DE19710783A1 - Kühler für elektrische Bauelemente oder Schaltkreise sowie elektrischer Schaltkreis mit einer solchen Wärmesenke - Google Patents
Kühler für elektrische Bauelemente oder Schaltkreise sowie elektrischer Schaltkreis mit einer solchen WärmesenkeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kühler gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1 sowie
auf einen elektrischen Schaltkreis entsprechend Patentanspruch 29.
Wärmesenken für elektrische Bauelemente, insbesondere auch Wärmesenken, die aus
einer Vielzahl von stapelartig übereinander angeordneten Schichten oder Lagen bestehen,
sind grundsätzlich bekannt. Bekannt ist hierbei auch die Verwendung von Metall-Lagen,
die mittels des sogenannten "DCB-Verfahrens" (Direct-Copper-Bond-Technology)
miteinander verbunden sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Kühler aufzuzeigen, der in besonders einfacher Weise
hergestellt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Kühler entsprechend dem Patentanspruch 1
ausgebildet. Ein elektrischer Schaltkreis ist entsprechend dem Patentanspruch 29
ausgeführt.
Eine Besonderheit der Erfindung besteht u. a. darin, daß die vom Kühlmedium im Inneren
des Kühlers durchströmten Kanäle dadurch gebildet sind, daß die einzelnen Kühlerlagen
einen siebartig strukturierten Bereich aufweisen, der eine Vielzahl von Öffnungen mit
jeweils geschlossener Randlinie und mit zwischen diesen Öffnungen verbleibenden
Materialstegen oder Materialbereichen besitzt. Keine dieser Öffnungen in keiner
Kühlerlage bildet einen durchgehenden, von einem Sammelraum zum Zuführen des
Kühlmediums an einem Sammelraum zum Abführen des Kühlmediums reichenden Kanal.
Die einzelnen Durchbrechungen und die zwischen diesen vorgesehenen Materialstege
oder Materialbereiche sind vielmehr von Kühlerlage zu Kühlerlage derart versetzt
vorgesehen, daß ein Durchströmen des Kühlers von dem Kühlmedium nur unter
ständigem Wechsel der Lagen und unter Nutzung der Durchbrechungen möglich ist, sich
also im Inneren des Kühlers ein von dem Kühlmedium durchströmbares, sehr verzweigtes
Labyrinth ergibt, in welchem in den von den Durchbrechungen gebildeten
Strömungswegen jeweils die den Durchbrechungen gegenüberliegenden
Materialabschnitte vorgesehen sind. Die Größe der Durchbrechungen und die Breite der
Materialabschnitte bzw. Materialstege sind so aufeinander abgestimmt, daß das
Durchströmen unter ständigen Wechsel der Lagen möglich ist.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung wird
im Folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in vereinfachter Darstellung und im Schnitt einen aus einer Vielzahl von stapelartig
übereinander angeordneten und jeweils von einer Metallfolie gebildeten Lagen
hergestellten Kühler (Wärmesenke) gemäß der Erfindung;
Fig. 2 und 3 jeweils in Einzeldarstellung und in Draufsicht zwei im Stapel aufeinander
folgende Kühlerlagen N1 und N2 bei einer ersten möglichen
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die beiden im Kühler übereinander angeordneten Lagen der
Fig. 2;
Fig. 5 und 6 in vergrößerter Teildarstellung die Kühlerlagen der Fig. 2 und 3 jeweils
im Bereich einer Mittelachse M;
Fig. 7 eine vergrößerte Detaildarstellung der Fig. 4;
Fig. 8 in vergrößerter Darstellung einen Teilschnitt durch den Kühler entsprechend der
Linie I-I der Fig. 7;
Fig. 9-11 ähnliche Darstellungen wie die Fig. 2-4 bei einer weiteren, abgewandelten
Ausführungsform;
Fig. 12 und 13 Darstellungen ähnlich den Fig. 5 und 6 bei der Ausführungsform der
Fig. 9-11;
Fig. 14-16 ähnliche Darstellungen wie die Fig. 2-4, allerdings bei einer weiteren
möglichen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kühlers;
Fig. 17 eine vergrößerte Detaildarstellung der Fig. 14;
Fig. 18 eine vergrößerte Detaildarstellung der Fig. 16;
Fig. 19 eine vergrößerte Detaildarstellung der Fig. 16;
Fig. 20 einen Teilschnitt durch den Kühler der Fig. 14-19 entsprechend der Linie II-II der Fig. 19;
Fig. 21 in einer Darstellung ähnlich Fig. 1 eine weitere, mögliche Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Kühlers, bei dem zwei Einzelkühler in Kaskade aufeinander
folgend vorgesehen sind;
Fig. 22 in vereinfachter Darstellung den Zuschnitt einer der beiden Einzelkühler
trennenden Zwischen- oder Trennlage;
Fig. 23 prinzipiell die Ausbildung der Kühlerlagen bei an einer gemeinsamen Seite des
Kühlers herausgeführten Anschlüssen;
Fig. 24 ein als Verdampfungskühler ausgebildeter Kühler gemäß der Erfindung;
Fig. 25 ein Diagramm, welches die Wirkung des erfindungsgemäßen Kühlers wiedergibt.
In der Fig. 1 ist in vereinfachter Darstellung und im Schnitt ein Kühler 1 dargestellt, der
aus einer Vielzahl von dünnen Lagen besteht, die stapelartig übereinander angeordnet
und miteinander verbunden sind, und zwar aus einer oberen und einer unteren
Abschlußlage 2 bzw. 3 und aus einer Vielzahl zwischen diesen angeordneten
Kühlerlagen, die in der Fig. 1 allgemein mit 4 bezeichnet sind, aber tatsächlich das
nachstehend noch näher beschriebene, unterschiedliche Layout aufweisen. Der
quaderförmig ausgebildete Kühler 1 besitzt in Draufsicht eine quadratische
Umfangsfläche.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Lagen 2-4 von dünnen Platten oder
Folien aus Metall, beispielsweise aus Kupfer gebildet, die z. B. mit Hilfe der DCB-Technik
flächig miteinander zum Kühler 1 verbunden sind. Grundsätzlich sind selbstverständlich
auch andere Methoden denkbar, um die einzelnen Lagen 2-4 zu dem Kühler flächig
miteinander zuverbinden, beispielsweise durch Diffusions-Bonden, bei dem die Lagen 2-4
unter hohem Druck und unter Hitzeeinwirkung an ihren Grenzflächen verschweißen.
Die Kühlerlagen 4 sind generell so strukturiert, daß sie jeweils im Bereich zweier
einander gegenüberliegender Seiten 6 bzw. 7 eine Öffnung 8 bzw. 9 aufweisen, die zu
diesen Seiten 6 bzw. 7 und den rechtwinklig anschließenden Umfangsseiten 10 und 11
der jeweiligen Kühlerlage 4 geschlossen sind und beispielsweise bei den in den Figuren
dargestellten Ausführungsformen jeweils als gleichseitiges, stumpfes Dreieck (als Dreieck
mit einem Winkel wesentlich größer als 90° zwischen den beiden gleichen Seiten)
ausgeführt sind. Die einzelnen Kühlerlagen 4 sind mit ihren Öffnungen 8 und 9
deckungsgleich angeordnet, so daß die Öffnung 8 einen Sammelraum 8' zum Zuführen
eines Kühlmediums und die Öffnungen 9 einen Sammelraum 9' zum Abführen des
Kühlmediums bilden. An der oberen Abschlußlage 3 sind für die Sammelräume 8' und 9'
Anschlüsse 12 und 13 vorgesehen, von denen der Anschluß 12 an einem
Kühlmediumvorlauf und der Anschluß 13 an einem Kühlmediumrücklauf anschließbar ist.
Bei dem Kühler 1 der Fig. 1 ist auf der dem Kühlerlagen 4 abgewandten Oberseite der
Abschlußlage 2 eine Keramikschicht 14 befestigt, auf der dann eine weitere strukturierte
Metallschicht 15 vorgesehen ist. Letztere ist beispielsweise von einer Metallfolie gebildet,
die mit Hilfe üblicher Techniken strukturiert wurde, um so das jeweils gewünschte Layout
für elektrische Leiterbahnen, Kontaktflächen usw. zu erhalten. Die die Metallisierung 15
bildende Metallfolie ist beispielsweise eine Kupferfolie. Die Keramikschicht 14 und die
die Metallisierung 15 bildende Metallschicht sind beispielsweise unter Verwendung der
DCB-Technik mit dem Kühler 1 sowie miteinander verbunden.
Mit 16 sind elektrische Bauelemente bezeichnet, die auf der Metallisierung 15 bzw. auf
von dieser gebildeten Kontaktflächen in geeigneter Weise befestigt sind. Grundsätzlich
besteht insbesondere bei Bauelementen 16 mit extrem hoher Leistung auch die
Möglichkeit, diese unmittelbar an der oberen Abschlußlage 2 zu befestigen, sofern dies
das jeweilige Bauelement 16 zuläßt.
Die Keramikschicht 14 ist beispielsweise eine solche aus einer Aluminiumoxid-Keramik.
Grundsätzlich ist es aber auch möglich, daß die Keramikschicht 14 zumindest in
Teilbereichen aus einer Aluminiumnitrid-Keramik besteht, und zwar insbesondere dann,
wenn zur Erzielung einer möglichst großen Kühlwirkung ein möglichst geringer
thermischer Widerstand notwendig ist.
Die an der unteren Abschlußlage 3 gebildete Unterseite des Kühlkörpers 1 ist bei der
Fig. 1 mit einem Tragelement 17 aus Metall verbunden. Dieses Tragelement 17 ist
beispielsweise eine Platte, kann aber auch mit Kanälen ausgeführt sein, die in der Fig. 1
mit unterbrochenen Linien 18 angedeutet sind und die zum Zuführen und Abführen des
Kühlmediums dienen und hierfür jeweils mit einem Sammelraum 8' bzw. 9' in
Verbindung stehen. Die Anschlüsse 12 und 13 entfallen dann oder sind verschlossen. Mit
Hilfe der Kanäle 18 ist beispielsweise ein seitliches Anschließen des Kühlers 1 an den
Kühlmediumvorlauf bzw. Kühlmediumrücklauf möglich. Weist der Träger 17 die Kanäle
18 auf, ist dieser Träger beispielsweise ebenfalls aus einer Vielzahl von miteinander
verbundenen Lagen beispielsweise aus Metall gebildet, wobei jede Lage dann wenigstens
zwei schlitzartige Ausnehmungen aufweist und die jeweils gleichen Ausnehmungen jeder
Lage deckungsgleich miteinander angeordnet sind, so daß die Kanäle 18 zum Zuführen
bzw. Abführen des Kühlmediums gebildet sind.
In der Fig. 1 ist weiterhin mit 19 eine Isolierschicht oder Keramikschicht an der unteren
Abschlußlage 3 angedeutet. Diese weitere Keramikschicht 19, die beispielsweise von
einer Aluminiumoxid-Keramik gebildet ist, wird z. B. dann verwendet, wenn eine isolierte
Befestigung des Kühlers 1 z. B. auf einer den Träger 17 bildenden Platte erforderlich ist.
Die Keramikschicht 19 ist beispielsweise wiederum mit Hilfe der DCB-Technik mit dem
Kühler 1 und/oder mit dem Tragelement 17 verbunden. Es besteht weiterhin auch die
Möglichkeit, die obere und/oder untere Abschlußlage 2 bzw. 3 jeweils als Keramikschicht
auszuführen, wobei dann die Keramikschichten 14 und 19 weggelassen werden können.
Allen nachstehend näher beschriebenen Ausführungsformen ist gemeinsam, daß die
Kühlerlagen 4 zwischen den beiden Öffnungen 8 und 9 einen eine Vielzahl von
Durchbrechungen 21 aufweisenden siebartig strukturierten Bereich besitzen, der in der
Fig. 1 allgemein mit 20 bezeichnet ist. Dieser Bereich 20 und die beidseitig von diesem
vorgesehenen Öffnungen 8 und 9 jeder Kühlerlage 4 befinden sich innerhalb eines
geschlossenen Randbereichs dieser Kühlerlage. Die Bereiche 20 sind mit den
Durchbrechungen und mit den zwischen diesen verbliebenen netzartigen Materialstegen
oder -bereichen derart ausgebildet, daß die stapelartig aneinander anschließenden
Kühlerlagen 4 mit bestimmten, von Kühlerlage zu Kühlerlage immer wieder, d. h.
durchgehend aneinander anliegenden und miteinander verbundenen Teilbereichen der
Materialstege bzw. -abschnitte durchgehende Säulen 22 bilden, die mit ihrer
Längserstreckung senkrecht zu den Ebenen der Lagen 2-4 liegen und von der oberen
Abschlußlage 2 bis an die untere Abschlußlage 3 reichen. Jede Durchbrechung 21 in
einer Kühlerlage 4 überlappt in einer Blickrichtung senkrecht zu den Ebenen der Lagen
2-4 wenigstens eine Durchbrechung 21 einer benachbarten Kühlerlage nur teilweise, so
daß jeder Durchbrechung 21 einer Kühlerlage 4 auch wenigstens ein weiterer
Teilbereich mindestens eines Materialsteges oder eines Materialabschnittes einer
benachbarten Kühlerlage gegenüberliegt. Hierdurch sind zwischen den Säulen 22
vielfach abgewinkelte und die Lagen ständig wechselnde Strömungswege für das
Kühlmedium gebildet, welches dann ebenfalls nur unter ständigem Wechseln der
Ebenen, zumindest unter ständigem Wechseln der Ebenen zweier benachbarter
Kühlerlagen 4 von dem Sammelraum 8' an dem Sammelraum 9' gelangen kann und
hierbei nicht nur die Säulen 22, sondern auch die Materialstege oder Materialabschnitte
der Kühlerlagen 4 seitlich von diesen Säulen intensiv umströmt, womit eine besonders
intensive Kühlwirkung bzw. ein besonders hoher Wirkungsgrad erzielt wird.
Vorstehend wurde davon ausgegangen, daß sich im Kühler 1 jeweils Kühlerlagen 4 mit
der angegebenen Struktur aneinander anschließen. Grundsätzlich besteht natürlich auch
die Möglichkeit, daß jede Kühlerlage 4 oder aber einzelne Kühlerlagen 4 von mehreren
Schichten gebildet sind.
Die Fig. 2-8 erläutern im Detail eine mögliche Ausgestaltung der Kühlerlagen 4 des
Kühlers 1a. Diese Kühlerlagen sind in den Fig. 2-8 mit 4a' und 4a'' bezeichnet,
wobei in dem den Kühler 1a bildenden Stapel jeweils eine Kühlerlage 4a' einer
Kühlerlage 4a'' unmittelbar benachbart liegt und umgekehrt. Wie nachstehend noch
näher beschrieben wird, sind die Kühlerlagen 4a' und 4a'' hinsichtlich des strukturierten
Bereichs 20a' bzw. 20a'' so ausgebildet, daß ein Wenden bzw. Umdrehen der Kühlerlage
4a' um eine in der Mitte zwischen den beiden Umfangsseiten 6 und 7 und parallel zu
diesen Umfangsseiten verlaufende Mittelachse M die Kühlerlage 4a'' ergibt.
Es wird daher nachstehend zunächst die Kühlerlage 4a' beschrieben. Diese besteht aus
einem quadratischen Zuschnitt aus der Metallfolie, nämlich z. B. der Kupferfolie. Der
Zuschnitt 23 bildet die Umfangsseiten 6, 7 und 10 sowie 11, die jeweils rechtwinklig
aneinander anschließen und von denen sich die Umfangsseiten 6 und 7 sowie 10 und 11
parallel zueinander verlaufend gegenüberliegen. In den Eckbereichen des Zuschnittes 23
ist jeweils eine Bohrung 24'' vorgesehen. Die Mittelpunkte der Bohrungen 24'' bilden die
Eckpunkte eines gedachten Quadrates, welches mit seinen Seiten parallel zu den Seiten
6, 7, 10 und 11 liegt. Wie insbesondere die Fig. 2 zeigt, ist die Kühlerlage 4a'
hinsichtlich der Öffnung 8 und 9, der Strukturierung des Bereiches 20 und der Bohrungen
24'' symmetrisch zu einer Längsachse L ausgebildet, die parallel zu den Umfangsseiten
10 und 11 sowie senkrecht zu den Umfangsseiten 6 und 7 und damit auch senkrecht zu
der Mittelachse M verläuft. Weiterhin ist die Kühlerlage 4a' hinsichtlich der Bohrungen
24'' sowie im wesentlichen auch hinsichtlich der Öffnungen 8 und 9 symmetrisch zu der
Mittelachse M ausgebildet. Der Bereich 20a' besteht aus einer Vielzahl von
Durchbrechungen, die in den Fig. 2-8 mit 21a bezeichnet sind, sowie aus einer
Vielzahl von stegartigen Materialabschnitten 24, die ein hexagonales Gitterwerk mit einer
Vielzahl von hexagonalen bzw. sechseckförmigen Ringstrukturen, die unmittelbar
aneinander anschließen und bei denen die Eckpunkte jeweils von runden bzw.
kreisscheibenartigen Teilbereichen oder Inseln 25 mit einer im Vergleich zu den Stegen
24 vergrößerten Breite gebildet sind. Durch die hexagonalen Ringstrukturen bedingt,
bildet jede Insel 25 einen Knoten, von welchem insgesamt drei Materialstege 24
ausgehen. Jede Durchbrechung 21a ist von einer Ringstruktur umschlossen. Die
Mittelpunkte der Inseln 25 bilden demnach Eckpunkte von aneinander anschließenden
Sechsecken mit jeweils gleicher Seitenlänge. Weiterhin bilden die Verbindungslinien
zwischen den Mittelpunkten der Inseln 25 die Längserstreckung der Materialstege 24.
Zur einfacheren Orientierung sind in den Figuren zwei rechtwinklig zueinander
verlaufende Koordinatenachsen, nämlich die X-Achse und Y-Achse eingezeichnet, von
denen die X-Achse parallel zur Längsachse L und damit parallel zu den Umfangsseiten 10
und 11 und die Y-Achse parallel zur Mittelachse M und damit parallel zu den
Umfangsseiten 6 und 7 liegt. Wie speziell in der Fig. 5 wiedergegeben ist, sind die von
den Stegen 24 und Inseln 25 gebildeten Ringstrukturen so orientiert, daß jeweils zwei
parallel zueinander angeordnete Umfangsseiten jedes Sechsecks, d. h. zwei parallel
zueinander verlaufende Materialstege 24 jeder hexagonalen Ringstruktur mit ihrer
Längserstreckung in der X-Achse liegen und diese beiden Materialstege in Richtung der
Y-Achse gegeneinander versetzt sind. Die übrigen vier Materialstege 24 jeder vollständigen
Ringstruktur schließen mit der X-Achse und der Y-Achse jeweils einen Winkel von 60°
ein. Wie die Figuren auch zeigen, besitzen die Inseln 25 einen Durchmesser, der kleiner
ist als der Durchmesser der jeweiligen Durchbrechung 21a.
Wie die Fig. 2 zeigt, endet der Bereich 20a' an den Öffnungen 8 und 9 jeweils mit
unvollständigen Ringstrukturen, und zwar an der Öffnung 8 jeweils mit einer halben
Ringstruktur in der Weise, daß dort von Inseln 25 jeweils in Richtung der X-Achse
Materialstege 24 mit halber Länge wegstehen und bei 24' enden. An der Öffnung 9 endet
der Bereich 20a' mit unvollständigen Ringstrukturen in der Weise, daß sich an Inseln 25
in Richtung der X-Achse erstreckende Materialabschnitte 24 anschließen, von denen jeder
in einer halben Insel 25 bei 25' endet.
Wie die Fig. 2 weiterhin zeigt, liegen die Enden 24' im Bereich der Öffnung 8 auf einer
gemeinsamen, in Richtung der X-Achse verlaufenden Linie Y1. Ebenso liegen die Enden
25' an der Öffnung 9 auf einer gemeinsamen, in Richtung der Y-Achse verlaufenden Linie
Y2. Der Abstand, den die Linie Y1 in Richtung der X-Achse von der Umfangsseite 6 und
von dem Mittelpunkt der dieser Umfangsseite benachbarten Bohrungen 24'' aufweist, ist
gleich dem Abstand, den die Linie Y2 von der Umfangsseite 7 und dem Mittelpunkt der
dieser Umfangsseite benachbarten Bohrungen 24'' aufweist.
Wie oben bereits aufgeführt wurde, ist die Kühlerlage 4a'' identisch mit der um die
Mittelachse M um 180° gewendeten Kühlerlage 4a' ausgebildet, d. h. bei der Kühlerlage
4a'' befinden sich an dem Bereich 20a'' die Enden 25' innerhalb der Öffnung 8 auf der
Linie Y1 und die Enden 24' innerhalb der Öffnung 9 auf der Linie Y2. Durch die
beschriebene Ausbildung der Bereiche 20a' und 20a'' der Kühlerlagen 4a' und 4a'' ergibt
sich, daß bei der Kühlerlage 4a'' die hexagonalen Ringstrukturen in Richtung der X-Achse
um einen Betrag versetzt sind, der gleich dem Abstand der Mittelpunkte zweier auf einer
gemeinsamen X-Achse liegender und in Richtung dieser Achse aufeinander folgender
Inseln 25 ist. Werden nun die Kühlerlagen 4a' und 4a'' abwechseln aufeinandergelegt, so
ergibt sich entsprechend den Fig. 4 und 7, daß jeweils bei allen Lagen einzelne Inseln
25 in Richtung senkrecht zu den Ebenen dieser Lage deckungsgleich angeordnet sind und
damit die durchgehenden Säulen 22 bilden, während andere Inseln 25 in der jeweiligen
Kühlerlage 4a' bzw. 4a'' jeweils einer Durchbrechung 21a einer benachbarten Kühlerlage
4a'' bzw. 4a' gegenüberliegt.
Die durchgehenden Säulen 22 sind jeweils in einer dreieckförmigen Struktur vorgesehen,
d. h. die Schnittpunkte der Achsen dieser Säulen 22 mit einer gedachten Ebene parallel zu
den Lagen 4a' oder 4a'' bilden jeweils die Eckpunkte von Dreiecken, und zwar derart,
daß jeweils mehrere dieser Schnittpunkte auf Linien Y3, Y4 . . . Yn liegen, die parallel zur
Y-Achse verlaufen und in Richtung der X-Achse um den gleichen Betrag gegeneinander
versetzt sind, wobei die Schnittpunkte auf jeder Linie gegenüber den Schnittpunkten auf
einer benachbarten Linie mittig auf Lücke versetzt sind.
Die Dicke der Kühlerlagen 4a' und 4a'' liegt beispielsweise in der Größenordnung von
0,2 bis 1,0 mm. Der Mittel- oder Rasterabstand den die in Richtung der X-Achse
verlaufenden Materialstege 24 in Richtung der Y-Achse voneinander aufweisen beträgt
beispielsweise 1,0 bis 10,0 mm. Die Breite der Materialstege 24 liegt z. B. in der
Größenordnung von etwa 5 bis 25% des vorgenannten Rasterabstandes. Der Radius der
Inseln 25 ist maximal gleich dem halben Abstand, den zwei Eckpunkte des jeweiligen
Sechsecks voneinander aufweisen, d. h. der Durchmesser jeder Insel 25 ist maximal gleich
diesem Abstand bzw. der Seitenlänge der Sechsecke.
Die Fig. 8 zeigt einen Schnitt entsprechend der Linie I-I der Fig. 7. Aus diesem Schnitt
ist nochmals deutlich ersichtlich, daß entlang der Schnittlinie, die in Richtung der
X-Achse verläuft, jeweils zwischen zwei Säulen 22 Durchbrechungen in den Kühlerlagen
4a' und 4a'' gebildet sind, und zwar derart, daß jeweils innerhalb dieser
Durchbrechungen eine Insel 25 einer Kühlerlage der Durchbrechung 21a einer
benachbarten Kühlerlage gegenüberliegt.
Die Fig. 9-13 zeigen in ähnlichen Darstellungen wie die Fig. 2-7 Kühlerlagen
4b' bzw. 4b'' bei einem weiteren möglichen Kühler 1b der Erfindung. Diese Kühlerlagen
unterscheiden sich von den Kühlerlagen 4a' bzw. 4a'' lediglich dadurch, daß die
Bereiche 20b' bzw. 20b'' so strukturiert sind, daß die Materialstege 24 wiederum
aneinander anschließende hexagonale Ringstrukturen mit Durchbrechungen 21b bilden.
Allerdings ist jeweils nur an drei Eckpunkten jedes gleichseitigen Sechsecks jeder
Ringstruktur eine Insel 25 vorgesehen, und zwar derart, daß die Mittelpunkte der Inseln
25 bei jeder Ringstruktur die Eckpunkte eines gleichseitigen Dreiecks bilden, wobei zwei
dieser Eckpunkte auf einer gemeinsamen, sich in Richtung der Y-Achse erstreckenden
Linie oder Dreieck-Seite befinden. Bei der Kühlerlage 4b' liegt bei jeder Ringstruktur
diese gemeinsame, in Richtung der Y-Achse verlaufende Seite des gleichseitigen Dreiecks
in einem größeren Abstand von der Umfangsseite 6 als die dieser Seite
gegenüberliegende und von dem Mittelpunkt der dritten Insel 25 gebildete Dreieckspitze.
Bei der Kühlerlage 4b' befinden sich die Enden 24' wiederum im Bereich der Öffnung 8
und die Enden 25' im Bereich der Öffnung 9.
Die Kühlerlage 4b'' ist so ausgebildet, daß ihre Struktur praktisch derjenigen der um die
Mittelachse M um 180° gedrehten bzw. gewendeten Kühlerlage 4b' entspricht.
Durch wechselweises Aufeinanderliegen der Kühlerlagen 4b' und 4b'' in dem den Kühler
1b bildenden Stapel ergeben sich wiederum durch in allen Stapeln durchgehend
aneinander anschließende Insel 25 Säulen 22 und zwischen diesen Säulen Bereiche, die
von dem Kühlmedium von oben nach unten oder umgekehrt durchströmt werden können
und in denen sich die von den Säulen 22 wegerstreckenden Materialstege 24 mit den
nicht von Inseln 25 gebildeten Verzweigungspunkten zwischen jeweils drei
Materialstegen 24 befinden.
Bei den Kühlern 1a und 1b überdeckt jede Durchbrechung 21a bzw. 21b in einer
Kühlerlage jeweils zwei Durchbrechungen 21a bzw. 21b in einer benachbarten
Kühlerlage. Weiterhin sind die Kühlerlagen mit ihren Durchbrechungen so angeordnet,
daß die Durchbrechungen jeder zweiten Kühlerlage in der Achsrichtung senkrecht zur
Ebene der Kühlerlagen deckungsgleich liegen.
Die Fig. 14-20 zeigen als weitere mögliche Ausführungsform einen Kühler 1c und
die diesen Kühler bildenden Kühlerlagen 4c' und 4c''. Die Kühlerlagen 4c' und 4c''
unterscheiden sich von den Kühlerlagen 4a' und 4a'' wiederum lediglich durch die Art
der Strukturierung der Bereiche 20c' und 20c'', d. h. abgesehen von der nachstehend
näher beschriebenen Ausgestaltung gelten auch für diese Kühlerlagen die vorstehenden
Aussagen zu den Kühlerlagen 4a' und 4a''.
Wie insbesondere die Fig. 14 und 17 zeigen, ist der siebartig strukturierte Bereich
20c' der Kühlerlage 4c' dadurch gebildet, daß in das Material eine Vielzahl von
Durchbrechungen 21c eingebracht ist, von denen jede aus zwei ineinander
übergehenden Schlitzen oder Abschnitten 26 und 27 besteht, die mit ihrer
Längserstreckung auf einer Diagonalen D26 (Abschnitt 26) bzw. auf einer Diagonalen
D27 (Abschnitt 27) liegen, welche mit der X-Achse einen Winkel kleiner als 90°
einschließen. Bei der dargestellten Ausführungsform bildet die X-Achse jeweils die
Winkelhalbierende der sich schneidenden Diagonalen D26 und D27, die in ihren
jeweiligen Schnittpunkt einen Winkel kleiner als 90° einschließen. Die von den
Diagonalen D26 und D27 gebildeten Schnittwinkel öffnen sich jeweils zu der
Umfangsseite 6 bzw. zu der Öffnung 8. Weiterhin sind bei sämtlichen Durchbrechungen
21c die außenliegenden Seitenlängen 28 der Abschnitte 26 und 27 gleich. Weiterhin
liegen eine Vielzahl der Durchbrechungen 21c mit ihren Abschnitten 26 jeweils auf einer
gemeinsamen Diagonale D26 und mit ihren Abschnitten 27 ebenfalls auf einer
gemeinsamen Diagonale D27, wobei eine Vielzahl solcher Diagonalen D26 parallel und
im Abstand voneinander sowie auch eine Vielzahl von Diagonalen 27 parallel und in
Abstand voneinander derart vorgesehen sind, daß entlang jeder Diagonalen D26 jeweils
eine Durchbrechung 21c bzw. deren Abschnitt 26 mit einem dazwischenliegenden
Materialsteg 29 an eine Durchbrechung 21c bzw. deren Abschnitt 26 anschließt. Ebenso
sind die Durchbrechungen 21c so angeordnet, daß in Richtung jeder Diagonale D27 jede
Durchbrechung 21c bzw. deren Abschnitt 27 über einen Materialsteg 30 an eine weitere
Durchbrechung 21c bzw. deren Abschnitt 27 anschließt usw.
An der Öffnung 8 weist der Bereich 20c' einen geschlossenen Rand auf, an den sich zur
Mittelachse M hin eine erste, in Richtung der Y-Achse erstreckende Reihe einer Vielzahl
von Durchbrechungen 21c anschließt.
An der Öffnung besitzt der Bereich 20c' ebenfalls einen geschlossenen Rand, an welchem
sich zur Mittelachse M hin eine sich in Richtung der Y-Achse erstreckende Reihe von
Durchbrechungen 31 anschließt, die bei der dargestellten Ausführungsform im
wesentlichen quadratisch ausgeführt sind und in die jeweils eine Durchbrechung 21c mit
ihren von der Überlappung der Abschnitten 26 und 27 gebildeten Winkelbereich
übergeht. Die Anordnung der Durchbrechungen 21c' ist weiterhin so getroffen, daß sich
jede Diagonale 26 mit einer Diagonale D27 auf der Längsachse L schneidet.
Die Kühlerlage 4c'' ist hinsichtlich der Strukturierung des Bereiches 20c'' wiederum
identisch mit der um die Mittelachse M um 180° gedrehten bzw. gewendeten Kühlerlage
4c'.
Durch die vorstehend beschriebene Ausbildung der beiden Kühlerlagen 4c' und 4c'' ist
erreicht, daß bei in dem Stapel abwechselnd übereinander angeordneten und mit ihren
Bohrungen 24 deckungsgleichen Kühlerlagen 4c' und 4c'' jede Diagonale D26 einer
Kühlerlage 4c deckungsgleich mit einer Diagonale D26 der benachbarten Kühlerlage liegt
und gleiches auch für die Diagonale D27 gilt, wobei sich die Durchbrechungen 21c
benachbarter Kühlerlagen jeweils an den Enden der Abschnitte 26 und 27 überlappen,
und zwar in einem Bereich, der kleiner ist als die Seitenlänge 28, und wobei die
Kühlerlagen 4c' und 4c'' mit den Materialbereichen 32, die jeweils zwischen
benachbarten Durchbrechungen 21c außerhalb der Materialstege 29 und 30 gebildet
sind, sich durchgehend überlappen und dadurch Säulen 22 gebildet sind. Außerhalb
dieser durchgehenden Säulen weist der Kühler 1c eine innere Struktur auf, die ein
Durchströmen des Kühlers mit dem Kühlmedium ermöglicht, und zwar unter ständigem
Wechsel der Ebenen und unter intensiven Durchströmen der außerhalb der Pfosten 21
befindlichen Materialabschnitte, insbesondere auch der Materialstege 29 und 30, wie dies
in der Fig. 20 mit den dortigen Pfeilen angedeutet ist, die einen Schnitt entsprechend
der Schnittlinie II-II, d. h. entlang einer Diagonalen D26 wiedergibt. Wie die Fig. 20
auch zeigt, liegt hier jeder Durchbrechung 21c bzw. dem Abschnitt 26 dieses
Durchbrechung ein Materialsteg 29 einer benachbarten Kühlerlage gegenüber, wobei sich
der Materialsteg 29 jeweils in der Mitte eines gegenüberliegenden Abschnittes 26
befindet. Ein gleiches Bild ergibt sich bei einem Schnitt entlang der Diagonalen D27.
Bei dem Kühler 1c überdeckt somit ebenfalls jede Durchbrechung 21c in einer
Kühlerlage jeweils zwei Durchbrechungen 21c in einer benachbarten Kühlerlage.
Weiterhin sind die Kühlerlagen mit ihren Durchbrechungen 21c so angeordnet, daß die
Durchbrechungen jeder zweiten Kühlerlage gleichsinnig orientiert sind und in der
Achsrichtung senkrecht zur Ebene der Kühlerlagen deckungsgleich liegen.
Die Fig. 21 zeigt als weitere mögliche Ausführungsform einen Kühler 1d, der sich von
dem Kühler 1 im wesentlichen nur dadurch unterscheidet, daß zwei Einzelkühler 33 und
34, die beispielsweise jeweils entsprechend dem Kühler 1a, 1b oder 1c ausgebildet sind,
übereinander vorgesehen sind. Die beiden Einzelkühler 33 und 34 sind von dem
Kühlmedium im Gegenstrom durchströmt, und zwar derart, daß das Kühlmedium an
einem Einlaß 35 des unteren Kühlers 34 zugeführt wird und den oberen Kühler 33 an
dem dortigen Anschluß 13 verläßt. Um das gewünschte Durchströmen der beiden Kühler
33 und 34 zu erreichen, ist eine Zwischen- oder Trennlage 36 zwischen diesen beiden
Kühlern vorgesehen. Die in der Fig. 22 wiedergegebene Trennlage 36 besteht im
wesentlichen aus einem Metallblech oder einer Metallfolie, die ein Fenster 37 aufweisen,
welches eine Verbindung zwischen den beiden Sammelräumen 8' des unteren und
oberen Einzelkühlers 33 bzw. 34 herstellt, die Sammelräume 9' dieser Kühler aber trennt.
Grundsätzlich besteht beim Kühler 1d auch die Möglichkeit, die Anschlüsse 13 und 35 an
einer gemeinsamen Seite, nämlich beispielsweise an der Oberseite des Kühlers 1d
vorzusehen. In diesem Fall sind die Öffnungen 9 der den oberen Kühler 33 bildenden
Kühlerlagen 4 in der in der Fig. 23 wiedergegebenen Weise ausgeführt, und zwar derart,
daß zusätzlich zu der Öffnung 9 jeder Kühlerlage eine getrennte Bohrung 38 vorgesehen
ist. Bei montiertem Kühler 1d liegen diese Bohrungen 38 sämtlicher Kühlerlagen 4
deckungsgleich miteinander und deckungsgleich mit einer Bohrung 39, die in der
Trennlage 36 vorgesehen ist und in den Sammelraum 9 des unteren Kühlers 34 mündet.
Die Bohrungen 38 und 39 bilden dann einen Kanal, über den das Kühlmedium an der
Oberseite des Kühlers 1d zugeführt werden kann.
In analoger Weise ist es dann auch möglich, daß Kühlmedium beim Kühler 1d lediglich
an der Unterseite zuzuführen. In diesem Fall sind die Kühlerlagen des unteren
Einzelkühlers 34 entsprechend der Fig. 23 ausgebildet, wobei die Trennlage 36
wiederum die in der Fig. 22 dargestellte Ausführung aufweist.
Als Kühlmedium eignet sich bei dem erfindungsgemäßen Kühler bevorzugt ein flüssiges
Medium, beispielsweise Wasser, Öl usw.
Grundsätzlich kann der erfindungsgemäße Kühler auch als Verdampfungskühler
ausgebildet sein, und zwar beispielsweise als "Heat-Pipe" oder Verdampfungs-Kühler
jeweils unter Verwendung eines Kühlmediums, welches dem Kühler zunächst flüssig
zugeführt wird und dann im Kühler bzw. in dem dort gebildeten Strömungslabyrinth
verdampft und als Dampf am Kühlmediumrücklauf abgeführt und außerhalb des Kühlers
durch Abgabe von Wärme wieder verflüssigt.
In der Fig. 24 ist sehr schematisch ein solcher Verdampfungs-Kühlkreis wiedergegeben,
der u. a. einen Kompressor 40, einen externen Wärmetauscher bzw. Kühler 41 und eine
am Kühler 1, beispielsweise am Einlaß zu dem Sammelkanal 8' vorgesehene
Expansionsdüse 42 aufweist. Das mit dem Kompressor 14 verflüssigte und im externen
Kühler 41 abgekühlte flüssige Kühlmedium wird im Kühler 1 expandiert und nach dem
Durchströmen des Kühlers 1 am Sammelraum 9' in gasförmiger Form gesammelt und an
den Kompressor 40 zurückgeführt.
Das Diagramm der Fig. 25 zeigt in der Kurve 43 den Druckverlust innerhalb des Kühlers
1 und in der Kurve 44 die Kühlwirkung, jeweils in Abhängigkeit vom der Durchflußmenge
des Kühlmedium.
1
,
1
a,
1
b Kühler
1
c,
1
d Kühler
2
,
3
Abschlußlage
4
,
4
d Kühlerlage
4
a',
4
a'' Kühlerlage
4
b',
4
b'' Kühlerlage
4
c',
4
c'' Kühlerlage
6
,
7
Umfangsseite
8
,
9
Öffnung
8
',
9
' Sammelraum
10
,
11
Umfangsseite
12
,
13
Anschluß
14
Keramikschicht
15
Metallisierung
16
Bauelement
17
Trägerelement
18
Kanal
19
Keramikschicht
20
Bereich
20
a',
20
a'' Bereich
20
b',
20
b'' Bereich
20
c',
20
c'' Bereich
21
,
21
a Durchbrechung
21
b,
21
c Durchbrechung
22
Säule
23
Zuschnitt
24
Materialsteg
24
' Ende
25
Insel
25
' Ende
26
,
27
Abschnitt
28
Seitenkante
29
,
30
Materialsteg
31
Durchbrechung
32
Materialbereich
33
,
34
Einzelkühler
35
Anschluß
36
Trennlage
37
Fenster
38
,
39
Bohrung
40
Kompressor
41
externer Kühler
42
Düse
Claims (56)
1. Kühler zur Verwendung als Wärmesenke für elektrische Bauelemente oder
Schaltkreise, bestehend aus mehreren stapelartig übereinander angeordneten und
flächig mit einander verbundenen Kühlerlagen (4), die zwischen sich von einem
Kühlmedium durchströmbare Kanäle bilden, welche jeweils in wenigstens einen
ersten Sammelraum (8') zum Zuführen des Kühlmediums und in einen zweiten
Sammelraum (9') zum Abführen des Kühlmediums münden, wobei die Sammelräume
(8, 9) durch Öffnungen (8, 9) in den Kühlerlagen (4) und die Kühlkanäle durch
Strukturierung wenigstens eines zwischen den Öffnungen (8, 9) liegenden Bereichs
(20) der Kühlerlagen mit Durchbrüchen (21) gebildet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der wenigstens eine zwischen den Öffnungen (8, 9) liegende Bereich (20) in den
Kühlerlagen (4) siebartig mit einer Vielzahl von jeweils an ihrem Umfang
geschlossenen Durchbrechungen (21, 21a, 21b, 21c) derart strukturiert sind, daß bei
im Kühler stapelartig übereinander angeordneten Kühlerlagen (4) sich erste
Materialabschnitte (25, 32) des um die Durchbrechungen (21, 21a, 21b, 21c)
verbliebenen Materials der siebartig strukturierten Bereiche durchgehend von
Kühlerlage zu Kühlerlage überlappen und jeweils eine durchgehende Säule (21)
bilden und jeder Durchbrechung (21, 21a, 21b, 21c) einer Kühlerlage ein sich von
der durchgehenden Säule wegerstreckender weiterer Materialabschnitt (24, 29, 30)
derart gegenüberliegt, daß an diesem Materialabschnitt vorbei ein Durchströmen der
betreffenden Durchbrechung (21, 21a, 21b, 21c) für das Strömungsmedium möglich
ist.
2. Kühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (21,
21a, 21b, 21c) und die den Durchbrechungen benachbarten Materialabschnitte (24,
29, 30) in den Ebenen ständig wechselnde Strömungswege für das Kühlmedium
zwischen den wenigstens zwei Sammelräumen (8', 9') bilden.
3. Kühler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen
(21, 21a, 21b) Querschnittsabmessungen aufweisen, die größer sind als die
Abmessungen oder die Breite des jeweiligen einer Durchbrechung gegenüber
liegenden Materialabschnitts.
4. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchbrechungen (21, 21a, 21b) Abmessungen aufweisen, die größer sind als die
Abmessungen oder Breite der diese Durchbrechungen umgebenden
Materialabschnitte oder -stege.
5. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchbrechungen (21a, 21b) jeweils von netzartig sich verzweigenden oder
ineinander übergehenden Materialstegen (24) umschlossen sind, die um jede
Durchbrechung (21, 21a, 21b) eine Polygon- oder Ringstruktur bilden.
6. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Materialstege (24) um jede Durchbrechung (21a, 21b) eine sechseckförmige
Ringstruktur bilden.
7. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens drei, ein Dreieck, vorzugsweise ein gleichseitiges Dreieck, bildende
Eckpunkte der Ringstruktur flächenmäßig vergrößert bzw. als Inseln (25) ausgebildet
sind.
8. Kühler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Eckpunkte der
Polygon- oder Ringstruktur flächenmäßig vergrößert bzw. als Inseln (25) ausgebildet
sind.
9. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
durchgehenden Säulen (22) von Eckpunkten der Ringstruktur gebildet sind.
10. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei
sechseckförmigen Ringstrukturen zwei einander gegenüberliegende und parallel
zueinander angeordnete Polygon-Seiten jeder Ringstruktur in einer ersten
Achsrichtung (X-Achse) orientiert sind, und daß bei gleicher oder im wesentlichen
gleicher Strukturierung des siebartigen Bereiches (20a', 20a''; 20b-20b'') der im
Kühler einander benachbarten Kühlerlagen (4a', 4a''; 4b-4b'') die strukturierten
Bereiche jeweils um die Länge einer Sechseck-Seite in der ersten Achsrichtung
(X-Achse) versetzt vorgesehen sind.
11. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kühlerlagen identisch ausgebildet sind und im Kühler jede Kühlerlage einer weiteren,
gewendeten oder umgedrehten Kühlerlage benachbart liegt.
12. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
strukturierte Bereich (20c', 20c'') jeder Kühlerlage (4c', 4c'') eine Vielzahl von
Durchbrechungen (21c) aufweist, die jeweils von zwei sich kreuzenden oder
schneidenden Öffnungsabschnitten (26, 27) gebildet sind, und daß benachbarte
Kühlerlagen (4c', 4c'') derart aneinander anschließen, daß sich die Durchbrechungen
(21c) benachbarter Kühlerlagen jeweils nur in einem Teilbereich überlappen,
zwischen benachbarten Durchbrechungen (21c) einer Kühlerlage gebildete
Materialabschnitte oder -stege (29, 30) einer Durchbrechung der benachbarten
Kühlerlage gegenüberliegen und zwischen den Durchbrechungen (21c) verbliebene
Materialabschnitte (32) die durchgehenden Säulen (22) bilden.
13. Kühler nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jede Durchbrechung (21)
einen ersten Öffnungsabschnitt (26) und einen diesen schneidenden oder in diesen
übergehenden zweiten Öffnungsabschnitt (27) aufweist, und daß die ersten
Öffnungsabschnitte (26) einer Vielzahl von Durchbrechungen (21c) jeweils auf einer
gemeinsamen ersten Achslinie bzw. Diagonalen (D26) aufeinander folgend und durch
Materialstege (29) voneinander getrennt vorgesehen sind, und daß die zweiten
Öffnungsabschnitte (27) einer Vielzahl von Durchbrechungen (21c) jeweils auf einer
zweiten Achslinie bzw. Diagonalen (D27) aufeinander folgend und durch
Materialstege (30) voneinander getrennt vorgesehen sind.
14. Kühler nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (21c)
jeweils winkelförmig ausgebildet sind.
15. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Diagonalen (D26, D27) unter einem Winkel, vorzugsweise unter einem
Winkel gleich oder kleiner 90° schneiden.
16. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchbrechungen (21c) bzw. deren Diagonale (D26, D27) einen Winkel
einschließen, der sich bei einander benachbarten Kühlerlagen (4c-4c'') zu
entgegengesetzten Seiten hin öffnet.
17. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Durchbrechungen benachbarter Kühlerlagen jeweils an Endbereichen der
Öffnungsabschnitte (26, 27) überlappen, die von demjenigen Bereich entfernt liegen,
an dem die Abschnitte ineinander übergehen bzw. einander schneiden.
18. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest ein Teil der Kühlerlagen aus Metall oder einer Metallfolie, beispielsweise
aus Kupfer besteht.
19. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er
seiner Oberseite und/oder an seiner Unterseite mit wenigstens einer Schicht (14, 19)
aus Keramik versehen ist.
20. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an
wenigstens einer Seite des Kühlers elektrische Bauelemente (16) vorgesehen sind.
21. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Keramikschicht mit einer Metallisierung (15), vorzugsweise mit einer Leiterbahnen,
Kontaktflächen, Befestigungsflächen usw. bildenden Metallisierung (15) versehen ist.
22. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kühlerlagen (4) unter Verwendung der DCB-Technik oder durch Diffusions-Bonden
miteinander verbunden sind.
23. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens zwei Einzelkühler (33, 34) kaskardenartig zu einem Gesamtkühler (1d)
verbunden sind.
24. Kühler nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kühlern eine
Trennlage (36) vorgesehen ist.
25. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als
Kühlmedium ein flüssiges Medium, beispielsweise Wasser, Öl verwendet ist.
26. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch seine
Ausbildung als Verdampfungskühler.
27. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Durchbrechung (21, 21a, 21b, 21c) in einer Kühlerlage (4, 4a', 4a''; 4b, 4b'';
4c', 4c'') wenigstens zwei Durchbrechungen (21, 21a, 21b, 21c) in einer
benachbarten Kühllage zumindest teilweise überlappt.
28. Kühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchbrechungen (21, 21a, 21b, 21c) jeder zweiten Kühlerlage (4, 4a', 4a''; 4b, 4b'';
4c', 4c'') deckungsgleich miteinander angeordnet sind.
29. Elektrischer Schaltkreis mit wenigstens einem elektrischen oder elektronischen
Bauelement (16) und mit einem Kühler als Wärmesenke für das Bauelement (16),
bestehend aus mehreren stapelartig übereinander angeordneten und flächig mit
einander verbundenen Kühlerlagen (4), die zwischen sich von einem Kühlmedium
durchströmbare Kanäle bilden, welche jeweils in wenigstens einen ersten
Sammelraum (8') zum Zuführen des Kühlmediums und in einen zweiten Sammelraum
(9') zum Abführen des Kühlmediums münden, wobei die Sammelräume (8, 9) durch
Öffnungen (8, 9) in den Kühlerlagen (4) und die Kühlkanäle durch Strukturierung
wenigstens eines zwischen den Öffnungen (8, 9) liegenden Bereichs (20) der
Kühlerlagen mit Durchbrüchen (21) gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der
wenigstens eine zwischen den Öffnungen (8, 9) liegende Bereich (20) in den
Kühlerlagen (4) siebartig mit einer Vielzahl von jeweils an ihrem Umfang
geschlossenen Durchbrechungen (21, 21a, 21b, 21c) derart strukturiert sind, daß bei
im Kühler stapelartig übereinander angeordneten Kühlerlagen (4) sich erste
Materialabschnitte (25, 32) des um die Durchbrechungen (21, 21a, 21b, 21c)
verbliebenen Materials der siebartig strukturierten Bereiche durchgehend von
Kühlerlage zu Kühlerlage überlappen und jeweils eine durchgehende Säule (21)
bilden und jeder Durchbrechung (21, 21a, 21b, 21c) einer Kühlerlage ein sich von
der durchgehenden Säule wegerstreckender weiterer Materialabschnitt (24, 29, 30)
derart gegenüberliegt, daß an diesem Materialabschnitt vorbei ein Durchströmen der
betreffenden Durchbrechung (21, 21a, 21b, 21c) für das Strömungsmedium möglich
ist.
30. Schaltkreis nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen
(21, 21a, 21b, 21c) und die den Durchbrechungen benachbarten Materialabschnitte
(24, 29, 30) in den Ebenen ständig wechselnde Strömungswege für das Kühlmedium
zwischen den wenigstens zwei Sammelräumen (8', 9') bilden.
31. Schaltkreis nach Anspruch 29 oder 30, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchbrechungen (21, 21a, 21b) Querschnittsabmessungen aufweisen, die größer
sind als die Abmessungen oder die Breite des jeweiligen einer Durchbrechung
gegenüber liegenden Materialabschnitts.
32. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchbrechungen (21, 21a, 21b) Abmessungen aufweisen, die größer sind als die
Abmessungen oder Breite der diese Durchbrechungen umgebenden
Materialabschnitte oder -stege.
33. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchbrechungen (21a, 21b) jeweils von netzartig sich verzweigenden oder
ineinander übergehenden Materialstegen (24) umschlossen sind, die um jede
Durchbrechung (21, 21a, 21b) eine Polygon- oder Ringstruktur bilden.
34. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Materialstege (24) um jede Durchbrechung (21a, 21b) eine sechseckförmige
Ringstruktur bilden.
35. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens drei, ein Dreieck, vorzugsweise ein gleichseitiges Dreieck, bildende
Eckpunkte der Ringstruktur flächenmäßig vergrößert bzw. als Inseln (25) ausgebildet
sind.
36. Schaltkreis nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Eckpunkte der
Polygon- oder Ringstruktur flächenmäßig vergrößert bzw. als Inseln (25) ausgebildet
sind.
37. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die durchgehenden Säulen (22) von Eckpunkten der Ringstruktur gebildet sind.
38. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
bei sechseckförmigen Ringstrukturen zwei einander gegenüberliegende und parallel
zueinander angeordnete Polygon-Seiten jeder Ringstruktur in einer ersten
Achsrichtung (X-Achse) orientiert sind, und daß bei gleicher oder im wesentlichen
gleicher Strukturierung des siebartigen Bereiches (20a', 20a''; 20b-20b'') der im
Kühler einander benachbarten Kühlerlagen (4a', 4a''; 4b-4b'') die strukturierten
Bereiche jeweils um die Länge einer Sechseck-Seite in der ersten Achsrichtung
(X-Achse) versetzt vorgesehen sind.
39. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kühlerlagen identisch ausgebildet sind und im Kühler jede Kühlerlage einer
weiteren, gewendeten oder umgedrehten Kühlerlage benachbart liegt.
40. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der strukturierte Bereich (20c', 20c'') jeder Kühlerlage (4c', 4c'') eine Vielzahl von
Durchbrechungen (21c) aufweist, die jeweils von zwei sich kreuzenden oder
schneidenden Öffnungsabschnitten (26, 27) gebildet sind, und daß benachbarte
Kühlerlagen (4c', 4c'') derart aneinander anschließen, daß sich die Durchbrechungen
(21c) benachbarter Kühlerlagen jeweils nur in einem Teilbereich überlappen,
zwischen benachbarten Durchbrechungen (21c) einer Kühlerlage gebildete
Materialabschnitte oder -stege (29, 30) einer Durchbrechung der benachbarten
Kühlerlage gegenüberliegen und zwischen den Durchbrechungen (21c) verbliebene
Materialabschnitte (32) die durchgehenden Säulen (22) bilden.
41. Schaltkreis nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß jede Durchbrechung (21)
einen ersten Öffnungsabschnitt (26) und einen diesen schneidenden oder in diesen
übergehenden zweiten Öffnungsabschnitt (27) aufweist, und daß die ersten
Öffnungsabschnitte (26) einer Vielzahl von Durchbrechungen (21c) jeweils auf einer
gemeinsamen ersten Achslinie bzw. Diagonalen (D26) aufeinander folgend und durch
Materialstege (29) voneinander getrennt vorgesehen sind, und daß die zweiten
Öffnungsabschnitte (27) einer Vielzahl von Durchbrechungen (21c) jeweils auf einer
zweiten Achslinie bzw. Diagonalen (D27) aufeinander folgend und durch
Materialstege (30) voneinander getrennt vorgesehen sind.
42. Schaltkreis nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen
(21c) jeweils winkelförmig ausgebildet sind.
43. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Diagonalen (D26, D27) unter einem Winkel, vorzugsweise unter einem
Winkel gleich oder kleiner 90° schneiden.
44. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchbrechungen (21c) bzw. deren Diagonale (D26, D27) einen Winkel
einschließen, der sich bei einander benachbarten Kühlerlagen (4c-4c'') zu
entgegengesetzten Seiten hin öffnet.
45. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Durchbrechungen benachbarter Kühlerlagen jeweils an Endbereichen der
Öffnungsabschnitte (26, 27) überlappen, die von demjenigen Bereich entfernt liegen,
an dem die Abschnitte ineinander übergehen bzw. einander schneiden.
46. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest ein Teil der Kühlerlagen aus Metall oder einer Metallfolie, beispielsweise
aus Kupfer besteht.
47. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kühler seiner Oberseite und/oder an seiner Unterseite mit wenigstens einer
Schicht (14, 19) aus Keramik versehen ist.
48. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
an wenigstens einer Seite des Kühlers das wenigstens eine elektrische Bauelement
(16) vorgesehen sind.
49. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Keramikschicht mit einer Metallisierung (15), vorzugsweise mit einer
Leiterbahnen, Kontaktflächen, Befestigungsflächen usw. bildenden Metallisierung (15)
versehen ist.
50. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kühlerlagen (4) unter Verwendung der DCB-Technik oder durch
Diffusions-Bonden miteinander verbunden sind.
51. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens zwei Einzelkühler (33, 34) kaskardenartig zu einem Gesamtkühler (1d)
verbunden sind.
52. Schaltkreis nach Anspruch 51, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kühlern
eine Trennlage (36) vorgesehen ist.
53. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
als Kühlmedium ein flüssiges Medium, beispielsweise Wasser, Öl verwendet ist.
54. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kühler als Verdampfungskühler ausgebildet ist.
55. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Durchbrechung (21, 21a, 21b, 21c) in einer Kühlerlage (4, 4a', 4a''; 4b, 4b'';
4c', 4c'') wenigstens zwei Durchbrechungen (21, 21a, 21b, 21c) in einer
benachbarten Kühllage zumindest teilweise überlappt.
56. Schaltkreis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchbrechungen (21, 21a, 21b, 21c) jeder zweiten Kühlerlage (4, 4a', 4a''; 4b,
4b''; 4c', 4c'') deckungsgleich miteinander angeordnet sind.
Priority Applications (5)
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE19710783A1 true DE19710783A1 (de) | 1998-09-24 |
| DE19710783C2 DE19710783C2 (de) | 2003-08-21 |
Family
ID=7823476
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19710783A Expired - Fee Related DE19710783C2 (de) | 1997-03-17 | 1997-03-17 | Kühler zur Verwendung als Wärmesenke für elektrische Bauelemente oder Schaltkreise |
| DE59813502T Expired - Lifetime DE59813502D1 (de) | 1997-03-17 | 1998-02-06 | Kühler bzw. Wärmesenke für elektrische Bauelemente oder Schaltkreise sowie elektrischer Schaltkreis mit einer solchen Wärmesenke |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59813502T Expired - Lifetime DE59813502D1 (de) | 1997-03-17 | 1998-02-06 | Kühler bzw. Wärmesenke für elektrische Bauelemente oder Schaltkreise sowie elektrischer Schaltkreis mit einer solchen Wärmesenke |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6014312A (de) |
| EP (1) | EP0866500B1 (de) |
| JP (1) | JP2931579B2 (de) |
| DE (2) | DE19710783C2 (de) |
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