DE19921982A1 - Erdbebenabschirmung durch kontrolliert induzierte lokale Verflüssigung - Google Patents
Erdbebenabschirmung durch kontrolliert induzierte lokale VerflüssigungInfo
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Abstract
Zweck der Erfindung ist die Abschirmung von Bauwerken von erdbebeninduzierten Erschütterungen. Nach dem ein Erdbeben ankündigenden Eintreffen von Druckwellen (P-Wellen) wird unter dem Bauwerk in einer stark durchlässigen Schicht, z. B. aus Kies, der Wasserdruck durch Aufpumpen schnell und erheblich erhöht, so daß der Schubmodul weitgehend verschwindet. Je nach Boden- und/oder Bauwerksbeschaffenheit wird diese Schicht direkt dem Bauwerk unterlegt (Variante 1) oder als horizontales Strangsystem tiefer in den Boden eingebaut (Variante 2). DOLLAR A Die Amplitude der ankommenden Scherwelle wird je nach Verflüssigungsgrad reduziert; bei totaler Verflüssigung verschwindet der Schubmodul, schädliche Scherdeformationen werden damit vermieden. Es werden somit keine schädigenden Horizontalbewegungen auf das Bauwerk übertragen. Die Dauer der künstlich induzierten Verflüssigung wird je nach regionaler Erdbebenaktivität gewählt. Nach der S-Wellen-Passage wird der Porenwasserüberdruck über das nun als Drainage fungierende System schnell abgebaut. Die Erfindung eignet sich für flachgegründete Bauwerke in Starkbebengebieten auf gut tragfähigem oder verflüssigungsanfälligem Baugrund und bietet neben der technischen Robustheit einen beträchtlichen wirtschaftlichen Vorteil.
Description
Starkbeben machen sich an Bauwerken zunächst durch eine Longitudinal- oder Druckwelle
bemerkbar, die keine nennenswerten Schäden verursacht. Je nach Region folgt etwa 5 bis
60 Sekunden später eine Scherwelle mit Horizontalbewegungen, die das Bauwerk erheblich
beschädigen kann. Wenn der Baugrund feinkörnig, locker gelagert und nahezu gesättigt
ist, kann die Scherwelle eine Verflüssigung unter dem Bauwerk verursachen und dieses
infolgedessen schwer beschädigen. Bekannte Bauweisen und Verfahren zur Abschirmung
von Scherwellen arbeiten mit Stützfedern oder -rädern an der Bauwerksbasis, die kurz vor
Eintreffen der Scherwelle gelöst werden, damit diese nicht ins Bauwerk übertragen wird.
Die Bodenverflüssigung kann durch Verdichtung oder Injektion vermieden werden, dann
aber propagieren Scherwellen verstärkt bis in das Bauwerk. Der nachträgliche Einbau
von Federn oder Rädern ist mit extrem hohem, kaum vertretbarem Aufwand verbunden,
eine nachträgliche Verdichtung führt zu unterschiedlichen Setzungen, eine nachträgliche
Injektion ist mit erheblichem Aufwand allerdings durchführbar.
Die hier beschriebene Erfindung weist folgenden neuartigen Hauptgedanken auf: Unter dem
flach gegründeten Bauwerk wird eine Schicht aus wassergesättigtem Granulat angeordnet,
das fast immer als solide Unterlage trägt, vor dem durch die Druckwelle angekündigten
Eintreffen der Scherwelle wird aber durch Einpumpen von Wasser der Porenwasserdruck in
dieser Schicht soweit erhöht, daß der Korngerüstdruck ganz oder weitgehend verschwindet,
so daß die Scherwelle nicht mehr in ihr propagieren kann, nach dem Starkbeben wird der
Normalzustand durch Nachlassen des Wasserüberdrucks rasch wieder hergestellt. Die Gra
nulatschicht besteht aus Kies oder ähnlichem grobkörnigem Schüttgut, so daß sich Gasblasen
im Porenraum nicht halten können und die zum Erhöhen des Wasserdrucks erforderliche
Wassermenge genügend rasch eingepumpt werden kann. Die Kiesschicht ist so wasserdicht
umschlossen, daß in der kurzen erforderlichen Zeit des erhöhten Wasserdrucks kein nen
nenswerter Wasserverlust auftritt. Durch elastische Nachgiebigkeit der Umgebung der
Kiesschicht gibt diese überschüssiges Wasser nach Öffnen der Zuleitungen in kurzer Zeit
ab, so daß wieder der normale Tragzustand des Kieskorngerüsts hergestellt ist. Während
des kurzfristigen, zur Scherwellenabschirmung erforderlichen Schwebezustandes kann das
Bauwerk nicht weggleiten, da es durch den Boden neben dem Bauwerk ausreichend gestützt
ist, andererseits kann durch den seitlichen Boden wegen dessen viel geringerer Steifigkeit
nur ein geringfügiger Anteil der Scherwelle ins Bauwerk übertragen werden.
In einer Variante ist die Kiesschicht direkt unter der Gründung des Bauwerks angeordnet
(Fig. 1). Vorausgesetzt ist ausreichend tragfähiger Boden darunter, so daß die Abschir
mung allein das Bauwerk, aber nicht den Boden darunter vor zu großen Scherverformungen
zu schützen hat. Die Schicht (1) aus Kies oder einem ähnlichen grobkörnigen Granu
lat mit einer Mindestdicke von ca. 0,5 m wird in dichter Lagerung eingebaut. Sie ist
wasserdicht umschlossen durch eine Membran aus hochplastischem Dichtungston und/oder
ausreichend zugfestem und dichtem Geotextil (2). Seitlich neben dem Membranwulst ist
mitteldichter Boden eingebaut (3). Nach oben ist die Kiesschicht durch die wasserun
durchlässige Gründungssohle abgeschlossen, bei nicht genügend dichter Sohle kommt eine
dünne Dichtungsmembran hinzu. Zum Einpumpen von Wasser in den Kies befinden sich in
der Sohlplatte Zuleitungen (4), an die sich Pumpen mit Vorratsbehältern anschließen (5).
Eine Variante mit tiefer liegender unterbrochener Kiesschicht kommt in Frage, wenn der
Boden unter dem Bauwerk bei Starkbeben verflüssigungsanfällig ist (Fig. 2). Der Boden
besteht dann vorwiegend aus nahezu wassergesättigtem locker gelagertem Feinsand. In
einigen Metern Tiefe sind waagerecht nebeneinander Stränge aus Kies mit ca. 0,5 m
Durchmesser und kaum größeren Abständen angeordnet (1). Die Stränge werden mittels
horizontal von den Seiten eingebrachter Rohre eingebracht, wofür es verschiedene Bohrver
fahren gibt (6). Der in das Rohr eingefüllte Kies bleibt beim Ziehen des Rohres im Boden
und bildet einen satten Anschluß an diesen (3). Als Gleithilfe dient dabei eine Erschütterung
des Rohrs oder ein gelbildender Zusatz zum Porenwasser des Kieses, der nach dem Einbau
biologisch abgebaut wird. Beim Zurückziehen des Horizontalbohrrohrs bleibt eine Wasser
leitung im Kies, die außerhalb desselben an Pumpe und Vorratsbehälter anschließt (5).
Beide Varianten können auch nachträglich unter bestehenden Bauwerken eingebaut wer
den. Die Kiesschicht mit wasserundurchlässiger Umschließung kann wie bei einer Unter
fangung abschnittsweise eingebaut werden. Die Horizontalbohrungen der zweiten Variante
beeinträchtigen das Bauwerk nicht und erfordern lediglich Zugangsstellen mit geringer Ar
beitsfläche, deren Entfernung in weiten Grenzen wählbar ist.
Sofort nach dem Eintreffen einer Longitudinalwelle von signifikanter Intensität wird Wasser
in die Kiesschicht bzw. die Kiesstränge eingepumpt und damit der Porenwasserdruck soweit
erhöht, daß der Korngerüstdruck ganz oder weitgehend verschwindet. Die erforderliche
Wassermenge richtet sich nach dem elastischen Nachgeben der Gründungsplatte bzw. des
die Kiesstränge umgebenden, Gasblasen enthaltenden Bodens. Vorratsmenge, Pumpleistung
und -druck richten sich nach der elastischen Nachgiebigkeit bzw. dem Strömungs
widerstand in den Zuleitungen und im Kies. In der engeren Umgebung der Kiesstränge
wird der Porenwasserdruck fast ebenso erhöht, so daß auch zwischen den Kiessträngen
der Scherwiderstand vorübergehend sehr stark abnimmt. Die Scherwelle kann wegen der
sehr geringen Schubsteifigkeit des Korngerüstes nicht durch dieses fortgeleitet werden und
wird dadurch fast wie an einer freien Oberfläche weitgehend nach unten reflektiert. Bei
der ersten Variante erfährt damit das Bauwerk keine schädlichen Schubverformungen mehr.
Bei der zweiten Variante erzeugt die Scherwelle allenfalls eine weitergehende Verflüssigung
im Bereich der Kiesstränge, der Boden darüber kann aber wegen der Abschirmung nicht
verflüssigt werden.
Sofort nach der Passage der Scherwelle werden die Wasserzuleitungen geöffnet. Die elastis
che Umgebung des Kiesbetts bzw. der Kiesstränge drückt das Wasser selbsttägig in kurzer
Zeit heraus, und das Korngerüst des Kieses gerät wieder unter Druck und ist damit wie
vorher tragfähig. Während des kurzfristigen Schwebezustandes kann das Gebäude nicht
weggleiten, weil der seitliche Boden eine ausreichende Stützung dagegen bildet. Anderer
seits ist dieser Boden wegen seines geringen Überlagerungsdrucks so wenig schubsteif, daß
durch ihn ein nennenswerter Anteil der Scherwellen nicht in das Bauwerk bzw. in den Boden
neben demselben eingetragen werden kann. Die durch Umlagerung des Korngerüstes bei
der Aktivierung und der Deaktivierung des. Wasserüberdrucks auftretenden Verformungen
sind gegenüber denjenigen ohne eine solche Abschirmung geringfügig und bleiben im bei
Starkbeben hinnehmbaren Rahmen.
Das Abschirmsystem ist robust und anpassungsfähig. Nach Eintreffen von Vorbeben wird
Wasser soweit eingepumpt, daß der Korngerüstdruck im Kies etwa um ein Drittel abnimmt.
Damit wird die Pumpe für den raschen Hauptdruckpuls vorbereitet und das Porenfluid im
Kies gesättigt. Bei im Grundriß variablen Sohldrücken wird der Wasserdruck feldweise
unterschiedlich synchron erhöht, Schottwände sind wegen der kontrollierbaren seitlichen
Druckausbreitung im Kies nicht unbedingt erforderlich. Zur Kontrolle des Abschirmsystems
wird der Wasserdruck bei einem schwachen Erdbeben bis zur fast vollen Entspannung des
Kieskorngerüsts erhöht. Seismische und piezometrische Messungen zeigen die Wirksamkeit,
so daß erforderlichenfalls nachgebessert werden kann.
Die Erfindung eignet sich für flachgegründete Bauwerke in Starkbebengebieten auf gut
tragfähigem oder verflüssigungsanfälligem Baugrund. Wegen der großen Anzahl solcher
Bauwerke, der guten Anpassungsfähigkeit an verschiedene Bauwerksgrundrisse und -höhen,
der technischen Robustheit sowie wegen der im Vergleich zu konkurrierenden Bauweisen
geringeren Aufwendungen ist der mit der Erfindung verbundene wirtschaftliche Vorteil
beträchtlich.
1
Stark durchlässige Schicht bzw. Stränge aus z. B. Kies
2
undurchlässiges Geotextil bzw. hochplastischer Dichtungston
3
anstehender Boden
4
Wasserzuleitungen
5
Pumpen mit Vorratsbehälter
6
spezielles Bohrverfahren
Claims (13)
1. Bauweise und Verfahren zur Abschirmung von Bauwerken gegen erdbebenbedingte
Horizontalscherwellen, dadurch gekennzeichnet, daß
direkt oder tiefer unter der Bauwerkssohle eine durchgehende oder unterbrochene
Lage aus wassergesättigtem grobkörnigen Granulat eingebaut ist, in der nach dem
Eintreffen einer erheblichen Druckwelle vor der Ankunft der zugehörigen Scherwelle
der Wasserdruck durch Wassereinpumpen vorübergehend soweit erhöht wird, daß
die Korngerüstspannung weitgehend verschwindet und damit Scherwellen kaum noch
übertragen werden können.
2. Bauweise und Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
direkt unter der Bauwerkssohle eine ausreichend dicke Schicht aus grobkörnigem
Granulat (z. B. Kies) angeordnet ist.
3. Bauweise und Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die grobkörnige Schicht wasserdicht umschlossen ist nach unten und zur Seite durch
eine Membran aus Tongemisch oder Kunststoff und nach oben durch die Sohlplatte
des Bauwerks oder erforderlichenfalls eine Membran unter derselben.
4. Bauweise und Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die grobkörnige wasserdicht eingeschlossene Schicht gegen seitliches Ausweichen durch
Boden gestützt ist.
5. Bauweise und Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in geeigneter Tiefe unter der Bauwerkssohle im Boden eine Reihe paralleler Stränge
aus grobkörnigem Granulat (z. B. Kies) angeordnet ist.
6. Bauweise und Verfahren nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß
grobkörniges Granulat durch horizontal vorgetriebene Rohre in den Untergrund einge
bracht wird.
7. Bauweise und Verfahren nach Anspruch 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Unterstützung des Kiesaustritts beim Rohrziehen Erschütterungen angewendet
werden oder der Kies mit einem organischen Gel vermischt ist, das nach dem Einbau
in den Untergrund biologisch zu Wasser abgebaut wird.
8. Bauweise und Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kiesschicht bzw. die Kiesstränge unter bereits bestehenden Bauwerken nachträglich
eingebaut werden.
9. Bauweise und Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sofort nach Eintreffen einer Erdbebendruckwelle von signifikanter Größe über Zuleitun
gen in den Kies Wasser eingepumpt und dadurch dessen Druck so erhöht wird, daß
der Korngerüstdruck und damit die zur Übertragung der Scherwelle erforderliche
Schersteifigkeit weitgehend verschwindet.
10. Bauweise und Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
nach dem Eintreffen einer starken Scherwelle die Zuleitungen zum Kies geöffnet wer
den und sich der Wasserüberdruck selbsttätig nach kurzer Zeit wieder abbaut.
11. Bauweise und Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Vorbereitung nach Eintreffen des Vorbebens der Wasserdruck etwas und damit
auch der Sättigungsgrad erheblich erhöht wird und die Pumpen für den Haupteinsatz
vorbereitet werden.
12. Bauwerk und Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
unter Bauwerksteilen mit unterschiedlichen Sohldrücken der Wasserdruck durch ab
schnittsweise Zuleitung unterschiedlich erhöht und damit angepaßt wird.
13. Bauweise und Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abschirmeinrichtung bei einem schwachen Erdbeben durch Wasserdruckerhöhung
und Meßüberwachung getestet und wenn nötig nachgebessert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999121982 DE19921982A1 (de) | 1999-05-12 | 1999-05-12 | Erdbebenabschirmung durch kontrolliert induzierte lokale Verflüssigung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999121982 DE19921982A1 (de) | 1999-05-12 | 1999-05-12 | Erdbebenabschirmung durch kontrolliert induzierte lokale Verflüssigung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19921982A1 true DE19921982A1 (de) | 2000-11-16 |
Family
ID=7907890
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999121982 Withdrawn DE19921982A1 (de) | 1999-05-12 | 1999-05-12 | Erdbebenabschirmung durch kontrolliert induzierte lokale Verflüssigung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19921982A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002050377A1 (es) * | 2000-12-19 | 2002-06-27 | Castillo Senal Angel | Sistema constructivo de cimentaciones con placas antisismicas |
| RU2464381C2 (ru) * | 2010-10-18 | 2012-10-20 | Государственное общеобразовательное учреждение высшего профессионального образования "Санкт-Петербургский государственный архитектурно-строительный университет" | Предварительно напряженный фундамент мелкого заложения |
| CN111287223A (zh) * | 2020-03-10 | 2020-06-16 | 广西大学 | 减隔震系统及方法 |
| CN111305280A (zh) * | 2020-03-10 | 2020-06-19 | 广西大学 | 一种减隔震系统及方法 |
-
1999
- 1999-05-12 DE DE1999121982 patent/DE19921982A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002050377A1 (es) * | 2000-12-19 | 2002-06-27 | Castillo Senal Angel | Sistema constructivo de cimentaciones con placas antisismicas |
| ES2176108A1 (es) * | 2000-12-19 | 2002-11-16 | Senal Angel Castillo | Sistema constructivo de cimentaciones con placas antisismicas. |
| RU2464381C2 (ru) * | 2010-10-18 | 2012-10-20 | Государственное общеобразовательное учреждение высшего профессионального образования "Санкт-Петербургский государственный архитектурно-строительный университет" | Предварительно напряженный фундамент мелкого заложения |
| CN111287223A (zh) * | 2020-03-10 | 2020-06-16 | 广西大学 | 减隔震系统及方法 |
| CN111305280A (zh) * | 2020-03-10 | 2020-06-19 | 广西大学 | 一种减隔震系统及方法 |
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