[go: up one dir, main page]

DE19807845A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Metallteilen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Metallteilen

Info

Publication number
DE19807845A1
DE19807845A1 DE1998107845 DE19807845A DE19807845A1 DE 19807845 A1 DE19807845 A1 DE 19807845A1 DE 1998107845 DE1998107845 DE 1998107845 DE 19807845 A DE19807845 A DE 19807845A DE 19807845 A1 DE19807845 A1 DE 19807845A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
tool
metal
web
sheet metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998107845
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Froeschle
Rolf Scheyhing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ITT Manufacturing Enterprises LLC
Original Assignee
ITT Manufacturing Enterprises LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ITT Manufacturing Enterprises LLC filed Critical ITT Manufacturing Enterprises LLC
Priority to DE1998107845 priority Critical patent/DE19807845A1/de
Publication of DE19807845A1 publication Critical patent/DE19807845A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/02Punching blanks or articles with or without obtaining scrap; Notching
    • B21D28/06Making more than one part out of the same blank; Scrapless working
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D19/00Flanging or other edge treatment, e.g. of tubes
    • B21D19/005Edge deburring or smoothing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D35/00Combined processes according to or processes combined with methods covered by groups B21D1/00 - B21D31/00
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/32Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by constructional features of wiper blade arms or blades
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/32Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by constructional features of wiper blade arms or blades
    • B60S1/34Wiper arms; Mountings therefor
    • B60S1/3425Constructional aspects of the arm
    • B60S1/3431Link pieces
    • B60S1/3434Manufacturing details thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/32Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by constructional features of wiper blade arms or blades
    • B60S1/38Wiper blades
    • B60S2001/3898Wiper blades method for manufacturing wiper blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Me­ tallteilen aus Blech, insbesondere für Wischvorrichtungen von Scheiben an Fahrzeugen, wobei die Metallteile schritt­ weise aus einem entsprechend in Längsrichtung weiterbewegten Blechband durch Stanzen so ausgeschnitten und geformt wer­ den, daß sie jeweils über einen Steg mit einem von dem Blechband verbleibenden Trägerstreifen verbunden bleiben und erst am Ende des Formgebungsverfahrens der Steg durch Schneiden bzw. Stanzen durchtrennt wird.
Ein Verfahren dieser Art zur Herstellung von Blechteilen einer Wischvorrichtung für Fahrzeugscheiben ist beispiels­ weise aus der DE 35 15 329 A1, die auf die Herstellung eines Befestigungsteiles eines Scheibenwischerarmes gerichtet ist, oder aus der EP 0 783 999 A1, die auf die Herstellung eines Hauptbügels eines Scheibenwischblattes gerichtet ist, oder aus der DE 196 15 867 A1, die auf die Herstellung eines Ge­ lenkteiles eines Scheibenwischerarmes gerichtet ist, be­ kannt. In jedem dieser Fälle wird erst das fertig geformte und gegebenenfalls lackierte Blechteil durch Zertrennen ei­ nes verbliebenen Verbindungssteges von einem gebildeten Trä­ gerstreifen abgetrennt. Bei diesem Trennvorgang entsteht an dem Blechteil ein Trenngrat, der nur dann unbearbeitet blei­ ben kann, wenn er am fertigen Erzeugnis nicht stört. Da aber ein solcher Grat zumeist stört, weil er zur Beschädigung benachbarter Teile führt oder eine Verletzungsgefahr für den Menschen darstellt oder das Design beeinträchtigt, muß er nachträglich in einem zusätzlichen Arbeitsgang beseitigt werden.
Ein erstes Problem besteht also darin, ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Metallteiles derartig weiterzuent­ wickeln, daß eine einfache und kostengünstige Beseitigung des Grates eingeschlossen ist.
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zum Her­ stellen von Metallteilen aus Blech, insbesondere für Wisch­ vorrichtungen von Scheiben an Fahrzeugen, wobei die Metall­ teile aus einem schrittweise längs durch die nacheinander­ folgenden Arbeitsabschnitte eines Werkzeuges einer für die Blechbearbeitung geeigneten Presse bewegten Blechband so ausgeschnitten und geformt werden, daß sie jeweils über ei­ nen Steg mit einem von dem Blechband verbleibenden Träger­ streifen verbunden bleiben, und wobei die Metallteile erst im letzten Arbeitsabschnitt des Werkzeuges der Presse durch Zerschneiden des Steges zwischen einer zum Werkzeugunterteil gehörenden Schneidmatrize und einem zum Werkzeugoberteil gehörenden Trennstempel jeweils als fallendes Teil von dem Trägerstreifen abgetrennt werden.
In der DE 35 15 329 A1 ist ausgeführt, daß die Blechteile aus einem schrittweise in Längsrichtung durch nacheiander­ folgende Arbeitsstationen bewegten Blech durch Ausstanzen und Umformen hergestellt werden, wobei die Blechteile bis zum Schluß über einen Steg mit einem entstehenden Träger­ streifen verbunden bleiben. Erst in der letzten Station wird der Steg zerschnitten, um das fertiggestellte und montagebe­ reite Blechteil, hier ein Anschlußkopf bzw. Befestigungsteil eines Scheibenwischerarmes, als fallendes Teil von dem Trä­ gerstreifen zu lösen. Ein Beseitigen des dabei entstehenden Trenngrates in der zur Herstellung des Blechteiles verwende­ ten Blechverarbeitungsvorrichtung ist nicht vorgesehen.
Derartige Vorrichtung, die eine mit einem entsprechenden Folgeverbundwerkzeug zur schrittweisen Blechbearbeitung aus­ gestattete Presse umfassen, werden auch bereits üblicher­ weise bei Herstellern solcher Blechteile verwendet.
Ein zweites Problem der Erfindung besteht also darin, mit einfachen Mitteln eine Vorrichtung zur Herstellung von Me­ tallteilen aus Blech so weiterzuentwickeln, daß eine kosten­ günstige Beseitigung des beim Trennen des Verbindungssteges am Metallteil entstandenen Trenngrates gewährleistet ist.
Das erste Problem wird durch das in dem unabhängigen Patent­ anspruch 1 offenbarte Verfahren zum Herstellen von Metall­ teilen aus Blech gelöst. Besondere Ausführungsarten hierzu sind in den Unteransprüchen 2 bis 4 offenbart.
Das erste Problem ist bei einem Verfahren zum Herstellen von Metallteilen aus Blech, insbesondere für Wischvorrichtungen von Scheiben an Fahrzeugen, wobei die Metallteile schritt­ weise aus einem entsprechend in Längsrichtung weiterbewegten Blechband durch Stanzen so ausgeschnitten und geformt wer­ den, daß sie jeweils über einen Steg mit einem von dem Blechband verbleibenden Trägerstreifen verbunden bleiben und erst am Ende des Formgebungsverfahrens der Steg durch Schneiden bzw. Stanzen durchtrennt wird, dadurch gelöst, daß ein beim Durchtrennen des Steges an dem Metallteil entstan­ dener Grat sofort in dem für das Durchtrennen des Steges ausgeführten Werkzeughub mit beseitigt wird. Durch diese vorgesehene Verfahrensweise ist das Entgraten in den normalen Ablauf des bisherigen Verfahrens integriert, ohne zusätzliche Arbeitszeit in Anspruch zu nehmen. Der Aufwand für die Zuführung der Metallteile zu einem separat durch­ zuführenden Arbeitsgang und für die Durchführung eines sol­ chen separaten Arbeitsganges entfällt.
Eine besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß Anspruch 2 ist dadurch gekennzeichnet, daß das Beseitigen des Grates durch einen quer zur Arbeitsrichtung des Werkzeuges beim Trennen des Steges gerichteten Prägevorgang erfolgt. Das ist eine besonders rationelle und einfache Möglichkeit des Ent­ gratens.
Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß Anspruch 3 ist besonders dann vorteilhaft anwendbar, wenn die hergestellten Metallteile bei ihrer Bearbeitung bis zum letzten Arbeitsgang an gegenüberliegenden Seiten jeweils mit einem Trägerstreifen verbunden bleiben.
Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß Anspruch 4 ist besonders dann vorteilhaft anwendbar, wenn das Verfahren ohnehin die Bearbeitung mehrerer Metallteile gleichzeitig bzw. eine entsprechende Schrittlänge des Vor­ schubes des Blechbandes vorsieht.
Das zweite Problem wird durch die in dem unabhängigen Pa­ tentanspruch 5 offenbarte Vorrichtung zum Herstellen von Metallteilen aus Blech gelöst. Besondere Ausführungsarten hierzu sind in den Unteransprüchen 6 bis 11 offenbart.
Das zweite Problem ist bei einer Vorrichtung zum Herstellen von Metallteilen aus Blech, insbesondere für Wischvorrich­ tungen von Scheiben an Fahrzeugen, wobei die Metallteile aus einem schrittweise längs durch die nacheinanderfolgenden Arbeitsabschnitte eines Werkzeuges einer für die Blechbear­ beitung geeigneten Presse bewegten Blechband so ausgeschnit­ ten und geformt werden, daß sie jeweils über einen Steg mit einem von dem Blechband verbleibenden Trägerstreifen verbun­ den bleiben, und wobei die Metallteile erst im letzten Ar­ beitsabschnitt des Werkzeuges der Presse durch Zerschneiden des Steges zwischen einer zum Werkzeugunterteil gehörenden Schneidmatrize und einem zum Werkzeugoberteil gehörenden Trennstempel jeweils als fallendes Teil von dem Trägerstrei­ fen abgetrennt werden, dadurch gelöst, daß unterhalb der Schneidmatrize im Werkzeugunterteil ein Fangschieber für das abgetrennte, fallende Metallteil und ein Prägeschieber zum Beseitigen des beim Zertrennen des Steges an dem Metallteil entstandenen Grates angeordnet sind und daß die erforderli­ chen Zustell- und Rückzugsbewegungen von Fangschieber und Prägeschieber quer zur Hubbewegung des Werkzeugoberteiles durch jeweils einen am Werkzeugoberteil angebrachten Steue­ rungskeil herbeigeführt werden, der mit dem Fangschieber bzw. Prägeschieber in Eingriff steht.
Vorteilhaft ist hier der mögliche einfache und platzsparende konstruktive Aufbau der Vorrichtung. Der Arbeitsgang des Entgratens wird durch den gleichen letzten Arbeitshub des Werkzeuges herbeigeführt und gesteuert, in dem auch das Trennen des Steges erfolgt. Es ist also keinerlei Verzöge­ rung des Werkzeugbetriebes der Presse zu verzeichnen, wobei außerdem die Zeitdauer des Arbeitshubes der Presse bzw. des Werkzeuges beibehalten werden kann. Ein zusätzlicher Ar­ beitsgang ist somit nicht erforderlich.
Eine besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß Anspruch 6 ist dadurch gekennzeichnet, daß der Trennstempel federnd abgestützt am Werkzeugoberteil gelagert ist, wobei vorzugs­ weise der Trennstempel mit einer Gasdruckfeder bestückt ist. Damit wird erreicht, daß in der Trennstation bei abwärts­ gehendem Pressenhub der Steg gegen den Federdruck getrennt wird, und der Trennstempel kann, beispielsweise durch einen entsprechenden Anschlag, nach dem Trennen des Steges an ei­ ner weiteren Abwärtsbewegung gehindert werden, um nicht die Querbewegung des Prägeschiebers zu behindern.
Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß Anspruch 7 ermöglicht es, den jeweiligen Steuerungskeil in einer unkomplizierten Form auszubilden, da er einfach als in Richtung der Hubbewegung vom Werkzeugoberteil nach unten abstehendes Bauteil ausgeführt sein kann.
Durch eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß Anspruch 8 ist es möglich, mit jeweils nur einem Steuerungskeil, der in den Durchbruch eingreift, sowohl die Zustell- als auch die Rückzugsbewegung des betreffenden Schiebers zu erzeugen.
Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß Anspruch 9 ist vorteilhaft zum Abtrennen des erzeugten Me­ tallteiles von zwei gegenüberliegenden Trägerstreifen und Beseitigen der dabei entstandenen Trenngrate geeignet, wenn vorgesehen ist, daß die hergestellten Metallteile bei ihrer Bearbeitung bis zum letzten Arbeitsgang an gegenüberliegen­ den Seiten jeweils mit einem Trägerstreifen verbunden blei­ ben.
Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß Anspruch 10 ist dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug der Presse an zwei gegenüberliegenden Seiten mehrerer Metall­ teile für jedes Metallteil jeweils mit einem Fang- und mit einem Prägeschieber sowie mit zugehörigen Steuerungskeilen oder an zwei gegenüberliegenden Seiten mehrerer Metallteile jeweils mit nur einem für die entsprechende Anzahl von Me­ tallteilen geeigneten Fangschieber und mit nur einem für die entsprechende Anzahl von Metallteilen geeigneten Prägeschie­ ber sowie zugehörigen Steuerungskeilen ausgestattet ist. Diese Ausführungsart ist besonders dann vorteilhaft anwend­ bar, wenn das Verfahren ohnehin die Bearbeitung mehrerer Metallteile gleichzeitig bzw. eine entsprechende Schritt­ länge des Vorschubes des Blechbandes vorsieht.
Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung gemäß Anspruch 11 führt aufgrund der Funktionsverschmelzung anson­ sten mehrerer erforderlicher Bauteile zu einer Verringerung der Anzahl erforderlicher Bauteile und somit zur weiteren Vereinfachung des konstruktiven Aufbaus der Vorrichtung.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnung ist nachfolgend die Er­ findung an Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Dabei können die in den Ansprüchen und in der Beschreibung erwähn­ ten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein. In der Zeichnung zei­ gen:
Fig. 1 einen Bereich eines Blechbandes mit aufein­ anderfolgenden Bearbeitungsabschnitten,
Fig. 2 im senkrechten Schnitt einen Teil einer er­ findungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 3 die lagemäßige Anordnung von zwei in dem Trennabschnitt des Werkzeuges zu bearbeiten­ den Metallteilen,
Fig. 4-6 jeweils im senkrechten Schnitt den erfin­ dungswesentlichen Teil der Vorrichtung in verschiedenen Arbeitsphasen und
Fig. 7-9 in vergrößerter schematischer Darstellung verschiedene Arbeitsphasen beim Trennen des Steges und beim Beseitigen des Grates.
Aus Fig. 1 sind an Hand des dargestellten Bereiches eines Blechbandes die einzelnen zu dem Verfahren gehörenden Ar­ beitsgänge ersichtlich, die erforderlich sind, um aus einem rohen Blechband durch spanlose Formgebung schrittweise ein Metallteil 1 bestimmter Form und Größe herzustellen. Im vor­ liegenden Fall ist das Metallteil 1 ein Gelenkteil für einen Wischerarm eines Fahrzeugscheibenwischers. Das zunächst ro­ he, in Fig. 1 nicht dargestellte Blechband, das sich aber hier auf der linken Seite befinden würde, wird schrittweise in der mit einem Pfeil angegebenen Bewegungsrichtung B, d. h. in Längsrichtung des Blechbandes, den einzelnen Arbeitsgän­ gen zugeführt. Im Abschnitt 2 werden die für die Blechteile 1 benötigten flachen Blechzuschnitte- 3 in möglichst enger Aneinanderreihung so ausgeschnitten, daß sie an den beiden gegenüberliegenden Stirnseiten jeweils über einen Steg 4 mit den beim Ausschneiden entstehenden Trägerstreifen 5 verbun­ den bleiben. Im Abschnitt 6 werden die freigeschnittenen Kanten der Blechzuschnitte 3 geprägt, um scharfe Schnitt­ kanten zu entschärfen. Außerdem können in diesem Abschnitt 6 die Blechzuschnitte 3 auch mit einer geprägten Beschriftung oder sonstigen Kennzeichnung versehen werden. Es folgen die Abschnitte 7 und 8, in denen die Blechzuschnitte 3 in eine dreidimensionale Form gebracht werden, indem bestimmte Zonen der Blechzuschnitte 3 aus der Ebene des Blechbandes heraus­ gebogen werden. Nunmehr ist die eigentliche Formgebung abge­ schlossen, es sind die Blechteile 1, d. h. die länglichen, im Querschnitt im wesentlichen u-förmigen Gelenkteile für Scheibenwischerarme entstanden, die noch immer über die Stege 4 mit den seitlichen Trägerstreifen 5 verbunden sind.
Im letzten Abschnitt 9 erfolgt der Arbeitsgang des Durch­ trennens der Stege 4 und des Beseitigens des beim Durchtren­ nen am Metallteil 1 entstandenen Grates 10 (Fig. 7). Gemäß der Erfindung erfolgt das Entgraten in dem gleichen Arbeits­ hub des für das Durchtrennen der Stege 4 bestimmten Werkzeu­ ges einer entsprechen Blechbearbeitungsmaschine. Das von den beidseitigen Trägerstreifen losgelöste, fallende Metallteil 1 kann nun seinem weiteren Verwendungszweck zugeführt wer­ den.
Die vorteilhafte Beseitigung des Grates 10 durch einen quer zur Arbeitsrichtung des Werkzeuges beim Durchtrennen des Steges 4 gerichteten Prägevorgang ist in Fig. 8 dargestellt und später genauer beschrieben. Bei dem in Fig. 1 darge­ stellten Abschnitt 9 ist vorgesehen, daß gleichzeitig, d. h. im gleichen Arbeitshub des Werkzeuges die Stege 4 an den gegenüberliegenden Stirnseiten der letzten zwei Metallteile 1, die wegen ihrer sich in Längsrichtung verjüngenden Form zwecks besserer Materialausnutzung zueinander entgegenge­ setzt angeordnet sind, durchtrennt werden. Ebenso ist das gleichzeitige Beseitigen der dabei entstandenen vier Grate 10 vorgesehen.
Im weiteren soll eine zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Vorrichtung und deren Funktion genauer beschrieben werden.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Teil einer für die Blech­ bearbeitung bestimmten Presse ist ein Folgeverbundwerkzeug erkennbar, das in seinen in Bewegungsrichtung B des Blech­ bandes hintereinander vorgesehenen Bearbeitungszonen ent­ sprechend der aus Fig. 1 ersichtlichen Abschnitte 2, 6, 7, 8, 9 ausgebildet ist. Das Werkzeug weist ein starr angeord­ netes Werkzeugunterteil 11 und ein mit dem Stempel der Pres­ se zur Ausführung von Hubbewegungen in Richtung des Doppel­ pfeiles 12 verbundenes Werkzeugoberteil 13 auf, wobei der senkrechte Schnitt von Fig. 2 in den erfindungswesentlichen Abschnitt 9 für das Durchtrennen der Stege 4 und Beseitigen der Grate 10 gelegt ist. Das Werkzeugunterteil 11 ist an seiner Oberseite mit einer Schneidmatrize 14 ausgestattet, auf welcher der zu trennende Steg 4 des inzwischen fertig geformten Metallteiles 1 in Schneidposition zur Auflage ge­ langt, wenn das Blechband in seiner Bewegungsrichtung B, d. h. senkrecht zur Zeichnungsebene weitertransportiert wor­ den ist. Am Werkzeugoberteil 13 ist ein mit einer Gasdruck­ feder 15 bestückter Trennstempel 16 federnd abgestützt an­ gebracht, wobei innerhalb des Trennstempels 16 noch ein auf das Metallteil 1 einwirkender, federnder Abdrückstift 17 gelagert ist. Bei der Abwärtsbewegung des Werkzeugoberteiles 13 wird im Zusammenwirken des Trennstempels 16 mit der Schneidmatrize 14 unter der Federkraft der Gasdruckfeder 15 der Steg 4 durchtrennt. Das abgetrennte Metallteil 1 fällt nach unten, und der Trägerstreifen 5 verbleibt zunächst auf der Schneidmatrize 14.
Erfindungswesentlich ist nun ein unterhalb der Schneidmatri­ ze 14 im Werkzeugunterteil 11 quer zur Hubbewegung des Werk­ zeugoberteiles 13 verschiebbar angeordneter Schieber 18, der sowohl für die Funktion eines Fangschiebers als auch für die Funktion eines Prägeschiebers ausgebildet ist. Dieser Schie­ ber 18 ist so geführt, daß seine Zustell- bzw. Rückzugsbewe­ gung quer zu der Hubbewegung des Werkzeugoberteiles 13 und
dabei quer zur Bewegungsrichtung B des Blechbandes verläuft. An seinem dem Metallteil 1 zugewandten Ende besitzt der
Schieber 18 eine zum Auffangen und Halten des fallenden Me­ tallteiles 1 ausgebildete Fangzone 19 (Fig. 8) und eine zum Beseitigen des beim Trennen des Steges 4 entstandenen Grates 10 durch einen Prägevorgang ausgebildete Prägezone 20 (Fig. 8). Außerdem hat der Schieber 18 einen im wesentli­ chen in Richtung der Hubbewegung des Werkzeugoberteiles 13 verlaufenden Durchbruch 21, in den ein am Werkzeugoberteil 13 angebrachtes, nach unten abstehendes Steuerglied 22 ein­ greift. An dem Steuerglied 22 sind ein Steuerungskeil 23 (Fig. 4) zur Erzeugung der Zustell- und Rückzugsbewegung des Schiebers 18 für die Funktion des Fangschiebers und ein Steuerungskeil 24 (Fig. 5) zur Erzeugung der Zustell- und Rückzugsbewegung des Schiebers 18 für die Funktion des Prä­ geschiebers ausgebildet. Während eines Arbeitshubes des Werk­ zeugoberteiles 13, d. h. einer vollständigen Abwärts- und einer vollständigen Aufwärtsbewegung, wird der Schieber 18 durch das Steuerglied 22 in verschiedene Stellungen bewegt, um das abgetrennte, fallende Metallteil 1 aufzufangen, die Stirnseite des Metallteiles 1 einem Prägevorgang zu unter­ ziehen und dann durch Zurückstellen des Schiebers 18 das fertig bearbeitete Metallteil 1 durch eine Öffnung 25 im Werkzugunterteil 11 nach unten fallen zu lassen. Unterhalb der Öffnung 25 kann ein Sammelbehälter oder ein Transport­ band oder dergleichen vorgesehen sein.
In Fig. 3 ist die lagemäßige Anordnung von zwei Metalltei­ len 1 in der letzten Bearbeitungszone des Folgeverbundwerk­ zeuges zu erkennen, die hier gleichzeitig bearbeitet werden sollen. Dementsprechend sind am Werkzeugoberteil 13 vier Trennstempel 16 vorgesehen, die im gleichen Arbeitshub des Werkzeugoberteiles 13 die vier Stege 4 an den Stirnseiten der zwei Metallteile 1 durchtrennen und so die Metallteile 1 von den verbleibenden Trägerstreifen 5 befreien.
Gegenüber der Darstellung in Fig. 2 ist in den Fig. 4-6 der erfindungswesentliche Teil der Vorrichtung vergrößert dargestellt. In Fig. 4 befindet sich das Werkzeugoberteil 13 in Abwärtsbewegung und zwar gerade in der Phase, die dem Beginn des Durchtrennens des Steges 4 entspricht. Der Trä­ gerstreifen 5 und der Steg 4 liegen in Trennposition auf der Schneidmatrize 14 auf, und der Trennstempel 16 setzt gerade auf die Oberfläche des Metallteiles 1 auf. Diese Situation ist in weiterer Vergrößerung auch in Fig. 7 dargestellt, wobei hier zur Veranschaulichung der Grat 10 angedeutet ist, der eigentlich erst bei der weiteren abwärtsgerichteten Trennbewegung des Trennstempels 16 an der oberen Stirnkante des Metallteiles 1 entsteht. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß das sich abwärts bewegende Steuerglied 22 mit dem Steue­ rungskeil 23 in Eingriff mit dem Durchbruch 21 des Schiebers 18 gelangt ist und durch die Wirkung der betreffenden Keil­ fläche den Schieber 18 mit der Fangzone 19 unter das Ende des Metallteiles 1 bewegt hat, Gleiches ist am nicht dar­ gestellten, gegenüberliegenden Ende des Metallteiles 1 ge­ schehen. Es wird noch auf den am Werkzeugunterteil 11 vor­ gesehenen Anschlag 26 verwiesen, dessen Funktion im Zusam­ menwirken mit der Unterkante 27 des Trennstempels 16 aus der Fig. 5 ersichtlich wird.
Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Werkzeugoberteiles 13 wird unter dem Druck der Gasdruckfeder 15 durch den Trenn­ stempel 16 das Metallteil 1 nach unten gedrückt. Im Zusam­ menwirken von Schneidmatrize 14 und Trennstempel 16 wird der Steg 4 durchtrennt, wobei sich am Metallteil 1 der un­ erwünschte Grat 10 bildet. Das Metallteil 1 fällt, unter­ stützt durch den Abdrückstift 17, nach unten und wird von der Fangzone 19 des Schiebers 18 aufgefangen und gehalten. Der Trennstempel 16 schlägt mit seiner Unterkante 27 auf dem Anschlag 26 auf und wird so an einer weiteren Abwärtsbewe­ gung gehindert, wohingegen das Werkzeugoberteil 13 gegen die Kraft der Gasdruckfeder 15 weiter abwärts bewegt wird.
In Fig. 5 ist die Phase des Arbeitshubes des Werkzeugober­ teiles 13 gezeigt, in der der Prägevorgang zum Beseitigen des Grates 10 durchgeführt wird. Der Trennstempel 16 liegt mit seiner Unterkante 27 auf dem Anschlag 26 auf, wodurch vermieden wird, daß der Trennstempel 16 den Schieber 18 in seiner weiterhin durchzuführenden Bewegung behindert. Das Steuerglied 22 ist mit seinem weiteren Steuerungskeil 24 in Eingriff mit dem Durchbruch 19 des Schiebers 18 gelangt und hat diesen zur Ausführung des Prägevorganges gegen die Stirnseite des Metallteiles 1 zugestellt. Aus der in Fig. 8 dargestellten vergrößerten Einzelheit wird ersichtlich, daß der Schieber 18 mit seiner, speziell zum Verformen des beim Trennen des Steges 4 entstandenen Grates 10 ausgebildeten Prägezone 20 gegen die Stirnseite des Metallteiles 1 ge­ drückt wird. Der Grat 10 wird so verformt, daß an der Stirn­ seite des Metallteiles 1 eine entschärfte Kante entsteht. In Fig. 5 ist noch zu sehen, daß der Abdrückstift 17 auf die Oberseite des Metallteiles 1 drückt und so dazu beiträgt, das Metallteil 1 in der erforderlichen Position auf dem Schieber 18 zu halten.
Nach der Ausführung des Prägevorganges erreicht das Werk­ zeugoberteil 13 den tiefsten Punkt seiner Abwärtsbewegung und wird wieder aufwärts bis zu seinem oberen Ruhe- bzw. Umkehrpunkt bewegt. Dabei gelangen nacheinander die für die Rückzugsfunktion bestimmten Keilflächen des Steuerungskeiles 24 und des Steuerungskeiles 23 in Eingriff mit dem Durch­ bruch 19 des Schiebers 18. Der Schieber 18 wird deshalb in seine am weitesten von dem Metallteil 1 entfernte Position zurückgezogen. Diese Situation ist zur Verdeutlichung in Fig. 9 vergrößert dargestellt. Durch den Rückzug des Schie­ bers 18 ist das Metallteil 1 freigegeben und kann nun end­ gültig durch die im Werkzeugunterteil 11 dafür vorgesehene Öffnung 25 nach unten, beispielsweise auf ein nicht gezeig­ tes Transportband, fallen.
Da in den Fig. 2 und 4-9 immer nur eine Seite des Metall­ teiles 1 gezeigt ist, wird noch ausdrücklich darauf hinge­ wiesen, daß die Vorrichtung bei vorhandenen Stegen 4 an bei­ den Seiten des Metallteiles 1 auch an beiden Seiten des Werkzeuges in der vorstehend beschriebenen Art ausgebildet ist. Die gegenüberliegenden und gegenläufig zueinander be­ wegbaren Schieber 18 bilden beim Prägevorgang somit gleich­ zeitig die erforderlichen Widerlager. Sind dahingegen nur an einer Seite der Metallteile 1 ein Trägerstreifen 5 und Stege 4 vorgesehen, so muß an der dem Schieber 18 gegenüberliegen­ den Seite der Metallteile 1 jeweils für eine entsprechende Abstützung gegen die Bewegungsrichtung des Schiebers 18 beim Prägevorgang gesorgt werden. Vorteilhaft kann in diesem Fall an dem gegenüberliegenden Teil der Vorrichtung ein dem Schieber 18 ähnlicher Schieber mit analoger Bewegbarkeit vorgesehen sein, der anstelle der Prägezone 19 eine als Wi­ derlager ausgebildete Zone besitzt.
Bezugszeichenliste
1
Metallteil
2
Abschnitt
3
Blechzuschnitt
4
Steg
5
Trägerstreifen
6
Abschnitt
7
Abschnitt
8
Abschnitt
9
Abschnitt
10
Grat
11
Werkzeugunterteil
12
Doppelpfeil
13
Werkzeugoberteil
14
Schneidmatrize
15
Gasdruckfeder
16
Trennstempel
17
Abdrückstift
18
Schieber
19
Fangzone
20
Prägezone
21
Durchbruch
22
Steuerglied
23
Steuerungskeil
24
Steuerungskeil
25
Öffnung
26
Anschlag
27
Unterkante
B Bewegungsrichtung

Claims (12)

1. Verfahren zum Herstellen von Metallteilen aus Blech, insbesondere für Wischvorrichtungen von Scheiben an Fahrzeugen, wobei die Metallteile (1) schrittweise aus einem entsprechend in Längsrichtung weiterbewegten Blechband durch Stanzen so ausgeschnitten und geformt werden, daß sie jeweils über einen Steg (4) mit einem von dem Blechband verbleibenden Trägerstreifen (5) ver­ bunden bleiben und erst am Ende des Formgebungsverfah­ rens der Steg (4) durch Schneiden bzw. Stanzen durch­ trennt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein beim Durchtrennen des Steges (4) an dem Metallteil (1) ent­ standener Grat (10) sofort in dem für das Durchtrennen des Steges (4) ausgeführten Werkzeughub mit beseitigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Beseitigen des Grates (10) durch einen quer zur Arbeitsrichtung des Werkzeuges beim Trennen des Steges (4) gerichteten Prägevorgang erfolgt.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß in einem Arbeitsschritt meh­ rere Stege (4) eines Metallteiles (1), insbesondere an gegenüberliegenden Seiten eines Metallteiles (1) vor­ gesehene Stege (4), durchtrennt und die dabei entste­ henden Grate (10) beseitigt werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß in einem Arbeitsschritt je­ weils ein oder mehrere Stege (4) mehrerer Metallteile (1), insbesondere an gegenüberliegenden Seiten der Me­ tallteile (1) vorgesehene Stege (4), durchtrennt und die dabei entstandenen Grate (10) beseitigt werden.
5. Vorrichtung zum Herstellen von Metallteilen aus Blech, insbesondere für Wischvorrichtungen von Scheiben an Fahrzeugen, wobei die Metallteile (1) aus einem schrittweise längs durch die nacheinanderfolgenden Ar­ beitsabschnitte eines Werkzeuges (11, 13) einer für die Blechbearbeitung geeigneten Presse bewegten Blechband so ausgeschnitten und geformt werden, daß sie jeweils über einen Steg (4) mit einem von dem Blechband ver­ bleibenden Trägerstreifen (5) verbunden bleiben, und wobei die Metallteile (1) erst im letzten Arbeitsab­ schnitt des Werkzeuges (11, 13) der Presse durch Zer­ schneiden des Steges (4) zwischen einer zum Werkzeug­ unterteil (11) gehörenden Schneidmatrize (14) und einem zum Werkzeugoberteil (13) gehörenden Trennstempel (16) jeweils als fallendes Teil von dem Trägerstreifen (5) abgetrennt werden, dadurch gekennzeichnet, daß unter­ halb der Schneidmatrize (14) im Werkzeugunterteil (11) ein Fangschieber für das abgetrennte, fallende Metall­ teil (1) und ein Prägeschieber zum Beseitigen des beim Durchtrennen des Steges (1) an dem Metallteil (1) ent­ standenen Grates (10) angeordnet sind und daß die er­ forderlichen Zustell- und Rückzugsbewegungen von Fang­ schieber und Prägeschieber quer zur Hubbewegung des Werkzeugoberteiles (13) durch jeweils einen am Werk­ zeugoberteil (13) angebrachten Steuerungskeil (23, 24) herbeigeführt werden, der mit dem Fangschieber bzw. Prägeschieber in Eingriff steht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennstempel (16) federnd abgestützt am Werk­ zeugoberteil (13) gelagert ist, wobei vorzugsweise der Trennstempel (16) mit einer Feder, vorzugsweise Gas­ druckfeder (15), bestückt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Fangschieber und der Prä­ geschieber einen in Richtung der Hubbewegung des Werk­ zeugoberteiles (13) verlaufenden Durchbruch (21) auf­ weisen, in den der betreffende Steuerungskeil (23, 24) eingreift.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerungskeil (23) für den Fängschieber und der Steuerungskeil (24) für den Prägeschieber jeweils eine Keilfläche für die Erzeugung der Zustellbewegung und eine Keilfläche für die Erzeugung der Rückzugsbewe­ gung aufweisen, die jeweils mit der Innenseite des Durchbruches (21) des Fang- bzw. des Prägeschiebers zusammenwirken.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (11, 13) der Presse an zwei gegenüberliegenden Seiten eines einzigen Metall­ teiles (1) jeweils mit einem Fang- und mit einem Prä­ geschieber sowie jeweils mit einem zugehörigen Steue­ rungskeil (23, 24) ausgestattet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (11, 13) der Presse an zwei gegenüberliegenden Seiten mehrerer Metallteile (1) für jedes Metallteil jeweils mit einem Fang- und mit einem Prägeschieber sowie mit zugehörigen Steuerungs­ keilen (23, 24) oder an zwei gegenüberliegenden Seiten mehrerer Metallteile (1) jeweils mit nur einem für die entsprechende Anzahl von Metallteilen (1) geeigneten
Fangschieber und mit nur einem für die entsprechende Anzahl von Metallteilen (1) geeigneten Prägeschieber sowie zugehörigen Steuerungskeilen (23, 24) ausgestat­ tet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Fangschieber und der Prä­ geschieber zu einem einzigen Schieber (18) sowie der Steuerungskeil (23) für den Fangschieber und der Steue­ rungskeil (24) für den Prägeschieber zu einem einzigen Steuerglied (22) zusammengefaßt sind.
DE1998107845 1998-02-25 1998-02-25 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Metallteilen Withdrawn DE19807845A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998107845 DE19807845A1 (de) 1998-02-25 1998-02-25 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Metallteilen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998107845 DE19807845A1 (de) 1998-02-25 1998-02-25 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Metallteilen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19807845A1 true DE19807845A1 (de) 1999-08-26

Family

ID=7858823

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1998107845 Withdrawn DE19807845A1 (de) 1998-02-25 1998-02-25 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Metallteilen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19807845A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10208297A1 (de) * 2002-01-18 2003-08-07 Hans Walter Mohr Gmbh Verfahren zum Stanzen von Werkstücken sowie Werkstück mit Stanzgrat
EP1221401A3 (de) * 2001-01-03 2004-01-21 Robert Bosch Gmbh Wischerarme sowie Verfahren zur Herstellung von Wischerarmen
DE102009048377A1 (de) * 2009-10-06 2011-04-07 Getrag Ford Transmissions Gmbh Verfahren zum Herstellen von Lamellen für eine Reibkupplung und Verfahren zum Herstellen von Reibbelägen für Lamellen einer Reibkupplung
DE102010028280A1 (de) * 2010-04-28 2011-11-03 Zf Friedrichshafen Ag Verfahren zur Herstellung von Stanzteilen und Vorrichtung
CN115415749A (zh) * 2022-09-21 2022-12-02 成都飞机工业(集团)有限责任公司 一种卡箍冲压加工方法

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1402339B2 (de) * 1957-05-31 1970-08-06 Amp Inc., Harrisburg, Pa. (V.St.A.) Einrichtung zum Abschneiden von Blechteilen und Entgraten der Schnittstellen
DE2640841A1 (de) * 1975-10-28 1977-05-05 Anderson Co Austauschbares wischblatt fuer einen scheibenwischer
DE3515329A1 (de) * 1984-04-27 1985-12-19 Equipements Automobiles Marchal, Issy-Les-Moulineaux, Hauts-de-Seine Gestanzter anschlusskopf fuer ein scheibenwischerelement, verfahren zu dessen herstellung und ein diesen kopf aufweisendes scheibenwischerelement
DE19615867A1 (de) * 1996-04-20 1997-10-23 Teves Gmbh Alfred Verfahren zur Herstellung eines Gelenkteiles aus Blech für einen Fahrzeugscheibenwischer

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1402339B2 (de) * 1957-05-31 1970-08-06 Amp Inc., Harrisburg, Pa. (V.St.A.) Einrichtung zum Abschneiden von Blechteilen und Entgraten der Schnittstellen
DE2640841A1 (de) * 1975-10-28 1977-05-05 Anderson Co Austauschbares wischblatt fuer einen scheibenwischer
DE3515329A1 (de) * 1984-04-27 1985-12-19 Equipements Automobiles Marchal, Issy-Les-Moulineaux, Hauts-de-Seine Gestanzter anschlusskopf fuer ein scheibenwischerelement, verfahren zu dessen herstellung und ein diesen kopf aufweisendes scheibenwischerelement
DE19615867A1 (de) * 1996-04-20 1997-10-23 Teves Gmbh Alfred Verfahren zur Herstellung eines Gelenkteiles aus Blech für einen Fahrzeugscheibenwischer

Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Bewegungen in drei Dimensionen. In: moderne fertigung, Nov. 1988, S.62-64 *
JOST,Johann Michel: Stanz-Prägen der Bohrungen an Stützplatten ersetzt herkömmliche Verfahren. In: Maschinenmarkt, Würzburg 88, 1982, 44, S.899,900 *

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1221401A3 (de) * 2001-01-03 2004-01-21 Robert Bosch Gmbh Wischerarme sowie Verfahren zur Herstellung von Wischerarmen
US6886232B2 (en) 2001-01-03 2005-05-03 Robert Bosch Gmbh Wiper arms, and method for producing wiper arms
DE10208297A1 (de) * 2002-01-18 2003-08-07 Hans Walter Mohr Gmbh Verfahren zum Stanzen von Werkstücken sowie Werkstück mit Stanzgrat
DE102009048377A1 (de) * 2009-10-06 2011-04-07 Getrag Ford Transmissions Gmbh Verfahren zum Herstellen von Lamellen für eine Reibkupplung und Verfahren zum Herstellen von Reibbelägen für Lamellen einer Reibkupplung
DE102009048377B4 (de) * 2009-10-06 2011-09-01 Getrag Ford Transmissions Gmbh Verfahren zum Herstellen von Lamellen einer Reibkupplung
DE102010028280A1 (de) * 2010-04-28 2011-11-03 Zf Friedrichshafen Ag Verfahren zur Herstellung von Stanzteilen und Vorrichtung
US9533340B2 (en) 2010-04-28 2017-01-03 Zf Friedrichshafen Ag Production method for stamped parts and apparatus
DE102010028280B4 (de) * 2010-04-28 2020-11-12 Zf Friedrichshafen Ag Verfahren zur Herstellung von Stanzteilen sowie Vorrichtung und Verwendung
CN115415749A (zh) * 2022-09-21 2022-12-02 成都飞机工业(集团)有限责任公司 一种卡箍冲压加工方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2822476A1 (de) Einrichtung zum schneiden laenglichen profilmaterials, insbesondere von rohrmaterial
EP2140954A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Feinschneidteilen aus einem Materialstreifen
EP2583767B1 (de) Verfahren zum Herstellen von Sägeblättern durch Stanzen
DE2235933A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von lagern aus einem materialstreifen
EP2794142B1 (de) Matrize einer stanzvorrichtung und stanzverfahren
EP1166915A2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen von Dichtungslagen
DE69701218T2 (de) Vorrichtung zum entfernen von ausbruchteilen
EP2263812A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Stanzteilen, insbesondere von Synchronringen, Kupplungskörpern oder Kupplunggsscheiben
DE102010028280A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Stanzteilen und Vorrichtung
DE202009001625U1 (de) Vereinzelungsvorrichtung zum Abscheren von an einem Vorratsband aufgereihten Werkstücken
EP2432603A1 (de) Vorrichtung zum formen eines werkstücks
DE202015101311U1 (de) Bearbeitungsstation zum Bearbeiten von Endlos-Metallprofilen
DE3403668C2 (de)
DE102021005580B4 (de) Montagevorrichtung und Verfahren zur gleichzeitigen Montage mindestens dreier Bauteile in dieser Montagevorrichtung
DE19807845A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Metallteilen
DE3112453C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Bimetallkontaktnieten
WO2009065694A1 (de) Verfahren zum herstellen einer gratfreien schnittfläche und vorrichtung zur durchführung des verfahrens
DE1800910A1 (de) Werkzeug sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen desselben
DE2548696A1 (de) Automatisches bestueckungsgeraet
DE102004051454B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Profils
DE102013019598B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Aussparungen in Haltestangen
DE102011051801B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kernspangen und Kernspange
DE19515791A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Glasfaser-Vorformlingen aus Glasfasermatten
DE10128993B4 (de) Vorrichtung zum Entfernen eines aus einem Basisteil zumindest überwiegend abgetrennten Bereiches sowie Stanzautomat
DE1903840A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Saegen

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8141 Disposal/no request for examination