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DE19903217A1 - Wegbegrenzerschaltung für den Gleichstrommotor eines Objektivantriebs - Google Patents

Wegbegrenzerschaltung für den Gleichstrommotor eines Objektivantriebs

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DE19903217A1
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Toru Shikano
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Asahi Seimitsu KK
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    • G02B7/102Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses with mechanism for focusing or varying magnification by relative axial movement of several lenses, e.g. of varifocal objective lens controlled by a microcomputer

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Description

Die Erfindung betrifft eine Wegbegrenzerschaltung für den Gleichstrommotor ei­ nes Objektivantriebs, insbesondere eine Schaltung, die in Verbindung mit Antrie­ ben für die Brennweitenänderung oder Fokussierung oder für eine Irisblende eingesetzt wird.
Werden Gleichstrommotore zur Brennweitenänderung oder Fokussierung von Objektiven oder zum Antrieb einer Irisblende in CCTV-Kameras eingesetzt, so sind ein mechanischer Drehmomentbegrenzer und eine Reibungskupplung vor­ gesehen, um den Gleichstrommotor zu schützen, wenn z. B. bei einer Brennwei­ tenänderung ein mechanischer Anschlag vorgesehen ist, so daß sich eine Lin­ sengruppe zur Brennweitenänderung bis zu einer Tele-Grenzstellung oder einer Weitwinkel-Grenzstellung bewegen kann. Ferner dient eine Strombegrenzer­ schaltung mit einem Mikroschalter o. ä. zum Schutz der Treiberschaltung für den Gleichstrommotor.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen vereinfachte Schaltbilder der Treiberschaltung eines mo­ torgetriebenen Varioobjektivs einer CCTV-Kamera.
Die bekannte Vorrichtung enthält einen Variomechanismus, der durch einen Gleichstrommotor angetrieben wird. Die Speiseanschlüsse A und B sind mit zwei Anschlüssen des Gleichstrommotors über einen Weitwinkel-Grenzschalter SWw und einen Tele-Grenzschalter SWt verbunden. Der Weitwinkel-Grenzschalter SWw ist eine Ruhekontakt-Mikroschalter, der erfaßt, wenn die Variolinsengruppe die Weitwinkel-Grenzstellung erreicht. Der Tele-Grenzschalter SWt ist ein Ruhe­ kontakt-Mikroschalter, der erfaßt, wenn die Variolinsengruppe die Tele-Grenzstel­ lung erreicht. Jedem Schalter ist eine Gegenstrom-Schutzdiode D1 bzw. D2 parallel geschaltet, die für einen Stromfluß von dem Speiseanschluß A bzw. dem Speiseanschluß B aus in Vorwärtsrichtung gepolt ist.
Hat die Variolinsengruppe die Tele- oder die Weitwinkel-Grenzstellung nicht er­ reicht, sondern befindet sie sich in einer Zwischenstellung, so sind beide Grenz­ schalter SWw und SWt geschlossen (Fig. 5). Beide Speiseanschlüsse A und B sind mit einem Anschluß des Motors M über die Grenzschalter SWw und SWt verbunden. Daher kann ein Strom in jeder Richtung von den Speiseanschlüssen A und B abhängig von der Polarität der Speisespannung fließen, so daß auch der Motor M entsprechend in beiden Richtungen drehen kann.
Der Zusammenhang der Spannung an den Speiseanschlüssen und der Drehrich­ tung des Motors M in einer Zwischenstellung ist in der folgenden Tabelle angege­ ben.
Tabelle 1
Der Motor M dreht bei der in den Fig. 5, 6 und 7 gezeigten Anordnung in Richtung der Tele-Grenzstellung, wenn von dem Speiseanschluß A ein Strom zum Speise­ anschluß B fließt. Er dreht in Richtung der Weitwinkel-Grenzstellung, wenn ein Strom von dem Speiseanschluß B zum Speiseanschluß A fließt.
Bei der erstgenannten Drehrichtung wird der Grenzschalter SWt an der Tele- Grenzstellung geöffnet, wenn das Varioobjektiv die Tele-Grenzstellung erreicht (Fig. 6).
Der Zusammenhang der Spannung an den Speiseanschlüssen und der Drehrich­ tung des Motors M an der Tele-Grenzstellung ist in der folgenden Tabelle ange­ geben.
Tabelle 2
Ist der Grenzschalter SWt an der Tele-Grenzstellung geöffnet, so fließt kein Strom vom Speiseanschluß A zum Motor M. Der Treiberstrom in Richtung zur Tele-Grenzstellung ist unterbrochen, so daß der Motor M stillsteht. Fließt aber ein Strom von dem Speiseanschluß B über die Diode D2 und den Motor M zum Speiseanschluß A, ist eine Brennweitenänderung in Richtung zur Weitwinkel­ grenzstellung möglich.
Dreht der Motor M in Richtung zur Weitwinkel-Grenzstellung durch Stromfluß vom Speiseanschluß B zum Speiseanschluß A, so wird der Grenzschalter SWw an der Weitwinkel-Grenzstellung geöffnet, wenn das Objektiv an dieser Position ist (Fig. 7). Der Zusammenhang der Spannung an den Speiseanschlüssen und der Dreh­ richtung des Motors M an der Weitwinkel-Grenzstellung ist in der folgenden Ta­ belle angegeben.
Tabelle 3
Ist der Grenzschalter SWw an der Weitwinkel-Grenzstellung geöffnet, so kann kein Strom von dem Speiseanschluß B zum Speiseanschluß A fließen. Der Trei­ berstrom in Weitwinkel-Richtung ist unterbrochen, so daß der Motor M stillsteht. Fließt aber ein Strom vom Speiseanschluß A über die Diode D1 und den Motor M zum Speiseanschluß B, so ist eine Brennweitenänderung in Richtung zur Tele- Grenzstellung möglich.
Bei einem beweglichen Körper wie z. B. einer Variolinsengruppe ist jedoch die Massenträgheit mit höherer Bewegungsgeschwindigkeit größer. Beim Anschlagen des beweglichen Körpers an einen mechanischen Endanschlag wird daher eine extrem große Kraft in die Antriebskomponenten und die Welle des Gleich­ strommotors eingeleitet. Es treten daher nicht nur Probleme der Lebensdauer sondern auch das Problem der Rückprallerscheinung des bewegten Körpers in entgegengesetzter Richtung auf.
Wird ein mechanischer Schalter wie ein Mikroschalter als Grenzschalter für ein Varioobjektiv verwendet, so ergibt sich das Problem der weiteren Zunahme der Rückprallkraft durch den Einfluß einer Kontaktfeder und eines Betätigungsele­ ments. Bisher mußten daher verschiedene Komponenten stärker ausgeführt wer­ den, um eine hohe Bewegungsgeschwindigkeit des Körpers wie z. B. eines Va­ rioobjektivs zu ermöglichen.
Im Hinblick auf diese Probleme des Antriebs eines Varioobjektivs ist es Aufgabe der Erfindung, eine Wegbegrenzerschaltung für einen Gleichstrommotor anzuge­ ben, die zu einer Verringerung der Rückprallwirkung infolge Massenträgheit eines bewegten Körpers und damit zu einer längeren Lebensdauer der zugehörigen Teile führt.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung sieht eine Wegbegrenzerschaltung für einen Gleichstrommotor vor, die eine Grenzpositionserfassung enthält, welche das Erreichen der mechani­ schen Begrenzung eines Weges erfaßt. In diesem Fall unterbricht sie die Spei­ sung des Gleichstrommotors bei gleichzeitigem Kurzschluß an seinen Anschlüs­ sen.
Vorzugsweise dient ein Anschlagelement zum Stillsetzen des bewegten Körpers an dem Ende seines Bewegungsbereichs.
Mindestens ein Mikroschalter kann zum Trennen der Verbindung eines Speisean­ schlusses und eines Motoranschlusses und zum Verbinden dieses Motoran­ schlusses mit dem anderen Motoranschluß vorgesehen sein, wenn das Erreichen des Endes des Bewegungsbereichs erfaßt wird.
Vorzugsweise ist mindestens eine Diode an einem Motoranschluß vorgesehen, die für die induzierte elektromotorische Kraft (Gegen-EMK) in Durchlaßrichtung gepolt ist und über den Mikroschalter in eine mit dem anderen Motoranschluß verbunden wird, wenn der Gleichstrommotor eine Grenzstellung erreicht.
Jeweils mindestens ein Mikroschalter und mindestens eine Diode sind zwischen einem Speiseanschluß und einem Motoranschluß und zwischen dem anderen Speiseanschluß und dem anderen Motoranschluß angeordnet.
Die Linse bzw. Linsengruppe kann ein Varioobjektiv sein. Der bewegliche Körper kann eine Variolinsengruppe sein.
Alternativ kann der bewegliche Körper auch eine Linsengruppe zur Scharfeinstel­ lung sein.
Schließlich kann der bewegliche Körper auch eine Irisblende sein, die durch den Motorantrieb automatisch geöffnet und geschlossen wird.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Wegbegrenzerschaltung nach der Erfindung für ein motorge­ triebenes Varioobjektiv,
Fig. 2 den Schaltzustand der in Fig. 1 gezeigten Schaltung für die Tele- Grenzstellung,
Fig. 3 den Schaltzustand der in Fig. 1 gezeigten Schaltung für die Weit­ winkel-Grenzstellung,
Fig. 4 die Wegbegrenzerschaltung in Anwendung auf den Bewegungsbe­ reich eines Varioobjektivs,
Fig. 5 eine Wegbegrenzerschaltung nach dem Stand der Technik,
Fig. 6 die Wegbegrenzerschaltung nach Fig. 5 für die Tele-Grenzschal­ tung, und
Fig. 7 die Wegbegrenzerschaltung nach Fig. 5 für die Weitwinkel-Grenz­ stellung.
Fig. 1 bis 3 zeigen eine Wegbegrenzerschaltung für ein Varioobjektiv als Ausfüh­ rungsbeispiel der Erfindung. Diese Schaltung enthält als Grenzschalter einen Mi­ kroschalter als Umschalter mit einer Ruhekontaktstellung und einer Arbeitskon­ taktstellung. Wenn das in Fig. 4 gezeigte Varioobjektiv die Weitwinkel- oder die Tele-Grenzstellung erreicht, wird der Gleichstrommotor abgeschaltet und gleich­ zeitig kurzgeschlossen, so daß ein Rückprallen verhindert wird.
Fig. 4 zeigt in vereinfachter Darstellung die Wegbegrenzerschaltung für das motorgetriebene Varioobjektiv einer CCTV-Kamera. Der Objektivmotor 11 (Gleichstrommotor) treibt einen bekannten Vario-Mechanismus 21, der Linsen­ gruppen L2 und L3 bewegt. Das Varioobjektiv hat eine Fokussierlinsengruppe L1, die beweglichen Linsengruppen L2 und L3 und eine Hauptlinsengruppe L4. Die Brennweitenänderung erfolgt durch Ändern des relativen Abstandes der Lin­ sengruppen L2 und L3.
Werden die Linsengruppen L2 und L3 der Fokussierlinse L1 angenähert, so wird die Brennweite verringert, d. h. es wird eine Weitwinkel-Einstellung durchgeführt. Entfernen sich die Linsengruppen L2 und L3 von der Fokussierlinse L1, so wird die Brennweite verlängert, d. h. es erfolgt eine Tele-Einstellung.
Ein Weitwinkel-Anschlag 23 verhindert eine Weiterbewegung der Linsengruppen L2 und L3 in Weitwinkel-Richtung. Ein Tele-Anschlag 25 verhindert eine Weiter­ bewegung der Linsengruppen L2 und L3 in Tele-Richtung.
Die Speiseanschlüsse A und B einer Treiberschaltung 31 und die Anschlüsse 12 und 13 des Motors 11 sind über einen Grenzschalter SWw an der Weitwinkel- Grenzstellung und einen Grenzschalter SWt an der Tele-Grenzstellung verbun­ den. Die Schalter SWw und SWt sind im Ruhezustand geschlossen. Der Grenz­ schalter SWw an der Weitwinkel-Grenzstellung ist ein Mikroschalter, der erfaßt, wenn die Linsengruppen L2 und L3 die Weitwinkel-Grenzstellung erreicht haben.
Er schließt den Motor 11 über eine Diode D4 kurz und unterbricht dessen Spei­ sung.
Wie Fig. 1 zeigt, ist jeder Grenzschalter SWw und SWt an der Weitwinkel- und an der Tele-Grenzstellung normalerweise geschlossen und bildet eine Verbindung zwischen den Schalteranschlüssen NC und C. Erreichen die Linsengruppen L2 und L3 die Weitwinkel-Grenzstellung, so schaltet der Weitwinkel-Grenzschalter SWw seinen Anschluß C auf den Arbeitskontaktanschluß NO. Erreichen die Lin­ sengruppen L2 und L3 die Tele-Grenzstellung, so schaltet der Tele-Grenzschalter SWt den Anschluß C auf den Arbeitskontaktanschluß NO.
Dem Weitwinkel- und dem Tele-Grenzschalter SWw und SWt sind Dioden D1 und D2 parallel geschaltet. Der Ruhekontaktanschluß NC und der gemeinsame An­ schluß C des Weitwinkel und des Tele-Grenzschalters werden durch die Dioden D1 und D2 überbrückt, die ein Umkehren des Stromflusses an den Anschlüssen des Motors 11 zulassen, der von dem Speiseanschluß A bzw. B zu dem Anschluß 12 bzw. 13 des Motors 11 gerichtet ist.
Die Diode D4 ermöglicht einen Stromfluß parallel zum Weg vom Speiseanschluß B zum Motoranschluß 13 über den Arbeitskontaktanschluß NO des Grenzschal­ ters SWw zum Motoranschluß 12. Die Diode D3 ermöglicht einen Stromfluß paral­ lel zum Weg vom Speiseanschluß A zum Motoranschluß 12 über den Arbeitskon­ taktanschluß NO des Grenzschalters SWt zum Motoranschluß 13.
Die Grenzschalter SWw und SWt dienen zum Erfassen der Weitwinkel und der Tele-Grenzstellung der Linsengruppen L2 und L3, und die Speisespannung wird an die Speiseanschlüsse A und B über eine an sich bekannte Motor-Treiberschal­ tung 31 angelegt.
Die vorstehend beschriebene Schaltungsanordnung arbeitet folgendermaßen:
Die beiden Grenzschalter SWw und SWt in Fig. 1 bewirken in der Stellung NC bei einer Zwischenstellung der beweglichen Linsengruppen L2 und L3 eine Drehung des Motors 11 in Weitwinkel- oder in Tele-Richtung.
Liegt eine positive Spannung an dem Speiseanschluß A, so dreht der Motor 11 in Tele-Richtung. Liegt eine positive Spannung an dem Speiseanschluß B, so dreht der Motor 11 in Weitwinkel-Richtung.
Der Zusammenhang der Spannung an den Speiseanschlüssen und der Drehrich­ tung des Motors 11 in der Zwischenstellung ist in Tabelle 4 angegeben.
Tabelle 4
Wird der Motor 11 aus dem in Fig. 1 gezeigten Zustand durch Anlegen einer po­ sitiven Spannung an den Speiseanschluß A aus der Zwischenstellung zur Tele- Grenzstellung gedreht, so bewegt sich das Varioobjektiv in entsprechender Richtung. Erreicht es die Tele-Grenzstellung, so wird der Grenzschalter SWt von dem Ruhekontakt NC zum Arbeitskontakt NO (Fig. 2) bewegt. Da die Diode D2 bezüglich der Spannung an dem Speiseanschluß B dann in Sperrichtung gepolt ist, wird der Strom durch den Motor 11 unterbrochen. Der Tele-Grenzschalter SWt ermöglicht jedoch einen Stromfluß von dem Speiseanschluß A über die Diode D3 zum anderen Anschluß 13 des Motors 11.
Wenn in diesem Zustand der Motor 11 zum Weiterdrehen in Tele-Richtung in­ folge seiner Massenträgheit neigt und die induzierte elektromotorische Kraft be­ züglich der Diode D3 in Vorwärtsrichtung auftritt, fließt ein Strom vom Motoran­ schluß 12 zum Motoranschluß 13 über den Weitwinkel-Grenzschalter SWw, die Diode D3 und den Telegrenzschalter SWt, wodurch ein Kurzschluß eintritt. Da­ durch wird eine Last in Stillsetzrichtung entsprechend der Drehgeschwindigkeit des Motors 11 ausgeübt, so daß dieser stillgesetzt wird. Damit wird die Stoßwir­ kung am Anschlag 25 an der Tele-Grenzstellung abgeschwächt und ein Rückpral­ len der Linsengruppen L2 und L3 verhindert. Wird in diesem Zustand eine positi­ ve Spannung an den Speiseanschluß B angelegt, so fließt der Strom über die Di­ ode D2 zum Motor 11. Dieser dreht daher in Richtung zur Weitwinkel-Grenzstel­ lung.
Der Zusammenhang der Spannungen an den Speiseanschlüssen und der Dreh­ richtung des Motors 11 für die Tele-Grenzstellung ist in der folgenden Tabelle dargestellt.
Tabelle 5
Wird der Motor 11 durch Anlegen einer positiven Spannung an den Speisean­ schluß B in einer Zwischenstellung des Objektivs gemäß dem in Fig. 1 oder dem in Fig. 2 gezeigten Zustand zur Weitwinkel-Grenzstellung gedreht, so bewegt sich die Variolinsengruppe entsprechend. Erreicht sie die Weitwinkel-Grenzstellung, so schaltet der Grenzschalter SWw an der Weitwinkel-Grenzstellung vom Ruhe­ kontakt NC auf den Arbeitskontakt NO. Da die Diode D1 bezüglich der Spannung am Speiseanschluß B in Sperrichtung gepolt ist, wird der Strom zum Motor 11 un­ terbrochen. Der Weitwinkel-Grenzschalter SWw ermöglicht jedoch einen Strom­ fluß vom Speiseanschluß B über die Diode D4 zum anderen Motoranschluß 12.
Neigt in diesem Zustand der Motor 11 zum Weiterdrehen in Weitwinkel-Richtung infolge seiner Massenträgheit, so fließt infolge der induzierten elektromotorischen Kraft in Vorwärtsrichtung bezüglich der Diode D4 ein Strom vom Motoranschluß 13 zum Motoranschluß 12 über den Tele-Grenzschalter SWt und die Diode D4 sowie den Weitwinkel-Grenzschalter SWw, wodurch ein Kurzschluß entsteht. Da­ durch wird eine Belastung entsprechend der Drehgeschwindigkeit des Motors 11 erzeugt und dieser stillgesetzt. Die Stoßwirkung an dem Anschlag 23 der Weit­ winkel-Grenzstellung wird also verringert, und das Rückprallen der Linsengrup­ pen L2 und L3 wird weitgehend verhindert. Wird in dieser Weitwinkel-Grenzstel­ lung eine positive Spannung an den Speiseanschluß A angelegt, so fließt ein Strom über die Diode D1 zum Motor 11. Daher dreht dieser in Tele-Richtung.
Der Zusammenhang der Spannung an den Speiseanschlüssen und der Drehrich­ tung des Motors M ist für die Weitwinkel-Grenzstellung in der folgenden Tabelle dargestellt.
Tabelle 6
Erreicht die Variolinsengruppe die Tele-Grenzstellung oder die Weitwinkel- Grenzstellung, so wird der Grenzschalter SWt an der Tele-Grenzstellung oder der Grenzschalter SWw an der Weitwinkel-Grenzstellung betätigt, wodurch der Motor 11 kurzgeschlossen wird. Dadurch kann die mechanische Lebensdauer verbes­ sert und eine Rückprallen der Variolinsengruppe in zur Bewegungsrichtung je­ weils entgegengesetzter Richtung verhindert werden. Wenn die Zeitpunkte der Betätigung der Grenzschalter vor dem Anschlagen an den jeweiligen Anschlag 23 bzw. 25 eingestellt sind, wird der Lebensdauerfaktor wesentlich verbessert.
Dieses Ausführungsbeispiel der Erfindung wird zur Wegbegrenzung eines Ob­ jektivmotors eingesetzt, der eine Linsengruppe antreibt. Die Erfindung ist darauf jedoch nicht beschränkt, sondern sie kann auch für den Antrieb von Fokussierlin­ sengruppen, zum Öffnen und zum Schließen einer Irisblende oder für jede andere Vorrichtung eingesetzt werden, deren Steuermechanismus einen begrenzten Bewegungsbereich für einen bewegten Körper hat.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, wird der Gleichstrommotor kurzgeschlossen und sein Speisestrom abgeschaltet, wenn der von ihm ange­ triebene Körper seine Grenzstellung erreicht. Hierbei wirkt die induzierte elek­ tromotorische Kraft des Gleichstrommotors als elektrische Bremse. Dadurch ver­ ringern der Gleichstrommotor und der bewegte Körper ihre Geschwindigkeit drastisch, und beim Stillsetzen wird eine Kollision oder ein Rückprallen verhindert oder mindestens wesentlich reduziert.
Bei der Erfindung kann ein Mikroschalter zum Ändern der Verbindung eines Speiseanschlusses und eines Motoranschlusses auf die Verbindung eines zwei­ ten Speiseanschlusses und des anderen Motoranschlusses vorgesehen sein, wenn die Wegbegrenzungsschaltung das Ende eines Bewegungsbereichs erfaßt. Da eine Diode in dem von einem Motoranschluß ausgehenden Stromkreis vorge­ sehen ist, die für die induzierte elektromotorische Kraft über den Mikroschalter in Vorwärtsrichtung gepolt ist, wenn der Gleichstrommotor eine Grenzstellung er­ reicht, ergibt sich eine einfache Wegbegrenzerschaltung mit Kurzschlußbremse ohne eine besondere Steuerschaltung.

Claims (11)

1. Wegbegrenzerschaltung für den Gleichstrommotor eines Objektivantriebs mit einem Gleichstrommotor zum Antrieb eines beweglichen Körpers, einer Weggrenzen-Erfassungsvorrichtung zum Erfassen, wenn der bewegli­ che Körper die mechanische Grenze seines Bewegungsbereichs erreicht, und einer Speiseschaltung für den Gleichstrommotor, dadurch gekenn­ zeichnet, daß beim Erfassen der Weggrenze (23, 25) die Erfassungsvor­ richtung die Speisung des Gleichstrommotors (11) unterbricht und ihn kurz­ schließt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Anschlagelement zum Stillsetzen des beweglichen Körpers (L2, L3) an der Weggrenze (23, 25).
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Er­ fassungsvorrichtung mindestens ein Mikroschalter (SWw, SWt) ist, der einen Motoranschluß (12, 13) von einem Speiseanschluß (A, B) trennt und mit dem anderen Motoranschluß (13, 12) verbindet, wenn der bewegliche Körper (L2, L3) die Grenzstellung (23, 25) erreicht.
4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbin­ dung zu dem anderen Motoranschluß (13, 12) eine Diode (D3, D4) angeord­ net ist, die für eine in dem Gleichstrommotor (11) erzeugte Gegen-EMK in Durchlaßrichtung gepolt ist.
5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mikroschal­ ter (SWw, SWt) und eine Diode (D4, D3) jeweils zwischen einen Speisean­ schluß (A, B) und einen Motoranschluß geschaltet sind.
6. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der bewegliche Körper (L2, L3) in dem Bewegungsbereich in zwei Richtungen bewegbar ist, und daß die Erfassungsvorrichtung zwei Mi­ kroschalter (SWw, SWt) an den beiden Enden (23, 25) des Bewegungsbe­ reichs enthält.
7. Schaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mikroschal­ ter (SWw, SWt) Umschalter sind, die über ihren Ruhekontakt (NC) jeweils zwischen einen Motoranschluß (12, 13) und einen Speiseanschluß (A, B) geschaltet sind, und daß jeweils eine Diode (D3, D4) zwischen den Arbeits­ kontakt (NO) des einen Mikroschalters (SWt, SWw) und den Ruhekontakt (NC) des anderen Mikroschalters (SWw, SWt) geschaltet ist.
8. Schaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Diode (D1, D2) jeden Mikroschalter (SWw, SWt) überbrückt, wobei ihre Anode mit dem Arbeitskontakt (NO) verbunden ist.
9. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Objektiv ein Varioobjektiv ist, und daß der bewegliche Körper (L2, L3) eine Variolinsengruppe ist.
10. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Körper eine Linsengruppe zur Scharfeinstellung ist.
11. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Körper eine einstellbare Irisblende ist.
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8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: PENTAX CORP., TOKIO/TOKYO, JP

8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: HOYA CORP., TOKIO/TOKYO, JP

8364 No opposition during term of opposition
R082 Change of representative

Representative=s name: SCHAUMBURG, THOENES, THURN, LANDSKRON, ECKERT, DE

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: PENTAX RICOH IMAGING COMPANY, LTD., JP

Free format text: FORMER OWNER: HOYA CORP., TOKYO, JP

Effective date: 20120529

R082 Change of representative

Representative=s name: SCHAUMBURG & PARTNER PATENTANWAELTE MBB, DE

Effective date: 20120529

Representative=s name: SCHAUMBURG & PARTNER PATENTANWAELTE GBR, DE

Effective date: 20120529

Representative=s name: PATENTANWAELTE SCHAUMBURG, THOENES, THURN, LAN, DE

Effective date: 20120529

R082 Change of representative

Representative=s name: SCHAUMBURG & PARTNER PATENTANWAELTE MBB, DE

Representative=s name: SCHAUMBURG & PARTNER PATENTANWAELTE GBR, DE

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