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DE19920783A1 - Plattenheber - Google Patents

Plattenheber

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Publication number
DE19920783A1
DE19920783A1 DE1999120783 DE19920783A DE19920783A1 DE 19920783 A1 DE19920783 A1 DE 19920783A1 DE 1999120783 DE1999120783 DE 1999120783 DE 19920783 A DE19920783 A DE 19920783A DE 19920783 A1 DE19920783 A1 DE 19920783A1
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DE
Germany
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frame
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subframe
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1999120783
Other languages
English (en)
Inventor
Roland Menzel
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE1999120783 priority Critical patent/DE19920783A1/de
Publication of DE19920783A1 publication Critical patent/DE19920783A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/18Implements for finishing work on buildings for setting wall or ceiling slabs or plates
    • E04F21/1805Ceiling panel lifting devices
    • E04F21/1822Ceiling panel lifting devices with pivotally mounted arms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/18Implements for finishing work on buildings for setting wall or ceiling slabs or plates
    • E04F21/1805Ceiling panel lifting devices
    • E04F21/1811Ceiling panel lifting devices with hand-driven crank systems, e.g. rope, cable or chain winding or rack-and-pinion mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Abstract

Es wird eine Vorrichtung zur Bewegung und Montage von plattenförmigen Baumaterialien, insbesondere Trockenbauplatten wie z. B. Gipskartonplatten, bei der ein Tragrahmen (1) zur Aufnahme einer zu bewegenden oder zu montierenden Platte auf einem beweglichen und in der Höhe veränderbaren Untergestell (2) angeordnet und um die beiden Achsen, die die Ebene des Tragrahmens (1) aufspannen, schwenkbar ist, bereitgestellt.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bewegung und Montage von plattenförmigen Materialien, insbesondere Trockenbauplatten wie z. B. Gipskartonplatten. Diese Vorrichtung wird nachfolgend allgemein als Plattenheber bezeichnet. Der erfindungsgemäße Plattenheber ist dabei selbstverständlich nicht auf den Innenausbau beschränkt. Er läßt sich überall dort einsetzen, wo es um das Bewegen und die Montage plattenförmiger Materialien geht. Z. B. Fassadenplatten sind daher ebenfalls mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung beweg- und montierbar.
Bei der Verarbeitung von Plattenware besteht im allgemeinen ein Problem hinsichtlich der Handhabbarkeit von plattenförmigen Materialien, wenn diese ein gewisses Maß überschreiten. Dies liegt einerseits an dem Gewicht der Platten, andererseits an deren Sperrigkeit. Bei dem Bewegen oder der Montage von Platten mit einem gewissen Gewicht oder von einer gewissen Größe wird deshalb häufig zusätzliches Personal benötigt, da eine einzelne Person nicht mehr in der Lage ist die erforderlichen Tätigkeiten alleine auszuführen.
Im Außenbereich werden daher vielfach Kräne eingesetzt um z. B. Fassadenplatten zu bewegen und für die Montage zu Positionieren. Ähnliches gilt auch bei der Verarbeitung von Metallplatten.
Im Bereich des Innenausbaus werden die genannten Probleme bei der Handhabung von Bauplatten, z. B. von Gipskartonplatten oder dergl., meist durch kostenintensiven Personaleinsatz gelöst. In diesem Bereich ist aus dem Stand der Technik auch eine Vorrichtung bekannt, die aus einem horizontal angeordneten Traggestell besteht, das auf einem beweglichen Ständer angebracht und mit einer Verstelleinrichtung in der Höhe veränderbar ist. Mit dieser Vorrichtung lassen sich z. B. Gipskartonplatten unter waagerecht verlaufenden Decken anbringen.
Nachteilig ist im Stand der Technik jedoch, daß beim Einsatz eines Kranes zusätzliches und besonders geschultes Bedienpersonal erforderlich ist, während bei der für den Bereich des Innenausbaus bekannten Vorrichtung mindestens eine zweite Hilfsperson zum Auflegen von sperrigen oder schweren Platten auf die Vorrichtung erforderlich ist und die Vorrichtung weiterhin nur bei waagerechter Montage der Platten eingesetzt werden kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher eine Vorrichtung zum Bewegen und zur Montage von Platten aller Art zu schaffen, die die aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile vermeidet und es insbesondere einer einzelnen Person ermöglicht Platten von unterschiedlicher Größe und Gewicht zu bewegen und zu montieren.
Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Insbesondere ermöglicht die erfindungsgemäße Vorrichtung durch die schwenk- und neigbare Anordnung des Tragrahmens das Bewegen und Positionieren von plattenförmigen Materialien in jeder beliebigen Neigung und Schräglage im dreidimensionalen Raum zur anschließenden Befestigung oder Montage durch nur eine Bedienperson. Dies stellt eine entscheidende Verbesserung gegenüber dem bekannten Stand der Technik dar, weil mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine einzelne Person in die Lage versetzt wird großformatige und/oder schwere Platten, z. B. Gipskartonplatten, mit hoher Geschwindigkeit und ohne sich körperlich besonders zu verausgaben bewegen und montieren zu können. Im Innenausbau, dem Gebiet auf dem häufig Gipskartonplatten eingesetzt werden, wird bei Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung körperlich anstrengende Tätigkeit erheblich reduziert, woraus weiterhin eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit und somit eine höhere Wirtschaftlichkeit resultiert.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Tragrahmen der erfindungsgemäßen Vorrichtung in eine oder beide Hauptrichtungen in der Größe veränderbar, d. h. in Richtung von einer der oder beider Achsen, die die Ebene des Tragrahmens aufspannen. Diese Ausgestaltung erlaubt die Anpassung an unterschiedliche Abmessungen der zu bewegenden oder zu montierenden Platten und gleichzeitig die Anpassung an räumliche Vorgaben, so daß Arbeiten auch unter räumlich beengten oder ungünstigen Verhältnissen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung durchführbar sind.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Untergestell aus einem Fuß und einer in der Höhe veränderbaren Trageinrichtung gebildet, um eine besonders leichte bzw. einfache Höhenverstellung zu ermöglichen. Diese Ausführungsform ist in zweckmäßiger Weise ferner so weitergebildet, daß der Fuß von einem in der Größe veränderbaren Rahmen gebildet ist. Hierdurch ist ebenfalls eine Anpassung an die Größe der handzuhabenden Platten und an die räumlichen Gegebenheiten möglich. Ein besonderer Aspekt ist dabei auch die Erhöhung der Arbeitssicherheit, da durch eine entsprechende Anpassung der Größe des Fußes auch bei großen Platten und ungünstiger Neigung derselben sicher vermieden werden kann, daß der Schwerpunkt der Vorrichtung in eine ausreichende Entfernung vom Fuß gerät, um die Vorrichtung zum Kippen zu bringen.
Üblicherweise sind an dem Untergestell Rollen zum Bewegen der Vorrichtung angeordnet, insbesondere zum Verschieben derselben. Diese Rollen sind aus Gründen der Arbeitssicherheit und der guten Handhabbarkeit der Vorrichtung bevorzugt feststellbar.
Zur Beschränkung der für das Verstellen der Höhe des Untergestells und/oder der Neigung und/oder des seitlichen Schwenkwinkels erforderlichen Kraft können Spindelantriebe vorgesehen sein, die mit einem Elektromotor oder einer handbetätigten Kurbel betätigt werden. Dem Fachmann ist dabei grundsätzlich die erforderliche Dimensionierung des Übersetzungsverhältnisses in Abhängigkeit von der durchschnittlich zu bewegenden Last bekannt, um die für die Betätigung aufzubringende Kraft angemessen zu beschränken. Hierdurch wird auch der Einsatz entsprechend ausgelegter Elektromotoren mit vertretbarer Größe und von nicht zu großem Gewicht möglich, so daß die Beweglichkeit und eine möglichst einfache und wenig aufwendige Transportierbarkeit der Vorrichtung grundsätzlich gewährleistet ist.
Bei einer Auslegung der Einrichtung zur manuellen Betätigung der Verstellelemente ist es bevorzugt diese, insbesondere aber die Einrichtung zur Höhenverstellung des Untergestells bzw. der Trageinrichtung schwenkbar auszulegen, weil auf diese Weise durch die Zugänglichkeit des jeweiligen Antriebs von wenigstens zwei Seiten eine flexible Bedienung der Vorrichtung auch in schlecht zugänglichen Ecken und Winkeln erfolgen kann. Dies verbessert die Handhabbarkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung außerordentlich.
Bei einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Einrichtung zur Höhenverstellung des Untergestells bzw. der Trageinrichtung und/oder zum Neigen und/oder zum Schwenken des Tragrahmens eine hydraulisch oder pneumatisch arbeitende Verstelleinrichtung auf oder die jeweilige Einrichtung wird durch eine hydraulisch oder pneumatisch arbeitende Verstelleinrichtung gebildet. Die Möglichkeit die Betätigung der Vorrichtung außer manuell oder elektrisch noch hydraulisch oder pneumatisch vorzusehen bietet eine große Variationsbreite bei der Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung und ist besonders in Bereichen nützlich, in denen hydraulische oder pneumatische Anschlußmöglichkeiten vorhanden sind, so daß zum Betrieb der Vorrichtung nur noch eine entsprechende Versorgungsverbindung herzustellen ist.
Unabhängig von den bisher beschriebenen Ausführungsformen besitzt die erfindungsgemäße Vorrichtung zur automatischen oder automatisierten Montage der plattenförmigen Materialien vorzugsweise an einer oder mehreren Positionen des Tragrahmens Befestigungseinrichtungen, wie z. B. Elektroschrauber, pneumatisch oder hydraulisch arbeitende Schrauber, Niet- oder Schweißeinrichtungen.
Eine mit einer oder mehreren derartigen Befestigungseinrichtungen versehene Vorrichtung besitzt den besonderen Vorteil, daß das Bedienpersonal nur noch Überwachungs- und Steuerungsaufgaben übernehmen muß, was die Wirtschaftlichkeit beim Bewegen und/oder der Montage plattenförmiger Materialien erheblich erhöht und insbesondere die Arbeitsgeschwindigkeit und - präzision verbessert. Es ist dabei hervorzuheben, daß eine maschinelle und gleichzeitig weitestgehend automatisierte Befestigung der Platten einer Befestigung durch den Menschen, auch wenn diese unter Zuhilfenahme von maschinellen Hilfsmitteln oder Geräten erfolgt, im allgemeinen im Hinblick auf die Qualität und die Geschwindigkeit der Befestigung deutlich überlegen ist.
Um die Vorrichtung insgesamt bewegen zu können, ist dieselbe wie bereits erwähnt bevorzugt mit feststellbaren Rollen versehen. In einer besonderen Ausführungsform ist dabei bevorzugt ein allgemein motorischer Antrieb zum Bewegen der gesamten Vorrichtung oder einzelner oder mehrerer der verstell- oder betätigbaren Elemente vorhanden, der beispielsweise von einem Elektromotor, einem Hydraulik- oder einem Pneumatikaggregat gebildet ist. Für den Fachmann ist dabei selbstverständlich, daß bei einer angetriebenen Vorrichtung der Antrieb auf eine Achse mit daran befindliche Rädern oder allgemein auch nach dem Prinzip eines Kettenfahrzeugs erfolgen kann.
Zum Beladen der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit sperrigen oder besonders schweren Platten ist es vorteilhaft, wenn der Tragrahmen z. B. an seinem oberen Ende ein oder mehrere Zugelemente aufweist, die in einer Ausführungsart aus einer Klammer zum Festklemmen an einer Kante der Platte und einer Seilzugvorrichtung gebildet ist. Insbesondere, wenn die Seilzugvorrichtung mit einer Trommel und einer Übersetzung ausgestattet ist, werden die allgemein mit der vorliegenden Erfindung erzielten Vorteile zumindest weiter gefördert.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird nachfolgend und unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Vorderansicht des Tragrahmens der erfindungsgemäßen Vorrichtung in etwa senkrechter Ausrichtung;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Tragrahmens aus Fig. 1 in einer Neigung von etwa 45°;
Fig. 3 einen Ausschnitt einer Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung mit der Einrichtung zum seitlichen Schwenken des Tragrahmens;
Fig. 4 einen Ausschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung, in dem die schwenkbare Anordnung eines manuell zu betätigenden Antriebs für die Höhenverstellung dargestellt ist;
Fig. 5 einen Ausschnitt mit der Darstellung einer Einrichtung zum Neigen und einer Einrichtung zum Schwenken des Tragrahmens;
Fig. 6 einen Ausschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung, in dem eine weitere Ausführungsform der Höhenverstellung dargestellt ist; und
Fig. 7 eine schematische Darstellung gemäß Fig. 2, in der die Einrichtung zum Beladen der erfindungsgemäßen Vorrichtung wiedergegeben ist.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht des Tragrahmens 1 der erfindungsgemäßen Vorrichtung in etwa senkrechter Position und eine schematische Teilansicht des höhenverstellbaren Untergestells 2, auf dem der Tragrahmen 1 angeordnet ist.
Bei der Darstellung in Fig. 1 liegt die durch den Tragrahmen 1 bzw. der senkrecht und der waagerecht verlaufenden Achse desselben aufgespannte Ebene in oder parallel zur Figurenebene, wobei der Darstellung ebenfalls verschiedene Möglichkeiten für die Größenverstellung des Tragrahmens 1 zu entnehmen sind. Mit 1a bis 1d sind dabei Auszugselemente zur Veränderung der Breite des Tragrahmens 1 bezeichnet, während 1e ein Auszugselement zur Veränderung der Höhe des Tragrahmens 1 bezeichnet. Die Breite und die Höhe des Tragrahmens 1 sind mit den dargestellte Auszugselementen stufenlos verstellbar. Selbstverständlich könne diese Beweglichen Elemente des Tragrahmens 1 mit Feststellschrauben, Schnappverschlüssen oder dergl. in der jeweils gewählten Position arretiert werden. Ebenso gibt es besondere Ausführungsformen, bei denen auf einen Tragrahmen zur Veränderung der Höhe oder der Breite Verlängerungsstücke aufgesteckt werden.
Fig. 1 sind auch schematisch dargestellte Halteelemente 3 zu entnehmen, die als Widerlager für die zum Boden gerichtete Plattenkante der in der vorliegenden Figur nicht dargestellten, handzuhabenden Platte dient. Vergleichbare Halteelemente 4 am oberen Ende des Tragrahmens 1 sichern die Platte gegen ein Abrutschen oder Herausfallen aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wenn die Neigung des Tragrahmens 1 über die Waagerechte hinaus eingestellt wird. Um eine gute Anpaßbarkeit an mögliche Plattenformen und -größen zu gewährleisten, können die Halteelemente 3, 4 grundsätzlich auch in ihrer Höhe und ihrer seitlichen Position veränderbar an dem Tragrahmen 1 angebracht sein. Dabei ist es bevorzugt, wenn die einzelnen Halteelemente 3, 4 unabhängig voneinander in ihrer Position veränderbar sind.
In Fig. 2 ist eine teilweise Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, in der der Tragrahmen 1 auf eine Neigung von etwa 45° eingestellt ist. In dieser Figur ist ferner die Einrichtung 5 zur Verstellung der Neigung des Tragrahmens 1 dargestellt. In der dargestellten Ausführungsform setzt sich die Einrichtung 5 aus den Einzelelementen handbetätigte Kurbel 6 und Gewindespindel 7 zusammen, wobei die Übersetzung der Kurbelbewegung in eine Spindeldrehung und die gelenkige Befestigung der Einrichtung 5 am Tragrahmen 1 und des Tragrahmens 1 am Untergestell 2 nur angedeutet ist. Die Pfeilrichtung zeigt die Neigungsrichtung des Tragrahmens 1 an. Das Neigen erfolgt stufenlos und ist bis über die Waagrechte hinaus möglich. Da der Tragrahmen 1 somit auf jede beliebige Neigung eingestellt werden kann, ist eine Montage von Platten in jeder denkbaren Neigung möglich.
Die in Fig. 2 ebenfalls dargestellten Feststellschrauben 8 sind eine der möglichen Feststelleinrichtungen, die zum Festlegen der bewegleichen Elemente des Tragrahmens 1 oder der Halteelemente 3, 4 verwendet werden können.
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Draufsicht von oben. An dem Untergestell 2 ist der Tragrahmen 1 mit einem Zweiachsgelenk 9 neig- und schwenkbar angebracht. Eine Einrichtung 10 zum Verstellen des seitlichen Schwenkwinkels ist an dem Tragrahmen 1 und dem Untergestell 2 befestigt. In der dargestellten Ausführungsform besteht die Einrichtung 10 aus einer handbetätigten Kurbel 11, die über eine Übersetzung zur Betätigung einer Gewindespindel 12 dient.
Die Einrichtung 10 ist bevorzugt schwenkbar ausgelegt, damit eine Anpassung an enge räumliche Gegebenheiten des Einsatzortes möglich ist.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform des Untergestells 2 mit einer manuell betriebenen Einrichtung 13 zur Höhenverstellung dargestellt. Durch die schwenkbare Anordnung des dargestellten Kurbelantriebs 14 ist es vorteilhafter Weise möglich die erfindungsgemäße Vorrichtung von jeder Seite derselben zu bedienen. Durch entsprechende Auslegung der Trageinrichtung 15 ist es möglich den Tragrahmen 1 in jeder erforderlichen Höhe zu positionieren.
Fig. 5 zeigt zur Verdeutlichung nochmals im Ausschnitt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der Einrichtungen 5, 10 zum stufenlosen Verstellen der Neigung und des seitlichen Schwenkwinkels deutlicher dargestellt sind.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der Einrichtung zur Höhenverstellung 16, bei der eine Gewindespindel 17 über eine handbetätigte Kurbel 18 und Umlenkelememente 19 angetrieben wird und somit bei Betätigung ein Absenken bzw. Anheben des Profilelements 20 bewirkt. Das Profilelement 20 bildet dabei einen Teil des Untergestells des Tragrahmens 1.
In Fig. 7 ist schließlich noch eine Ausführungsform der Einrichtung zum Beladen der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, die aus einer mit Rollen 21 versehenen Plattenaufnahme 22, einem von einem Zugband, einer Kette oder oder einem Seil gebildeten Zugelement 23 und einer Winde 24 besteht. In der dargestellten Ausführungsform wird die Winde 24 von Hand betätigt, wobei selbstverständlich auch ein anderer, z. B. elektrischer Antrieb vorgesehen sein kann und das Zugelement 23 bevorzugt über eine oder mehrere Umlenkrollen geführt wird.
Zur weiteren Erläuterung wird der Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung kurz beschrieben:
Die mit Rollen versehene Vorrichtung wird an einen Stapel handzuhabender Platten so herangeschoben und der Tragrahmen 1 in der Höhe so eingestellt, daß die unteren Halteelemente 3 an einer Plattenkante positioniert werden. Der Tragrahmen 1 befindet sich dazu im allgemeinen in einer in etwa senkrechten Position. Die handzuhabende Platte wird dann auf die Halteelemente drei geschoben und aufgerichtet, damit sie mit ihrer Fläche an dem Tragrahmen 1 anliegt.
Bei einer besonderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist im oberen Bereich des Tragrahmens 1 mindestens ein Zugelement 23 zur Beladung der Vorrichtung angeordnet. Dieses mindestens eine Zugelement besteht im allgemeinen aus einem Klemm- oder Befestigungselement oder allgemein einer Plattenaufnahme 22 zur Befestigung an einer bei liegender Lagerung der Platten von der Vorrichtung entfernten Plattenkante und z. B. einer Seilzugeinrichtung. Letztere ist bevorzugt mit einer manuell oder motorisch oder dergl. angetriebenen Aufrolleinrichtung, wie einer Winde 24, ausgestattet und ermöglicht es einer einzigen Bedienperson Platten von solcher Größe oder von solchem Gewicht mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu bewegen und/oder zu montieren, wie es sonst nur mit mehreren Personen oder mit aufwendigen Hilfsmitteln möglich wäre, da die auf die Vorrichtung zu ladende Platte mit Hilfe des wenigstens einen Zugelements problemlos auf dem Tragrahmen 1 zu positionieren ist. Dabei ist besonders die außerordentlich geringe Belastung der Wirbelsäule und der Bandscheiben der Bedienperson hervorzuheben, weil durch Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung keine Rückenverletzungen zu befürchten sind und es daher zu weniger Berufserkrankungen kommt bzw. die entsprechende Erkrankungen vermieden werden.
Mit den Bereits beschriebenen Einrichtungen 5, 10, 13 wird dann die Platte in die für deren Montage erforderliche Position gebracht, nachdem die gesamte Vorrichtung mit der auf dem Tragrahmen 1 befindlichen Platte an die ungefähr vorgesehene Montageposition bewegt wurde.
Als Material für die erfindungsgemäße Vorrichtung, insbesondere aber für den Tragrahmen 1 und das Untergestell 2, werden bevorzugt Metallprofile oder - Hohlprofile eingesetzt, wobei ganz oder teilweise, je nach Einsatzgebiet der Vorrichtung und den zu erwartenden Belastungen, Aluminiumprofile oder - hohlprofile besonders bevorzugt verwendet werden. 1 Tragrahmen
1a, b Auszugselemente (waagerecht; oben)
1c, d Auszugselemente (waagerecht; unten)
1e Auszugselement (senkrecht)
2 Untergestell
3 Halteelemente, untere
4 Halteelemente, obere
5 Einrichtung zur Verstellung der Neigung
6 handbetätigte Kurbel
7 Gewindespindel
8 Feststellschrauben
9 Zweiachsgelenk
10 Einrichtung zum Verstellen des seitlichen Schwenkwinkels
11 handbetätigte Kurbel
12 Gewindespindel
13 Einrichtung zur Höhenverstellung
14 Kurbelantriebs
15 Trageinrichtung
16 Einrichtung zur Höhenverstellung
17 Gewindespindel
18 handbetätigte Kurbel
19 Umlenkelemente
20 Profilelement
21 Rollen
22 Plattenaufnahme
23 Zugelement
24 Winde
25 Umlenkrolle

Claims (13)

1. Vorrichtung zur Bewegung und Montage von plattenförmigen Baumaterialien, insbesondere Trockenbauplatten wie z. B. Gipskartonplatten, bei der ein Tragrahmen (1) zur Aufnahme einer zu bewegenden oder zu montierenden Platte auf einem beweglichen und in der Höhe veränderbaren Untergestell (2) angeordnet und um die beiden Achsen, die die Ebene des Tragrahmens (1) aufspannen, schwenkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (1) in eine oder beide seiner Hauptrichtungen in der Größe veränderbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Untergestell (2) aus einem Fuß und einer im wesentlichen vertikal angeordneten und in der Höhe veränderbaren Trageinrichtung (15) gebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß von einem in der Größe veränderbaren Rahmen gebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Höhenverstellung des Untergestells (13, 5, 10) bzw. der Trageinrichtung (15) und/oder zum Neigen und/oder Schwenken des Tragrahmens (1) einen oder mehrere Spindelantriebe (7, 12) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Höhenverstellung (13) des Untergestells (2) oder der Trageinrichtung (15) schwenkbar ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Spindelantriebe (7, 12) zum Antrieb eine handbetätigte Kurbel (6, 11) oder einen Elektromotor aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Höhenverstellung des Untergestells (13, 5, 10) bzw. der Trageinrichtung (15) und/oder zum Neigen und/oder Schwenken des Tragrahmens (1) eine hydraulisch oder pneumatisch arbeitende Verstelleinrichtung aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (1) zur automatischen Montage der plattenförmigen Materialien an einer oder mehreren Positionen Befestigungseinrichtungen aufweist, wie Elektroschrauber, pneumatisch oder hydraulisch arbeitende Schrauber, Niet- oder Schweißeinrichtungen.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Untergestell (2) feststellbare Rollen aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein motorischer Antrieb zum Bewegen der Vorrichtung oder einzelner verstellbarer oder betätigbarer Elemente vorhanden ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der motorische Antrieb ein Elektromotor ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einer Seite des Tragrahmens (1) ein oder mehrere Zugelemente zum Beladen der Vorrichtung angeordnet sind.
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ITRM20090428A1 (it) * 2009-08-06 2011-02-07 Mario Zanchini Alzalastre modulare per installazione pannelli di cartongesso in controsoffitto

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