DE19905182A1 - Kupplungsbetätigungsteile - Google Patents
KupplungsbetätigungsteileInfo
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Description
Diese Erfindung bezieht sich auf Kupplungsbetätigungsbaugruppen und
Betätigungssysteme, die solche Baugruppen enthalten.
Ziel der hier beschriebenen Erfindung ist es, eine verbesserte Ausführung von
Kupplungsbetätigungsbaugruppe und Betätigungssystem bereitzustellen, die
beide kompakt und leistungswirksam sind und sich besonders für eine
Verwendung bei Getrieben eignen, bei denen beispielsweise relativ selten eine
Kupplungsbetätigung erfolgt, wie z. B. bei stufenlosen Getrieben (CVT-Ge
trieben), bei denen die Kupplung häufig lediglich beim Anfahren und
Stoppen des Fahrzeugs betätigt werden muß. Diese Vorrichtung kann
beispielsweise aber auch bei Stufengetrieben, wie Schaltgetrieben, verwendet
werden.
Dementsprechend wird in Übereinstimmung mit der hier beschriebenen
Erfindung eine Kupplungsbetätigungsbaugruppe bereitgestellt, die aus einem
Stützträger, einem am Stützträger angebauten Betätigungsteil und einem
drehbar am Stützträger befestigten Kupplungsausrückhebel besteht, wobei das
besagte Betätigungsteil auf den Kupplungsausrückhebel einwirkt, um den
Hebel zu drehen.
Eine solche Baugruppe baut kompakt, ist leistungswirksam und erfordert
keinen getrennten Anbau des Kupplungsausrückhebels.
Der Hebel kann direkt auf den Kupplungsausrückmechanismus (d. h. das
Kupplungsausrücklager) einwirken.
Alternativ hierzu kann der Hebel die Kupplung über einen Seilzug oder eine
andere Betätigungsverbindung wie eine hydrostatische Leitung betätigen. Auch
kann ein elektromotorischer Antrieb direkt auf ein Ausrücklager wirken.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung gehört zum
Kupplungsbetätigungsteil ein über Hydraulikdruck betätigter
Kupplungsbetätigungszylinder. Ein Hydraulikkreis für die Bereitstellung eines
Fluids unter Druck wird vorzugsweise, zumindest teilweise, auf dem Stützträger
montiert. Zum Hydraulikkreis kann eine durch einen Elektromotor
angetriebene, hydraulischen Druck erzeugende Pumpe gehören, wobei deren
Förderseite über ein Steuerventil an den Kupplungsbetätigungszylinder
angeschlossen ist.
Desgleichen kann auf dem Stützträger ein kleinvolumiger Druckspeicher
montiert sein, der zur Weitergabe an den Kupplungsbetätigungszylinder über
das Steuerventil unter Druck stehendes Fluid von der Pumpe aufnimmt.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann am Stützträger ein
elektrisches Betätigungsteil angebaut sein, welches antreibend mit dem
Kupplungsausrückhebel verbunden ist. Das elektrische Betätigungsteil kann
die Form eines Elektromotors mit gegebenenfalls einem dem Motor
nachgeschalteten Getriebe annehmen oder gegebenenfalls über eine
Zahnradanordnung antreibend mit dem Kupplungsausrückhebel verbunden
sein kann.
In Abhängigkeit von der spezifischen Fahrzeuganwendung kann der Hebel
vorteilhafterweise nahe seinem einen Ende am Stützträger drehbar montiert
sein, nahe seines anderen Endes mit der zugehörigen Kupplung verbunden
sein und vom Betätigungsteil zwischen seinen beiden Enden betätigt werden.
Eine solche Ausführungsform ist besonders kompakt und erzielt eine
gegebene Verschiebung des kupplungsbetätigungsseitigen Endes des Hebels
durch minimale Bewegung des Betätigungsteils.
Gemäß eines zweiten Aspektes der hier beschriebenen Erfindung wird ein
Betätigungssystem für eine Fahrzeugkupplung bereitgestellt, zu dem gehören:
- - eine elektrisch gespeiste Kupplungsbetätigungsbaugruppe einschließlich eines Kupplungsbetätigungsteils; und
- - ein elektronisches Steuergerät, das Signale empfängt, die festgelegte Betriebsparameter des Fahrzeugs wiedergeben und das Einrücken oder Ausrücken einer zugehörigen Kupplung für das Anfahren oder Stoppen des betreffenden Fahrzeugs anzeigen, wobei das Steuergerät die die Betriebsparameter kenntlich machenden Signale verarbeitet und dergestalt ausgelegt ist, daß dieses beim Empfang eines Signal, welches die Erfordernis des Einrückens oder Ausrückens der Kupplung anzeigt, das Betätigungsteil zum Einrücken/Ausrücken der besagten Kupplung nach Bedarf ansteuert.
Vorzugsweise ist das Betätigungssystem dergestalt ausgeführt, daß das
Betätigungsteil betätigt wird, wenn die zugehörige Kupplung ausgerückt
werden soll, und daß die Kupplung über intern in derselben verbaute Federn
eingerückt wird. Dies erfordert deshalb lediglich, daß das Betätigungsteil vom
System angesteuert wird, wenn Auskuppeln nötig wird.
Typischerweise gehören zu den vom Steuergerät empfangenen,
Betriebsparameter des Fahrzeugs widerspiegelnden Signalen eines oder
mehrere der nachfolgend genannten:
Kupplungsstellung
Drosselklappenöffnung/Fahrpedalstellung
Fahrgeschwindigkeit
Bremsbetätigung
Betätigung eines Betätigungsteils zur Wahl der Übersetzung eines zugehörigen Getriebes.
Kupplungsstellung
Drosselklappenöffnung/Fahrpedalstellung
Fahrgeschwindigkeit
Bremsbetätigung
Betätigung eines Betätigungsteils zur Wahl der Übersetzung eines zugehörigen Getriebes.
Ein solches Betätigungssystem eignet sich besonders zur Verwendung
zusammen mit CVT-Getrieben oder anderen automatisierten Schaltgetrieben,
da bei solchen Getrieben häufig eine Kupplungsbetätigung lediglich beim
Anfahren oder Stoppen des Fahrzeugs erforderlich ist oder gegebenenfalls
auch zum Gangwechsel.
Betätigungsbaugruppe und Betätigungsteil gemäß der ersten Ausführungsform
der hier beschriebenen Erfindung können leicht im Betätigungssystem gemäß
der zweiten Ausführungsform der hier beschriebenen Erfindung verwendet
werden.
Die hier vorgelegte Erfindung wird nachstehend lediglich beispielhaft unter
Bezugnahme auf die begleitenden Abbildungen beschrieben, wobei:
Abb. 1 ein Kupplungsbetätigungssystem für ein Fahrzeug zur
Verwendung zusammen mit einem CVT-Getriebe und in Übereinstimmung mit
hier beschriebenen Erfindung zeigt;
Abb. 2, 3 und 4 in größerem Detail eine
Kupplungsbetätigungsbaugruppe zeigen, wie sie im in Abb. 1
dargestellten Kupplungsbetätigungssystem zur Anwendung gelangt und
Abb. 5 und 6 eine alternative Auslegung der
Kupplungsbetätigungsbaugruppe in Übereinstimmung mit der hier
beschriebenen Erfindung zeigen.
Bezugnehmend auf Abb. 1 wird ein Kupplungsbetätigungssystem 10 für
ein Fahrzeug gezeigt, über das die Kupplung 11 im Antriebsstrang des
Fahrzeugs betätigt wird, wozu ein Motor 12 gehört, der mit einem CVT-Ge
triebe 13 verbunden ist. Zum Antriebsstrang gehört desgleichen das
Vorwärts-Neutral-Rückwärts-Getriebe 15, das über einen Wählhebel 16
geschaltet wird, und der Achsantrieb 17, der die Kraftübertragung zu den
Rädern 18 der Fahrzeugs bewirkt. Die Kupplung 11 kann an beliebiger Stelle
im Antriebsstrang angeordnet sein, so z. B. zwischen Motor 12 und CVT-Ge
triebe 13.
Zum Kupplungsbetätigungssystem 10 gehört eine
Kupplungsbetätigungsbaugruppe 20 (in den Abb. 2, 3 und 4 in
größerem Detail gezeigt), über die die Kupplung 11 vermittels eines
Ausrückhebels 21 aus- und eingerückt wird. Die Betätigungsbaugruppe wird
von einem elektronischen Steuergerät 22 angesteuert, welchem
Eingangssignale vom Kupplungsstellungssensor 23, vom
Drosselklappenstellungs- oder Fahrpedalstellungs-Sensor 24, von einem
Fahrgeschwindigkeitssensor 25, einem Bremsbetätigungssensor 26 und einem
Wählhebelstellungs-Sensor 27 bereitgestellt werden.
Wie den Abb. 2 bis 4 entnommen werden kann, gehört zur
Kupplungsbetätigungsbaugruppe 20 ein Stützträger 30, an dem ein
Elektromotor 31 angebaut ist, der eine Hydraulikpumpe 32 antreibt, die ein
unter Druck stehendes Fluid von einem Behälter 33 über ein Rückschlagventil
35 und ein elektromagnetisches Steuerventil 36 zum
Kupplungsbetätigungszylinder 34 fördert.
Auch wenn die Kupplungsbetätigungsbaugruppe 20 in den Abb. 2 bis 4
so dargestellt ist, daß ein plattenartiger Stützträger 30 für die separate
Montage von Motor, Pumpe, Steuerventil und Hebel dient, so könnte diese
Baugruppe doch auch aus einem Gußblock mit integriertem Ventil und
Pumpengehäuse sowie integriertem Drehzapfen bestehen und zudem eine
Verschlußplatte für eine Öffnung im Gehäuse der Kupplung 11 tragen, durch
die der Hebel 21 hindurchreicht.
Zum Kupplungsbetätigungszylinder 34 gehört ein verschiebbar in eine Bohrung
38 eingepaßter Kolben 37, durch den der Arbeitsraum 39 gebildet wird,
welcher durch die Pumpe 32 mit Hydraulikdruck beaufschlagt werden kann.
Der Kolben 37 betätigt eine Stößelstange 40, die ihrerseits wiederum auf den
Kupplungsausrückhebel 21 einwirkt, der zwischen seinen beiden Enden auf
einem Drehzapfen 41 drehbar montiert ist. Das eine Ende 21a der Hebels 21
betätigt ein zur Kupplung 11 gehöriges Kupplungsausrücklager 42. Die
Winkelstellung des Hebels 21 und damit die Einrückstellung der Kupplung 11
wird, wie oben beschrieben, durch einen Sensor 23 nachgewiesen, der der
Einfachheit halber die Form eines Drehpotentiometers am Drehzapfen 41
haben kann.
Wie aus dem oben Gesagten erkannt werden kann, ist die Bauweise der
Kupplungsbetätigungsbaugruppe besonders kompakt und bietet zudem den
Vorteil, daß der Drehpunkt zur Anbringung des Kupplungsausrückhebels 21
Bestandteil der Baugruppe bildet und mithin nicht separat am Fahrzeug
montiert werden muß.
Das Kupplungsbetätigungssystem arbeitet wie folgt:
Wenn der Wählhebel 16 in der Neutralstellung steht, wird die Kupplung 11 durch Druckbeaufschlagung des Kupplungsbetätigungszylinders 34 in der ausgerückten Stellung gehalten. Wenn der Fahrer Vorwärtsfahrt wählen möchte, bringt er den Wählhebel 16 in die Vorwärtsfahrt-Stellung; die Wählhebelbewegung wird vom Sensor 27 ermittelt und an das Steuergerät 22 gemeldet. Daraufhin gibt das Steuergerät 22 auf Leitung 50 ein Öffnungssignal an das elektromagnetische Steuerventil 36, was den Durchtritt vom Arbeitsraum 39 zum Behälter 33 freigibt und somit den Arbeitsraum 39 druckentlastet, indem das unter Druck stehende Fluid in den Behälter 33 ablaufen kann. Das Fahrzeug kann daraufhin in Vorwärtsrichtung bewegt werden, wobei das Getriebe, wie beispielsweise CVT-Getriebe, in der entsprechenden Übersetzung arbeitet, was entweder durch das Steuergerät 22 eingeregelt wird, mit größerer Wahrscheinlichkeit jedoch durch ein separates Steuergerät (nicht gezeigt) geleistet wird.
Wenn der Wählhebel 16 in der Neutralstellung steht, wird die Kupplung 11 durch Druckbeaufschlagung des Kupplungsbetätigungszylinders 34 in der ausgerückten Stellung gehalten. Wenn der Fahrer Vorwärtsfahrt wählen möchte, bringt er den Wählhebel 16 in die Vorwärtsfahrt-Stellung; die Wählhebelbewegung wird vom Sensor 27 ermittelt und an das Steuergerät 22 gemeldet. Daraufhin gibt das Steuergerät 22 auf Leitung 50 ein Öffnungssignal an das elektromagnetische Steuerventil 36, was den Durchtritt vom Arbeitsraum 39 zum Behälter 33 freigibt und somit den Arbeitsraum 39 druckentlastet, indem das unter Druck stehende Fluid in den Behälter 33 ablaufen kann. Das Fahrzeug kann daraufhin in Vorwärtsrichtung bewegt werden, wobei das Getriebe, wie beispielsweise CVT-Getriebe, in der entsprechenden Übersetzung arbeitet, was entweder durch das Steuergerät 22 eingeregelt wird, mit größerer Wahrscheinlichkeit jedoch durch ein separates Steuergerät (nicht gezeigt) geleistet wird.
Möchte der Fahrer jetzt das Fahrzeug stoppen, was Ausrücken der Kupplung
11 erforderlich macht, werden die verschiedenen Sensoren 24, 25 und 26
diese Fahreranforderung ermitteln. Hat die über den Sensor 25 abgenommene
Fahrgeschwindigkeit einen entsprechend niedrigen Wert erreicht, wird vom
Steuergerät 22 auf Leitung 51 ein Einschaltsignal an den Motor 31 gegeben.
Hierdurch wird die Pumpe 32 angetrieben, die den Arbeitsraum 39 des
Zylinders 34 über das Steuerventil 36 mit Hydraulikdruck beaufschlagt, wobei
das Steuerventil jetzt aufgrund eines Betätigungssignals auf Leitung 50 den
Arbeitsraum 39 mit der Pumpe 32 verbindet. Damit wird der Kolben 37 in der
Bohrung 38 verschoben, dreht den Hebel 21 um den Drehzapfen 41 und rückt
die Kupplung 11 aus.
Der oben beschriebene Vorgang des Auskuppelns kann auch durch andere
Fahrermaßnahmen eingeleitet werden, beispielsweise ein Bewegen des
Wählhebels 16 aus der Vorwärtsfahrt-Stellung in die Neutralstellung oder aus
der Rückwärtsfahrt-Stellung in die Neutralstellung.
Wie erkannt werden kann, ist die oben beschriebene Anordnung besonders
leistungswirksam, da die Pumpe 32 nur laufen muß, wenn eine
Druckbeaufschlagung des Zylinders 34 erforderlich ist, weshalb das System
auch keinen Druckspeicher benötigt. Falls erforderlich, kann ein kleinvolumiger
Speicher vorgesehen werden, der ein schnelleres Ansprechen des Systems für
das Ausrücken der Kupplung ermöglicht.
Die Abb. 5 und 6 zeigen schematisch eine alternative
Kupplungsbetätigungsbaugruppe, bei der der Betätigungszylinder 34 auf einen
Kupplungsausrückhebel 121 einwirkt, der an seinem einen Ende drehbar auf
einem Drehzapfen 41 montiert ist. An seinem anderen Ende 121a ist der Hebel
mit der zugehörigen Kupplung verbunden, entweder für eine direkte Betätigung
des Kupplungsausrücklagers oder, wie in Abb. 5 gezeigt, über einen an
die Kupplung angeschlossenen Seilzug 122. Falls gewünscht, könnte der
Seilzug 122 durch eine hydrostatische Verbindung ersetzt werden.
Die Stößelstange 40 des Betätigungszylinders 34 wirkt auf den Hebel 121
zwischen dessen Enden dergestalt ein, daß eine besonders kompakt bauende
und leistungswirksame Hebelanordnung erhalten wird. Hierbei steht die
Axialbewegung x der Stößelstange 40, die erforderlich ist, um eine
Axialbewegung y des Seilzugs 122 zu bewirken, im gleichen Verhältnis steht
wie das Hebelverhältnis X/Y, welches die Abstände zwischen den
Kraftwirklinien der Stößelstange 40 und des Seilzugs 122 zum Drehzapfen 41
widerspiegelt. Mithin kann eine relativ große Verschiebung y bei einer relativ
kleinen Verschiebung x der Stößelstange erzielt werden.
Diese Anordnung von Betätigungszylinder 34 und Hebel 121 könnte getrennt
zum Einsatz gelangen, wenn der Stützträger 30 an der Trennlinie 30' endigt
und die verbleibenden Systemteile an einem vom Betätigungszylinder 34
abgesetzten Ort montiert werden. Mithin würde der
Kupplungsbetätigungsmechanismus in seiner einfachsten Ausführung lediglich
aus Betätigungszylinder 34, zugehörigem Drehzapfen 41 und
angeschlossenem Betätigungshebel 121 bestehen, die alle auf einem
gemeinsamen Stützträger 30 montiert sind, wobei der
Kupplungsstellungssensor hierbei noch zum Drehzapfen des Hebel gehört.
In Übereinstimmung mit einer alternativen Auslegungsform kann zum
Kupplungsbetätigungsmechanismus ein Elektromotor gehören, der auf der
Stützplatte 30 montiert ist und über eine geeignete Zahnradanordnung
antreibend mit dem Kupplungsausrückhebel 21 verbunden ist. Das Steuergerät
22 versorgt den Elektromotor mit Strom, um nach Bedarf die Kupplung ein-
oder auszukuppeln.
Zu einer Kupplungsbetätigungsbaugruppe gehört ein Stützträger, ein auf dem
Stützträger montiertes Betätigungsteil und ein auf dem Stützträger drehbar
angebauter Kupplungsausrückhebel, wobei das Betätigungsteil auf den Hebel
wirkt, um den Hebel zu drehen und nach Bedarf eine Kupplung einzurücken
oder auszurücken.
Die mit der Anmeldung eingereichten Patentansprüche sind Formulierungsvor
schläge ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Patentschutzes. Die
Anmelderin behält sich vor, noch weitere, bisher nur in der Beschreibung
und/oder Zeichnungen offenbarte Merkmale zu beanspruchen.
In Unteransprüchen verwendete Rückbeziehungen weisen auf die weitere
Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des
jeweiligen Unteranspruches hin; sie sind nicht als ein Verzicht auf die Erzielung
eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rück
bezogenen Unteransprüche zu verstehen.
Die Gegenstände dieser Unteransprüche bilden jedoch auch selbständige
Erfindungen, die eine von den Gegenständen der vorhergehenden Unter
ansprüche unabhängige Gestaltung aufweisen.
Die Erfindung ist auch nicht auf das (die) Ausführungsbeispiel (e) der Beschrei
bung beschränkt. Vielmehr sind im Rahmen der Erfindung zahlreiche Abände
rungen und Modifikationen möglich, insbesondere solche Varianten, Elemente
und Kombinationen und/oder Materialien, die zum Beispiel durch Kombination
oder Abwandlung von einzelnen in Verbindung mit den in der allgemeinen
Beschreibung und Ausführungsformen sowie den Ansprüchen beschriebenen
und in den Zeichnungen enthaltenen Merkmalen bzw. Elementen oder Verfah
rensschritten erfinderisch sind und durch kombinierbare Merkmale zu einem
neuen Gegenstand oder zu neuen Verfahrensschritten bzw. Verfahrensschrift
folgen führen, auch soweit sie Herstell-, Prüf- und Arbeitsverfahren betreffen.
Claims (18)
1. Eine Kupplungsbetätigungsbaugruppe, die dadurch gekennzeichnet ist,
daß hierzu ein Stützträger, ein auf dem Stützträger montiertes
Betätigungsteil und ein Kupplungsausrückhebel gehören, wobei
letzterer auf dem Stützträger drehbar montiert ist und das
Betätigungsteil auf den Hebel wirkt, um diesen zu drehen.
2. Eine Kupplungsbetätigungsbaugruppe gemäß Anspruch 1, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß es sich bei dem Betätigungsteil um einen
Hydraulikzylinder handelt.
3. Eine Kupplungsbetätigungsbaugruppe gemäß Anspruch 2, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß ein Hydraulikkreis zur Bereitstellung eines unter
Druck stehenden Fluids an den Kupplungsbetätigungszylinder
zumindest teilweise auf dem Stützträger montiert ist.
4. Eine Kupplungsbetätigungsbaugruppe gemäß Anspruch 3, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß zum Hydraulikkreis eine von einem
Elektromotor angetriebene Pumpe und ein Steuerventil gehören.
5. Eine Kupplungsbetätigungsbaugruppe gemäß Anspruch 3 oder 4, die
dadurch gekennzeichnet ist, daß zum Hydraulikkreis ein Druckspeicher
gehört.
6. Eine Kupplungsbetätigungsbaugruppe gemäß einem der Ansprüche 3
bis 5, die dadurch gekennzeichnet ist, daß zum Stützträger ein
plattenförmiger Trägerteil gehört, auf dem die Bauteile getrennt montiert
sind, wobei am plattenförmigen Trägerteil ein Drehzapfen für den Hebel
bereitgestellt wird.
7. Eine Kupplungsbetätigungsbaugruppe gemäß einem der Ansprüche 3
bis 5, die dadurch gekennzeichnet ist, daß zum Stützträger ein
Gußblock gehört, wobei von besagten Gußblock ein Drehzapfen für den
Hebel bereitgestellt wird und durch den Gußblock eine oder mehrere
Gehäuseanordnungen für die Bauteile des Hydraulikkreises vorgegeben
werden.
8. Eine Kupplungsbetätigungsbaugruppe gemäß Anspruch 1, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß es sich beim Betätigungsteil um ein elektrisches
Betätigungsteil handelt.
9. Eine Kupplungsbetätigungsbaugruppe gemäß Anspruch 8, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß zum Betätigungsteil ein Elektromotor gehört.
10. Eine Kupplungsbetätigungsbaugruppe gemäß Anspruch 9, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß der Kupplungsausrückhebel vom Elektromotor
über eine Zahnradanordnung angetrieben wird.
11. Eine Kupplungsbetätigungsbaugruppe gemäß einem beliebigen der
vorstehenden Ansprüche, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der
Hebel direkt auf den Kupplungsausrückmechanismus einwirkt.
12. Eine Kupplungsbetätigungsbaugruppe gemäß einem der Ansprüche 1
bis 10, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Hebel auf den
Kupplungsausrückmechanismus über einen Seilzug oder ein anderes
Betätigungsglied wie eine hydrostatische Leitung einwirkt.
13. Eine Kupplungsbetätigungsbaugruppe gemäß einem beliebigen der
vorstehenden Ansprüche, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der
Stützträger eine Verschlußplatte für eine Öffnung in einem
Kupplungsgehäuse darstellt und der Hebel angepaßt ist, um durch
besagte Öffnung hindurchzureichen, wenn der Stützträger die Öffnung
verschließt.
14. Eine Kupplungsbetätigungsbaugruppe gemäß einem beliebigen der
vorstehenden Ansprüche, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die
Baugruppe zusammen mit einem stufenlosen Getriebe (CVT-Getriebe)
eingesetzt wird.
15. Ein Kupplungsbetätigungssystem, zu dem eine
Kupplungsbetätigungsbaugruppe gemäß einem beliebigen der
vorstehenden Ansprüche und ein elektronisches Steuergerät gehören,
wobei das Steuergerät die Ansteuerung des Betätigungsteils versieht.
16. Ein Kupplungsbetätigungssystem gemäß Anspruch 15, bei dem das
elektronische Steuergerät Signale empfängt, die festgelegte
Betriebsparameter des Fahrzeugs wiedergeben und das Einrücken oder
Ausrücken einer zugehörigen Kupplung für das Anfahren oder Stoppen
des betreffenden Fahrzeugs anzeigen, wobei das Steuergerät die die
Betriebsparameter kenntlich machenden Signale verarbeitet und
dergestalt ausgelegt ist, daß dieses beim Empfang eines Signal,
welches die. Erfordernis des Einrückens oder Ausrückens der Kupplung
anzeigt, das Betätigungsteil zum Einrücken/Ausrücken der besagten
Kupplung nach Bedarf ansteuert.
17. Ein Kupplungsbetätigungssystem, zu dem gehören:
eine elektrisch betätigte Betätigungsbaugruppe, die ein Kupplungsbetätigungsteil mit einschließt; und ein elektronisches Steuergerät, das Signale empfängt, die festgelegte Betriebsparameter des Fahrzeugs wiedergeben und das Einrücken oder Ausrücken einer zugehörigen Kupplung für das Anfahren oder Stoppen des betreffenden Fahrzeugs anzeigen, wobei das Steuergerät die die Betriebsparameter kenntlich machenden Signale verarbeitet und dergestalt ausgelegt ist, daß dieses beim Empfang eines Signal, welches die Erfordernis des Einrückens oder Ausrückens der Kupplung anzeigt, das Betätigungsteil zum Einrücken/Ausrücken der besagten Kupplung nach Bedarf ansteuert.
eine elektrisch betätigte Betätigungsbaugruppe, die ein Kupplungsbetätigungsteil mit einschließt; und ein elektronisches Steuergerät, das Signale empfängt, die festgelegte Betriebsparameter des Fahrzeugs wiedergeben und das Einrücken oder Ausrücken einer zugehörigen Kupplung für das Anfahren oder Stoppen des betreffenden Fahrzeugs anzeigen, wobei das Steuergerät die die Betriebsparameter kenntlich machenden Signale verarbeitet und dergestalt ausgelegt ist, daß dieses beim Empfang eines Signal, welches die Erfordernis des Einrückens oder Ausrückens der Kupplung anzeigt, das Betätigungsteil zum Einrücken/Ausrücken der besagten Kupplung nach Bedarf ansteuert.
18. Ein Kupplungsbetätigungssystem gemäß Anspruch 16 oder 17, bei dem
zu den vom Steuergerät empfangenen, die Betriebsparameter kenntlich
machenden Signalen solche gehören, die für einen oder mehrere der
folgenden Betriebsparameter stellvertretend sind: Kupplungsstellung,
Drosselklappenöffnung/Fahrpedalstellung, Fahrgeschwindigkeit,
Bremsbetätigung und Betätigung eines Betätigungsteils zur Wahl der
Übersetzung eines zugehörigen Getriebes.
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|---|---|---|---|
| GBGB9803051.3A GB9803051D0 (en) | 1998-02-13 | 1998-02-13 | Clutch actuators |
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|---|---|
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Family Applications (1)
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| DE (1) | DE19905182A1 (de) |
| FR (1) | FR2774952B1 (de) |
| GB (2) | GB9803051D0 (de) |
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