DE19951265A1 - Schwingdämpfungselement - Google Patents
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Abstract
Mit Hilfe eines Schwingungsdämpfungselements (2), bestehend aus einem Dämpfungskörper (4) aus elastischem Material, an dem an zueinander entgegengesetzten Enden Befestigungsbolzen (10, 12) angebracht sind, und wobei an dem einen (10) der beiden Befestigungsbolzen (10, 12) ein tassenförmiges Metall-Teil (14) befestigt ist, welches den elastischen Dämpfungskörper (4) in einem Abstand umgibt, soll in allen drei Bewegungsrichtungen gleichartig eine progressive Schwingungsdämpfung gewährleistet sein. DOLLAR A Der elastische Dämpfungskörper (4) ist rotationssymmetrisch und weist im wesentlichen eine halbkugelförmige Gestalt auf. Das den elastischen Dämpfungskörper (4) umgebende tassenförmige Metall-Teil (14) ist halbschalig ausgebildet, über die gesamte freie halbkugelige Fläche des Dämpfungskörpers (4) besteht ein in etwa äquidistanter Abstand (D) zum halbschalig/tassenförmigen Metall-Teil (14). Die Öffnung des tassenförmigen Metall-Teils (14) kann durch ein flexibles, leitendes Gewebe (20) abgeschlossen sein. DOLLAR A Insbesondere zur Aufhängung einer Steuerelektronik (28) an einem Verbrennungsmotor (30).
Description
Die Erfindung betrifft ein Schwingdämpfungselement,
insbesondere zur Aufhängung einer Steuerelektronik an einem
Verbrennungsmotor, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Auf solche Schwingdämpfungselemente wirken Torsions-,
Druck- und/oder Scherkräfte in allen drei Achsen.
Die deutsche Offenlegungsschrift 23 28 566 beschreibt ein
Gummimetall-Lager, welches im wesentlichen aus zwei
Metallteilen und einem dazwischen angeordneten Gummikörper
besteht, wobei die Metallteile jeweils mittels Bolzen oder
dergleichen an gegeneinander elastisch aufzuhängende
Bauteile oder Aggregate befestigt sind. Ein tassenförmiges
weiteres Metallteil ist mit einem der beiden endseitigen
Metallteile fest verbunden und umgibt dabei in einem
gewissen Abstand das Gummiteil. Innerhalb des
freischwingenden Bereichs ist das Lager verhältnismäßig
weich. Beim Anschlag des Gummikörpers an die Seitenwände
des tassenförmigen Teils wird das Lager hingegen sofort
hart.
Die mit Anspruch 1 gelöste Aufgabe besteht darin, ein
solches Schwingdämpfungselement derartig weiterzubilden,
dass in allen drei Bewegungsrichtungen gleichartig eine
progressive Schwingungsdämpfung gewährleistet ist.
Das Schwingdämpfungselement besteht im wesentlichen aus
einem rotationssymmetrischen, halbkugelförmigen
Dämpfungskörper aus elastomerem Material. An seiner Kuppe
und an seinem Boden ist der Dämpfungskörper mit einem
anvulkanisierten Befestigungsbolzen versehen. An dem
stirnseitigen Bolzen ist zudem ein halbschaliges Metall-
Teil befestigt, das den Dämpfungskörper in einem Abstand
umgibt. Dabei ist der aus Elastomer bestehende
Dämpfungskörper und das halbschalige Metall-Teil
erfindungsgemäß so ausgelegt, dass bei geringen Anregungen
keine Berührung zwischen Elastomerteil und Metall-Teil
erfolgt. Bei größer werdenden Auslenkungen kommt es
zunächst zu einer punktförmigen und dann zu einer flächigen
Berührung. Bei Überlagerungen tiefster Frequenzen oder
einmaligen Störungen dient das halbschalige Metall-Teil als
Anschlag für das Elastomerteil. Wegen einer vorgegebenen
Radiendifferenz der beiden Halbkugeln ergibt sich eine
Progressivität bezüglich der Berührungsfläche und der damit
gegebenen Deformationskraft. Dabei ist die Progressivität
aufgrund der Kugelgestalt für alle drei Achsen nahezu
gleich. Im Endeffekt dient das halbschalige Metall-Teil in
allen drei Achsen als Wegbegrenzung.
Vorzugsweise ist der Innenraum des halbschaligen Metall-
Teils durch ein flexibles Teil abgeschlossen. Besteht
dieses flexible Teil aus einem elektrisch leitenden Gewebe,
so sorgt es für eine gute leitende Verbindung zwischen den
beiden, zueinander entgegengesetzt angebrachten
Metallbolzen. Dies ist z. B. bei einer Masseanbindung von
Elektronikgehäusen wegen der Abschirmung elektrischer
Felder notwendig.
Als vollisolierte Variante kann das Schwingdämpfungselement
als elektrisch leitende Verbindung dienen und separate
Zuleitungskabel ersetzen.
Die beiden Bolzen sind mittels Metallplatten an jeweils
einem Ende des rotationssymmetrischen Elastomerteils
anvulkanisiert. Wird der Vulkanisationsbund an der zweiten
Metallplatte etwas größer ausgelegt als an der ersten
Metallplatte, so entsteht zwischen der ersten Platte und
dem Elastomerteil eine Sollbruchstelle. Eine derartig
bewußte Bevorzugung des Sollbruchrisikos an der ersten
Metallplatte hat den Vorteil, dass auch im Falle eines
Bruches das defekte Schwingdämpfungselement ein daran
aufgehängtes Aggregat verliersicher hält.
Die erfindungsgemäßen Schwingdämpfungselemente werden im
Regelfall paarweise eingesetzt, wobei die Elemente auf
einer gemeinsamen Achse liegen. Auf diese Weise wird ein
Verkanten zuverlässig vermieden.
Anhand der beigefügten Zeichnungen wird die Erfindung näher
beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 den Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes
Schwingdämpfungselement;
Fig. 2a den Längsschnitt durch ein solches
Schwingdämpfungselement in axial gestauchtem Zustand;
Fig. 2b den Längsschnitt durch ein Schwingdämpfungselement,
bei dem die Befestigungsbolzen zueinander lateral versetzt
sind;
Fig. 3 ein Aggregat, das mit Hilfe von vier jeweils
paarweise angeordneten Schwingdämpfungselementen an einem
Hubkolbenmotor elastisch aufgehängt ist.
Das in Fig. 1 dargestellte Schwingdämpfungselement 2
besteht aus einem im wesentlichen halbkugelförmigen
Dämpfungskörper 4, der aus Gummi oder einem gleichartigen
Elastomer besteht. Stirnseitig und bodenseitig ist jeweils
eine kreisrunde Metallplatte 6, 8 anvulkanisiert. An den
Metallplatten 6, 8 befindet sich jeweils ein Bolzen 10,
12 mit Schraubgewinde.
Statt aus Metall können die beiden anvulkanisierten Platten
6, 8 auch aus einem harten Kunststoff bestehen. Der
halbkugelförmige Dämpfungskörper 4 ist von einem
halbschaligen Metall-Teil 14 umgeben. In seiner Mitte weist
dieses halbschalige Metall-Teil 14 eine Bohrung 32 auf.
Über den stirnseitigen (kuppenseitigen) Bolzen 10 gestülpt
kann es so mit Hilfe einer Mutter 16 (Fig. 3) an der
stirnseitigen Metallplatte 6 oberhalb des Dämpfungskörpers
4 befestigt werden. Der Radius r des halbkugelförmigen
Dämpfungskörpers 4 und der Innenradius R des halbschaligen
Metall-Teils 14 und die Anordnung von Dämpfungskörper 4 und
Metall-Teil 16 zueinander sind so gewählt, dass im
Ruhezustand ein äquidistanter Luftzwischenraum D zwischen
den beiden Teilen 4, 14 besteht. Das halbschalige Metall-
Teil 14 weist eine nach innen umgebördelte Krempe 18 zur
Halterung eines flexiblen, metallischen Gewebes 20 auf.
Über das halbschalige Metall-Teil 14 wird hiermit eine
elektrisch leitende Verbindung zwischen dem stirnseitigen
10 und dem bodenseitigen Bolzen 12 hergestellt. Auf diese
Weise wird eine Masseverbindung zwischen dem schwingungsmäß
zu entkoppelnden Aggregat (z. B. einem Elektronik-Bauteil
28) und einem zu Schwingungen neigenden Verbrennungsmotor
30 hergestellt. An seiner Außenseite ist das Metall-Teil 14
mit einer Isolierung 22 versehen. Vorzugsweise ist der
stirnseitige Vulkanisationsbund (A) 24 kleiner als der an
der planen Seite des halbkugelförmigen Elastomers 4
befindliche Vulkanisationsbund (B) 26.
Im Falle einer Beschädigung durch Überlastung würde
zunächst der kleinere Vulkanisationsbund (A) 24 reißen. Da
aber durch den gelösten Vulkanisationsbund (A) 24 auch bei
extremer Beanspruchung genügend Spielraum zur Verfügung
steht, wird damit ausgeschlossen, dass auch der andere
Vulkanisationsbund (B) 26 bricht. Der kleinere
Vulkanisationsbund (A) 24 kann deshalb als
"Sollbruchstelle" bezeichnet werden. Wegen der
Großflächigkeit der planen Unterseite des halbkugelförmigen
Elastomers 4 wird ein über ein Schwingdämpfungselement 2
aufgehängtes Aggregat 28 (Fig. 3) auch im Fall eines an der
Sollbruchstelle geschehenen Bruchs verliersicher gehalten.
Die Befestigung eines Aggregats 28 (z. B. einer
Steuerelektronik an einem Verbrennungsmotor 30, Fig. 3)
erfolgt über die an den Metallplatten 6, 8 befindlichen
Bolzen 10, 12.
Wenn keine elektrisch leitende Verbindung zwischen
Elektronik-Bauteil 28 und dem Motorblock 30 erforderlich
ist, kann das halbschalige Metall-Teil 14 statt mit einem
leitenden auch mit einem nichtleitenden Material, z. B.
einem textilen Kunstfasergewebe 20, abgedeckt sein.
Das halbschalige Metall-Teil 14 weist eine Bohrung 32 auf,
die als Wasserablauf dient. Hierdurch wird verhindert, dass
sich bei Minustemperaturen Eis im Luftspalt bilden kann.
Die Radien von halbschaligem Metall-Teil 14 und
Elastomerteil 4 unterscheiden sich voneinander, so dass im
unbelasteten Ruhezustand ein äquidistanter Zwischenraum D
zwischen dem halbkugelförmigen Elastomerteil 4 und dem
halbschaligen Metall-Teil 14 vorhanden ist.
Bei axialer Stauchung wird der halbkugelförmige
Dämpfungskörper 4 zunächst zusammengedrückt. Da er aus
inkompressiblem Elastomermaterial besteht, hat die axiale
Stauchung eine radiale Dehnung zur Folge. Bei zunehmender
Stauchung ergibt sich zunächst eine ringförmige Berührung
des Elastomerteils 4 an der Innenseite des
halbkugelförmigen Metall-Teils 14 (Fig. 2a). Bei weiterer
Zunahme der Stauchung vergrößert sich die Anlagefläche des
Elastomerteils 4 an der Innenfläche des Metall-Teils 14
mehr und mehr. Hierdurch wird eine progressive Federwirkung
erreicht. Bei extremer Belastung wirkt die halbkugelförmige
Innenfläche als begrenzender Anschlag.
Bei lateraler Belastung ergibt sich zunächst eine
Scherspannung, die weitere Belastung führt zu einer
punktförmigen Berührung des Elastomerteils 4 an der
Innenseite des Metall-Teils 14. Mit zunehmender lateraler
Belastung vergrößert sich der Berührungspunkt zu einer
größer werdenden Berührungsfläche (Fig. 2b). Auf diese
Weise ergibt sich auch bei lateraler Auslenkung eine
progressive Feder- bzw. Dämpfungswirkung. Schließlich wirkt
auch hier die Innenfläche des Metall-Teils 14 als Anschlag.
Vorzugsweise werden die erfindungsgemäßen Dämpfungselemente
2 paarweise verwendet. Hierdurch wird zuverlässig
verhindert, dass sich die Dämpfungselemente 2 bei lateraler
Belastung verkannten und somit in ihrer Wirkung
beeinträchtigt werden könnten.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist ein Elektronik-Bauteil 28
unter Zwischenschaltung von vier Dämpfungselementen 2 in
einer Aussparung eines Motorblocks 30 befestigt. Dabei sind
jeweils zwei Dämpfungselemente 2 koaxial zueinander an
gegenüberliegenden Seiten des Elektronik-Bauteils 28
angeordnet.
2
Schwingdämpfungselement
4
Dämpfungskörper, Elastomerteil
6
(stirnseitige) Metallplatte
8
(bodenseitige) Metallplatte
10
(stirnseitiger) Bolzen
12
(bodenseitiger) Bolzen
14
Metall-Teil
16
Mutter
r Radius des Dämpfungskörpers
R Innenradius des Metall-Teils
D (Luft-)Zwischenraum
r Radius des Dämpfungskörpers
R Innenradius des Metall-Teils
D (Luft-)Zwischenraum
18
Krempe
20
Gewebe
22
Isolierung
24
stirnseitiger Vulkanisationsbund (A)
26
bodenseitiger Vulkanisationsbund (B)
28
Aggregat, Elektronik-Bauteil
30
Verbrennungsmotor, Motorblock
32
Bohrung
Claims (7)
1. Schwingdämpfungselement (2),
bestehend aus einem Dämpferkörper (4) aus elastischem Material,
an dem an den zueinander entgegengesetzten Enden Befestigungsbolzen (10, 12) angebracht sind, und
wobei an dem einen (20) der beiden Befestigungsbolzen (10, 12) ein tassenförmiges Metall-Teil (14) befestigt ist, welches den elastischen Dämpfungskörper (4) in einem Abstand umgibt,
dadurch gekennzeichnet,
wobei bezüglich der Radien (r, R) der beiden übereinander gestülpten halbkugelförmigen Flächen eine Differenz in der Weise besteht,
dass über die gesamte freie halbkugelige Fläche des Dämpfungskörpers (4) ein in etwa äquidistanter Zwischenraum (Luftspalt D) zum halbschaligen Metall-Teil (14) gegeben ist.
bestehend aus einem Dämpferkörper (4) aus elastischem Material,
an dem an den zueinander entgegengesetzten Enden Befestigungsbolzen (10, 12) angebracht sind, und
wobei an dem einen (20) der beiden Befestigungsbolzen (10, 12) ein tassenförmiges Metall-Teil (14) befestigt ist, welches den elastischen Dämpfungskörper (4) in einem Abstand umgibt,
dadurch gekennzeichnet,
- - dass der elastische Dämpfungskörper (4) rotationssymmetrisch und im wesentlichen halbkugelförmig ausgebildet ist,
- - dass die Innenfläche des tassenförmigen Metall-Teils (14) rotationssymmetrisch und im wesentlichen halbschalig ausgebildet ist,
wobei bezüglich der Radien (r, R) der beiden übereinander gestülpten halbkugelförmigen Flächen eine Differenz in der Weise besteht,
dass über die gesamte freie halbkugelige Fläche des Dämpfungskörpers (4) ein in etwa äquidistanter Zwischenraum (Luftspalt D) zum halbschaligen Metall-Teil (14) gegeben ist.
2. Schwingdämpfungselement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Befestigungsbolzen (10, 12) mittels
einerseits an der Kuppe und andererseits an dem planen
Boden des Dämpfungskörpers (4) aufvulkanisierter,
kreisrunder Metallplatten (6, 8) befestigt sind
(Vulkanisationsbund A, 24 und Vulkanisationsbund B, 26),
wobei der dem Boden des tassenförmigen Metall-Teils (14)
zugewandte Vulkanisationsbund A (24) kleiner ist als der
gegenüberliegende Vulkanisationsbund B (26).
3. Schwingdämpfungselement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Öffnung des tassenförmigen Metall-Teils (14) durch
ein flexibles Abschlußteil (20) abgeschlossen ist.
4. Schwingdämpfungselement nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das flexible Abschlußteil (20) aus elektrisch leitendem Gewebe besteht
und einerseits am Außenrand des tassenförmigen Teils (14)
und andererseits an der bodenseitigen Metallplatte (8) bzw. an dem an der bodenseitigen Metallplatte (8) befindlichen Bolzen (12) befestigt ist.
dass das flexible Abschlußteil (20) aus elektrisch leitendem Gewebe besteht
und einerseits am Außenrand des tassenförmigen Teils (14)
und andererseits an der bodenseitigen Metallplatte (8) bzw. an dem an der bodenseitigen Metallplatte (8) befindlichen Bolzen (12) befestigt ist.
5. Schwingdämpfungselement nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das tassenförmige Metall-Teil (14) von einer
Isolierung (22) ummantelt ist.
6. Schwingdämpfungselement nach Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils zwei axial zueinander angeordnete
Schwingdämpfungselemente (2) an zwei zueinander
entgegengesetzten Seiten eines elastisch aufzuhängenden
Bauteils (28) angebracht sind.
7. Schwingdämpfungselement nach einem der Ansprüche 1 bis
6,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich in dem tassenförmigen Metall-Teil (14) mindestens
eine (weitere) Bohrung (32) befindet, wodurch der Luftspalt
(D) mit dem Außenraum verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999151265 DE19951265C2 (de) | 1999-10-25 | 1999-10-25 | Schwingdämpfungselement |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999151265 DE19951265C2 (de) | 1999-10-25 | 1999-10-25 | Schwingdämpfungselement |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19951265A1 true DE19951265A1 (de) | 2001-05-23 |
| DE19951265C2 DE19951265C2 (de) | 2002-07-11 |
Family
ID=7926741
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999151265 Expired - Fee Related DE19951265C2 (de) | 1999-10-25 | 1999-10-25 | Schwingdämpfungselement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19951265C2 (de) |
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| DE102007006177A1 (de) | 2007-02-07 | 2008-08-14 | Siemens Ag | Masseanschluss mit Vibrationsdämpfer für elektronische Geräte |
| DE102007019097A1 (de) | 2007-04-23 | 2008-10-30 | Continental Automotive Gmbh | Masseanschluss für elektronische Geräte |
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-
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- 1999-10-25 DE DE1999151265 patent/DE19951265C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19951265C2 (de) | 2002-07-11 |
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