konfiguration sind in vorteilhafter Weise
insbesondere die folgenden Applikationen realisierbar:
- - Sprachausgabe englischsprachiger Textnachrichten (SMS, Internet-E-mail o. ä.) in chinesischer Sprache (über Text- Übersetzung Englisch/Chinesisch und Sprachsynthese in Chinesisch),
- - Sprachausgabe empfangener englischsprachiger Sprach nachrichten in Chinesisch (über Sprachverarbeitung in Englisch, Textübersetzung Englisch/Chinesisch und Sprachsynthese in Chinesisch),
- - Sprachausgabe in englischer Sprache an den Kommunikations teilnehmer nach chinesischer Spracheingabe (über Sprach verarbeitung in Chinesisch, Textübersetzung Chinesisch/ Englisch und Sprachsynthese in Englisch)
- - Aufstellung englischsprachiger Texte (SMS, Internet-E-mail o. ä.) über chinesische Spracheingabe (per Sprachver arbeitung in Chinesisch und Textübersetzung Chinesisch/Englisch)
sowie gegebenenfalls - in den Händen eines Benutzers, der
sich der englischen Sprache bedient, die inversen Funktionen.
Unter Umgehung der Übersetzungseinheit
143
,
145
kann vor
teilhaft auch eine Texterzeugung per (englischer oder
chinesischer) Spracheingabe erfolgen.
Im Zusatzmodul-Mikrocontroller kann zudem eine Menuführung
(Voice-Menu) implementiert sein, die den Benutzer bei Ver
ständnisschwierigkeiten bei der englischen oder chinesischen
Spracheingabe mit Hilfestellungen versorgt. So kann bei
spielsweise eine buchstabenweise Spracheingabe initiiert
werden.
Die Ausführung der Erfindung ist nicht auf die oben
beschriebenen Beispiele beschränkt, sondern ebenso in einer
Vielzahl von Abwandlungen möglich, die im Rahmen fachgemäßen
Handelns liegen. Insbesondere sind im Zusammenwirken zwischen
einem Mobiltelefon bzw. Mobiltelefon-Grundelement und einem
Zusatzmodul die verschiedensten Kombinationen von Zusatz
applikationen und Komfortfunktionen realisierbar, die an sich
bekannt sind.
So kann eine Ausführung zweckmäßig sein, bei der das
Zusatzmodul nicht über ein eingebautes Mikrofon und einen
eingebauten Lautsprecher mit entsprechenden NF-Verarbeitungs
stufen verfügt, sondern auf die entsprechenden Komponenten im
Mobiltelefon zugreift. Dies erfordert natürlich eine ent
sprechende Leitungs- und Anschlußgestaltung. Diese liegt
jedoch im Rahmen fachmännischen Handelns und wird daher nicht
weiter erläutert.
Es versteht sich, daß die beim obigen Beispiel im Zusatzmodul
vorgesehenen Komponenten zur Sprachverarbeitung und -synthese
sowie zur Realisierung der Übersetzung auch fest in einem
entsprechend hochwertigen Mobiltelefon implementiert sein
können. Auch diese Abwandlung - bei der einer der beiden
Mikrocontroller und die Schnittstelle entfallen können - ist
für den Fachmann ohne weitere Erläuterung realisierbar.
Claims (17)
1. Mobiltelefon (100) mit einer Mikrocontrollereinheit (105,
129), einer Sendereinheit (117), einer Empfängereinheit
(119), einer mit der Sender- und der Empfängereinheit
verbundenen Basisband-Verarbeitungseinheit (115) sowie
einer über eine eingangsseitige bzw. ausgangsseitig NF-
Verarbeitungsstufe (109, 113) mit der Basisband-
Verarbeitungseinheit verbundenen Sprechkapsel (107) und
Hörkapsel (111) und einer Anzeigeeinheit (103),
gekennzeichnet durch
eine der Basisband-Verarbeitungseinheit vorgeschaltete
Sprachverarbeitungsstufe (139) und/oder eine der
Basisband-Verarbeitungseinheit nachgeschaltete
Sprachsynthesestufe (141) und eine mit der Sprach
verarbeitungsstufe und/oder der Sprachsynthesestufe
verbundene Übersetzungseinheit (143, 145), welche einen
Übersetzungs-Prozessor (143) und einen mit diesem
verbundenen Wörterbuch-Massenspeicher (145) aufweist, die
zur Echtzeit-Sprachübersetzung ausgebildet sind.
2. Mobiltelefon nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Basisband-Verarbeitungseinheit (115) eine
Textverarbeitungsstufe (147) und/oder eine
Texterzeugungsstufe aufweist, die insbesondere zur
Verarbeitung bzw. Erzeugung von Text im Fax-, E-mail- oder
SMS-Format ausgebildet ist.
3. Mobiltelefon nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Textverarbeitungsstufe (147) und/oder die
Texterzeugungsstufe zur Verarbeitung bzw. Erzeugung von
Text mit chinesischen Schriftzeichen ausgebildet ist.
4. Mobiltelefon nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Übersetzungseinheit (143, 145) sowohl mit der Sprach
verarbeitungsstufe (139) als auch mit der Sprachsynthese
stufe (141) verbunden ist derart, daß nach einer Sprach
eingabe in der ersten Sprache eine Sprachausgabe des
eingesprochenen Textes in der zweiten Sprache erfolgen
kann.
5. Mobiltelefon nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Übersetzungseinheit (143, 145) ausgangsseitig mit der
Anzeigeeinheit (103) zur Anzeige eines über die Sprechkapsel
(107) oder eine Mobiltelefon-Tastatur (101) in der ersten
Sprache eingegebenen Textes auf der Anzeigeeinheit in der
zweiten Sprache verbunden ist.
6. Mobiltelefon nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Übersetzungseinheit (143, 145) ausgangsseitig mit der
Mikrocontrollereinheit (105, 129) zur Steuerung des Mobil
funktelefones mittels in der ersten Sprache über die
Sprechkapsel (107) oder eine Mobiltelefon-Tastatur (101)
eingegebener und in die zweite Sprache übersetzter Steuer
befehle verbunden ist.
7. Mobiltelefon-Zusatzmodul (100B) mit
- - einer Mikrocontrollereinheit (129) zur Steuerung wesentlicher Mobiltelefonfunktionen,
- - einer Standard-Schnittstelleneinheit (127) zur Steuersignalverbindung mit einem Mobiltelefon,
- - einer zwischen eine eingangsseitige NF-Verarbeitungs stufe (133) und eine Basisband-Verarbeitungseinheit (115) und/oder die Basisband-Verarbeitungseinheit und eine ausgangsseitige NF-Verarbeitungsstufe (137) geschalteten Sprachsynthesestufe und
- - einer mit der Sprachverarbeitungsstufe und/oder der Sprachsynthesestufe verbundenen Übersetzungseinheit (143, 145), welche einen Übersetzungs-Prozessor (143) und einen mit diesem verbundenen Wörterbuch- Massenspeicher (145) aufweist, die zur Echtzeitsprachübersetzung ausgebildet sind und
- - einer Mobiltelefon-Batterie (125) zur Stromversorgung des Mobiltelefones und des Zusatzmoduls,
8. Mobiltelefon-Zusatzteil nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Basisband-Verarbeitungseinheit (115) eine Textver
arbeitungsstufe (147) und/oder eine Texterzeugungsstufe
zugeordnet ist, die insbesondere zur Verarbeitung bzw.
Erzeugung von Text im Fax-, E-mail- oder SMS-Format
ausgebildet ist.
9. Mobiltelefon-Zusatzmodul nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Textverarbeitungsstufe (147) und/oder die Text
erzeugungsstufe zur Verarbeitung bzw. Erzeugung von Text
mit chinesischen Schriftzeichen ausgebildet ist.
10. Mobiltelefon-Zusatzmodul nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
es mindestens einen Abschnitt der Basisband-Verarbeitungs
einheit (115) enthält.
11. Mobiltelefon-Zusatzteil nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
gekennzeichnet durch
ein mit einem Eingang der Sprachverarbeitungsstufe (139)
verbundenes internes Mikrofon (131) mit nachgeschalteter
NF-Eingangsstufe und/oder einen mit einem Ausgang der
Sprachsynthesestufe (141) verbundenen Lautsprecher (135)
oder Kopfhöreranschluß mit vorgeschalteter NF-Ausgangs
stufe.
12. Mobiltelefon-Zusatzteil nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
gekennzeichnet durch
Anschlüsse zur eingangsseitigen Verbindung der Sprach
verarbeitungseinheit (139) mit einer Sprechkapsel (107)
des Mobiltelefon und/oder zur ausgangsseitigen Verbindung
der Sprachsyntheseeinheit (141) mit einer Hörkapsel (111)
des Mobiltelefones.
13. Mobiltelefon-Zusatzmodul nach einem der Ansprüche 7
bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Übersetzungseinheit (143, 145) sowohl mit der Sprach
verarbeitungsstufe (139) als auch mit der Sprachsynthese
stufe (141) verbunden ist, derart, daß nach einer Sprach
eingabe über die Sprechkapsel (107) bzw. des Mikrofon
(131) in der ersten Sprache eine Sprachausgabe des
eingesprochenen Textes in der zweiten Sprache über die
Hörkapsel (111) bzw. den Lautsprecher (135) oder
Kopfhöreranschluß erfolgen kann.
14. Mobiltelefon-Zusatzmodul nach einem der Ansprüche 7
bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Übersetzungseinheit (143, 145) ausgangsseitig mit
einer im Mobiltelefon-Zusatzmodul oder dem Mobiltelefon
vorgesehenen Anzeigeeinheit (103) zur Anzeige eines über
die Sprechkapsel (107) bzw. das Mikrofon (131) oder eine
Mobiltelefon-Tastatur (101) in der ersten Sprache einge
gebenen Textes auf der Anzeigeeinheit in der zweiten
Sprache verbunden ist.
15. Mobiltelefon-Zusatzmodul nach einem der Ansprüche 7
bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Übersetzungseinheit (143, 145) ausgangsseitig mit der
Mikrocontrollereinheit (105, 129) zur Steuerung des
Mobiltelefones mittels in der ersten Sprache über die
Sprechkapsel (107) bzw. des Mikrofon (131) oder einer
Mobiltelefon-Tastatur (101) eingegebener und in die zweite
Sprache übersetzter Steuerbefehle verbunden ist.
16. Mobiltelefon-Zusatzmodul nach einem der Ansprüche 7
bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Mikrocontroller (129) zur Umsteuerung der
Mobiltelefonfunktionen Rufaufbau/Rufannahme und/oder
Datendienstaufbau/-nutzung/-abbau ausgebildet ist.
17. Mobiltelefon-Anordnung mit einem Mobiltelefon und einem
Mobiltelefon-Zusatzmodul nach einem der Ansprüche 7
bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Mobiltelefon-Zusatzmodul (100B) und das Mobiltelefon
(100A) zum Zusammenwirken in einer Master-Slave-Zuordnung
ausgebildet sind.
Priority Applications (2)
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| DE19953875A DE19953875A1 (de) | 1999-11-09 | 1999-11-09 | Mobiltelefon sowie Mobiltelefon-Zusatzmodul |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19953875A DE19953875A1 (de) | 1999-11-09 | 1999-11-09 | Mobiltelefon sowie Mobiltelefon-Zusatzmodul |
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| DE19953875A1 true DE19953875A1 (de) | 2001-05-10 |
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ID=7928424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (2)
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1999
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2000
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