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DE19652903A1 - Verpackung aus einem Unterteil und einem Oberteil, sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Verpackung - Google Patents

Verpackung aus einem Unterteil und einem Oberteil, sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Verpackung

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DE19652903A1
DE19652903A1 DE19652903A DE19652903A DE19652903A1 DE 19652903 A1 DE19652903 A1 DE 19652903A1 DE 19652903 A DE19652903 A DE 19652903A DE 19652903 A DE19652903 A DE 19652903A DE 19652903 A1 DE19652903 A1 DE 19652903A1
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gripper
jacket
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Peter Trepke
Wolfram Schwiddessen
Walter Dr Baur
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Rovema GmbH
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Rovema GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B2105/0025Making boxes by uniting two U-shaped blanks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einerseits eine Verpackung aus einem Unterteil und einem Oberteil, wobei das Unterteil und das Oberteil aus Zuschnitten gefaltet und aufeinandersetzbar sind, mit einem um den Boden des Unterteils umlaufenden Kragen, sowie mit Ausschnitten in einem umlaufenden, aus vier Mantelflächen bestehenden Mantel des Oberteils, wobei die Ausschnitte zum unteren Randbereich des Mantels hin offen sind, um den Kragen des Unterteils aufzunehmen.
Andererseits betrifft die Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung einer derartigen Verpackung.
Aus dem DE-G 88 03 238.8 ist eine Verpackung der eingangs beschriebenen Art bekannt. Bei dieser Verpackung weist das Oberteil abgeschrägte Eckflächen auf, die bodenseitig Ausschnitte aufweisen und schmal zu laufen. Eine Spitze einer Eckfläche wird vom Inneren der Verpackung her in eine Ecke des Unterteils gesetzt. Die an die Eckfläche angrenzenden Mantelflächen des Oberteils verlaufen außerhalb des Kragens des Unterteils. Mit dieser Art des Aufeinandersetzens von Oberteil und Unterteil wird eine erhöhte Stabilität der Verpackung erreicht.
Die bekannte Verpackung hat den Nachteil, daß sie maschinentechnisch insofern in aufwendiger Weise hergestellt werden muß, als die relativ schmalen Eckflächen paßgenau in das Unterteil gesetzt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Verpackung der eingangs beschriebenen Art, sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung dieser Verpackung zu finden, so daß die Verpackung in technisch einfacher Weise hergestellt werden kann.
Gelöst ist die Aufgabe gemäß den kennzeichnenden Teilen der Ansprüche 1, 7 und 11.
Bei der erfindungsgemäßen Verpackung (Anspruch 1) sind jeweils zwei Ausschnitte in zwei parallel zueinander ausgerichteten Mantelflächen vorgesehen, und jeweils zwei Ausschnitte begrenzen eine bezüglich der Länge des Oberteils mittig angeordnete Klappe.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren (Anspruch 7) wird ein fertiggestelltes Unterteil gegen den Zuschnitt eines noch nicht fertiggestellten Oberteils bewegt, wobei Mantelflächen des Oberteils trichterförmig am Oberteil abstehen, und das Unterteil in diese trichterförmige Öffnung bewegt wird. Während oder nach dem Formen des Oberteils wird eine Klappe einer Mantelfläche bzw. werden zwei Klappen gegenüberliegender Mantelflächen zum Inneren der Verpackung hin geklappt. Anschließend wird das Unterteil weiter gegen das Oberteil bewegt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung (Anspruch 1) weist einen durch einen Formschacht beweglichen Greifer auf. Eine in die gleiche Bewegungsrichtung wie der Greifer bewegliche Transporteinrichtung eilt dem Greifer nach. Zudem sind senkrecht zur Bewegungsrichtung bewegliche Klappenumleger vorgesehen.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Verpackung maschinentechnisch in vereinfachter Weise hergestellt werden kann, da die mittig bzgl. der Länge des Oberteils angeordnete Klappe infolge der Rückstelleigenschaft des Verpackungs­ materials relativ weit und elastisch ausgestellt werden kann. Zudem folgt der untere Klappenrand beim Formen des Oberteils der Schwenkbewegung der äußeren Zuschnittsbereiche des Zuschnitts des Oberteils, so daß der Formvorgang zunächst sehr genau die Bewegung der Klappe auf das Unterteil zu bestimmt. Darüber hinaus ist eine sehr stabile Verpackung erreicht, ohne daß abgeschrägte Ecken realisiert werden müssen.
Das Verfahren hat den Vorteil, daß die Erzeugung der Verpackung relativ schnell erfolgen kann, da das Formen des Oberteils und das Aufeinandersetzen von Unterteil und Oberteil in einem einzigen Bewegungsablauf von Unterteil und Oberteil relativ zueinander erfolgen. Während dieses Bewegungsablaufs ist lediglich ein kurzzeitiges Umklappen der Klappe bzw. der Klappen notwendig. Oberteil und Unterteil werden paßgenau aufeinandergesetzt, da das Oberteil um das Unterteil herum geformt wird.
Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß sie einfach, kostengünstig und robust aufgebaut ist. Der Formschacht kann auf unterschiedliche Verpackungsgrößen angepaßt werden. Alle anderen Bauteile können unabhängig vom gewählten Format eingesetzt werden. Die Vorrichtung erlaubt eine kontinuierliche Verpackungsherstellung und somit hohe Verpackungsleistungen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 6, 8 bis 10 sowie 12 und 13 beschrieben.
Liegt die Klappe vom Inneren der Verpackung her am Kragen an, und sind die Klappe und der Kragen miteinander verklebt (Anspruch 2), so wird die Stabilität der Verpackung weiter erhöht. Zum Öffnen der Verpackung wird dann lediglich mit etwas erhöhter Kraft das Oberteil vom befüllten Unterteil genommen, wodurch sich die Verklebung löst.
Eine zuverlässige und kostengünstige Erstbenutzungsanzeige ist gegeben, wenn analog Anspruch 3 eine vom Mantel abtrennbare Erstbenutzungsanzeige vorgesehen ist, welche von senkrecht auf den Rand des Mantels zulaufenden Perforationen begrenzt ist, und welche allein mit dem Kragen verklebt ist. Durch die seitlichen Begrenzungen wird lediglich der dazwischen liegende Teil des Mantels abreißbar, wodurch die Aufreißkraft verringert ist. Zusätzliche Verpackungsteile sind nicht notwendig.
Die Aufreißkraft wird durch eine oberhalb der Erstbenutzungsanzeige vorgesehene Grifföffnung (Anspruch 4) weiter verringert. Zudem ermöglicht die Grifföffnung ein einfacheres Abreißen des Oberteils durch manuellen Eingriff in die Grifföffnung.
Ist an einer Schmalseite des Unterteils der Kragen als Produktanlegefläche ausgestaltet (Anspruch 5), so können auch nicht standfähige Gegenstände, z. B. Flachbeutel im Unterteil als Verkaufsaufsteller angeboten werden. Die Gegenstände liegen dann an der Produktanlegefläche an.
Der Verpackungsaufwand wird minimiert, wenn das Unterteil und das Oberteil aus jeweils einem einzigen Zuschnitt bestehen (Anspruch 6).
Wird beim erfindungsgemäßen Verfahren der Zuschnitt des Oberteils zwecks seiner Formung in die gleiche Richtung wie das Unterteil bewegt (Anspruch 8), so wird die Verpackungsgeschwindigkeit weiter erhöht, da keine Richtungsänderung der Bewegung der Verpackungsteile während des gesamten Verpackungsvorganges vorkommt.
Wurde der Zuschnitt des Oberteils vor seiner Formung beleimt (Anspruch 9), so erhält das Oberteil während des Aufsetzens auf das Unterteil seine Stabilität und eine beleimte äußere Oberfläche einer Klappe (Anspruch 10) kann allein wegen ihrer Rückstellkraft mit dem Kragen verklebt werden.
Ein Sauggreifer (Anspruch 12) hat den Vorteil, daß er in zuverlässiger Weise einen Zuschnitt aus Karton greifen und durch den Formschacht ziehen kann.
Durch einen zur Transporteinrichtung mitlaufenden Klappenumleger (Anspruch 13) wird erreicht, daß auch während des Klappenumlegens kein Stillstand in der Bewegung der Verpackungsteile auf den Formschacht zu nötig ist, wodurch eine hohe Verpackungsleistung erhalten bleibt.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispiele darstellenden Fig. näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung ein Unterteil der erfindungsgemäßen Verpackung mit einem darüber befindlichen Zuschnitt eines Oberteils der Verpackung;
Fig. 2 in einer perspektivischen Darstellung den Gegenstand der Fig. 1, jedoch während eines Formvorganges für den Zuschnitt und mit geringerer Entfernung zwischen dem Unterteil und dem Oberteil.
Fig. 3 in einer perspektivischen Darstellung den Gegenstand der Fig. 2, nach Beendigung des Formvorganges für den Zuschnitt mit Kontakt zwischen dem Unterteil und dem Oberteil, und mit zum Inneren der Verpackung hin verschwenkter Klappe des Mantels des Oberteils;
Fig. 4 in einer perspektivischen Darstellung den Gegenstand der Fig. 3, jedoch mit vollständig auf das Unterteil gesetztem Oberteil und mit zurückgestellter Klappe;
Fig. 5 in einer Seitenansicht mit teilweisem Vertikalschnitt einen Formschacht, einen Sauggreifer mit einem Zuschnitt, und eine Transporteinrichtung mit einem Unterteil;
Fig. 6 in einer Seitenansicht mit teilweisem Vertikalschnitt den Gegenstand der Fig. 5, jedoch mit ergriffenem, am Formschacht umgefaltetem Zuschnitt und mit dem Oberteil angenähertem Unterteil, wobei das Oberteil der Verpackung entsprechend Fig. 2 geformt ist;
Fig. 7 in einer Seitenansicht mit teilweisem Vertikalschnitt den Gegenstand der Fig. 6, jedoch mit Klappenumlegern, wobei die Verpackung Fig. 3 entspricht, sowie
Fig. 8 in einer Seitenansicht mit teilweisem Vertikalschnitt den Gegenstand der Fig. 7, wobei die Verpackung Fig. 4 entspricht.
Eine Verpackung 1 besteht aus einem Unterteil 2 und einem Oberteil 3 (Fig. 3, Fig. 4). Unterteil 2 und Oberteil 3 werden aus jeweils einem Zuschnitt 4, 5 aus Karton 6 gefaltet und aufeinandergesetzt (Fig. 1, Fig. 2). Das Unterteil 2 hat einen um seinen Boden 7 umlaufenden Kragen 8. Das Oberteil 3 weist Ausschnitte 9,10 in seinem umlaufenden Mantel 11 auf. Der Mantel 11 hat vier Mantelflächen 12, 13, 14, 15. Die Ausschnitte 9, 10 sind zum unteren Randbereich 16 des Mantels 11 hin offen, um den Kragen 8 des Unterteils 2 aufzunehmen. In den beiden größeren, parallel zueinander ausgerichteten Mantelflächen 12, 14 sind jeweils zwei Ausschnitte 9, 10 vorgesehen. Jeweils zwei Ausschnitte 9, 10 begrenzen eine bezüglich der Länge des Oberteils 3 mittig angeordnete Klappe 17.
Die Klappe 17 liegt vom Inneren 18 der Verpackung 1 her an dem Kragen 8 der Verpackung 1 an und ist mit diesem verklebt (Fig. 4).
An der Klappe 17 sind zwei vom Mantel 11 abtrennbare Erstbenutzungsanzeigen 19 vorgesehen. Diese werden von senkrecht auf den Rand 20 des Mantels 11 zulaufenden Perforationen 21 begrenzt. Lediglich die Erstbenutzungsanzeigen 19 werden mit dem Kragen 8 verklebt.
Oberhalb jeder Erstbenutzungsanzeige 19 ist eine Grifföffnung 22 vorgesehen (Fig. 3).
An einer Schmalseite 23 des Unterteils 2 ist der Kragen 8 als Produktanlegefläche 24 ausgestaltet.
Eine verschlossene Verpackung 1 (Fig. 4) kann durch manuellen Eingriff in die Grifföffnung 22 geöffnet werden. Beim Entfernen des Oberteils 3 vom Unterteil 2 werden die Perforation 21 durchtrennt und die Erstbenutzungsanzeigen 19 verbleiben innen am Kragen 8.
Die Verpackung 1 wird derart hergestellt, daß ein fertiggestelltes Unterteil 2 gegen den Zuschnitt 5 eines noch nicht fertiggestellten Oberteils 3 bewegt wird (Fig. 5 bis 8). Dabei stehen die Mantelflächen 12, 14 des Oberteils 3 trichterförmig am Oberteil 3 ab (Fig. 6). Das Unterteil 2 wird in diese trichterförmige Öffnung 25 bewegt. Nach dem Formen und Verpressen des beleimten Oberteils 3 werden die Klappen 17 der Mantelflächen 12, 14 mittels Klappenumlegern 26 zum Inneren 18 hin geklappt (Fig. 7). Anschließend wird das Unterteil 2 weiter gegen das Oberteil 3 bewegt, wodurch das Oberteil 3 vollständig auf das Unterteil 2 gesetzt wird (Fig. 8). Während des gesamten Verpackungsvorgangs (Fig. 5 bis 8) wird der ebene Zuschnitt 5 des Oberteils 2 zwecks seiner Formung in die gleiche Bewegungsrichtung 27 wie das Unterteil 2 bewegt.
Die Vorrichtung 28 zur Herstellung einer Verpackung 1 weist einen durch einen Formschacht 29 beweglichen, als Sauggreifer 32 mit Ansaugeinrichtungen 33 ausgestalteten Greifer 30 auf, der den beleimten Zuschnitt 5 des Oberteils 3 mittels Unterdruck ergreift (Fig. 5). Eine in die gleiche Richtung 27 wie der Greifer 30 bewegliche, dem Greifer 30 nacheilende Transporteinrichtung 31 bewegt das fertige Unterteil 2 in die trichterförmige Öffnung 25 des Oberteils 3 während der Formung des Oberteils 3 am Formschacht 29 (Fig. 6).
Nach erfolgter Formung des Oberteils 3 sitzt dieses paßgenau auf dem Unterteil 2 und die Klappenumleger 26 legen die Klappen 17 zum Inneren 18 der Verpackung 1 hin um (Fig. 7). Die Klappenumleger 26 laufen mit der Transporteinrichtung 31 in Richtung 27. Das Oberteil 3 wird vollständig auf das Unterteil gesetzt. Schließlich wird die fertige Verpackung 1 von der Transporteinrichtung 31 durch den Formschacht 29 geschoben.
Bezugszeichenliste
1
Verpackung
2
Unterteil
3
Oberteil
4,
5
Zuschnitt
6
Karton
7
Boden
8
Kragen
9,
10
Ausschnitt
11
Mantel
12,
13,
14,
15
Mantelfläche
16
Randbereich
17
Klappe
18
Inneres
19
Erstbenutzungsanzeige
20
Rand
21
Perforation
22
Grifföffnung
23
Schmalseite
24
Produktanlegefläche
25
trichterförmige Öffnung
26
Klappenumleger
27
Richtung
28
Vorrichtung
29
Formschacht
30
Greifer
31
Transporteinrichtung
32
Sauggreifer
33
Ansaugeinrichtungen

Claims (13)

1. Verpackung aus einem Unterteil und einem Oberteil, wobei das Unterteil und das Oberteil aus Zuschnitten gefaltet und aufeinandersetzbar sind, mit einem um den Boden des Unterteils umlaufenden Kragen, sowie mit Ausschnitten in einem umlaufenden, aus vier Mantelflächen bestehenden Mantel des Oberteils, wobei die Ausschnitte zum unteren Randbereich des Mantels hin offen sind, um den Kragen des Unterteils aufzunehmen, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Ausschnitte (9, 10) in zwei parallel zueinander ausgerichteten Mantelflächen (12, 14) vorgesehen sind, und daß jeweils zwei Ausschnitte (9, 10) eine bezüglich der Länge des Oberteils (3) mittig angeordnete Klappe (16) begrenzen.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (16) vom Inneren (17) der Verpackung (1) her am Kragen (8) anliegt, und daß die Klappe (16) und der Kragen (8) miteinander verklebt sind.
3. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Mantel (11) abtrennbare Erstbenutzungsanzeige (19) vorgesehen ist, welche von senkrecht auf den Rand (20) des Mantels (11) zulaufenden Perforationen (21) begrenzt ist, und welche allein mit dem Kragen (8) verklebt ist.
4. Verpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Erstbe­ nutzungsanzeige (19) eine Grifföffnung (22) vorgesehen ist.
5. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Schmalseite (23) des Unterteils (2) der Kragen (8) als Produktanlegefläche (24) ausgestaltet ist.
6. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (2) und das Oberteil (3) jeweils aus einem einzigen Zuschnitt (4, 5) bestehen.
7. Verfahren zur Herstellung einer Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein fertiggestelltes Unterteil (2) gegen den Zuschnitt (5) eines noch nicht fertiggestelltes Oberteil (3) bewegt wird, wobei Mantelflächen (12, 13, 14, 15) des Oberteils (3) trichterförmig am Oberteil (3) abstehen, und das Unterteil (2) in diese trichterförmige Öffnung (25) bewegt wird, daß während oder nach dem Formen des Oberteils (3) eine Klappe (17) einer Mantelfläche (12, 14) oder zwei Klappen (17) gegenüberliegender Mantelflächen (12, 14) zum Inneren (18) der Verpackung (1) hin geklappt wird bzw. werden, und daß anschließend das Unterteil (2) weiter gegen das Oberteil (3) bewegt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein ebener Zuschnitt (5) des Oberteils (3) zwecks seiner Formung in die gleiche Richtung (27) wie das Unterteil (2) bewegt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt (5) des Oberteils (3) vor seiner Formung beleimt wurde.
10. Verfahren nach Anspruch 7, Anspruch 8 oder Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß eine Leimauftragung auf eine äußere Oberfläche einer Klappe (17) vorgenommen wird.
11. Vorrichtung zur Herstellung einer Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Vorrichtung (28) einen durch einen Formschacht (29) beweglichen Greifer (30) aufweist, daß eine in die gleiche Richtung (27) wie der Greifer (30) bewegliche, dem Greifer (30) nacheilende Transporteinrichtung (31) vorgesehen ist, und daß senkrecht zur Richtung (27) des Greifers (30) bewegliche Klappenumleger (26) vorgesehen sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (30) ein Sauggreifer (32) ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Klappenumleger (26) mitlaufend zur Transporteinrichtung (31) ist.
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