DE19654365A1 - Plattenwärmeübertrager - Google Patents
PlattenwärmeübertragerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Plattenwärmeübertrager, insbe
sondere einen Ölkühler, bestehend aus mehreren mit Abstand
aufeinander gestapelten und an ihren Rändern dicht verbunde
nen Scheiben, die zwischen sich Kammern bilden, von denen be
nachbarte Kammern jeweils von dem zu kühlenden Öl bzw. von
einem Kühlmittel durchströmt sind, das jeweils über einen Zu
flußstutzen zu den einzelnen Kammern und von diesen in je
weils einen Abflußstutzen strömt.
Plattenwärmeübertrager dieser Art sind aus der EP 0 623 798 A2
bekannt. Die Stapelbauweise bringt dabei den Vorteil, daß
die wannenartig ausgebildeten metallischen Wärmetauscherplat
ten mit ihren umlaufenden Rändern unmittelbar miteinander
verlötet werden können. Dabei weisen alle Wärmetauscherplat
ten die gleiche Form auf, so daß die Anzahl der notwendigen
Bauteile, insbesondere, weil auch weitgehend identisch aufge
baute Turbulenzeinlagen verwendet werden können, gering ge
halten werden kann.
Für die Auslegung von Plattenwärmeübertragern dieser Art lie
gen im allgemeinen Kundenangaben über den erwünschten Volu
menstrom des Kühlmittels und des Öles, über die Temperaturen
von Öl und Kühlmitteln, über die zu erzielende Leistung und
über das einzuhaltende Druckgefälle vor. Dies führt trotz der
an sich einfachen Bauweise der Stapelscheibenkühler dazu, daß
zur Einhaltung der vorgegebenen Betriebsbedingungen spezielle
Abmessungen der Stapelscheiben und/oder der Turbulenzeinlagen
notwendig werden. Eine Standardisierung von Plattenwärmeüber
tragern der eingangs genannten Art ist daher nicht möglich,
obwohl die Bauweise hierfür besonders geeignet wäre.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Plat
tenwärmeübertrager der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß bei vorgegebenem Druckgefälle und Leistung die erwünsch
ten Volumenströme weitgehend unabhängig von der Ausgestaltung
der einzelnen Kammern erreicht werden können, so daß, jeden
falls in bestimmten Rahmen eine Standardauslegung von Ölküh
lern in Stapelbauweise möglich ist.
Die Erfindung geht dabei von der Überlegung aus, daß diese
Volumenströme in parallel geschalteten Kammern deren Strö
mungswiderstände alle in etwa gleich groß sind, beeinflußt
werden können, wenn die Zu- und Abflußstutzen für das Öl bzw.
das Kühlmittel untereinander jeweils zusätzlich durch einen
Bypasskanal verbunden werden, dessen Strömungsquerschnitt und
Widerstand dem jeweils gewünschten Volumenstrom durch die
Kammern angepaßt ausgelegt wird. Der Strömungswiderstand im
Bypasskanal bestimmt auf diese Weise den Volumenstrom in den
einzelnen Kammern. Je größer der Strömungswiderstand im
Bypasskanal wird, umso mehr strömt durch die parallel ge
schalteten Kammern. Je kleiner dieser Widerstand wird, umso
weniger wird durch die Kammern strömen. Die Anordnung des zu
sätzlichen Bypasskanals ermöglicht auf diese Weise unabhängig
von der Bauform der Kammern die Beeinflussung der Volumen
ströme, so daß verschieden Standardgrößen von Stapelscheiben
kühlern ausreichen, um jeweils durch Anpassung der Bypasska
näle eine individuelle Anpassung an die jeweilige gewünschte
Kühlerauslegung zu gestatten.
In Weiterbildung der Erfindung kann der Bypasskanal aus Ver
bindungskanälen in einer auf einer der Stapelscheiben aufge
legten Platte bestehen, die wiederum durch eine Platte abge
deckt ist. In Weiterbildung der Erfindung kann die Platte mit
den Verbindungskanälen und die diese abdeckende Platte den
Abschluß des Scheibenstapels bilden. Diese Ausgestaltung er
möglicht in besonders einfacher Weise die individuelle Anpas
sung eines Kühlers ohne großen Herstellungsaufwand. Dabei
kann in einfacher Weise der Strömungsquerschnitt und Wider
stand der Verbindungskanäle durch einen in ihnen vorgesehenen
Engstelle bestimmt sein.
In Weiterbildung der Erfindung ist es aber auch möglich, die
Bypasskanäle durch Verbindungskanäle in einer Deckplatte zu
bilden und in diese Verbindungskanäle mit den Zu- und Abfluß
stutzen fluchtende Öffnungen vorbestimmter Größe in einer
Blendenplatte münden zu lassen. Dabei ist es in Weiterbildung
der Erfindung in einfacher Weise möglich, die Verbindungska
näle durch Auswölbungen in der Deckplatte zu bilden und Deck
platte und Blendenplatte wiederum den Abschluß des Scheiben
stapels bilden zu lassen. Diese Ausgestaltung weist den gro
ßen Vorteil auf, daß die Herstellung von Blendenöffnungen,
insbesondere in der Form von Bohrungen in der Blendenplatte
sehr einfach und sehr genau möglich ist, so daß es durch
diese Ausgestaltung durch Auswechseln der Blendenplatten auch
in sehr einfacher Weise möglich wird, individuelle Anpassun
gen der Durchströmung bei sonst gleichen Aufbau zu bewirken.
Um zu vermeiden, daß beim stapelartigen Zusammenbau des Öl
kühlers das Einlegen der Blendenplatten vergessen wird, was
im übrigen während des Herstellungsprozesses nicht auffallen
würde, ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die
Deckplatte mit einseitig abstehenden Noppen versehen ist, die
korrespondierend und passend zu Vertiefungen in der Blenden
platte ausgelegt sind. Auf diese Weise nämlich ergibt sich
nur dann ein dichter Abschluß des Scheibenstapels nach der
Verlötung, wenn die Blendenplatte eingelegt ist. Ist dies
nicht der Fall, dann verhindern die abstehenden Noppen die
Dichtheit des Kühlers.
Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen in der
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 die schematische Seitenansicht eines erfindungsge
mäß ausgestalteten Plattenwärmeübertragers in der
Form eines Stapelscheibenkühlers,
Fig. 2 die Stirnansicht des Plattenwärmeübertragers der
Fig. 1 in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1,
Fig. 3 eine Explosionsdarstellung der Teile des Platten
wärmetauschers der Fig. 1 und 2,
Fig. 4 die Ansicht einer Kammer des Plattenwärmetauschers
nach der Erfindung in Richtung der Schnittlinie IV-IV
der Fig. 3 gesehen,
Fig. 5 eine weitere Ansicht eines Teiles des Plattenwärme
tauschers der Fig. 3 in Richtung der Schnittlinie
V-V gesehen,
Fig. 6 eine schematische Darstellung der Funktionsweise
der Erfindung,
Fig. 7 eine Ansicht eines Plattenwärmeübertragers ähnlich
der Darstellung nach Fig. 5, jedoch bei einer ande
ren Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 8 die Draufsicht auf eine die Platte der Fig. 7 nach
oben abschließende Deckplatte und
Fig. 9 den Schnitt durch die Deckplatte der Fig. 8 in
Richtung der Schnittlinie IX-IX.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Plattenwärmeübertrager gemäß
der Erfindung gezeigt, der aus mehreren, mit Abstand aufein
ander gestapelten, wannenartig ausgebildeten Stapelscheiben 1
besteht, deren schräg nach außen gestellte Ränder 2 sich in
bekannter Weise dachziegelartig überlappen und gemäß den Fig.
1 und 2 die äußere Abschlußwand des Stapelscheibenküh
lers nach der Erfindung bilden. Die Fig. 1 bis 3 lassen
ferner erkennen, daß die aufeinandergestapelten Scheiben 2 im
Abstand zueinander liegen und zwischen sich in bekannter Wei
se Kammern 3 bilden, in die Passende Schichten von Turbu
lenzeinlagen 4 eingelegt sind. Diese Turbulenzeinlagen 4 be
sitzen dabei größere kreisrunde Öffnungen 5 und kleinere
kreisrunde Öffnungen 6, wobei die Schichtung der Turbu
lenzeinlagen 4 so vorgenommen ist, daß die in benachbarten
Kammern 3 vorgesehenen Turbulenzeinlagen 4 jeweils um 180° zu
einander verdreht angeordnet sind. In die größeren Öffnungen
5 werden Abdichtringe 7 eingelegt, deren Innendurchmesser dem
Durchmesser von Öffnungen 8 in den Stapelscheiben entspre
chen.
Wenn die in Fig. 3 noch auseinandergezogen dargestellten Sta
pelscheiben 1 und die Turbulenzeinlagen 4 mit den Dichtringen
7 aufeinandergelegt und verlötet werden, dann entstehen zwi
schen benachbarten Stapelscheiben 1 jeweils die Kammern 3,
die wechselseitig entweder zu dem mit den durchgehenden Pfei
len 9 gekennzeichneten Strömungskanal auf der linken Seite
der Fig. 3 oder zu dem mit den gestrichelten Pfeilen 10 ge
kennzeichneten rechtsliegenden Strömungskanal offen sind. Der
linke Strömungskanal steht dabei mit einem Anschlußstutzen 11
für das zu kühlende Öl in Verbindung, der dicht auf die ober
ste (in Fig. 3 die unterste) Stapelscheibe 1 aufgesetzt ist.
Der Strömungskanal 10 ist mit dem Anschlußstutzen 12 für
Kühlmittel verbunden, der ebenfalls dicht auf die andere der
Öffnungen 8 in der obersten (bzw. untersten) Stapelscheibe 1
aufgesetzt ist. Die Fig. 2 und 1 lassen zusätzlich erken
nen, daß jedem Stapelscheibenkühler je ein Anschlußstutzen 11
für Öl bzw. 12 für Kühlmittel und ein dazugehöriger Abfluß
stutzen 12' für Kühlmittel bzw. ein nicht gezeigter Abfluß
stutzen für das Öl zugeordnet ist, der jeweils mit den Ab
flußkanälen 9' bzw. 10' in Verbindung steht, die parallel zu
den Zuflußkanälen, aber etwa im Abstand der Länge der einzel
nen Stapelscheiben 1 zu jenen versetzt angeordnet sind. Die
Fig. 4 läßt daher deutlich werden, daß das Kühlmittel, das
durch den Zuflußstutzen in eine der Kammern 3 gelangt ist, im
Sinne der gestrichelten Pfeile 13 zur Abflußöffnung 13 ge
führt wird und dabei den gesamten Bereich der Kammer 3 mit
der Turbulenzeinlage 4 durchströmt. In analoger Weise strömt
das Öl in der zu der in Fig. 4 dargestellten Kammer 3 benach
barten Kammer vom Anschlußstutzen 9 zum Abflußstutzen 9'. Al
le benachbarten Kammern 3 werden daher abwechselnd von Öl
bzw. Kühlmittel durchströmt.
Die Fig. 3 zeigt, daß den Abschluß des Plattenstapels eine
auf die letzte Stapelscheibe 1 aufgesetzte Platte 14 bildet,
die wiederum von einer Abschlußscheibe 15 abgedeckt wird.
Diese Abschlußscheibe 15 kann auch in nicht näher gezeigter
Weise mit einem Befestigungsflansch 16 versehen sein.
Die Fig. 5 zeigt, daß die Platte 14 mit zwei Verbindungskanä
len 17 und 18 in der Form von Ausstanzungen versehen ist, die
jeweils im Bereich der Zu- und Abflußkanäle 9, 10 bzw. 9' und
10' auf etwa den Durchmesser der Bohrungen 8 in den unter ihr
liegenden Stapelscheiben 1 erweitert ist. Die auf der einen
Seite von der darunterliegenden Stapelscheibe 1 und auf der
anderen Seite von der Abdeckplatte 15 verschlossenen Kanäle
17 und 18 stellen auf diese Weise jeweils einen Bypass zwi
schen Zufluß- und Abflußkanal 9, 9' bzw. 10, 10' dar. Der
Strömungswiderstand dieser Kanäle 17 und 18 bestimmt die
Durchströmung der einzelnen Kammern 3. Wie aus Fig. 5 zu er
kennen ist, besitzt der Verbindungskanal 17 eine Breite a,
die den Strömungsquerschnitt und damit den Strömungswider
stand dieses Verbindungskanales 17 und des Bypasses zwischen
Zu- und Abflußkanal 9, 9' bestimmt. Je größer diese Breite a
ist, umso weniger werden die einzelnen Kammern 13 durchflos
sen werden, was anhand von Fig. 6 schematisch angedeutet ist.
Je kleiner jedoch die Breite a ist, umso größer wird der
Durchfluß in den Kammern 3 sein. Das Maß a läßt sich somit
zur Bestimmung des Durchflusses der Kammern bei sonst gleich
ausgebildeten Stapelölkühlern verwenden. Werden daher ver
schiedene Platten 14 mit verschiedenem Querschnitt vorgese
hen, dann kann der Öldurchfluß individuell an die gewünschten
Größen angepaßt werden, ohne daß eine Änderung der Bauweise
des Stapelplattenkühlers notwendig ist.
Gleiches gilt für den Bypasskanal 18 für das Kühlmittel. Hier
bestimmt ebenfalls der Querschnitt b an einer Engstelle im
Bypass 18 die Durchströmung des Bypasses und damit die Durch
strömung der Kammern 3. Entsprechend ausgelegte Platten 14
lassen sich daher jeweils wahlweise als Abschluß eines Plat
tenstapels einsetzen um so eine Anpassung zu erreichen.
Die Fig. 7 bis 9 zeigen eine abgewandelte Bauweise in so
weit, als nun der Plattenstapel der Fig. 3 anstelle der Plat
te 14 mit einer Blendenplatte 19 versehen wird, die anstelle
durch die Abschlußplatte 15 der Fig. 3 durch eine Deckplatte
20 gemäß den Fig. 8 und 9 abgeschlossen wird. Natürlich
kann zusätzlich diese Deckplatte oder ein ihr zugeordneter
Endteil mit einem Befestigungsflansch versehen werden, worauf
es hier aber nicht ankommt.
Es wird zunächst erkennbar, daß die Blendenplatte 19 an der
Stelle der jeweiligen Öffnungen 8 der darunterliegenden Sta
pelplatte 1 mit Öffnungen 21 versehen ist, die den gesamten
Durchtrittsquerschnitt des Rückflußkanales 10' für das Kühl
mittel freiläßt. Gleiches gilt auch für die dem Rückflußkanal
9' für das Öl zugeordnete Öffnung. Unterschiedlich ist je
doch, daß den jeweiligen Zuflußkanälen 9 bzw. 10 blendenarti
ge Öffnungen 22 und 23 zugeordnet sind, die kleiner als die
jeweilige Öffnung 8 in den Stapelscheiben 1 sind. Diese Blen
den 22 bzw. 23 bestimmen somit den Durchfluß in den Bypasska
nälen 24 und 24', die jeweils durch Auswölbungen 25 in der
Abschlußplatte 20 unterhalb dieser gebildet sind. Auch hier
bestimmt die Größe der Blenden 22 und 23, ob mehr oder weni
ger Durchströmung in den Kammern 3 vorliegt.
Die Abschlußplatte 20 ist mit einseitig abstehenden Noppen 26
versehen, die beim Ausführungsbeispiel durch Ausprägung des
Bleches der Abdeckscheibe 20 nach der von den Ausprägungen 25
wegweisenden Seite hin erreicht worden sind. Diese Noppen 26
sind korrespondierend zu Vertiefungen 27 in der Blendenplatte
19 angeordnet. Wird daher die Deckplatte 20 als Abschluß des
Plattenstapels auf die Blendenplatte 19 aufgelegt, dann grei
fen die Noppen 26 in die Vertiefungen 27 ein und die Flächen
der Deckplatte 20 und der Blendenplatte 19 liegen dicht auf
einander und können miteinander auch dicht verlötet werden,
wenn der gesamte Stapelscheibenkühler verlötet wird.
Wird irrtümlich vergessen, beim Zusammenbau des Stapels eine
Blendenscheibe 19 einzulegen, dann stehen die Noppen 26 der
Deckscheibe 20 auf der darunterliegenden (siehe Fig. 3) In
nenseite der äußersten Stapelscheibe 1 auf und verhindern ein
dichtes Verlöten des Abschlusses. Der Stapelkühler bleibt da
her undicht und man kann auf diese Weise feststellen, daß das
Einlegen einer Blendenplatte vergessen worden ist. Die zu
letztgenannte Ausgestaltung trägt damit zur Sicherheit des
Ölkühlers bei.
Claims (8)
1. Plattenwärmeübertrager, insbesondere Ölkühler, bestehend
aus mehreren mit Abstand aufeinander gestapelten und an ihren
Rändern (2) dicht verbundenen Scheiben (1), die zwischen sich
Kammern (3) bilden, von denen benachbarte Kammern jeweils von
dem zu kühlenden Öl bzw. von einem Kühlmittel durchströmt
sind, das jeweils über einen Zuflußstutzen (9, 10) zu den
einzelnen Kammern (3) und von diesen in jeweils einen Abfluß
stutzen (9', 10') strömt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu-
und Abflußstutzen (9, 9', 10, 10') für das Öl bzw. das Kühl
mittel untereinander jeweils zusätzlich durch einen Bypasska
nal (17, 18, 24, 24') verbunden sind, dessen Strömungsquer
schnitt und Widerstand dem jeweils gewünschten Volumenstrom
durch die Kammern (3) angepaßt ausgelegt ist.
2. Plattenwärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Bypasskanal aus Verbindungskanälen (17, 18)
in einer auf einer der Stapelscheiben (1) aufgelegten Platte
(14) bestehen, die wiederum durch eine Abschlußplatte (15)
abgedeckt ist.
3. Plattenwärmeübertrager nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Platte (14) mit den Verbindungskanälen (17,
18) und die diese abdeckende Platte (15) den Abschluß des
Scheibenstapels bilden.
4. Plattenwärmetauscher nach Anspruch 2 oder 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Strömungsquerschnitt und Widerstand der
Verbindungskanäle (17, 18) jeweils durch eine in ihnen vorge
sehenen Engstelle (b) bestimmt ist.
5. Plattenwärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Bypasskanäle durch Verbindungskanäle (24, 24')
in einer Deckplatte (20) gebildet sind, und daß in diese Ver
bindungskanäle mit den Zu- und Abflußstutzen (9, 9' bzw. 10,
10') fluchtende Öffnungen (22, 23) vorbestimmter Größe in ei
ner angrenzend an die Deckplatte (20) vorgesehenen Blenden
platte (19) münden.
6. Plattenwärmeübertrager nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verbindungskanäle (24, 24') durch Auswöl
bungen in der Deckplatte (20) gebildet sind.
7. Plattenwärmeübertrager nach den Ansprüchen 5 und 6, da
durch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (20) und die Blen
denplatte (19) den Abschluß des Scheibenstapels bilden.
8. Plattenwärmeübertrager nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Deckplatte (20) mit einseitig abstehenden
Noppen (46) versehend ist, die korrespondierend und passend
zu Vertiefungen (27) in der Blendenplatte (19) ausgelegt
sind.
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