DE19702268A1 - Einspritzverlaufformung für MV-Einspritzsysteme - Google Patents
Einspritzverlaufformung für MV-EinspritzsystemeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine mit einem Kurbelge
häuse, in dem eine Kurbelwelle drehbar gelagert ist, an der zumin
dest ein einen Kolben tragendes Pleuel angelenkt ist, wobei der Kol
ben in einem von einem Zylinderkopf abgedeckten Zylinder unter Bil
dung eines Arbeitsraumes, dem über ein Einspritzsystem Kraftstoff
zuführbar ist, bewegbar ist, wobei das Einspritzsystem eine von ei
nem Einspritznocken einer Nockenwelle über ein Rollenstößel betä
tigte Förderpumpe aufweist, die über eine Einspritzleitung mit einem
Einspritzventil verbunden ist, und wobei im Hochdruckbereich der
Förderpumpe ein Ventil eingesetzt ist, mit dem der Förderbeginn und
das Förderende steuerbar ist und ein Verfahren zum Betreiben einer
derartigen Brennkraftmaschine.
Eine derartige Brennkraftmaschine ist aus der MTZ 57 (1996) 2 Sei
ten 74 bis 84 bekannt. Diese Brennkraftmaschine weist ein Hoch
druckeinspritzsystem auf, bei dem einzelne als Steckpumpen aus
gebildete Förderpumpen je Zylinder vorhanden sind, die von einem
jeweils zugeordneten Nocken einer Nockenwelle angetrieben werden.
Gesteuert wird der Förderbeginn, die Fördermenge und das För
derende der Förderpumpe durch ein Magnetventil, das im Hochdruck
bereich der Förderpumpe eingeschaltet ist. Dabei wird dieses
Magnetventil von einer Motorelektronik, die wesentliche erfaßte und
zu berücksichtigende Motorparameter verarbeitet, gesteuert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Brennkraftmaschine
und ein Verfahren zum Betreiben einer derartigen Brennkraftmaschine
bereitzustellen, bei der das Einspritzsystem verbessert ist, insbeson
dere gegenüber dem Stand der Technik hinausgehende Beeinflus
sungsmöglichkeiten aufweist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Einspritznocken in Bezug
zu der Kurbelwelle verstellbar ist. Durch diese Möglichkeit kann zu
sätzlich zu der bisher möglichen Steuerung von Förderbeginn, För
dermenge und Förderende die Fördergeschwindigkeit gesteuert wer
den. Dadurch ergeben sich weitere Möglichkeiten der Beeinflussung
der Förderung und dadurch des Einspritzverlaufes des Kraftstoffes in
den Arbeitsraum der Brennkraftmaschine. Die Fördergeschwindigkeit
ist dadurch einstellbar, daß der Einspritznocken unterschiedliche
Krümmungsbereiche aufweist bzw. aufweisen kann und diese nun
mehr ganz bewußt bei feststehendem Förderbeginn und Förderende
beispielsweise durch Verdrehen des Einspritznockens in Bezug zu
der Kurbelwelle und somit auch in Bezug zu dem Rollenstößel einge
setzt werden können. Dabei ist es so, daß in einer ersten Variante die
Einspritznocken konventionell ausgestaltet sind und die vorhandenen
unterschiedlichen Bereiche ausgenutzt werden. In weiterer Ausgestal
tung ist es aber auch vorgesehen, den Verlauf des Nockens neu fest
zulegen, wobei die Neufestlegung so gestaltet ist, daß die Wünsche
nach unterschiedlichen Fördergeschwindigkeiten weitestgehend rea
lisierbar sind. Daneben ist es auch denkbar den Einspitznocken seit
lich auf der Nockenwelle zu verschieben und diesen seitlichen Be
reich entsprechend anders auszubilden. Zusammenfassend eröffnen
sich durch diese zusätzliche Möglichkeit der Beeinflussung der För
dergeschwindigkeit neue Möglichkeiten der Beeinflussung des Ein
spritzverlaufs, die bisher nur mit wesentlich komplizierteren Common-
Rail-Systemen realisierbar waren.
In Weiterbildung der Erfindung trägt die Nockenwelle Gaswechsel
nocken und zumindest einen Einspritznocken und der Einspritznocken
ist unabhängig von den Gaswechselnocken verstellbar. Diese Ausbil
dung ist ausgelegt für Brennkraftmaschinen, bei der durch eine ge
meinsame Nockenwelle die Gaswechselventile der Brennkraftma
schine und das Einspritzsystem betätigt werden. Hier ist vorgesehen,
die Steuerzeiten der Gaswechselventile vollkommen unbeeinflußt von
der Möglichheit der Verstellung der Einspritznocken zu belassen.
Selbstverständlich kann es aber im Rahmen der Erfindung auch vor
gesehen sein, die Einspritznocken fest auf der Nockenwelle zusam
men mit den Gaswechselnocken anzuordnen und die Nockenwelle
insgesamt zu verdrehen. Dabei ist dann allerdings nur eine Verdre
hung soweit möglich, solange die Steuerzeiten der Gaswechselventile
nicht nachteilig beeinflußt werden. Im übrigen ist es vorteilhaft, wenn
die Brennkraftmaschine eine separate Nockenwelle zur Betätigung
der Förderpumpen aufweist. In diesem Falle kann dann die gesamte
Nockenwelle gegenüber ihrem Antrieb in gewünschter Art und Weise
verdreht werden. Hierzu eignen sich dann prinzipiell schon auf dem
Markt befindliche Verstelleinrichtungen, die bisher bei konventionel
len Systemen als drehzahlabhängige Förderbeginnversteller einge
setzt werden. Diese Verstelleinrichtungen, die beispielsweise hydrau
lisch, mechanisch oder elektrisch arbeiten, können elektrisch oder
elektronisch angesteuert werden und stellen damit keinen großen
Mehraufwand für derartig ausgerüstete Brennkraftmaschinen dar.
In Weiterbildung der Erfindung ist der Fördernocken in Bezug zu der
Kurbelwelle in der Form verstellbar, daß bei unveränderter Steuerung
des Ventils zur Festlegung des Förderbeginns und des Förderendes
der Einspritznocken in Bezug zu dem Rollenstößel von einem steilen
Flankenbereich zu einem Übergangsbereich zwischen Grundkreis und
Flankenbereich verdrehbar ist. Diese Verstellmöglichkeit ist von den
eingangs dargestellten Verstellmöglichkeiten die bevorzugte, da hier
bei die Nockenwelle bzw. der Einspritznocken ohne Änderung in der
vorhandenen Ausbildung verwendet werden kann. Denn genau in die
sem Übergangsbereich ändert sich die Kontur des Einspritznockens
ganz erheblich, so daß dadurch bedingt die Beschleunigung des rol
lenden Rollenstößels und davon abgeleitet die Geschwindigkeit des
Rollenstößels und damit schließlich auch die Fördergeschwindigkeit
in einem weiten Bereich beeinflußbar ist.
In Weiterbildung der Erfindung erfolgt die Verdrehung kontinuierlich
oder auch in anderer Ausgestaltung als Zwei-Punkt-Verstellung. Bei
der Zwei-Punkt-Verstellung ist es so, daß "zwei verschiedene Ein
spritzverlaufprogramme" eingestellt werden können. Diese Variante
stellt eine einfach und preiswert umzusetzende Lösung dar, wobei
aber die kontinuierliche Verstellung erst die volle Ausschöpfung der
Möglichkeiten erlaubt, die durch die Erfindung möglich sind. Denn
durch die kontinuierliche Verdrehung läßt sich insbesondere zu Beginn
der Kraftstofförderung nahezu jede Fördergeschwindigkeit einstellen.
Dadurch ist gemäß einer weiteren Verfahrensausbildung gerade in
diesem Bereich auch der Förderdruck beeinflußbar, da beispielsweise
bei geringer Fördergeschwindigkeit ein langsamer Förderdruckaufbau
erfolgt.
Hierbei kann in Weiterbildung der Erfindung der Förderbeginn durch
Verstellung des Einspritznockens so verstellt werden, daß der För
derdruck so langsam ansteigt, daß die Einspritzventilnadel nach einer
anfänglichen Öffnung in einer Teilöffnungsstellung verharrt oder sogar
wieder schließt. Dadurch kann durch die erfindungsgemäße Ausge
staltung in einfacher Art und Weise quasi eine Voreinspritzung mit
den sich hieraus ergebenden Vorteilen insbesondere bezüglich der
Abgasemission und der Geräuschemission (Akustik) eingestellt wer
den. Eine derartige Voreinspritzung ist mit herkömmlichen Mitteln nur
mit einem Common-Rail-System oder einer speziellen Nockenwelle
mit zwei hintereinander angeordneten Nocken erreichbar. Selbstver
ständlich kann die Einstellung auch so erfolgen, daß eine kraftstoff
verbrauchsoptimierte Einstellung möglich ist. Hierbei ist es vorgese
hen, daß entsprechende Verstellprogramme in einem Rechenspeicher
abgelegt sind, die nach Bedarf aufgerufen werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind der Zeichnungsbeschrei
bung zu entnehmen, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nä
her beschrieben ist.
Es zeigen:
Fig. 1 die Darstellung eines derartigen Einspritzsystems,
Fig. 2 in Diagrammform zwei verschiedene Nadelhubsignalver
läufe, die mit dem erfindungsgemäßen Einspritzsystem
verwirklicht werden können und
Fig. 3 ein ähnliches Diagramm, wobei ein weiterer Nadelhub
signalverlauf realisiert ist.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung ein einzelnes erfindungs
gemäß ausgebildetes Einspritzsystem 1 beispielsweise für eine vier-,
sechs- oder achtzylindrige Brennkraftmaschine in Reihen- oder
V-Bauart. Dieses Einspritzsystem 1 weist einen Plunger 2 auf, der in ei
ner Plungerbüchse 3 dichtend geführt ist und mit dieser zusammen
einen Förderraum 4 bildet. Der Plunger 2 wird über einen Rollen
stößel 5 von einem Einspritznocken 6 entgegen der Kraft einer
Druckfeder 7 axial bewegt. Zunächst wird Kraftstoff beim vorherge
henden Saughub von einer Zulaufbohrung 8 über eine Zulauföffnung
9, die wiederum bei entsprechender Stellung des als Magnetventil
ausgebildeten Ventils 10 mit einer Förderraumleitung 11 verbindbar
ist, in den Förderraum 4 gesaugt. Dabei ist ein von dem Ventil 10
betätigter Ventilschieber 12 so gestellt, daß eine ringförmige Eindre
hung 13 in dem Ventilschieber 12 einen Zulaufringraum 14, in den die
Zulauföffnung 9 einmündet, mit einem Förderringraum 15, der mit der
Förderraumleitung 11 verbunden ist, verbindet.
Wird der Ventilschieber 12 von dem Ventil 10 nach rechts bewegt,
wird der Zulaufringraum 14 von dem Förderringraum 15 dicht abge
trennt und bei einem Förderhub des Plungers 2 wird Kraftstoff von
dem Förderraum 4 über die Förderraumleitung 11, dem Förder
ringraum 15 in eine Hochdruckleitung 16 und weiter über eine Ein
spritzleitung 17 in ein Einspritzventil 18 gefördert. Beendet wird die
Förderung wieder durch ein Zurückbewegen des Ventilschiebers 12
nach links, so daß der Förderringraum 15 wieder mit dem Zu
laufringraum 14 verbunden ist, wobei an diesen noch eine weitere
nicht dargestellte Kraftstoffabführleitung angeschlossen sein kann.
Bei einer konventionellen Einstellung des Einspritzsystems 1 wird der
Förderbeginn und das Förderende so gelegt, daß der Rollenstößel 5
dann in einem steilen Flankenbereich 20 des Einspritznockens 6 ab
rollt. In diesem Flankenbereich kann die Geschwindigkeit des abrol
lenden Rollenstößels 5 konstant beziehungsweise seine Beschleuni
gung null sein. Damit ist aber zwangsläufig auch die in diesem Be
reich geförderte Kraftstoffmenge zeitbezogen konstant. Dies ist bei
spielsweise an dem Nadelhubsignal der Ventilnadel des Einspritz
ventils 18 erkennbar, aus dem Rückschlüsse über den Einspritzver
lauf und damit den Verbrennungsvorgang in der Brennkraftmaschine
gezogen werden können.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Erfindung ist es nun
möglich, den Einspritznocken 6 bzw. die gesamte Nockenwelle 19,
die den Einspritznocken 6 trägt, so in Bezug zu der Kurbelwelle zu
verdrehen, daß bei unverändertem Förderbeginn (und Förderende)
die Förderung in einen Übergangsbereich 21 zwischen Grundkreis 22
und Flankenbereich 20 gelegt wird. Zu Beginn dieses Übergangsbe
reiches 21 ist die Geschwindigkeit des Rollenstößels 5 in Richtung
einer Verschiebung des Plungers 2 gering oder anfangs sogar Null,
da der Rollenstößel 5 noch auf dem Grundkreis 22 der Nockenwelle
19 abrollt. Sobald aber der Rollenstößel 5 in den Bereich der Flanke
gelangt, wird der Rollenstößel 5 beschleunigt und die Geschwindig
keit nimmt nach der Ausgestaltung des Übergangsbereichs 21 bis zu
dem Flankenbereich 20 zu. Hierbei ist es in der Praxis so, das die
einzelnen Bereiche nicht so deutlich, wie in Fig. 1 dargestellt, von
einander getrennt werden können.
Durch die entsprechende Ausgestaltung und Verdrehung des Ein
spritznockens lassen sich die in den Fig. 2 und 3 beispielsweise
dargestellten Nadelhubsignalverläufe 1a, 1b und 1c erreichen. Der Na
delhubsignalverlauf 1a zeichnet sich dadurch aus, daß die Einsprit
zung ca. 4° nach OT beginnt - mit der Gradbezeichnung Null ist der
OT bezeichnet - und die Ventilnadel zunächst bis auf ein geringes
Maß öffnet. Auf diesem geringen Wert verharrt die Ventilnadel ent
sprechend dem Nadelhubsignal über einige Grad Nockenwelle um
dann allmählich auf den Endwert anzusteigen. Dabei ist es so, daß
dieser Anfangswert durch die Wahl des Förderbeginns in dem Über
gangsbereich 21 zwischen Grundkreis 22 und Flankenbereich 20
bestimmt wird. Wie in dem punktierten Verlauf 1b dargestellt ist, kann
dieser Übergangsbereich 21 auch so gewählt sein, daß die Ventilna
del entsprechend dem Nadelhubsignal nach einem kurzen Öffnungs
hub wieder vollständig schließt, um dann erst voll bis zu dem Endwert
zu öffnen. Dieser Signalverlauf kennzeichnet eine Voreinspritzung,
die normalerweise nur mit technisch komplizierteren Systemen reali
sierbar ist, wobei aber gerade bei einer optimal gewählten Vorein
spritzung sehr günstige Werte bezüglich der Abgasemissionen und
der Geräuschemission erreichbar sind. In der weiterhin in Fig. 2
dargestellten Kurve 11a ist der Brennraumdruckverlauf in dem Zylinder
der Brennkraftmaschine zugehörig zu dem Nadelhubverlauf 1a darge
stellt.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist ein Nadelhubsignal 1c
dargestellt, das durch entsprechende Ausgestaltung des Übergangs
bereichs 21 langsam ansteigt und ruckfrei in den Endwert ausläuft.
Dazu ist dann entsprechend der Brennraumdruckverlauf 11c darge
stellt.
Im übrigen ist es im Rahmen der Erfindung weiterhin vorgesehen, den
Einspritznocken 6 während des Fördervorgangs zu verdrehen. Da
durch lassen sich weitere besondere Effekte bezüglich der Förderge
schwindigkeit erzielen. So ist es beispielsweise bei einem Anhalten
des Nockens nach einer kleinen Voreinspritzmenge möglich, den Zeit
raum zwischen der Voreinspritzung und der Haupteinspritzung in ge
wissen Grenzen zu beeinflussen. Durch eine zusätzliche Verdrehung
in Richtung der Drehbewegung der Nockenwelle 19 kann umgekehrt
eine zusätzliche Beschleunigung und damit Geschwindigkeitszu
nahme der Fördergeschwindigkeit erreicht werden.
Claims (9)
1. Brennkraftmaschine mit einem Kurbelgehäuse, in dem eine Kur
belwelle drehbar gelagert ist, an der zumindest ein einen Kolben tra
gendes Pleuel angelenkt ist, wobei der Kolben in einem von einem
Zylinderkopf abgedeckten Zylinder unter Bildung eines Arbeitsrau
mes, dem über ein Einspritzsystem Kraftstoff zuführbar ist, bewegbar
ist, wobei das Einspritzsystem eine von einem Einspritznocken einer
Nockenwelle über ein Rollenstößel betätigte Förderpumpe aufweist,
die über eine Einspritzleitung mit einem Einspritzventil verbunden ist,
und wobei im Hochdruckbereich der Förderpumpe ein Ventil einge
setzt ist, mit dem der Förderbeginn und das Förderende steuerbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Einspritznocken (6) in Bezug zu
der Kurbelwelle verstellbar ist.
2. Brennkraftmaschine nach nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenwelle (19) Gaswechsel
nocken und zumindest einen Einspritznocken (6) in Bezug zu der Kur
belwelle trägt und daß der Einspritznocken (6) unabhängig von den
Gaswechselnocken verstellbar ist.
3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Einspritznocken (6) in der Form
verstellbar ist, daß bei unveränderter Steuerung des Ventils (10) zur
Festlegung des Förderbeginns und des Förderendes der Einspritz
nocken (6) in Bezug zu dem Rollenstößel (5) von einem steilen Flan
kenbereich (20) zu einem Übergangsbereich (21) zwischen Grund
kreis (22) und Flankenbereich (20) verdrehbar ist.
4. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehung kontinuierlich erfolgt.
5. Brennkraftmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehung als Zwei-Punkt-Ver
stellung erfolgt.
6. Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine mit einem
Kurbelgehäuse, in dem eine Kurbelwelle drehbar gelagert ist, an der
zumindest ein einen Kolben tragendes Pleuel angelenkt ist, wobei der
Kolben in einem von einem Zylinderkopf abgedeckten Zylinder unter
Bildung eines Arbeitsraumes, dem über ein Einspritzsystem Kraftstoff
zuführbar ist, bewegbar ist, wobei das Einspritzsystem eine von ei
nem Einspritznocken einer Nockenwelle über ein Rollenstößel betä
tigte Förderpumpe aufweist, die über eine Einspritzleitung mit einem
Einspritzventil verbunden ist, und wobei im Hochdruckbereich der
Förderpumpe ein Ventil eingesetzt ist, mit dem der Förderbeginn und
das Förderende steuerbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß neben der Steuerung des Förderbe
ginns und des Förderendes über das Ventil (10) durch eine Verdre
hung des Einspritznockens (6) in Bezug zu der Kurbelwelle die För
dergeschwindigkeit der Förderpumpe steuerbar ist.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Förderbeginn durch Verstellung
des Einspritznockens (6) so in einen Übergangsbereich (21) zwischen
Grundkreis (22) und Flankenbereich (20) verstellbar ist, daß der För
derdruck der Förderpumpe beeinflußbar ist.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Förderbeginn durch Verstellung
des Einspritznockens (6) so in einen Übergangsbereich (21) zwischen
Grundkreis (22) und Flankenbereich (20) verstellt wird, daß der För
derdruck so langsam ansteigt, daß die Einspritzventilnadel nach einer
anfänglichen Öffnung in einer Teilöffnungsstellung verharrt oder wie
der schließt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung abgasemissionsopti
miert und/oder geräuschoptimiert und/oder kraftstoffverbrauchsopti
miert erfolgt.
Priority Applications (1)
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| DE1997102268 DE19702268A1 (de) | 1997-01-23 | 1997-01-23 | Einspritzverlaufformung für MV-Einspritzsysteme |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
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