DE19947923A1 - Verdampfer - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verdampfen von Flüssigkeiten mit einem porösen, wärmeleitfähigen Verdampfungskörper, wobei der ein Katalysatormaterial enthaltende Verdampfungskörper auf einer Oberfläche von einem gasförmigen Oxidationsmittel überströmbar und auf der gegenüberliegenden Oberfläche gasundurchlässig ist, wobei die zu verdampfende Flüssigkeit und gegebenenfalls ein zusätzliches Brennmittel zum Verdampfungskörper zuführbar ist, und wobei die benötigte Verdampfungswärme durch eine exotherme Reaktion der Flüssigkeit oder gegebenenfalls des zusätzlichen Brennmittels mit dem gasförmigen Oxidationsmittel an dem Katalysatormaterial bereitgestellt wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verdampfen von
Flüssigkeiten gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus der DE 44 26 692 C1 ist eine zweistufige Verdampfereinheit
in Form eines Plattenwärmetauschers bekannt, bei dem sich
Platten mit Verdampferräumen und Wärmeträgerräumen abwechseln.
In die Wärmeträgerräume wird die benötigte Verdampfungswärme
mit Hilfe eines Wärmeträgermediums, beispielsweise eines heißen
Thermoöls, eingebracht. Weiterhin ist es bekannt, die Wärme
direkt in den Wärmeträgerräumen durch eine katalytische
Umsetzung eines Brennmittels zu erzeugen.
Weiterhin ist aus der DE 197 20 294 C1 ein Reformierungsreaktor
mit einem vorgeschalteten, gattungsgemäßen Verdampfer bekannt.
Der Reaktor umfaßt einen an die Reaktionszone flächig
angrenzenden Verdampfungskörper mit poröser, wärmeleitfähiger
Struktur zur Bereitstellung des zu reformierenden Gasgemisches
durch Vermischung und Verdampfung der ihm zugeführten
Gasgemischkomponenten.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen hinsichtlich Masse,
Volumen, Dynamik und thermischer Beanspruchung verbesserten
Verdampfer zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst.
Die Ausbildung eines Verdampfers in Form eines porösen,
überströmten und direkt katalytisch beheizten Verdampfungs
körpers zeigt im Hinblick auf Masse, Volumen und Kosten
erhebliche Vorteile. So kann auf die Ausbildung zusätzlicher
Räume für die Bereitstellung der notwendigen Verdampfungs
energie vollständig verzichtet werden. Die Ausbildung als
überströmte flächige Schicht ermöglicht die Integration des
Verdampfers in bekannte Plattenreaktoren. Der poröse Körper
bildet eine hohe benetzbare Oberfläche, die einen guten
Wärmeeintrag in die Flüssigkeit gewährleistet. Wegen der
porösen Struktur sind die auftretenden mechanischen Spannungen
beim Verdampfen geringer als beispielsweise bei einem ebenen
massiven Blech.
Die vertikale Anordnung der Oberflächen und das Einbringen der
zu verdampfenden Flüssigkeit im oberen Bereich des Ver
dampfungskörpers weist den Vorteil auf, daß die Schwerkraft zur
Verteilung der zu verdampfenden Flüssigkeit innerhalb des
Verdampfungskörpers genutzt werden kann. Die Aufteilung des
Verdampfungskörpers in eine obere Verdampfungsschicht und eine
untere Heizschicht weist den Vorteil auf, daß sich die Poren
des Katalysatormaterials nicht mit Flüssigkeit füllen können,
was zu einer Beeinträchtigung der Funktion führen würde.
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den
Unteransprüchen und der Beschreibung hervor. Die Erfindung ist
nachstehend anhand einer Prinzipzeichung näher beschrieben,
wobei
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Verdampfers,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Verdampfers unter Ausnützung der Schwerkraft, und
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Verdampfers mit einem in eine Verdampfungsschicht und
eine Heizschicht aufgeteilten Verdampfungskörper zeigt.
Die insgesamt mit 1 bezeichnete Vorrichtung zum Verdampfen von
Flüssigkeiten, im folgenden kurz Verdampfer genannt, enthält
einen porösen, wärmeleitfähigen Verdampfungskörper 2. Zumindest
eine Oberfläche 3 des Verdampfungskörpers 2 wird von einem gas
förmigen Oxidationsmittel, vorzugsweise Luft oder Sauerstoff,
überströmt. Auf der der Oberfläche 3 gegenüberliegenden Ober
fläche weist der Verdampfungskörper 2 eine gasundurchlässige
Schicht 4 auf. Weiterhin enthält der Verdampfungskörper 2 ein
schematisch als Punkte dargestelltes Katalysatormaterial 5. Die
zu verdampfende Flüssigkeit wird der Oberfläche 3 des Ver
dampfungskörpers 2 zugeführt. Die notwendige Verdampfungs
energie wird durch eine exotherme. Reaktion eines Brennmittels
mit dem in den Verdampfungskörper 2 eindiffundierenden
Oxidationsmittel an dem darin enthaltenen Katalysatormaterial 5
bereitgestellt. Bei dem Brennmittel kann es sich dabei um die
zu verdampfende Flüssigkeit selbst handeln. Alternativ kann
jedoch auch ein zusätzliches Brennmittel zugeführt werden, und
zwar sowohl in flüssiger als auch teilweise oder vollständig in
gasförmiger Form. Da der Verdampfungskörper 2 auf der der
Oberfläche 3 gegenüberliegenden Oberfläche eine
gasundurchlässige Schicht 4 aufweist, strömt das entstehende
Gas zurück in das den Verdampfungskörper 2 überströmende
Oxidationsmittel und wird zusammen mit diesem aus dem
Verdampfer 1 abgeführt.
Vorzugsweise weist der Verdampfungskörper 2 Makroporen mit
einer Größe im Bereich von 0,1 bis 10 µm auf. Er kann vorzugs
weise durch Verpressen von Katalysatormaterial 5 in eine dünne
und großflächige, stark komprimierte Schicht hergestellt
werden. Um dem Katalysatormaterial 5 eine bessere mechanische
Stabilität beziehungsweise eine verbesserte Wärmeleitfähigkeit
zu verleihen, kann das Katalysatormaterial 5 in eine Träger
struktur verpreßt werden. Bei dieser Trägerstruktur handelt es
sich vorzugsweise um eine netzartige Matrix, die durch Ver
mischen des Katalysatormaterials 5 mit einem Metallpulver und
anschließendem Verpressen dieses Gemisches hergestellt werden
kann. Die Herstellung eines solchen porösen, Katalysator
material enthaltenden Körpers ist beispielsweise aus der
DE-A-197 43 673 bekannt.
Der poröse Verdampfungskörper 2 bildet eine hohe benetzbare
Oberfläche, die einen guten Wärmeeintrag in die Flüssigkeit
gewährleistet. Wegen der porösen Struktur sind die auftretenden
mechanischen Spannungen beim Verdampfen geringer als beispiels
weise in einem ebenen massiven Blech.
Die zu verdampfende Flüssigkeit kann an einer beliebigen Stelle
in den Verdampfer 1 eingebracht werden. Alternativ ist es auch
möglich, die Flüssigkeit bereits in den Oxidationsmittelstrom
stromauf des Verdampfers 1 einzubringen. Vorzugsweise wird die
zu verdampfende Flüssigkeit mit Hilfe einer Einspritzdüse auf
die Oberfläche 3 des Verdampfungskörpers 2 gesprüht. In der
Zeichnung ist nur das Prinzip des Verdampfers 1 dargestellt. Es
liegt jedoch im Bereich des fachmännischen Könnens, ein
geeignetes Gehäuse mit Zu- und Ableitungen für die Medien
vorzusehen. Weiterhin ist es auch möglich, aus mehreren Ver
dampfungskörpern 2 eine Stapelanordnung zu bilden, wie es
allgemein aus der Reaktortechnik und speziell für gepreßte
Katalysatorscheiben aus der nicht vorveröffentlichten Patent
anmeldung DE 198 32 625.4 der Anmelderin bekannt ist. Weiterhin
ist es möglich, einen erfindungsgemäßen Verdampfungskörper 2
mit anderen gepreßten Katalysatorschichten, welche zur Durch
führung anderer katalytischer Reaktionen geeignet sind, zu
einem Gesamtsystem in Form eines Plattenreaktors zu verbinden.
Ein solches Gesamtsystem stellt beispielsweise ein Gas
erzeugungssystem für Brennstoffzellenanlagen dar, bei dem aus
einem wasserstoffhaltigen Rohkraftstoff ein wasserstoffreiches
Gas für den Einsatz in Brennstoffzellen erzeugt wird. Insbe
sondere bei mobilen Anwendungen werden hohe Anforderungen in
Bezug auf Masse, Volumen, Kosten und Dynamik gestellt. Diese
Anforderungen können durch einen erfindungsgemäßen Verdampfer
in verbessertem Umfang erfüllt werden.
Die Funktion des beschriebenen Verdampfers 1 kann vorteil
hafterweise durch die Ausnützung der Schwerkraft verbessert
werden. Die zugeführte Flüssigkeit wird nämlich bei der in Fig.
1 dargestellten Anordnung durch die Schwerkraft von der Ober
fläche 3 her kommend in den Verdampfungskörper 2 geführt. Das
dort entstehende heiße und damit leichtere Gas strömt dann ent
gegen der Schwerkraft in Richtung der Oberfläche 3 und über
trägt hierbei bereits Wärmeenergie auf die einströmende
Flüssigkeit.
Eine noch verbesserte Ausnützung der Schwerkraft ist mit der in
Fig. 2 gezeigten Anordnung möglich. Hierbei erstrecken sich die
Oberfläche 3 und die gasundurchlässige Schicht 4 in einer
Betriebsposition des Verdampfers 1 in vertikaler Richtung. Auch
das gasförmige Oxidationsmittel wird in vertikaler Richtung von
oben nach unten geführt. Die zu verdampfende Flüssigkeit wird
ebenfalls im oberen Bereich auf die Oberflächenseite 4 aufge
bracht. Dies hat zur Folge, daß die noch nicht verdampften
Flüssigkeitsanteile durch die Schwerkraft innerhalb des Ver
dampfungskörpers 2 nach unten geführt werden. Der effektive
Laufweg der zu verdampfenden Flüssigkeit innerhalb des Ver
dampfungskörpers 2 wird dadurch verlängert. Das beim Verdampfen
entstehende Gas tritt wiederum aus der Oberfläche 3 aus, mischt
sich mit dem Oxidationsmittelstrom und wird zusammen mit diesem
aus dem Verdampfer 1 abgeführt.
Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 3.
Hierbei ist nicht der gesamte Verdampfungskörper 2 mit Kataly
satormaterial 5 versehen, sonder der Verdampfungskörper 2 ist
in zwei Schichten 2a und 2b aufgeteilt. Beide Schichten 2a, 2b
sind porös ausgebildet. Die der Oberfläche 3 benachbarte und
als Verdampfungsschicht ausgebildete Schicht 2a weist jedoch im
Gegensatz zu der der gasundurchlässigen Schicht 4 benachbarten
Schicht 2b kein Katalysatormaterial 5 auf. Die Schicht 2b dient
hierbei als katalytische Heizschicht, in der das Oxidations
mittel und das Brennmittel zur Erzeugung der benötigten Wärme
energie umgesetzt wird. Die Wärme wird dann zum einen durch
Wärmeleitung von der Heizschicht 2b auf die benachbarte
Verdampfungsschicht 2a übertragen. Zum anderen steht auch das
aus der Heizschicht 2b ausströmende umgesetzte Gas in Wärme
austausch mit der zugeführten Flüssigkeit beziehungsweise zum
zusätzlichen Brennmittel und trägt somit ebenfalls zur Er
wärmung beziehungsweise Verdampfung bei. Durch die Aufteilung
des Verdampfungskörpers 2 in zwei Schichten 2a, 2b wird ver
hindert, daß sich die Poren des Katalysatormaterials 5 mit
Flüssigkeit füllen und somit die Funktion beeinträchtigt wird.
In diesem Fall treten nämlich durch die in Strömungsrichtung
vorgelagerte Verdampfung im wesentlichen nur gasförmige Medien
in die Heizschicht 2b ein.
Ein bevorzugtes Anwendungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen
Verdampfer ist der Einsatz in einem Gaserzeugungssystem für
mobile Brennstofzellenanlagen. In einem solchen Gaserzeugungs
system wird, wie bereits weiter oben dargestellt, aus einem
wasserstoffhaltigen Rohkraftstoff ein wasserstoffreiches Gas
für den Einsatz in Brennstoffzellen erzeugt. In diesem Fall
wird dem Verdampfer 1 als Oxidationsmittel Sauerstoff, vorzugs
weise in Form von Umgebungsluft, zugeführt. Als wasserstoff
haltiger Rohkraftstoff wird vorzugsweise Methanol eingesetzt.
Es können jedoch auch beliebige andere Kraftstoffe, insbe
sondere Kohlenwasserstoffe verwendet werden. In diesem Falle
kann die zu verdampfende Flüssigkeit gleichzeitig auch als
Brennmittel für den Verdampfer 1 verwendet werden. Das ver
dampfte Methanol und die Luft treten aus dem Verdampfer 1 aus
und werden in einer nachfolgenden Reformierungsstufe durch eine
partielle Oxidationsreaktion zu einem wasserstoffreichen Gas
umgesetzt. Weiterhin ist es möglich, anstelle des Methanols
auch ein Wasser/Methanolgemisch zu verwenden. In diesem Falle
kann in der nachfolgenden Reformierungsstufe eine autotherme
Reformierung durchgeführt werden. Selbstverständlich ist es
auch möglich, separate Verdampfer 1 für das Methanol und das
Wasser vorzusehen und die austretenden gasförmigen Medien erst
anschließend zu mischen. In diesem Falle müßte jedoch in den
Verdampfer 1 für das Wasser ein zusätzliches Brennmittel zur
Erzeugung der benötigten Verdampfungswärme zugegeben werden.
Claims (5)
1. Vorrichtung (1) zum Verdampfen von Flüssigkeiten mit einem
porösen, wärmeleitfähigen Verdampfungskörper (2),
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verdampfungskörper (2), welcher ein Katalysatormaterial
(5) enthält, auf einer Oberfläche (3) von einem gasförmigen
Oxidationsmittel überströmbar ist, daß der Verdampfungskörper
(2) auf der gegenüberliegenden Oberfläche (4) gasundurchlässig
ist, daß die zu verdampfende Flüssigkeit und gegebenenfalls ein
zusätzliches Brennmittel über die Oberfläche (3) zum Ver
dampfungskörper (2) zuführbar ist, wobei die benötigte Ver
dampfungswärme durch eine exotherme Reaktion der Flüssigkeit
oder gegebenenfalls des zusätzlichen Brennmittels mit dem
gasförmigen Oxidationsmittel an dem Katalysatormaterial (5)
bereitgestellt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zu verdampfenden Flüssigkeit auf die Oberfläche (3)
aufgesprüht wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Oberflächen (3, 4) in einer Betriebsposition in
vertikaler Richtung erstrecken und daß die zu verdampfende
Flüssigkeit im oberen Bereich des Verdampfungskörpers (2) auf
die Oberfläche (3) aufgebracht wird, wobei die zu verdampfende
Flüssigkeit aufgrund der Schwerkraft in den unteren Bereich des
Verdampfungskörpers (2) strömt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verdampfungskörper (2) aus zwei Schichten (2a, 2b)
besteht, wobei die der Oberfläche (3) benachbarte Schicht (2a)
kein Katalysatormaterial (5) enthält und als Verdampfungs
schicht ausgebildet ist und wobei die der gasundurchlässigen
Oberfläche (4) benachbarte Schicht (2b) Katalysatormaterial (5)
enthält und als katalytische Heizschicht ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verdampfungskörper (2) Makroporen mit einer Größe im
Bereich von 0,1 bis 10 µm aufweist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19947923A DE19947923B4 (de) | 1999-09-15 | 1999-10-06 | Plattenreaktor eines Gaserzeugungssystems für ein Brennstoffzellensystem |
| EP00118332A EP1085260A1 (de) | 1999-09-15 | 2000-08-24 | Verdampfer |
| JP2000280779A JP2001153469A (ja) | 1999-09-15 | 2000-09-14 | 蒸発器 |
| US09/662,848 US6644246B1 (en) | 1999-09-15 | 2000-09-15 | Evaporator |
Applications Claiming Priority (3)
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|---|---|
| DE19947923A1 true DE19947923A1 (de) | 2001-03-29 |
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|---|---|
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- 1999-10-06 DE DE19947923A patent/DE19947923B4/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19947923B4 (de) | 2005-10-27 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: BALLARD POWER SYSTEMS AG, 70567 STUTTGART, DE |
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: NUCELLSYS GMBH, 73230 KIRCHHEIM, DE |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20120501 |