DE19715233C1 - Vorrichtung zur Entlüftung eines Kurbelgehäuses - Google Patents
Vorrichtung zur Entlüftung eines KurbelgehäusesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entlüftung
eines Kurbelgehäuses einer Brennkraftmaschine, insbe
sondere eines Kraftfahrzeuges, im Betrieb, nach dem
Oberbegriff von Anspruch 1.
Aus der DD-287 977 A5 ist eine Kurbelgehäuseentlüftung
bekannt, bei welcher zwei Entlüftungsöffnungen vorge
sehen sind.
In extremen Fahrzeugpositionen ist es bei dieser
Brennkraftmaschine jedoch möglich, daß sich verlagern
des Öl die beiden Lufteintrittsöffnungen der Kurbelge
häuseentlüftungsleitung überflutet, und die Gefahr
eines sogenannten Ölschlages, der zu einer Beschädi
gung der Brennkraftmaschine führen kann, besteht. Auch
wenn nur eine Lufteintrittsöffnung von Öl überflutet
wird, so ist die gemeinsame Entlüftungsleitung in die
sem Fall dennoch unterhalb des Ölspiegels und eine
Entlüftung des Kurbelgehäuses ist nicht möglich.
In der DE-19 17 428 A ist des weiteren ein Gasrücksau
gekreis eines Boxermotors beschrieben.
Aus der DE 29 10 713 A1 ist eine Anordnung zur Vermei
dung des Ölwerfens von Brennkraftmaschinen mit einer
zwischen einem Luftfilter einer Ansaugleitung und ei
ner mit dem Kurbelgehäuse verbundenen Ventilkammer
eingeschalteten Kurbelgehäuseentlüftungsleitung be
kannt, die für eine Entlüftung des Kurbelgehäuses bei
Vollastbetrieb sorgt. Dabei soll der Austritt von Öl
aus dem Kurbelgehäuse über die Kurbelgehäuseentlüf
tungsleitung vermieden werden. Zusätzlich ist eine
Druckausgleichsleitung vorgesehen, welche zwischen der
Kurbelgehäuseentlüftungsleitung und dem Kurbelgehäuse
angeschlossen ist.
Nachteilig ist jedoch dabei, daß während des Betriebes
der Brennkraftmaschine in dem aus dem Kurbelgehäuse
austretenden Luftstrom fein dispergierte Öltröpfchen
vorhanden sind und von diesem Luftstrom durch die Kur
belgehäuseentlüftungsleitung aus dem Kurbelgehäuse
ausgetragen werden können.
Des weiteren ist auch bei dieser bekannten Anordnung
von Nachteil, daß extreme Fahrzeugpositionen dazu füh
ren können, daß die Lufteintrittsöffnung der Kurbelge
häuseentlüftungsleitung von dem sich verlagernden Öl
in dem Kurbelgehäuse überflutet werden kann. Somit
besteht hier ebenfalls die Gefahr eines Ölschlages.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde, eine Vorrichtung zur Entlüftung eines Kur
belgehäuses einer Brennkraftmaschine zu schaffen, mit
tels welcher Luft aus dem Kurbelgehäuse abführbar ist
und selbst bei extremen Fahrzeugpositionen eine Ent
lüftung des Kurbelgehäuses ohne Ölaustrag, bzw. unter
Vermeidung eines Ölschlages, durchführbar ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in dem
kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 genannten Merk
male gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung einer zweiten
Entlüftungsleitung im Kurbelgehäuse, die mit der er
sten Entlüftungsleitung verbunden ist, ist gewährlei
stet, daß unabhängig von einer Fahrzeugposition Luft
aus dem Kurbelgehäuse abgeführt werden kann. Dabei ist
wenigstens eine Lufteintrittsöffnung der beiden Ent
lüftungsleitungen derart angeordnet, daß sie während
annähernd horizontalen Fahrzeugpositionen bzw. Ölstän
den oberhalb eines Ölspiegels liegt. Somit kann durch
die Lufteintrittsöffnung, welche oberhalb des Ölspie
gels liegt, aus dem Kurbelgehäuse Luft abgeführt wer
den.
Wenn sich in extremen Fahrsituationen die Ölmenge in
dem Kurbelgehäuse verlagert, dann liegt die Luftein
trittsöffnung der ersten Entlüftungsleitung oder der
zweiten Entlüftungsleitung unterhalb des Ölspiegels,
und es kann keine Luft mehr durch die Entlüftungslei
tung, deren Lufteintrittsöffnung unterhalb des Ölspie
gels liegt, abgeführt werden. Die Lufteintrittsöffnung
der Entlüftungsleitung die oberhalb des Ölspiegels
liegt, ist in diesem Fall von dem Öl freigegeben, wo
mit der abzuführende Luftstrom durch diese aus dem
Kurbelgehäuse austreten, ohne dabei Öl mit auszutra
gen.
Es ergibt sich somit eine Vorrichtung, die als Entlüf
tungswaage bezeichnet werden kann. Bei normaler Ölbe
füllung ist nämlich ständig eine Entlüftungsöffnung
unterhalb des Ölspiegels und die andere oberhalb des
Ölspiegels. Bei einer Verlagerung des Ölspiegels über
einen gewissen Punkt befindet sich die eine Öffnung
oberhalb und die andere Öffnung unterhalb des Ölspie
gels.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der
Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus
dem nachfolgend anhand der Zeichnung prinzipmäßig be
schriebenen Ausführungsbeispiel.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung einer Brennkraftma
schine mit einem Kurbelgehäuse, in welchem ei
ne erste und eine zweite Entlüftungsleitung
angeordnet sind;
Fig. 2 eine schematische Ansicht eines Kurbelgehäuses
mit einer Ölwanne und einer ersten und einer
zweiten Entlüftungsleitung gemäß Fig. 1 im
Querschnitt.
In Fig. 1 ist eine Brennkraftmaschine 1 mit einem Kur
belgehäuse 2, in welchem eine erste Entlüftungsleitung
3 und eine zweite Entlüftungsleitung 4 angeordnet
sind, dargestellt.
In Fig. 2 ist das Kurbelgehäuse 2 mit einer Ölwanne 5
und der ersten Entlüftungsleitung 3 und der zweiten
Entlüftungsleitung 4 dargestellt. Dabei ist eine
Lufteintrittsöffnung 6 der ersten Entlüftungsleitung 3
im Innern des Kurbelgehäuses 2 an einer flugölarmen
Stelle derart angeordnet, daß sie während annähernd
horizontalen Fahrzeugpositionen bzw. Ölständen ober
halb eines Ölspiegels 7 liegt. In diesem Zustand kann
Luft durch die Lufteintrittsöffnung 6 aus dem Kurbel
gehäuse 2 abgeführt werden. Eine Lufteintrittsöffnung
8 der zweiten Entlüftungsleitung 4 ist dabei unterhalb
des Ölspiegels 7 angeordnet. Somit kann durch die
zweite Entlüftungsleitung 4 keine Luft aus dem Kurbel
gehäuse 2 abgeführt werden.
Bei extremen Fahrzeugpositionen (z. B. schnelle Bergab
fahrten mit scharfen Kurven) verlagert sich die Ölmen
ge in dem Kurbelgehäuse 2 derart, daß die Luftein
trittsöffnung 6 der ersten Entlüftungsleitung 3 unter
halb des Ölspiegels 7 liegt. In diesem Zustand kann
keine Luft durch die Entlüftungsleitung 3 abgeführt
werden. Die Lufteintrittsöffnung 8 der zweiten Entlüf
tungsleitung 4 wird nun von dem Öl freigegeben und
liegt oberhalb des Ölspiegels 7, womit der abzuführen
de Luftstrom durch diese aus dem Kurbelgehäuse 2 aus
treten kann, ohne dabei Öl mit auszutragen.
Die Anordnung der beiden Entlüftungsleitungen 3, 4 hat
den Vorteil, daß abhängig von einer Fahrzeugposition
bzw. dem Ölstand jeweils eine der Lufteintrittsöffnun
gen 6 oder 8 oberhalb des Ölspiegels 7 angeordnet ist.
Weiterhin wird vermieden, daß das Öl aufgrund eines
Druckgefälles zwischen einem Saugrohr, welches nicht
näher dargestellt ist, und dem Kurbelgehäuse 2 nicht
angesaugt werden kann und auch nicht in den Ansaugbe
reich der Brennkraftmaschine 1 gelangen kann.
Bei einer Entlüftung des Kurbelgehäuses 2 über die
erste Entlüftungsleitung 3 strömt die Luft über die
Lufteintrittsöffnung 6 der ersten Entlüftungsleitung 3
in eine Art Schikane 9 ein. Die Schikane 9 weist im
Bereich der Lufteintrittsöffnung 6 der ersten Entlüf
tungsleitung 3 eine Trennrippe 10 auf, welche die
Strömungsführung der aus dem Kurbelgehäuse 2 austre
tenden Luft derart umleitet, daß das Öl, welches eine
größere Trägheit als sein Trägermedium aufweist, im
Umlenkbereich an einer Wand 11 abgeschieden wird, wel
che somit in der Schikane 9 als ein Prall-Ölabscheider
fungiert.
Das abgeschiedene Öl läuft an der Wand 11 hinab und
durch eine Öffnung 12 in eine Falleitung 13 hinein,
die an ihrem der Öffnung 12 abgewandten Ende mit einem
Siphon 14 versehen ist. Der Siphon 14 ist als ein U-
förmig ausgebildetes Rohrstück, das an seinem der
Falleitung 13 abgewandten Ende offen ist, ausgebildet.
Das durch die Falleitung 13 in den Siphon 14 eintre
tende Öl wird dort gesammelt und fließt ab einer Füll
höhe 15 bis zum erneuten Erreichen der Füllhöhe 15 in
das Kurbelgehäuse 2 ab. Der Siphon 14 ist somit für
austretende Luft aus dem Kurbelgehäuse 2 vorteilhaf
terweise nicht passierbar, wodurch ein Abfließen des
Öles aus der Schikane 9 durch einen Luftstrom nicht
behindert wird bzw. nicht verhindert werden kann.
Der austretende Luftstrom wird durch ein Rohrstück 16
aus der Schikane 9 in die zweite Entlüftungsleitung 4,
welche aus einer Steigleitung 17 und einem Rohrstutzen
18 gebildet ist, im Bereich der Steigleitung 17 einge
leitet. Die zweite Entlüftungsleitung 4 weist einen
von der Lufteintrittsöffnung 6 des Rohrstutzens 18 bis
hin zu ihrem anderen Ende, an welchem eine Drossel 19
vorgesehen ist, sich verringernden Durchmesser auf.
Diese Ausgestaltung der zweiten Entlüftungsleitung 4
verleiht ihr den funktionalen Charakter eines Volumen
abscheiders, welcher bewirkt, daß sich noch im Luft
strom befindliches Öl an der Innenwand der zweiten
Entlüftungsleitung 4 absetzt, in das Kurbelgehäuse 2
zurückfließt. Dadurch wird kein Öl bzw. nur eine sehr
geringe Ölmenge aus dem Kurbelgehäuse 2 ausgetragen.
Vorteilhafterweise sind beide Ölabscheider, d. h. der
Prall-Ölabscheider bzw. die Wand 11 und der Volumenöl
abscheider im Inneren des Kurbelgehäuses 2 angeordnet,
wodurch keine Verschmutzung des Öles durch Verunreini
gungen mit Fremdkörpern außerhalb des Kurbelgehäuses 2
möglich ist.
Die Einleitung des Luftstromes aus dem Kurbelgehäuse 2
durch die Steigleitung 17 in das Saugrohr der Brenn
kraftmaschine 1 erfolgt nach einer Drosselklappe, wel
che nicht näher dargestellt ist. Die erste Entlüf
tungsleitung 3 und die zweite Entlüftungsleitung 4
sind im wesentlichen für die Entlüftung des Kurbelge
häuses 2 während eines Teillastbetriebes der Brenn
kraftmaschine 1 vorgesehen.
Während eines Vollastbetriebes wird eine Entlüftung
über eine andere nicht näher dargestellte ungedrossel
te, von dem Teillastentlüftungssystem unabhängige Lei
tung größeren Querschnitts durchgeführt, wie es aus
dem Stand der Technik, beispielsweise der DE 29 10 713
A1, bekannt ist. Diese Leitung führt die Luft über
einen größer dimensionierten Ölabscheider zum Saugrohr
vor die Drosselklappe oder direkt in ein nicht näher
dargestelltes Luftfiltergehäuse.
Ein Vorteil, der sich durch die separate Anordnung von
Teillast- und Vollastentlüftung ergibt, ist darin zu
sehen, daß in manchen Teillastbereichen der Brenn
kraftmaschine 1 aus dem Kurbelgehäuse 2 Luft durch die
Entlüftungsleitungen 3, 4 abgeführt wird, und durch
die Vollastentlüftung Frischluft zugeführt wird, wo
durch ein Spülen des Kurbelgehäuses mit Frischluft
erfolgt.
In einer weiteren nicht näher dargestellten Ausfüh
rungsform kann vorgesehen sein, daß in annähernd hori
zontalen Fahrzeugpositionen beide Lufteintrittsöffun
gen 6, 8 oberhalb des Ölspiegels 7 angeordnet sind.
Bei extremen Fahrsituationen verlagert sich das Öl in
der Ölwanne 5 derart, daß eine der Lufteintrittsöffun
gen 6 bzw 8 oberhalb und die andere Lufteintrittsöf
fung 8 bzw. 6 unterhalb des Ölspiegels 7 liegt. Mit
dieser Anordnung der Luftaustrittsöffungen 6, 8 ist
gewährleistet, daß jederzeit ein Luftaustritt aus dem
Kurbelgehäuse 2 möglich ist, ohne daß dabei Öl mit
ausgetragen wird.
In einer von dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ab
weichenden Ausführungsform kann es vorgesehen sein,
daß bei annähernd horizontalen Fahrzeupositionen die
Lufteintrittsöffnung 6 der ersten Entlüftungsleitung 3
unterhalb und die Lufteintrittsöffnung 8 der zweiten
Entlüftungsleitung 4 oberhalb des Ölspiegels 7 liegt.
Während den wie oben näher beschriebenen extremen
Fahrzeugsituationen liegt die Lufteintrittsöffung 8
unterhalb und die Lufteintrittsöffung 6 oberhalb des
Ölspiegels 7.
Auch bei dieser Ausführungsform ist gewährleistet, daß
abhängig von einer Fahrsituation wenigstens eine der
beiden Lufteintrittsöffnungen 6, 8 oberhalb des Ölspie
gels 7 liegt und eine Entlüftung des Kurbelgehäuses 2
ohne Ölaustrag erfolgen kann.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Entlüftung eines Kurbelgehäuses
einer Brennkraftmaschine, insbesondere eines
Kraftfahrzeuges, im Betrieb, mit einer ersten Ent
lüftungsleitung, welche eine erste Lufteintritts
öffnung im Bereich des Kurbelgehäuses und eine
Luftaustrittsöffnung im Bereich eines Saugrohres
der Brennkraftmaschine aufweist, wobei eine zweite
Lufteintrittsöffnung im Bereich des Kurbelgehäuses
vorgesehen ist, und wobei in wenigstens annähernd
horizontalen Fahrzeugpositionen wenigstens eine
der Lufteintrittsöffnungen oberhalb eines Ölspie
gels des sich in einer Ölwanne befindlichen Öles
angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Lufteintrittsöffnung (8) einer zweiten,
in dem Kurbelgehäuse (2) sich befindlichen Entlüf
tungsleitung (4) zugeordnet ist, welche mit der
ersten Entlüftungsleitung (3) verbunden ist, wobei
bei einer Verlagerung der Ölmenge in dem Kurbelge
häuse (2) in extremen Fahrsituationen eine der
Lufteintrittsöffnungen (6, 8) unterhalb des Ölspie
gels (7) und die andere Lufteintrittsöffnung (6, 8)
oberhalb des Ölspiegels liegt, und wobei die zwei
te Entlüftungsleitung (4) mit einem Rohrstutzen
(18) in die Ölwanne (5) hineinragt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich an den Rohrstutzen (18) der Entlüftungslei
tung (4) eine Steigleitung (17) anschließt, in
welche die erste Entlüftungsleitung (3) mündet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Steigleitung (17) im Anschlußbereich zu dem
Saugrohr mit einer Drossel (19) oder Düse versehen
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Entlüftungsleitung (4) als Volumenölab
scheider mit einem sich verjüngenden Durchmesser
ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Bereich der Lufteintrittsöffnung (6) der ersten
Entlüftungsleitung (3) eine Trennrippe (10) vorge
sehen ist, die die Strömungsführung der aus dem
Kurbelgehäuse (2) austretenden Luft derart umlei
tet, daß das Öl im Ausströmbereich an einer Wand
(11) abscheidbar ist, welche als ein Prall-Ölab
scheider ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Prall-Ölabscheider (11) über eine Falleitung
(13) mit einem Siphon (14) verbunden ist.
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