DE19757947A1 - Spannvorrichtung - Google Patents
SpannvorrichtungInfo
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- B25B5/16—Details, e.g. jaws, jaw attachments
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- B25B5/00—Clamps
- B25B5/06—Arrangements for positively actuating jaws
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung zum Festspannen
von Werkstücken, bestehend aus einem Kopfstück mit einem
schwenkbar daran gelagerten Spannarm, der über eine Stellmecha
nik mit einem Antriebsstellglied in Verbindung steht, wobei am
Kopfstück spannarm- und rückseitig Ausnehmungen zur Befestigung
der Vorrichtung an einem Vorrichtungsträger angeordnet sind.
Derartige Spannvorrichtungen sind hinlänglich bekannt und in
Benutzung, so daß es dazu an sich keines druckschriftlichen
Nachweises bedarf. Nur bspw. sei deshalb hingewiesen auf die
DE-GM 92 15 151.5 und 94 11 291.6. Was die spannarm- und rück
seitigen Ausnehmungen am Kopfstück betrifft, so dienen diese
dazu, derartige Spannvorrichtungen verdrehfest an entsprechend
an diese Ausnehmungen angepaßten Trägern befestigen zu können.
Bspw. und in der Mehrzahl der Anwendungsfälle sind dies rahmen
artige Gestelle, in denen Karosserien oder Karosserieteile lös
bar festgespannt werden, um an solchen Werkstücken Bearbeitun
gen, d. h. insbesondere Verschweißungen lagegenau vornehmen zu
können. Da diese Befestigungsausnehmungen an den Kopfstücken
der Spannvorrichtungen sowohl bezüglich ihrer Abmessungen als
auch Anordnung serienmäßig gleichbleibend vorgegeben sind, müs
sen also im Einzelfall für bestimmte Arbeitspositionen die Trä
ger bzw. Traggestelle praktisch den konstruktiv vorgegebenen
Befestigungsmöglichkeiten der Spannvorrichtung Rechnung tragen.
Hinzu kommt noch, daß, um beim Beispiel der Karosseriefertigung
zu bleiben, Träger bzw. Traggestelle bei den einzelnen Karosse
rieherstellern unterschiedlich sind, d. h., der Hersteller von
Spannvorrichtungen muß sich an die jeweiligen Anschlußerforder
nisse anpassen und die Kopfstücke der Spannvorrichtungen ent
sprechend gestalten.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, Spannvor
richtungen der eingangs genannten Art dahingehend auszugestal
ten und zu verbessern, daß deren Kopfstücke bezüglich ihrer An
bringbarkeit an Trägern variabler sind.
Diese Aufgabe ist, ausgehend von Spannvorrichtungen der ein
gangs genannten Art nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die
im unteren Teil des Kopfstückes angeordneten Ausnehmungen mit
ihrer Höhe im wesentlichen der Länge des unteren Kopfstücktei
les entsprechen und daß in mindestens einer der Ausnehmungen
eine Anschlußplatte auswechselbar eingesetzt und diese ihrer
seits mit Anschlußausnehmungen versehen ist.
Unter "im unteren Teil des Kopfstückes" ist dabei der Bereich
zu verstehen, der sich in etwa unterhalb der Spannarmlagerung
bis zum Anschlußbereich des Antriebsgliedes (in der Regel Pneu
matikzylinder) erstreckt.
Der Hersteller derartiger Spannvorrichtungen ist durch diese
erfindungsgemäße Ausbildung der Spannvorrichtungskopfstücke in
die Lage versetzt, völlig unabhängig von geforderten Ausneh
mungsgrößen und -anordnungen gleiche Kopfstücke für Spannvor
richtungen bestimmter Typen und Größen herzustellen, wobei dann
den jeweiligen tatsächlichen Positionierungserfordernissen und
speziellen Trägerabmessungen durch entsprechende Gestaltung der
eigentlichen Anschlußplatten genügt wird.
Abgesehen von speziellen Anordnungen und Ausbildungen der An
schlußausnehmungen in den Anschlußplatten, die also praktisch
variable Anschlußadapter für spezielle Träger darstellen, be
steht eine vorteilhafte Weiterbildung darin, daß mindestens
eine der Anschlußplatten anschlußseitig zum Kopfstück hin mit
Befestigungselementen für Endstellungsabfrageelemente und au
ßerdem mit Anschlüssen für Stellungssignalgabeleitungen verse
hen ist. Durch diese Ausbildungen sind vorteilhaft die An
schlußplatten gleichzeitig als insofern auch leicht auswechsel
bare Halter für Endstellungsabfrageelemente mit ausgenutzt und
stellen damit ein weiteres variabilitätserhöhendes Element für
derartige Spannvorrichtungen dar.
Beim Ganzen spielt es im übrigen keine Rolle, ob es sich bei
den Kopfstücken um gabelförmige Kopfstücke gemäß DE-GM 92 15 151.5
oder um als Hohlkörper ausgebildete gemäß DE-GM 94 11 291.6
handelt. Im letzten Fall bedeutet dies, daß die
"Grundausnehmung" am Kopfstück einfach eine Öffnung darstellt,
die aber durch die eingesetzte/n Anschlußplatte/n verschlossen
ist.
Die erfindungsgemäße Spannvorrichtung wird nachfolgend anhand
der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen näher
erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 im Schnitt das Kopfstück einer Spannvorrichtung mit
induktiver Endstellungsabfrage;
Fig. 2 einen entsprechenden Schnitt mit pneumatischer End
stellungsabfrage;
Fig. 3A-C schematisch und perspektivisch eine gabelförmiges
Kopfstück mit den eingesetzten Anschlußplatten und
Fig. 4 in Rückansicht ein als Hohlkörper ausgebildetes
Kopfstück.
Die Spannvorrichtung besteht nach wie vor und in bekannter
Weise aus einem Kopfstück 1 mit einem schwenkbar daran gelager
ten Spannarm 2, der über eine Stellmechanik M mit einem An
triebsstellglied 3 in Verbindung steht, wobei am Kopfstück 1
spannarm- und rückseitig Ausnehmungen 4 zur Befestigung der
Vorrichtung an einem Vorrichtungsträger VT angeordnet sind.
Für eine solche Spannvorrichtung ist nun unter Verweis auf die
Fig. 1-4 und unabhängig davon, ob es sich bei den Kopfstücken
um gabelförmige (Fig. 3) oder "geschlossene" (Fig. 1, 2, 4) mit
seitlich angesetztem Spannarm 2 handelt, wesentlich, daß die im
unteren Teil des Kopfstückes 1 angeordneten Ausnehmungen 4 mit
ihrer Höhe H im wesentlichen der Länge L des unteren
Kopfstückteiles 1' entsprechen und daß in mindestens einer der
Ausnehmungen 4 eine Anschlußplatte 5 auswechselbar eingesetzt
und diese ihrerseits mit Anschlußausnehmungen 6 versehen ist.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist jeweils jede
der am Kopfstück vorhandenen Ausnehmungen 4 mit einer Anschluß
platte 5 versehen, die, wie in Fig. 3 dargestellt, mit Ver
schraubungen 11 am Kopfstück 1 fixiert sind und die ihrerseits
Verschraubungsaufnahmen 12 aufweisen, um die Vorrichtung am
Vorrichtungsträger VT festlegen zu können, der nur in Fig. 1
gestrichelt angedeutet ist.
Welche Variationsbreite bezüglich der Anschlußmöglichkeiten
sich durch die Anschlußplatten 5 ergeben, ist in Fig. 3 ver
deutlicht, die zwei identische Anschlußplatten 5 in Fig. 3A am
Kopfstück 1 zeigt. Fig. 3B zeigt eine Anschlußplatte in umge
kehrter Zuordnungsmöglichkeit zum Kopfstück 1 bzw. zur Ausneh
mung 4, die bei dieser Zuordnung dazu führt, daß die Distanz D
zwischen Oberkante Vorrichtungsträger VT und Unterkante UK
Spannarm 2 (siehe Fig. 2) entsprechend kleiner wird. Fig. 3C
verdeutlicht, daß die Ausnehmung 6 in ihrer Höhe H' und bspw.
im Vergleich zur Ausnehmung 6 in Fig. 3B auch größer bemessen
sein kann.
Abgesehen von diesen Variationsmöglichkeiten kann bei entspre
chender Anschlußbemessung eines Vorrichtungsträgers VT dieser
auch direkt in die Ausnehmungen 4 eingesetzt bzw. die Vorrich
tung daran angesetzt und fixiert werden.
Vorteilhaft und unter Verweis auf Fig. 1, 2 ist mindestens eine
der Anschlußplatten 5 anschlußseitig zum Kopfstück 1 hin mit
Befestigungselementen 7 für Endstellungsabfrageelemente 8 und
außerdem mit Anschlüssen für Stellungssignalgabeleitungen 10
versehen. Dies nimmt einerseits Rücksicht darauf, daß für der
artige Spannvorrichtungen heute in der Regel Endstellungsabfra
gemöglichkeiten für die beiden Endstellungen (Schließ- und Öff
nungsstellung) des Spannarmes 2 gefordert werden, für die aber
andererseits an "normalen" Kopfstücken besondere Maßnahmen zur
Anbringung entsprechender, von einem Geber G am Linearstell
glied LG der Stellmechanik M beeinflußbare bzw. schaltbare Sen
soren (Endstellungsabfrageelemente 8) getroffen werden müssen,
egal um welche Art von Sensoren es sich dabei handelt. Durch
die vorteilhafte Weiterbildung, d. h. der Ausstattung der An
schlußplatten 5 mit Befestigungselementen 7 für derartige Sen
soren ist das Anbringungsproblem derartiger Sensoren ebenfalls
mit gelöst, und zwar ebenfalls variabel, nämlich dahingehend,
daß bei rückseitiger Anbringung am Vorrichtungsträger VT (gemäß
Fig. 1) die Endstellungsabfrageelemente an der spannarmseitigen
Anschlußplatte 5 angeordnet werden können oder das Ganze auch
umgekehrt, was nicht ausschließen soll, die Endstellungsabfra
geelemente 8 auch an der Anschlußplatte 5 anzuordnen, die die
Verbindung zum Vorrichtungsträger VT herstellt. Zweckmäßig wird
natürlich die Anordnung der Sensoren an der Anschlußplatte 5
vorgesehen, die im jeweiligen Anbringungsfall keine Trag- bzw.
Haltefunktion für die Vorrichtung zu übernehmen hat, da dadurch
einfache Auswechselbarkeit der Sensoren oder deren Positionie
rung zueinander selbst bei vor Ort am Träger verbleibender
Spannvorrichtung vorgenommen werden kann.
Für die Bemessung der Höhe H der Ausnehmungen 4 am Kopfstück 1
wird natürlich die verfügbare Länge L am Kopfstück 1 bis zum
Anschlußflansch AF für das Antriebsglied 3 soweit wie möglich
ausgenutzt.
Abschließend und im Gegensatz zu den dargestellten Ausfüh
rungsbeispielen sei unter Bezug auf die Maßgabe, daß mindestens
eine der Anschlußplatten 5 mit einer Anschlußausnehmung 6
versehen sein soll, darauf hingewiesen, daß in einem solchen
Fall die jeweils gegenüberliegende Ausnehmung 4 am Kopfstück 1
mit einer entsprechenden "Anschlußplatte" 5 bestückt wird, die
aber keine Anschlußausnehmung 6 aufweisen muß.
Claims (5)
1. Spannvorrichtung zum Festspannen von Werkstücken, beste
hend aus einem Kopfstück (1) mit einem schwenkbar daran
gelagerten Spannarm (2), der über eine Stellmechanik (M)
mit einem Antriebsstellglied (3) in Verbindung steht, wo
bei am Kopfstück (1) spannarm- und rückseitig Ausnehmungen
(4) zur Befestigung der Vorrichtung an einem Vorrichtungs
träger (VT) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die im unteren Teil des Kopfstückes (1) angeordneten
Ausnehmungen (4) mit ihrer Höhe (H) im wesentlichen der
Länge (L) des unteren Kopfstückteiles (1') entsprechen,
und daß in mindestens einer der Ausnehmungen (4) eine An
schlußplatte (5) auswechselbar eingesetzt und diese ihrer
seits mit Anschlußausnehmungen (6) versehen ist.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich Anordnung und Ausbildung der Anschlußausnehmungen
(6) an beiden Anschlußplatten (5) entsprechen.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußausnehmungen (6) in ihrer Höhe (H') im we
sentlichen der halben Höhe (H) der Ausnehmungen (4) am
Kopfstück (1) entsprechen.
4. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußausnehmungen im Bereich einer Hälfte (HA)
der Anschlußplatten (5) angeordnet sind.
5. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine der Anschlußplatten (5) anschlußseitig
zum Kopfstück (1) hin mit Befestigungselementen (7) für
Endstellungsabfrageelemente (8) und außerdem mit Anschlüs
sen (9) für Stellungssignalgabeleitungen (10) versehen
ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997157947 DE19757947A1 (de) | 1997-12-27 | 1997-12-27 | Spannvorrichtung |
| DE59813426T DE59813426D1 (de) | 1997-12-27 | 1998-12-09 | Spannvorrichtung |
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