DE19702782A1 - Ringförmiges Schmuckteil - Google Patents
Ringförmiges SchmuckteilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein ringförmiges Schmuckteil mit einem in
einer Ringschiene gehaltenen Edelstein. Hierzu sind in der Ring
schiene Kontaktflächen, die am Oberteil und Unterteil des Edelsteins
angreifen und so eine Fassung für den Edelstein bilden.
Insbesondere ist Gegenstand der Erfindung ein solches ringförmiges
Schmuckteil, das als Spannring ausgebildet ist, d. h., bei dem die
Ringschiene zwei freie, gegeneinander verspannte Stirnflächen
aufweist, zwischen denen der Edelstein gehalten ist.
Ringförmige Schmuckteile mit einer Aufnahme oder Fassung für einen
Edelstein sind in mannigfachen Ausführungen bekannt.
Speziell bei Spannringen sei hierzu auf die DE 31 04 396 A1 ver
wiesen, wo verschiedene Realisierungsmöglichkeiten der Fassung eines
Edelsteines zwischen den beiden freien Enden der Ringschiene dar
gestellt sind.
Allen diesen Ausführungsbeispielen ist gemeinsam, daß zur Erzeugung
einer sicheren Fassung größere Umfangsbereiche des Edelsteins von
den Enden der Ringschiene umfaßt werden, wobei in der Regel die
Rondistenebene des Edelsteins (sofern vorhanden) etwa in der
Ringschienenachse liegt.
Es sind jedoch auch Varianten bekannt, beispielsweise aus dem
Produktionsprogramm der Anmelderin, bei denen die Ringschienenenden
die beiden Spitzen eines Edelsteins fassen, so daß dessen Rondisten
ebene dann im wesentlichen senkrecht zur Ringschienenachse steht.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die bekannten Lösungen so weiterzu
bilden, daß Edelsteine in der Ringschiene. Insbesondere, wenn diese
als Spannring ausgebildet ist, ermöglicht werden, die dem Gestalter
einen größeren Gestaltungsraum lassen, insbesondere auch zur
Realisierung unsymmetrischer Edelsteinanordnungen in der Ring
schiene.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gemäß dem kennzeichnenden Teil
des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Lösung hat erkannt, daß auch bei Abkehr von
bisher bekannten, weitgehend symmetrischen Faßmethoden eine sichere
Halterung eines Edelsteins in einem ringförmigen Schmuckteil möglich
ist, wenn ein Sitz des Edelsteins im Sinne einer Umschließung oder
Umfassung von mindestens zwei Edelsteinebenen nur auf einer Seite
der Ringschiene erfolgt und somit die verbleibende Rondistenebene
über einen durchgehenden Umfangsbereich von über 180° frei bleibt.
Die Schaffung dieser technischen Voraussetzungen gibt dem Designer
gestalterische Freiheiten bei der Ringschiene an den Edelstein, die
weit über die bisher bekannten symmetrischen Lösungen hinausgehen
und es insbesondere gestatten, den Edelstein im Rahmen der Ring
schiene in einer besonders charakteristischen Weise hervorzuheben
oder hervortreten zu lassen.
Eine besonders sichere Halterung des Edelsteins im Schmuckteil ist
dann gewährleistet, wenn gemäß einer bevorzugten Ausbildung die auf
dem Oberteil des Edelsteins aufliegende Kontaktfläche des einen
Ringschienenendes mit der gegenüberliegenden, am Unterteil des
Edelsteins angreifenden Kontaktfläche des anderen Ringschienenendes
einen spitzen Winkel bildet, da dadurch auch bei Verzicht auf
zusätzliche Faßmittel, insbesondere auch bei einem Spannring, bei
dem die Faßwirkung ausschließlich auf der Spannkraft der Ring
schiene beruht, eine Art Klemm- oder Arretiereffekt erzielt wird,
der auch dann den festen Sitz des Edelsteins gewährleistet, wenn die
in der Ringschienenachse wirkende Spannkraft Kraftkomponenten auf
weist, die in der Ebene des Unterteils des Edelsteins verlaufen.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildung ist jedoch zusätzlich
vorgesehen, daß bei einem Spannring die in diesem zweiten Ende der
Stirnfläche der Ringschiene vorgesehene Kontaktfläche so orientiert
ist, daß diese Kraft der Faßwirkung im wesentlichen ausschließlich
vom Unterteil des Edelsteins in die Ringschiene eingeleitet wird,
d. h., daß diese oben beschriebenen Querkomponenten der Faßkraft
entsprechend der Spannkraft des Spannringes möglichst klein gehalten
werden.
Bei Berücksichtigung dieser technisch-konstruktiven Randbedingungen
eröffnen sich dem Gestalter eine Vielzahl von Faßmöglichkeiten,
deren bevorzugte Ausgestaltungen in weiteren Unteransprüchen
beschrieben ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele werden nun anhand von Figuren näher
erläutert, es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 einen Teilschnitt durch ein erstes Ausführungs
beispiel eines Spannrings gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine erste Aufsicht auf den Spannring gemäß
Fig. 1,
Fig. 3 eine zweite Aufsicht auf den Spannring gemäß
Fig. 1, wobei dieser gegenüber der Aufsicht
nach Fig. 2 um einen spitzen Winkel verdreht ist,
Fig. 4 einen Schnitt in der Ebene B2-B2 der Fig. 1,
Fig. 5-8 Darstellungen von weiteren Ausführungsbeispielen
von Spannringen mit unterschiedlich ausgebildetem
Faßbereich.
Fig. 1 zeigt ein erstes, bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen ringförmigen Schmuckteils in Form eines Spannrings,
wobei die Ringschiene im Schnitt und der gefaßte Edelstein in
Seitenansicht zur Veranschaulichung dargestellt sind.
Bei diesem Ausführungsbeispiel hat die Ringschiene 10 exakte Kreis
form. Ihre beiden Stirnflächen 15, 16 dienen zur Fassung des Edel
steins 20, der bei diesem Ausführungsbeispiel ein Brillant ist, also
ein Oberteil 22 mit Tafel 23 und ein Unterteil 24 aufweist, mit
einem geeigneten Facettenschliff. Die erste Stirnfläche 15 dient zur
Bildung eines Sitzes für den Edelstein 20, in dem sie Kontaktflächen
11A, 11B, 11C aufweist, die formschlüssig am Unterteil 24, am Oberteil
22 und auf der Tafel 23 angreifen und dabei die Rondistenebene 21
umspannen oder übergreifen. Zur Bildung des Sitzes sind hierbei
insbesondere von Bedeutung die obere Kontaktfläche 11A, die auf der
Tafel 23 aufsitzt und die untere Kontaktfläche 11C, die den Edel
stein 20 untergreift. Die zweite, gegenüberliegende Stirnfläche 16
der Ringschiene 10 weist die zweite Kontaktfläche 12 auf, die in
Form einer Rinne 12R (Fig. 4) ausgebildet ist und mehrere benach
barte Facettenebenen des Unterteils 24 des Edelsteins schalenartig
umgreift. Hierbei ist diese zweite Kontaktfläche 12 so orientiert,
daß die in der Ringschienenebene verlaufende Grundlinie G (Fig. 4)
der Rinne 12R mit der Ebene der Tafel 23 und der dort aufliegenden
Kontaktfläche 11A einen spitzen Winkel α1 bildet. Diese Geometrie
ermöglicht es, daß die zweite Kontaktfläche 12 die Rondistenebene 21
nicht beaufschlagt, so daß die Rondistenebene über einen
Umfangsbereich U2 kräftefrei und auch frei sichtbar bleiben kann,
der beim dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 4
bei über 270° liegt. Die beschriebene Faßwirkung des Edelstein
sitzes in den beiden Stirnflächen 15 und 16 gewährleistet nämlich,
daß die Spannwirkung der Ringschiene 10 zu keiner Verschiebung oder
Lockerung der in Fig. 1 dargestellten Position des Edelsteins
führen kann, da einerseits die Spannkräfte im wesentlichen senkrecht
zur Kontaktfläche 12 vom Unterteil 24 eingeleitet werden,
andererseits aber auch eventuell auftretende Querkomponenten infolge
der relativen Orientierung der Kontaktflächen 12, 11A und 11C immer
einen Klemm- oder Arretiereffekt hervorrufen, der so lange gegeben
ist, wie die Verlängerung dieser Ebenen ein geschlossenes Dreieck
bilden, was im dargestellten Ausführungsbeispiel durch den Winkel
α1 repräsentiert sein soll.
Zur Erzeugung des freien, durchgehenden zweiten Umfangsabschnittes
U2 der Rondistenebene 21 ist vorgesehen, daß das den Sitz des Edel
steins bildende Ringschienenende mit der Stirnfläche 15 in Form von
zwei den ersten Umfangswinkel U1 miteinander einschließenden Flanken
15A, 15B ausgebildet ist, so daß sich die in den Fig. 2 und 3
besonders deutlich hervortretende krallenartige Übergreifung der
Rondistenebene über einen Umfangsbereich in der Größenordnung von
nur 40° bis 50° ergibt. Gestalterisch besonders reizvoll wirkt eine
Anordnung der Flanken 15A, 15B, die parallel zu Radialebenen EA und
EB des Edelsteins 20 liegen, da hier in diesem Sinne die dem Edel
stein 20 innewohnende Kreissymmetrie formal besonders zufrieden
stellend in die Ringschienengeometrie übergeleitet wird.
Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Fassung geht von einer
Ringschiene 10 aus, die auch in ihren Endbereichen, die die Stirn
flächen 15 und 16 aufweisen exakte Kreisform besitzt, wobei auch der
Querschnitt der Ringschiene unverändert bleibt. Dies bewirkt bei
Einhaltung der eingangs erläuterten Randbedingungen zur sicheren
Fassung des Edelsteins, daß die Rotationsachse Z-Z mit der Tangente
T an die Ringschienen-Längsachse einen spitzen Winkel β bildet,
der Edelstein also "schräg" in der Ringschiene 10 gehalten ist. Die
gestalterische Spannung dieses ersten Ausführungsbeispiels beruht
zum großen Teil auf der Verbindung dieser einfachen geometrischen
Strukturen mit einer Fassung des Edelsteins, die auf den ersten
Blick insofern überraschend ist und "irregulär" scheint, als der
Edelstein aus der Ringschiene hervorzutreten scheint und insofern
ein gewisser Widerspruch zwischen der technologischen Sicherheit der
Fassung einerseits und dem optisch-ästhetischen Erscheinungsbild
erzeugt wird.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen Variationen des gemeinsamen Faßprinzips,
wobei durch unterschiedliche Gestaltungen und Zuordnungen der End
bereiche der Ringschiene unterschiedliche Richtungsorientierungen
des gefaßten Edelsteins erzeugt werden, die durch die Positionie
rung der Rotationsachse Z-Z relativ zu der Ringschiene in diesen
Figuren symbolisiert sein soll. Auch hier sind diese Figuren
insofern als bevorzugte Ausführungsbeispiele zu verstehen, als
Zuordnungen dieser Geometrien dargestellt sind, die durch ihre
geometrische Einfachheit gekennzeichnet sind, die in der Regel auch
einen hohen ästhetischen Reiz beinhalten. Insofern zeigen die Aus
führungsbeispiele der Fig. 5 bis 8, daß die technische Lösung,
die dem Designer gemäß der Erfindung an die Hand gegeben wird,
diesem zu einer Vielzahl von überzeugenden Designlösungen in die
Lage versetzt.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 5 sind die Ringschienenenden 10
so gegeneinander versetzt, daß die Rotationsachse Z-Z des Edelsteins
durch den Mittelpunkt M der Ringschiene 10 verläuft, die über einen
Winkelbereich von etwa 310° den Radius R1 aufweist, der dann über
den restlichen Winkelbereich von etwa 50° in einen größeren Radius
R2 (mit anderem Mittelpunkt) Übergeht, so daß auch hier ein hohes
Maß an Harmonie erreicht wird. Auch hierbei ist jedoch zu sehen, daß
die technischen Faßbedingungen eingehalten werden, wie dies hier
durch den Winkel α2 symbolisiert ist.
Fig. 6 zeigt eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels der Fig. 5,
wo das Hervortreten der Rondistenebene aus der Ringschienenfassung
besonders betont wird, wobei hier dann die Fassung so erfolgt, daß
die Rotationsachse Z-Z des Edelsteins weit außerhalb des Mittel
punkts der Ringschienenachse verläuft.
Fig. 7 zeigt eine weitere Ausgestaltung, bei der die Ringschiene
über einen Umfangsbereich von etwa 270° als Ringschiene ausgebildet
ist, mit dem Radius R1, die anschließenden, die Stirnflächen 15, 16
tragenden Ringschienenabschnitte aber geradlinig aufeinander zu
laufen, wobei ihre Ebenen E1-E1 und E2-E2 einen rechten Winkel
miteinander bilden.
Bei dieser Variante handelt es sich beim gefaßten Edelstein 20 um
einen Stein, dessen Oberteil einen Facettenschliff aufweist (keine
Tafel), so daß als Kontaktflächen, die den Sitz des Edelsteins im
Umfangsbereich U1 bewirken, nur zwei Kontaktflächen 11A, 11C erfor
derlich sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Edelstein 20 so
positioniert, daß die Grundlinie G der an der Unterseite des Edel
steins angreifenden zweiten Kontaktfläche durch den Mittelpunkt M
des ringförmigen Teils der Ringschiene 10 verläuft, wogegen der
Schliff des Unterteils des Edelsteins so gewählt ist, daß die
Rotationsachse Z-Z parallel zur Ebene E2-E2 des einen Ringschienen
endes verläuft. Auch hier ist der sichere Sitz des Edelsteins durch
die Geometrie der Kontaktflächen 12, 11A und 11C gewährleistet, was
wiederum durch den Winkel α4 symbolisiert sein soll.
Fig. 8 schließlich zeigt eine Variante des Ausführungsbeispiels der
Fig. 7, wobei ein Edelstein eingesetzt wird, dessen Oberteil einen
kugelabschnittsförmigen Schliff aufweist, auch hier ist die Fassung
problemlos möglich, wenn die geometrischen Faßbedingungen erfüllt
sind, was hier durch den Winkel α5 dargestellt ist.
Die dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen sämtlich Spannringe,
d. h. die Ringschiene weist eine Lücke zwischen den beiden Stirn
flächen 15 und 16 auf, in die der Edelstein eingesetzt ist. Es
versteht sich von selbst, daß auch ringförmige Schmuckteile unter
Anwendung der technischen Lehre der Erfindung ermöglicht werden, bei
denen eine durchgehende Ringschiene 10 Verwendung findet, beispiels
weise durch die beim Ausführungsbeispiel der Fig. 8 gestrichelt
angedeutete Fortsetzung der Ringschiene unterhalb des Edelsteins.
Die Ausbildung des ringförmigen Schmuckteils als Spannring ist daher
als besonders bevorzugter Anwendungsbereich der erfindungsgemäßen
Lehre zu verstehen, diese umfaßt jedoch auch "konventionelle" Ringe,
bei denen die erfindungsgemäße Fassung genausogut und mit Erzielung
vergleichbarer gestalterischer Effekte anwendbar ist.
Claims (16)
1. Ringförmiges Schmuckteil mit einem in einer Ringschiene
gehaltenen Edelstein, wozu die Ringschiene Kontaktflächen
aufweist, die am Oberteil und Unterteil des Edelsteins angreifen
und so eine Fassung für den Edelstein bilden,
dadurch gekennzeichnet, daß erste Kontaktflächen (11) der
Ringschiene (10) die Rondistenebene (21) des Edelsteins lediglich
in einem oder mehreren ersten Umfangsabschnitten (U1) derart
übergreifen, daß dort ein Sitz für den Edelstein gebildet wird,
der/die insgesamt 180° nicht übersteigt/en, und daß die
Rondistenebene (21) und das Oberteil (22) in einem zweiten
Umfangsabschnitt (U2) von mindestens 180° kräftefrei bleibt.
2. Ringförmiges Schmuckteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die auf dem Oberteil (22) des Edelsteins aufliegende erste
Kontaktfläche (11A) mit einer gegenüberliegenden, an der
Unterseite (24) des Edelsteins angreifenden, zweiten
Kontaktfläche (12) einen spitzen Winkel (α) in der
Ringschienenebene bildet.
3. Ringförmiges Schmuckteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste und zweite Kontaktfläche (11, 12) in den beiden
freien, gegeneinander verspannten Stirnflächen (15, 16) der
Ringschiene (10) ausgebildet sind, wobei die ersten
Kontaktflächen (11A, B, C) der ersten Stirnfläche (15) am Unterteil
(24) und am Oberteil (22) und/oder der Tafel (23) des Edelsteins
(20) angreifen, und daß die gegenüberliegende, zweite
Kontaktfläche (12) so in der zweiten Stirnfläche (16) angeordnet
ist, daß hier das Unterteil (24) des Edelsteins so gefaßt ist,
daß die Kraft der Faßwirkung im wesentlichen ausschließlich vom
Unterteil (24) in die Ringschiene (10) eingeleitet wird.
4. Ringförmiges Schmuckteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringschiene Kreisform und zumindest im Bereich der Kontaktflächen einen gleichbleibenden Querschnitt besitzt, und
daß die Kontaktflächen (11, 12) derart am Edelstein (20) angreifen, daß dessen zentrale Symmetrieachse (Z-Z) mit der Tangente (T) an die Ringschienenachse (R-R) einen spitzen Winkel (β) bildet (Fig. 1-4).
daß die Ringschiene Kreisform und zumindest im Bereich der Kontaktflächen einen gleichbleibenden Querschnitt besitzt, und
daß die Kontaktflächen (11, 12) derart am Edelstein (20) angreifen, daß dessen zentrale Symmetrieachse (Z-Z) mit der Tangente (T) an die Ringschienenachse (R-R) einen spitzen Winkel (β) bildet (Fig. 1-4).
5. Ringförmiges Schmuckteil nach Anspruch 3 mit einem Brillanten als
Edelstein, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktflächen (11)
der ersten Stirnfläche (15) zumindest Unterteil (24) und Tafel
(23) des Brillanten zangenartig umschließen.
6. Ringförmiges Schmuckteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der den ersten Umfangsbereich (U1) des Edelsteins (20)
übergreifende Abschnitt der Ringschiene (10) zwei aufeinander zu
laufende Flanken (15A, B) aufweist, die einen spitzen Winkel
miteinander einschließen.
7. Ringförmiges Schmuckteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Flanken (15A, 15B) parallel zu zwei Radialebenen
(EA, EB) des Edelsteins verlaufen.
8. Ringförmiges Schmuckteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die am Unterteil (24) des Edelsteins (20) angreifende, zweite
Kontaktfläche (12) rinnenartig derart ausgebildet ist, daß sie
zumindest Teilbereiche zweier Facettenebenen des Unterteils (24)
des Edelsteins (20) beaufschlagt.
9. Ringförmiges Schmuckteil nach Anspruch 3 und 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Rinne (12R) an ihrem zum Ringschienen
mittelpunkt zeigenden Abschnitt einen zumindest weitgehend
kräftefreien Anschlag für die Spitze (25) des Edelsteins (20)
aufweist, der im unteren Bereich der Stirnfläche (15) ausgebildet
ist.
10. Ringförmiges Schmuckteil nach Anspruch 2 und 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Grundlinie (G) der Rinne (12R), die den spitzen
Winkel (α) mit der auf dem gegenüberliegenden Oberteil (22)
aufliegenden Kontaktfläche (11A) bildet, schräg zur
Ringschienenachse (R-R) steht.
11. Ringförmiges Schmuckteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Endbereiche der Ringschiene (10) gegeneinander versetzt
sind (Fig. 5, 6).
12. Ringförmiges Schmuckteil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß die zentrale Symmetrieachse (Z-Z) des Edelsteins (20)
durch den Mittelpunkt (M) des kreisförmigen Abschnitts (10K) der
Ringschiene (10) verläuft.
13. Ringförmiges Schmuckteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Endabschnitte der Ringschiene (10) gerade ausgebildet
sind (Fig. 7, 8).
14. Ringförmiges Schmuckteil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß die Endabschnitte der Ringschiene (10) miteinander einen
rechten Winkel einschließen.
15. Ringförmiges Schmuckteil nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zentrale Symmetrieachse (Z-Z) des Edelsteins
(20) parallel zu einer der Endabschnitte angeordnet ist.
16. Ringförmiges Schmuckteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Umfangsabschnitt (U1) unter 90° liegt, so daß der
zweite, durchgängige Umfangsabschnitt (U2) mehr als 270° beträgt.
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|---|---|---|---|
| DE1997102782 DE19702782C2 (de) | 1997-01-27 | 1997-01-27 | Ringförmiges Schmuckteil |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997102782 DE19702782C2 (de) | 1997-01-27 | 1997-01-27 | Ringförmiges Schmuckteil |
Publications (2)
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|---|---|
| DE19702782A1 true DE19702782A1 (de) | 1998-07-30 |
| DE19702782C2 DE19702782C2 (de) | 2000-11-16 |
Family
ID=7818427
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997102782 Expired - Fee Related DE19702782C2 (de) | 1997-01-27 | 1997-01-27 | Ringförmiges Schmuckteil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19702782C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1486135A1 (de) * | 2003-06-13 | 2004-12-15 | Albers Schmuck e.K. | Ringschienenrohling, Schmuckstück sowie Verfahren zum Herstellen eines Ringschienenrohlings für Schmuckstücke |
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| DE3931109C1 (en) * | 1989-09-18 | 1991-03-14 | Diambiel Ag, Lengnau, Ch | Jewellery stone mounting - has seat on stone with U=shaped retaining strap on mounting |
| DE19500200A1 (de) * | 1995-01-05 | 1996-07-11 | Norbert Muerrle | Verfahren zur Fertigung eines Rings, insbesondere eines Fingerrings, sowie ein derartiger Ring |
-
1997
- 1997-01-27 DE DE1997102782 patent/DE19702782C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19702782C2 (de) | 2000-11-16 |
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