DE19652903A1 - Verpackung aus einem Unterteil und einem Oberteil, sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Verpackung - Google Patents
Verpackung aus einem Unterteil und einem Oberteil, sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer VerpackungInfo
- Publication number
- DE19652903A1 DE19652903A1 DE19652903A DE19652903A DE19652903A1 DE 19652903 A1 DE19652903 A1 DE 19652903A1 DE 19652903 A DE19652903 A DE 19652903A DE 19652903 A DE19652903 A DE 19652903A DE 19652903 A1 DE19652903 A1 DE 19652903A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- flap
- packaging
- collar
- gripper
- jacket
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000012856 packing Methods 0.000 title claims abstract description 6
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 claims description 45
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 10
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims description 7
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 3
- 239000003292 glue Substances 0.000 claims 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 4
- 238000012858 packaging process Methods 0.000 description 2
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 2
- 239000005022 packaging material Substances 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/42—Details of containers or of foldable or erectable container blanks
- B65D5/54—Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/32—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper having bodies formed by folding and interconnecting two or more blanks
- B65D5/321—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper having bodies formed by folding and interconnecting two or more blanks at least one container body part formed by folding up portions of a single blank connected to a central panel from all sides
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B2105/00—Rigid or semi-rigid containers made by assembling separate sheets, blanks or webs
- B31B2105/002—Making boxes characterised by the shape of the blanks from which they are formed
- B31B2105/0025—Making boxes by uniting two U-shaped blanks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
- Cartons (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einerseits eine Verpackung aus einem Unterteil und einem
Oberteil, wobei das Unterteil und das Oberteil aus Zuschnitten gefaltet und
aufeinandersetzbar sind, mit einem um den Boden des Unterteils umlaufenden Kragen,
sowie mit Ausschnitten in einem umlaufenden, aus vier Mantelflächen bestehenden
Mantel des Oberteils, wobei die Ausschnitte zum unteren Randbereich des Mantels hin
offen sind, um den Kragen des Unterteils aufzunehmen.
Andererseits betrifft die Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung
einer derartigen Verpackung.
Aus dem DE-G 88 03 238.8 ist eine Verpackung der eingangs beschriebenen Art
bekannt. Bei dieser Verpackung weist das Oberteil abgeschrägte Eckflächen auf, die
bodenseitig Ausschnitte aufweisen und schmal zu laufen. Eine Spitze einer Eckfläche
wird vom Inneren der Verpackung her in eine Ecke des Unterteils gesetzt. Die an die
Eckfläche angrenzenden Mantelflächen des Oberteils verlaufen außerhalb des
Kragens des Unterteils. Mit dieser Art des Aufeinandersetzens von Oberteil und
Unterteil wird eine erhöhte Stabilität der Verpackung erreicht.
Die bekannte Verpackung hat den Nachteil, daß sie maschinentechnisch insofern in
aufwendiger Weise hergestellt werden muß, als die relativ schmalen Eckflächen
paßgenau in das Unterteil gesetzt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Verpackung der eingangs
beschriebenen Art, sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung dieser
Verpackung zu finden, so daß die Verpackung in technisch einfacher Weise hergestellt
werden kann.
Gelöst ist die Aufgabe gemäß den kennzeichnenden Teilen der Ansprüche 1, 7
und 11.
Bei der erfindungsgemäßen Verpackung (Anspruch 1) sind jeweils zwei Ausschnitte in
zwei parallel zueinander ausgerichteten Mantelflächen vorgesehen, und jeweils zwei
Ausschnitte begrenzen eine bezüglich der Länge des Oberteils mittig angeordnete
Klappe.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren (Anspruch 7) wird ein fertiggestelltes Unterteil
gegen den Zuschnitt eines noch nicht fertiggestellten Oberteils bewegt, wobei
Mantelflächen des Oberteils trichterförmig am Oberteil abstehen, und das Unterteil in
diese trichterförmige Öffnung bewegt wird. Während oder nach dem Formen des
Oberteils wird eine Klappe einer Mantelfläche bzw. werden zwei Klappen
gegenüberliegender Mantelflächen zum Inneren der Verpackung hin geklappt.
Anschließend wird das Unterteil weiter gegen das Oberteil bewegt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung (Anspruch 1) weist einen durch einen Formschacht
beweglichen Greifer auf. Eine in die gleiche Bewegungsrichtung wie der Greifer
bewegliche Transporteinrichtung eilt dem Greifer nach. Zudem sind senkrecht zur
Bewegungsrichtung bewegliche Klappenumleger vorgesehen.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Verpackung maschinentechnisch in
vereinfachter Weise hergestellt werden kann, da die mittig bzgl. der Länge des
Oberteils angeordnete Klappe infolge der Rückstelleigenschaft des Verpackungs
materials relativ weit und elastisch ausgestellt werden kann. Zudem folgt der untere
Klappenrand beim Formen des Oberteils der Schwenkbewegung der äußeren
Zuschnittsbereiche des Zuschnitts des Oberteils, so daß der Formvorgang zunächst
sehr genau die Bewegung der Klappe auf das Unterteil zu bestimmt. Darüber hinaus ist
eine sehr stabile Verpackung erreicht, ohne daß abgeschrägte Ecken realisiert werden
müssen.
Das Verfahren hat den Vorteil, daß die Erzeugung der Verpackung relativ schnell
erfolgen kann, da das Formen des Oberteils und das Aufeinandersetzen von Unterteil
und Oberteil in einem einzigen Bewegungsablauf von Unterteil und Oberteil relativ
zueinander erfolgen. Während dieses Bewegungsablaufs ist lediglich ein kurzzeitiges
Umklappen der Klappe bzw. der Klappen notwendig. Oberteil und Unterteil werden
paßgenau aufeinandergesetzt, da das Oberteil um das Unterteil herum geformt wird.
Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß sie einfach,
kostengünstig und robust aufgebaut ist. Der Formschacht kann auf unterschiedliche
Verpackungsgrößen angepaßt werden. Alle anderen Bauteile können unabhängig vom
gewählten Format eingesetzt werden. Die Vorrichtung erlaubt eine kontinuierliche
Verpackungsherstellung und somit hohe Verpackungsleistungen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 6,
8 bis 10 sowie 12 und 13 beschrieben.
Liegt die Klappe vom Inneren der Verpackung her am Kragen an, und sind die Klappe
und der Kragen miteinander verklebt (Anspruch 2), so wird die Stabilität der
Verpackung weiter erhöht. Zum Öffnen der Verpackung wird dann lediglich mit etwas
erhöhter Kraft das Oberteil vom befüllten Unterteil genommen, wodurch sich die
Verklebung löst.
Eine zuverlässige und kostengünstige Erstbenutzungsanzeige ist gegeben, wenn
analog Anspruch 3 eine vom Mantel abtrennbare Erstbenutzungsanzeige vorgesehen
ist, welche von senkrecht auf den Rand des Mantels zulaufenden Perforationen
begrenzt ist, und welche allein mit dem Kragen verklebt ist. Durch die seitlichen
Begrenzungen wird lediglich der dazwischen liegende Teil des Mantels abreißbar,
wodurch die Aufreißkraft verringert ist. Zusätzliche Verpackungsteile sind nicht
notwendig.
Die Aufreißkraft wird durch eine oberhalb der Erstbenutzungsanzeige vorgesehene
Grifföffnung (Anspruch 4) weiter verringert. Zudem ermöglicht die Grifföffnung ein
einfacheres Abreißen des Oberteils durch manuellen Eingriff in die Grifföffnung.
Ist an einer Schmalseite des Unterteils der Kragen als Produktanlegefläche
ausgestaltet (Anspruch 5), so können auch nicht standfähige Gegenstände, z. B.
Flachbeutel im Unterteil als Verkaufsaufsteller angeboten werden. Die Gegenstände
liegen dann an der Produktanlegefläche an.
Der Verpackungsaufwand wird minimiert, wenn das Unterteil und das Oberteil aus
jeweils einem einzigen Zuschnitt bestehen (Anspruch 6).
Wird beim erfindungsgemäßen Verfahren der Zuschnitt des Oberteils zwecks seiner
Formung in die gleiche Richtung wie das Unterteil bewegt (Anspruch 8), so wird die
Verpackungsgeschwindigkeit weiter erhöht, da keine Richtungsänderung der
Bewegung der Verpackungsteile während des gesamten Verpackungsvorganges
vorkommt.
Wurde der Zuschnitt des Oberteils vor seiner Formung beleimt (Anspruch 9), so erhält
das Oberteil während des Aufsetzens auf das Unterteil seine Stabilität und eine
beleimte äußere Oberfläche einer Klappe (Anspruch 10) kann allein wegen ihrer
Rückstellkraft mit dem Kragen verklebt werden.
Ein Sauggreifer (Anspruch 12) hat den Vorteil, daß er in zuverlässiger Weise einen
Zuschnitt aus Karton greifen und durch den Formschacht ziehen kann.
Durch einen zur Transporteinrichtung mitlaufenden Klappenumleger (Anspruch 13)
wird erreicht, daß auch während des Klappenumlegens kein Stillstand in der
Bewegung der Verpackungsteile auf den Formschacht zu nötig ist, wodurch eine hohe
Verpackungsleistung erhalten bleibt.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispiele darstellenden
Fig. näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung ein Unterteil der erfindungsgemäßen
Verpackung mit einem darüber befindlichen Zuschnitt eines Oberteils der
Verpackung;
Fig. 2 in einer perspektivischen Darstellung den Gegenstand der Fig. 1, jedoch
während eines Formvorganges für den Zuschnitt und mit geringerer
Entfernung zwischen dem Unterteil und dem Oberteil.
Fig. 3 in einer perspektivischen Darstellung den Gegenstand der Fig. 2, nach
Beendigung des Formvorganges für den Zuschnitt mit Kontakt zwischen
dem Unterteil und dem Oberteil, und mit zum Inneren der Verpackung hin
verschwenkter Klappe des Mantels des Oberteils;
Fig. 4 in einer perspektivischen Darstellung den Gegenstand der Fig. 3, jedoch
mit vollständig auf das Unterteil gesetztem Oberteil und mit zurückgestellter
Klappe;
Fig. 5 in einer Seitenansicht mit teilweisem Vertikalschnitt einen Formschacht,
einen Sauggreifer mit einem Zuschnitt, und eine Transporteinrichtung mit
einem Unterteil;
Fig. 6 in einer Seitenansicht mit teilweisem Vertikalschnitt den Gegenstand der
Fig. 5, jedoch mit ergriffenem, am Formschacht umgefaltetem Zuschnitt
und mit dem Oberteil angenähertem Unterteil, wobei das Oberteil der
Verpackung entsprechend Fig. 2 geformt ist;
Fig. 7 in einer Seitenansicht mit teilweisem Vertikalschnitt den Gegenstand der
Fig. 6, jedoch mit Klappenumlegern, wobei die Verpackung Fig. 3
entspricht, sowie
Fig. 8 in einer Seitenansicht mit teilweisem Vertikalschnitt den Gegenstand der
Fig. 7, wobei die Verpackung Fig. 4 entspricht.
Eine Verpackung 1 besteht aus einem Unterteil 2 und einem Oberteil 3 (Fig. 3, Fig.
4). Unterteil 2 und Oberteil 3 werden aus jeweils einem Zuschnitt 4, 5 aus Karton 6
gefaltet und aufeinandergesetzt (Fig. 1, Fig. 2). Das Unterteil 2 hat einen um seinen
Boden 7 umlaufenden Kragen 8. Das Oberteil 3 weist Ausschnitte 9,10 in seinem
umlaufenden Mantel 11 auf. Der Mantel 11 hat vier Mantelflächen 12, 13, 14, 15. Die
Ausschnitte 9, 10 sind zum unteren Randbereich 16 des Mantels 11 hin offen, um den
Kragen 8 des Unterteils 2 aufzunehmen. In den beiden größeren, parallel zueinander
ausgerichteten Mantelflächen 12, 14 sind jeweils zwei Ausschnitte 9, 10 vorgesehen.
Jeweils zwei Ausschnitte 9, 10 begrenzen eine bezüglich der Länge des Oberteils 3
mittig angeordnete Klappe 17.
Die Klappe 17 liegt vom Inneren 18 der Verpackung 1 her an dem Kragen 8 der
Verpackung 1 an und ist mit diesem verklebt (Fig. 4).
An der Klappe 17 sind zwei vom Mantel 11 abtrennbare Erstbenutzungsanzeigen 19
vorgesehen. Diese werden von senkrecht auf den Rand 20 des Mantels 11
zulaufenden Perforationen 21 begrenzt. Lediglich die Erstbenutzungsanzeigen 19
werden mit dem Kragen 8 verklebt.
Oberhalb jeder Erstbenutzungsanzeige 19 ist eine Grifföffnung 22 vorgesehen (Fig.
3).
An einer Schmalseite 23 des Unterteils 2 ist der Kragen 8 als Produktanlegefläche 24
ausgestaltet.
Eine verschlossene Verpackung 1 (Fig. 4) kann durch manuellen Eingriff in die
Grifföffnung 22 geöffnet werden. Beim Entfernen des Oberteils 3 vom Unterteil 2
werden die Perforation 21 durchtrennt und die Erstbenutzungsanzeigen 19 verbleiben
innen am Kragen 8.
Die Verpackung 1 wird derart hergestellt, daß ein fertiggestelltes Unterteil 2 gegen den
Zuschnitt 5 eines noch nicht fertiggestellten Oberteils 3 bewegt wird (Fig. 5 bis 8).
Dabei stehen die Mantelflächen 12, 14 des Oberteils 3 trichterförmig am Oberteil 3 ab
(Fig. 6). Das Unterteil 2 wird in diese trichterförmige Öffnung 25 bewegt. Nach dem
Formen und Verpressen des beleimten Oberteils 3 werden die Klappen 17 der
Mantelflächen 12, 14 mittels Klappenumlegern 26 zum Inneren 18 hin geklappt (Fig.
7). Anschließend wird das Unterteil 2 weiter gegen das Oberteil 3 bewegt, wodurch das
Oberteil 3 vollständig auf das Unterteil 2 gesetzt wird (Fig. 8). Während des gesamten
Verpackungsvorgangs (Fig. 5 bis 8) wird der ebene Zuschnitt 5 des Oberteils 2
zwecks seiner Formung in die gleiche Bewegungsrichtung 27 wie das Unterteil 2
bewegt.
Die Vorrichtung 28 zur Herstellung einer Verpackung 1 weist einen durch einen
Formschacht 29 beweglichen, als Sauggreifer 32 mit Ansaugeinrichtungen 33
ausgestalteten Greifer 30 auf, der den beleimten Zuschnitt 5 des Oberteils 3 mittels
Unterdruck ergreift (Fig. 5). Eine in die gleiche Richtung 27 wie der Greifer 30
bewegliche, dem Greifer 30 nacheilende Transporteinrichtung 31 bewegt das fertige
Unterteil 2 in die trichterförmige Öffnung 25 des Oberteils 3 während der Formung des
Oberteils 3 am Formschacht 29 (Fig. 6).
Nach erfolgter Formung des Oberteils 3 sitzt dieses paßgenau auf dem Unterteil 2 und
die Klappenumleger 26 legen die Klappen 17 zum Inneren 18 der Verpackung 1 hin
um (Fig. 7). Die Klappenumleger 26 laufen mit der Transporteinrichtung 31 in
Richtung 27. Das Oberteil 3 wird vollständig auf das Unterteil gesetzt. Schließlich wird
die fertige Verpackung 1 von der Transporteinrichtung 31 durch den Formschacht 29
geschoben.
1
Verpackung
2
Unterteil
3
Oberteil
4,
5
Zuschnitt
6
Karton
7
Boden
8
Kragen
9,
10
Ausschnitt
11
Mantel
12,
13,
14,
15
Mantelfläche
16
Randbereich
17
Klappe
18
Inneres
19
Erstbenutzungsanzeige
20
Rand
21
Perforation
22
Grifföffnung
23
Schmalseite
24
Produktanlegefläche
25
trichterförmige Öffnung
26
Klappenumleger
27
Richtung
28
Vorrichtung
29
Formschacht
30
Greifer
31
Transporteinrichtung
32
Sauggreifer
33
Ansaugeinrichtungen
Claims (13)
1. Verpackung aus einem Unterteil und einem Oberteil, wobei das Unterteil und das
Oberteil aus Zuschnitten gefaltet und aufeinandersetzbar sind, mit einem um den
Boden des Unterteils umlaufenden Kragen, sowie mit Ausschnitten in einem
umlaufenden, aus vier Mantelflächen bestehenden Mantel des Oberteils, wobei die
Ausschnitte zum unteren Randbereich des Mantels hin offen sind, um den Kragen
des Unterteils aufzunehmen, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei
Ausschnitte (9, 10) in zwei parallel zueinander ausgerichteten Mantelflächen (12,
14) vorgesehen sind, und daß jeweils zwei Ausschnitte (9, 10) eine bezüglich der
Länge des Oberteils (3) mittig angeordnete Klappe (16) begrenzen.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (16) vom
Inneren (17) der Verpackung (1) her am Kragen (8) anliegt, und daß die Klappe
(16) und der Kragen (8) miteinander verklebt sind.
3. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Mantel (11)
abtrennbare Erstbenutzungsanzeige (19) vorgesehen ist, welche von senkrecht auf
den Rand (20) des Mantels (11) zulaufenden Perforationen (21) begrenzt ist, und
welche allein mit dem Kragen (8) verklebt ist.
4. Verpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Erstbe
nutzungsanzeige (19) eine Grifföffnung (22) vorgesehen ist.
5. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Schmalseite
(23) des Unterteils (2) der Kragen (8) als Produktanlegefläche (24) ausgestaltet ist.
6. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (2) und
das Oberteil (3) jeweils aus einem einzigen Zuschnitt (4, 5) bestehen.
7. Verfahren zur Herstellung einer Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein fertiggestelltes Unterteil (2) gegen den Zuschnitt (5) eines noch
nicht fertiggestelltes Oberteil (3) bewegt wird, wobei Mantelflächen (12, 13, 14, 15)
des Oberteils (3) trichterförmig am Oberteil (3) abstehen, und das Unterteil (2) in
diese trichterförmige Öffnung (25) bewegt wird, daß während oder nach dem
Formen des Oberteils (3) eine Klappe (17) einer Mantelfläche (12, 14) oder zwei
Klappen (17) gegenüberliegender Mantelflächen (12, 14) zum Inneren (18) der
Verpackung (1) hin geklappt wird bzw. werden, und daß anschließend das Unterteil
(2) weiter gegen das Oberteil (3) bewegt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein ebener Zuschnitt (5)
des Oberteils (3) zwecks seiner Formung in die gleiche Richtung (27) wie das
Unterteil (2) bewegt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zuschnitt (5) des Oberteils (3) vor seiner Formung beleimt wurde.
10. Verfahren nach Anspruch 7, Anspruch 8 oder Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß eine Leimauftragung auf eine äußere Oberfläche einer Klappe (17)
vorgenommen wird.
11. Vorrichtung zur Herstellung einer Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorrichtung (28) einen durch einen Formschacht (29)
beweglichen Greifer (30) aufweist, daß eine in die gleiche Richtung (27) wie der
Greifer (30) bewegliche, dem Greifer (30) nacheilende Transporteinrichtung (31)
vorgesehen ist, und daß senkrecht zur Richtung (27) des Greifers (30) bewegliche
Klappenumleger (26) vorgesehen sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (30) ein
Sauggreifer (32) ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
Klappenumleger (26) mitlaufend zur Transporteinrichtung (31) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19652903A DE19652903C2 (de) | 1996-12-19 | 1996-12-19 | Verpackung aus einem Unterteil und einem Oberteil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19652903A DE19652903C2 (de) | 1996-12-19 | 1996-12-19 | Verpackung aus einem Unterteil und einem Oberteil |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19652903A1 true DE19652903A1 (de) | 1998-07-02 |
| DE19652903C2 DE19652903C2 (de) | 2002-08-08 |
Family
ID=7815279
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19652903A Revoked DE19652903C2 (de) | 1996-12-19 | 1996-12-19 | Verpackung aus einem Unterteil und einem Oberteil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19652903C2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20203379U1 (de) | 2002-03-04 | 2002-05-16 | NOR-REG Engineering GmbH, 53919 Weilerswist | Zweiteilige Produktaufnahme |
| DE10260727A1 (de) * | 2002-12-23 | 2004-07-15 | August Faller Kg | Faltschachtel |
| FR2907369A1 (fr) * | 2006-10-20 | 2008-04-25 | Sidel Participations | Procede et installation pour la confection d'une caisse composite |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8803238U1 (de) * | 1988-03-10 | 1988-05-05 | OSTMA Maschinenbau GmbH, 5352 Zülpich | Verpackung aus zumindest einem Verpackungsunterteil und einem Verpackungsoberteil |
| DE4103609A1 (de) * | 1991-02-07 | 1992-08-13 | Emil Pester Gmbh | Verfahren zur herstellung einer verpackung |
| DE9217601U1 (de) * | 1992-12-23 | 1993-02-25 | Zewawell Ag & Co Kg Pwa-Verpackungswerke, 6800 Mannheim | Stülpschachtel aus Pappe, insbesondere Wellpappe |
| EP0637548A1 (de) * | 1993-08-06 | 1995-02-08 | Kaysersberg Packaging S.A. | Schachtel in der Form einer Schauverpackung |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9013227U1 (de) * | 1990-09-18 | 1990-11-22 | Thimm KG Verpackungswerke, 3410 Northeim | Verpackung zur Aufnahme von im wesentlichen flach verpackten Waren bzw. flachen Behältern |
-
1996
- 1996-12-19 DE DE19652903A patent/DE19652903C2/de not_active Revoked
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8803238U1 (de) * | 1988-03-10 | 1988-05-05 | OSTMA Maschinenbau GmbH, 5352 Zülpich | Verpackung aus zumindest einem Verpackungsunterteil und einem Verpackungsoberteil |
| DE4103609A1 (de) * | 1991-02-07 | 1992-08-13 | Emil Pester Gmbh | Verfahren zur herstellung einer verpackung |
| DE9217601U1 (de) * | 1992-12-23 | 1993-02-25 | Zewawell Ag & Co Kg Pwa-Verpackungswerke, 6800 Mannheim | Stülpschachtel aus Pappe, insbesondere Wellpappe |
| EP0637548A1 (de) * | 1993-08-06 | 1995-02-08 | Kaysersberg Packaging S.A. | Schachtel in der Form einer Schauverpackung |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20203379U1 (de) | 2002-03-04 | 2002-05-16 | NOR-REG Engineering GmbH, 53919 Weilerswist | Zweiteilige Produktaufnahme |
| DE10260727A1 (de) * | 2002-12-23 | 2004-07-15 | August Faller Kg | Faltschachtel |
| FR2907369A1 (fr) * | 2006-10-20 | 2008-04-25 | Sidel Participations | Procede et installation pour la confection d'une caisse composite |
| WO2008047009A3 (fr) * | 2006-10-20 | 2008-08-07 | Sidel Participations | Procede et installation pour la confection d'une caisse composite |
| CN101573223B (zh) * | 2006-10-20 | 2011-05-04 | 西德尔公司 | 一种装配复合式纸板箱的方法和装置 |
| US7976448B2 (en) | 2006-10-20 | 2011-07-12 | Sidel Participations | Method and installation for assembling a composite box |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19652903C2 (de) | 2002-08-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1019304B1 (de) | Zuschnitt für eine cigarettenpackung | |
| DE69501267T2 (de) | Zuschnitt zur Herstellung einer leicht zu öffnenden amerikanischen Schachtel, sowie so hergestellte Schachtel | |
| DE3825569C2 (de) | ||
| EP3150503B1 (de) | Packung für zigaretten | |
| EP0421311A1 (de) | Verpackung aus dünnem Karton, insbesondere für Zigaretten | |
| DE3603213C2 (de) | ||
| DE2817755A1 (de) | Karton, verfahren zu dessen herstellung sowie hilfsmittel zur durchfuehrung des verfahrens | |
| EP0726205A1 (de) | Zuschnitte für einen Ausstell- und Transportbehälter | |
| DE2538845C2 (de) | Zweiteilige Faltschachtel | |
| DE3402096C2 (de) | ||
| DE60214040T2 (de) | Starrer behälter für tabakartikel | |
| WO2004041677A1 (de) | Klappschachtel für zigaretten | |
| DE202013101441U1 (de) | Verpackungsbehälter sowie Substratzuschnitt | |
| DE1486610A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Verpackungen fuer eine Anzahl von Eiern oder dergleichen Gegenstaenden | |
| DE19652903A1 (de) | Verpackung aus einem Unterteil und einem Oberteil, sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Verpackung | |
| DE2444858A1 (de) | Pappschachtel | |
| DE2404936B2 (de) | Verpackung fuer getraenkeflaschen | |
| EP2284082B1 (de) | Verfahren zum Verpacken von Produkten | |
| WO1994026625A1 (de) | Verpackungsschachtel für insbesondere längliche gegenstände | |
| DE654136C (de) | Vorrichtung zum Formen von Umhuellungen aus Folien | |
| EP0114318A2 (de) | Faltschachtel | |
| DE102004001501A1 (de) | Verfahren zum Herstellen einer zweiteiligen Verpackung | |
| DE2710163A1 (de) | Klappdeckelpackung | |
| DE728337C (de) | Verfahren zum Herstellen eines an den Enden dicht verschlossenen mehreckigen Behaelters | |
| DE20020828U1 (de) | Cigaretten-Packung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8331 | Complete revocation |