DE1984083U - Uhrgehaeuse. - Google Patents
Uhrgehaeuse.Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B37/00—Cases
- G04B37/0066—Cases for wall clocks and balances
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electric Clocks (AREA)
Description
DR-IIiG. ERNST MAIER
PATENTANWALT
8 MÜNCHEN SS
"WIDEM-MATEItSTR. 5 · TEIiEPON 22 2530, 3 9 Bl 03
A 55567 22. August I967
EM/Ml/Bx
Firma GEBRÜDER JUNGHANS GMBH5 Schramberg / Wttbg.,
Geißhaldenstraße
Uhrgehäuse
Die Neuerung betrifft Uhrgehäuse insbesondere für Tischuhren, Wecker und dgl. Es sind Uhrgehäuse bekannt, die
aus zwei ineinandergreifenden !Eilen bestehen, deren eines die Gehäusevorderfläche und deren anderes dessen Rückfläche
umfassen. Meist sind diese beiden Gehäuseteile mit Schrauben, die unter Umständen zugleich die Füße oder eine Sockelplatte
am Gehäuse befestigen, miteinander verbunden.
Die Neuerung hat nun die Aufgabe, ein Uhrgehäuse der genannten Art zu schaffen, das auf einfache Weise zusammen-
— 2 —
Sparkasse Sdiramberg Bankhaus Merck, Finde & Co.,München, Nr.25464 Bankhaus H. Aufhäuser,München, Nr.S3597 Postscheck: München 153861
Telegrammadresse: Patentsenior
steckbar ist und für die Verbindung zwischen den beiden Gehäuseteilen jegliche Schrauben oder dgl. vermeidet.
Gemäß der Neuerung wird dies dadurch erreicht, daß wenigstens eines der Teile zwei sich gegenüberstehende,
federnde Gehäuseseitenwände bildende Flansche mit Nuten auf den Innenflächen aufweist, in die entsprechende Kanten des
zweiten Teils einrasten. Die Gehäuseteile werden dann soweit ineinandergeschoben, wobei zunächst die federnden
Plansche auseinandergebogen sind, so daß sie die Rastkanten übergreifen, bis die Rastkanten in die Nuten einspringen,
so daß zwischen den beiden Gehäuseteilen eine formschlüssige Verbindung hergestellt ist, die durch einfaches Auseinanderziehen
nicht mehr lösbar ist. Das Öffnen des Gehäuses geht jedoch auf sehr einfache Weise vor sich, in-dem die federnden
Plansche auseinandergebogen und dann die Gehäuseteile auseinandergezogen
werden.
Das zweite Teil des Gehäuses kann ebenfalls Seitenwände bildende Plansche aufweisen, welche die Räder des
ersten Teils übergreifen, so daß dadurch das Gehäuse rundum abgeschlossen ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform Ist ein quaderförmlges
Gehäuse, das aus zwei gekreuzt zusammengesetzten U-Profilstücken besteht, wobei in den Steg des als Gehäusevorderteil
dienenden U-Profils eine Öffnung für das Zifferblatt
und in den Steg des als Gehäuserückteil dienenden U-Profils eine öffnung für die Bedienungselemente der Uhr
eingeformt sind. Dabei kann auf den Innenseiten der Plansche des Vorderteils zum Steg parallel ein Nutenpaar eingeformt
sein, dessen Abstand vom Steg etwa der Flanschhöhe des Gehäuserückteils
entspricht, und der Steg des Rückteils kann beiderseits geringfügig gegenüber seinen Flanschen verkürzt
sein. Das Gehäuse weist dann lediglich auf der Rückseite über die Rückfläche überstehende Flansehkanten auf wogegen
die übrigen Kanten in die ebenen der Flächen fallen.
Bei einem derartigen quaderförmigen Gehäuse wird vorzugsweise
in den Flanschen des Vorderteils parallel zum Steg ein weiteres Nutenpaar vorgesehen, dessen Abstand zum Steg
sich aus der Glasstärke, der Zeigerraumhöhe und der Zifferblattstärke zusammensetzt und in das die Vorderplatine des
Werkes eingeschoben wird.
An den einzelnen Flanschen können weitere Hilfsmittel,
wie Füße, Sockelplatten, Bedienungs- und Abstellerknöpfe und dgl. angebracht sein.
Die Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Figuren der Zeichnung läßt das Wesen der
Neuerung noch deutlicher hervortreten. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Uhr
von der Vorderseite mit weggebrochener Ecke;
Fig. 2 eine perspektivische Rückansicht der Uhr als Tischuhrj
Fig. 3 die Hauptbestandteile des Gehäuses in
perspektivischer Ansicht.
Das Gehäuse nach der Neuerung besteht im wesentlichen aus zwei ineinandergreifenden U-Profilteilen 11 und 12, deren
eines, das Vorderteil 11, im Steg 111 einen Durchbruch 112, in den das Uhrglas 13 eingesetzt ist, und zwei seitliche
Flansche 113, 114 aufweist, während das zweite U-Profilteil,
das Rückteil 12, in seinem Steg 121 eine Öffnung 122 für eine das Uhrwerk abdeckende Glocke 14 aufweist und seine
Flansche 123, 3.24 die obere und untere Gehäusewand darstellen.
In der Fig. 3 sind die beiden Gehäusehauptteile 11 und 12 einzeln dargestellt. Daraus ist deutlich ersichtlich*
daß der Steg 121 des Rückteils beiderseits gegenüber den Flanschen 123 und 124 etwa um die Materialstärke der Flanschen
11^ und 114 des Vorderteils verkürzt ist. Somit sind beim Zusammenschieben
der beiden U-Profile die Flanschkanten des Rückteils etwa mit den Flanschaußenflächen des Vorderteils
bündig. Die lichte innere Steghöhe des Rückteils ist gleich der Länge des U-Profilvorderteils 11, so daß die Rückteilstege
das Vorderteil schließend übergreifen.
Auf der Innenseite der Flansche 113* 114 des Vorderteils
ist parallel zum Steg je eine Nut 115 eingearbeitet von der Stärke des Steges 121 des Rückteils. Da die Vorderteilflansche
den Rückteilsteg seitlich federnd übergreifen, werden die Stegseitenkanten in diesen Nuten 115 aufgenommen.
Nach dem Zusammenstecken und dem Einspringen der Stegkanten in die Nuten 115 können die Gehäuseteile nicht mehr auseinandergezogen
werden, ohne daß die Flansche des Vorderteils federnd aufgebogen v/erden. Das Gehäuse ist damit rundum geschlossen.
Bei dem gezeigten Beispiel einer Tischuhr ist auf der Unterseite des Rückteils eine Fußplatte 15 angeschraubt, und
der obere waagerechte Plansch 125 weist eine Öffnung 125
zur Durchführung eines Abstellerknopfes 16 für ein Läutewerk auf.
Das Gehäuse hat neuerungsgemäß eine Vorkehrung zur Befestigung des Uhrwerkes, des Zifferblattes 19 und des
Uhrglases 13·
Parallel zum Steg 111 des Vorderteils ist in dessen Seitenflansche ein zweites Nutenpaar 116 eingearbeitet. Der
Abstand dieser Nuten 116 vom Steg bemißt sich nach der Glasstärke, der Zeigerraumhöhe und der Zifferblattstärke, und
die Nutenbreite ist durch die Stärke der Werkplatine 17 bestimmt, die als Rechteckplatte so breit ist, daß sie, beiderseits
den Nutgrund berührend, in die Nuten einschiebbar ist. Zwischen den Steg 111 des Vorderteils und die Werkplatine 17
sind das Uhrglas 13» ein Glasreif 18, der die Zeigerraumhöhe
bestimmt, und das Zifferblatt 19 eingespannt.
Der Zusammenbau der Uhr gestaltet sich also denkbar einfach. Die rückseitig mit Werk und Werkabdeckung versehene
Platine 17, die auf der Vorderseite lose das auf die Zeigerwelle 20 aufgesetzte Zifferblatt 19 trägt, auf das noch der
Glasreif 18 aufgelegt wird, wird, nachdem das Uhrglas 13
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In die Öffnung 112 des Vorderteils eingelegt ist., in das
vordere Nutenpaar 116 von unten oder oben eingeschoben. Danach wird das Rückteil 12 zwischen die federnd aufgespreizten
Seitenflansche 113, H2J- des Vorderteils geschoben,
bis die Stegkanten in das hintere Nutenpaar 115 einspringen. Die Uhr ist damit fertig zusammengebaut und alle Teile gegeneinander
festgelegt.
Die äußere Gestalt des neuerungsgemäßen Uhrgehäuses ist nicht an die Quaderform gebunden. Sie kann auch z.B.
sechseckig oder sonstwie gestaltet sein.
Claims (6)
1. Uhrgehäuse, insbesondere für Tischuhren, Wecker und
dgl., aus zwei ineinandergreifenden Teilen, deren eines die Gehäusevorderfläche und deren anderes dessen Rückfläche einschließt,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Teile (11) zwei sich gegenüberstehende, federnde Gehäuseseitenwände
bildende Flansche (113, H2O mit Muten (115)
auf den Innenflächen aufweist, in die entsprechende Kanten des zweiten Teils (12) einrasten.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Teil (12) ebenfalls Gehäuseseitenwände bildende
Flansche (12j5, 124) besitzt, welche die Ränder des ersten Teils (11) übergreifen.
3. Quaderförmiges Gehäuse nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Teile (11, 12) gekreuzt zusammengesetzte U-Profilstücke sind, wobei in den Steg (111)
des als GehäuseVorderteil dienenden Ü-Profils (11) eine
öffnung (112) für das Zifferblatt und in den Steg (121) des
als Gehäuserückteil dienenden U-Profils (12) eine Öffnung
(122) für die Bedienungselemente der Uhr eingeformt sind.
4. Gehäuse nach Anspruch J>9 dadurch gekennzeichnet, daß
die Innenseiten der Plansche (1Γ5, 114) des Vorderteils (11)
zum Steg (111) parallel verlaufende Nuten (115) aufweisen, deren Abstand vom Steg (111) etwa der Flanschhöhe des Gehäuserückteils
(12) entspricht, und der Steg (121) des Rückteils beiderseits geringfügig gegenüber seinen Flanschen (123j
124) verkürzt ist.
5. Gehäuse nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein
weiteres Nutenpaar (116) in den Flanschen (115» 114) des
Vorderteils (11) parallel zum Steg (111), dessen Abstand zum Steg sich aus der Glasstärke, der Zeigerraumhöhe und
der Zifferblattstärke zusammensetzt, zur Aufnahme der Vorderplatine (If) des Werkes.
6. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet,
daß ein Sockel (15)$ Füße oder dgl. am unterseitigen Flansch (124) befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967J0016862 DE1984083U (de) | 1967-08-23 | 1967-08-23 | Uhrgehaeuse. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967J0016862 DE1984083U (de) | 1967-08-23 | 1967-08-23 | Uhrgehaeuse. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1984083U true DE1984083U (de) | 1968-04-18 |
Family
ID=33347557
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967J0016862 Expired DE1984083U (de) | 1967-08-23 | 1967-08-23 | Uhrgehaeuse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1984083U (de) |
-
1967
- 1967-08-23 DE DE1967J0016862 patent/DE1984083U/de not_active Expired
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