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DE19900612A1 - Vorrichtung zum Aufhängen von Gegenständen an Deckenverkleidungen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufhängen von Gegenständen an Deckenverkleidungen

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Publication number
DE19900612A1
DE19900612A1 DE1999100612 DE19900612A DE19900612A1 DE 19900612 A1 DE19900612 A1 DE 19900612A1 DE 1999100612 DE1999100612 DE 1999100612 DE 19900612 A DE19900612 A DE 19900612A DE 19900612 A1 DE19900612 A1 DE 19900612A1
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DE
Germany
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ceiling
hung
gap
hanger
moment
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DE1999100612
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English (en)
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DE19900612C2 (de
Inventor
Heinrich Plewnia
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Individual
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Individual
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Publication of DE19900612A1 publication Critical patent/DE19900612A1/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/006Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation with means for hanging lighting fixtures or other appliances to the framework of the ceiling
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G1/00Mirrors; Picture frames or the like, e.g. provided with heating, lighting or ventilating means
    • A47G1/16Devices for hanging or supporting pictures, mirrors, or the like
    • A47G1/1653Devices for hanging or supporting pictures, mirrors, or the like for connecting to a surface other than a flat wall, e.g. room corner, ceiling, window

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

Die vielfältigen im Bereich der Innenraumausstattung verwendeten Deckenkonstruktionen und Deckenverkleidungen wie Profilholzdecken, Kassettendecken und Deckengestaltungen mit Hilfe von Holz- und Kunststoffpaneelen besitzen an den Verbindungsstellen der einzelnen Elemente üblicherweise horizontale Spalte welche sich unter Zuhilfenahme von geeigneten Vorrichtungen hervorragend zur beschädigungslosen Befestigung unterschiedlichster Gegen­ stände, insbesondere von Dekorationsgegenständen eignen.
Derartige Vorrichtungen sind schon in den Schriften G 93 10 148.1 und DE 43 05 766 beschrieben.
Den bekannten Vorrichtungen ist jedoch gemein, daß diese sich nur dann relativ sicher für eine Befestigung von Gegenständen eignen, wenn der zur Verfügung stehende Spalt in der entspre­ chenden Verbindungsnut gerade etwas kleiner als die Materialdicke der Vorrichtungen ist, so daß diese lediglich durch die beim Einschieben entstehende Klemmkraft, zumindest für eine gewisse Zeit, sicher in dem Spalt gehalten werden.
Ist die zur Verfügung stehende Breite des Spaltes jedoch größer als die Materialstärke der
Aufhängevorrichtungen so finden diese keinen sicheren Halt in der Nut.
Da nicht davon ausgegangen werden kann, daß die aufzuhängenden Gegenstände stets bewegungslos an der Aufhängevorrichtung hängen, besteht sodann stets die Gefahr, daß diese Vorrichtungen aus der Nut rutschen können und die aufgehängten Gegenstände zu Boden fallen.
Andererseits darf die Materialstärke der Aufhängevorrichtungen auch nicht zu groß sein, da sonst ein Einschieben in relativ schmale Spalte gar nicht oder nur unter Beschädigung der Deckenelemente möglich ist.
Der Anwendungsbereich obiger Vorrichtungen ist daher stark eingeschränkt!
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, auch über einen relativ großen Toleranzbereich der für eine beschädigungslose Befestigung von Gegenständen geeigneten Spaltbreiten S innerhalb der Verbindungsstellen unterschiedlichster Deckerkonstruktionen, einen sicheren Halt der Aufhängevorrichtung zu gewährleisten.
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe wird hier beispielhaft mit Hilfe der Darstellungen in den Fig. 1 bis 3 beschrieben.
Fig. 1 zeigt ausschnittsweise die Nut- und Federverbindung einer Deckenverkleidung. Der verbleibende Spalt 1 mit der Breite S zwischen der Nutwange 2 des Elementes 3 und der eingeschobenen Feder 4 nimmt die Einstecklasche 5 der Aufhängevorrichtung 6 auf. Die Aufhängevorrichtung ist als Blechbiegeteil aus möglichst dünnwandigem und relativ hochfestem Material hergestellt (z. B. Federstahl 1.4310 in 0,3 mm Dicke).
Die mit FG bezeichnete Gewichtskraft des aufzuhängenden Gegenstandes greift am hakenför­ mig aufgebogenen Ende 7 der Aufhängevorrichtung an.
Durch die Formgebung der Aufhängevorrichtung ergibt sich zwischen der Wirkungslinie der Gewichtskraft FG und der Auflagekante 8 ein Abstand A der bewirkt, daß in die Vorrichtung um die Auflagekante 8 als Drehpunkt ein Drehmoment M von der Größe FG.A eingeleitet wird, welches sich mit der Anlagestelle 9 der Vorrichtung gegen die Feder 4 abstützt. Die Höhe der Abstützkraft FA ergibt sich aus dem zuvor errechneten Drehmoment M dividiert durch den Abstand B zwischen der Auflagekante 8 und der Anlagestelle 9.
Die vom Betrag her gleiche jedoch entgegengesetzt wirkende Reaktionskraft FR der Abstütz­ kraft FA addiert sich an der Aufagekante 8 zu der dort ebenfalls wirkenden Gewichtskraft FG.
Beide Kräfte zusammen bewirken, daß die besonders scharfkantig ausgebildete Auflagekante 8 (z. B. ausgeprägter Stanzgrat) in die Nutwange eingedrückt wird und damit für einen beson­ ders sicheren Halt der Aufhängevorrichtung in der Nutwange der Deckenverkleidung sorgt.
Es ist leicht einzusehen, daß sich durch eine geeignete Wahl des Abstandes A und des Abstan­ des B die zusätzliche Klemmkraft und der nutzbare Toleranzbereich bezüglich der Breite S des Spaltes 1 für einen relativ großen Einsatzbereich auslegen lassen.
In den Fig. 4 bis 6 ist die erfindungsgemäße Aufhängevorrichtung nochmals mit einem hakenförmigen Aufnahmebereich für die aufzuhängenden Gegenstände dargestellt. Hier ist der Teil 11 des Bereiches 9 ebenfalls scharfkantig ausgeführt und etwas ausgestellt, so daß sich die Vorrichtung bei Belastung auch an dieser Stelle in die entsprechenden Teile der Deckenverkleidung verkrallen kann, wodurch ein Herausrutschen aus dem Spalt noch sicherer verhindert wird.
Die Fig. 7 und 8 zeigen die erfindungsgemaße Vorrichtung mit einer Öse 10 zur Aufnahme der aufzuhängenden Gegenstände. Dies könnte besonders dann von Vorteil sein, wenn diese Aufhängevorrichtung stets unverlierbar an einem aufzuhängenden Gegenstand verbleiben soll, weil dieser "alle Jahre wieder" an einem Deckenelement befestigt wird.
In Fig. 9 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Federklammer 12 ausgestattet, mit deren Hilfe geeignete Gegenstände besonders schnell und einfach befestigt werden können. Dazu ist die Aufhängevorrichtung 18 mit Laschen 16 versehen in deren Bohrung 15 der Hebel 13 drehbar gelagert ist. Die Druckfeder 14 halt die so gebildete Klammer in Schließposition. Durch Zusammendrücken der Feder 14 über die Teile 13 und 18 kann diese Klammer an der Stelle 17 zur Aufnahme diverser Gegenstände geöffnet werden.
Die Fig. 10 und 11 zeigen eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wie sie insbesondere für extrem leichte Gegenstände vorteilhaft sein könnte.
Da bei solchen Gegenständen die Klemmwirkung der Vorrichtung im Spalt der Deckenverklei­ dung durch die Gewichtskraft nur sehr gering ist, könnten heftige Windturbolenzen dennoch dazu führen, daß eine solche Vorrichtung aus dem Spalt herausrutscht.
Damit dieses nicht passieren kann ist der federelastische vordere Teil 19 des in den Spalt 1 einzuschiebenden Teiles 20 um die Höhe H aufgebogen.
Die Höhe H plus der Materialstärke der Vorrichtung sollten dann stets größer als die Breite S des Spaltes 1 sein.
Dadurch wird dieser Teil der Vorrichtung beim Einführen im Spalt der Deckenverkleidung federelastisch vorgespannt und erzeugt so eine weitere Sicherung gegen Herausrutschen.

Claims (7)

1. Vorrichtung zum Aufhängen von Gegenständen in den horizontalen Spalten an den Verbindungsstellen der Elemente unterschiedlicher Deckenverkleidungen, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Gewichtskraft der aufzuhängenden Gegenstände ein Drehmoment um die Auflagekante (8) in die Vorrichtung eingebracht und durch die dadurch hervorgerufene Klemmwirkung auch bei unterschiedlich breiten zur Verfü­ gung stehenden Spalten eine hohe Sicherheit gegen Herausrutschen erreicht wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagekante (8) besonders scharfkantig ausgebildet wird, so daß diese sich unter der Einwirkung der Gewichtskraft (FG) des aufzuhängenden Gegenstandes und der Klemmkraft (FR) resultierend aus dem eingeleiteten Moment (M) in das Deckenelement verkrallen kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch ein Teil (11) des Anlagebereiches (9) der Vorrichtung, welcher durch das eingeleitete Moment angehoben und mit der Kraft (FA) gegen ein weiteres Deckenelement (4) gedrückt wird, ebenfalls scharfkantig ausgebildet ist, wodurch die Sicherheit gegen Herausrut­ schen nochmals erhöht wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich zur Aufnahme des aufzuhängenden Gegenstandes hakenförmig (7) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich zur Aufnahme des aufzuhängenden Gegenstandes als Öse (10) ausgeführt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich zur Aufnahme des aufzuhängenden Gegenstandes mit einer Federklammer (12) ausgestat­ tet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumin­ dest ein Teil (19) des in den Spalt der Deckenverkleidung einzuschiebenden Teils (20) zur zusätzlichen Sicherung gegen Herausrutschen um ein bestimmtes Maß (H) federe­ lastisch aufgebogen ist.
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