DE1972108U - Drosselspule, insbesondere als vorschaltgeraet fuer leuchtstofflampen. - Google Patents
Drosselspule, insbesondere als vorschaltgeraet fuer leuchtstofflampen.Info
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Description
P.A.520 203-9.9.6?-
r Prosselspul^^ insbesondere al^Yoraohalt^erät für Leuchtstofflampen^
Die Neuerung bezieht sich auf eine Drosselspule in Schmalbauform, die insbesondere
als Vorschaltgerät für Leuchtstofflampen verwendet wird. Bekanntlich
"besitzen solche Drosselspulen schmale, langgestreckte Eisenkerne aus
geschichteten Dynamoblechen? deren Herstellung aus Gründen der Wirtschaftlichkeit
möglichst abfallos erfolgt. Die Eisenkerne werden daher vorzugsweise aus rechteckigen Blechstreifen zusammengesetzt, da sich diese aus
Dynamoblechband auf einfachstem Wege gewinnen lassen.
Drosselspulen besitzen aus magnetischen Gründen einen oder auch mehrere
Luftspalte, die sich beim Aufbau des Kernes aus einzelnen Blechstreifen naturgemäß von selbst ergeben und bei den bekannten Ausführungen vorteilhaft
ausgenutzt werden. Gemeinsamer Bestandteil dieser Ausführungen bleibt in allen Fällen der längliche, die Spulenwicklung tragende Innenkern, wogegen
aber das dem magnetischen Rückschluß dienende Joch unterschiedlich gestaltet ist.
Bekannt sind z. B, Joche in Form eines ein- oder auch zweiteiligen Blechstreifenpaketes,
das den Innenkern nebst Wicklung an zwei seiner Längsseiten umschließt« Der Vorteil dieser Jochart liegt in der Einfachheit?
als Nachteile haben sich dagegen die mangelhafte Durchflutung der äußeren Jochbleche, die dadurch hervorgerufene relativ starke magnetische Streuung
an den zwei unumschlossenen Kernlängsseiten, sowie der durch diese
Verluste bedingte größere Aufwand für die Spulenwicklung erwiesen, Nachteile dieser Art treten zwar weniger bei Drosselspulen auf, deren Innenkern
mittels eines viergeteilten Joches oder solcher in Tunnel- oder Röhrenform an den vier Längsseiten umschlossen sind, doch ist es herstellungsmäßig
sehr schwierig, derartig gestaltete Joche an ihren Stirnseiten ohne zusätzlich Faterial- und Arbeitsaufwand zum Schließen zu bringen·
Erfindungsgemäß wird ntin für den magnetischen Rückschluß ein Joch verwendet,
das aus zwei U-förmig abgewinkelten Blechstreifenpaketen besteht?
die gegeneinander um JO versetzt den Innenkern und die Wicklung allseits
umschließend angeordnet sind. Die U-förmigen Blechstreifenpakete sind dabei
derart bemessen, daß ihre Schenkel mit Preßdruck auf den Spulenoberflächen liegen und mit den Schenkelenden den Mittelsteg des jeweils gegenüberstehenden
Blechpaketes schließend berühren«, Damit ist ohne zusätzlichen Aufwand
eine vollkommene Umhüllung sowohl der vier Längsseiten aJ.s auch der
beiden Stirnseiten des mit der Wicklung versehenen Innenkerns erreichte
Diese neuartige Jochausbildung erlaubt auch die Anordnung der für Drosselspulen
erforderlichen Luftspalte auf einfache Weise» Es werden zwei Luft-
2 -
spalte dadurch gebildet, daß auf beiden Seiten zwischen dem Jochblechpaket
und der Stirnfläche des Innenkerns ein Abstand eingehalten wird, dessen Weite durch Verschieben der Pakete justierbar ist»
Die Blechstreifen der Jochpakete sind unter Einsparung von besonderen Befestigungsmitteln
lose aufeinandergeschichtet. Um ihren Halt in der vorbestimmten
Lage zu sichern, weist die bei Drosselspulen üblich vorgesehene Schutzhaube gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal derart längsgerichtet
Eindrückungen auf, daß ihr Profil mit der von den Jochblechpaketen gebildeten
Querschnittsform übereinstimmt«
An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Neuerung beschrieben.
Fig. 1 zeigt den aus schmalen Dynamoblechen geschichteten, verhältnismäßig
langgestreckten Innenkern 1 mit der darauf gewickelten Spule 2. Der Querschnitt des Kerns kann gleichermaßen quadratisch oder rechteckig ausgebildet
seino
Das vorgesehene Joch zeigt Fig. 2. Es besteht gemäß der Neuerung aus zwei
U-förmig abgewinkelten Blechstreifenpaketeru3· Sie sind gegeneinander um
90 versetzt angeordnet und werden in Pfeilrichtung unter allseits vollkommener Umschließung des Innerikerns und der Wicklung ineinandergeschoben,
wie es in Fig. 3 dargestellt ist. Die U-Schenkel 3a. liegen mit Preßdruck
auf den ausreichend elektrisch isolierten Außenseiten der Wicklung und sie sind so lang bemessen, daß sie in der Endstellung· an dem U-Steg yo des jeweils
gegenüberstehenden Blechpakets anliegen und diesen um eine kurze Strecke überragen. Die beiden Jochteile sind einander gleich, wenn der Innenkern
quadratischen Querschnitt hat. Bei rechteckigem Kernquerschnitt dagegen bestehen die Pakete aus Blechstreifen unterschiedlicher Breite.
Das Verhältnis der Breitenunterschiede ist durch das Seitenverhältnis des
Kernquerschnitts gegeben.
Zwischen den Stirnflächen des Innenkerns und den U-Stegen yo der Jochteile
sind Luftspalte 4 vorgesehen, deren erforderliche Weite durch mehr- oder
weniger tiefes Ineinanderschieben der Jochteile eingestellt wird* Ein weiterer
Luftspalt 5 kann, wie bekannt, auch in der Mitte des Innenkerns angeordnet
sein. Aus Gründen der Geräuschdämpfung sind diese Spalte mit einem
Plättchen aus nachgiebigem Werkstoff, z. B0 Pappe, Preßspan oder dergl.
ausgefüllt.
Die Schutzumhüllung der Drosselspule besteht Fig. 4 gemäß aus dem Bodenblech
6 und der Abdeckhaube 7· Sie dient zugleich der Abschirmung der ggf.
auftretenden magnetischen Kraftlinien nach außen hin sowie dem Zusammenhalt
der inneren Bauteile, Neuerungsgemäß weist die tunnelartige, aus
Eisenblech gefertigte Haube längsgerichtete Eindrückungen 8 auf, durch die ihr Profil der von den ineinandergeschobenen Jochblechpaketen gebildeten Querschnittsform angepaßt ist. Auf diese Weise sind die lose geschichteten Blechstreifen der Pakete in der vorgesehenen Lage unverrückbar gehalten. Die lichte Haubenweite ist den Abmessungen der Jochblechpakete angepaßt, so daß sie, ggf. unter Zwischenlegung von Isolierstoffstreifen, formschlüssig festsitzt.
Eisenblech gefertigte Haube längsgerichtete Eindrückungen 8 auf, durch die ihr Profil der von den ineinandergeschobenen Jochblechpaketen gebildeten Querschnittsform angepaßt ist. Auf diese Weise sind die lose geschichteten Blechstreifen der Pakete in der vorgesehenen Lage unverrückbar gehalten. Die lichte Haubenweite ist den Abmessungen der Jochblechpakete angepaßt, so daß sie, ggf. unter Zwischenlegung von Isolierstoffstreifen, formschlüssig festsitzt.
Nach dem Zusammenbau ist die Drossel in bekannter Weise einer Gesamttränkung
in einem erhärtenden Tränkharz oder einem anderen, ähnlichen
Isoliermittel unterzogen« Durch diese Volltränkung werden die ohne besondere Befestigungsmittel angeordneten Teile in ihrer Lage fixiert,
entstehende Brummgeräusche unterdrückt sowie die elektrische Isolierung und auch die Wärmeableitung verbessert! schließlich wird damit auch der Schutz gegen Peuchtigkeitseinflüsse erreicht«
Isoliermittel unterzogen« Durch diese Volltränkung werden die ohne besondere Befestigungsmittel angeordneten Teile in ihrer Lage fixiert,
entstehende Brummgeräusche unterdrückt sowie die elektrische Isolierung und auch die Wärmeableitung verbessert! schließlich wird damit auch der Schutz gegen Peuchtigkeitseinflüsse erreicht«
Claims (3)
- le Drosselspule, insbesondere als Vorschaltgerät für Leuchtstofflampen, mit einem die Spulenwicklung tragenden Innenkern und einem dem magnetischen Rückfluß dienenden Joch, dadurch, gekennzeichnet, daß das Joch aus zwei U-förmig abgewinkelten Blechstreifenpaketen (3) besteht,, die gegeneinander um 90 versetzt den Innenkern und die Wicklung allseitig umschließend angeordnet sind«
- 2ο Drosselspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Mittelstegen (3b) der Blechstreifenpakete und den Stirnflächen des Innenkerns Luftspalte 4 vorgesehen sind.
- 3. Drosselspule nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine tunnelförmige Abdeckhaube (7) aus Eisenblech vorgesehen ist, deren Profil mittels längsgerichteter Eindrückungen (δ) der Querschnittsform der Jochblechpakete angepaßt ist»4· Drosselspule nach Anspruch 1 bis 3? gekennzeichnet durch eine nach dem Zusammenbau vorgenommene, die Einzelteile in ihrer Lage fixierende und gegen Feuchtigkeit schützende Gesamttränkung in erhärtendem Tränkharz oder einem ähnlichen Isoliermittel ο
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB72561U DE1972108U (de) | 1967-09-09 | 1967-09-09 | Drosselspule, insbesondere als vorschaltgeraet fuer leuchtstofflampen. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEB72561U DE1972108U (de) | 1967-09-09 | 1967-09-09 | Drosselspule, insbesondere als vorschaltgeraet fuer leuchtstofflampen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1972108U true DE1972108U (de) | 1967-11-09 |
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ID=33325623
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB72561U Expired DE1972108U (de) | 1967-09-09 | 1967-09-09 | Drosselspule, insbesondere als vorschaltgeraet fuer leuchtstofflampen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1972108U (de) |
-
1967
- 1967-09-09 DE DEB72561U patent/DE1972108U/de not_active Expired
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