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DE1990763U - Waffenkoffer - Google Patents

Waffenkoffer

Info

Publication number
DE1990763U
DE1990763U DE1968R0037452 DER0037452 DE1990763U DE 1990763 U DE1990763 U DE 1990763U DE 1968R0037452 DE1968R0037452 DE 1968R0037452 DE R0037452 DER0037452 DE R0037452 DE 1990763 U DE1990763 U DE 1990763U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
case
weapon
plate
gun
gun case
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1968R0037452
Other languages
English (en)
Original Assignee
Friedrich Rothfuß, 7271 Spielberg
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Rothfuß, 7271 Spielberg filed Critical Friedrich Rothfuß, 7271 Spielberg
Publication of DE1990763U publication Critical patent/DE1990763U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Hans Trappenberg
Patent- und Zivilingenieur Karlsruhe, Wendtstraße 1
IA. 245 546-29.4.
26. April 1968 Tr/s
ED 416
Friedrich Bothfuß, 7271 Spielberg/Schwarzwald, Auf der Höhe 211
Waffenkoffer
Die !Teuerung betrifft einen Waffenkoffer zum Aufbewahren sowie zum Transport von Feuerwaffen, insbesondere Faustfeuerwaffen.
Bekannte Waffenkoffer sind sowohl im Kofferunterteil als auch im Kofferoberteil mit Filz oder Samt ausgeschlagen, um dem Koffer ein gefälliges Aussehen und der im Koffer aufbewahrten Waffe einen entsprechenden Rahmen zu geben. Es ist zu beachten, daß solche Waffenkoffer im allgemeinen nur für wertvolle Stücke ver- wendet werden, die entweder einen großen Sammlerwert haben oder die hinsichtlich ihrer Schußleistungen als Präzisionsgeräte anzusprechen sind.
(ED 416) ■■.■'.-ν ■■,■:. : ■-.■■■■ : . \ .. — .2-;::
Derartige Koffer sind selbstverständlich rar zum. Aufbewahren der Waffe geeignet, da die Waffe auf dem Eöfferboden nicht festgehalten wird,. Bei Museumsstücken wird allerdings im allgemeinen die Waffe durch Drahtklammern-etc. auf dem Kofferboden befestigt, da diese Stücke .-nicht aus dem Koffer herausgenommen werden sollen. . :\
Ist es jedoch erwünscht, die. Waffe in solchen Koffern-: ," nicht nur aufzubewahren, sondern auch zu "transportieren, so muß sie so gehalten werden,- daß sie beim-Transport . .-nicht verrutschen kann,aber trotzdem leicht herauszu-\ nehmen ist. ". . - . - \ - /
Um dies zu ermöglichen, wurde bei bekannten. Ausführungen : sowohl die Kofferunterseite als.auch der Kofferdedkel ... mit einem nachgiebigen elastischen Belag .versehen, der dann wiederum bespannt wurde. Die Waffe wird hierbei zwischen die beiden Beläge eingeklemmty wodurch ein■"■■' . , Terrutsehen in aller Eegel verhindert wird. Aller- Λ dings gehören in derartige Koffer nicht nur die ent- .... sprechende Waffe, sondern auch die Zubehörteile.hierzu, ; insbesondere ein Reservemagazin. Da diese Teile unterschiedlich stark sind, werden sie. auch entsprechend :: unterschiedlich "festgeklemmt,/ so daß'· sicii- die weniger -*-';" geklemmten Teile doch lösen und auf die festgeklemmten- "-..-
(ED 416) . - 3 -
aufschlagen können. Zu beachten ist auch, daß die Waffen ein recht erhebliches Gewicht haben, daß also die Pre- - sung sehr stark sein muß» Außerdem ist es zweckmäßig, insbesondere bei wertvollen Sportwaffen, mehrere Waffen in einem Koffer unterzubringen, die jedoch ebenfalls wieder unterschiedliche Stärke aufweisen und beim Transport zusammenschlagen können.
lim ein Verrutschen.der Waffen bzw. des Zubehörs mit Sicherheit zu vermeiden, wurde es auch bereits schon bekannt, auf dem festen unelastischen Kofferboden Anschläge anzubringen, gegen die sich die Waffe bzw. das Zxibehör beim Tragen abstützen; kann» Die Anschläge können für die hier infrage kommende Einzelfertigung auf wirtschaftliche Weise hergestellt und auch am Boden des Koffers befestigt werden. Sie. sind jedoch-nicht nur -unschön, sondern polieren auch die Waffe an den geringen Auflageflächen5 so daß Reibmarken entstehen, die dem Aussehen der Waffe schaden. In derart ausgebildete Waffenkoffer kann dann auch immer nur ;die entsprechende Waffe bzw. die Waffen eingelegt werden, für die der Koffer gerichtet ist. Zum Transportieren von Waffen mit an- deren Ausmaßen sind diese Koffer nicht geeignet.
Um die den "bekannten Waffenkoffern anhaft enden 'Nachteile zu vermeiden und um einen Koffer zu schaffen, der-sowohl durch,seine "ruhige" Aufmachung den gewünschten Rahmen für die hervorzuhebende Waffe:abgibt, als es auch- er-möglicht, die schwere Waffe: einschließlich des Zubehörs- oder auch mehrere Waffen sicher in einem Koffer zu transportieren, so, daß keine Eeibmarken entstehen und keinesfalls Waffen oder Waffenteile aneinanderschlagen können... und auch die Fertigung "bei der geringen Stückzahl noch wirtschaftlich vertretbar ist, wird nach der !Teuerung, : ausgehend von einem Waffenkoffer zum Aufbewahren sowie zum Transport von Feuerwaffen, insbesondere Faustfeuer-, waffen, vorgeschlagen, daß im Kofferunterteil etwa in der durch den lauf der eingelegten Waffe hindurchgehenden Ebene eine aus festem Material bestehende Platte eingefügt ist, daß die Platte mit einer den Konturen der einzulegenden Waffe entsprechenden Ausnehmung versehen ist und daß in der Innenseite des Kofferdeckels eine im geschlossenen ^11Stand des Koffers auf die Waffe drückende elastisch nachgebende Auskleidung angebracht ist.
Bei einem derart ausgebildeten Waffenkoffer wird die Waffe etwa mittig von der neuerungsgemäß einzufügenden^ Platte, beispielsweise einer Sperrholzplatte, umfangen _ und zwar entweder vollkommen unelastisich- oder, · f alls^ auf die Platte eine dünne Elastikschicht, etwa ein kräftiges
lilztuch, .aufgespannt wird, nur geringfügig elastisch, so daß sie keinesfalls verrutschen kann. Dadurch, daß die Aussparung über die gesamte Länge- der Waffe /bzw. des Zubehörs greift, ist der hohe spezifische Druck,; der zu Reibmarken führt, "vermieden und auch das Reiben selbst durch die gute Umfassung-der Teile.unterbunden. Gleichzeitig bekommt die Waffe jedoch den von den reinen Vorführ-Schatullen her gewohnten Rahmen, der durch keine ■' Anlagekeile, Klötzchen, Schrauben u. dgl. unterbrochen wird. Ein derart aufgebauter Waffenkoffer ist also durch das eindeutige !Festlegen der Waffen und der Zubehörteile sowohl zu deren Transport als auch durch die "ruhie" schatullenmäßige Aufmachung zum Aufbewahren der wertvollen !Feuerwaffen geeignet. ■-■""-. ".".."-. "" -. .
Wird nach einem weiteren Feuerungsmerkmal die Platte ~ -. und/oder die Auskleidung austauschbar in den .Waffenkoffer eingefügt, so ist es möglich, sich für verschiedene Waffen Platten bzw. Auskleidungen vorzurichten und die jeweils benötigte Waffe mit der speziell hierfür angefertigten Platte bzw. Auskleidung in den Waffenkoffer einzulegen. Im allgemeinen genügt es, lediglich-. die Platte auszu- ■-■:.";-, tauschen, da die elastische Auskleidung die Dicken- ... toleranz der verschiedenen Waffen überbrücken kann.- .
Wird auch noch der Kofferboden .elastisch ausgekleidet, .".--.. so ist auch ein Abreiben der Waffe bzw» der Zubehörteile.;
auf dem Eofferboden vermieden 'bzw.. es sind die Teile dann so gebettet, daß sie klapperfrei transportiert wer- den können. Um das Aus seilen des Waffenkoffers noch zu verbessern, kann die Plätte: mit Dekorati ons stoff "bespannt und der Stoff muldenförmig in die Aussparungen eingelegt sein. Damit wird ebenso.: der.Durchblick unter die Platte wie auch ein~ Eindringen von Schmutz zwischen Platte und Kofferboden vermieden.
Vorteilhafterweise wird die Platte um die /Breite einest vorzugsweise an der Scharnierseite des Koffers vorge- sehenes Each verkürzt. In diesem lach können kleinere' Zubehörteile, Munition oder auch Eeinigungsgeräte etc. untergebracht werden. : . ■ . - -
Auf der Zeichnung ist der Ueuerungsgegenstand schematisch dargestellt und zwar zeigen: ; : Fig. Λ eine Draufsicht auf das Kofferunterteil und Pig. 2 einen Querschnitt nach der Schnittlinie H-II der Pigur 1. .; . .- ; ; . ..-. -
Im Unterteil 1 eines Waffenkoffers ist auf Stützpunkten eine Platte 3 entweder lose.aufgelegt oder mit diesen Stützpunkten durch Schrauben etc. verbunden. Die Platte;- 3-. ist _mit einem festen Stoff ίί,"""beispielsweise.,'J1IIz--, .be-^ " spannt derart, daß er in Aussparungen -5, 15? die den -
(ED 416) . . . ν/ .- - 7 -
Konturen der aufzunehmenden Gegenstände, also der Waffe oder des Magazins entsprechen, muldenförmig einfällt. _ An der Scharnierseite ist parallel zur Kofferwand ein ' Brett 6 eingefügt, das ein Fach 7 "von der Platte 5 abtrennt. Der Kofferboden 1 ist außerdem durch eine Einlage 10 aus elastischem Material, beispielsweise :.-""-Schaum-Kunststoff, ausgekleidet. Im Kofferdeckel 8 ist ebenfalls eine elastisch nachgebende Auskleidung.. 9 vorgesehen.
Die in die Aussparung 5 eingelegte Waffe bzw.. das in die Aussparung 15 eingelegte. Eeservemagazin werden in diesen Aussparungen einwandfrei gehalten und außerdem,. da sie auf dem elastischen Material 10 aufliegen, so weich gebettet, daß sie keinesfalls beschädigt werden können und daß sich auch nicht - durch die großflächige Anöage an der Platte 3 -.Reibmarken bilden. Nach dem Schließen des Koffers preßt die elastisch nachgebende.Auskleidung im Kofferdeckel 8 die Waffe bzw. das Zubehör auf das elastische Material 10, so daß sich die Gegenstände auch in dieser !Richtung nicht mehr bewegen können. -

Claims (4)

Schutzansprüche . - . - :- ;-'■-'-■'_ : . . : .. .. ;. :-
1. Waffenkoffer zum" Aufbewahren,sowie zum Transport von Feuerwaffen, insbesondere laustfeuerwaffen, . .^V. dadurch gekennzeichnet, .. ;?^..: : -v- ....:.;/-. ._- daß im Eofferunterteil (1) etwa in .der durch den lauf der eingelegten Waffe: hindurchgehenden. Ebene, eine aus ----festem Material bestehende,Platte.: (3) eingefügt, ist, '.." .; daß die Platte (3) mit einer den1 Konturen der einzu- : : " legenden Waffe ent sprechenden Ausnehmung -(5, 15) -"ver>_ sehen ist und daß in der .Innenseite des Kofferdeckels - ('8) eine in geschlossenem Znstand des Koffers auf die. Waffe / drückende elastisch nachgebende -Auskleidung- (9);\angebraeht. ist. . : :■-.--"'"_■■-■ : -. , .-■"'"-' - ■"_,.-"- ■";""-.;■■■-
2. Waffenkoffer nach Anspruch 1S: dadurch gekennzeichnet,, daß die Platte (3) und/oder die-Ausklei dung7 (9::) aus-. - \■■-.'-■ tauschbar ist. .--".- .; -. . . . : :.
3· Waffenkoffer nach Anspruch -.1; oder 2., dadurch . gekenn-, zeichnet, daß der Kof f erböden (1) elastisch -ausge- .... ;. \~ . kleidet (10) ist.: ;.:;-;::;..:././: ^; "■■-;■_-''._ -.:.:: ;;
(RD 416) ■:..-■'. ■ '..■ ■"'.■ - 9: -
4. ¥aff enkof f er nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch .gekennzeichnet, daß die V" Platte (5) mit Dekorationsstoff (4) "bespannt'ist "und"■■■"-. daß der Stoff (4) muldenförmig in die Aussparung(en) Λ: (5? 15) eingelegt ist. . - "
5· Waffenkoffer nach einem öder mehreren der ■vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ;.: Platte (3) um die Breite eines Torzugsweise an der; Scharnierseite des Koffers vorgesehenes ffach (7) ver- .". kürzt ist. -■--■- : ■"-.-.
DE1968R0037452 1968-04-29 Waffenkoffer Expired DE1990763U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1990763U true DE1990763U (de) 1968-08-01

Family

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