DE19750954A1 - Aufnahmeeinrichtung einer landwirtschaftlichen Erntemaschine - Google Patents
Aufnahmeeinrichtung einer landwirtschaftlichen ErntemaschineInfo
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Description
Die in Frage kommende Aufnahmeeinrichtung wird bevorzugt in landwirtschaftlichen Erntema
schinen wie Rundballenpressen, in Wagen-, Schwenkkolbenpressen oder Ladewagen, aber
auch in gezogenen oder selbstfahrende Feldhäckslern mit einer Pickup eingesetzt, die mit ei
nem nachgeordneten Förderelement wie beispielsweise einer Zerkleinerungseinrichtung mit ei
nem Schneidrotor, einem Rotationsförderer, Förderwalzen oder einem gesteuerten Förderre
chen ausgerüstet sind.
Eine Aufnahmeeinrichtung ohne Zerkleinerungseinrichtung ist beispielsweise in der EP 0 384 039
gezeigt. Die Breiten der Aufnahmetrommel und der Axialfördereinrichtung in Form von
kurzen Schnecken sind größer als die des Zuführkanals mit einem nachgeordneten Förderele
ment oder einem im Zuführkanal angeordneten Schneidrotor, so daß sie gegenüber dem nach
geordneten Förderelement oder Schneidrotor beidseitig vorstehen. Damit das Erntegut zur
Mitte hin gefördert wird, besteht die bekannte Axialfördereinrichtung im wesentlichen aus
zwei kurzen Schnecken über den Bereich, der seitlich gegenüber dem Zuführkanal bzw. dem
Schneidrotor vorsteht. Außerdem ist die Axialfördereinrichtung, in Flußrichtung des Erntegu
tes gesehen, in einem relativ großen Abstand hinter der Aufnahmetrommel angeordnet. Insge
samt wird dadurch eine entsprechend große Förderstrecke geschaffen, die nicht nur die Ab
messungen der Aufnahmeeinrichtung vergrößert, sondern sich auch nachteilig für die Aufnah
me des Erntegutes auswirkt. Außerdem müssen, wie bei Ballenpressen üblich, die beiden seit
lichen Schnecken fliegend gelagert werden, wodurch die Belastung der Lager extrem hoch ist,
so daß sich die Lebensdauer verringert. Noch schwerer wiegt der Nachteil, daß bei einer flie
genden Lagerung der seitlichen Schnecken die Seitenwände der Pickup sehr stark oder gar
doppelt ausgebildet werden müssen, um den auftretenden Kräften standhalten zu können.
Hierdurch verteuert sich der Herstellungsaufwand erheblich. Auch ist für jede Schnecke ein
Antrieb notwendig, so daß insgesamt der konstruktive Aufwand hoch ist. Weiter sind die bei
den seitlichen Schnecken zwar drehbar, jedoch ansonsten ortsfest gelagert, da für eine Lage
rung in veränderbaren Stellungen der konstruktive Aufwand nicht mehr zu vertreten ist. Zu
dem bewirken die bekannten Axialfördereinrichtungen nur eine geringfügige Vorverdichtung
des zu fördernden Erntegutes. Bei der üblichen gleichen Drehrichtung der Axialfördereinrich
tungen und der Aufnahmetrommel wird das Erntegut zudem im Wirkbereich der Aufsammler
zinken quergefördert, woraus sich ebenfalls Stauungen im Materialfluß ergeben können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Aufnahmeeinrichtung der eingangs näher be
schriebenen Art in ihren Eigenschaften zu verbessern.
Die gestellte Aufgabe wird gelöst, indem die Axialfördereinrichtung im wesentlichen aus einer
einteiligen und durchgehenden Fördertrommel gebildet ist, deren spiralförmige Windungen
sich zumindest über die beiden gegenüber der Breite des nachgeordneten Förderelements seit
lich vorstehenden Endbereiche erstrecken und die Fördertrommel lotrecht oder annähernd lot
recht über der Aufnahmetrommel angeordnet ist.
Zunächst besteht der Vorteil, daß durch die einteilige und durchgehende Fördertrommel diese
an beiden Stirnenden gelagert werden kann. Die Belastungen der Lager gegenüber der einseiti
gen Lagerung können so deutlich verringert werden. Auch wird dadurch die Lebensdauer der
Lager wesentlich erhöht. Zudem kann der Aufwand zur Stabilisierung der Seitenwände für ei
ne ausreichende Steifigkeit der Schneckenlagerung verringert werden. Da außerdem die För
dertrommel über der Aufnahmetrommel angeordnet ist, kann sich, in Flußrichtung des Ernte
gutes gesehen, das nachgeordnete Förderelement direkt an die Aufnahmetrommel anschließen,
so daß die Förderstrecke deutlich verkürzt wird. Da das Erntegut auf diese Weise direkt von
der Aufnahmetrommel an das nachgeordnete Förderelement übergeben wird, können Mate
rialansammlungen und daraus resultierende Verstopfungen nahezu ausgeschlossen werden.
Durch den verbesserten Fluß des Erntegutes mit einer größeren Vorverdichtung des Erntegu
tes durch die Förderung zwischen der Förder- und Aufnahmetrommel hindurch ergibt sich au
ßerdem ein größerer Durchsatz. Die Fördertrommel muß nicht unbedingt genau lotrecht über
der Aufnahmetrommel angeordnet sein, sondern die gedachte Verbindung der beiden Drehach
sen kann zur Vertikalen einen kleinen spitzen Winkel einschließen. Durch die durchgehende,
einteilige Ausbildung der Fördertrommel entfällt der zweite Antrieb. Auch kann das Erntegut
bei dieser Anordnung in der Schneckenmulde der Fördertrommel geführt werden.
In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Fördertrommel mit ihren beiden Enden in
Schwenkhebeln rotierend antreibbar gelagert ist. Dadurch kann die Fördertrommel bei großen
Erntegutmengen, die die Förderkapazität der Aufnahmeeinrichtung in Normallage der Förder
trommel übersteigen, durch Ausweichen nach oben auch diese an sich überhöhten Erntegut
mengen noch verarbeiten. Zudem ergibt sich der Vorteil, daß die Fördertrommel auf der geför
derten Erntegutmenge schwimmt und das Erntegut durch das Eigengewicht der Fördertrom
mel vorverdichtet wird.
Weiter ist es vorteilhaft, wenn die Schwenkhebel um die Drehachse des nachgeordneten För
derelements schwenkbar sind. Dadurch wird eine optimale Einstellung der Fördertrommel zur
Aufnahmetrommel und dem nachgeordneten Förderelement ermöglicht. Außerdem ist ein
selbsttätiges Verschwenken möglich, wenn beispielsweise eine erhöhte Menge von Erntegut
durch die Aufnahmetrommel antransportiert wird. Da das Verschwenken um die Drehachse
des nachgeordneten Förderelementes erfolgt, bleibt in vorteilhafter Weise der Achsabstand
zwischen der Drehachse des nachgeordneten Förderelementes oder des Schneidrotors und der
Fördertrommel gleich.
Es ist außerdem noch vorgesehen, daß entgegen der bekannten Ausführung die Fördertrommel
entgegengesetzt zur Drehrichtung der Aufnahmetrommel rotierend antreibbar ist. Dadurch
wird der Fluß des Erntegutes noch verbessert, da der mittlere, zwischen den Schneckenwin
dungen liegende Bereich der Fördertrommel die Wirkung der Aufnahmetrommel unterstützt
und das Erntegut in den hinteren Bereich der Schneckenmulde weiterbefördert wird. Um die
Förderstrecke für das Erntegut auf ein Mindestmaß zu bringen, ist vorgesehen, daß die äußer
ste Umlaufbahn der Förderelemente der Fördertrommel angrenzend an die äußere vordere
Hüllkurve des nachgeordneten Förderelementes oder des Schneidrotors liegt. Um die mög
lichst verlustfreie Querförderung der gegenüber dem nachgeordneten Förderelement seitlich
vorstehenden Endbereiche der Fördertrommel sicherzustellen, ist vorgesehen, daß den gegen
über dem nachgeordneten Förderelement seitlich vorstehenden Endbereichen der Fördertrom
mel dem nachgeordneten Förderelement zugewandt liegende halbschalenförmig ausgebildete
Leitsegmente vorgesehen sind. Diese halbschalenförmig ausgebildeten Leitsegmente sind so
gesetzt, daß die seitlich äußerste Umlaufbahn der Förderelemente der Fördertrommel in einem
seitlich geringen Abstand zu dem jeweiligen Leitsegment verläuft. Damit das Erntegut von der
Fördertrommel nicht mitgenommen wird, sondern direkt dem nachgeordneten Förderelement
zugeführt wird, ist vorgesehen, daß die der Aufnahmetrommel zugewandte Querkante jedes
halbschalenförmig ausgebildeten Leitelementes als Abstreifkante ausgebildet ist.
Üblicherweise wird das Erntegut aus Schwaden aufgenommen. Um die Höhe dieser Schwaden
zu reduzieren, bzw. das Erntegut möglichst vorzuverdichten, ist vorgesehen, daß an der dem
nachgeordneten Förderelement abgewandten Seite der Fördertrommel eine Niederhalteeinrich
tung angeordnet ist. Dadurch wird außerdem erreicht, daß das Erntegut zwischen die Umlauf
bahnen der Aufnahme- und der Fördertrommel geleitet und nicht wieder vor die Aufnahme
trommel geworfen wird. Damit es zu keinem Stau des Erntegutes durch die Niederhalteein
richtung kommt, ist vorgesehen, daß diese aus einem Rollensystem gebildet ist, dessen Nieder
halterollen frei drehbar gelagert sind. Dabei ist es dann zweckmäßig, wenn die Niederhalterol
len aus einem Rollenpaar bestehen, welche in seitlichen Schwenkarmen gelagert sind, die um
eine zu den Drehachsen der Aufnahme- und der Fördertrommel achsparallele Achsen
schwenkbar sind. Bei einer Anhäufung des Erntegutes in den Schwaden kann das Rollenpaar
bzw. die Niederhalteeinrichtung dann selbsttätig so geschwenkt werden, daß sich der Abstand
zum Boden vergrößert. Zweckmäßigerweise liegt die achsparallele Achse zum Verschwenken
der Schwenkarme in der äußeren Umlaufbahn der Förderelemente der Fördertrommel. Um ei
nen optimalen Fluß des aufzunehmenden Erntegutes sicherzustellen, ist vorgesehen, daß die
beiden Niederhalterollen derart höhenversetzt zueinander gelagert sind, daß der Höhenversatz
der der Fördertrommel zugewandten Niederhaltewalze zur Drehachse der Fördertrommel ge
ringer ist als der zu der der Fördertrommel abgewandten Niederhaltewalze. Dadurch ist der
Abstand der ersten Niederhaltewalze zum Boden geringer als der der zweiten Niederhaltewal
ze. Durch diese Anordnung der Niederhaltewalzen und der Fördertrommel liegen die Drehach
sen auf einem Bogen oder einer Kurve, deren Krümmung an die Umlaufbahn der Aufnahme
trommel angepaßt ist. Eine optimale Stellung der Niederhaltewalzen zu der Fördertrommel er
gibt sich, wenn der Höhenversatz zwischen der der Fördertrommel abgewandt liegenden Nie
derhaltewalze etwa doppelt so groß ist wie der Höhenversatz zu der der Fördertrommel zuge
wandten Niederhaltewalze, jeweils bezogen auf die Drehachse der Fördertrommel.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung noch näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 den vorderen Bereich einer Ballenpresse in einer schematischen Seitenansicht,
insbesondere die Aufnahmeeinrichtung mit Fördertrommel, das nachgeordnete
Förderelement sowie den Antrieb,
Fig. 2 die Aufnahmeeinrichtung in einer schematischen Seitenansicht und
Fig. 3 die Aufnahmeeinrichtung nach der Fig. 2 in einer Draufsicht, rein schematisch.
Der in der Fig. 1 rein schematisch dargestellte vordere Bereich einer Ballenpresse 1 ist mit
zwei im Abstand zueinander stehenden Seitenwänden 2, 2a ausgerüstet, zwischen denen ein
allgemein bekanntes nachgeordnetes Förderelement in Form eines Schneidrotors 3 und eine
noch näher erläuterte Fördertrommel 4 rotierend antreibbar gelagert sind. Die folgende Erläu
terung soll anhand eines Schneidrotors 3 stellvertretend auch für andere nachgeordnete För
derelemente erfolgen. Dem Schneidrotor 3 ist eine Reihe von festen Gegenmessern 5 zugeord
net, die auf einer gemeinsamen Welle 6 festgelegt sind und bei Bedarf in eine Außerbetriebs
stellung geschwenkt werden können. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist an eine vordere
Stirnkante jeder Seitenwand 2, 2a ein Ausleger 7, 8 befestigt, in denen eine Aufnahmetrommel
9 rotierend antreibbar gelagert ist. An den Seitenwänden 2, 2a sind ferner zwei Schwenkarme
10, 11 schwenkbar gelagert, in denen zwei Niederhaltewalzen 12, 13 frei drehbar gelagert
sind, die eine Niederhalteeinrichtung bilden. Der Antrieb des Schneidrotors 3, der Aufnahme
trommel 9 und der Fördertrommel 4 erfolgt in noch näher erläuterter Weise mittels eines Ge
lenkwelle 14 vom Hauptantrieb der Ballenpresse 1 aus.
Wie besonders die Fig. 2 deutlich zeigt, liegt die Drehachse der Fördertrommel 4 etwa lot
recht über der Drehachse der Aufnahmetrommel 9. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
schließt die gedachte Verbindungslinie der beiden Drehachsen zu der Vertikalen einen kleinen
spitzen Winkel ein. Es ergibt sich außerdem, daß die Umlaufbahnen des Schneidrotors 3 und
der Fördertrommel 4 unmittelbar aneinander liegen, so daß die Förderstrecke für das Erntegut
möglichst kurz ist. Trotzdem ermöglicht es die vorgeschlagene Anordnung, im dem Schnei
drotor 3 zugewandten Bereich einen von der Fördertrommel, Aufnahmetrommel und hinteren
Schneckenmuldenwand begrenzten aufnahmefähigen Raum zu schaffen, durch den Mengen
schwankungen des Ernteguts gut abgepuffert werden können. Die tolerantere Abpufferung der
Mengenschwankungen ermöglicht es dem Fahrer der Erntemaschine, sich dichter an der Lei
stungsgrenze der Erntemaschine zu bewegen, ohne Betriebsstörungen und Ernteverluste be
fürchten zu müssen. Außerdem zeigt die Fig. 2, daß die Drehrichtung der Fördertrommel 4
entgegengesetzt zur Drehrichtung der Aufnahmetrommel 9 ist. Die äußeren Umlaufbahnen lie
gen ebenfalls mit geringstmöglichem Abstand aneinander.
Die Fig. 3 zeigt, daß die Fördertrommel 4 einteilig und durchgehend ist, und daß die Förder
trommel 4 und die Aufnahmetrommel 9 beidseitig seitlich gegenüber dem Schneidrotor 3 vor
stehen. Außerdem zeigt die Fig. 3, daß die beiden gegenüber dem Schneidrotor 3 hervorste
henden Endbereiche Schneckenwindungen 15 aufweisen, so daß das Erntegut zur Mitte hin
gefördert wird. Zwischen den Schneckenwindungen 15 ist die Fördertrommel 4 mit anderen
Förderelementen 16, beispielsweise in Form von Zinken oder dergleichen ausgerüstet, um das
Erntegut dem Schneidrotor 3 zuzuführen. Um die Förderwirkung der Schneckenwindungen 15
sicherzustellen, sind den seitlich gegenüber dem Schneidrotor 3 überstehenden Endbereichen
der Fördertrommel 4 Leitsegmente 17 zugeordnet, die an der dem Schneidrotor 3 zugewandt
liegenden Seite angeordnet sind. Damit von den Förderelementen 15, 16 der Fördertrommel 4
kein Erntegut mitgenommen wird, ist die der Aufnahmetrommel 9 zugewandte Querkante je
des Leitsegmentes 17 als Abstreifkante 18 ausgebildet. Die Fördertrommel 4 ist in zwei
Schwenkhebel 19, 20 gelagert. Diese Schwenkhebel 19, 20 sind um die Drehachse des Schnei
drotors 3 schwenkbar. Die tiefste Schwenkstellung wird durch einen Anschlag 21 begrenzt.
Der Antrieb der Fördertrommel 4 erfolgt durch einen beispielhaft dargestellten auf eine An
triebsscheibe 22 wirkenden Ketten- oder Riementrieb 23, dessen antreibendes Rad bzw. Schei
be auf die Achse des Schneidrotors 3 drehfest aufgesetzt ist. Der Antrieb der Aufnahmetrom
mel 9 erfolgt ebenfalls über einen weiteren Ketten- oder Riementrieb 23, dessen antreibendes
Rad 24 jedoch in einem Versatz zur Drehachse des Schneidrotors 3 steht. Der Ketten- oder
Riementrieb 23 wird über zwei Umlenkwalzen 25, 26 und eine Spannwalze 27 umgelenkt.
Mittels eines Hydraulikzylinders 28 können die Seitenwände 2, 2a um die Drehachse des an
treibenden Rades 24 für den Ketten- oder Riementrieb 23 der Aufnahmetrommel 9 ge
schwenkt werden. Da der ortsfeste Anschlag bzw. die ortsfesten Anschläge 21 an den Seiten
wänden 2, 2a angeordnet sind, wird auch die Fördertrommel 4 geschwenkt. Aus der Fig. 2
ergibt sich noch, daß die Schwenkachse für die beiden die Niederhaltewalzen 12, 13 tragenden
Schwenkarme 10, 11 in der äußeren Umlaufbahn der Förderelemente der Fördertrommel 4
liegt.
Die Fig. 1 zeigt, daß das zerkleinerte Erntegut in einem Kanal nach oben geschleudert wird
und dann in den Preßkanal gelangt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Wagenkol
benpresse mit einem Preßkolben 29 dargestellt, der mittels eines Kurbeltriebes 30 bewegbar
ist. Der Antrieb der Ballenpresse 1 erfolgt von einem nicht dargestellten Schlepper aus über ei
ne Gelenkwelle 31, die mit der Eingangsseite eines nicht näher erläuterten Getriebes gekoppelt
ist. Die Eingangsseite dieses Getriebes ist außerdem mit einem Schwungrad 32 ausgerüstet.
Die Erläuterung der Erfindung anhand des Ausführungsbeispiels ist nicht auf das Ausführungs
beispiel beschränkt. Dem Fachmann ist erkennbar, daß sich die vorgeschlagene Lehre auf alle
landwirtschaftlichen Erntemaschinen übertragen läßt, die mit einer Aufnahmevorrichtung ar
beiten, wie beispielsweise auch Rundballenpressen, Feldhäcksler, Ladewagen und andere Ern
temaschinen. Auch können anstelle des Schneidrotors 3 als nachgeordnetes Förderelement
auch andere, dem Fachmann bekannte Förderelemente wie Rotationsförderer, Förderwalzen
oder gesteuerte Raffer angeordnet sein, ohne sich dadurch vom vorgeschlagenen technischen
Prinzip zu entfernen. Auch ist der Fachmann dazu in der Lage, das vorgeschlagene Prinzip
durch ihm fachnotorisch bekannte Mittel zu ergänzen, abzuwandeln oder weiterzuentwickeln.
1
Ballenpresse
2
Seitenwand
2
a Seitenwand
3
Schneidrotor
4
Fördertrommel
5
feste Gegenmesser
6
Welle
7
Ausleger
8
Ausleger
9
Aufnahmetrommel
10
Schwenkarm
11
Schwenkarm
12
Niederhaltewalze
13
Niederhaltewalze
14
Gelenkwelle
15
Schneckenwindung
16
Förderelement
17
Gleitsegment
18
Abstreifkante
19
Schwenkhebel
20
Schwenkhebel
21
Anschlag
22
Antriebsscheibe
23
Ketten-/Riemenstrieb
24
antreibendes Rad
25
Umlenkwalze
26
Umlenkwalze
27
Spannwalze
28
Hydraulikzylinder
29
Preßkolben
30
Kurbeltrieb
31
Gelenkwelle
32
Schwungrad
Claims (9)
1. Aufnahmeeinrichtung einer landwirtschaftlichen Erntemaschine mit ei
nem nachfolgend angeordneten Förderelement, mit einer Aufnahme
trommel mit einer gegenüber dem nachfolgend angeordneten Förderele
ment größeren Breite und mit einer Axialfördereinrichtung mit einer der
Aufnahmetrommel angepaßten Breite,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Axialfördereinrichtung im wesentlichen aus einer einteiligen und
durchgehenden Fördertrommel (4) gebildet ist, deren spiralförmige
Windungen sich zumindest über die beiden gegenüber dem nachfolgen
den Förderelement (3) seitlich vorstehenden Endbereiche erstrecken,
und die Fördertrommel (4) lotrecht oder annähernd lotrecht über der
Aufnahmetrommel (9) angeordnet ist.
2. Aufnahmeeinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fördertrommel (4) mit beiden Endbereichen in Schwenkhebeln
(19, 20) rotierend antreibbar gelagert ist.
3. Aufnahmeeinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkhebel (19, 20) um die Drehachse des nachgeordneten
Förderelements (3) schwenkbar sind.
4. Aufnahmeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fördertrommel (4) entgegengesetzt zur Drehrichtung der Auf
nahmetrommel (9) rotierend antreibbar ist.
5. Aufnahmeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die äußere Umlaufbahn der Förderelemente (15, 16) der Förder
trommel (4) an die äußere vordere Hüllkurve des nachgeordneten För
derelementes (3) angrenzt.
6. Aufnahmeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß den gegenüber dem nachgeordneten Förderelement (3) seitlich vor
stehenden Endbereichen der Fördertrommel (4) dem nachgeordneten
Förderelement (3) zugewandt liegende halbschalenförmig ausgebildete
Leitsegmente (17) zugeordnet sind.
7. Aufnahmeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der dem nachgeordneten Förderelement (3) abgewandten Seite
der Fördertrommel (4) eine Niederhalteeinrichtung (10, 11, 12, 13) an
geordnet ist.
8. Aufnahmeeinrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die achsparallele Achse der Schwenkarme (10, 11) der Niederhalte
einrichtung (10, 11, 12, 13) in der äußeren Umlaufbahn der Förderele
mente (15, 16) der Fördertrommel (4) liegt.
9. Aufnahmeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 oder
8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Niederhaltewalzen (12, 13) derart höhenversetzt zueinander
sind, daß der Höhenversatz der der Fördertrommel (4) zugewandten
Niederhaltewalze (13) zur Drehachse der Fördertrommel (4) geringer
ist als der der Fördertrommel (4) abgewandten Niederhaltewalze (12).
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Publications (1)
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| DE (1) | DE19750954A1 (de) |
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