DE19752228A1 - Polier-Einspannvorrichtung zum Halten von Verbindern - Google Patents
Polier-Einspannvorrichtung zum Halten von VerbindernInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine
Polier-Einspannvorrichtung zum Halten von Lichtwellenleiterver
bindern während eines Poliervorgangs.
Eine bekannte Poliervorrichtung, wie sie in der WO
97/09150 offenbart ist, besitzt Aufnahmen zum lösbaren
Halten von Lichtwellenleiterverbindern während des
Poliervorgangs, wobei wenigstens Bereiche der Aufnahmen
durch Verlagerung von verlagerbaren Armen beweglich
sind, wobei die Arme zum Verengen der Aufnahmen und zum
Festhalten der in den Aufnahmen aufgenommenen Licht
wellenleiterverbinder verlagerbar sind. Es ist eine
Polier-Einspannvorrichtung offenbart, die mit den Auf
nahmen und mit den verlagerbaren Armen ausgebildet ist.
Die Arme sind entlang eines Umfangs einer Platte ange
ordnet. Ein Kraftübertragungskörper in Form eines Rings
z. B. umschließt den Umfang der Platte. Jeder der Arme
ist durch den Eingriff mit wenigstens einer von einer
Mehrzahl von vorstehenden Arbeitsflächen verlagerbar,
die im Abstand voneinander den Ring entlang vorgesehen
sind.
Der Ring ist in einer ersten Richtung drehbar, um die
Arme relativ zu dem Umfang der Platte nach innen zu ver
lagern und die Aufnahmen zu verengen. Ferner ist der
Ring in einer dazu gegenläufigen Richtung drehbar, um
den Armen zu ermöglichen, wieder nach außen zurück
zuspringen und die Aufnahmen wieder zu erweitern. Ein
Stift auf der Platte ist entlang eines Schlitzes durch
den Ring festgehalten, um sowohl die Vorwärtsdrehung als
auch die Rückwärtsdrehung des Rings zu begrenzen.
Man hat festgestellt, daß eine Rückwärtsdrehung des
Rings die Tendenz hat, daß sich die Arme gegen den Ring
verklemmen. Dies ist dadurch bedingt, daß die verlager
ten Bereiche der Arme geneigt sind, gegen den Ring vor
gespannt sind und in eine Richtung weisen, die dieser
Rotationsrichtung entgegengesetzt ist. Wenn der Ring
dazu veranlaßt wird, sich in gegenläufiger Richtung ent
gegen den geneigten und vorgespannten Armen zu drehen,
verkeilen sich die Arme gegenüber dem Ring, wodurch ein
höheres Drehmoment auf den Ring aufgebracht werden muß,
um die verkeilten Arme zu überwinden, bevor eine weiter
gehende Rotation in Rückwärtsrichtung stattfinden kann.
Dies führt dann zu Schwierigkeiten, wenn die Lichtwel
lenleiterverbinder aus ihrem durch die Polier-Einspann
vorrichtung gehaltenen Zustand gelöst werden.
Die vorliegende Erfindung überwindet dieses Problem da
durch, daß ein Kraftübertragungskörper ein Verklemmen
gegenüber geneigten Armen dadurch vermeidet, daß der
Kraftübertragungskörper zum Freigeben der Arme in einer
Richtung beweglich ist, die nicht gegenläufig zu der
jenigen Richtung ist, in die die verlagerten Bereiche
bzw. Verlagerungsbereiche der geneigten Arme weisen.
Die Erfindung läßt sich bspw. an einem Ring ausführen,
um den Ring von den Armen zu lösen, wobei eine Tendenz
zu einem Verklemmen der Arme gegenüber dem Ring vermie
den ist. Durch Bewegen des Rings in einer Richtung, die
nicht gegenläufig zu derjenigen Richtung ist, in der die
Verlagerungsbereiche der geneigten Arme weisen, läßt
sich der Ring in einfacher Weise aus dem Eingriff mit
den Armen lösen, um dadurch eine Freigabe der Licht
wellenleiterverbinder aus ihrem in Aufnahmen der
Polier-Einspannvorrichtung gehaltenen Zustand zu ermöglichen.
Gemäß einem Gesichtspunkt der Erfindung besitzt eine
Polier-Einspannvorrichtung, die Aufnahmen zum lösbaren
Halten von Lichtwellenleiterverbindern während eines
Poliervorgangs aufweist, wenigstens Bereiche an den Auf
nahmen, die durch Verlagerung von verlagerbaren Armen
beweglich sind, wobei die Arme zum Verengen der Aufnah
men und Festhalten der in den Aufnahmen aufgenommenen
Lichtwellenleiterverbinder verlagerbar sind, wobei jeder
der Arme durch den Eingriff mit wenigstens einer von
einer Mehrzahl von vorstehenden Arbeitsflächen verlager
bar ist, die im Abstand voneinander entlang eines Kraft
übertragungskörpers vorgesehen sind, wobei der Kraft
übertragungskörper ein Verklemmen gegenüber den Armen
dadurch vermeidet, daß er zum Lösen der Arbeitsflächen
von den Armen sowie zum Erweitern der Aufnahmen in einer
Richtung beweglich ist, die nicht gegenläufig zu der
jenigen Richtung ist, in die die verlagerten Bereiche
bzw. Verlagerungsbereiche der geneigten Arme weisen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der
Kraftübertragungskörper vorzugsweise neben jedem der
Arme in sich wiederholenden Bewegungsinkrementen beweg
lich, um jeden Arm mit aufeinander folgenden Arbeits
flächen in Eingriff zu bringen. Die aufeinander folgen
den Arbeitsflächen treten in vorteilhafter Weise an die
Stelle von unterschiedlichen Verschleißmustern an den
Armen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung
sind vorzugsweise Anzeigemarkierungen an dem Kraftüber
tragungskörper vorgesehen, die in vorteilhafter Weise
Bewegungsinkremente des Kraftübertragungskörpers anzei
gen.
Weiterhin vorzugsweise sind die Arme entlang eines Um
fangs einer Platte winkelmäßig voneinander beabstandet
vorgesehen und sind die Arbeitsflächen entlang eines
Rands eines den Umfang umschließenden Rings vorgesehen.
Vorteilhafterweise wird bei der vorliegenden Erfindung
somit der Kraftübertragungskörper in Bewegungsinkremen
ten bspw. im Uhrzeigersinn bewegt, um an Armen anzugrei
fen, die in dieselbe Richtung weisen (z. B. ebenfalls in
Uhrzeigerrichtung), sowie die Arme gegen Lichtwellen
leiterverbinder in den Aufnahmen der Polier-Einspannvor
richtung zu verschwenken, wobei weitere Bewegungs
inkremente des Kraftübertragungskörpers in derselben
Richtung im Uhrzeigersinn zu einem Öffnen der Aufnahmen
führen, so daß durch die Bewegungsinkremente in dersel
ben Richtung ein Verklemmen des Kraftübertragungskörpers
gegen die Arme aufgrund einer gegenläufigen Bewegung
vermieden wird und ferner der Kraftübertragungskörper
unterschiedliche Verschleißmuster auf die Arme verteilt.
Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden
im folgenden anhand der zeichnerischen Darstellungen
eines Ausführungsbeispiels noch näher erläutert. In den
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine fragmentarische Draufsicht auf eine
Polier-Einspannvorrichtung, die einen Kraftübertra
gungskörper und eine Halteplatte mit Aufnahmen
und Armen aufweist;
Fig. 2 eine fragmentarische Bodenansicht der in Fig. 1
gezeigten Polier-Einspannvorrichtung;
Fig. 3 eine Schnittansicht der in den Fig. 1 und 2
gezeigten Polier-Einspannvorrichtung; und
Fig. 4 eine fragmentarische Draufsicht auf die
Polier-Einspannvorrichtung, wobei die Arme verlagert
sind.
Wie unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 zu sehen
ist, besitzt eine Polier-Einspannvorrichtung 20 einen
Kraftübertragungskörper 26 in Form eines Steuerflächen
rings mit Fortsätzen 56 zur Befestigung an einer nicht
gezeigten Poliermaschine sowie eine Verbinderhalteplatte
28 zum Halten von Lichtwellenleiterverbindern. Die Hal
teplatte 28 besitzt einen Umfang 30, der mit einem inne
ren Rand 32 an dem Steuerflächenring 26 in Berührung
steht, sowie Positionieröffnungen 132, die über Stiften
einer nicht gezeigten Aufstellplatte aufgenommen sind.
Mehrere Klemmanordnungen 41a sind winkelmäßig voneinan
der beabstandet entlang des Umfangbereichs 30 angeord
net. Jede der Klemmanordnungen 41a besitzt einen Schlitz
42a, einen Arm 44a und eine Aufnahme 48. Bei dem Schlitz
42a handelt es sich um einen nicht-linearen Schlitz 42a,
der sich von dem Umfang 30 weg sowie durch eine entspre
chende Aufnahme 48 hindurch erstreckt. Ein neben dem
Schlitz 42a sowie an dem Arm 44a befindlicher Bereich
48a der Aufnahme ist durch Verlagerung 44a beweglich.
Die Arme 44a werden durch Bewegung einer Steuerflächen
anordnung 51 verlagert, die konvexe Steuerflächen 52 an
den verlagerbaren Bereichen der Arme sowie Arbeits
flächen 54 an dem inneren Rand 32 des Kraftübertragungs
körpers 26 aufweist. Weitere Details der Polier-Ein
spannvorrichtung 20 sowie ihrer Konstruktion und ihrer
Arbeitsweise sind in der WO 97/09150 offenbart.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin
dung weist die Polier-Einspannvorrichtung 20 mit den
Aufnahmen 48 zum lösbaren Halten von Lichtwellenleiter
verbindern während eines Poliervorgangs wenigstens Be
reiche an den Aufnahmen 48 auf, die durch Verlagerung
der verlagerbaren Arme 44a beweglich sind, wobei die
Arme 44a zum Verengen der Aufnahmen 48 sowie zum Halten
von in den Aufnahmen 48 aufgenommenen Lichtwellenleitern
verlagerbar sind, wobei jeder der Arme 44a dadurch ver
lagerbar ist, daß die an diesem vorhandene Steuerfläche
52 mit wenigstens einer der Vielzahl von vorstehenden
Arbeitsflächen 54 in Eingriff gebracht wird, die im Ab
stand voneinander entlang des inneren Rands 32 an dem
Kraftübertragungskörper 26 vorgesehen sind. Bei Bewegung
des Kraftübertragungskörpers 26 neben den Armen 44a
greifen jeweilige Arbeitsflächen 54 in gleitender Weise
an jeweiligen Armen 44a an und werden gegen diese ge
trieben, um die Arme 44a von dem Umfang 30 in Richtung
nach innen zu biegen. Dadurch werden Bereiche der Arme
48 durch die Verlagerung der Arme 44a bewegt, um die
Aufnahmen 48 zu verengen und diese um Lichtwellenlei
terverbinder in den jeweiligen Aufnahmen 48 zu schlie
ßen.
Jeder der Arme 44a besitzt einen Schwenkpunkt, bei dem
es sich um ein Fußende 74 handelt, sowie einen Verla
gerungsbereich, der schwenkbar um das Fußende 74 verla
gerbar ist. Da es sich bei jedem der Arme 44a um einen
freitragenden Arm handelt, wird der Arm durch das Fuß
ende 74 gehaltert, das auch den Schwenkpunkt bildet.
Ferner handelt es sich bei einem freitragenden, ungehal
terten Bereich des Arms 44a um einen Verlagerungsbereich
des Arms 44a. Wenn die Arme 44a durch Angreifen an den
Arbeitsflächen 54 an dem Kraftübertragungskörper 26 ver
lagert werden, biegen sich die Verlagerungsbereiche der
Arme 44a, so daß sich die Arme 44a neigen und die Arme
44a gegen den Kraftübertragungskörper 26 vorgespannt
werden. Die Verlagerungsbereiche der geneigten Arme 44a
weisen von dem Umfang 30 schräg nach außen in Richtung
auf den Kraftübertragungskörper 26. Wie in der Drauf
sicht der Fig. 4 zu sehen ist, weisen die Arme 44a zum
Teil in Uhrzeigerrichtung entlang des Umfangs 30 sowie
zum Teil von dem Umfang 30 schräg nach außen in Richtung
auf den Kraftübertragungskörper 26, gegen den die Arme
44a geneigt und vorgespannt sind.
Der Kraftübertragungskörper 26 vermeidet ein Verklemmen
gegenüber den geneigten Armen 44a dadurch, daß er in
einer Richtung beweglich ist, die nicht entgegengesetzt
zu derjenigen Richtung ist, in die die Verlagerungs
bereiche der geneigten Arme 44a weisen, um die Arbeits
flächen 54 von den Armen 44a zu lösen und die Aufnahmen
48 wieder zu erweitern. Wenn die Aufnahmen 48 wieder
erweitert worden sind, können die Lichtwellenleiter
verbinder problemlos aus den Aufnahmen 48 entfernt wer
den. Wie in der Draufsicht der Fig. 4 zu sehen ist, ist
der in Form eines Rings ausgebildete Kraftübertragungs
körper 26 im Uhrzeigersinn bewegt worden, um bestimmte
Arbeitsflächen 54 mit den Armen 44a in Eingriff zu brin
gen, um dadurch die Arme 44a zu biegen. Zum Lösen der
Arbeitsflächen 54 aus dem Eingriff mit den verlagerten
Armen 44a muß der Kraftübertragungskörper 26 eine weite
re Bewegung ausführen.
Man hat festgestellt, daß eine Rotation des Rings 26 in
gegenläufiger Richtung die Tendenz hat, die Arme 44a
gegen den Ring 26 zu verklemmen. Dies ist dadurch be
dingt, daß die geneigten Arme 44a mit den Verlagerungs
bereichen in eine Richtung weisen, die zu der Rotations
richtung oder Bewegungsrichtung des Rings 26 entgegen
gesetzt ist. Wenn der Ring 26 dazu veranlaßt wird, sich
in gegenläufiger Richtung entgegen den geneigten Armen
44a zu drehen, verkeilen sich die Arme 44a mit dem Ring
26, wodurch ein höheres Drehmoment auf den Ring 26 auf
gebracht werden muß, um die verkeilten Arme 44a zu über
winden, bevor eine weitere Rotationsbewegung in ent
gegengesetzter Richtung stattfinden kann. Dies führt zu
Schwierigkeiten beim Lösen von Lichtwellenleiterverbin
dern aus ihrem Haltezustand in den Aufnahmen 48 auf der
Polier-Einspannvorrichtung 20.
Das in den Fig. 1 bis 4 gezeigte Ausführungsbeispiel
überwindet diese Schwierigkeit dadurch, daß sich der in
Form eines Rings ausgebildete Kraftübertragungskörper im
Uhrzeigersinn bewegen kann, wobei der Kraftübertragungs
körper 26 ein Verklemmen mit den Armen 44a dadurch ver
meidet, daß er zum Lösen der Arbeitsflächen 54 von den
Armen 44a sowie zum Erweitern der Aufnahmen 48 in einer
Richtung beweglich ist, die nicht gegenläufig zu der
jenigen Richtung ist, in die die Verlagerungsbereiche
der geneigten Arme 44a weisen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der
Kraftübertragungskörper 26 neben jedem der Arme 44a in
wiederholten Bewegungsinkrementen beweglich ist, um
jeden Arm 44a mit aufeinanderfolgenden Arbeitsflächen 54
in Eingriff zu bringen. Die aufeinanderfolgenden Ar
beitsflächen 54 treten vorteilhafterweise an die Stelle
von verschiedenen Verschleißmustern an den Armen 44a.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind Anzeige
markierungen 55 an dem Kraftübertragungskörper 26 vor
gesehen, wobei die Anzeigemarkierungen 55 in vorteilhaf
ter Weise Bewegungsinkremente des Kraftübertragungs
körpers 26 anzeigen. Die Anzeigemarkierungen 55 sind mit
jeweiligen Aufnahmen 48 radial ausgefluchtet, wie dies
in Fig. 4 zu sehen ist, um ein maximales Schließen der
Aufnahmen 48 anzuzeigen. Nach der inkrementellen Bewe
gung des Kraftübertragungskörpers 26 werden die Anzeige
markierungen 45 in Positionen verlagert, in denen sie
von den Aufnahmen 48 radial versetzt sind, wie dies in
Fig. 1 zu sehen ist, um dadurch anzuzeigen, daß die
Arme 44a von den Arbeitsflächen 54 gelöst worden sind.
Gemäß einem weiteren Merkmal weist der Kraftübertra
gungskörper 26 ferner einen Abdeckring 27 auf. Der Ab
deckring 27 ist mittels Befestigungsgliedern 29 an einem
übrigen Bereich des Kraftübertragungskörpers 26 be
festigt. Der Umfang 30 der Halteplatte 28 wird somit auf
gegenüberliegenden Seiten von dem Abdeckring 27 sowie
dem übrigen Randbereich des Kraftübertragungskörpers 26
überlappt. Dadurch ist die Halteplatte 28 ohne Befesti
gungsglieder in einer horizontalen Ebene gehaltert, und
zwar in kippfester Weise sowie beständig gegen Verlage
rung relativ zu dem Kraftübertragungskörper 26. Ferner
halten der Abdeckring 27 und der der Halteplatte 28
gegenüberliegende, übrige Randbereich des Kraftübertra
gungskörpers 26 einen ausreichenden Freiraum aufrecht,
um die Halteplatte 28 zur Ausführung einer relativen
Rotationsbewegung festzuhalten. Dimensionsmäßige Tole
ranzen des Rands 32 sind auf ein Minimum reduziert, um
eine Schwenkbewegung der Halteplatte 22 relativ zu dem
Kraftübertragungskörper 26 zu verhindern. Der in Form
eines Rings ausgebildete Kraftübertragungskörper 26 kann
aus Aluminium hergestellt werden, während es sich bei
der Halteplatte 22 um ein polymeres Material oder um
dasselbe Material wie der Ring 26 handeln kann. Eine Be
schichtung aus einem Material mit geringer Reibung, wie
z. B. Polytetrafluorethylen, kann auf die Steuerflächen
an den Arme 44a aufgebracht werden, um Reibung und Ver
schleiß zu reduzieren.
Claims (5)
1. Polier-Einspannvorrichtung mit Aufnahmen (48) zum
lösbaren Halten von Lichtwellenleiterverbindern während
eines Poliervorgangs, wobei wenigstens Bereiche der Auf
nahmen (48) durch Verlagerung von verlagerbaren Armen
(44a) beweglich sind, wobei die Arme (44a) zum Verengen
der Aufnahmen (48) sowie zum Halten von in den Aufnahmen
(48) aufgenommenen Lichtwellenleiterverbindern verlager
bar sind, wobei jeder der Arme (44a) durch Angreifen an
wenigstens einer von einer Mehrzahl von vorstehenden
Arbeitsflächen (54) verlagerbar ist, die im Abstand von
einander entlang eines Kraftübertragungskörpers (26)
vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftübertragungskörper
(26) ein Verklemmen gegenüber den Armen (44a) dadurch
vermeidet, daß er zum Lösen der Arbeitsflächen (54) von
den Armen (44a) sowie zur Ermöglichung einer Freigabe
von Lichtwellenleiterverbindern in den jeweiligen Auf
nahmen (48) neben jedem der Arme (44a) in einer Richtung
beweglich ist, die nicht gegenläufig zu derjenigen Rich
tung ist, in die die jeweiligen Verlagerungsbereiche der
geneigten Arme (44a) weisen.
2. Polier-Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kraftübertragungskörper (26)
neben jedem der Arme (44a) in wiederholten Bewegungs
inkrementen beweglich ist, um jeden Arm (44a) mit auf
einanderfolgenden Arbeitsflächen (54) in Eingriff zu
bringen.
3. Polier-Einspannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß Anzeigemarkierungen (55) an
dem Kraftübertragungskörper (26) Bewegungsinkremente des
Kraftübertragungskörpers (26) anzeigen.
4. Polier-Einspannvorrichtung nach einem der voraus
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme
(44a) entlang eines Umfangs (30) einer Platte (28) win
kelmäßig voneinander beabstandet vorgesehen sind und daß
die Arbeitsflächen (54) entlang eines Rands eines den
Umfang (30) umschließenden Rings (26) vorgesehen sind.
5. Polier-Einspannvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Umfang (30) der Platte (28) zur
Ausführung einer relativen Rotationsbewegung zwischen
einer Abdeckeinrichtung (27) an dem Kraftübertragungs
körper (26) und einem Restbereich des Kraftübertragungs
körpers (26) gehaltert ist.
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