DE1969067U - Mechanisches vielzweck-transportfahrzeug. - Google Patents
Mechanisches vielzweck-transportfahrzeug.Info
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- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
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- E02F3/34—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with bucket-arms, i.e. a pair of arms, e.g. manufacturing processes, form, geometry, material of bucket-arms directly pivoted on the frames of tractors or self-propelled machines
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Description
054*25.7.67
ATENTINGENIEUREF. W. HEMMERICH-GER DMDLLER- D. GROSSE 20575
5. Mai 1964
τ®, br
-El-
CH. Johnson Machinery. ,Ltd.,, nStockf>Qrt>
Großbritannien Mechanisches Vie lztveck-Transpo.rt fahrzeug ! .
Die Erfindung befaßt sich ©it eines Fahrzeug, das für eine
Anzahl von verschiedenen Zwecken iffi Hoch- und Tiefbau und
ähnlichen für den töechaiüscben Transport von Baumaterialien
und Bauelementen und ähnlichem Verwendung finden kann. Die Maschin© kann beispielsweise "in Art eines Kranes» eines Gabelstaplers,
eines mechanischen Baggers oder Schauflers, eines mechanischen Ladegerätes, einer Transportvorrichtung
von BetongefSßen und für viele; andere Zwecke Verwendung finden.
Ein Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Maschine, deren Betriebsteile abgesehen von seiner Antriebsvorrichtung*
vollständig hydraulisch betätigt werden» Solch eine Maschine
ist viel leichter zu betätigen als eine mechanische Maschine
mit Windenantrieb und steht darüber hinaus in Übereinstimmung
1S mit der fflodernen Tendenz, welche den hydraulisch betätigten
Typen beiden Hoch- und Tiefbaueinrichtungen den Vorzug gibt* Es ist daher ein Ziel der Erfindung, ein fast universell verwendbares
Fahrzeug zum Transport von Materialien an einer Baustelle
oder bei sonstigen Bauarbeiten zu schaffen.
Ein Fahrzeug entsprechend dieser Erfindung umfaßt verschiedene
erfinderische und neuartige Merkaale. Die verbesserte Maschine
besteht aus einem kraftbetriehenen Fahrgestell, das einen Teleskopischen
Rahmen oder "Ftthrungsstück" an der Vorderseite
besitzt, wobei der obere teleskopartig bewegliche Teil eines
solchen Armes relativ zu dent unteren Teil hydraulisch gehoben
und gesenkt werden kann. Es ist ferner ein Rollenschlitten oder eine Fahrkatze vorhanden, die für Auf- und Abwärtsbewegung
über die gesamte Länge eines solchen Arises ebenfalls durch
eine Hydraulikvorriclitung angebracht ist, wobei die Bewegung
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3AT ENTINGENIEURE f. W. H EMME Rl CH · G ERO MO LLER · D. GROSSE -
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des Schlittens in allen Kontraktions- und Äusfahrstufen des
teleskopischen Führungsstiicks taöglich ist und der untere Teil
des FüJhrungsstückes mit anderen hydraulischen Vorrichtungen
verbanden ist, wodurch das Führungsstüek über einen bedeute«-
S den Winkel (4o Grad oder im Bereich davon) aus der vertikalen
Lage oder von einem Punkt knapp vor der vertikalen Lage nach rückwärts geneigt werden kann f wodurch mit eine® V-förraigen
Gefäß oder Kübel auf dem genannten Schlitten oder der genannten Fahrkatze jede durch einen solchen Kübel oder ein solches
Gefäß aufgenommene Last symmetrisch um eine vertikale Ebene
quer zura Fahrzeug ausbalanciert wird.
In der Ausführung' dieses Teils der Erfindung ist der genannte
Schütten mit einem Ende eines Seiles oder Kabels verbunden,
dessen anderes Ende am unteren Teil des Führungsstückes ver-
_ 15 ankert ist und dessen Mittelteil über eine Seilscheibe läuft,
die am oberen oder gleitenden Teil des Führungsstückes befestigt
ist. Das Heben und Senken des Schlittens wird daher durch Ausfahren und Zusammenfahren des Führungsstückes be·*
wirkt und der Schlitten bewegt sich zweimal so schnell wie
der gleitende Teil des Führungsstückes, wobei diese Relativgeschwindigkeiten
bei allen Neigungswinkeln des Führungsstückes erhalten werden.
- G 1 -
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-GI-
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Das verbesserte Fahrzeug enthält ebenfalls andere Merkmale, die in der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung rait den
beiliegenden Zeichnungen deutlich werden.
Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht des Fahrzeuges in
seiner Verwendung als Gabelhochstapler, wobei sich die Last nahe ihrer untersten Lage befindet.
Figur 2 ist eine Darstellung entsprechend Figur 1, wobei
sich jedoch die Last nahe ihrer obersten Lage befindet.
Figur 3 ist eune Darstellung ähnlich Figur 2, jedoch mit
einem Betongeflß als Last.
Figur 4 ist eine weitere Darstellung ähnlich Figur 2, wobei jedoch das Fahrzeug in seiner Verwendung als Kran
dargestelt ist.
Figur S zeigt, wie das Fahrzeug zuas Befördern von langen
Lasten in einera stabilisierten Zustand verwendet werden
kann.
Figur 6 ist eine Seitenansicht des Teils des Fahrzeuges, das den Beberaechanismus darstellt.
Figur 7 ist eine Darstellung dieses Teils von vorn.
Figur 8 ist eine schenatische Teilansicht der Gefäßltippvorrichtung.
Figur 9 ist eine Seitenansicht des heb- und senkbaren Schlittens
oder Fahrkatze.
Figur Vo ist eine Vorderansicht dieser Einrichtung.
Figur 11 ist eine scheuiatische Seitenansicht einer Anordnung
zum Transport eines Betongeflßes.
Unter Bezugnahme auf Figur 1 bis 5 besteht das verbesserte
Fahrzeug aus eikem Fahrgestell, das allgemein bei 1 bezeichnet
ist und mit Antriebsräder« 2 auf einer Differentialachse 3 im.
Vorderteil und mit steuerbaren Rädern 4 i» hinteren Teil ausgerüstet
ist* Das Fahrzeug hat eine Maschine innerhalb der Fahrersitzverkleidung
5 und zwar sowohl für den Antrieb der Räder 2 als auch für den Antrieb einer Hydraulikpuiape. Ferner ist
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1ATENTI N G EN I E U R E F. W. H EMM E Rl CH - G ER D M D LLE R - D. G ROSS E 20573
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eine Reihe von hydraulischen Steuerungen 6 neben dem Führersitz
7 und ein Handhebel 8 zum Bremsen vorhanden.
Am vorderen Ende, d. h. vor der Vorderachse 3, befindet sich
schivenkbar befestigt an dem genannten Fahrgestell 1 das FÜhrtmgsstück
oder der Arm 9, der aus eineia Unterteil 9a und einera Oberteil 9b besteht* Diese beiden Teile werden aus U-förmigen
Elementen gebildet, wobei die U-Teile in Richtung auf
den Mittelpunkt des Fahrzeuges offen sind und die U-Teile des Oberteils in denen des Unterteils, wie dies aus Figur 4 ersichtlich
ist, gleiten. Im unteren Teil des Oberteils 9b des Führungsstückes Itönnen Rollen vorhanden sein, die zur Reduzierung
der Reibung in den U-Teilen des Unterteils 9a laufen»
Die jeweiligen U-Teile sind miteinander durch geeignete Querelemente
1o versteift, was der ganzen Struktur Festigkeit verleiht0
Zum Kippen des Führungsstücks 9 um seine Schwenkverbiii-
; düngen ara Fahrgestell siiid hydraulische Druckstössel und Zylinder 11 vorhanden, wobei die Zylinder schwenkbar mit dem Fahrgestell
bei 12 verbunden sind und die Stössel schwenkbar mit dem Führungsstück bei 13. Diese Druckstössel werden durch eine
der Steuerungen 6 betätigt.
Gleitbar befestigt an deic Führungsstück 9 ist ein Schlitten
oder eine Fahrkatze 14, welche Seitenteile 14a, ein unteres Querelernent 14b und ein oberes Querelement 14c besitzt. Die genannten
Seitenteile 14a son?!© das untere Querelement 14c können
die Enden von Gabeln 15 für das Heben von Lasten aufnehmen, wie dies in Figur 1, 2 und 5 dargestellt ist, und diese können in
eine bestimmte öffnung aus einer Reihe von öffnungen im Teil
14c entsprechend der Breite der zu befördernden Last eingesteckt werden (siehe Figur 1o), Der Schlitten 14 besitzt weite-'
30 re nachstehend beschriebene Laststützvorrichtungen au® Tragen
eines Betongefäßes 16, wie in Figur 3 dargestellt, oder eines
kübelartigen Gefäßes 17,.wie in Figur 8 gezeigt.
~ G 3 -
1 :
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2ÖS7S If
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- G 3 -
Am oberen Ende des Oberteils 9b des Führungsstückes 9 befindet
sich eine frei befestigte Seilscheibe 18, über welche eine Kabellänge 19 läuft, dessen eines Ende 19a permanent an einem
ortsfesten Teil des Unterteils Sa des FührwngsStückes befestigt
ist, wie in Figur 2 gezeigt und dessen anderes Ende 19b ab
rückwärtigen Teil des genannten Schlittens oder der genannten
Fahrkatze 14 befestigt ist, wie auS Figur 1 ersichtlich.
Zura Heben und Senken des Oberteils 9b des Führungsstückes ist
ein länglicher Hydraulikzylinder 2o und ein Stössel 21 vorhanden,
der in dem unteren Teil 9a abgestützt ist« In Anbetracht
der Befestigung dex beiden Enden des genannten Kabels 19 wird
deutlich, daß bei Aufwärtsbewegung des Oberteils 9b des Führungsstückes unter Mitnahme des Schlittens 14 der Schlitten
zweimal so schnell sich nach sufwäets bewegt als dies das „öberteil
des FührungsStückes tut. Dieses Hydrauliksyste® 2o, 2t
wird durch eine weitere Steuerung aus der Steuerreihe 6 betätigt.
Die Normallage des Führungsstückes 9 liegt bei einer Rückwärtsneigung
aus der Vertikalen ura einen Winkel von ca, 3 Grad, wele
ches dessen maximale vordere Lage darstellt. Das Führungsstück
kann innerhalb eines weiten Bewegujngskreises nach rückwärts
geneigt werden, wie dies in Figur S gezeigt ist, wo die eingesetzten
Arme oder Gabeln 15 zur Aufnahme einer länglichen Last,
in dieses Falle eines Eiohrabschnittes 22, Verwendung gefunden
haben» ßadurch, daß die Last 22 sowohl auf dem Führungsstück
als auch auf dessen Auflagen 15 ruhen kann, ist die Last stabilisiert,
während sich das Fahrzeug von einem Platz zum anderen
selbst über unebenen Boden einer .Baustelle fortbewegt. Der Schlitten 14 kann das Führungsstück entlang aufwärts und abwärts
gefahren werden unabhängig davon, ob das Führungsstück nach rückwärts geneigt ist oder nicht.
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Figur 8 zeigt ©inen V-förmigen Kübel oder Gefäß 22 in ldslicher
Verbindung mit dein genannten Schlitten 14, und zwar
so ausgeformt, daß b©i Lage des Mastes oder des Führungsstückes
9 in der Vertikalen oder im wesentlichen in der Vertikalen eine S Wand 22a d&s genannten Gefäßes sich horizontal befindet und
das Gefäß als ein Ladekübel arbeiten kann, und zwar gleitbar
über den Boden zum treiben in einen Haufen von loseia Material,
wie Schotter, Sand oder ähnlichem, wobei durcli das dann erfol.
gende Neigen des Mastes 9 nach rückwärts das untere Ende des
Mastes mit der Schaufel eine Vorwärtsbewegung in den Haufen erfährt,
Da der Drehpunkt des Mastes relativ hoch liegt, wird eine zusätzliche Schaufel oder Atifttahraewirkung erzeugt, woraus
sich ©ine zusätzliche Anhäufe oder Packwirkung ergibt, wodurch
sich die von des Gefäß aufgenommene Materialroenge erhöht. Wegen
der wesentlichen RÜckitfärtsneigung des Führtingsgerüstes nimmt
auch der V-förmige Kübel eine Lage ein, die symmetrisch ura eine
quer verlaufende vertikale Ebene liegt» die durch den Drehpunkt
des Gefäßes läuft, wodurch das lose Material im Gefäß nicht
verschüttet
Das Gefäß ist so ausgebildet, daß es in dieser La^e bei Rtickwärtsneigung
d&s Mastes bis zu seiner Grenze als nach oben offener
V-förmiger Kübel liegt und so zu jedem beliebigen anderen Platz transportiert werden kann, ohne daß das aufgenommene Material
in Gefahr gerät. Auch kann das Gefäß durch den genannten
Schlitten in einer solchen nach oben offenen Lage entlang dem
Mast auf- und abwärts gefahren werden*
Bei der Ausführung dieses Teils der Erfindung ist das Gefäß an
jeder Seite mit einem seitlich verlaufenden Drehzapfen oder
Bolzen oder Zapfen 23 versehen, wobei sich an dem genannten
Schlitten 14 ein paar nach vorne offenen geschlitzter Platten 24 befinden, in welche diese Drehzapfen 23 von vorne her eingeführt
werden können. Das Gewicht des Gefäßes bewirkt, daß die
Zapfen 23 in das Unterteil der Schlitze 25 (Figur 8) fallen,
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wo sie das Gefäß mit dem Schlitten verriegelt, jedoch drehbar
darauf verriegelt halten, bis sie wieder aus dem genannten
Schlitten herausgehoben werden. Bei Rücfewärtsneigung des Mastes
9 liegt die hintere Wand 22b des Gefäßes fest auf dem Schlitten S 14 in stabiler Lage und das Gefäß kann den Mast auf- und abwärts
bewegt werden durch entsprechende Bewegung des Schlittens.
Diese Gefäßanordnung kann gekennzeichnet werden als Vorrichtung zum Kippen des Gefäßes unabhängig von der Vorrichtung zum Heben
- und Senken des Gefäßes am Mast, Dadurch kann das Gefäß au jeder
beliebigen Lage gehoben und gekippt werden» und zwar je nach Wunsch schnell oder langsam« Es ist ebenfalls erforderlichenfalls
möglich, die Heb-, Senk- und Kippttfirkung zu kombinieren
entsprechend der beabsichtigten Verteilung des ausgekippten Materials»
1S Bei der Ausführung dieses letztgenannten Teils der Erfindung
erfolgt das Kippen des Gefäßes mittels eines Seils oder Kabels
26, das an einem Ende mit einer Hydraulikveyrrichtung in Verbindung
steht, die am unteren (nicht gleitbaren) Teil des Mastes befestigt ist, wie dies schematisch bei 27 gezeigt ist,
wobei das Kabel über Scheiben 28 ata Oberteil des Hastes geführt wird und an seinem anderen Ende mit dem Kübel oder Gefäß 22 verbunden
tifird. Der ßefes ti gungspunkt an dem Gefäß liegt im wesentlichen
am Mittelpunkt der roastseitigen Wand 22b des Gefäßes» wobei diese Wand eine Tasche oder Einkerbung besitzt, zur Aufnahme
. 25 der Kabelverbindung.
Durch diese Vorrichtung kann der Rollenschlitten oder die Laufkatze
14 entlang dem Mast oder Führungsgerüst 9 auf- und abgefahren ttferden, viobei sich die Schaufel oder das Gefäß 22 in
einer konstanten winkligen Lage befindet. Falls ein Kippen oder Zurückkippen des Gefäßes gewünscht wird, kann dies erzielt werden
durch Betätigung der genannten Hydraulikvorrichtung 27, die durch Verlängerung oder Verkürzung der zu dem Gefäß gehenden
Kabelschlinge 26 das Kippen des Gefäßes oder dessen Zurück-
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bringen aus seiner gekippten Lage gestattet. Gewöhnlich besteht eine solche Hydraulikvorrichtimg 27 aus einem Zylinder,
der lösbar an einem Ende an dem rückwärtigen Teil des Schlittens befestigt werden kann, scnvie einem Kolben, dessen freies
Ende als Zugvorrichtung mit'dem zum Gefäß verlaufenden Kabel
26 verbunden ist.
Die Erfindung kann ebenfalls eine sogenannte Winden- oder Auslegevorrichtung
29 enthalten, die an dei» Schlitten 14 durch Oberhaken über den oberen Querbalken des Schlittens befestigt
werden kann* Alternativ kann die Vorrichtung 29 an dem oberen
Querbalken des Mastes befestigt werden. Die Einrichtung 24 besitzt
zwei Haken 3o an verschiedenen Punkten ihrer Länge und
erlaubt die Bewegungen eines Kranes, jedoch ohne ein freies Seil.
Die Konstruktion nach dieser Erfindung hat den Vorteil, daß das Seil oder Kabel 19, das normalerweise für das Auf- und Abwärtss
fahren des Rollenschlittens entlang dem Mast 9 benutzt x-iird»
von einem solchen Schlitten abgenommen werden kann und als freier
Haken zur Befestigung an eine Last verwendet werden kann, so daß beispielsweise eine Last auf die Babel oder eine mit dem genannten
Schlitten 14 verbundene Bühne gezogen werden kann, wobei das Kabel sogar an der Last während des Transportes befestigt bleiben
kann und so das Stabilisieren unterstützt.
Am Schlitten 14 können auch drehbar montierte Gabelariae vorgesehen
werden rait einer Vorrichtung ure diese in einer zusammengeklappten
Lag« zu verriegeln, wenn diese nicht gebraucht werden.
Figur 11 zeigt eine Abart der Erfindung zur Handhabung und zum
Transport von freistehenden Kippgefäßen für Beton und ähnliche».
In diesem Fall sind die Gefäßschaufel und die Gabelarroe, die in
früheren Figuren dargestellt waren, -weggelassen. Wie aus der Figur ersichtlich, hat das nach oben ,offene V-förmige Gefäß 31
an seinen Enden Verlängerungen 32, die durch U-förmige Elemente
33 zusammengehalten werden. Wobei diese Abstützungen bilden,
so daß das Gefäß frei von einem Kran oder einer Maschine.auf-
- G 7 -
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recht auf dein Boden steht. An jedem Ende des Gefäßes befindet
sich ein Drehzapfen 34 und für jeden dieser Zapfen ist eine
Drehklinke 35 vorhanden, dessen oberes Element 36 das Herabfallen der Klinke unter ihrem Eigengewicht begrenzt.
Befestigt an. einer Pahrkatze oder einem Schlitten oder dem Mast
sind selbstverriegelnde Dreh- und Fangböcke 37» Vielehe Teile 38
besitzen, die in einige der Sehlitze in den genannten Böcken
eindringen und die an dem vorderen unteren Ende nach vorn vorspringende Kurvenzungen 39 besitzen« Wenn das Fahrzeug zu einem
der freistehenden Gefäße gefahren wird, gehen die KurvenZungen
39 unter einem Drehzapfen 34 und der Zapfen reitet auf der Kurvenzunge
und fällt in die Einkerbung 4o. Der Fahrer verriegelt dann das untere Ende des Seiles 41 mit-, dem Zapfen 42, der in
einer Taschenkonstrüktion im Mittelpunkt des hinteren Teiles
eines Gefäßes untergebracht ist« Durch Zug an dem genannten
Seil 41 itfird das Gefäß in seiner nach oben offenen Lage gehalten
und durch Anheben des Schlittens 14 an dew Mast wird das Gefäß
vom Boden abgehoben und kann zu jeder beliebigen Höhe ara Mast
gefahren werden.
Durch Freigabe des Zuges auf das genannte Seil 41 kippt das Gefäß
infolge.seines Gewichtes im Verhältnis zu den Drehzapfen 35 nach vorn und entlädt seinen Inhalt in das Fahrzeug oder an jedem
beliebiyigen anderen Platz«
Das Gefäß kann von jedem beliebigen Platz aufgenoiasjen werden
und von dent Fahrzeug durch das Anheben der Sperrelesente 36
freigesetzt werden, so daß diese das Zurückziehen der Kurvenzunge 39 unter den Drehzapfen 35 nicht verzögern, wobei das
Gefäß freistehend auf dem Boden zurückbleibt.
- A 1 -
Claims (7)
1. Lademuldenschrapper für Mehrzweckfahrzeüge mit einem bis mindestens 45° aus der Senkrechtstellung nach rückwärts
kippbaren Hubmast, dessen Sch litten-Unterkante bis unter
die Kippachse des Mastes absenkbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die vordere und die hintere Wand der LaDEMulde (22a und 22b) rechtwinkelig aufeinanderstellen und die Mulden-
kippachse (25) im Bereich der Verbindungskante beider
Wände verläuft, und daß bei fester Abstützung der einen Wand (22b) gegen den Hubschlitten (14) und den Hubmast
(9) die andere Wand (22a) etwa in der Begrenzungsebene der Unterkante des Hubschlittens (14) liegt.
- A 2 -
PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH . GERD MÖLLER. D. GROSSE 20 573
DDSSELDORF 10 · HOMBERGER STRASSE 5 ~
2Ο.7Λ967 h.ro
J 12 671/81e Gbm
- A 2 -
2. Lademuldenschrapper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß am Hubschlitten (14) ein Paar paralleler Traglaschen (24) angeordnet ist, die einseitig geschlitzte Langlöcher
(25) zur Aufnahme von Lagerzapfen (23) der Kippachse (23)
der Kipachse der Lademulde aufweisen.
3. Lademuldenschrapper nach den Ansprüchen 1 und/oder 2, gekennzeichnet durch
eine unabhängig von den Bewegungen des Hubschlittens (14) wirkende Vorrichtung zum Kippen der Lagemulde um die
Kippachse.
4. Lademuldenschrapper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde über ein flexibles Kabel kippbar ist,
dessen eines Ende mit einer an dem Mast angeorndneten hydraulischen Hubvorrichtung verbunden ist, wobei das
Kabel über eine oder mehrere Umlenkrollen am Oberteil des Mastes geführt und mit seinem anderen Ende unmittelbar
oder über weitere am Hubschlitten angeordnete Rollen an der Mulde befestigt ist.
5. Lademuldenschrapper nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hubschlitten mit einem Ende eines Seiles oder
Kabels verbunden ist, dessen anderes Ende im unteren Be
reich des Mastes verankert ist, wobei der Mittenbereich des Seiles über eine, am oberen Teil des Mastes befestigte
Seilscheibe geführt ist.
-A3-
PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH . GERD MOLLER· D.GROSSE 20 57 3
4 DÜSSELDORF 10 · HOMBERGER STRASSE 5
20.7.1967 h. ro
J 12 671/81e Gbm
-A3-
6. Lademuldenschrapper nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet durch einen an dem Schlitten angeordneten Ausleger mit Befestigungsvorrichtungen für einen oder mehrere Kranhaken.
gekennzeichnet durch einen an dem Schlitten angeordneten Ausleger mit Befestigungsvorrichtungen für einen oder mehrere Kranhaken.
7. Lademuldenschrapper nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 6,
g e k e η η zi e ichnet durch
an der Mulde angeordnete Drehzapfen, die in am Hubschlit·
ten oder an einem ortsfesten Aufnahmestander vorgesehene
Fanglaschen einfahrbar sind.
- Ende -
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB17906/63A GB1063702A (en) | 1963-05-07 | 1963-05-07 | Improvements in multi-purpose mechanical handling vehicles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1969067U true DE1969067U (de) | 1967-09-21 |
Family
ID=10103330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ12671U Expired DE1969067U (de) | 1963-05-07 | 1964-05-08 | Mechanisches vielzweck-transportfahrzeug. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE647704A (de) |
| DE (1) | DE1969067U (de) |
| GB (1) | GB1063702A (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1542871A (en) * | 1976-01-24 | 1979-03-28 | Ward Plant Spares Ltd | Vehicles |
| DE2626108C3 (de) * | 1976-06-10 | 1981-10-22 | Central'noe konstruktorskoe bjuro avtomatizacii i mechanizacii, Moskva | Lastaufnahmevorrichtung mit einer Verstelleinrichtung für zwei verschiedene Arten von Lastträgern am Hubschlitten eines Stapelkranes |
| NL8203382A (nl) * | 1982-08-31 | 1984-03-16 | Lely Nv C Van Der | Trekker. |
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1963
- 1963-05-07 GB GB17906/63A patent/GB1063702A/en not_active Expired
-
1964
- 1964-05-08 DE DEJ12671U patent/DE1969067U/de not_active Expired
- 1964-05-08 BE BE647704D patent/BE647704A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE647704A (de) | 1964-11-09 |
| GB1063702A (en) | 1967-03-30 |
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