DE19822475A1 - Vorrichtung zum Transport und zur Ausrichtung von Papierbögen in einer Druckmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Transport und zur Ausrichtung von Papierbögen in einer DruckmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport und
zur Ausrichtung von vorgeschobenen Papierbögen in einer
Druckmaschine mit einer zwischen einem Förderband und einem
Vorgreifer angeordneten Platte sowie mit stirnseitigen und
seitlichen Anschlägen zum Ausrichten eines Papierbogens.
Bei einem herkömmlichen Übergabesystem von Papierbögen in
eine Druckmaschine werden die Papierbögen auf einem Förder
band transportiert. Die Papierbögen sind hintereinander an
geordnet und überlappen sich so, daß der Abstand zwischen
den Vorderkanten von zwei hintereinander liegenden Papierbö
gen kleiner als die Bogenlänge in Vorschubrichtung der Pa
pierbögen ist. Jeder folgende Papierbogen ist unter den vor
angehenden geschoben. Vor der Übergabe in das Zangensystem
des Vorgreifers werden die Papierbögen einzeln mit ihrer
Vorderkante ausgerichtet. Die Ausrichtung senkrecht zur
Längsachse der Maschine erfolgt mittels aufklappbaren Stirn
anschlägen, an denen sich die Vorderkante des Papierbogens
anlegt. Ferner wird der einzelne Papierbogen seitlich gegen
Seitenmarken an einem Seitenanschlag bewegt und an diesem
Seitenanschlag seitlich ausgerichtet. Wenn ein Papierbogen
zum Stirnanschlag kommt, ist er von dem vorherigen Papierbo
gen, der gerade vom Zangensystem des Vorgreifers in die
Druckmaschine eingezogen wird, überlappt. Deshalb muß der
Stirnanschlag eine begrenzte Höhe haben und weggeschwenkt
werden können, um die Freigabe des Papierbogens nach dem Zu
griff der Zangen des Vorgreifers an seinem vorderen Rand zu
ermöglichen und die Bewegung des Papierbogens in die Druck
maschine nicht zu behindern. Insbesondere bei Betriebsbeginn
der Vorrichtung kommt es vor, daß die Vorderkante des ersten
Papierbogens, dem eine ganze Reihe von Papierbögen folgt,
umgebogen ist, was z. B. durch Fehlausrichtung des Papierbo
gens verursacht werden kann. Als Folge wird die Vorderkante
des ersten Papierbogens nicht gegen den Stirnanschlag auf
treffen und sich weiter bewegen, was als Überspringen oder
Überlaufen bezeichnet wird. Der erste Papierbogen gelangt in
diesem Falle ohne Ausrichtung zu früh in die Druckmaschine,
weil er in der Druckmaschine früher ankommt als durch die
Übergabe der Zangen des Vorgreifers. Dadurch kommt es zu
Kollisionen des Papierbogens mit Teilen der Druckmaschine.
Ein Überspringen des Papierbogens über den Stirnanschlag
kann bei einem Papierbogen auch durch die Wirkung der stati
schen Elektrizität verursacht werden, wenn die Papierbögen
aneinander haften und der untere Papierbogen zusammen mit
dem oberen vorherigen von den Zangen des Vorgreifers in die
Druckmaschine eingezogen wird.
Zur Vermeidung dieser Erscheinungen können z. B. von oben auf
die Papierbögen wirkende mechanische Andruckelemente in mo
difizierten Formen verwendet werden: wie z. B. Planchetten,
Drähte, Räder, Bürsten usw. Ein Nachteil dieser von oben
wirkenden mechanischen Elemente ist, daß sie auch auf den
unteren gerade auszurichtenden Papierbogen bei seinem Ankom
men an dem Stirnanschlag einwirken, und zwar über den vorhe
rigen Papierbogen, der den auszurichtenden Papierbogen über
deckt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß sie nur
zeitlich begrenzt wirken können und diese Zeit von der Länge
des Papierbogens abhängt. Da sie durch direkten Kontakt mit
dem Papierbogen wirken, besteht die Gefahr der Beschädigung
seiner ggf. vorher bedruckten Oberfläche. Ferner wird auch
bereits die Wirkung von Druckluftströmen ausgenutzt. Durch
ein direktes Ansaugen des Papierbogens an die Plattenfläche
durch Saugluft wird eine Bewegung des Papierbogens auf der
Plattenfläche und damit auch seine seitliche Einstellung an
der Seitenmarke unmöglich gemacht. Eine Vorrichtung, die zum
Anhaften des Papierbogens an der Platte Unterdruck ausnutzt,
ist in DE-AS 17 61 182 beschrieben. Bei dieser bekannten
Vorrichtung wird ein Unterdruck an der Oberfläche eines ge
formten Profils erzeugt, dessen Querschnitt der Form eines
Flugzeugflügels ähnelt. Das geformte Profil ist kippbar, so
daß es eine Einstellung des Unterdruckfeldes ermöglicht. Ei
ne Einrichtung mit einer kippbaren mechanischen Düse in der
Form eines umgekehrten Fußes ist in der DE-A-22 46 140 be
schrieben. Die Düse treibt Druckluft unter den Papierbogen
und wird von einem Nocken gesteuert. Die angegebenen Ein
richtungen sind den konkreten Ausführungen der Druckmaschi
nen so angepaßt, daß sie auf den transportierten Papierbogen
vor dem Ausrichten und vor der Übergabe in den Vorgreifer
wirken.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Ausrichtvorrichtung für
Papierbögen zu schaffen, welche die oben erwähnten Nachteile
des Standes der Technik überwindet und die eine fehlerfreie
Einführung der ausgerichteten Papierbögen in jedem Betriebs
zustand mit einfachen technischen Mitteln gewährleistet.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß in der Platte nach
oben und ggf. vorne offene Kanäle gebildet sind, deren
Längsachsen mit der Bewegungsrichtung des Papierbogens par
allel sind, wobei zwischen der rückwärtigen Stirnfläche der
Platte und der rückwärtigen Stirnfläche jedes offenen Kanals
in der Rückwand je eine Düse vorgesehen ist, die mit einer
Zuleitung von Druckluft verbunden ist und einen im Kanal
strömenden Druckluftstrahl erzeugt. Die Mündung dieser Düse
hat einen kleineren Querschnitt als der der Stirnwand des
Kanals. Der Teil des offenen Kanals über der Mündung der Dü
se ist von einer Leitplatte zur Ausrichtung des austretenden
Gasstroms abgedeckt.
Eine Anlage des Papierbogens an der Oberfläche der Platte
wird durch die Differenz zwischen dem auf den Papierbogen
von unten wirkenden statischen Druck des Druckluftstroms und
dem auf den Papierbogen von oben wirkenden atmosphärischen
Druck gewährleistet. Durch den erniedrigten statischen Druck
aufgrund des erhöhten dynamischen Drucks der strömenden Luft
wird der Papierbogen durch die Wirkung des atmosphärischen
Drucks auf die Fläche der Platte gedrückt. Da der Papierbo
gen an die Oberfläche der Platte nur im Bereich des scharfen
Druckluftstrahls gedrückt wird, liegt er teilweise auf einem
Luftpolster. Deshalb kann der Papierbogen zum seitlichen
Ausrichten mit Hilfe der Seitenmarke auch seitlich verscho
ben werden. Die Druckluft wird in die Düse über eine Luft
leitung mit einem Regelventil zugeleitet. Dadurch kann die
der Düse zugeführte Luftmenge, die Strömungsgeschwindigkeit
der aus der Düse strömenden Luft und damit auch die Stärke
des Greifeffekts geregelt werden. Bei schmaleren Papierbö
gen, deren Achse in der Regel in der Nähe der Längsachse der
Druckmaschine bleibt, kann die Stärke des Greifeffekts durch
Abstellen der Luftzuleitung in die äußeren Kanäle reguliert
werden, die bei dem verkleinerten Papierbogen nicht unter
der Papierfläche liegen. Die Einrichtung ist einfach, billig
und beinhaltet keine beweglichen, mechanischen Teile. Sie
gewährleistet einen gerade ausreichenden Andruck des trans
portierten Papierbogens auf die Platte und verhindert, daß
die Vorderkante des vorgeschobenen Papierbogens den vorderen
Anschlag überspringt. Sie ermöglicht ein sicheres Ausrichten
des Papierbogens an seiner Vorderkante und einen seitlichen
Vorschub zum seitlichen Ausrichten mit Hilfe der Seitenmar
ke.
Weitere Besonderheiten und Vorzüge der erfindungsgemäßen
Vorrichtung lassen sich der folgenden Beschreibung von in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen entnehmen.
Es zeigen
Fig. 1 bis 3 eine Übergabevorrichtung im Vertikalschnitt in
drei Betriebszuständen;
Fig. 4 einen vergrößerten Ausschnitt A-A in Fig. 1;
Fig. 5 die Übergabeplatte mit dem Druckluftsystem in sche
matischer Draufsicht.
Die Fig. 1 ist ein Querschnitt durch die Vorrichtung an der
Stelle eines Kanals und einer Düse, wo der vorherige, schon
ausgerichtete Papierbogen von Greifern des Vorgreifers er
faßt worden ist, der ihn einer ersten mit Greifern versehe
nen Walze übergibt, und der folgende auszurichtende Papier
bogen in Richtung zu noch ausgeschwenkten Stirnanschlägen
bewegt wird. Die Fig. 2 zeigt die gleiche Vorrichtung in ei
nem Betriebszustand, in welchem der vorherige Papierbogen
von den Greifern der ersten Walze erfaßt worden ist, sich
der nachfolgende Papierbogen vor den in die Arbeitslage ein
geschwenkten Stirnanschlägen befindet und der Vorgreifer
sich in Richtung des nachfolgenden Papierbogens zurückbe
wegt. Die Fig. 3 zeigt die Vorrichtung in einem Betriebszu
stand, in welchem der Endteil des vorherigen Papierbogens
die Platte verläßt, der nachfolgende Papierbogen an den
Stirnanschlägen anliegt und die Zangen des Vorgreifers für
den Zugriff bereit sind.
Die dargestellte Vorrichtung weist eine Platte 1 von recht
eckigem Querschnitt auf, deren Abmessungen an die maximale
Breite der transportierten Papierbögen angepaßt sind. In der
Oberfläche 1.1 der Platte 1 sind nach oben offene Kanäle 4
vorgesehen, deren Achsen parallel zur Längsachse 16 der
Druckmaschine verlaufen. Die Kanäle 4 erstrecken sich von
der rückwärtigen Stirnwand 1.2 der Platte 1 bis zu deren
Vorderende. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, sind die Seitenkan
ten der offenen Kanäle in ihrer ganzen Länge zur Oberfläche
1.1 abgerundet. Der vordere Randbereich 1.3 der Platte 1 ist
ebenfalls abgerundet.
In der rückwärtigen Stirnwand 1.2 der Platte 1 sind Düsen 3
ausgebildet, deren Mündungen jeweils am rückwärtigen Ende 6
jedes Kanals 4 liegen und von je einer auf der Platte 1 ein
gesenkt montierten Leitplatte 15 abgedeckt sind. Die Ober
fläche der Leitplatten 15 liegt im Niveau der Oberfläche 1.1
der Platte 1. Jede Düse 3 verjüngt sich in der Stirnwand 1.2
zur Endwand 6 des Kanals 4 hin und ist mit einer Zuleitung 2
für Druckluft verbunden, in der Regelventile 13 vorgesehen
sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel haben die
beiden äußeren Kanäle 4 eine gemeinsame Zuleitung 2 mit nur
einem Regelventil 13.
Die Kanäle 4 erstrecken sich in der Platte 1 regelmäßig zwi
schen Stirnanschlägen 7, wobei sich zwischen zwei Stirnan
schlägen 7 zumindest ein Kanal 4 befindet. Die Kanäle 4
sollten an ihrem Ende nicht durch z. B. Vorgreifer 8 abge
schirmt werden. Im abgerundet verjüngten Vorderende der
Platte 1, das der ersten mit Greifern versehenen Walze 10
zugekehrt ist, sind Aussparungen für die oberen Teile der
schwenkbaren Stirnanschläge 7 und von schwenkbaren Vorgrei
fern 8 vorgesehen. Hinter der Platte 1 ist oberhalb der Zu
leitungen 2 ein Förderband 11 angeordnet, von dem die auf
liegenden Papierbögen 5.2 auf die Platte 1 geschoben werden,
wo sie vor der Übergabe an die Maschine ausgerichtet werden.
In Fig. 1 sind zwei auf der Platte 1 aufliegende Papierbögen
dargestellt. Der erste vorangehende obere Papierbogen 5.1
ist bereits ausgerichtet und wird mit Hilfe der Vorgreifer 8
zur Greiferwalze 10 transportiert. Der zweite nachfolgende
Papierbogen 5.2 wird mit seiner Stirnkante sowie auch seit
lich ausgerichtet und nach der Ausrichtung von den Vorgrei
fern 8 an die Greiferwalze 10 übergeben. Die seitliche Aus
richtung des Papierbogens erfolgt mittels eines bewegbaren
Seitenanschlags 9.
Im Betrieb werden vom Förderband 11 einzelne Papierbögen auf
die Platte 1 geschoben, und zwar jeder folgende Papierbogen
5.2 mit seiner Vorderkante unter den vorherigen Papierbogen
5.1, wodurch sich eine schuppenartige Reihe von sich über
lappenden Papierbögen ergibt. Der folgende Papierbogen 5.2
wird bis zu den Stirnanschlägen 7 vorgeschoben und gegen sie
gedrückt, wodurch seine Vorderkante senkrecht zur Längsachse
der Druckmaschine 16 ausgerichtet wird. Den Düsen 3 wird
über die Zuleitungen 2 Druckluft zugeführt. Der mit waag
rechten Pfeilen gekennzeichnete Druckluftstrom 12 wird in
jeder Düse 3 beschleunigt und hat an der Düsenmündung am An
fang des Kanals 6 eine erhöhte Geschwindigkeit. Die Leit
platte 15 richtet den Druckluftstrom 12 in Längsrichtung des
oben offenen Kanals 4 aus. Durch die erhöhte Strömungsge
schwindigkeit der Druckluft 12 in dem Kanal 4 sinkt sein
statischer Druck. Auf die über dem offenen Kanal 4 befindli
chen Papierbögen wirkt der atmosphärische Druck, so daß der
Papierbogen auf die Oberfläche 1.1 der Platte 1 mit einer
Kraft gedrückt wird, die der statischen Druckdifferenz zwi
schen dem Atmosphärendruck und dem Unterdruck im Kanal ent
spricht. Diese Andruckkraft erlaubt aber Verschiebebewegun
gen des folgenden Papierbogens 5.2 in Richtung seiner Trans
portbewegung an die Stirnanschläge 7 und auch senkrecht zu
seiner Transportbewegung zum Zwecke der seitlichen Ausrich
tung durch den Seitenanschlag 9. Die Verschiebung jedes Pa
pierbogens bei seiner Stirnausrichtung und bei seiner seit
lichen Ausrichtung ermöglicht ein Luftpolster, das von der
in den offenen Kanälen 4 strömenden Luft gebildet wird. Das
Luftpolster hebt einen Teil des ausgerichteten Papierbogens
über dem offenen Kanal etwas an.
Durch die Wirkung der Andruckkraft auf die Oberfläche des
ausgerichteten Papierbogens wird ein Anheben seiner vorderen
Kante von der Oberfläche 1.1 der Platte 1 verhindert. Derart
behandelt werden nicht ausgerichtete und ggf. verdrehte Pa
pierbögen,die ggf. dem Einfluß von durch statische Elektri
zität verursachter Kraft ausgesetzt sind. Diese Andruckkraft
wirkt zwischen einem vorherigen Papierbogen 5.1, der von den
Vorgreifern 8 in die Druckmaschine eingezogen wird und etwas
über die Oberkante des Stirnanschlags 7 angehoben ist, und
dem nachfolgenden an die Stirnanschläge 7 ausgerichteten Pa
pierbogen 5.2. Dieser gerade ausgerichtete nachfolgende Pa
pierbogen 5.2 kann mit seiner Vorderkante den Stirnanschlag
7 nicht überspringen und bleibt an dessen Anschlagfläche
stehen. Dadurch wird ein unerwünschter Einschub des Papier
bogens in die Druckmaschine verhindert, solange die Vorgrei
fer 8 noch nicht vorbereitet sind, um den ausgerichteten Pa
pierbogen an seinem vorderen Rand zu erfassen. Ein vorzeiti
ges Einführen des Papierbogens in die Druckmaschine würde zu
einer Kollision dieses Papierbogens mit mechanischen Teilen
der Druckmaschine führen.
Die Größe der Andruckkraft kann durch Regulierung der aus
der Zuleitung 2 über die Düse 3 in die offenen Kanäle 4
strömenden Luftmenge beeinflußt werden. Die Luftmenge wird
mit dem Regulierventil 13 eingestellt. Die ausreichende Grö
ße der Andruckkraft, die ein Anheben der Vorderkante des Pa
pierbogens und ein Überspringen des Stirnanschlags 7 bei
seiner Verschiebung auf der Platte 1 verhindert, hängt von
der Papierdicke und dem Maß der Fehlausrichtung des Papier
bogens incl. seinem Welligliegen ab. In der Regel genügt für
dünnere Papierbögen eine kleinere Andruckkraft und umge
kehrt. Die Regulierung der Druckluft durch die Regulierven
tile 13 wird auch beim Transport und Ausrichten von Papier
bögen angewandt, die kürzer als die Länge der Platte 1 sind.
In diesem Falle wird die Zuleitung der Druckluft in die äu
ßeren Kanäle 4 völlig gesperrt, die nicht vom Papierbogen
überdeckt sind, da der Druckluftstrom 12 durch die offenen
Kanäle 4 umsonst und ohne Wirkung auf den Papierbogen strö
men würde. Da die Achse des transportierten und auszurich
tenden Papierbogens in der Regel nahe oder direkt in der
Längsachse 16 der Druckmaschine liegt, kann die Zuleitung 2
der Druckluft mit nur einem gemeinsamen Regulierventil 13
für die äußeren offenen Kanäle 4 gesteuert werden.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung wird in Druckmaschinen
beim Transport der Papierbögen an der Stelle der Übergabe
aus dem Förderband in den Vorgreifer mit einem Greifersystem
angewendet.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Transport und zum Ausrichten eines Pa
pierbogens in einer Druckmaschine, mit einer zwischen
einem Förderband und Vorgreifern angeordneten Platte so
wie stirnseitigen und seitlichen Anschlägen,
dadurch gekennzeichnet, daß
in der Platte (1) nach oben und vorne offene Kanäle (4) parallel zur Bewegungsrichtung des Papierbogens ausge bildet sind und
daß in der jeden der Kanäle (4) rückwärtig begrenzenden Stirnwand (1.2) der Platte (1) eine Düse (3) vorgesehen ist, die mit einer regulierbaren Druckluftzuleitung (2) verbunden ist, und deren Mündung kleiner als die rück wärtige Stirnwand (6) des Kanals (4) ist.
in der Platte (1) nach oben und vorne offene Kanäle (4) parallel zur Bewegungsrichtung des Papierbogens ausge bildet sind und
daß in der jeden der Kanäle (4) rückwärtig begrenzenden Stirnwand (1.2) der Platte (1) eine Düse (3) vorgesehen ist, die mit einer regulierbaren Druckluftzuleitung (2) verbunden ist, und deren Mündung kleiner als die rück wärtige Stirnwand (6) des Kanals (4) ist.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die äußeren, seitlichen offenen Kanäle eine gemeinsame
Zuleitung (2) der Druckluft mit einem Regulierventil
(13) haben.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenkanten der Kanäle (4) abgerundet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Teil des offenen Kanals (4) über der Mündung der Dü
se (3) mit einer ausrichtenden Leitplatte (15) überdeckt
ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorderrand der Platte (1) abgerundet ist und zwi
schen den Kanälen (4) Ausschnitte zur Aufnahme von be
weglichen Stirnanschlägen (7) und von beweglichen Zan
gengreifern (8) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Papierbogen (5.2) zum Teil auf einem auf der Platte
(1) gebildeten Luftpolster getragen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CZ971514A CZ284208B6 (cs) | 1997-05-19 | 1997-05-19 | Zařízení pro dopravu a vyrovnávání posunovaného archu papíru v tiskařském stroji |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19822475A1 true DE19822475A1 (de) | 1998-11-26 |
Family
ID=5463391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19822475A Withdrawn DE19822475A1 (de) | 1997-05-19 | 1998-05-19 | Vorrichtung zum Transport und zur Ausrichtung von Papierbögen in einer Druckmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CZ (1) | CZ284208B6 (de) |
| DE (1) | DE19822475A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10321312A1 (de) * | 2003-05-13 | 2004-12-09 | Koenig & Bauer Ag | Einrichtung zum Führen von Bogen |
| DE10321329A1 (de) * | 2003-05-13 | 2004-12-09 | Koenig & Bauer Ag | Einrichtung zum Führen von Bogen |
| DE10357864A1 (de) * | 2003-12-11 | 2005-07-21 | Koenig & Bauer Ag | Einrichtung zum Erfassen der Lage einer Kante eines bogenförmigen Verarbeitungsgutes |
-
1997
- 1997-05-19 CZ CZ971514A patent/CZ284208B6/cs not_active IP Right Cessation
-
1998
- 1998-05-19 DE DE19822475A patent/DE19822475A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10321312A1 (de) * | 2003-05-13 | 2004-12-09 | Koenig & Bauer Ag | Einrichtung zum Führen von Bogen |
| DE10321329A1 (de) * | 2003-05-13 | 2004-12-09 | Koenig & Bauer Ag | Einrichtung zum Führen von Bogen |
| DE10321312B4 (de) * | 2003-05-13 | 2006-01-19 | Koenig & Bauer Ag | Einrichtung zum Führen von Bogen |
| DE10321329B4 (de) * | 2003-05-13 | 2006-06-01 | Koenig & Bauer Ag | Einrichtung zum Führen von Bogen |
| DE10357864A1 (de) * | 2003-12-11 | 2005-07-21 | Koenig & Bauer Ag | Einrichtung zum Erfassen der Lage einer Kante eines bogenförmigen Verarbeitungsgutes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CZ151497A3 (cs) | 1998-09-16 |
| CZ284208B6 (cs) | 1998-09-16 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |