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DE19750954A1 - Aufnahmeeinrichtung einer landwirtschaftlichen Erntemaschine - Google Patents

Aufnahmeeinrichtung einer landwirtschaftlichen Erntemaschine

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Publication number
DE19750954A1
DE19750954A1 DE19750954A DE19750954A DE19750954A1 DE 19750954 A1 DE19750954 A1 DE 19750954A1 DE 19750954 A DE19750954 A DE 19750954A DE 19750954 A DE19750954 A DE 19750954A DE 19750954 A1 DE19750954 A1 DE 19750954A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
drum
hold
recording device
downstream
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19750954A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Hawlas
Ansgar Nonhoff
Egbert Scholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Usines Claas France SAS
Original Assignee
Usines Claas France SAS
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Publication date
Application filed by Usines Claas France SAS filed Critical Usines Claas France SAS
Priority to DE19750954A priority Critical patent/DE19750954A1/de
Publication of DE19750954A1 publication Critical patent/DE19750954A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/10Feeding devices for the crop material e.g. precompression devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D89/00Pick-ups for loaders, chaff-cutters, balers, field-threshers, or the like, i.e. attachments for picking-up hay or the like field crops
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D90/00Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • A01D90/02Loading means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01F15/08Details
    • A01F15/10Feeding devices for the crop material e.g. precompression devices
    • A01F2015/107Means for withdrawing knives, rotor or walls of the feeding chamber in case of plugging or congestion
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01F15/08Details
    • A01F15/10Feeding devices for the crop material e.g. precompression devices
    • A01F2015/108Cutting devices comprising cutter and counter-cutter

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)

Description

Die in Frage kommende Aufnahmeeinrichtung wird bevorzugt in landwirtschaftlichen Erntema­ schinen wie Rundballenpressen, in Wagen-, Schwenkkolbenpressen oder Ladewagen, aber auch in gezogenen oder selbstfahrende Feldhäckslern mit einer Pickup eingesetzt, die mit ei­ nem nachgeordneten Förderelement wie beispielsweise einer Zerkleinerungseinrichtung mit ei­ nem Schneidrotor, einem Rotationsförderer, Förderwalzen oder einem gesteuerten Förderre­ chen ausgerüstet sind.
Eine Aufnahmeeinrichtung ohne Zerkleinerungseinrichtung ist beispielsweise in der EP 0 384 039 gezeigt. Die Breiten der Aufnahmetrommel und der Axialfördereinrichtung in Form von kurzen Schnecken sind größer als die des Zuführkanals mit einem nachgeordneten Förderele­ ment oder einem im Zuführkanal angeordneten Schneidrotor, so daß sie gegenüber dem nach­ geordneten Förderelement oder Schneidrotor beidseitig vorstehen. Damit das Erntegut zur Mitte hin gefördert wird, besteht die bekannte Axialfördereinrichtung im wesentlichen aus zwei kurzen Schnecken über den Bereich, der seitlich gegenüber dem Zuführkanal bzw. dem Schneidrotor vorsteht. Außerdem ist die Axialfördereinrichtung, in Flußrichtung des Erntegu­ tes gesehen, in einem relativ großen Abstand hinter der Aufnahmetrommel angeordnet. Insge­ samt wird dadurch eine entsprechend große Förderstrecke geschaffen, die nicht nur die Ab­ messungen der Aufnahmeeinrichtung vergrößert, sondern sich auch nachteilig für die Aufnah­ me des Erntegutes auswirkt. Außerdem müssen, wie bei Ballenpressen üblich, die beiden seit­ lichen Schnecken fliegend gelagert werden, wodurch die Belastung der Lager extrem hoch ist, so daß sich die Lebensdauer verringert. Noch schwerer wiegt der Nachteil, daß bei einer flie­ genden Lagerung der seitlichen Schnecken die Seitenwände der Pickup sehr stark oder gar doppelt ausgebildet werden müssen, um den auftretenden Kräften standhalten zu können.
Hierdurch verteuert sich der Herstellungsaufwand erheblich. Auch ist für jede Schnecke ein Antrieb notwendig, so daß insgesamt der konstruktive Aufwand hoch ist. Weiter sind die bei­ den seitlichen Schnecken zwar drehbar, jedoch ansonsten ortsfest gelagert, da für eine Lage­ rung in veränderbaren Stellungen der konstruktive Aufwand nicht mehr zu vertreten ist. Zu­ dem bewirken die bekannten Axialfördereinrichtungen nur eine geringfügige Vorverdichtung des zu fördernden Erntegutes. Bei der üblichen gleichen Drehrichtung der Axialfördereinrich­ tungen und der Aufnahmetrommel wird das Erntegut zudem im Wirkbereich der Aufsammler­ zinken quergefördert, woraus sich ebenfalls Stauungen im Materialfluß ergeben können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Aufnahmeeinrichtung der eingangs näher be­ schriebenen Art in ihren Eigenschaften zu verbessern.
Die gestellte Aufgabe wird gelöst, indem die Axialfördereinrichtung im wesentlichen aus einer einteiligen und durchgehenden Fördertrommel gebildet ist, deren spiralförmige Windungen sich zumindest über die beiden gegenüber der Breite des nachgeordneten Förderelements seit­ lich vorstehenden Endbereiche erstrecken und die Fördertrommel lotrecht oder annähernd lot­ recht über der Aufnahmetrommel angeordnet ist.
Zunächst besteht der Vorteil, daß durch die einteilige und durchgehende Fördertrommel diese an beiden Stirnenden gelagert werden kann. Die Belastungen der Lager gegenüber der einseiti­ gen Lagerung können so deutlich verringert werden. Auch wird dadurch die Lebensdauer der Lager wesentlich erhöht. Zudem kann der Aufwand zur Stabilisierung der Seitenwände für ei­ ne ausreichende Steifigkeit der Schneckenlagerung verringert werden. Da außerdem die För­ dertrommel über der Aufnahmetrommel angeordnet ist, kann sich, in Flußrichtung des Ernte­ gutes gesehen, das nachgeordnete Förderelement direkt an die Aufnahmetrommel anschließen, so daß die Förderstrecke deutlich verkürzt wird. Da das Erntegut auf diese Weise direkt von der Aufnahmetrommel an das nachgeordnete Förderelement übergeben wird, können Mate­ rialansammlungen und daraus resultierende Verstopfungen nahezu ausgeschlossen werden. Durch den verbesserten Fluß des Erntegutes mit einer größeren Vorverdichtung des Erntegu­ tes durch die Förderung zwischen der Förder- und Aufnahmetrommel hindurch ergibt sich au­ ßerdem ein größerer Durchsatz. Die Fördertrommel muß nicht unbedingt genau lotrecht über der Aufnahmetrommel angeordnet sein, sondern die gedachte Verbindung der beiden Drehach­ sen kann zur Vertikalen einen kleinen spitzen Winkel einschließen. Durch die durchgehende, einteilige Ausbildung der Fördertrommel entfällt der zweite Antrieb. Auch kann das Erntegut bei dieser Anordnung in der Schneckenmulde der Fördertrommel geführt werden.
In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Fördertrommel mit ihren beiden Enden in Schwenkhebeln rotierend antreibbar gelagert ist. Dadurch kann die Fördertrommel bei großen Erntegutmengen, die die Förderkapazität der Aufnahmeeinrichtung in Normallage der Förder­ trommel übersteigen, durch Ausweichen nach oben auch diese an sich überhöhten Erntegut­ mengen noch verarbeiten. Zudem ergibt sich der Vorteil, daß die Fördertrommel auf der geför­ derten Erntegutmenge schwimmt und das Erntegut durch das Eigengewicht der Fördertrom­ mel vorverdichtet wird.
Weiter ist es vorteilhaft, wenn die Schwenkhebel um die Drehachse des nachgeordneten För­ derelements schwenkbar sind. Dadurch wird eine optimale Einstellung der Fördertrommel zur Aufnahmetrommel und dem nachgeordneten Förderelement ermöglicht. Außerdem ist ein selbsttätiges Verschwenken möglich, wenn beispielsweise eine erhöhte Menge von Erntegut durch die Aufnahmetrommel antransportiert wird. Da das Verschwenken um die Drehachse des nachgeordneten Förderelementes erfolgt, bleibt in vorteilhafter Weise der Achsabstand zwischen der Drehachse des nachgeordneten Förderelementes oder des Schneidrotors und der Fördertrommel gleich.
Es ist außerdem noch vorgesehen, daß entgegen der bekannten Ausführung die Fördertrommel entgegengesetzt zur Drehrichtung der Aufnahmetrommel rotierend antreibbar ist. Dadurch wird der Fluß des Erntegutes noch verbessert, da der mittlere, zwischen den Schneckenwin­ dungen liegende Bereich der Fördertrommel die Wirkung der Aufnahmetrommel unterstützt und das Erntegut in den hinteren Bereich der Schneckenmulde weiterbefördert wird. Um die Förderstrecke für das Erntegut auf ein Mindestmaß zu bringen, ist vorgesehen, daß die äußer­ ste Umlaufbahn der Förderelemente der Fördertrommel angrenzend an die äußere vordere Hüllkurve des nachgeordneten Förderelementes oder des Schneidrotors liegt. Um die mög­ lichst verlustfreie Querförderung der gegenüber dem nachgeordneten Förderelement seitlich vorstehenden Endbereiche der Fördertrommel sicherzustellen, ist vorgesehen, daß den gegen­ über dem nachgeordneten Förderelement seitlich vorstehenden Endbereichen der Fördertrom­ mel dem nachgeordneten Förderelement zugewandt liegende halbschalenförmig ausgebildete Leitsegmente vorgesehen sind. Diese halbschalenförmig ausgebildeten Leitsegmente sind so gesetzt, daß die seitlich äußerste Umlaufbahn der Förderelemente der Fördertrommel in einem seitlich geringen Abstand zu dem jeweiligen Leitsegment verläuft. Damit das Erntegut von der Fördertrommel nicht mitgenommen wird, sondern direkt dem nachgeordneten Förderelement zugeführt wird, ist vorgesehen, daß die der Aufnahmetrommel zugewandte Querkante jedes halbschalenförmig ausgebildeten Leitelementes als Abstreifkante ausgebildet ist.
Üblicherweise wird das Erntegut aus Schwaden aufgenommen. Um die Höhe dieser Schwaden zu reduzieren, bzw. das Erntegut möglichst vorzuverdichten, ist vorgesehen, daß an der dem nachgeordneten Förderelement abgewandten Seite der Fördertrommel eine Niederhalteeinrich­ tung angeordnet ist. Dadurch wird außerdem erreicht, daß das Erntegut zwischen die Umlauf­ bahnen der Aufnahme- und der Fördertrommel geleitet und nicht wieder vor die Aufnahme­ trommel geworfen wird. Damit es zu keinem Stau des Erntegutes durch die Niederhalteein­ richtung kommt, ist vorgesehen, daß diese aus einem Rollensystem gebildet ist, dessen Nieder­ halterollen frei drehbar gelagert sind. Dabei ist es dann zweckmäßig, wenn die Niederhalterol­ len aus einem Rollenpaar bestehen, welche in seitlichen Schwenkarmen gelagert sind, die um eine zu den Drehachsen der Aufnahme- und der Fördertrommel achsparallele Achsen schwenkbar sind. Bei einer Anhäufung des Erntegutes in den Schwaden kann das Rollenpaar bzw. die Niederhalteeinrichtung dann selbsttätig so geschwenkt werden, daß sich der Abstand zum Boden vergrößert. Zweckmäßigerweise liegt die achsparallele Achse zum Verschwenken der Schwenkarme in der äußeren Umlaufbahn der Förderelemente der Fördertrommel. Um ei­ nen optimalen Fluß des aufzunehmenden Erntegutes sicherzustellen, ist vorgesehen, daß die beiden Niederhalterollen derart höhenversetzt zueinander gelagert sind, daß der Höhenversatz der der Fördertrommel zugewandten Niederhaltewalze zur Drehachse der Fördertrommel ge­ ringer ist als der zu der der Fördertrommel abgewandten Niederhaltewalze. Dadurch ist der Abstand der ersten Niederhaltewalze zum Boden geringer als der der zweiten Niederhaltewal­ ze. Durch diese Anordnung der Niederhaltewalzen und der Fördertrommel liegen die Drehach­ sen auf einem Bogen oder einer Kurve, deren Krümmung an die Umlaufbahn der Aufnahme­ trommel angepaßt ist. Eine optimale Stellung der Niederhaltewalzen zu der Fördertrommel er­ gibt sich, wenn der Höhenversatz zwischen der der Fördertrommel abgewandt liegenden Nie­ derhaltewalze etwa doppelt so groß ist wie der Höhenversatz zu der der Fördertrommel zuge­ wandten Niederhaltewalze, jeweils bezogen auf die Drehachse der Fördertrommel.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung noch näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 den vorderen Bereich einer Ballenpresse in einer schematischen Seitenansicht, insbesondere die Aufnahmeeinrichtung mit Fördertrommel, das nachgeordnete Förderelement sowie den Antrieb,
Fig. 2 die Aufnahmeeinrichtung in einer schematischen Seitenansicht und
Fig. 3 die Aufnahmeeinrichtung nach der Fig. 2 in einer Draufsicht, rein schematisch.
Der in der Fig. 1 rein schematisch dargestellte vordere Bereich einer Ballenpresse 1 ist mit zwei im Abstand zueinander stehenden Seitenwänden 2, 2a ausgerüstet, zwischen denen ein allgemein bekanntes nachgeordnetes Förderelement in Form eines Schneidrotors 3 und eine noch näher erläuterte Fördertrommel 4 rotierend antreibbar gelagert sind. Die folgende Erläu­ terung soll anhand eines Schneidrotors 3 stellvertretend auch für andere nachgeordnete För­ derelemente erfolgen. Dem Schneidrotor 3 ist eine Reihe von festen Gegenmessern 5 zugeord­ net, die auf einer gemeinsamen Welle 6 festgelegt sind und bei Bedarf in eine Außerbetriebs­ stellung geschwenkt werden können. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist an eine vordere Stirnkante jeder Seitenwand 2, 2a ein Ausleger 7, 8 befestigt, in denen eine Aufnahmetrommel 9 rotierend antreibbar gelagert ist. An den Seitenwänden 2, 2a sind ferner zwei Schwenkarme 10, 11 schwenkbar gelagert, in denen zwei Niederhaltewalzen 12, 13 frei drehbar gelagert sind, die eine Niederhalteeinrichtung bilden. Der Antrieb des Schneidrotors 3, der Aufnahme­ trommel 9 und der Fördertrommel 4 erfolgt in noch näher erläuterter Weise mittels eines Ge­ lenkwelle 14 vom Hauptantrieb der Ballenpresse 1 aus.
Wie besonders die Fig. 2 deutlich zeigt, liegt die Drehachse der Fördertrommel 4 etwa lot­ recht über der Drehachse der Aufnahmetrommel 9. Im dargestellten Ausführungsbeispiel schließt die gedachte Verbindungslinie der beiden Drehachsen zu der Vertikalen einen kleinen spitzen Winkel ein. Es ergibt sich außerdem, daß die Umlaufbahnen des Schneidrotors 3 und der Fördertrommel 4 unmittelbar aneinander liegen, so daß die Förderstrecke für das Erntegut möglichst kurz ist. Trotzdem ermöglicht es die vorgeschlagene Anordnung, im dem Schnei­ drotor 3 zugewandten Bereich einen von der Fördertrommel, Aufnahmetrommel und hinteren Schneckenmuldenwand begrenzten aufnahmefähigen Raum zu schaffen, durch den Mengen­ schwankungen des Ernteguts gut abgepuffert werden können. Die tolerantere Abpufferung der Mengenschwankungen ermöglicht es dem Fahrer der Erntemaschine, sich dichter an der Lei­ stungsgrenze der Erntemaschine zu bewegen, ohne Betriebsstörungen und Ernteverluste be­ fürchten zu müssen. Außerdem zeigt die Fig. 2, daß die Drehrichtung der Fördertrommel 4 entgegengesetzt zur Drehrichtung der Aufnahmetrommel 9 ist. Die äußeren Umlaufbahnen lie­ gen ebenfalls mit geringstmöglichem Abstand aneinander.
Die Fig. 3 zeigt, daß die Fördertrommel 4 einteilig und durchgehend ist, und daß die Förder­ trommel 4 und die Aufnahmetrommel 9 beidseitig seitlich gegenüber dem Schneidrotor 3 vor­ stehen. Außerdem zeigt die Fig. 3, daß die beiden gegenüber dem Schneidrotor 3 hervorste­ henden Endbereiche Schneckenwindungen 15 aufweisen, so daß das Erntegut zur Mitte hin gefördert wird. Zwischen den Schneckenwindungen 15 ist die Fördertrommel 4 mit anderen Förderelementen 16, beispielsweise in Form von Zinken oder dergleichen ausgerüstet, um das Erntegut dem Schneidrotor 3 zuzuführen. Um die Förderwirkung der Schneckenwindungen 15 sicherzustellen, sind den seitlich gegenüber dem Schneidrotor 3 überstehenden Endbereichen der Fördertrommel 4 Leitsegmente 17 zugeordnet, die an der dem Schneidrotor 3 zugewandt liegenden Seite angeordnet sind. Damit von den Förderelementen 15, 16 der Fördertrommel 4 kein Erntegut mitgenommen wird, ist die der Aufnahmetrommel 9 zugewandte Querkante je­ des Leitsegmentes 17 als Abstreifkante 18 ausgebildet. Die Fördertrommel 4 ist in zwei Schwenkhebel 19, 20 gelagert. Diese Schwenkhebel 19, 20 sind um die Drehachse des Schnei­ drotors 3 schwenkbar. Die tiefste Schwenkstellung wird durch einen Anschlag 21 begrenzt. Der Antrieb der Fördertrommel 4 erfolgt durch einen beispielhaft dargestellten auf eine An­ triebsscheibe 22 wirkenden Ketten- oder Riementrieb 23, dessen antreibendes Rad bzw. Schei­ be auf die Achse des Schneidrotors 3 drehfest aufgesetzt ist. Der Antrieb der Aufnahmetrom­ mel 9 erfolgt ebenfalls über einen weiteren Ketten- oder Riementrieb 23, dessen antreibendes Rad 24 jedoch in einem Versatz zur Drehachse des Schneidrotors 3 steht. Der Ketten- oder Riementrieb 23 wird über zwei Umlenkwalzen 25, 26 und eine Spannwalze 27 umgelenkt. Mittels eines Hydraulikzylinders 28 können die Seitenwände 2, 2a um die Drehachse des an­ treibenden Rades 24 für den Ketten- oder Riementrieb 23 der Aufnahmetrommel 9 ge­ schwenkt werden. Da der ortsfeste Anschlag bzw. die ortsfesten Anschläge 21 an den Seiten­ wänden 2, 2a angeordnet sind, wird auch die Fördertrommel 4 geschwenkt. Aus der Fig. 2 ergibt sich noch, daß die Schwenkachse für die beiden die Niederhaltewalzen 12, 13 tragenden Schwenkarme 10, 11 in der äußeren Umlaufbahn der Förderelemente der Fördertrommel 4 liegt.
Die Fig. 1 zeigt, daß das zerkleinerte Erntegut in einem Kanal nach oben geschleudert wird und dann in den Preßkanal gelangt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Wagenkol­ benpresse mit einem Preßkolben 29 dargestellt, der mittels eines Kurbeltriebes 30 bewegbar ist. Der Antrieb der Ballenpresse 1 erfolgt von einem nicht dargestellten Schlepper aus über ei­ ne Gelenkwelle 31, die mit der Eingangsseite eines nicht näher erläuterten Getriebes gekoppelt ist. Die Eingangsseite dieses Getriebes ist außerdem mit einem Schwungrad 32 ausgerüstet.
Die Erläuterung der Erfindung anhand des Ausführungsbeispiels ist nicht auf das Ausführungs­ beispiel beschränkt. Dem Fachmann ist erkennbar, daß sich die vorgeschlagene Lehre auf alle landwirtschaftlichen Erntemaschinen übertragen läßt, die mit einer Aufnahmevorrichtung ar­ beiten, wie beispielsweise auch Rundballenpressen, Feldhäcksler, Ladewagen und andere Ern­ temaschinen. Auch können anstelle des Schneidrotors 3 als nachgeordnetes Förderelement auch andere, dem Fachmann bekannte Förderelemente wie Rotationsförderer, Förderwalzen oder gesteuerte Raffer angeordnet sein, ohne sich dadurch vom vorgeschlagenen technischen Prinzip zu entfernen. Auch ist der Fachmann dazu in der Lage, das vorgeschlagene Prinzip durch ihm fachnotorisch bekannte Mittel zu ergänzen, abzuwandeln oder weiterzuentwickeln.
Bezugszeichenliste
1
Ballenpresse
2
Seitenwand
2
a Seitenwand
3
Schneidrotor
4
Fördertrommel
5
feste Gegenmesser
6
Welle
7
Ausleger
8
Ausleger
9
Aufnahmetrommel
10
Schwenkarm
11
Schwenkarm
12
Niederhaltewalze
13
Niederhaltewalze
14
Gelenkwelle
15
Schneckenwindung
16
Förderelement
17
Gleitsegment
18
Abstreifkante
19
Schwenkhebel
20
Schwenkhebel
21
Anschlag
22
Antriebsscheibe
23
Ketten-/Riemenstrieb
24
antreibendes Rad
25
Umlenkwalze
26
Umlenkwalze
27
Spannwalze
28
Hydraulikzylinder
29
Preßkolben
30
Kurbeltrieb
31
Gelenkwelle
32
Schwungrad

Claims (9)

1. Aufnahmeeinrichtung einer landwirtschaftlichen Erntemaschine mit ei­ nem nachfolgend angeordneten Förderelement, mit einer Aufnahme­ trommel mit einer gegenüber dem nachfolgend angeordneten Förderele­ ment größeren Breite und mit einer Axialfördereinrichtung mit einer der Aufnahmetrommel angepaßten Breite, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialfördereinrichtung im wesentlichen aus einer einteiligen und durchgehenden Fördertrommel (4) gebildet ist, deren spiralförmige Windungen sich zumindest über die beiden gegenüber dem nachfolgen­ den Förderelement (3) seitlich vorstehenden Endbereiche erstrecken, und die Fördertrommel (4) lotrecht oder annähernd lotrecht über der Aufnahmetrommel (9) angeordnet ist.
2. Aufnahmeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördertrommel (4) mit beiden Endbereichen in Schwenkhebeln (19, 20) rotierend antreibbar gelagert ist.
3. Aufnahmeeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (19, 20) um die Drehachse des nachgeordneten Förderelements (3) schwenkbar sind.
4. Aufnahmeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördertrommel (4) entgegengesetzt zur Drehrichtung der Auf­ nahmetrommel (9) rotierend antreibbar ist.
5. Aufnahmeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Umlaufbahn der Förderelemente (15, 16) der Förder­ trommel (4) an die äußere vordere Hüllkurve des nachgeordneten För­ derelementes (3) angrenzt.
6. Aufnahmeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß den gegenüber dem nachgeordneten Förderelement (3) seitlich vor­ stehenden Endbereichen der Fördertrommel (4) dem nachgeordneten Förderelement (3) zugewandt liegende halbschalenförmig ausgebildete Leitsegmente (17) zugeordnet sind.
7. Aufnahmeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem nachgeordneten Förderelement (3) abgewandten Seite der Fördertrommel (4) eine Niederhalteeinrichtung (10, 11, 12, 13) an­ geordnet ist.
8. Aufnahmeeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die achsparallele Achse der Schwenkarme (10, 11) der Niederhalte­ einrichtung (10, 11, 12, 13) in der äußeren Umlaufbahn der Förderele­ mente (15, 16) der Fördertrommel (4) liegt.
9. Aufnahmeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederhaltewalzen (12, 13) derart höhenversetzt zueinander sind, daß der Höhenversatz der der Fördertrommel (4) zugewandten Niederhaltewalze (13) zur Drehachse der Fördertrommel (4) geringer ist als der der Fördertrommel (4) abgewandten Niederhaltewalze (12).
DE19750954A 1997-09-22 1997-10-09 Aufnahmeeinrichtung einer landwirtschaftlichen Erntemaschine Withdrawn DE19750954A1 (de)

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