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DE19943852A1 - Vorrichtung zur Eliminierung von Störeinflüssen an einer Auslösevorrichtung für Aufprallschutz-Einrichtungen (Airbag) an Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zur Eliminierung von Störeinflüssen an einer Auslösevorrichtung für Aufprallschutz-Einrichtungen (Airbag) an Kraftfahrzeugen

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Publication number
DE19943852A1
DE19943852A1 DE1999143852 DE19943852A DE19943852A1 DE 19943852 A1 DE19943852 A1 DE 19943852A1 DE 1999143852 DE1999143852 DE 1999143852 DE 19943852 A DE19943852 A DE 19943852A DE 19943852 A1 DE19943852 A1 DE 19943852A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
airbag
sensor
activation
panic
vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999143852
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Werner
Bernhard Blum
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1999143852 priority Critical patent/DE19943852A1/de
Publication of DE19943852A1 publication Critical patent/DE19943852A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/01Electrical circuits for triggering passive safety arrangements, e.g. airbags, safety belt tighteners, in case of vehicle accidents or impending vehicle accidents
    • B60R21/013Electrical circuits for triggering passive safety arrangements, e.g. airbags, safety belt tighteners, in case of vehicle accidents or impending vehicle accidents including means for detecting collisions, impending collisions or roll-over
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • B60R21/01Electrical circuits for triggering passive safety arrangements, e.g. airbags, safety belt tighteners, in case of vehicle accidents or impending vehicle accidents
    • B60R21/013Electrical circuits for triggering passive safety arrangements, e.g. airbags, safety belt tighteners, in case of vehicle accidents or impending vehicle accidents including means for detecting collisions, impending collisions or roll-over
    • B60R21/0132Electrical circuits for triggering passive safety arrangements, e.g. airbags, safety belt tighteners, in case of vehicle accidents or impending vehicle accidents including means for detecting collisions, impending collisions or roll-over responsive to vehicle motion parameters, e.g. to vehicle longitudinal or transversal deceleration or speed value
    • B60R2021/01325Vertical acceleration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Unterdrückung von Störeinflüssen an einer automatischen gefahrenabhängigen Sensibilisierungsvorrichtung für Aufprallschutz- Einrichtungen an Kraftfahrzeugen, in Verbindung mit einer entsprechenden Vorrich­ tung zur Feststellung und sicherheitstechnischen Auswertung von Brems- oder Beschleunigungsvorgängen, entsprechend Patentschrift DE 196 10 684 C2.
Diese nach Patentschrift DE 196 10 684 C2 bekannte Vorrichtung mit einem Basis­ sensor und, parallel geschaltet dazu, einem Paniksensor, welcher nur während einer Panikbremsung von der Vorrichtung zur Auswertung von Bremsvorgängen akti­ vierbar ist und durch seine wesentlich niedrigere Auslöseschwelle eine Über­ brückung des Basissensors bei einer Frontalkollision bewirkt und die Frontairbags früher zur völligen Entfaltung bringt als dies nur mittels des Basissensors erfolgen würde, kann während solcher Panikbremsungen durch die erhöhte Sensibilisierung unter bestimmten Umständen für Störeinflüsse anfälliger sein.
Hauptsächlich betrifft dies Störeinflüsse, die während einer solchen Panikbremsung auftreten können, wenn beispielsweise im Zusammenhang mit einer bereits entstandenen Kollision vorausfahrender Fahrzeuge verlorengegangene Teile auf der Fahrbahn liegend überfahren werden.
Dabei nimmt das Fahrzeug vom Boden kommende Stöße auf, die zwar in der Regel eine vektorielle Wirkrichtung aufweisen, die scheinbar im 90°-Winkel zur Wirkrichtung der Frontairbag-Sensorik stehen und somit eigentlich keinen störenden Einfluss ausüben. Jedoch ist es nicht auszuschließen, dass eine Stoßrichtung auch so erfolgt, indem eine entsprechend resultierende Komponente in Wirkrichtung des Paniksen­ sors abfällt.
In außergewöhnlichen Situationen könnte daher befürchtet werden, dass die Auslöseschwelle des Paniksensors - der in bezug genommenen Vorrichtung nach Patentschrift DE 196 10 684 C2 - während solcher Panikbremsungen möglicher­ weise überschritten wird, mit der Folge einer Fehlauslösung der Frontairbags.
Außerdem könnten derartig wirksame Stöße auch beim zu schnellen Überfahren von Schlaglöchern sowie Schwelten und Rampen auftreten, wie diese zur Verkehrs­ beruhigung häufig anzutreffen sind. Und zwar aber nur dann, wenn der Fahrer das rechtzeitige Abbremsen versäumte und möglicherweise eine Bremsintensität entsprechend einer Panikbremsung einlegt, jedoch mangels ausreichender Distanz diese Panikbremsung über eine solche Fahrbahn-Stoßstelle fahrend beibehält.
Es ist zwar anzunehmen, dass in derartigen Fällen einer eventuellen Fehlauslösung kaum gravierende Verletzungen auftreten, weit während dieser Panikbremsungen sowieso erhöhte Anspannung bzw. Aufmerksamkeit des Fahrers bzw. der Fahrerin unter instinktiven Vorsichtsmaßnahmen auch bezüglich der Körperhaltung besteht, und auch ein sich plötzlich öffnender Airbag eher erwartet wird. Jedoch verursacht ein unnötiges Auslösen mithin nicht unerhebliche Instandsetzungskosten, die nach Möglichkeit zu vermeiden sind.
Zu erwähnen als eventuell auftretende Störeinflüsse wären fernerhin noch seitliche bzw. in einem seitlichen Winkel zur Fahrtrichtung auftretende Stoßreaktionen, beispielsweise während der Panikbremsung stattfindende stärkere Reibberührungen beteiligter Fahrzeuge, die entsprechend resultierende Komponenten in Wirkrichtung des Paniksensors erzeugen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aufgezeigten und haupt­ sächlich relevanten Störeinflüsse bei der erhöhten Sensibilisierung des Paniksensors während einer Panikbremsung zu eliminieren oder zumindest weitestgehend einzuschränken.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die entsprechenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Kern der vorliegenden Erfindung ist es, dass ein zusätzlicher Sensor als Bodensensor vorgesehen ist, der mit seiner Wirkrichtung (z. B. Piezoquarz-Sensor, richtungsabhängig) in Übereinstimmung mit der statistisch auftretenden Wirkrichtung der vom Boden kommenden Stöße ausgerichtet ist und daher ein Maximum an elektrischer Reaktionsspannung initiiert.
Der so erzeugte Spannungsanstieg kann erfahrungsgemäß analog oder digital zu Steuerungs- und Regelungszwecken genutzt werden, etwa grundlegend in der Weise, dass durch den einsetzenden Stoß aus der Bodenrichtung der Bodensensor eine signifikante Spannungsdifferenz zum Paniksensor aufweist und dieser infolge­ dessen sowie währenddessen keine Auslösung der Frontairbags bewirken kann, weil er somit gesperrt ist.
Indifferente Verhältnisse zwischen Boden- und Paniksensor, hervorgerufen etwa durch entsprechend gleichzeitig auftretende Stoßeinflüsse, die möglicherweise zur Irritation der Auslöseelektronik führen könnten, haben jedoch auf Grund des permanent und unabhängig aktivierten Basissensors, der sodann eine möglicher­ weise eintretende Auslösung übernehmen kann, sicherlich keine gravierende Bedeutung.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung lassen sich Störeinflüsse durch schwache seitliche Stoßeinwirkungen während einer Panikbremsung auch dahingehend elimi­ nieren bzw. weitestgehend einschränken, indem der Einflusswinkel (hierzu Zeichnung Seite 1) des Paniksensors sehr viel enger im Verhältnis zum betreffenden Einflusswinkel des Basissensors ausgelegt wird. Diese Möglichkeit ist insbesondere gegeben durch die getrennte Funktion von Basis- und Paniksensor, so dass hierdurch Einflussmöglichkeiten mit eventuellen Fehlauslösungen, beispielsweise aus seitlichen Reibberührungen, erheblich einge­ schränkt werden.
Schließlich soll im Sinne weiterer Ausgestaltungsmöglichkeiten noch vorgeschlagen werden, die Sensibilisierung der Auslösung bei Panikbremsung nicht bis zum Fahrzeugstillstand aufrecht zu erhalten, weil dies auch eher unnötige Auslösungen der Airbags mit sich bringen kann.
Daher empfiehlt es sich, nach Unterschreiten einer empirisch ermittelten "Restgeschwindigkeit" von z. B. 20 km/h die Aktivierung des Paniksensors wieder durch die Steuerung zurückzunehmen, zumal erforderlichenfalls anschließend eine Auslösung auch mittels des Basissensors erfolgen kann.

Claims (3)

1. Vorrichtung zur Eliminierung von Störeinflüssen an einer Auslösevorrichtung für Aufprallschutz-Einrichtungen (Airbag) an Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zusatzsensor als Bodensensor vorgesehen ist, dass dieser mit seiner Wirkrichtung in Richtung der vom Boden einwirkenden Stöße ausgerichtet ist, dass die durch die Stöße erzeugten Reaktionen, wie die einer piezoelektrischen Spannung, zur Ansteuerung genutzt werden mit dem Ziel der Sperrung der Auslösung der Frontairbags durch den Paniksensor während der Zeit der Stoß­ einwirkung.
2. Vorrichtung zur Eliminierung von Störeinflüssen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einflusswinkel des Paniksensors bezogen auf den des Basissensors unterschiedlich, somit wesentlich enger, ausgeführt werden kann.
3. Vorrichtung zur Eliminierung von Störeinflüssen, nach den vorgehenden An­ sprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerung die Deaktivierung des Paniksensors während einer Panikbremsung bereits vor dem Fahrzeugstillstand vornimmt, nach Unterschreitung einer bestimmten sowie festgelegten und unerheblichen "Restgeschwindigkeit".
DE1999143852 1999-09-13 1999-09-13 Vorrichtung zur Eliminierung von Störeinflüssen an einer Auslösevorrichtung für Aufprallschutz-Einrichtungen (Airbag) an Kraftfahrzeugen Withdrawn DE19943852A1 (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3717427A1 (de) * 1987-05-23 1989-02-23 Messerschmitt Boelkow Blohm Aufprallsensor fuer kraftfahrzeuge
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